Vorarlberg – VOL.AT

    Vorarlberg: Landesvolksanwalt kritisiert Baustart in Hohenems scharf

    Vorarlberg: Landesvolksanwalt kritisiert Baustart in Hohenems scharf


    Gestern erfolgte die Grundsteinlegung für das neue, 45 Millionen Euro teure GRASS-Zentrallager in Hohenems. Der Landesvolksanwalt hält dies für äußerst bedenklich. “Die Bezirkshauptmannschaft Dornbirn hat als Aufsichtsbehörde bereits im Jänner...

    Gestern erfolgte die Grundsteinlegung für das neue, 45 Millionen Euro teure GRASS-Zentrallager in Hohenems. Der Landesvolksanwalt hält dies für äußerst bedenklich. “Die Bezirkshauptmannschaft Dornbirn hat als Aufsichtsbehörde bereits im Jänner 2018 festgestellt, dass die Baubewilligung der Stadt Hohenems rechtswidrig ist”, schreibt Landesvolksanwalt Bachmayr-Heyda in einer Aussendung.

    Die Bezirkshauptmannschaft habe dies auch dem Amt der Vorarlberger Landesregierung und dem Amt der Stadt Hohenems mitgeteilt. Eine mögliche Sanierung mit der Vorarlberger Landesregierung akkordiertes Umwidmungsverfahren einzuleiten. Die geplante Feuerwehrzufahrt des Hochregallagers der Firma Grass GmbH, welche auf Freifläche – Freihaltegebiet errichtet wird, solle in Freifläche – Sondergebiet Feuerwehrzufahrt umgewidmet werden.

    Ein solches Umwidmungsverfahren sei aber bisher nicht eingeleitet worden, so Bachmayr-Heyda: “Es ist für mich vollkommen unverständlich, dass die Behörden zusehen und sich nicht um einen rechtskonformen Zustand bemühen. Ebenso unverständlich ist, dass die Stadt Hohenems die Feststellung der Gemeindeaufsichtsbehörde und die Feststellung des Landesvolksanwaltes offenbar negiert.”

    Baubewilligung rechtswidrig

    Die Problematik der falschen Widmung habe von keinem der Gerichte aufgegriffen werden können. Das Landesverwaltungsgericht und der Verwaltungsgerichtshof hätten nur aus formellen Gründe die Bescheide nicht aufheben können.

    “Alle wissen, dass die Erteilung der Baubewilliung rechtswidrig ist und schauen zu, wie ein gewaltiges Gebäude, das naturschutzrechtlich und raumplanerisch bedenklich ist, gebaut wird. Darin liegt der eigentliche Skandal”, betont Bachmayr-Heyda.

    Des Weiteren kritisiert der Landesvolksanwalt, dass auch eine Umwidmung nicht verfassungskonform sein könnte, da diese nur den Zweck haben würde, eine bestehende Rechtswidrigkeit zu sanieren. Ähnliche Umwidmungen habe der Verfassungsgerichtshof bereits mehrfach als verfassungswidrige “Anlasswidmungen” aufgehoben, so Bachmayr-Heyda.

    Vorarlberg: Gekündigter Banker erhält 60.000 Euro

    Vorarlberg: Gekündigter Banker erhält 60.000 Euro


    Zwei Arbeitsprozesse zwischen einer Bankfiliale und deren geküdigtem Leiter vor dem Landesgericht Feldkirch endeten mit einer gütlichen Einigung. Von Seff Dünser/NEUE Nach 75 Minuten einigten sich die Streitparteien gestern im Landesgericht Feldkirch...

    Zwei Arbeitsprozesse zwischen einer Bankfiliale und deren geküdigtem Leiter vor dem Landesgericht Feldkirch endeten mit einer gütlichen Einigung.

    Von Seff Dünser/NEUE

    Nach 75 Minuten einigten sich die Streitparteien gestern im Landesgericht Feldkirch unter der Vermittlung von Arbeitsrichter Klaus Schurig auf einen außergerichtlichen Vergleich. Demnach wird die Vorarlberger Bankfiliale ihrem gekündigten Filialleiter netto 60.000 Euro bezahlen.

    Damit werden gleich zwei anhängige Arbeitsprozesse ohne Urteil beendet werden. Im gestrigen Rechtsstreit hat der gekündigte Bankvorstand Forderungen gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber erhoben. Im Gerichtsverfahren, das ursprünglich für heute Nachmittag unter dem Vorsitz einer Arbeitsrichterin angesetzt war, machte die Bankfiliale aus dem Bezirk Bregenz Gegenforderungen gegen ihren früheren Chef geltend. Beide Arbeitsgerichtsverfahren werden formal ruhend gestellt und könnten theoretisch nach drei Monaten weitergeführt werden.

    Rückzahlung

    Klagsvertreter Martin Ulmer hatte in der von ihm ausgearbeiteten Klage im gestrigen Prozess für seinen Mandanten von der Bank brutto 194.000 Euro verlangt. Die Forderungen bezogen sich auf Abfertigung, offene Gehälter und Entgelte für 66 Tage Resturlaub.

    Beklagtenvertreter Nikolaus Schertler begründete die sechsstellige Gegenforderung der von ihm vertretenen Bank unter anderem damit, dass der Geschäftsstellenleiter Fehler in einer Jahresbilanz zu verantworten habe. Zudem verlangte der Anwalt der Bank die Rückzahlung von 42.000 Euro für geschäftliche Spesen, für die es keine Zustimmung des Aufsichtsrats der Bank gegeben habe.

    Zwischen 2002 und 2018 war der Banker bis zur Kündigung durch den Arbeitgeber Geschäftsleiter und Vorstand der Bankfiliale. Im November 2017 verpflichtete sich die beklagte Bankfiliale im Rechtsstreit am Landesgericht um Bankgarantien für ein Unternehmen mit einem Vergleich zur vorzeitigen Beendigung des Zivilprozesses zur Zahlung von 1,5 Millionen Euro an die klagende nieder­österreichische Bankfiliale derselben Bankengruppe.

    Kredite fällig gestellt

    Zuschauer im gestrigen Arbeitsprozess war der Rechtsanwalt Christoph Eberle. Er vertritt einen deutschen Unternehmer, der am Landesgericht gegen die Vorarl­berger Bankfiliale einen Schadenersatzprozess nach der Fälligstellung von Krediten führt. Die Kredite wurden nach der Ablöse des Filialleiters fällig gestellt.

    Der neue Bankvorstand sagte gestern vor Gericht im Scherz, die Vergleichszahlung der Bank werde sich von 60.000 auf 55.000 Euro verringern, weil sein Vorgänger um ein positives Dienstzeugnis ersucht habe.

