Vorarlberg – VOL.AT

    VN-Podcast: Postkartenräuber - Eine Prozessanalyse

    VN-Podcast: Postkartenräuber - Eine Prozessanalyse


    Der Podcast “VN am Morgen” mit Chefredakteur Gerold Riedmann, heute mit VN-Prozessbeobachter Gerhard Sohm. +Der Journalist analysiert das vorerst nicht rechtskräftige Urteil des Räubers: 12 Jahre...

    Der Podcast “VN am Morgen” mit Chefredakteur Gerold Riedmann, heute mit VN-Prozessbeobachter Gerhard Sohm. +Der Journalist analysiert das vorerst nicht rechtskräftige Urteil des Räubers: 12 Jahre Haft.

    In Vorarlberg droht ein Ärztemangel

    In Vorarlberg droht ein Ärztemangel


    Bis 2028 erreichen in Vorarlberg 44 Prozent der niedergelassenen Ärzte das Pensionsantrittsalter. Von Birgit Entner-Gerhold (VN) Bis 2028 werden in Vorarlberg 44 Prozent aller niedergelassenen Ärzte das Pensionsantrittsalter erreicht haben....

    Bis 2028 erreichen in Vorarlberg 44 Prozent der niedergelassenen Ärzte das Pensionsantrittsalter.

    Von Birgit Entner-Gerhold (VN)

    Bis 2028 werden in Vorarlberg 44 Prozent aller niedergelassenen Ärzte das Pensionsantrittsalter erreicht haben. Mittelfristig braucht es pro Jahr 27 neue Mediziner im Land, prognostiziert die Österreichische Ärztekammer. Ihr Vizepräsident Johannes Steinhart warnt vor dramatischen Einbrüchen für die Gesundheitsversorgung. Der Vorsitzende der Vorarlberger Kammer, Michael Jonas, ist zurückhaltender. Man müsse analysieren, wo es Mängel geben werde: sicher in der Allgemeinmedizin, aber auch in der Psychiatrie, Kinderheilkunde und Gynäkologie.

    Die größte Unsicherheit biete die anstehende Kassenreform, da man nicht wisse, wie sich die Zentralisierung auf den Ärzteberuf auswirke.

    Situation in Vorarlberg noch nicht dramatisch

    Derzeit gibt es in Vorarlberg für nahezu alle Kassenstellen auch Ärzte, berichtet Jonas. Lediglich bei den Gynäkologen bestünden derzeit Probleme. Zwei Stellen seien offen. Die Bemühungen, Ärzte für diese zu finden, hätten noch nicht gefruchtet.

    Insgesamt verzeichnet Österreich laut Jonas im Vergleich zum Jahr 2000 nur noch ein Viertel des damaligen Ärztenachwuchses. Seither wurde die Studentenzahl begrenzt und die Verpflichtung, 25 Prozent Nicht-Österreicher auszubilden, eingeführt, erklärt Jonas. Außerdem ist der Frauenanteil deutlich gestiegen.

    Den ganzen Artikel lesen Sie in den “Vorarlberger Nachrichten“.

     

    Weihnachtliche Kutschenfahrt

    Weihnachtliche Kutschenfahrt


    Landwirt Alois Heidegger hat sich für seine Kunden etwas Spezielles überlegt. Neben einer lebendigen Krippe, bietet er eine Kutschenfahrt in seinen Wald an. Dort kann man sich dann seinen Christbaum selbst aussuchen und fällen, wie “Vorarlberg...

    Landwirt Alois Heidegger hat sich für seine Kunden etwas Spezielles überlegt. Neben einer lebendigen Krippe, bietet er eine Kutschenfahrt in seinen Wald an. Dort kann man sich dann seinen Christbaum selbst aussuchen und fällen, wie “Vorarlberg heute” berichtet.

    Schwarze Schafe auf der Piste

    Schwarze Schafe auf der Piste


    Fast 2.000 Menschen arbeiten als Skilehrer auf Vorarlbergs Pisten. Einige sind selbstständig mit eigener Konzession, der Rest ist in Skischulen angestellt. Es gibt aber auch schwarze Schafe, die ohne Anmeldung ihre Dienste anbieten, wie “Vorarlberg...

    Fast 2.000 Menschen arbeiten als Skilehrer auf Vorarlbergs Pisten. Einige sind selbstständig mit eigener Konzession, der Rest ist in Skischulen angestellt. Es gibt aber auch schwarze Schafe, die ohne Anmeldung ihre Dienste anbieten, wie “Vorarlberg heute” berichtet.

    Ausnahme: Diversion für Kinderpornografie

    Ausnahme: Diversion für Kinderpornografie


    Wer Kinderpornografie konsumiert, wird für gewöhnlich verurteilt und hat dann eine Vorstrafe. Von Seff Dünser / NEUE Der wegen des Vergehens der pornografischen Darstellung Minderjähriger angeklagte 38-Jährige kam am Landesgericht Feldkirch...

    Wer Kinderpornografie konsumiert, wird für gewöhnlich verurteilt und hat dann eine Vorstrafe.

    Von Seff Dünser / NEUE

    Der wegen des Vergehens der pornografischen Darstellung Minderjähriger angeklagte 38-Jährige kam am Landesgericht Feldkirch ausnahmsweise mit einer Diversion davon. Denn ihm wurde nur die Weiterleitung eines einzigen Kinderpornovideos zur Last gelegt. Bei einer Hausdurchsuchung war bei ihm sonst kein kinderpornografisches Material gefunden worden.

    Deshalb gewährte Richter Martin Mitteregger dem unbescholtenen und geständigen Angeklagten beim Strafprozess am Landesgericht Feldkirch eine Diversion. Wenn der Bauarbeiter dem Gericht als Geldbuße 550 Euro überweist, wird das Strafverfahren gegen ihn ohne Eintrag ins Strafregister eingestellt werden. Der richterliche Beschluss zur diversionellen Erledigung, mit dem der von Thomas Raneburger verteidigte Angeklagte einverstanden war, ist nicht rechtskräftig.

    Der angeklagte Ausländer südosteuropäischer Herkunft hatte ein Video, das Sex eines minderjährigen Buben mit einem Esel zeigt, erhalten und auf Facebook weitergeleitet. Er habe das Video für einen Scherz gehalten, sagte der im Oberland lebende Mann. Er habe sonst mit Kinderpornografie nichts zu tun.

    Der Richter verwies darauf, dass in zweiter Instanz am Inns­brucker Oberlandesgericht (OLG) bereits eine Diversion in einem ähnlichen Strafverfahren genehmigt worden war. Im April hatte eine Richterin des Landesgerichts Feldkirch einem unbescholtenen Angeklagten eine Geldbuße von 800 Euro auferlegt, der ebenfalls ein kinderpornografisches Video mit einem Esel und einem Buben als Darstellern weitergeleitet hatte. Vor Gericht hatte der 31-jährige gesagt, es klinge blöd, aber er habe beim Betrachten des Videos sein Augenmerk auf den Esel gelegt und nicht auf den Buben. Das klinge tatsächlich blöd, merkte die Richterin dazu an.

    Zwei Rosenberger-Tochterfirmen mit insgesamt 11 Tankstellen pleite

    Zwei Rosenberger-Tochterfirmen mit insgesamt 11 Tankstellen pleite


    Die Rosenberger-Pleite zieht zwei Folgeinsolvenzen von Tochtergesellschaften nach sich. Betroffen sind elf Autobahntankstellen, darunter auch Hohenems. Betroffen sind 11 Autobahntankstellen, 6 mit Shell-Produkten der Rosenberger Tankstellen GmbH und 5...

    Die Rosenberger-Pleite zieht zwei Folgeinsolvenzen von Tochtergesellschaften nach sich. Betroffen sind elf Autobahntankstellen, darunter auch Hohenems.

