Vorarlberg – VOL.AT

    Lkw kollidierte in Vorarlberg mit Moped: Zwei Verletzte

    Lkw kollidierte in Vorarlberg mit Moped: Zwei Verletzte


    Dornbirn – Eine 17-jährige Mopedlenkerin und ihre 16-jährige Mitfahrerin sind am Dienstag in Dornbirn bei einem Zusammenstoß mit einem Lkw verletzt worden. Die Jugendlichen wurden bei der Kollision an einer Kreuzung (Hatlerstraße/Badgasse) vom...

    Dornbirn – Eine 17-jährige Mopedlenkerin und ihre 16-jährige Mitfahrerin sind am Dienstag in Dornbirn bei einem Zusammenstoß mit einem Lkw verletzt worden.

    Die Jugendlichen wurden bei der Kollision an einer Kreuzung (Hatlerstraße/Badgasse) vom Fahrzeug geschleudert, berichtete die Polizei. Sie wurden mit der Rettung in das Krankenhaus Dornbirn eingeliefert.

    Vorarlberg: Betrunkener Verkehrsrowdy verursacht Unfallserie

    Vorarlberg: Betrunkener Verkehrsrowdy verursacht Unfallserie


    Hohenems – Gleich drei Unfälle verursachte am Dienstagnachmittag ein betrunkener Pkw-Lenker in Hohenems. Nach einem Fluchtversuch stellte er sich schließlich der Polizei. Ein 43-jähriger Pkw-Lenker fuhr am Dienstagnachmittag auf der...

    Hohenems – Gleich drei Unfälle verursachte am Dienstagnachmittag ein betrunkener Pkw-Lenker in Hohenems. Nach einem Fluchtversuch stellte er sich schließlich der Polizei.

    Ein 43-jähriger Pkw-Lenker fuhr am Dienstagnachmittag auf der Diepoldsauerstraße in Richtung Schweiz. Beim Kreisverkehr Lustenauerstraße/Diepoldsauerstraße fuhr er einen im Kreisverkehr verkehrsbedingt stehen gebliebenen Pkw auf. Dessen Lenker, ein 54-jähriger Mann, wurde dabei leicht verletzt. Der 43-Jährige setzte daraufhin sein Fahrzeug zurück und touchierte dabei einen zwischenzeitlich hinter ihm stehen gebliebenen Pkw. Dabei verursachte er erheblichen Sachschaden an allen drei Fahrzeugen.

    Fahrer stellt sich nach Fluchtversuch

    Anschließend flüchtete der Lenker auf der L 203 in Richtung Lustenau, dann über die Schweizerstraße in Richtung Dornbirn und weiter auf der L 190 wieder in Richtung Hohenems. In Hohenems im Kreuzungsbereich Erlachstraße/Schlossbergstraße streifte der 43-Jährige einen entgegenkommenden Pkw und flüchtete in Richtung Kirchplatz weiter. Dort stellte er das Fahrzeug ab und stellte sich schließlich der Polizei. Ein Alko-Test verlief positiv. Der 43-Jährige wird bei der Bezirkshauptmannschaft und der Staatsanwaltschaft angezeigt.

    Massive Kritik an Standortentwicklungsgesetz

    Massive Kritik an Standortentwicklungsgesetz


    Das von der Regierung geplante Standortentwicklungsgesetz stößt auf massive Ablehnung von Umweltschutzorganisationen und den Grünen – und auch die ÖVP-regierten Länder Vorarlberg und Tirol sind skeptisch. Die jüngste Kritik kommt von der Tiroler...

    Das von der Regierung geplante Standortentwicklungsgesetz stößt auf massive Ablehnung von Umweltschutzorganisationen und den Grünen – und auch die ÖVP-regierten Länder Vorarlberg und Tirol sind skeptisch.

    Die jüngste Kritik kommt von der Tiroler Umweltanwaltschaft, die vor mehr Bürokratie und einer Verletzung internationalen Rechts warnt. So heißt es in der Stellungnahme: “Die vielen Rechtsunsicherheiten führen zu Nachteilen im internationalen Standortwettbewerb.” Fazit der Tiroler: “Dieser ‘Versuch’ (…) wird zudem auch den von der Bundesregierung in ihrem Arbeitsprogramm angeführten aktuellen Herausforderungen nicht gerecht.”

    Rüdisser “sehr kritisch”

    Man sehe den Entwurf “vor allem aufgrund der verfassungs- und unionsrechtlichen Unvereinbarkeiten sehr kritisch”, hatte es zuvor vom Vorarlberger Wirtschaftslandesrat Karlheinz Rüdisser (ÖVP) geheißen.

    Und auch die Grünen schießen sich auf den Entwurf von Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) ein. In ihrer Stellungnahme schreiben sie, dass “der Gesetzesentwurf zur Gänze abgelehnt wird”. Die Standortpolitik der Bundesregierung sei “völlig retro”. “Aus rechtsstaatlicher Sicht ist das ein Supergau”, so der Grünen-Bundessprecher Werner Kogler zur APA. Sollte das Gesetz wie geplant kommen, werde man den Verfassungsgerichtshof anrufen, betonte Kogler.

    Scharfe Kritik vom WWF

    Und auch die internationale Umweltschutzorganisation WWF kritisiert die Gesetzesvorlage scharf: “Die geplante Demontage des Umweltrechts würde kritische Großprojekte einseitig bevorzugen und im Endeffekt zu mehr Umweltzerstörung in Österreich führen. Viele Verbesserungen wären nicht mehr möglich.” Im Übrigen sei das Gesetz mehrfach rechtswidrig, warum man die “Jubelchöre” der Wirtschaftsvertreter zum geplanten Gesetz unangebracht seien.

    Für Greenpeace ist das geplante Gesetz “ein noch nie dagewesener Angriff auf das österreichische Umweltrecht”. Es schaffe “de-facto Umweltverfahren für Großprojekte wie Schnellstraßen, Mülldeponien oder Industrieanlagen ab”.

    Factbox: Standortentwicklungsgesetz

    Mit dem Standortentwicklungsgesetz sollen Projekte, für die eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) läuft, beschleunigt werden. Voraussetzung ist, dass die Vorhaben von öffentlichem Interesse sind. Ist ein Projekt von öffentlichem Interesse, wird dies öffentlich kundgemacht. Dann beginnt die Frist zu laufen. Die UVP-Behörde hat ein Jahr Zeit, eine Entscheidung zu treffen. Tut sie das nicht, wird das Vorhaben automatisch genehmigt. Beschwerden in nächster Instanz sind nur noch bei wesentlichen Rechtsfragen – etwa groben Verfahrensfehlern – zulässig. Auflagen gibt es nur noch nach einem differenzierten Bewertungsmaßstab, sollte die einjährige Frist überschritten worden sein.

    Vorarlberg: Autoverkäufer bedroht und verletzt

    Vorarlberg: Autoverkäufer bedroht und verletzt


    Feldkirch – Unzufriedener Kunde zückte ein Messer und einen Baseballschläger: 1000 Euro Strafe. Ein 19-jähriger Hohenemser wurde am Landesgericht Feldkirch wegen gefährlicher Drohung und Körperverletzung zu 1000 Euro Strafe verurteilt. Der junge...

    Feldkirch – Unzufriedener Kunde zückte ein Messer und einen Baseballschläger: 1000 Euro Strafe.

    Ein 19-jähriger Hohenemser wurde am Landesgericht Feldkirch wegen gefährlicher Drohung und Körperverletzung zu 1000 Euro Strafe verurteilt. Der junge Mann hatte bei einem Händler einen Gebrauchtwagen gekauft. Als es immer wieder technische Probleme bei dem Wagen gab, beschwerte sich der Bursch und wollte von seinen Gewährleistungsansprüchen Gebrauch machen. „Bei mir ist Gewährleistung ausgeschlossen“, hieß es es allerdings seitens des Händlers auf einem Formular. „Ich fühlte mich betrogen“, sagt der Angeklagte.