    (NEUE)

    „Ich hörte plötzlich diese Stimmen“

    „Ich hörte plötzlich diese Stimmen“


    Obdachlose wegen Feuerlegung bei Fußacher Kirche vor Gericht. Von Gerhard Sohm/VN Dieser Fall erscheint so außergewöhnlich wie die Betroffene selbst ungewöhnlich ist. Die nunmehr 54-jährige absolvierte einst die Handelsschule, arbeitete auf einem...

    Obdachlose wegen Feuerlegung bei Fußacher Kirche vor Gericht.

    Von Gerhard Sohm/VN

    Dieser Fall erscheint so außergewöhnlich wie die Betroffene selbst ungewöhnlich ist. Die nunmehr 54-jährige absolvierte einst die Handelsschule, arbeitete auf einem Schiff und anschließend in einer Blumenhandlung. Bis im Jahr 2002 irgendetwas Absonderliches geschehen sein musste. Etwas, das die Frau plötzlich völlig aus der Bahn warf.

    Nachdem sie jahrelang untergetaucht war und auf der Straße lebte, trat sie erst im Dezember 2017 wieder in Erscheinung. Allerdings auf eine erschreckende Art. So setzte sie im Eingangsbereich der Fußacher Pfarrkirche absichtlich einen Müllbehälter in Brand, die Flammen drohten auf das Gotteshaus überzugreifen.

    Wegen des Verbrechens der Brandstiftung vor Gericht, stellte sich hier eine Frau mit leerem Blick, zögerlichen Antworten oder gänzlichem Stillschweigen dar. Auf die Frage von Richterin Heim, ob sie denn wisse, warum sie hier sei, murmelte sie: „Weil ich das Feuer gelegt habe.“

    „Und weshalb?“, fragt die Richterin weiter. „Ich hörte plötzlich diese Stimmen. Sie sagten mir, dass ich das machen soll, dann sei Ruhe“, kam als Antwort.

    Schlechte Zukunftsprognose

    Die Staatsanwaltschaft beantragte schon von Beginn an eine Einweisung der Betroffenen in eine Anstalt für geistige abnorme Rechtsbrecher. Eine Maßnahme, die auch Gerichtspsychiater Reinhard Haller unterstützt. Er attestierte der 54-Jährigen eine derzeit schlechte Zukunftsprognose. Erst nach ein bis zwei Jahren könnte eine Unterbringung der Frau auf andere Weise erfolgen, etwa in einer Wohngemeinschaft.

    Der Schöffensenat folgte den Ausführungen des Experten und ordnete wegen „paranoider halluzinatorischer Schizophrenie“ eine Einweisung der 54-Jährigen in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher ein.

    (VN)

    Den vollständigen Artikel lesen sie in den Vorarlberger Nachrichten.

    12-Stunden-Tag: Witwer fordert Nachschärfungen

    12-Stunden-Tag: Witwer fordert Nachschärfungen


    Zum vorliegenden Gesetzesentwurf fordert ÖAAB-Landesobmann Harald Witwer, dass auch die Arbeitnehmer von der neuen Regelung profitieren müssen. “So könnten beispielsweise pro Jahr eine bestimmte Anzahl – z.B. 12 Tage – an 12- Stunden-Tagen dem...

    Zum vorliegenden Gesetzesentwurf fordert ÖAAB-Landesobmann Harald Witwer, dass auch die Arbeitnehmer von der neuen Regelung profitieren müssen.

    “So könnten beispielsweise pro Jahr eine bestimmte Anzahl – z.B. 12 Tage – an 12- Stunden-Tagen dem Unternehmer ohne Mehrkosten zur Disposition überlassen werden, wenn im Gegenzug auch der Arbeitnehmer dafür 9 Tage Zeitausgleich zur freien Verfügung erhält”, schlägt Witwer vor. “Sollte dieser diese Stunden innerhalb eines Jahres nicht konsumieren können oder wollen, so sind sie ihm mit einem Zuschlag von 50 % abzugelten. Das wäre eine faire Flexibilität, die beiden Seiten Vorteile bringt.”

    Ablehnungsrecht braucht klare Definition

    Klarer zu regeln sind aus Sicht von ÖAAB-Landesobmann Witwer vor allem die gesetzlich definierten Gründe für die Ablehnung einer Überstunde durch den Arbeitnehmer: “Wenn die „Freiwilligkeit“ wirklich so wichtig ist, dann kann man auf eine Begründung für eine Ablehnung verzichten. Wenn die Regierungsfraktionen allerdings auf eine Begründung bestehen, dann fordere ich sie auf, diese auch klar und nachvollziehbar zu definieren!” Auch das Zurückdrängen des Betriebsrates bei der Anordnung von Überstunden ist für Witwer zu hinterfragen: “Ich würde mir wünschen, dass die Betriebsräte auch in Zukunft in die Entscheidung eingebunden sind. Sie haben eine andere Position im Betrieb als der einfache Mitarbeiter, der nicht immer in der Lage ist, seine Wünsche gegenüber seinem Vorgesetzten durchzusetzen. Der Bundesregierung ist die betriebliche Ebene ja ein großes Anliegen, was prinzipiell richtig ist”, so Witwer abschließend.

    GRASS tätigt Mega-Investition in Hohenems

    GRASS tätigt Mega-Investition in Hohenems


    Hohenems – Heute Montag erfolgte die Grundsteinlegung für das neue, 45 Millionen Euro teure GRASS-Zentrallager in Hohenems. Die Webcam von der Baustelle Der international führende Hersteller von Bewegungs-Systemen für Möbel errichtet um 45...

    Hohenems – Heute Montag erfolgte die Grundsteinlegung für das neue, 45 Millionen Euro teure GRASS-Zentrallager in Hohenems.

    Die Webcam von der Baustelle

    Der international führende Hersteller von Bewegungs-Systemen für Möbel errichtet um 45 Millionen Euro eine Drehscheibe für seine europäischen Produktionsstandorte. Ab Ende 2019 werden rund 150 Mitarbeiter in Hohenems arbeiten. Für das Unternehmen der Würth-Gruppe ist das die größte Investition in der Firmengeschichte, ein Bekenntnis zum Standort Vorarlberg und Voraussetzung für weiteres Wachstum.

    In Anwesenheit der Eigentümer, von Vertretern aller Produktionsstandorte sowie Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Medien konnte der Grundstein für das neue Zentrallager gelegt werden. Für das Unternehmen der Würth-Gruppe ist es mit 45 Millionen Euro die größte Investition in der 71-jährigen Firmengeschichte.

    Das Bauunternehmen GOLDBECK RHOMBERG errichtet das Zentrallager auf einem 43.000 Quadratmeter großen Grundstück. Es bietet auf 22 Ebenen insgesamt 30.000 Palettenstellplätze. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2019 mit vorerst 150 Mitarbeitern geplant. Dann werden die Werke Fertigprodukte anliefern, deren Individualisierung, Verpackung und auftragsbezogene Kommissionierung nach Kundenwunsch in Hohenems erfolgt.