    Betroffen sind 11 Autobahntankstellen, 6 mit Shell-Produkten der Rosenberger Tankstellen GmbH und 5 mit OMV-Produkten der Rosenberger Fuels GmbH. Das teilten die Gläubigerschutzverbände Creditreform, AKV und KSV1870 am Dienstag der APA mit. Beide Gesellschaften sollen wie Rosenberger selbst saniert werden.

    Bei der Tankstellen GmbH ist die Fortführung aufgrund eines Konkursantrages beim Landesgericht St. Pölten offen. Sie hat 87 Mitarbeiter. Die Fuels GmbH strebt ebenso in St. Pölten ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung an und der Sanierungsplan sieht eine Quote von 20 Prozent vor. Dort arbeiten 55 Menschen, so der AKV. Laut KSV gibt es 85 bzw. 43 Gläubiger.

    Aufteilung der betroffenen Dienstnehmer auf die Standorte

    KSV1870

    Fünf Standorte werden geschlossen

    Die Überschuldung der Tankstellen GmbH beläuft sich auf rund 3,4 Mio. Euro, jene der Fuels GmbH auf knapp 0,9 Mio. Euro.

    Bei Rosenberger werden indes laut Creditreform in den kommenden Wochen fünf Standorte geschlossen. Welche genau, ist noch offen.

    Fußballverband spendet 2500 Euro an Geben für Leben

    Fußballverband spendet 2500 Euro an Geben für Leben


    25 Typisierungen und € 2.500,- Spende vom Vorarlberger Fußballverband an den Verein Geben für Leben. Der Vorarlberger Fußballverband (VFV) ist langjähriger Unterstützer des Vereins „Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich“. Am 14....

    25 Typisierungen und € 2.500,- Spende vom Vorarlberger Fußballverband an den Verein Geben für Leben.

    Der Vorarlberger Fußballverband (VFV) ist langjähriger Unterstützer des Vereins „Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich“.

    Am 14. Dezember führte der VFV mit dem Verein eine Typisierungsaktion in den Räumlichkeiten der Fußballakademie im Collegium Bernardi in Bregenz durch. Die AKA-U-18 Spieler samt Trainer und Betreuer stellten sich dem guten Zweck.

    Am 17. Dezember überreichte dann VFV-Präsident Dr. Horst Lumper einen Scheck über € 2.500,- an Geben für Leben – Obfrau Susanne Marosch. Mit dieser Spende können zusätzlich zu den 25 durchgeführten Typisierungen noch einmal so viele finanziert werden.

    Vorarlberg: LR Rauch reicht Demo-Forderungen an ÖVP weiter

    Vorarlberg: LR Rauch reicht Demo-Forderungen an ÖVP weiter


    Bregenz – Vorarlbergs Grünen-Landeschef Johannes Rauch hat am Dienstag nach eigenen Angaben die Forderungen der Teilnehmer an den Sonntagsdemonstrationen zum Thema Asyl an seine ÖVP-Kollegen in der Landesregierung weitergereicht. “Diese haben sie...

    Bregenz – Vorarlbergs Grünen-Landeschef Johannes Rauch hat am Dienstag nach eigenen Angaben die Forderungen der Teilnehmer an den Sonntagsdemonstrationen zum Thema Asyl an seine ÖVP-Kollegen in der Landesregierung weitergereicht.

    “Diese haben sie zur Kenntnis genommen”, stellte Rauch fest. Er selbst verlangte erneut, dass die Entscheidung über humanitäres Bleiberecht im Land fallen muss.

    Schon sechs Sonntagsdemos

    Die Sonntagsdemonstrationen werden seit knapp zwei Monaten veranstaltet. Bisher kamen jeweils mehrere hundert Teilnehmer zusammen, um sich für ein menschliches Fremden- und Asylrecht stark zu machen. Laut Rauch wurden für vergangenen Sonntag auch alle Parteien zur Teilnahme eingeladen. Er habe dort von den Veranstaltern die Forderungen überreicht bekommen, und da keine ÖVP-Vertreter anwesend gewesen seien, habe er versprochen, diese an die ÖVP-Mitglieder der Landesregierung zu übergeben.

    Rauch unterstützt Forderung

    “Persönlich kann ich die Forderungen alle bestens nachvollziehen und unterstütze sie gerne”, sagte Rauch. Auch sei er dafür, dass die Kompetenz zur Entscheidung eines humanitären Bleiberechts wieder nach Vorarlberg kommen müsse. “Die derzeitige Situation, dass in Wien entschieden wird, wer in Vorarlberg bleiben darf, halte ich für widersinnig”, so der Landesrat.

    Laichfischfang auf Felchen im Bodensee-Obersee fällt erstmalig aus

    Laichfischfang auf Felchen im Bodensee-Obersee fällt erstmalig aus


    Bregenz – Zum ersten Mal seit dem Bestehen der sechs Brutanstalten am Bodensee-Obersee in Hard, Nonnenhorn, Langenargen, Romanshorn, Ermatingen und Steinach musste der Laichfischfang auf Felchen für dieses Jahr abgesagt werden. Diese Entscheidung...

    Bregenz – Zum ersten Mal seit dem Bestehen der sechs Brutanstalten am Bodensee-Obersee in Hard, Nonnenhorn, Langenargen, Romanshorn, Ermatingen und Steinach musste der Laichfischfang auf Felchen für dieses Jahr abgesagt werden.

    Diese Entscheidung haben die Sachverständigen der Internationalen Bevollmächtigtenkonferenz für die Bodenseefischerei (IBKF) zusammen mit den Staatlichen und Kantonalen Fischereiaufsehern getroffen. Auch die anwesenden Vertreter der Berufsfischerei unterstützten den Beschluss. Grund für die Absage war die sehr geringe Zahl laichreifer Felchen in den Versuchsfängen rund um den See. Das betrifft sowohl die im Freiwasser laichenden Blaufelchen, als auch die im flacheren Wasser laichenden Gangfische.

    Die IBKF hat eine ständige Arbeitsgruppe eingesetzt, um die Versuchsfänge vor der Laichzeit der Felchen zu organisieren und die Ergebnisse zu bewerten. Üblicherweise gibt die Arbeitsgruppe den Laichfischfang frei, wenn ausreichend laichreife Fische in den Probenetzen gefangen werden. Die Berufsfischer fahren dann auf den See, fangen die Fische, gewinnen den Laich, führen die Befruchtung durch und liefern die befruchteten Eier bei den Brutanstalten zur Erbrütung ab. Ende März/Anfang April wird die fressfähige Brut dann in den See entlassen. Durch diese Bewirtschaftungsmaßnahme erwartet man sich eine Stabilisierung der jährlichen Erträge.

    Zu wenig Fische

    Heuer hat die baden-württembergische Fischereiforschungsstelle in Langenargen (FFS) außerordentlich früh – bereits ab Mitte November – mit der Versuchsfischerei begonnen. Diese wurde ab 27. November von allen Fangstationen rund um den See – dem Landesfischereizentrum Vorarlberg, der Außenstelle des bayerischen Instituts für Fischerei in Nonnenhorn, dem Fischereizentrum Steinach des Amtes für Natur, Jagd und Fischerei des Kantons St. Gallen sowie der Jagd- und Fischereiverwaltung des Kantons Thurgau – unter Einbindung der Fischereiaufsicht gemeinsam mit der FFS regelmäßig im Abstand von zwei bis drei Tagen durchgeführt. Damit ist sichergestellt, dass der Zeitpunkt, zu dem die Felchen laichen, rechtzeitig und zuverlässig erkannt wird. Die Ergebnisse zeigten aber, dass nur sehr wenige laichreife Blaufelchen die oberen Wasserschichten zur Eiabgabe aufgesucht hatten. Bei den Gangfischen, die ein längeres Laichfenster als die Blaufelchen aufweisen, wurde bis zuletzt auf ein besseres Ergebnis in den Versuchsfängen gehofft. Doch auch hier wäre nur eine äußerst geringe Menge an Laich zu gewinnen gewesen, sodass der diesjährige Laichfischfang insgesamt abgesagt werden musste.