    Selbstjustiz

    In Wut zog er seinen Baseballschläger über den Schreibtisch des Händlers und drohte mit einem Taschenmesser. „Wenn das jeder macht, versinken wir im Chaos“, heißt es seitens des Gerichts. Er hätte einen Anwalt aufsuchen sollen, statt den Händler in den Schwitzkasten zu nehmen und ihn dabei leicht zu verletzen. Das brachte dem jungen, bereits fünffach Vorbestraften nun 1000 Euro Geldstrafe ein. Das Urteil ist allerdings nicht rechtskräftig.

    Bildstein erhält eine Basilika – Gedanken von Benno Elbs

    Bildstein erhält eine Basilika – Gedanken von Benno Elbs


    Bildstein – Am 7. Oktober wird die Marienwallfahrtskirche in Bildstein zur Basilika erhoben. Sie wird dann mit dem päpstlichen Ehrentitel der „Basilica minor“ ausgezeichnet. Es soll ein Festtag für die ganze Diözese werden, so Bischof Benno...

    Bildstein – Am 7. Oktober wird die Marienwallfahrtskirche in Bildstein zur Basilika erhoben. Sie wird dann mit dem päpstlichen Ehrentitel der „Basilica minor“ ausgezeichnet.

    Es soll ein Festtag für die ganze Diözese werden, so Bischof Benno Elbs, der im Rahmen des Festgottesdienst die Weihe der Diözese an Maria erneuern wird.

    Weihe der Diözese Feldkirch an Maria, das, was in vielen Ohren sperrig und fremd klingen mag, hat nichts mit Frömmelei zu tun. Das stellt Bischof Benno Elbs im Gespräch mit dem Vorarlberger KirchenBlatt fest. Im Gegenteil, wenn man die Weihe an Maria wirklich ernst nehme, dann „hat sie Folgen für unser Leben. Die Weihe an Maria sagt aus, dass ich Maria – ihr Leben, ihre Art des Umgangs mit der Welt und ihre Beziehung zu Gott – als Vorbild nehme für meinen persönlichen Weg. Und damit drücke ich zugleich die Bitte aus, dass sie auf mich schaut, mich stützt und tröstet, mich ganz persönlich und die Menschen und die Kirche in unserem Land“, erklärt Bischof Benno Elbs.

    Ja zum Plan Gottes

    Wenn am 7. Oktober die Weihe an Maria erneuert wird, denn Altbischof Elmar Fischer hatte bereits 2005 die Diözese Feldkirch Maria anvertraut, so ist damit auch die Bitte verbunden, dass Maria das Land und die Menschen darin beschützen und begleiten soll. Mit der Weihe an Maria nehme man sich diese biblische Frau, so Bischof Benno Elbs, natürlich auch zum Vorbild. Und lernen könne man, so der Bischof weiter, unendlich viel und immer wieder Neues. „Wir können von ihr vor allem das große Vertrauen lernen. Maria hat Ja zum Plan Gottes gesagt – ohne zu wissen, was auf sie zukommt und wie es ausgehen wird“ und natürlich ist Maria auch „die Kompassnadel, die unaufhörlich auf Christus zeigt. Ich bin überzeugt davon, dass mit Maria auch die Beziehung zu Gott wächst“.

    Maria als politische Frau

    Maria als „Patronin“ der Diözese Feldkirch, das heißt – kurz gefasst und überspitzt – dass sich damit das Land und die Leute unter den Schutz Mariens stellen. Maria selbst ist Mutter, Frau, Fürsprecherin und – Maria ist auch hochpolitisch. Das „Magnificat“, eine Rede Mariens, ist hier Schatzkiste und Fundgrube gleichermaßen. Maria betont darin, dass es vor allem die Hungernden, die Erniedrigten und die Schwachen sind, die Gott an ihrer Seite wissen können. So ist das „Magnificat“ im Hinblick auf die Marienweihe in Bildstein Programmrede und Auftrag gleichermaßen. „Die Mächtigen von heute sind jene, die Geld, Informationen, Daten haben. Damit kann manipuliert werden. Deshalb braucht es klare Regeln, wie man sowohl mit materiellen Mitteln als auch mit Information umgeht, so dass stets das Wohl des Menschen im Mittelpunkt steht. Die Hungernden unserer Zeit können wir in allen erkennen, die an den Rand gedrängt werden und nicht dazugehören dürfen. Das sind besonders Menschen, von denen man lieber hätte, dass es sie gar nicht gäbe: alte Menschen, die scheinbar nichts ,bringen‘, Asylsuchende, Menschen mit Behinderung. Mit einem Wort: Menschen, die schwach sind und uns ein anderes Gesicht der Gesellschaft zeigen“. Die Aufgabe der Kirche sei es, gerade mit Maria als Vorbild, diesen Menschen seelische und menschliche Zärtlichkeit entgegenzubringen und ihnen zu sagen: „Du gehörst dazu! Du bist wertvoll!“

    Anfang und Aufbruch

    Mit diesen „Ankerpunkten“ für die Kirche des Landes, ist die Erneuerung der Marienweihe keine „Frömmelei“, sondern eine sehr aktuelle Standortbestimmung. Mit der Ergebung der Wallfahrtskirche in Bildstein zur Basilika wird diese Standortbestimmung wieder in Erinnerung gerufen. Mit der Basilika Bildstein soll sie weiterwirken.

    Walter Moosbrugger

    Die Wallfahrt von Bildstein

    Die Bildsteiner Kirche und die Wallfahrt dorthin gehen auf eine Erscheinungsgeschichte aus dem 17. Jahrhundert zurück. Im Herbst 1629 soll den beiden Kindern Martin und Hans Höfle eine weiß gekleidete Frau erschienen sein, die ihnen erzählte, dass ein Mann ihr versprochen habe, für ihr Abbild eine Kapelle zu bauen, wenn die Pest sein Haus verschone. Als die Kinder ihrem Vater davon berichteten, erschrak er und gab ihnen zu verstehen, dass er dieser Mann sei. Bereits am nächsten Tag begann er mit den Vorbereitungen zum Bau der Kirche in Bildstein. Wenig später aber erkrankte er und starb. So, dass erst viele Jahre später sein Sohn Martin den Bau der heutigen Wallfahrtskirche fertigstellen konnte.

    Mit dem Bau der Kirche setzte auch die Wallfahrt nach Bildstein ein, die den Ort und die Kirche bis heute weit über die Grenzen des Landes hinaus zu einem Zentrum der Marienverehrung werden ließen. Weltweit gibt es derzeit rund 1700 Kirchen, die den Ehrentitel einer „basilica minor“ tragen, „basilicae maiores“ hingegen gibt es nur sechs, von denen sich vier in Rom und zwei in Assisi befinden.

    Vorarlbergs Fahrgäste mit Bahnangebot zufriedener als Österreich-Schnitt

    Vorarlbergs Fahrgäste mit Bahnangebot zufriedener als Österreich-Schnitt


    Bahnfahren liegt in Vorarlberg im Trend, wie der diesjährige VCÖ-Bahntest zeigt. 42 Prozent der Vorarlberger Fahrgäste waren in den vergangenen zwölf Monaten häufiger mit der Bahn unterwegs als davor. Österreich ist beim Bahnfahren der...

    Bahnfahren liegt in Vorarlberg im Trend, wie der diesjährige VCÖ-Bahntest zeigt. 42 Prozent der Vorarlberger Fahrgäste waren in den vergangenen zwölf Monaten häufiger mit der Bahn unterwegs als davor.