    Dritter Standort in Vorarlberg

    GRASS wurde 1947 in Höchst gegründet. Weitere Produktionsstandorte der Gruppe sind Salzburg (Österreich), Reinheim (Deutschland) mit dem zugehörigen Werk in Krumlov (Tschechien) sowie Kernersville (USA). Durch die Fusion mit der Mepla-Alfit Gruppe kam 2007 mit Götzis ein zweiter Standort in Vorarlberg dazu. Jetzt entsteht durch das hochmoderne Zentrallager ein dritter, der allen europäischen Produktionswerken als Drehscheibe dienen wird.

    GRASS setzte 2017 mit knapp 2.000 Mitarbeitern an 18 Standorten weltweit 378 Millionen Euro um. Mit mehr als 200 Vertriebspartnern in 60 Ländern gehört GRASS zu den weltweit führenden Spezialisten für Bewegungs-Systeme. GRASS Führungs- und Schubkasten-Systeme sowie Scharnier- und Klappen-Systeme sind Markenprodukte, die in Möbeln renommierter Hersteller verbaut sind.

    Strategisches Schlüsselprojekt

    „Das Supply Chain Management zu optimieren ist eine zentrale Herausforderung um nachhaltig erfolgreich zu sein“, beschreibt Thomas Zenker, Sprecher der GRASS-Geschäftsführung, die Motivation für die größte Investition in der Firmengeschichte: „Unsere Auftragsbücher sind voll und die Nachfrage vom Markt ist ausgezeichnet. Durch das starke Wachstum der vergangenen Jahre sind aber Chancen ungenützt geblieben. Mit dem Zentrallager lösen wir einen der wesentlichen Engpässe und schaffen die Voraussetzung für eine profitable und nachhaltige Entwicklung.“

    GRASS gehört seit 2004 zur Würth-Gruppe und steht auf sehr gesunden Beinen. „Investitionen in Logistik, vor allem in diesem Umfang, stehen immer für Wachstum und Entwicklung. Durch die Funktion des Zentrallagers sind wir in der Lage, Reaktionszeiten deutlich zu verkürzen“, zeigt sich Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, zufrieden und ergänzt: „Es freut uns, dass das Unternehmen so eine dynamische Entwicklung genommen hat.“

    Probebetrieb in Feldkirch

    Als Zwischenlösung wurde die ehemalige Spinnerei Feldkirch-Gisingen angemietet. Dort wird ein Außenlager eingerichtet und geplante Produktions- und Logistikprozesse auf den Prüfstand gestellt. Durch diese Vorarbeiten können die positiven Effekte getestet und die Komplexität der für 2019 geplanten Inbetriebnahme in Hohenems reduziert werden.

    Die durch Nutzung des Zentrallagers optimierten Abläufe werden es den spezialisierten Produktionsstandorten erlauben, sich auf ihre Kernkompetenzen – Produktion und Entwicklung – zu konzentrieren. Dadurch soll es künftig besser möglich sein, Synergien zu Nutzen und verstärkt an den einzelnen Standorten entwickelte Best-Practice-Beispiele in der ganzen Gruppe nutzbar zu machen.

    Feierliche Grundsteinlegung mit Symbolkraft

    In den Grundstein wurden sechs Zeitkapseln eingebracht, fünf für die bestehenden Produktionsstätten, die sechste für das gemeinsame Zentrallager. Vertreter der bestehenden Standorte übergaben die individuell gefüllten Behälter an Paten: Robert Friedmann als Vertreter der Würth-Gruppe, Walter-Heinz Rhomberg für das ausführende Unternehmen, Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser und Bürgermeister Dieter Egger sowie die drei Mitglieder der GRASS-Geschäftsführung, Thomas Zenker, Thomas Müller und André Stiller. Die Paten setzten die Kapseln in den Grundstein ein, der an gut sichtbarer Stelle im Zentrallager verbaut wird. Mit Wünschen für einen unfallfreien und reibungslosen Bauverlauf wurde der symbolische Akt beendet.

    Impuls für Wirtschaftsstandort

    „Wir freuen uns über den Zuzug der Vorarlberger Marke GRASS nach Hohenems, die damit verbundenen Arbeitsplätze und den Startschuss für das zukunftsweisende Projekt EMSPARK A14. Für dieses Gebiet an der Autobahn ist das Projekt ein idealer Standort. Mit GRASS erfolgt damit auch die erste Grundsteinlegung des neuen Betriebsgebietes in Hohenems, auf dem mehrere hundert Arbeitsplätze entstehen werden. Damit leistet Hohenems einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung Vorarlbergs.“, ergänzt der Hohenemser Bürgermeister Dieter Egger.

    „Wirtschaftliche Entwicklung und gesellschaftlicher Wohlstand gehen Hand in Hand. Durch das Bekenntnis zum Standort Vorarlberg entstehen hier 150 Arbeitsplätze, die Grundlage für ein selbständiges und eigenverantwortliches Zusammenleben sind“, so Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser. „Es ist im Interesse und gemeinsame Aufgabe von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Politik, die notwendigen Entwicklungen zu ermöglich um die Lebensqualität auch zukünftig zu erhalten. Wie das gelingen kann, zeigt das aktuelle Projekt“, schließt Rüdisser.

    Fact-Box GRASS Zentrallager Hohenems

    • Grundstücksfläche: 43.000 m2
    • Investition: 45 Millionen Euro
    • Arbeitsplätze: vorerst 150
    • Bauunternehmen: GOLDBECK-RHOMBERG, Wolfurt
    • Geplante Inbetriebnahme: Ende 2019

    Fact-Box GRASS Gruppe

    Inhaber: Würth-Gruppe
    Geschäftsführung: Thomas Zenker, André Stiller, Thomas Müller
    Mitarbeiter 2017: weltweit 1.932 Mitarbeiter
    Umsatz 2017: 378 Millionen Euro
    Investitionen 2018: 40,4 Millionen Euro

    Produktionsgesellschaften:
    • Österreich: Höchst, Götzis und Salzburg
    • Deutschland: Reinheim
    • Tschechien: Krumlov
    • USA: Kernersville NC

    Vertriebsgesellschaften:
    • Australien: Melbourne
    • China: Shanghai
    • Deutschland: Ofterdingen, Verl
    • Italien: Pordenone
    • Kanada: Toronto
    • Schweden: Jönköping
    • Spanien: Iurreta
    • Südafrika: Kapstadt, Johannesburg
    • Türkei: Istanbul
    • UK: Bromwich
    • USA: Kernersville NC

    Vertriebspartner: 200 in 60 Ländern

    (Red.)