    Die Fischer, die am Laichfischfang beteiligt sind, nutzen die im Auftrag der staatlichen Fischereibehörden gefangenen Fische, um für das Geschäft an Weihnachten, Silvester und Neujahr gerüstet zu sein. In den letzten Jahren haben die Fangergebnisse im Rahmen des Laichfischfanges oftmals noch die Saison gerettet, wenn das Jahr über die erhofften Fänge ausgeblieben sind. Zwar werden die Berufsfischer im Rahmen der traditionellen Weihnachtsfischerei in den kommenden Tagen noch einmal die Netze setzen, aber ein besseres Ergebnis darf wohl kaum mehr erwartet werden.

    Vielfältige Gründe für Ausfall des Laichfischfangs

    Die Gründe für die außergewöhnliche Situation beim diesjährigen Laichfischfang sind unklar. Sicher ist, dass der Bestand an Laichtieren momentan sehr klein ist. Darüber hinaus war über das gesamte Jahr das Futterangebot für die Felchen ungenügend. Die Daten der Fischereiforschungsstelle zeigen, dass die Felchen in diesem Herbst so wenig Energie wie noch nie seit Beginn dieser Messungen aufwiesen und das Verhältnis von Eimenge zu Fischgewicht historisch niedrig ist. Hier spielen sicherlich der aktuell niedrige Nährstoffgehalt, die Invasion der Stichlinge und möglicherweise auch der extreme Sommer 2018 eine Rolle.

    (Quelle: VLK)

    Vorarlberg investiert 108 Millionen Euro in Infrastruktur

    Vorarlberg investiert 108 Millionen Euro in Infrastruktur


    Bregenz – LH Wallner und LSth. Rüdisser: 108 Millionen Euro für Straßen- und Hochbauprogramme des Landes im Jahr 2019. Investitionen in die bauliche Infrastruktur sind auch im kommenden Jahr 2019 ein Ausgabenschwerpunkt des Landes Vorarlberg,...

    Bregenz – LH Wallner und LSth. Rüdisser: 108 Millionen Euro für Straßen- und Hochbauprogramme des Landes im Jahr 2019.

    Investitionen in die bauliche Infrastruktur sind auch im kommenden Jahr 2019 ein Ausgabenschwerpunkt des Landes Vorarlberg, betonten Landeshauptmann Markus Wallner und Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser im Pressefoyer am Dienstag. Die Jahresprogramme für den Landeshochbau und den Landesstraßenbau sind mit zusammen fast 108 Millionen Euro dotiert. 90 Prozent des Hochbaubudgets fließen in Projekte in Krankenhäusern und Schulen, im Straßenbau zählen die Autobahn-Anschlussstellen Bludenz-Bürs und Rheintal-Mitte zu den größten Vorhaben.

    36,6 Millionen Euro für Spitalsbereich

    Im Hochbau stehen im kommenden Jahr insgesamt 55,14 Millionen Euro zur Verfügung, das sind um 2,2 Millionen Euro mehr als für heuer budgetiert waren. Erneut entfällt der größte Teil auf den Spitalsbereich: 36,6 Millionen Euro sind für Baumaßnahmen und Modernisierungen an den Landeskrankenhäusern veranschlagt, allein am LKH Feldkirch 18,7 Millionen Euro. Auch in allen anderen Landesspitälern werden Arbeiten durchgeführt. Daneben zählen die Erweiterung des Bäuerlichen Schul- und Bildungszentrums Hohenems (6,7 Millionen Euro), die Generalsanierung Jagdberg in Schlins (2,9 Millionen Euro) sowie der Bau einer Windfang- und Sicherheitsschleuse und Sanierungsarbeiten im Landhaus in Bregenz (2,4 Millionen Euro) zu den kostenintensivsten Projekten 2019.

    52,6 Millionen Euro für Straßenbau

    Der Abteilung Straßenbau stehen im kommenden Jahre 52,6 Millionen Euro zur Verfügung, das sind um ca. 600.000 Euro mehr als im Budget 2018. Davon entfallen auf das Bauprogramm (inkl. Grundablösen) 29,8 Millionen Euro, um 2,6 Millionen Euro mehr als heuer. Auch hier sind die grundsätzlichen Arbeitsschwerpunkte 2019 gleich wie in den Jahren zuvor. Im Vordergrund stehen Substanzerhaltung und Instandhaltung sowie Entlastung und Verkehrssicherheit, so Landesstatthalter Rüdisser.

    Das Kernstück beim Umbau der A 14 Anschlussstelle Bludenz-Bürs ist die Errichtung eines Großkreisels sowie zweier Anbindungen an das bestehende Landesstraßennetz. Nach Ostern 2019 soll mit den Hauptbauarbeiten begonnen werden. Die Gesamtkosten sind mit 27 Millionen Euro veranschlagt, davon entfallen 19 Millionen Euro auf die ASFINAG und acht Millionen Euro auf das Land und die Gemeinde Bürs.

    Der Baubeginn für die neue A 14 Anschlussstelle Rheintal-Mitte zwischen Dornbirn-Süd und Hohenems ist abhängig von den Grundablösen. Frühestens 2019 kann gestartet werden), erste Vorarbeiten für die Verlängerung der Bleichstraße bis zur bestehenden L 45 sind bereits fertig gestellt.

    Vorarlberg: Pkw-Kollision in Göfis - eine Person verletzt

    Vorarlberg: Pkw-Kollision in Göfis - eine Person verletzt


    Göfis – Bei einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen in Göfis ist am Dienstag ein 47-jähriger Mann verletzt worden. Ein 65-jähriger Mann war am Dienstagmittag mit seinem Pkw auf der Walgaustraße in Richtung Satteins unterwegs. Zeitgleich wollte...

    Göfis – Bei einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen in Göfis ist am Dienstag ein 47-jähriger Mann verletzt worden.

    Ein 65-jähriger Mann war am Dienstagmittag mit seinem Pkw auf der Walgaustraße in Richtung Satteins unterwegs. Zeitgleich wollte ein 47-jähriger Mann mit seinem Kastenwagen von der Römerstraße kommend in die Walgaustraße in Richtung Rankweil abbiegen. Vermutlich hat er den herannahenden Pkw-Lenker übersehen und es kam zu einer Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Der Pkw des 65-jährigen Mannes wurde durch den Unfall im Frontbereich und an der kompletten rechten Fahrzeugseite beschädigt. Der andere Pkw wurde ebenfalls im Frontbereich schwer beschädigt. Der 65-Jährige blieb offenbar unverletzt. Der 47-jährige Lenker des Kastenwagen wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht.

    Google Maps

    Marc Girardelli Besitzer des bulgarischen Skigebiets Bansko

    Marc Girardelli Besitzer des bulgarischen Skigebiets Bansko


    Der ehemalige Vorarlberger Spitzenskifahrer Marc Girardelli, der für Luxemburg an den Start gegangen ist, ist Besitzer des bulgarischen Skigebiets Bansko. Bisher war der Eigentümer des Skigebiets, wo auch der Weltcup Station macht, nicht bekannt....

    Der ehemalige Vorarlberger Spitzenskifahrer Marc Girardelli, der für Luxemburg an den Start gegangen ist, ist Besitzer des bulgarischen Skigebiets Bansko.

    Bisher war der Eigentümer des Skigebiets, wo auch der Weltcup Station macht, nicht bekannt. Girardelli gab bekannt, dass er vor zwei Jahren die Firma Ulen erworben habe, die das größte Skigebiet am Balkan betreibt.

    Vorwurf der Korruption

    Mehr Details gab der Vorarlberger im Interview mit der Fernsehstation Nova nicht bekannt.