    Österreich ist beim Bahnfahren der EU-Spitzenreiter, Bahnfahren liegt im Trend. Auch die  Vorarlberger entscheiden sich häufiger für die Bahn. Beim VCÖ-Bahntest sagten 42 Prozent der Vorarlberger Bahnfahrer, dass sie in den vergangenen zwölf Monaten häufiger Bahn gefahren sind als davor. Dass verstärkt Bahn gefahren wird, zeigt auch ein weiteres Ergebnis vom VCÖ-Bahntest: Ein Drittel der Fahrgäste erlebten den Zug am Befragungstag voll besetzt. Als Gesamtnote für die aktuelle Zugfahrt vergaben die Vorarlberger Fahrgäste die Note 1,7

    Auf die Frage, wie sich die Bahnen in den vergangenen zwölf Monaten entwickelt haben, sagten sechs von zehn Vorarlberger Fahrgästen, dass sich Qualität und Komfort verbessert haben. Sogar sieben von zehn sehen bei der Häufigkeit der Zugverbindungen Verbesserungen – der höchste Wert im Bundesländer-Vergleich. Fast zwei Drittel der Vorarlberger Fahrgäste erleben die Bahnen pünktlicher.

    Bestnoten für Zugpersonal

    Vorarlbergs Fahrgäste weisen beim VCÖ-Bahntest aber auch auf jene Bereiche hin, wo es weitere Verbesserungen braucht. So ist die Abstimmung zwischen Bahnen und den regionalen und städtischen Verbindungen weiter zu verbessern, ebenso die Informationen bei Verspätungen und anderen Unregelmäßigkeiten.

    Bei der Bewertung der aktuellen Zugfahrt erhielt das Zugpersonal die Bestnoten: Für die Freundlichkeit gibt es die Note 1,7, für die Hilfsbereitschaft sogar die Note 1,6. Die Anzahl der Verbindungen auf der Strecke wurde mit 1,8 bewertet, das Sitzplatzangebot mit 1,9. Verbesserungen sind bei der Sauberkeit des Zuges, der Klimaanlage sowie bei der Gesamtreisezeit noch möglich, die beim VCÖ-Bahntest jeweils mit 2,1 bewertet wurden. Drei Viertel der Vorarlberger Fahrgäste erleben übrigens andere Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer als hilfsbereit. Und 86 Prozent der Fahrgäste fühlen sich beim Bahnfahren sicher.

    Schlechtere Noten für Handyempfang

    Schlechter bewertet wird der Empfang für das mobile Internet mit 2,5 und der Sprachempfang für das Mobiltelefon mit 2,2. Bereits 73 Prozent der Vorarlberger Fahrgäste telefonieren während der Zugfahrt, 68 Prozent nutzen mobiles Internet während der Bahnreise. “Ein großer Vorteil des Bahnfahrens ist für viele Fahrgäste, dass die Zeit für anderes genutzt werden kann. Auch deshalb ist es wichtig, die Empfangsqualität für Mobiltelefon und mobiles Internet zu verbessern. Gleichzeitig braucht es Bereiche für Fahrgäste, die Ruhe möchten”, betont VCÖ-Experte Gansterer.

    Zeugnis der Vorarlberger Fahrgäste (Bewertung nach Schulnotensystem)

    Gesamtzufriedenheit mit Zugfahrt: 1,7

    Hilfsbereitschaft des Zugpersonals: 1,6 Freundlichkeit des Zugpersonals: 1,7

    Anzahl Zugverbindungen auf der verwendeten Strecke: 1,8

    Sitzplatzangebot: 1,9
    Deutlichkeit / Verständlichkeit der Durchsagen: 1,9
    Wie sehr vermittelt Zugpersonal Sicherheit: 1,9

    Komfort der Bahnfahrt: 2,0
    Öffentliche Anschlussverbindungen an diesen Zug: 2,0

    Sauberkeit des Zugs (innen): 2,1
    Klimaanlage / Heizung: 2,1
    Gesamtreisezeit der Bahnfahrt: 2,1
    Bequemlichkeit Sitzplatz: 2,1

    Sprach-Empfang Mobiltelefon: 2,2

    Empfang mobiles Internet: 2,5

    Sind Sie in den vergangenen 12 Monaten häufiger oder seltener Bahngefahren als zuvor?

    Häufiger Bahn gefahren: 42 Prozent
    Gleich viel Bahn gefahren: 48 Prozent
    Seltener Bahn gefahren: 10 Prozent

    Wie sich Bahnfahren in den vergangenen 12 Monaten für Vorarlbergs Fahrgäste entwickelt hat

    Häufigkeit der Zugverbindungen
    Verbessert: 70 Prozent
    Verschlechtert: 3 Prozent
    Gleich geblieben: 27 Prozent

    Pünktlichkeit von Österreichs Bahnen
    Verbessert: 62 Prozent
    Verschlechtert: 9 Prozent
    Gleich geblieben: 29 Prozent

    Qualität und Komfort beim Bahnfahren haben sich
    verbessert: 61 Prozent
    verschlechtert: 3 Prozent
    gleichbleibend: 36 Prozent

    Qualität der eingesetzten Waggons
    Verbessert: 60 Prozent
    Verschlechtert: 8 Prozent
    Gleich geblieben: 32 Prozent

    Verbindungsqualität für Mobiltelefon / Internet im Zug
    Verbessert: 50 Prozent
    Verschlechtert: 16 Prozent
    Gleich geblieben: 34 Prozent

    Abstimmung Bahn mit anderem öffentlichen Verkehr
    Verbessert: 54 Prozent
    Verschlechtert: 12 Prozent
    Gleich geblieben: 34 Prozent

    Vorarlberg: Vandalen zerstörten Verkehrseinrichtungen

    Vorarlberg: Vandalen zerstörten Verkehrseinrichtungen


    Feldkirch – Im Zeitraum vom 20. Juli bis zum 11. August vermehrten sich Diebstähle und Sachbeschädigungen an Verkehrseinrichtungen in Feldkirch-Gisingen und Feldkirch-Tisis. Dabei hat die bislang unbekannte Täterschaft unter anderem mehrere...

    Feldkirch – Im Zeitraum vom 20. Juli bis zum 11. August vermehrten sich Diebstähle und Sachbeschädigungen an Verkehrseinrichtungen in Feldkirch-Gisingen und Feldkirch-Tisis.

    Dabei hat die bislang unbekannte Täterschaft unter anderem mehrere Verkehrszeichen verschiedenster Art samt den Rohrpfosten gestohlen. Weiters haben es die Täter auch auf die orange-weißen Kunststoffpoller abgesehen. Zum Teil wurden diese durch Abschneiden total zerstört oder sie wurden überhaupt gestohlen.

    In einem anderen Fall hat die Täterschaft drei Verkehrszeichen aus den Verankerungen gezogen und in die Ill geworfen und im Bereich der Kapfschlucht wurden zwei Kanaldeckel ausgehoben und vmtl von den Tätern mitgenommen. Laut Auskunft des Stadtbauhofes des Amtes der Stadt Feldkirch beläuft sich der Schaden bereits auf mehrere Tausend Euro. Die Polizei Feldkirch bittet Personen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich zu melden.

    Vorarlberg: Wetter am Feiertag wird sonnig, aber nicht heiß

    Vorarlberg: Wetter am Feiertag wird sonnig, aber nicht heiß


    Am Dienstag noch wechselhaft und bewölkt, doch der Mittwoch wird wieder wärmer und sonniger.Während der Dienstag in Vorarlberg bewölkt und etwas kühler ist, wird das Wetter pünktlich zum Feiertag wieder freundlicher. Über dem Bodensee, im Rheintal...