    Vorarlberg: Tote Katze bei Wohnungsbrand in Dornbirn

    Vorarlberg: Tote Katze bei Wohnungsbrand in Dornbirn


    Am Montagnachmittag wurde die Feuerwehr Dornbirn zu einem Einsatz in die Forachstraße in Dornbirn gerufen.Aus bislang unbekannter Ursache entzündete sich in einem Mehrparteienhaus in der Dornbirner Forachstraße ein Feuer. Beim Eintreffen der...

    Am Montagnachmittag wurde die Feuerwehr Dornbirn zu einem Einsatz in die Forachstraße in Dornbirn gerufen.Aus bislang unbekannter Ursache entzündete sich in einem Mehrparteienhaus in der Dornbirner Forachstraße ein Feuer. Beim Eintreffen der Rettungskräfte war die Wohnung komplett verraucht, die Bewohner waren nicht anzutreffen – zum Einsatz kam unter anderem ein Drucklüfter. Die Einsatzkräfte konnten kurze Zeit später “Brand aus” geben, allerdings wurde die Decke wegen möglichen Glutnestern aufgerissen. Die Katze der Bewohner wurde tot in der Wohnung entdeckt. Die Wohnung wurde stark beschädigt.

    Im Einsatz waren die Feuerwehr Dornbirn mit vier Fahrzeugen und 40 Mann, das Rote Kreuz mit einem Fahrzeug und drei Mann sowie mehrere Streifen der Polizei. (red)

    Live: Startup-Show "2 Minuten, 2 Millionen" in Lustenau

    Live: Startup-Show "2 Minuten, 2 Millionen" in Lustenau


    Am Dienstag kommen die Investoren des Erfolgs­formats „2 Minuten 2 Millionen“ nach Lustenau – ab 18 Uhr live auf VOL.AT. #glaubandichchallenge! Beim Vorarlberg-Special von “2 Minuten, 2 Millionen” erhalten Ländle-Startups die einmalige...

    Am Dienstag kommen die Investoren des Erfolgs­formats „2 Minuten 2 Millionen“ nach Lustenau – ab 18 Uhr live auf VOL.AT.

    #glaubandichchallenge! Beim Vorarlberg-Special von “2 Minuten, 2 Millionen” erhalten Ländle-Startups die einmalige Gelegenheit, ihre Idee vor Leo Hillinger, Heinrich Prokop und Daniel Zech zu präsentieren. Das Interesse ist enorm: Innerhalb kürzester Zeit waren die 200 ersten Tickets vergriffen, weshalb das Event kurzerhand in den Reichshofsaal verlegt wurde. Laut Mitinitiator Thomas Gabriel gingen auch diese Karten wie sprichwörtliche warme Semmel weg und war sofort vergriffen. VOL.AT wird das Event in Kooperation mit Ländle TV und Startupland exklusiv im Livestream übertragen.

    Jury-Sieger fährt nach Wien

    Auf die Jury- und Publikums-Sieger warten tolle Preise und Leistungen. Zudem hat der Jury-Sieger die Chance, beim Finale der „#glaubandich“-Challenge am 25. Juni in Wien noch weitere tolle Preise zu gewinnen. (VOL.AT)

    Wann: Dienstag, 19. Juni 2018
    Wo: Reichshofsaal Lustenau
    Einlass: 17 Uhr
    Beginn: 18 Uhr
    Achtung! Einlass nur mit gültigem Ticket

    Livin Farms im Pitch

    Nahrhafte Insekten läuten eine Food Revolution ein. Livin Farms ist die Lösung für die bevorstehende Eiweißkrise

    Carryfix im Pitch

    Schi-Tragen leichtgemacht. Ob dieses Teil das Bild der Schifahrer in Österreich verändern wird?

    Vorarlberg: Schüler in Lustenau angefahren

    Vorarlberg: Schüler in Lustenau angefahren


    Ein 15-Jähriger wurde am Montagmorgen auf dem Schulweg von einem Auto angefahren – die Polizei sucht den Unfalllenker. Der Junge war gegen 7.10 Uhr auf der Reichsstraße auf Höhe des Gasthauses Linde in Lustenau unterwegs. Dort überquerte er den...

    Ein 15-Jähriger wurde am Montagmorgen auf dem Schulweg von einem Auto angefahren – die Polizei sucht den Unfalllenker.

    Der Junge war gegen 7.10 Uhr auf der Reichsstraße auf Höhe des Gasthauses Linde in Lustenau unterwegs. Dort überquerte er den Schutzweg als die Ampel “grün” für Fußgänger anzeigte. Als er sich in der Mitte des Schutzweges befand, wurde er von einem unbekannten männlichen Lenker eines schwarzen Kleinwagens mit deutschem Kennzeichen – vermutlich “RO” für Rosenheim – trotz eingeleiteter Vollbremsung frontal angefahren. Der Junge kam dadurch zu Sturz und verletzte sich leicht. Der unbekannte Lenker sprach vom Fahrzeug aus kurz mit dem Jungen und fuhr dann, obwohl der Schüler sagte, dass es ihm nicht gut gehe, weiter. Hinter ihm sei ein weiteres Fahrzeug mit deutschem Kennzeichen gefahren, das von einem älteren Mann gelenkt wurde. Möglicherweise waren sie zusammen unterwegs.

    Zeugen werden gebeten, sich mit der PI Lustenau in Verbindung setzen.

    Polizeiinspektion Lustenau +43 (0) 59 133 8144

    WM Orakel mit VOL.AT Hund Cookie - Tunesien vs. England

    WM Orakel mit VOL.AT Hund Cookie - Tunesien vs. England


    Nach überraschenden Siegen in der bisherigen Fußball WM sollte man nicht mehr aufs falsche Pferd setzen. Auch heute versucht euch VOL.AT Hund Cookie im Voraus zu verraten wer das Duell Tunesien gegen England gewinnen wird. Auch in den nächsten...

    Nach überraschenden Siegen in der bisherigen Fußball WM sollte man nicht mehr aufs falsche Pferd setzen. Auch heute versucht euch VOL.AT Hund Cookie im Voraus zu verraten wer das Duell Tunesien gegen England gewinnen wird. Auch in den nächsten kommenden WM-Wochen darf man gespannt sein was das VOL.AT-Orakel voraussagen wird.

    Wolfgang Frank sorgt im Olympiastadion für Megastimmung

    Wolfgang Frank sorgt im Olympiastadion für Megastimmung


    Der Bludenzer Gitarrist Wolfgang Frank und die Monroes traten als im ausverkauften Münchner Olympiastadion auf und sorgten für eine Megastimmung.Schon vor sieben Tagen war der Bludenzer Solo Gitarrist Wolfgang Frank mit Band als Support Act bei der...