    Giradelli hält die Firma Ulen über den Fonds Tax services Ltd mit Sitz auf den britischen Virgin Islands. Das massive Wachstum des Skigebiets in Bansko hat zu Kritik von Umweltorganisationen und zum Vorwurf von Korruption geführt. Girardelli wies im Interview darauf hin, der Kaufpreis sei “interessant” gewesen, weil es viele negative Nebengeräusche gegeben habe, die den Fonds zum Verkauf zwangen. Girardelli ist Ehrenbürger in Bansko.

    Lange Schlangen an den Skiliften

    Ulen versucht seit zehn Jahren, eine zweite Seilbahn in Bansko zu bauen. Bansko gehört zu den billigsten Skigebieten in Europa und kann auf 75 km Pisten verweisen. In der Hochsaison bilden sich allerdings lange Schlangen, da die Seilbahn nur 2.200 Personen pro Stunde befördern kann.

    (APA)

    Campingplatz Dornbirn: Spatenstich ist erfolgt

    Campingplatz Dornbirn: Spatenstich ist erfolgt


    Mit dem Spatenstich wurden die Arbeiten für den neuen Campingplatz in der Enz in Dornbirn offiziell gestartet. Die alten Gebäude wurden bereits abgetragen; die Tiefbauarbeiten sind im Gang. Bis zum Sommer entstehen hier neue Räume für die Gäste, die...

    Mit dem Spatenstich wurden die Arbeiten für den neuen Campingplatz in der Enz in Dornbirn offiziell gestartet.

    Die alten Gebäude wurden bereits abgetragen; die Tiefbauarbeiten sind im Gang. Bis zum Sommer entstehen hier neue Räume für die Gäste, die Dornbirn entweder mit dem Wohnmobil oder mit dem Zelt besuchen wollen. Zwei eingeschossige Gebäude werden zur Verfügung stehen: eines für den Gastronomie- und Aufenthaltsbereich und ein zweites für die Sanitäranlagen. Bereits im kommenden Sommer wird der Campingplatz wieder zur Verfügung stehen. Gebaut wird der Platz von der Dornbirner Seilbahngesellschaft.

    Stadt Dornbirn

    In den aktuellen Campingführern wurde der Dornbirner Campingplatz in der Enz gegenüber der Karrenseilbahn nicht mehr gelistet. Das hatte vor allem mit der in die Jahre gekommenen Infrastruktur zu tun – Camper haben mittlerweile höhere Ansprüche. Dennoch verzeichnet der Dornbirner Campingplatz jährlich immerhin noch rund 6000 Nächtigungen.

    „Der neue Campingplatz am Eingang zu einem der wichtigsten Naherholungsgebiete, ist eine wichtige und vor allem richtige Investition,“ spricht sich Bürgermeisterin Andrea Kaufmann für den Neubau aus.

    Stadt Dornbirn

    Der in die Jahre gekommene Campingplatz in der Enz wird grundlegend erneuert und als alpiner Campingplatz neu positioniert. Die Umsetzung dieses Projekts erfolgt durch die Dornbirner Seilbahngesellschaft, die sich dadurch, vor allem durch einen optimierten Personaleinsatz und einem abgestimmten touristischen Angebot, Synergien erwartet.

     

    Vierzig Klubs und ihre große Hoffnung

    Vierzig Klubs und ihre große Hoffnung


    Für acht Mannschaften geht es im Vorrundenturnier um den Masterseinzug. 40 Teams starten heute (ab 18.30 Uhr) in die Mastersvorrunde. Dabei geht es darum, sich eines der acht begehrten Tickets für das Masters (ab 26. Dezember bis 6. Jänner) zu...

    Für acht Mannschaften geht es im Vorrundenturnier um den Masterseinzug.

    40 Teams starten heute (ab 18.30 Uhr) in die Mastersvorrunde. Dabei geht es darum, sich eines der acht begehrten Tickets für das Masters (ab 26. Dezember bis 6. Jänner) zu sichern. Neben vielen 1b-Mannschaften und einigen Nachwuchsteams sind mit dem ehemaligen Turniersieger Viktoria Bregenz, Lingenau, Satteins und Großwalsertal schon vier hallenerprobte Teams dabei, welche im Hauptbewerb auf dem Parkett in der Hofsteighalle eine bedeutende Rolle gespielt haben. Die Einser-Garnituren von Beschling, Bremenmahd und Großwalsertal greifen heute ins Turnier ein.

    FUSSBALL

    23. Sparkassen-Hallenmasters in Wolfurt

    Veranstalter: Meusburger FC Wolfurt

    Austragungsort: Hofsteighalle Wolfurt

    Gesamtdotation: 11.995 Euro

    Fest der Spieler: 5. Jänner 2019

    OK-Team: Stefan Muxel, Hanspeter Meusburger, Peter Meusburger, Christine Stark, Alexander Bernhard, Walter Gmeiner, Johannes Maurer, Hannes Greinix, Markus Witzemann, Jürgen Wegscheider

    Masters-Vorrunde

    In acht Gruppen werden vom Dienstag, 18. Dezember 2018 bis Freitag, 21. Dezember (jeweils ab 18.30 Uhr) die Teilnehmer für das Masters-Aufstiegsturnier (ab 22. Dezember, 14 Uhr) ausgespielt

    Masters-Vorrunde, Gruppe 1 (Dienstag, 18. Dezember 2018, 18.30 – 20.30 Uhr): Ender Klimatechnik TSV Altenstadt 1b, SPG Buch/Alberschwende, FC Beschling, Ruech Recycling RW Langen 1b, SPG Brederis/Meiningen U-18

    Masters-Vorrunde, Gruppe 2 (Dienstag, 18. Dezember 2018, 20.45 – 22.45 Uhr): SPG Burtscher Großwalsertal, FC Bremenmahd, World-of-Jobs VfB Hohenems 1b, FC Schwarzach 1b, Hella DSV U-18

    Masters-Vorrunde, Gruppe 3 (Mittwoch, 19. Dezember 2018, 18.30 – 20.30 Uhr): FC Baldauf Doren, SC Vandans, FC Mohren Dornbirn 1b, RW Rankweil 1b, RW Rankweil U-18

    Masters-Vorrunde, Gruppe 4 (Mittwoch, 19. Dezember 2018, 20.45 – 22.45 Uhr): SC Hohenweiler, SPG Mellau/Bezau/Bizau 1b, FC Brauerei Egg 1b, FC Intemann Lauterach 1b, FC Nenzing 1b

    Masters-Vorrunde, Gruppe 5 (Donnerstag, 20. Dezember 2018, 18.30 – 20.30 Uhr): FC Klostertal, SV typico Lochau 1b, Meusburger FC Wolfurt 1b, Simeoni Metallbau FC Andelsbuch 1b, SPG Gaißau/Höchst 1b

    Masters-Vorrunde, Gruppe 6 (Donnerstag, 20. Dezember 2018, 20.45 – 22.45 Uhr): SK Bürs, SV Satteins, Holzbau Sohm FC Alberschwende 1b, holzig FC Krumbach, Hella DSV 1b

    Masters-Vorrunde, Gruppe 7 (Freitag, 21. Dezember 2018, 18.30 – 20.30 Uhr): FC Raiffeisen Viktoria Bregenz, Alfi FC Lingenau, SC Admira Dornbirn 1b, Maldoner Elektrotechnik FC Hard 1b, FC Mohren Dornbirn U-18

    Masters-Vorrunde, Gruppe 8 (Freitag, 21. Dezember 2018, 20.45 – 22.45 Uhr): SC Tisis, Mevo FC Schwarzenberg, FC Lustenau 1907 1b, Sparkasse FC BW Feldkirch 1b, Transgourmet SW Bregenz 1b

    Vorrunde-Aufstiegsturnier /22. bis 23. Dezember 2018 – die Gruppen-Ersten und Zweiten  qualifizieren sich für die Masters-Vorrunde ab 26. Dezember)