    Am Dienstag noch wechselhaft und bewölkt, doch der Mittwoch wird wieder wärmer und sonniger.Während der Dienstag in Vorarlberg bewölkt und etwas kühler ist, wird das Wetter pünktlich zum Feiertag wieder freundlicher. Über dem Bodensee, im Rheintal und im Walgau wird es sonnig. Im restlichen Ländle wechseln sich Sonne und Wolken immer wieder ab. In den Bergen und im Osten sind einzelne Regenschauer möglich. Die Höchstwerte liegen bei 21 bis 25 Grad.

    Am Donnerstag herrscht in Vorarlberg dann wieder bestes Badewetter. Den ganzen Tag über ist es sonnig. Die Höchstwerte liegen bei 25 bis 29 Grad.

    Wochenende wird wechselhaft

    Zum Wochenende hin wird das Wetter wechselhaft. Der Freitag wird zwar sonnig, doch bilden sich gegen Nachmittag einige Wolken, die Schauer und Gewitter mit sich bringen können.

    Ähnlich sieht es am Samstag aus. Es wird sommerlich warm und sonnig, aber nicht heiß. In der zweiten Tageshälfte sind dann Schauer und Gewitter möglich.

    (Red.)

     

    Cannabis, Ecstasy, Kokain: Mann (21) am LG Feldkirch verurteilt

    Cannabis, Ecstasy, Kokain: Mann (21) am LG Feldkirch verurteilt


    Feldkirch – Ein 21-jähriger Arbeiter aus Vorarlberg muss 3.750 Euro Strafe bezahlen. Ein junger Arbeiter wurde am Landesgericht Feldkirch von Richter Richard Gschwenter wegen unerlaubten Umgangs mit Suchtgiften zu einer unbedingten Geldstrafe von...

    Feldkirch – Ein 21-jähriger Arbeiter aus Vorarlberg muss 3.750 Euro Strafe bezahlen.

    Ein junger Arbeiter wurde am Landesgericht Feldkirch von Richter Richard Gschwenter wegen unerlaubten Umgangs mit Suchtgiften zu einer unbedingten Geldstrafe von 3.750 Euro verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der junge, bislang unbescholtene Mann zeigte sich geständig, unter anderem auch Jugendlichen Cannabis weiter gegeben zu haben. Er selbst konsumierte ebenfalls eifrig. Die Palette reicht von Cannabiskraut über Ecstasy, Kokain und Marihuana bis hin zu Kokain.

    JUNOS Vorarlberg sind gegen generelles Cannabis-Verbot

    JUNOS Vorarlberg sind gegen generelles Cannabis-Verbot


    Die Jungen Liberalen NEOS sehen die Verbesserung des Jugendschutzes, angesichts „steigender Zahlen jugendlicher Cannabis Konsumenten“ durch ein generelles Verbot von Cannabis nicht gewährleistet. „Prävention und faktenbasierte Aufklärung an...

    Die Jungen Liberalen NEOS sehen die Verbesserung des Jugendschutzes, angesichts „steigender Zahlen jugendlicher Cannabis Konsumenten“ durch ein generelles Verbot von Cannabis nicht gewährleistet.

    „Prävention und faktenbasierte Aufklärung an Schulen und Beratungsstellen ist der bessere Weg, dieser Entwicklung entgegenzutreten“, befindet die JUNOS Vorarlberg Vorsitzende Fabienne Lackner. „Wer die Dealer arbeitslos machen möchte, muss legale Wege schaffen“, so Lackner.

    Ein Verbot würde flächendeckende Qualitätskontrollen verhindern, bemängelt Lackner. Zudem sei ein Verbot dem Schwarzmarkt zuträglich. Die Schwarz-blaue Regierung will Cannabis in Österreich den Kampf ansagen und plant neue Verordnungen, wenn es um den Verkauf von Pflanzen und Samen geht.

    Positive Entwicklung in anderen Ländern

    Österreich solle laut Lackner einen Blick über den Tellerrand werfen. Länder, die Cannabis legalisiert und reguliert haben, könnten durchaus positive Entwicklungen verzeichnen. Die drogenbezogene Kriminalität sei stark gesunken.

    Fünf Fahrzeuge in Auffahrunfall auf A14 verwickelt

    Fünf Fahrzeuge in Auffahrunfall auf A14 verwickelt


    Auf der A14 auf Höhe der Ausfahrt Dornbirn-Süd kam es am Dienstagnachmittag zu einem Auffahrunfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen. Ein Pkw-Lenker war am Dienstagnachmittag auf der A14 in Fahrtrichtung Tirol unterwegs. Auf Höhe der Autobahnausfahrt...

    Auf der A14 auf Höhe der Ausfahrt Dornbirn-Süd kam es am Dienstagnachmittag zu einem Auffahrunfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen.

    Ein Pkw-Lenker war am Dienstagnachmittag auf der A14 in Fahrtrichtung Tirol unterwegs. Auf Höhe der Autobahnausfahrt Dornbirn-Süd übersah der Pkw-Lenker das Ende eines Staus. Der Vorarlberger wich auf der Überholspur nach links aus, überholte und streifte dabei das Fahrzeug eines deutschen Pkw-Lenkers bevor es schlussendlich in das Heck des davor fahrenden Fahrzeuges krachte. Durch den Aufprall schoben sich insgesamt vier Fahrzeuge ineinander.

    Bei den Fahrzeugen entstand teils schwerer Sachschaden. Personen wurden keine verletzt. Die A14 war nur erschwert über die Abfahrtsspur passierbar, der Rückstau reichte über die Abfahrt Dornbirn Nord hinaus.

    Vorarlberg: Auffahrunfall in Hard

    Vorarlberg: Auffahrunfall in Hard


    In Hard ist es am Dienstagmittag zu einem Auffahrunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen gekommen. An der Kreuzung Industriestraße in Hard kam es am Dienstagmittag an der Ampel zu einem Auffahrunfall. Ein Pkw-Lenker konnte nicht mehr bremsen, weil er mit...

    In Hard ist es am Dienstagmittag zu einem Auffahrunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen gekommen. An der Kreuzung Industriestraße in Hard kam es am Dienstagmittag an der Ampel zu einem Auffahrunfall. Ein Pkw-Lenker konnte nicht mehr bremsen, weil er mit einem Schnürsenkel fest hing. Deshalb versuchte er mit der Handbremse das Fahrzeug zum Stehen zu bringen. Der Pkw kam jedoch nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand.

    Er krachte auf das vor ihm befindliche Fahrzeug, wodurch es zu einer Kettenreaktion kam. Insgesamt wurden vier Fahrzeuge beschädigt. Ersten Informationen zufolge wurde der Unfallverursacher leicht verletzt.

    (Red.)

    Vorarlberg: Bauarbeiten zu BahnhofCity Feldkirch starten

    Vorarlberg: Bauarbeiten zu BahnhofCity Feldkirch starten


    Die Quartierentwicklung des Bahnhofsviertels in Feldkirch hat mit der Erteilung des Baubescheids Grünes Licht erhalten. Geplant sind fünf neue Gebäude mit Platz für unter anderem 167 Wohnungen, Büros, Handel und Gastronomie. Das Investitionsvolumen...

    Die Quartierentwicklung des Bahnhofsviertels in Feldkirch hat mit der Erteilung des Baubescheids Grünes Licht erhalten.

    Geplant sind fünf neue Gebäude mit Platz für unter anderem 167 Wohnungen, Büros, Handel und Gastronomie. Das Investitionsvolumen liegt bei etwa 60 Mio. Euro, informierte Projektbetreiber FB Future Bauart Immobilien Gmbh. Die Bauarbeiten sollen wie vorgesehen im Herbst beginnen.