    Der Bludenzer Gitarrist Wolfgang Frank und die Monroes traten als im ausverkauften Münchner Olympiastadion auf und sorgten für eine Megastimmung.Schon vor sieben Tagen war der Bludenzer Solo Gitarrist Wolfgang Frank mit Band als Support Act bei der Megashow von Andreas Gabalier im Kybun Park in St. Gallen live mit dabei. Nun kam für Frank aber das absolute Highlight in seiner erfolgreichen Karriere.

    Wolfgang Frank trat mit Gitarre und Stimme im ausverkauften Münchner Olympiastadion als Support-Act von Andreas Gabalier vor mehr als 72.000 begeisterten Zuhörern auf.

    Im Anschluss an Wolfgang Frank hatten die Monroes ihren großen Aufritt:

    Vorarlberg: Baum stürzt auf Bregenzer Haus

    Vorarlberg: Baum stürzt auf Bregenzer Haus


    Am Montagmorgen gegen 5.40 Uhr stürzte ein großer Ast direkt gegen die Fassade eines Mehrparteienhauses im “Bengerpark” in Bregenz. Das Gebäude wurde sowie zahlreiche Fenster wurden stark beschädigt. Im dritten Stock des Wohnhauses fiel ein Teil...

    Am Montagmorgen gegen 5.40 Uhr stürzte ein großer Ast direkt gegen die Fassade eines Mehrparteienhauses im “Bengerpark” in Bregenz.

    Das Gebäude wurde sowie zahlreiche Fenster wurden stark beschädigt. Im dritten Stock des Wohnhauses fiel ein Teil des Astes auf ein Bett, das hinter einem Fenster stand, welches zu dieser Zeit nicht benutzt war. Zur Entfernung aller Äste war die Drehleiter der Feuerwehr Bregenz-Stadt sowie die Feuerwehr Vorkloster mit insgesamt 20 Mann im Einsatz. Als Ursache konnte ein Pilzbefall (Brandkrustenpilz) festgestellt werden. (red)

    Vorarlberg: Moped-Unfall - Polizei sucht Autofahrer

    Vorarlberg: Moped-Unfall - Polizei sucht Autofahrer


    Am Samstagmittag kam es in Bludenz zu einem Unfall – die Polizei sucht nach Zeugen.Ein 15-Jähriger war mit seinem Moped gegen 13.15 Uhr auf der Pulverturmstraße in Bludenz in Richtung Kreuzung Bahnhofstraße unterwegs. Als er an der Haltelinie...

    Am Samstagmittag kam es in Bludenz zu einem Unfall – die Polizei sucht nach Zeugen.Ein 15-Jähriger war mit seinem Moped gegen 13.15 Uhr auf der Pulverturmstraße in Bludenz in Richtung Kreuzung Bahnhofstraße unterwegs. Als er an der Haltelinie anhielt, fuhr ein nachkommendes Fahrzeug auf den stehende Moped auf, in weiterer Folge stürzte der 15-Jährige. Der Autolenker stieg aus und erkundigte sich, ob etwas passiert sei. Im Schock gab der Junge an, ass alles in Ordnung sei – zuhause verspürte er dann jedoch Schmerzen und erstattete Anzeige. Der Fahrzeuglenker setzte seine Fahrt ohne Bekanntgabe seiner Daten fort.

    Der Autolenker ist zwischen 40 und 50 Jahre alt, sprach Vorarlberger Dialekt und ist etwa 1,80 Meter groß. Außerdem hat er eine korpulente Statur und kurze Haare. Er fuhr ein größeres, schwarzes Fahrzeug. Der Fahrer wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Bludenz zu melden.

    Polizeiinspektion Bludenz +43 (0) 133 8100

    Vorarlberger Polizei schafft neue Grenzpolizei PUMA

    Vorarlberger Polizei schafft neue Grenzpolizei PUMA


    Wie das gleichnamige Raubtier soll die neue Einheit der Vorarlberger Polizei beweglich und schlagkräftig agieren.Bereits Anfang des Jahres präsentierte Innenminister Herbert Kickl die Pläne für eine eigene Grenzpolizei mit rund 600 Beamten. Wie der...

    Wie das gleichnamige Raubtier soll die neue Einheit der Vorarlberger Polizei beweglich und schlagkräftig agieren.Bereits Anfang des Jahres präsentierte Innenminister Herbert Kickl die Pläne für eine eigene Grenzpolizei mit rund 600 Beamten. Wie der ORF Vorarlberg berichtet, ist die konkrete Umsetzung auch in Vorarlberg geplant.

    Bislang waren die AGM, die Abteilung für Ausgleichsmaßnahmen, für die Kontrollen zuständig. Alleine 2016 konnten sie 23 Schlepper und 417 illegal Eingereiste ausforschen. Die neue Organisation soll nun eine schnellere und effizientere Durchführung möglich machen, so der ORF Vorarlberg. Eingesetzt werden dafür Beamte, die bereits vorher in der Schleierfahndung tätig waren. Um kurzfristige Grenzkontrollen durchführen zu können, wird derzeit an der Aufstockung der zur Verfügung stehenden Beamten gearbeitet. In Vorarlberg soll die PUMA-Einheit ab September im Einsatz sein. (red)

    Vorarlberg: Land investiert 1,12 Mio. Euro in Kinderhaus Sulz

    Vorarlberg: Land investiert 1,12 Mio. Euro in Kinderhaus Sulz


    Für den Neubau des Kinderhauses Sulz stellt die Landesregierung eine Unterstützung von bis zu 1,12 Millionen Euro in Aussicht.Nachdem im Bereich Kindergarten und -betreuung die Kapazitätsgrenze erreicht war, soll nun in Sulz ein neues Kinderhaus...

    Für den Neubau des Kinderhauses Sulz stellt die Landesregierung eine Unterstützung von bis zu 1,12 Millionen Euro in Aussicht.Nachdem im Bereich Kindergarten und -betreuung die Kapazitätsgrenze erreicht war, soll nun in Sulz ein neues Kinderhaus errichtet werden. Inklusive der Außenbereichsgestaltung sollen mehr als 5,1 Millionen Euro investiert werden. Das Gebäude soll ein zentraler Bestandteil des geplanten “Kinder Campus” werden – insgesamt soll es zwei ganztägig geführten Kindergartengruppen sowie vier Kinderbetreuungsgruppen Platz bieten.

    Das neue Kinderhaus soll 2019 fertiggestellt werden. (red)

    Vorarlberg: Dornbirner verklagt VW auf knapp 24.000 Euro

    Vorarlberg: Dornbirner verklagt VW auf knapp 24.000 Euro


    “Dieselskandal”: Ein Mann aus dem Großraum Dornbirn verklagt den VW-Konzern auf knapp 24.000 Euro. Der Kläger erwarb im September 2011 einen VW Tiguan um 25.168,82 Euro, zum Zeitpunkt der Klagseinbringung wurden mit dem Fahrzeug etwa 60.000...