    Gruppe 1 (22. Dezember 2018, 14 – 17 Uhr): Erster Gruppe 1, Zweiter Gruppe 2, Dritter Gruppe 3, Erster Gruppe 5, Dritter Gruppe 7, Zweiter Gruppe 6

    Gruppe 2 (22. Dezember 2018, 18 – 21 Uhr): Dritter Gruppe 1, Erster Gruppe 3, Zweiter Gruppe 4, Zweiter Gruppe 5, Erster Gruppe 8, Dritter Gruppe 6

    Gruppe 3 (23. Dezember 2018, 14 – 17 Uhr): Zweiter Gruppe 1, Dritter Gruppe 2, Erster Gruppe 4, Zweiter Gruppe 7, Dritter Gruppe 8, Erster Gruppe 6

    Gruppe 4 (23. Dezember 2018, 18 – 21 Uhr): Erster Gruppe 2, Zweiter Gruppe 3, Dritter Gruppe 4, Dritter Gruppe 5, Zweiter Gruppe 8, Erster Gruppe 7

    Masters vom 26. Dezember 2018 bis 6. Jänner 2019

    Dr. Feurstein Medical Hemp mit neuem Produktionsstandort in Rankweil

    Dr. Feurstein Medical Hemp mit neuem Produktionsstandort in Rankweil


    Rankweil – Der Hersteller von Bio-Hanf-Lebensmitteln wird im Gewerbepark Rankweil eine eigene Produktion in Betrieb nehmen – der Popup-Store in Götzis verzeichnet unterdessen ein reges Interesse der Kunden an der Wirkung von medizinischem...

    Rankweil – Der Hersteller von Bio-Hanf-Lebensmitteln wird im Gewerbepark Rankweil eine eigene Produktion in Betrieb nehmen – der Popup-Store in Götzis verzeichnet unterdessen ein reges Interesse der Kunden an der Wirkung von medizinischem Cannabis.

    Die Dr. Feurstein Medical Hemp GmbH mit Hauptsitz in Altach und einem Popup-Store in Götzis wird in den nächsten Wochen jetzt auch einen eigenen Produktionsstandort im Gewerbepark Rankweil in Betrieb nehmen. Das bestätigte der geschäftsführende Gesellschafter Daniel Feurstein im wpa-Gespräch. Zu diesem Zweck habe man eine Fläche im Gewerbepark angemietet, die dafür notwendigen Produktionsanlagen angekauft und dort aufgestellt. Vorgesehen sei in Rankweil die Produktion von Bio-Hanf-Lebensmitteln. Angaben zum Investitionsvolumen wurden nicht gemacht. Feurstein bezeichnet diesen zusätzlichen Standort als wichtigen Teil in der Expansionsstrategie des jungen wissenschaftlich-medizinisch ausgerichteten Unternehmens.

    Popup-Store mit legalen Hanf-Produkten in Götzis

    Die Dr. Feurstein Medical Hemp GmbH betreibt in Götzis seit rund einem Jahr einen Popup-Store, wo Hanf-Nahrungsmittel und Hanf-Extrakte unter dem eigenen Markennamen ‘Hanafsan’ verkauft werden. Zudem gibt es einen Onlineshop. Seither habe man nicht nur mehrere behördliche Kontrollen vor Ort bestanden, sondern auch sehr viele Gespräche mit Kunden geführt. “Im Kern geht es dabei immer um Aufklärungsarbeit in Bezug auf die medizinische Wirkung von Cannabis”, so Feurstein. Im Zuge dieser Gespräche könne man eigentlich alle Vorurteile in Bezug auf Hanf-Produkte ausräumen. “Uns geht es allein um die medizinische Anwendung”, so Feurstein. Deshalb lebe man eine intensive Zusammenarbeit und einen Erfahrungsaustausch mit Medizinern. “Auch sie fragen immer öfter nach.”

    Der studierte Biologe Daniel Feurstein gründete sein Unternehmen im Oktober 2017. Gegenwärtig werden vier Mitarbeiter beschäftigt.

    

    (Quelle: Wirtschaftspresseagentur)

    Doppelstaatsbürger - Bundesländer analysieren VfGH-Urteil

    Doppelstaatsbürger - Bundesländer analysieren VfGH-Urteil


    Die Bundesländer geben sich nach dem jüngsten Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs (VfGH) zu österreichisch-türkischen Staatsbürgerschaften abwartend. Die Auswirkungen des Urteils werden aktuell geprüft, hieß es gegenüber der APA. In...

    Die Bundesländer geben sich nach dem jüngsten Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs (VfGH) zu österreichisch-türkischen Staatsbürgerschaften abwartend. Die Auswirkungen des Urteils werden aktuell geprüft, hieß es gegenüber der APA.

    In Vorarlberg wurden laut Recherchen von ORF Radio Vorarlberg mittlerweile 20 Staatsbürgerschaften aberkannt, in neun Fällen sind die Entscheidungen bereits rechtskräftig. 16 Verfahren seien noch offen. Im Amt der Vorarlberger Landesregierung wird davon ausgegangen, dass ein Großteil der noch offenen Verfahren eingestellt wird. Ebenso verhalte es sich mit den laufenden elf Berufungsverfahren, hieß es. In Bezug auf die rechtskräftigen Fälle müsse beurteilt werden, auf welcher Grundlage die Entscheidungen getroffen worden seien. Es sei nicht immer die FPÖ-Namensliste ausschlaggebend gewesen, manches Mal seien auch Staatsbürgerschaftsurkunden aus der Türkei vorgelegen. Aus dem Büro von Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) wurde betont, dass man sich den Inhalt des VfGH-Urteils genau ansehen und die Auswirkungen auf die Verfahren prüfen werde. Der Spruch des Höchstgerichts werde selbstverständlich umgesetzt.

    Musterverfahren in Tirol eingeleitet

    Das Land Tirol prüfe derzeit die Auswirkungen des aktuellen VfGH-Erkenntnisses im Detail, hieß es auf APA-Anfrage. Aufgrund der angeblichen türkischen “Wählerevidenzlisten” sei in Tirol ein Musterverfahren eingeleitet worden, welches aktuell beim Landesverwaltungsgericht anhängig sei. Da die höchstgerichtliche Rechtsprechung alle Bundesländer betreffe, werde es in naher Zukunft eine österreichweite Abstimmung der weiteren Vorgehensweise geben, so das Land. In rund 50 weiteren Fällen, die nicht mit der besagten Liste in Verbindung stehen und in denen weitere Beweismittel für den Erwerb der fremden Staatsangehörigkeit vorliegen, wurden seitens der Behörde in Tirol Feststellungsverfahren eingeleitet. Sollte in diesen Fällen nachgewiesen werden können, dass die türkische Staatsangehörigkeit wiedererworben wurde, sei damit kraft Gesetz der Verlust der österreichischen Staatsbürgerschaft verbunden, hieß es seitens des Landes.

    Kärntens Landeshauptmann verärgert

    Kärntens Landeshauptmann Kaiser zeigte sich besorgt und verärgert, nachdem der VfGH festgestellt hat, dass die von der FPÖ vorgelegten Unterlagen über angebliche österreichisch-türkische Doppelstaatsbürger bzw. die darin enthaltenen Informationen auf einer Vermutung beruhen würden und nicht authentisch seien. “Klar ist, dass man mit der österreichischen Staatsbürgerschaft nicht spielt, sie weder für private noch für parteipolitische Zwecke missbrauchen darf”, so Kaiser. Bei Zuwiderhandeln oder Missbrauch der Staatsbürgerschaft müsse es Konsequenzen geben, dafür seien aber hieb- und stichfeste Beweise vorzulegen und keine wenig glaubhaften Dokumente oder Gerüchte.