    Der Baubescheid sei ohne unerwartete Auflagen ergangen, so FB Future Bauart in einer Aussendung am Dienstag. “Da wir von Anfang an die einzelnen Bauphasen mit den ÖBB und der Stadt Feldkirch abgesprochen und geplant haben, kommen nun keine Auflagen auf uns zu, mit denen wir nicht rechnen mussten”, sagte Andreas Schwaiger für die Projektentwickler. Die Baueingabe war nach über eineinhalbjähriger Planungsphase im März erfolgt. Dem Bauzeitplan zufolge soll das Vorhaben 2022 abgeschlossen werden.

    Das Konzept für die BahnhofCity Feldkirch wurde von den Projektbetreibern gemeinsam mit den Architektenteams der Büros “Baumschlager Eberle” und “Schwärzler + Lang” sowie unter Einbeziehung von Bauexperten sowie Straßen- und Verkehrsplanern erarbeitet. Das Herzstück des künftigen Areals wird der verkehrsberuhigte Bahnhofsvorplatz sein, der eine begrünte Überdachung erhält. Der motorisierte Individualverkehr wird in Zukunft nicht mehr über den Platz, sondern über eine Tiefgarage zu den Bahnsteig-Zugängen geleitet.

    baumschlager eberle

    In den fünf Gebäuden werden 167 Wohnungen, 1.200 Quadratmeter an Büro-, 700 Quadratmeter an Handels- und 1.000 Quadratmeter an Gastronomiefläche errichtet. Außerdem entsteht ein Hotel mit Konferenzraum und Bar mit 125 Zimmern. “Wir wollen alle Faktoren von Urbanität in diesem Projekt vereinen”, betonte Stefan Eigentler, der die Quartiergestaltung mit Schwaiger und Roland Pircher betreibt. Deshalb werde auch alternative Energie in allen Bereichen des Projekts eingesetzt. Einzigartig in Vorarlberg sei etwa die Möglichkeit, dass jeder Tiefgaragenplatz mit einer eigenen Ladestation für E-Autos versehen werden könne.

    baumschlager eberle

    Factbox Bahnhofcity Feldkirch

    Projektbetreiber: FB Future Bauart Immobilien GmbH (Roland Pircher, Stefan Eigentler, Andreas Schwaiger)
    Bauzeitplan: 2018 – 2022
    Projektkosten: ca. 60 Millionen Euro
    Wohnungen: 167
    Hotelzimmer: 125
    TG-Plätze: 350
    Handelsfläche: 700 m2
    Gastronomie: 1.000 m2
    Bürofläche: 1.200 m2

    baumshlager eberle

    Vorarlberg: 85-Jährige fuhr in falscher Richtung in Kreisverkehr

    Vorarlberg: 85-Jährige fuhr in falscher Richtung in Kreisverkehr


    Koblach – Weil sie in falscher Richtung in einen Kreisverkehr einfuhr, hat eine 85-jährige Autofahrerin am Dienstag in Koblach einen Unfall verursacht. Die Seniorin stieß im Kreisverkehr mit dem Pkw eines 34-jährigen Lenkers zusammen, teilte die...

    Koblach – Weil sie in falscher Richtung in einen Kreisverkehr einfuhr, hat eine 85-jährige Autofahrerin am Dienstag in Koblach einen Unfall verursacht.

    Die Seniorin stieß im Kreisverkehr mit dem Pkw eines 34-jährigen Lenkers zusammen, teilte die Polizei mit. Sowohl die 85-Jährige als auch der 34-Jährige wurden dabei verletzt, die Seniorin wurde mit der Rettung ins LKH Hohenems eingeliefert.

    Die Frau aus Mäder war gegen 8.00 Uhr auf der Montlingerstraße in Richtung Götzis unterwegs, als ihr bei der Einfahrt in den Kreisverkehr (Verbindung der L59 mit der L56) ihr Fehler unterlief. Der 34-Jährige aus Rankweil, der von der Rheintalautobahn (A14) abgefahren war, konnte dem Gegenverkehr im Kreisverkehr nicht ausweichen. An den zwei Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

    Vorarlberger Wissenschaftspreis 2018 für Amerikanistin Gudrun Grabher

    Vorarlberger Wissenschaftspreis 2018 für Amerikanistin Gudrun Grabher


    Bregenz  – Die Amerikanistin Gudrun M. Grabher erhält den diesjährigen Wissenschaftspreis des Landes Vorarlberg, geben Landeshauptmann Markus Wallner und Wissenschaftslandesrätin Barbara Schöbi-Fink bekannt. Der Würdigungspreis geht an den...

    Bregenz  – Die Amerikanistin Gudrun M. Grabher erhält den diesjährigen Wissenschaftspreis des Landes Vorarlberg, geben Landeshauptmann Markus Wallner und Wissenschaftslandesrätin Barbara Schöbi-Fink bekannt.

    Der Würdigungspreis geht an den Politikwissenschafter Andreas Dür. Die Computerwissenschafterin Doris Entner und die Germanistin Lena Zudrell erhalten je einen Spezialpreis. Die feierliche Verleihung der Preise wird am 12. November im Landhaus in Bregenz vorgenommen.

    Als Ausdruck der Wertschätzung und Anerkennung für geleistete wissenschaftliche Arbeit vergibt das Land Vorarlberg jährlich den Wissenschaftspreis. Geehrt werden dabei Wissenschafterinnen und Wissenschafter, die aus Vorarlberg stammen oder die herausragende Arbeiten zu Themen mit Vorarlberg-Bezug verfasst haben. Im Preis, der seit dem Jahr 2000 verliehen wird, zeige sich auch die hohe Priorität, die Vorarlberg der Förderung von Wissenschaft und Forschung beimisst, unterstreichen Landeshauptmann Wallner und Landesrätin Schöbi-Fink. “Die zukünftige Innovationskraft unseres Produktions- und Wirtschaftsstandorts hängt maßgeblich auch davon ab, welchen Stellenwert wir Bildung, Wissenschaft und Forschung einräumen”, hält Wallner fest.

    Vorarlberger Wissenschaftspreis in drei Kategorien

    Der Wissenschaftspreis wird in den drei Kategorien “Hauptpreis”, “Würdigungspreis” sowie “Spezialpreis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses” verliehen. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden auf Vorschlag einer eigens dafür bestellten Jury ausgewählt. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert, der Würdigungspreis mit 7.000 Euro. Für den Spezialpreis werden je 3.000 Euro zuerkannt.

    Hauptpreisträgerin

    Die Lustenauerin Univ.-Prof. Mag. Dr. Gudrun M. Grabher wurde 1957 geboren und studierte Germanistik und Anglistik/Amerikanistik an der Universität Iqnnsbruck. Nach ihrer Promotion absolvierte sie einen Forschungsaufenthalt an der Harvard Universität in den USA. Sie ist seither als Universitätsprofessorin an der Universität Innsbruck tätig, Weitere Forschungsaufenthalte und Gastprofessuren führten sie vor allem in die USA, aber auch in andere Länder wie Japan. Ab 2007 baute sie den „American Corner Innsbruck“ an der Universität Innsbruck auf, der als Plattform für akademische Informationen und wissenschaftliche Kooperationen mit den USA dient. Ihrem großen Engagement war es zu verdanken, dass Vorarlberger Studierenden, mit finanzieller Unterstützung des Landes, die Möglichkeit geboten wurde, dort an Projekten und Veranstaltungen mitzuarbeiten und gleichzeitig in den transdisziplinären Schwerpunkten, unter anderem zu den Bereichen Recht, Medizin, Wirtschaft und Film, zu forschen.