    “Dieselskandal”: Ein Mann aus dem Großraum Dornbirn verklagt den VW-Konzern auf knapp 24.000 Euro.

    Der Kläger erwarb im September 2011 einen VW Tiguan um 25.168,82 Euro, zum Zeitpunkt der Klagseinbringung wurden mit dem Fahrzeug etwa 60.000 Kilometer zurückgelegt. Im Tausch gegen das Auto will der Mann nun 18.926,96 Euro. Außerdem wird ein Betrag von 5.033,76 Euro beansprucht, da das Fahrzeug bei Weiterverkauf aufgrund der Softwaremanipulation einen deutlich niedrigeren Preis erzielen würde.

    Vom Rechtsvertreten des Klägers Ulrich Willi wurde nun Strafanzeige wegen Betrugs gegen VW bei der zuständigen Staatsanwaltschaft eingebracht, da der Vorstand des Konzerns von den Manipulationen wusste bzw. diese veranlasste. VW hat laut Willi nun vier Wochen Zeit, um auf die Klage zu “antworten”. Der Verhandlungstermin am Landesgericht Feldkirch wird voraussichtlich für Herbst 2018 angesetzt. (red)

    Vorarlberg: Wolford leitete Kapitalerhöhung ein

    Vorarlberg: Wolford leitete Kapitalerhöhung ein


    Der Vorarlberger Textilkonzern Wolford bekommt frisches Geld. Der Vorstand hat am Montag die Bezugfrist für die bereits beschlossene 22 Mio. Euro schwere Kapitalerhöhung festgelegt, wie das Unternehmen in einer Pflichtmitteilung bekannt gab. Die...

    Der Vorarlberger Textilkonzern Wolford bekommt frisches Geld. Der Vorstand hat am Montag die Bezugfrist für die bereits beschlossene 22 Mio. Euro schwere Kapitalerhöhung festgelegt, wie das Unternehmen in einer Pflichtmitteilung bekannt gab.

    Die Kapitalspritze hängt mit der Übernahme durch den chinesischen Investor Fosun zusammen, der dem Wäschehersteller mit Sitz in Bregenz das Überleben sichert.

    Kapital steigt auf 48,85 Mio. Euro

    Die Bezugsfrist für die neuen Aktien läuft von 21. Juni bis 5. Juli 2018. Das Grundkapital steigt von 36,35 auf rund 48,85 Mio. Euro. Wie bereits von der außerordentlichen Hauptversammlung Anfang Mai beschlossen, beträgt der Bezugspreis je neuer Aktie 12,80 Euro und das Bezugsverhältnis 20:7 – das heißt 20 Bezugsrechte berechtigen zum Bezug von 7 neuen Stammaktien. Pro gehaltener Aktie wird ein Bezugsrecht gewährt. Zwischen 28. Juni und 2. Juli können die Bezugsrechte an der Wiener Börse gehandelt werden.

    Der neue Mehrheitseigentümer Fosun Industrial Holdings Limited verpflichtete sich, sämtliche neuen Aktien zu zeichnen und zu übernehmen, die im Rahmen des Bezugsangebots nicht aufgegriffen wurden. Damit hat Fosun zugesichert, dass die Kapitalerhöhung vollständig gezeichnet wird.

    Nachfrist bis Mitte August

    Die Chinesen haben heuer im März von den Familien Wilhelm und Palmers um rund 30,5 Mio. Euro 50,87 Prozent an Wolford übernommen. Nach Ablauf des Pflichtangebots stieg der Anteil auf 58,05 Prozent. Die Nachfrist läuft noch bis voraussichtlich zum 14. August, wie Wolford heute erklärte.

    Das in Turbulenzen geratene Unternehmen, das rund 1.500 Mitarbeiter – davon allein rund 700 am Standort Bregenz – beschäftigt, hat zuletzt Verluste geschrieben. Die Fosun-Übernahme bringt Wolford dringend benötigtes frisches Geld.

    WM-Orakel mit VOL.AT Hund Cookie - Schweden vs. Südkorea

    WM-Orakel mit VOL.AT Hund Cookie - Schweden vs. Südkorea


    Nach den überraschenden Siegen in der bisherigen Fußball-WM, sollte man nicht mehr auf das falsche Pferd setzen. Auch heute versucht euch VOL.AT-Hund Cookie im Voraus zu verraten, wer das Match zwischen Schweden und Südkorea gewinnen wird. In den...

    Nach den überraschenden Siegen in der bisherigen Fußball-WM, sollte man nicht mehr auf das falsche Pferd setzen. Auch heute versucht euch VOL.AT-Hund Cookie im Voraus zu verraten, wer das Match zwischen Schweden und Südkorea gewinnen wird. In den kommenden WM-Wochen darf man gespannt sein, was das VOL.AT-Orakel voraussagen wird.

    Rhesi-Abstimmung: Befangenheit  birgt Gefahren

    Rhesi-Abstimmung: Befangenheit birgt Gefahren


    Koblach – In der Koblacher Gemeindevertretung soll bald über das Hochwasserschutzprojekt Rhesi abgestimmt werden. Viele Gemeindevertreter sind jedoch befangen. Ein Termin für Rhesi-Abstimmung in Koblach steht zwar noch nicht fest, soll aber noch im...

    Koblach – In der Koblacher Gemeindevertretung soll bald über das Hochwasserschutzprojekt Rhesi abgestimmt werden. Viele Gemeindevertreter sind jedoch befangen.

    Ein Termin für Rhesi-Abstimmung in Koblach steht zwar noch nicht fest, soll aber noch im Sommer über die Bühne gehen. Die Abstimmung birgt jedoch formalrechtliche Gefahren, berichtet der “ORF Vorarlberg” am Sonntag. Grund dafür ist, dass einige Gemeindevertreter zugleich Nutzungsberechtigte der Gemeindeflächen sind. Sie dürften somit nicht abstimmen, weil sie befangen sind.

    Ergebnis wäre anfechtbar

    Eine Befangenheit kann jedoch nicht vom Bürgermeister oder einer Behörde verordnet werden. Diese Entscheidung muss jeder Mandatar für sich selbst treffen. Sollte das Abstimmungsergebnis durch als befangen eingestufte Gemeindevertreter jedoch beeinflusst werden, ist die Entscheidung anfechtbar und könnte wegen eines Formalfehlers aufgehoben werden, so Bezirkshauptmann Herbert Burtscher gegenüber dem ORF.