    “Dass die FPÖ dafür offenbar unseren Rechtsstaat missbraucht, Ressentiments gegen eine Personengruppe schürt und dadurch einmal mehr den sozialen Frieden in Österreich leichtfertig aufs Spiel setzt, ist ein Skandal und weit entfernt von jeglichem Verantwortungsbewusstsein, das eine Regierungspartei vorweisen müsste”, so Kaiser. Dass die FPÖ für die Überprüfung der 100.000 Daten den österreichischen Steuerzahlern letztlich auch noch jede Menge Kosten aufgehalst habe, sei da nur am Rande erwähnt. Auf Kärnten entfielen laut Kaiser von den 100.000 Datensätzen laut Landeswahlbehörde 70 Fälle. Von neun Betroffenen wurden Unterlagen beigebracht, die eine Doppelstaatsbürgerschaft ausschließen. Alle anderen 61 wurden zurückgestellt um eine Entscheidung des Verfassungsgerichts abzuwarten. Die weitere Vorgehensweise wird im Rahmen einer Länderbesprechung im Jänner festgelegt.

    Gelassenheit in Oberösterreich

    Der zuständige oberösterreichische Landesrat Elmar Podgorschek (FPÖ) sieht das VfGH-Erkenntnis hingegen gelassen: “Ich nehme zur Kenntnis, dass die Liste allein nicht ausreichend ist, um die Staatsbürgeschaft abzuerkennen”, sagte er gegenüber der APA. Sie werde daher künftig “kein Beweis mehr sein, sondern ein Anhaltspunkt, dass es Verdachtsmomente gibt”. Er sei froh, dass die Sache nun ausjudiziert sei. In Oberösterreich seien bisher 40 Verfahren eingeleitet und zwölf rechtskräftig entschieden worden. Dabei habe man sich aber ohnehin nicht auf die Liste alleine verlassen, sondern meist habe es andere Hinweise auf eine mögliche Doppelstaatsbürgerschaft gegeben, erklärte Podgorschek. Als Beispiele nannte er, dass etwa bei Verkehrskontrollen ein türkischer Führerschein oder bei einem Grenzübertritt ein türkischer Pass vorgewiesen worden seien.

    Salzburg will Gespräche abwarten

    Michael Bergmüller, der Leiter des Referats Wahlen und Sicherheit des Landes Salzburg, erklärte am Dienstag gegenüber der APA, es gebe viele Rechtsfragen, die von den Behörden auf Fach- und Beamtenebene der jeweiligen Landesregierungen zu beurteilen und zu entscheiden seien. Das VfGH-Erkenntnis habe durchaus eine Relevanz und österreichweit Bedeutung, sagte Bergmüller. “Es gehört rechtlich analysiert, wie vorzugehen ist.” Sinnvoll sei es, wenn die Behörden der Länder gleich vorgehen würden. Salzburg werde die Gespräche auf Beamtenebene mit den anderen Bundesländern abwarten. Rund 300 Verfahren seien in Salzburg derzeit anhängig. Circa 50 Feststellungsbescheide wurden ausgestellt, diese können aber noch beeinsprucht werden, weil die Beschwerdefrist noch nicht abgelaufen ist. Rund 30 Bescheide sind bereits rechtskräftig.

    Burgenland will Entscheidung analysieren

    Im Burgenland sind aktuell noch rund 60 Verfahren offen. Die Behörde werde die aktuelle Entscheidung des VfGH jetzt eingehend analysiere. Wie sich die Entscheidung auf einzelne Verfahren auswirken werde, könne zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht angegeben werden, hieß es aus der Abteilung 2 – Landesplanung, Sicherheit, Gemeinden und Wirtschaft.

    Auch von der Abteilung Staatsbürgerschaft und Wahlen beim Land Niederösterreich hieß es auf Anfrage, das VfGH-Erkenntnis in Sachen österreichisch-türkischer Staatsbürgerschaften sei einer näheren Beurteilung zu unterziehen, inwieweit es tatsächlich Auswirkungen auf die vorliegenden Fälle habe. “Insbesondere ist darauf hinzuweisen, dass derzeit auch Fälle beim Landesverwaltungsgericht anhängig sind.” Derzeit gibt es laut Abteilungsleiter Peter Anerinhof rund 150 offene Verfahren in Niederösterreich. Die Parteien sollen entsprechende Informationsschreiben erhalten. In circa 25 Fällen wurde die Staatsbürgerschaft rechtskräftig aberkannt. Hier sei im Einzelfall zu prüfen, inwieweit das Erkenntnis des VfGH im jeweiligen Verfahren Auswirkungen hat. “In diversen Fällen haben sich neben der Liste sonstige zu berücksichtigende Beweismittel ergeben”, hieß es.

    Militärmusik spielt Weihnachtslieder in Schwarzach

    Militärmusik spielt Weihnachtslieder in Schwarzach


    Die Militärmusik Vorarlberg besuchte am Dienstag Russmedia in Schwarzach. Für die Mitarbeiter gab es einige Ständchen zur Einstimmung für Weihnachten. Die alljährliche Tradition eröffnete Geschäftsführer Markus Raith mit Grußworten....

    Die Militärmusik Vorarlberg besuchte am Dienstag Russmedia in Schwarzach. Für die Mitarbeiter gab es einige Ständchen zur Einstimmung für Weihnachten.

    Die alljährliche Tradition eröffnete Geschäftsführer Markus Raith mit Grußworten. Anschließend legten sich die fünf Musiker für ihre Zuhörer ins Zeug. Geleitet wurde die musikalische Gruppe von Oberst Michael Kerschat und Kapellmeister Wolfram Öller.

    Vorarlberg: 12 Jahre Haft für Postkartenräuber

    Vorarlberg: 12 Jahre Haft für Postkartenräuber


    Feldkirch – Der Schöffensenat fällte ein Urteil nahe der Obergrenze von 15 Jahren – Räuber findet Strafe zu hoch. Von Christiane Eckert Um 8.30 Uhr begann der Prozess gegen den lange Zeit gesuchten Ganoven – den 55-jährigen Peter K. aus dem...

    Feldkirch – Der Schöffensenat fällte ein Urteil nahe der Obergrenze von 15 Jahren – Räuber findet Strafe zu hoch.

    Von Christiane Eckert

    Um 8.30 Uhr begann der Prozess gegen den lange Zeit gesuchten Ganoven – den 55-jährigen Peter K. aus dem Arlberggebiet. Von 2008 bis 2017 führte er Fahnder und Profiler an der Nase herum, erbeutete bei seinen elf geglückten Überfällen rund 190.000 Euro. Geld, das er nun zurück bezahlen muss, dazu kommen noch Schadenersatzbeträge der Bankangestellten. Die meisten machten auf Grund ihrer psychischen Beeinträchtigungen Forderungen geltend, wodurch die Schadenswiedergutmachung auf über 200.000 Euro angestiegen ist. Inwieweit dazu der Verkauf des Hauses des Angeklagten ausreicht, wird man sehen.

    Ende der Freiheit

    Nach eineinhalb Stunden zog sich der Senat bereits zur Urteilsberatung zurück. Nach rund einer Dreiviertelstunde Überlegungen wurde das Urteil gefällt. Mildernd wurden vor allem die bisherige Unbescholtenheit und das Geständnis gewertet, erschwerend die Vielzahl der Taten, die hohe Schadenssumme und der lange Tatzeitraum. Mit zwölf Jahren geht die Strafe Richtung Obergrenze von 15 Jahren, das findet Peter K. zu hoch und er kündigt über seinen Verteidiger an, das Urteil beim Oberlandesgericht Feldkirch mittels Strafberufung zu bekämpfen. Staatsanwältin Konstanze Manhart gibt keine Erklärung ab. Somit ist die Entscheidung noch nicht rechtskräftig und Peter K. bleibt zunächst in der Justizanstalt Feldkirch.

    Vor dem Urteil

    Vor dem Prozess

     

     

     

     

    Täter schrieb Polizei

    In den Medien war der Mann als “Postkartenräuber” bekannt geworden, da er sich während der jahrelangen Suche nach ihm zweimal per Postkarte bei den Ermittlern meldete: “Das war noch nicht alles. Komme wieder”, schrieb er unter anderem und hielt Wort.