    Würdigungspreis

    Univ.-Prof. Mag. Andreas Dür, M.A., Ph.D. wurde 1976 in Bludenz geboren. Nach der Matura 1994 am Bundesgymnasium Bludenz studierte er Politikwissenschaften an der Universität Innsbruck und Geschichte an der Eastern Illinois University in Charleston (USA). Sein Doktorat schloss er 2004 am Europäischen Hochschulinstitut Florenz ab. Danach lehrte und forschte er am Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) und am University College in Dublin. 2009 wurde er auf eine Professur für Internationale Politik an die Universität Salzburg berufen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der Handelspolitik, Interessengruppen und der Europäischen Integration.

    VLK/Luigi Caputo

    Spezialpreis

    DI Doris Entner, Ph.D. wurde 1983 geboren und ist in Rankweil aufgewachsen. Nach der Matura an der Handelsakademie Feldkirch studierte sie von 2003 bis 2008 Technische Mathematik an der Universität Innsbruck und ab 2008 Computerwissenschaften an der Universität Helsinki. Dort schloss sie 2013 das Doktorat ab. Seither ist sie bei V-Research in verschiedenen Forschungsprojekten tätig.

    VLK/Privat

    Die Bregenzerin Mag. Dr. Lena Zudrell wurde 1985 geboren und studierte nach der Matura am Bundesgymnasium Bregenz-Gallusstraße Deutsche Philologie an der Universität Wien. Dieses Studium schloss sie heuer mit dem Doktorat ab. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf der Älteren deutschen Literatur und Sprache. Bereits während ihres Doktoratsstudiums hat sie im In- und Ausland auf internationalen Kongressen Vorträge gehalten und sich einen guten Namen in der deutsch-österreichischen und der internationalen Scientific Community gemacht.

    VLK/Privat

    Sattelschlepper kollidierte in Vorarlberg mit Pkw - ein Toter

    Sattelschlepper kollidierte in Vorarlberg mit Pkw - ein Toter


    Bludenz – Bei der Kollision eines Sattelschleppers aus Italien mit einem Pkw im Bereich der Rheintalautobahn (A14) – Arlbergschnellstraße (S16) bei Bludenz ist am Dienstag ein Autofahrer aus Vorarlberg getötet worden. Sein Wagen wurde zwischen dem...

    Bludenz – Bei der Kollision eines Sattelschleppers aus Italien mit einem Pkw im Bereich der Rheintalautobahn (A14) – Arlbergschnellstraße (S16) bei Bludenz ist am Dienstag ein Autofahrer aus Vorarlberg getötet worden.

    Sein Wagen wurde zwischen dem Schwerfahrzeug und der Leitschiene eingeklemmt. Der Lkw-Chauffeur und sein Mitfahrer sowie ein französischer Pkw-Lenker wurden leicht verletzt.

    Nach Angaben der Polizei war der Sattelschlepper kurz vor 12.00 Uhr auf der A14 in Richtung Arlberg unterwegs. Beim Übergang der A14 in die S16 – und dem damit verbundenen Wegfall der Mittelleitschiene – geriet der Lkw-Lenker aus unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß er zunächst mit dem Fahrzeug des Franzosen und in weiterer Folge mit dem Wagen des Vorarlbergers zusammen. Die beiden Autos wurden bei der Kollision mit dem Sattelschlepper total beschädigt, für den Vorarlberger kam jede Hilfe zu spät.

    Kilometerlanger Stau

    Die polizeilichen Ermittlungen waren am Nachmittag noch im Gang. Ersten Erkenntnissen zufolge waren die Lenker des Sattelschleppers und des Pkw aus Frankreich nicht durch Alkohol beeinträchtigt.

    Die A14 und die S16 blieben nach dem Unfall in beide Fahrtrichtungen stundenlang gesperrt, der Verkehr wurde über Bludenz umgeleitet. Als Folge davon bildete sich kilometerlanger Stau.

    Deutscher Buchpreis: Arno Geiger auf Longlist

    Deutscher Buchpreis: Arno Geiger auf Longlist


    Arno Geiger ist der einzige österreichische Autor unter den 20 Nominierten für den Deutschen Buchpreis 2018. Der Vorarlberger, der schon 2005 den erstmals vergebenen Buchpreis erhalten hatte, steht mit “Unter der Drachenwand” auf der am Dienstag...

    Arno Geiger ist der einzige österreichische Autor unter den 20 Nominierten für den Deutschen Buchpreis 2018.

    Der Vorarlberger, der schon 2005 den erstmals vergebenen Buchpreis erhalten hatte, steht mit “Unter der Drachenwand” auf der am Dienstag veröffentlichten Longlist. Auf dieser finden sich prominente Kollegen wie Helene Hegemann (“Bungalow”) oder Adolf Muschg (“Heimkehr nach Fukushima”).

    Auch der Südtiroler Literat Josef Oberholenzer (“Sültzrather”) und Maxim Biller (“Sechs Koffer”) dürfen sich über eine Nominierung freuen. Insgesamt hat die siebenköpfige Jury, zu der unter anderen der Wiener Literaturkritiker Paul Jandl gehört, heuer zwölf Frauen und acht Männer nominiert. Dafür wurden 165 von Verlagen vorgeschlagene sowie 34 selbst gewählten Titel gesichtet. Jeder Verlag aus Deutschland, der Schweiz und Österreich darf maximal zwei Titel einsenden.

    25.000 Euro für den Sieger

    Am 11. September wird die derzeit noch 20 Titel umfassende Liste dann für die Shortlist auf sechs Werke verkürzt. Der Sieger oder die Siegerin wird dann am 8. Oktober verkündet, zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse.

    Der Deutsche Buchpreis wird seit 2005 vergeben. Gesucht wird der beste deutschsprachige Roman des Jahres. Der Sieger erhält 25.000 Euro, die übrigen fünf Autoren der Shortlist jeweils 2.500 Euro. Im Vorjahr gewann der Wiener Robert Menasse mit seinem EU-Roman “Die Hauptstadt” die Auszeichnung.

    Rotes Kreuz Vorarlberg testet Blutspenden auf West-Nil-Virus

    Rotes Kreuz Vorarlberg testet Blutspenden auf West-Nil-Virus


    In der Schweiz werden Italienurlauber aus Angst vor dem West-Nil-Virus von der Blutspende ausgeschlossen. In Vorarlberg geht man einen anderen Weg.In der Schweiz sorgt man sich bei den Blutspendediensten wegen dem West-Nil-Virus. Im Tessin wurden...

    In der Schweiz werden Italienurlauber aus Angst vor dem West-Nil-Virus von der Blutspende ausgeschlossen. In Vorarlberg geht man einen anderen Weg.In der Schweiz sorgt man sich bei den Blutspendediensten wegen dem West-Nil-Virus. Im Tessin wurden zuletzt laut “20 Minuten” 140 Menschen von den Blutspendezentren abgewiesen, da sie sich in den vergangenen Wochen in Nordostitalien aufgehalten hatten.

    West-Nil-Virus rückt nach Norden vor

    Denn das von Mücken übertragene Virus ist inzwischen auch in der Umgebung von Venedig und Verona nachgewiesen. Auch in Tschechien sollen die ersten Mücken über Zugvögel den Virus in sich aufgenommen haben. Bislang war das Virus während den Sommermonaten nur im südeuropäischen Raum wie Griechenland ein Risiko.


    Michael Hamel Foto: Rotes Kreuz Schweiz: Vier Woche Sperre für Urlauber

    In der Schweiz wurden nun Personen, die sich länger als 24 Stunden in den Risikogebieten des West-Nil-Virus aufgehalten haben, für vier Wochen vom Blutspenden ausgeschlossen. In Vorarlberg sieht man von dieser Notwendigkeit noch ab. “Wir testen alle Blutspenden auf den West-Nil-Virus”, erklärt Michael Hamel vom Blutspendedienst Vorarlberg. Dies habe man vor drei oder vier Jahren begonnen und werde in den Sommermonaten konsequent durchgezogen.