    Land gleicht den VKW-Sparstift auch heuer aus

    Land gleicht den VKW-Sparstift auch heuer aus


    Als Strom langsam günstiger wurde, bekam Vorarlbergs Energielieferant Illwerke VKW ein kleines Problem. Im Jahr 2016 wurde deshalb ein sogenanntes Effizienzprogramm ins Leben gerufen, also ein Sparprogramm. Die Sponsorings wurden fast durch die Bank um...

    Als Strom langsam günstiger wurde, bekam Vorarlbergs Energielieferant Illwerke VKW ein kleines Problem.

    Im Jahr 2016 wurde deshalb ein sogenanntes Effizienzprogramm ins Leben gerufen, also ein Sparprogramm. Die Sponsorings wurden fast durch die Bank um ein Viertel gekürzt, was auch den Spitzensport traf. Von einer Million Euro für den Spitzensport im Land kürzten die VKW rund 250.000. Doch das Land sprang ein und ersetzte dieses Geld. So wurde aus Sponsorgeld eine Landesförderung. Im Februar beschloss die Landesregierung, diese Förderung auch 2018 auszuzahlen. Über die Hälfte davon geht an die Fußballvereine Altach und Lustenau.

    Den ausführlichen Beitrag in den VN nachlesen!

    Probebetrieb an der Autobahn

    Probebetrieb an der Autobahn


    Hörbranz – Die Hinweisschilder an der Autobahn sind montiert, auch der Schriftzug auf dem Dach deutet darauf hin: Dort gibt es was zu holen. Ohne große Ankündigung ist die „Raststation Bodensee“ vor wenigen Tagen in den Probebetrieb gestartet....

    Hörbranz – Die Hinweisschilder an der Autobahn sind montiert, auch der Schriftzug auf dem Dach deutet darauf hin: Dort gibt es was zu holen. Ohne große Ankündigung ist die „Raststation Bodensee“ vor wenigen Tagen in den Probebetrieb gestartet. Die offizielle Eröffnung ist noch vor Beginn der Sommerferien am 3. Juli geplant.

    Auf dem Areal des ehemaligen Autobahnzollamts in Hörbranz herrscht an diesem Sonntagmittag reger Betrieb. „Wir sind eigentlich ganz zufrieden und haben auch schon sehr viele Komplimente von den Gästen bekommen. Sie sagen, es sieht hier gar nicht nach Autobahn aus“, zieht Peter Hofstetter, CEO des Restaurant- und Shopbetreibers Gruppe Thurau, eine erste Bilanz.

    Unfall mit mehreren Fahrzeugen auf der A14

    Unfall mit mehreren Fahrzeugen auf der A14


    Auf der A14 Richtung Tirol Höhe Lauterach hat es am Montagmorgen einen Unfall mit mehreren Fahrzeugen gegeben.Beim Überholen auf der regennassen Fahrbahn streifte ein Fahrzeug das andere. Beide Autos kamen quer auf der Autobahn zum Stehen und mussten...

    Auf der A14 Richtung Tirol Höhe Lauterach hat es am Montagmorgen einen Unfall mit mehreren Fahrzeugen gegeben.Beim Überholen auf der regennassen Fahrbahn streifte ein Fahrzeug das andere. Beide Autos kamen quer auf der Autobahn zum Stehen und mussten abgeschleppt werden. Die A14 war gegen 5 Uhr für eine halbe Stunde gesperrt. Verletzt wurde niemand.

    (Red.)

    Abschied mit Visionen

    Abschied mit Visionen


    Götzis – Sie war selbst Mutter eines behinderten Kindes und kennt die Bedürfnisse betroffener Eltern auch deshalb besonders gut. Während ihres Engagements bei der Lebenshilfe, aber auch darüber hinaus hat Gabriele Nußbaumer stets versucht,...

    Götzis – Sie war selbst Mutter eines behinderten Kindes und kennt die Bedürfnisse betroffener Eltern auch deshalb besonders gut. Während ihres Engagements bei der Lebenshilfe, aber auch darüber hinaus hat Gabriele Nußbaumer stets versucht, Verbesserungen zu erreichen. Ihren Abschied als Lebenshilfe-Präsidentin untermalt sie im Interview mit den VN mit einer Vision.

    Ihr Rücktritt als Landtagsvizepräsidentin kam überraschend. Wie verhält es sich mit dem Ausscheiden als Lebenshilfe-Präsidentin?

    Nußbaumer: Das kommt nicht überraschend, denn die Periode, für die ich gewählt wurde, läuft jetzt aus. Ich war ja früher schon einmal Präsidentin. Inzwischen sind es insgesamt zehn Jahre. Nun freue ich mich, dass jemand gefunden wurde, bei dem ich sicher sein kann, dass es gut weiterläuft.

    Welches Resümee ziehen Sie?

    Nußbaumer: Wir sind ein paar Schritte weitergekommen, aber es gibt immer noch Themen, die zäh umzusetzen sind. Ein großes Ziel ist die Anstellung von Menschen mit Behinderung als Beitrag zu deren sozialer Absicherung. Sie sollen nicht ihr Leben lang von den Eltern oder vom Staat abhängig sein. Doch es ist schwierig, obwohl alle Bundesländer mitziehen und auch von Politikern bestätigt wird, dass die Taschengeldgesellschaft nicht unserer Zeit entspricht.

    Scheitert es an der Finanzierung?

    Nußbaumer: Es käme den Staat nicht viel teurer, denn Dienstleistungen müssen zur Verfügung gestellt werden. Aber wenn Menschen mit Behinderung diese selbst bezahlen könnten, hätten sie mehr Wahlmöglichkeiten und mehr Selbstbewusstsein. Die meisten arbeiten acht Stunden täglich und erhalten dafür am Ende des Monats 100 Euro, wenn es gut geht. Ein Mensch mit Behinderung kann nicht in Pension gehen, weil er keine bekommt. Er ist auf die Mindestsicherung angewiesen, den guten Willen des Staates und seiner Familie. Das widerspricht auch dem Inklusionsgedanken.

    Wo müssten die Hebel angesetzt werden, um das zu ändern?

    Nußbaumer: Ehrlich gesagt weiß ich nicht genau, welche Hebel man da bedienen müsste. Überall, wo ich dieses Anliegen vorbrachte, erhielt ich größte Zustimmung. Es gibt ja auch Studien dazu. Man weiß, dass es eigentlich ein Nullsummenspiel wäre. Es scheitert vermutlich einfach daran, dass es kein brisantes Thema ist.

    Menschen mit Behinderung werden als versorgt betrachtet?

    Nußbaumer: Ja, und deshalb sieht niemand einen großen Anlass, daran etwas zu ändern. Gleichzeitig besteht Offenheit für Argumente, warum das notwendig wäre. Trotzdem geht nichts weiter. Das ist schon ein Wermutstropfen.