    VN

    Vor Gericht war der Angeklagte voll geständig. Dass er so lange erfolgreich gewesen sei, bezeichnete der 55-Jährige als “Riesenzufall”. Die Überfälle habe er spontan und ohne Plan in primitiver Art und Weise durchgeführt. Die Beute habe er zur Gänze zur Finanzierung seines Lebens aufgebraucht.

    Auflistung der Überfälle August 2008: Sparkasse in Feldkirch Altenstadt März 2009: Post in Feldkirch-Altenstadt Mai 2009: Post in Dornbirn-Haselstauden Juli 2009: Sparkasse Bregenz-Weidach

    

    Jänner 2010: Post in Feldkirch-Tisis August 2010: Post in Feldkirch-Tisis Juli 2012: Volksbank in Bregenz-Vorkloster Mai 2014: Sparkasse in Dornbirn-Hatlerdorf Dezember 2014: Post in Schwarzach März 2015: Sparkasse in Lochau Jänner 2016: Sparkasse in Feldkirch-Tisis Juli 2016: Volksbank in Opfenbach (D) November 2016: Volksbank in Opfenbach (D) September 2017: Bank in Heimenkirch (D)
    Das 18. Türchen im VOL.AT-Adventskalender

    Das 18. Türchen im VOL.AT-Adventskalender


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    VN-Podcast: Islam ist nicht gleich Islam

    VN-Podcast: Islam ist nicht gleich Islam


    “VN am Morgen” ist der Podcast der Vorarlberger Nachrichten mit Chefredakteur Gerold Riedmann, heute zu den Themen Türkisches Vorarlberg und...

    “VN am Morgen” ist der Podcast der Vorarlberger Nachrichten mit Chefredakteur Gerold Riedmann, heute zu den Themen Türkisches Vorarlberg und Handels-Kollektivvertrag.

    (Red.)

    Vorarlberg: Postkartenräuber steht heute in Feldkirch vor Gericht

    Vorarlberg: Postkartenräuber steht heute in Feldkirch vor Gericht


    Feldkirch – Heute ist es so weit, in erster Instanz findet die Geschichte rund um den seltsamen Bankräuber einen Abschluss. Das Urteil wird in Kürze erwartet. Von Christiane Eckert (VOL.AT) Am Landesgericht Feldkirch musste sich heute jener...

    Feldkirch – Heute ist es so weit, in erster Instanz findet die Geschichte rund um den seltsamen Bankräuber einen Abschluss. Das Urteil wird in Kürze erwartet.

    Von Christiane Eckert (VOL.AT)

    Am Landesgericht Feldkirch musste sich heute jener 55-jährige Tiroler wegen 14-fachen Raubes verantworten, der fast zehn Jahre die Polizei in Atem hielt. Er selbst hat laut eigener Aussage Angst vor den Konsequenzen, denn dass die in Form von Haft eintreten werden, ist ihm klar. Mildernd kann er vor allem vorbringen, dass er bislang unbescholten war, nie mit dem Gesetz in Konflikt geraten war. Zum anderen zeigte er sich nach seiner Festnahme kooperativ und geständig. Was ihm sonst noch zugutegehalten werden kann, muss der Senat entscheiden. Schadenswiedergutmachung wird es jedenfalls kaum sein, das geraubte Geld ist angeblich weg.

    Demnächst kein Pulverschnee

    Für den U-Häftling ist die Haft ein einschneidendes Erlebnis, denn der Unbescholtene liebte seine Freiheit, die Natur, die Berge, war als ehemaliger Pistenretter am liebsten im Pulverschnee unterwegs.

    Ruhig und gefasst vor Gericht

    So spektakulär seine Taten über fast zehn Jahre hinweg waren, so unspektakulär läuft heute der Schöffenprozess vor Vorsitzender Richterin Sabrina Tagwercher ab. Der Nordtiroler ist groß, sportlich gebaut, trägt Jeans, Outdoorschuhe und einen blauen Pulli. Zu ergänzen hat er nicht mehr viel, nur, dass er damals bei den Taten nicht dran gedacht hat, dass die Bankangestellten Angst haben. Der 55-Jährige betont erneut, dass er sich gewundert habe, dass alles so leicht ging. Die Taten seien spontan, ohne jeden Plan erfolgt.

    Enormes Interesse

    Der Schwurgerichtssaal ist gut besetzt, das Medieninteresse ist enorm. Ansonsten läuft das Verfahren ruhig ab. Es gibt kaum offene Fragen. Die Tatwerkzeuge, sprich die Spielzeugwaffen, Nylontaschen, usw werden konfisiziert. Der Unbescholtene ist gefasst und somit bleibt abzuwarten, wie der Schöffensenat die Taten des Mannes einordnet.

    Vor dem Prozess:

    Chronologie des “Postkartenräubers”

    (Red.)

    Keuchhustenfälle in Vorarlberg steigen

    Keuchhustenfälle in Vorarlberg steigen


    Die Zahl der Keuchhustenfälle steigt österreichweit. Allein in Vorarlberg hat es heuer 34 Fälle gegeben – fast doppelt so viele wie im Jahr davor. Die nächste Grippewelle werde Anfang Jänner erwartet. Ärzte raten deshalb zu einer Grippeimfpung....

    Die Zahl der Keuchhustenfälle steigt österreichweit. Allein in Vorarlberg hat es heuer 34 Fälle gegeben – fast doppelt so viele wie im Jahr davor.

    Die nächste Grippewelle werde Anfang Jänner erwartet. Ärzte raten deshalb zu einer Grippeimfpung. Anlass zur Sorge bereitet jetzt aber die steigende Anzahl der Keuchhustenfälle, wie “Vorarlberg heute” berichtet. In Vorarlberg habe es in diesem Jahr 34 Fälle gegeben.

    Klage: Penis durch Beschneidung verkürzt

    Klage: Penis durch Beschneidung verkürzt


    Im Jänner 2016 ließ sich der klagende Vorarlberger in einem Vorarlberger Landeskrankenhaus beschneiden. Von Seff Dünser / NEUE Der Kläger meint, dem behandelndem Operateur sei ein ärztlicher Kunstfehler unterlaufen. Der Oberarzt habe beim Entfernen...

    Im Jänner 2016 ließ sich der klagende Vorarlberger in einem Vorarlberger Landeskrankenhaus beschneiden.

    Von Seff Dünser / NEUE

    Der Kläger meint, dem behandelndem Operateur sei ein ärztlicher Kunstfehler unterlaufen. Der Oberarzt habe beim Entfernen der Vorhaut zu weit geschnitten. Deswegen leide er nun unter einem deutlich verkürzten Penis und unter Erektionsproblemen, sagt der Patient.

    Der 40-Jährige hat die Vorarlberger Krankenhausbetriebsgesellschaft, die die Arbeitgeberin des operierenden Spitalarztes ist, verklagt. Der Kläger fordert als Schmerzensgeld vorerst 10.000 Euro. Sein Mandant habe sich wegen der negativen Folgen der Operation in psychiatrische Behandlung begeben müssen, sagt Klagsvertreter Marin Fiel.

    Videobefragung

    In dem anhängigen Zivilprozess hat am Landesgericht Feldkirch bereits die letzte Verhandlung stattgefunden. Die Richterin wird nun ihr Urteil schreiben. Sie hat in der jüngeren Tagsatzung per Videokonferenz den gerichtlich bestellten medizinischen Gutachter befragt. Bei der Erötertung seines schriftlichen Gutachtens sagte der Sachverständige, die Beschneidung sei nach den Regeln der ärztlichen Kunst erfolgt. Das Ergebnis der Operation sei okay. Es liege kein Behandlungsfehler vor.