    Vorarlberger Rotes Kreuz testet Blut auf Virus

    Daher sei es nicht notwendig, Italienurlauber in Vorarlberg von der Blutspende auszuschließen. In den meisten anderen Bundesländer habe man in den vergangenen Jahren ebenfalls mit solchen Tests begonnen, in der Schweiz noch nicht. Bislang hätten sich die Test als reine Sicherheitsmaßnahme erwiesen, ein positives Ergebnis auf den West-Nil-Virus ist Hamel nicht bekannt.

    West-Nil-Virus

    Der ursprüngliche Wirt des West-Nil-Virus sind Vögel und kann über Mücken auch auf den Menschen übertragen werden. Das Krankheitsbild erinnert an eine Grippe, kann aber in seltenen Fällen auch zu Hirnhautentzündungen, Lähmungen oder sogar zum Tod führen. Krankheitsfälle sind in Österreich meldepflichtig. Mehr Informationen auf der Seite des Gesundheitsministeriums.

     

    Wieder mehr Unternehmensgründungen in Vorarlberg

    Wieder mehr Unternehmensgründungen in Vorarlberg


    Die Halbjahresbilanz bei den Unternehmensgründungen in Vorarlberg zeigt mit 551 Gründungen (ohne selbstständige Personenbetreuer/-innen) gegenüber dem Vorjahr wieder ein leichtes Plus von 2,8 Prozent. Damit liegt Vorarlberg genau im...

    Die Halbjahresbilanz bei den Unternehmensgründungen in Vorarlberg zeigt mit 551 Gründungen (ohne selbstständige Personenbetreuer/-innen) gegenüber dem Vorjahr wieder ein leichtes Plus von 2,8 Prozent. Damit liegt Vorarlberg genau im Österreichschnitt.

    Der Wille eigener Chef zu sein ist in Vorarlberg ungebrochen. Die gute Wirtschaftslage hat im heurigen Jahr offensichtlich zusätzlich motiviert, den Weg in die Selbständigkeit anzutreten. Viele kleine und mittlere Unternehmen fast aller Branchen profitieren als Zulieferer für zahlreiche Leitbetriebe und Global Players im Land. Das Dreiländereck Deutschland, Schweiz und Liechtenstein eröffnet zusätzliche Marktchancen.

    „Gegründet wird dabei quer durch alle Branchen. Von Handel, Gastronomie, Werbegrafik-Design bis Spengler. Von Kfz-Techniker, IT-Dienstleiser, Bau- oder Baunebengewerbe über Hausservice, Kosmetik bis zur Metalltechnik – die Palette der klassischen Gründungsideen ist breit. Aber auch sogenannte Start-ups, also Betriebe mit neuen, innovativen Geschäftsideen und hohem Wachstumspotenzial finden sich mehr und mehr in der Gründerszene“, erklärt Mag. Christoph Mathis, Leiter des Gründerservice in der WKV.

    Hauptmotive für Gründung

    „Flexibler in der Zeit- und Lebensgestaltung zu sein“ und der „der eigene Chef sein wollen“ sind je knapp 70 Prozent die Hauptmotive für Gründungen. Es folgt das Motiv der „neuen Berufsperspektive“ mit über 60 Prozent. Das Durchschnittsalter der Selbstständigen beträgt 36,9 Jahre im Vergleich zu 36,8 Jahren im Gesamtjahr 2017.

    Anlaufstellen für Gründer wurden erhöht

    Aber nicht nur die Gründungszahlen sind gestiegen. Auch die Beratungs- und Informationsleistungen des Gründerservice, als erste Anlaufstelle für Leute mit einer Geschäftsidee, haben sich beträchtlich erhöht. So wurden mit 384 Gründungsberatungen um 9,7 Prozent mehr Kunden beraten als im Vergleichszeitraum 2017. Die Zahl der Workshop-Teilnehmerinnen ist von 245 auf 384 und damit um knapp 30 Prozent gestiegen. Mit der Business-Class bieten Gründerservice und Junge Wirtschaft zwei Veranstaltungstools und bringen damit Unternehmertum in die Schulen. Seit dem Start Ende 2016 wurden 33 Veranstaltungen mit 635 Schülern abgehalten.

    „Die zunehmende Relevanz der Digitalisierung und des technologischen Wandels zeichnet sich auch bei den Gründungen ab. Mit Startupland, wurde deshalb in einer gemeinsamen Aktion von Startup-Unternehmen und WKV eine Plattform geschaffen, die dieser Entwicklung Rechnung trägt. Die Plattform soll dabei nicht nur Startups unterstützen, sondern auch Sprachrohr sein und die Startup-Mentalität in Vorarlberg fördern“, erklärt Mag. Marco Tittler, Stv.-Direktor der Wirtschaftskammer Vorarlberg.

    Crowdfunding etabliert

    Auch alternative Finanzierungen sind auf dem Vormarsch. Waren 2014 noch 48,9 Prozent der Investoren nahe Familienmitglieder, so waren es zwei Jahre später nur mehr 30,5 Prozent. Mittlerweile geben fast gleich viele Personen an* (28,6 Prozent), Fremde mit guten Ideen zu unterstützen. Alternative Finanzierungsinstrumente wie Business-Angels oder Crowdfunding haben sich schon beinahe etabliert.

    Mit einer Großveranstaltung „Der Weg in die Selbständigkeit“ startet das Gründerservice am 2. Oktober um 17.30 Uhr im Montforthaus in Feldkirch in den Herbst. Gründungsinteressierte können sich Erstinformationen holen und erhalten Inputs der Top-Speaker Gerald Kern und Ali Mahlodji, Co-Founder des erfolgreichen Start-up-Unternehmens Watchado. Bei Österreichs größtem Businessplanwettbewerb i2b, einer Kooperation der Wirtschaftskammer mit Erste Bank und Sparkasse können Gründer/-innen noch bis zum 1. Oktober ihren Businessplan einreichen und neben Expertenfeedback attraktive Preise gewinnen.

    (Red.)

    Gewerkschaftsbund: Arbeit darf nicht krank machen

    Gewerkschaftsbund: Arbeit darf nicht krank machen


    Der Vorarlberger Gewerkschaftsbund will sich für Arbeit stark machen, die nicht krank macht. “Mit der Einführung des 12-Stunden-Tages wird die Gesundheit der Arbeitnehmer auf dem Bau mit Füßen getreten”, beginnt Gerhard Flatz,...

    Der Vorarlberger Gewerkschaftsbund will sich für Arbeit stark machen, die nicht krank macht.

    “Mit der Einführung des 12-Stunden-Tages wird die Gesundheit der Arbeitnehmer auf dem Bau mit Füßen getreten”, beginnt Gerhard Flatz, Landesgeschäftsführer Gewerkschaft Bau-Holz, seine Ausführungen. Gerade bei extremer Hitze, wie in den vergangenen Wochen, sei ein 12-Stunden-Tag unzumutbar. Betroffen davon seien unter anderem Bauarbeiter, Dachdecker, Zimmerer und Tunnelbauer.

    Auf Kosten der Familien

    Die Einführung des 12-Stunden-Tages würde zu Lasten der Familien, der Freizeit und der Gesundheit gehen. “Das ist doch kein Familienleben mehr, wenn die Kinder ihren Papa morgens und abends gar nicht mehr zu Gesicht bekommen.” Das neue Gesetz würde auch Nachteile in Sachen Einkommen mit sich bringen: “Den ArbeitnehmerInnen wird auch noch in die Geldtasche gelangt”, warnt Flatz. Zuschläge könnten erst ab der 13. Arbeitsstunde angerechnet werden.