    Der behandelnde Oberarzt gab vor Gericht zu Protokoll, es sei denkunmöglich, dass es beim Patienten zu einer Penisverkürzung gekommen sei. Ein Reifenwechsel bei einem Auto führe ja auch nicht dazu, dass der Motor nicht mehr anspringe. Bei übergewichtigen Männern wie dem Kläger könne es vorkommen, dass durch die Beschneidung die Hodenhaut hochgezogen werde, sagte der Spitalsarzt. Dadurch könne beim Patienten der subjektive, aber objektive falsche optische Eindruck eines verkürzten Gliedes entstehen, ergänzte Beklagtenvertreter Martin Mennel. Von einer Beschneidung sei der Penisschwellkörper nicht betroffen, sodass es durch eine Vorhautentfernung nicht zu Erektionsproblemen kommen könne.

    Plastische Nach-OP

    Der Kläger hat sich inzwischen bei einem anderen Arzt einer plastischen Nachoperation unterzogen und ist mit dem Ergebnis des Eingriffs zufrieden. Um des Weihnachtsfriedens willen ersuchte die Richterin die Streitparteien noch einmal um einen Vergleich. Das Angebot der verklagten Partei zur Beendigung des Prozesses ohne Urteil hat der Kläger aber abgelehnt. Kulanterweise habe die Krankenhausbetriebsgesellschaft ein Schmerzensgeld von 1000 Euro in Aussicht gestellt, sagte Beklagtenvertreter Mennel.

    (NEUE)

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    Positive Weihnachtsüberraschungen aus Übersee

    Positive Weihnachtsüberraschungen aus Übersee


    Vielmehr Anmeldungen als noch vor zwölf Jahren gibt es für die zweite Heim-Weltgymnaestrada.Zum einen haben bereits 12 afrikanische Länder Teams gemeldet, 2007 waren es noch 3 (Ägypten, Kap Verde und Südafrika). Derzeit liegen Meldungen vor von...

    Vielmehr Anmeldungen als noch vor zwölf Jahren gibt es für die zweite Heim-Weltgymnaestrada.Zum einen haben bereits 12 afrikanische Länder Teams gemeldet, 2007 waren es noch 3 (Ägypten, Kap Verde und Südafrika).

    Derzeit liegen Meldungen vor von Algerien, Angola, Äthiopien, Benin, Kamerun, Kap Verde, Kenia, Malawi, Mosambik, Simbabwe, Südafrika und Tansania. Zudem haben auch Libyen und Nigeria ihr Interesse bekundet.

    Zum anderen überraschen insbesondere Länder aus Übersee mit nach oben korrigierten Anmeldezahlen:

    Kanada hat die ursprüngliche Meldung von 600 Personen auf 730 aufgestockt und aktuell sieht es danach aus, dass Kanada mit 788 Personen die größte Überseenation sein wird.

    Bei Brasilien ist man  zunächst von 400 Personen ausgegangen, wurde dann auf 593 aufgestockt und laut den aktuellsten Infos werden es sogar 620 Personen sein. Damit wird die brasilianische Delegation beinahe doppelt so groß sein wie bei der letzten Weltgymnaestrada 2015 in Helsinki! Man erinnere sich, dass mit der Gymnaestrada 2007 der Brasilianer Peterson da Cruz nach Vorarlberg gekommen ist und in Götzis die Gruppe Zurcaroh aufgebaut hat.

    Die ersten Schätzungen der TeilnehmerInnen aus Mexiko lagen bei 50 Personen, die tatsächliche Delegationsgröße liegt nunmehr bei 206 Personen. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang auch, dass Mexiko die Koordination für den PAGU-Abend übernommen hat, d.h. Ansprechpartner für die nationale Vorführung des panamerikanischen Verbands sein wird, an dem nach jetzigem Planungsstand nicht weniger als neun Länder (Kanada, USA, Brasilien, Mexiko, Chile, Argentinien, Trinidad & Tobago, Honduras und Peru) mit Gruppenvorführungen vertreten sein werden.

    Australien hat ihre Delegationsgröße von 200 Personen auf einen Rekordwert von 348 SportlerInnen aufgestockt; und Südafrika hat ihre Teilnahmeprognose von 100 Personen ebenfalls bereits mit über  200 Aktiven übertroffen.

    Diese sehr positiven Anmeldezahlen haben sicher auch viel mit der perfekten Durchführung der Weltgymnaestrada 2007 in Vorarlberg zu tun. Die organisatorischen Qualitäten und die Gastfreundschaft unseres Landes haben sich in der Weltturnsportfamilie herumgesprochen.

    Übrigens: Der Kartenvorverkauf für die Nationalen Vorführungen ist sehr gut angelaufen, und zwar nicht nur für die sehr beliebten Schweizer, nordischen, Deutschen und österreichischen Abende, sondern eben auch für die beiden Übersee-Abende „Japan und asiatische Freunde“ sowie „PAGU“.

    Vorarlberg: Schwarzfahrerin sah beim Schaffner rot

    Vorarlberg: Schwarzfahrerin sah beim Schaffner rot


    Feldkirch – Zugbegleiter kassierte statt der Fahrkarte eine Reihe von Ohrfeigen. Von Gerhard Sohm/VN Nach diesem schweißtreibenden Zwischenspiel beim Bahnhof Lauterach an einem Nachmittag im Sommer war für den ÖBB-Zugbegleiter der Rest des Tages...

    Feldkirch – Zugbegleiter kassierte statt der Fahrkarte eine Reihe von Ohrfeigen.

    Von Gerhard Sohm/VN

    Nach diesem schweißtreibenden Zwischenspiel beim Bahnhof Lauterach an einem Nachmittag im Sommer war für den ÖBB-Zugbegleiter der Rest des Tages wohl ordentlich versaut. Grund war ein weiblicher Fahrgast. Zwar mit keinem Ticket in der Tasche, doch jeder Menge explosiver Aggression im Bauch, die sich sogleich entladen sollte.

    Die türkischstämmige Passagierin händigte dem Schaffner wohl ihren Ausweis aus, fügte jedoch hinzu: „Den kannst du behalten, ich wohne hier sowieso nicht mehr.“ Dann verpasste sie ihm Ohrfeigen und Faustschläge. Ein „Schupfer“ brachte ihn ins Taumeln, nach seinem Handy fiel dann der ÖBB-Bedienstete selbst zu Boden und schlug am Hinterkopf auf. Zu allem Überfluss kreuzte dann auch noch der Lebensgefährte der Wütenden auf. „Er kam dahergerast, dass die Reifen quietschten“, schilderten später Zeugen am Montag beim Prozess am Landesgericht. Auch der Hinzugekommene verhielt sich aggressiv und ging auf den Zugbegleiter los.

    „Einfach ungeheuerlich“

    Sämtliche Zeugen erzählten von „immenser Aggressivität“ seitens der Angreifer. Mit besonders anschaulichen Schilderungen kann ein Ehepaar zu Wort. Vor allem der Gatte, der die Türkin am Ärmel packen musste, um sie zurückzuhalten. Auch seine Frau spricht als Zeugin von einer tobenden Angreiferin. „Ich konnte es nicht glauben. Da gibt eine Frau einem Zugbegleiter eine Ohrfeige! Ich fand das einfach ungeheuerlich!“ Das Opfer selbst erlitt Prellungen am Hinterkopf und Aufschürfungen am Ellbogen. Der Richter sprach die Angeklagten trotz ihrer Abwesenheit bei der Verhandlung wegen Körperverletzung schuldig. Die Frau wurde zu einer teilbedingten Geldstrafe in der Höhe von 4500 Euro verurteilt, ihr beschäftigungsloser und vorstrafenbelasteter „Tatkomplize“ zu 1200 Euro, zusätzlich jedoch aber auch zu einer bedingten Freiheitsstrafe in der Dauer von vier Monaten.

    Den ausführlichen Bericht lesen Sie in den VN

    (Red.)