    Auch die Akquirierung des Nachwuchses würde mit dem neuen Arbeitsgesetz ein Problem werden, ist sich Flatz sicher. “Wir müssen die Vorarlberger Abgeordneten in die Pflicht nehmen, die diesem Gesetz zugestimmt haben. Gerne möchte ich diese einladen, einen 12-Stunden-Tag auf der Baustelle zu verbringen”, sagt der Landesgeschäftsführer.

    Livestream zum Nachsehen:

    Vorarlberg: Trockenheit schadet auch Bäumen

    Vorarlberg: Trockenheit schadet auch Bäumen


    Die anhaltende Trockenheit betrifft nicht nur die Land-, sondern zunehmend auch die Forstwirtschaft.Vor allem in tiefer gelegenen Wäldern verbreitet sich der Borkenkäfer und befällt auch junge und gesunde Bäume, wie “Vorarlberg heute”...

    Die anhaltende Trockenheit betrifft nicht nur die Land-, sondern zunehmend auch die Forstwirtschaft.Vor allem in tiefer gelegenen Wäldern verbreitet sich der Borkenkäfer und befällt auch junge und gesunde Bäume, wie “Vorarlberg heute” berichtet.

    Vorarlberg: Gefährliches Cannabis

    Vorarlberg: Gefährliches Cannabis


    In Vorarlberg ist der Konsum von Cannabis weit verbreitet. Die Gefahren des aus der Hanfpflanze gewonnenen Rauschmittels werden aber oft unterschätzt – vor allem von jungen Menschen, wie “Vorarlberg heute”...

    In Vorarlberg ist der Konsum von Cannabis weit verbreitet. Die Gefahren des aus der Hanfpflanze gewonnenen Rauschmittels werden aber oft unterschätzt – vor allem von jungen Menschen, wie “Vorarlberg heute” berichtet.

    (Red.)

    Überholmanöver mißglückt: 19-Jährige knallt in Gegenverkehr

    Überholmanöver mißglückt: 19-Jährige knallt in Gegenverkehr


    Am Montagabend ging in Riefensberg ein Überholmanöver schief. Eine 19-Jährige knallte in einen in die Straße einbiegenden Pkw. Die Pkw-Lenkerin und ihre Beifahrer wurden unbestimmten Grades verletzt. Um 16:30 Uhr fuhr ein Traktor mit angehängtem...

    Am Montagabend ging in Riefensberg ein Überholmanöver schief. Eine 19-Jährige knallte in einen in die Straße einbiegenden Pkw. Die Pkw-Lenkerin und ihre Beifahrer wurden unbestimmten Grades verletzt. Um 16:30 Uhr fuhr ein Traktor mit angehängtem Güllefass in Riefensberg auf der L205 in Fahrtrichtung Deutschland. Hinter dem Traktor fuhr eine 19-jährige Frau mit ihrem Pkw, in dem sie zwei weitere Personen mitführte. Sie beabsichtigte, den vor ihr fahrenden Traktor samt Güllefass zu überholen. Während des Überholvorgangs kollidierte sie mit einem aus einer Firmenausfahrt nach rechts in die L205 einfahrenden Pkw.

    Durch die Kollision wurden die Lenkerin und ihre beiden Passagiere unbestimmten Grades verletzt. Die Pkw wurden erheblich beschädigt. Im Einsatz waren zwei Rettungsfahrzeuge samt Notarzt, die Ortsfeuerwehr Riefensberg, ein Fahrzeug des Landesstraßenbauamts und die Polizeiinspektion Hittisau.

    (Red.)

    So pflegt man den Garten im Sommer

    So pflegt man den Garten im Sommer


    Egal ob abgeerntet oder noch voller, nicht ganz fertiger Früchte – die Pflanzen im Garten brauchen auch im Sommer Pflege. Inés Mäser und Armin Rauch kümmern sich um Johannisbeeren, Weinreben und Nektarinen. Ein Bericht des ORF...

    Egal ob abgeerntet oder noch voller, nicht ganz fertiger Früchte – die Pflanzen im Garten brauchen auch im Sommer Pflege.

    Inés Mäser und Armin Rauch kümmern sich um Johannisbeeren, Weinreben und Nektarinen. Ein Bericht des ORF Vorarlberg.

    (Red.)

    Hundehauptsadt Vorarlbergs: Fraxern hat die Schnauze vorne

    Hundehauptsadt Vorarlbergs: Fraxern hat die Schnauze vorne


    In Bezug auf die Einwohnerzahl ist Fraxern unter den Vorarlberger Gemeinden eher ein Zwerg. Geht es allerdings um Vierbeiner, dann ist das „Kriasidorf“ ganz schön riesig, wie die VN berichten. Laut der österreichischen Heimtierdatenbank leben unter...

    In Bezug auf die Einwohnerzahl ist Fraxern unter den Vorarlberger Gemeinden eher ein Zwerg. Geht es allerdings um Vierbeiner, dann ist das „Kriasidorf“ ganz schön riesig, wie die VN berichten. Laut der österreichischen Heimtierdatenbank leben unter den 712 Fraxnern (Stichtag 30. Juni 2018) 64 Hunde. Auf Platz zwei und drei der inoffiziellen Liste der Vorarlberger Hundehauptstädte liegen Lorüns (8,2 Hunde pro hundert Einwohner) und Meiningen (6,6). Regelrecht winzig muten im Gegensatz dazu das Kleinwalsertal und zwei Bregenzerwälder Gemeinden an. In der 5031-Einwohner-Gemeinde Mittelberg sind in der Heimtierdatenbank lediglich zwei Hunde registriert. In Damüls kommen auf 309 Einwohner ebenfalls zwei Hunde und in Sibrats­gfäll auf 401 Einwohner drei Hunde. So weit, so gut, doch die Sache hat einen Haken.

    Auf die Registrierung vergessen

    Nach den Bestimmungen des Tierschutzgesetzes muss zwar jeder Hund in Österreich mit einem Chip gekennzeichnet und sein Besitzer in der Heimtierdatenbank registriert sein. Doch gerade Letzteres nimmt man offenbar nicht immer so genau. Sehr zum Ärger von Amtstierarzt Erik Schmid. „Viele Hundehalter glauben, dass mit dem Chippen oder der Anmeldung des Hundes bei der Gemeinde und der Bezahlung der Hundesteuer alles erledigt ist, und vergessen auf die Registrierung“, nennt er einige der Ursachen. Außerdem gebe es neben der gesetzlichen Datenbank auch mehrere private Anbieter. „Deren Daten werden nicht automatisch übernommen, insbesondere, wenn Datensätze unterschiedlich sind“, erläutert Schmid.

    2 zu 200

    Ganz so hundelos wie die nackten Zahlen der Heimtierdatenbank vermuten lassen, sind die Vorarlberger Gemeinden somit also doch nicht. In Mittelberg beispielsweise sind bei der Gemeinde 200 Hunde registriert, informiert Wolfgang Kinzel, Leiter Sicherheitswache. Die Motive für die Registrierflaute in der Heimtierdatenbank könnten laut Kinzel darin liegen, dass alle Hundehalter im Kleinwalsertal mit ihren Tieren nach Deutschland zum Tierarzt gehen oder ihnen das Prozedere nicht richtig vermittelt wurde.

    Wenige Hunde in Damüls

    Verhältnismäßig wenige Hunde sind in Damüls zu Hause, mehr als zwei dann aber doch. Bei der Gemeinde wurden neun Hunde gemeldet. Die relativ geringe Hundedichte führt Gemeindesekretär Bernd Madlener unter anderem darauf zurück, dass es mittlerweile sehr wenige landwirtschaftliche Betriebe in der Gemeinde gibt. „Früher hatte fast jede Landwirtschaft einen Hund“, erinnert er sich an hundereichere Zeiten. Ein weiterer Grund sei, dass viele Damülser heutzutage Zimmer vermieten würden und ein Hund damit großteils nicht vereinbar ist.

    VN-Grafik

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