    Es gab Zeiten, da gab es auch für die Lebenshilfe Vorarlberg nur die Taschengeldstrategie.

    Nußbaumer: Das Problem ist, dass mit einer Anstellung der Verlust von Ansprüchen einhergeht, etwa auf Waisenpension oder Mindestsicherung. Das war ein Grund, warum auch die Eltern nicht so hinter der finanziellen Selbstständigkeit der Kinder gestanden sind, wie wir es für eine Lobby-Arbeit gebraucht hätten. Es müsste gewährleistet sein, dass jemand, der es im regulären Arbeitsverhältnis nicht schafft, zurück in das bestehende System kann.

    Hängt das nicht auch mit einer teilweisen Überbehütung der Kinder zusammen?

    Nußbaumer: Das gibt es zum Teil immer noch. Für die nächste Generation ist es jedoch völlig klar, dass man ein Kind mit Behinderung, wenn es erwachsen ist, in seine Freiheit entlässt, wo immer diese dann sein mag. Da hat sich viel verändert.

    Ein Thema, das Sie ebenfalls bewegt hat, war die Abtreibung behinderter Kinder. Hat sich die Einstellung dazu geändert?

    Nußbaumer: Nicht wirklich, und ich beiße, was das betrifft, weiterhin auf Granit. Ohne eigene Betroffenheit glaubt man niemandem, der sagt, das Leben ist auch mit einem behinderten Kind schön. Und ich finde kein Mittel, anderen begreiflich zu machen, wie sehr wir an diesen Kindern hängen, wie tief unsere Liebe ist. Die Skepsis hängt vielleicht damit zusammen, dass wir früher häufig gejammert haben. Das tut die heutige Generation nicht mehr. Das ist auch wichtig für die Akzeptanz in der Gesellschaft.

    Was würden Sie sich für die Zukunft der Lebenshilfe wünschen?

    Nußbaumer: Meine Vision wäre, dass irgendwann einmal ein Mensch mit Behinderung als Präsidentin oder Präsident an der Spitze der Lebenshilfe steht.

    Zur Person Gabriele Nußbaumer Alter: 61 Jahre Familie: eine Tochter, zwei Enkelkinder Laufbahn: Juristin, Volksschullehrerin, Gerichtsberichterstatterin, 18 Jahre politisch tätig als Landtagsabgeordnete, Landtagspräsidentin und Landtagsvizepräsidentin, mit Unterbrechung zehn Jahre Präsidentin der Lebenshilfe Vorarlberg

    Lesen Sie das ganze Interview in der heutigen Ausgabe der VN

    Das Party-Weekend auf VOL.AT

    Das Party-Weekend auf VOL.AT


    Die .com-Partyreporter waren wieder mittendrin statt nur...

    Die .com-Partyreporter waren wieder mittendrin statt nur dabei:

    Hofsteig Fußball-Turnier

    Hofsteig Fußball-Turnier


    Auch in diesem Jahr veranstaltet der Jugendtreff deluXe in Schwarzach sein bereits legendäres „Hofsteig Fußballturnier“. Die nun bereits 9. Auflage des Hobbyturniers findet heuer am Samstag, den 30. Juni ab 10 Uhr am Fußballplatz in Schwarzach...

    Auch in diesem Jahr veranstaltet der Jugendtreff deluXe in Schwarzach sein bereits legendäres „Hofsteig Fußballturnier“.

    Die nun bereits 9. Auflage des Hobbyturniers findet heuer am Samstag, den 30. Juni ab 10 Uhr am Fußballplatz in Schwarzach statt. Gespielt wird auf Kleinfeld und in Teams aus 6 Spieler*innen mit maximal 3 Ersatzspieler*innen.

    Der Jugendtreff lädt alle Interessierten und leidenschaftlichen Kicker*innen herzlich ein dabei zu sein, mitzuspielen oder mitzufiebern. Teilnahmeberechtigt sind Jugendliche und junge Erwachsene bis 18 Jahre. Auf gegenseitigen Respekt und Toleranz wird beim ‚Hofsteig Fußballturnier‘ großen Wert gelegt. Dies gilt sowohl auf, als auch abseits des Platzes. FairPlay wird auch in diesem Jahr belohnt.

    Also keine Zeit verlieren! Schnappt euch eure Freunde und meldet euer Team bis spätestens Mittwoch, 27. Juni zum ‚Hofsteig Fußballturnier‘ an.

    Die Anmeldung und alle weiteren Informationen zum Turnier gibt es direkt im Jugendtreff deluXe in Schwarzach oder online unter www.wearedeluxe.at .

    „Der Schmerz wird immer bleiben“

    „Der Schmerz wird immer bleiben“


    Model Ines Kuntner aus Dornbirn ist weltweit bei großen Labels gefragt. Im Sonntags-Talk mit WANN & WO spricht sie über ihre Karriere und einen schweren Schicksalsschlag. Von Philipp Mück/WANN & WO WANN & WO: Liebe Ines, du bist viel unterwegs. Wo...

    Model Ines Kuntner aus Dornbirn ist weltweit bei großen Labels gefragt. Im Sonntags-Talk mit WANN & WO spricht sie über ihre Karriere und einen schweren Schicksalsschlag.

    Von Philipp Mück/WANN & WO

    WANN & WO: Liebe Ines, du bist viel unterwegs. Wo jettest du gerade so rum?

    Ines Kuntner: Aktuell bin ich gerade bei meinem Freund Dominic in Stuttgart, der mich gestern Nacht vom Flughafen abgeholt hat. Ich war beruflich in Berlin, und bin nun froh, wieder bei ihm zu sein. Diese Woche sind dann Termine bei Hugo Boss in Metzingen angesagt, und nächste Woche geht’s nach Mallorca.

    WANN & WO: In den sozialen Medien sieht man trotzdem einen engen Kontakt zu deiner Familie. Wie wichtig ist dir?

    Ines Kuntner: Meine Familie ist mir das Wichtigste in meinem Leben, ohne sie könnte ich nicht funktionieren. Sie ist mein Anker und ich weiß, dass ganz egal, was morgen kommt, sie immer für mich da sind.

    WANN & WO: Deine Familie hat dir auch in einer deiner dunkelsten Stunden sehr viel Halt gegeben. Was für ein Schicksalsschlag ist dir am 13. Dezember letzten Jahres widerfahren?

    Ines Kuntner: Am 13. Dezember musste ich, als ich im fünften Monat schwanger war, meine kleine Tochter tot zur Welt bringen. Es war für mich der schlimmste Tag meines Lebens. Ich hatte mir dieses Baby so sehr gewünscht. Um 18.37 Uhr kam sie zur Welt und sie war das Schönste, was ich je in meinem Leben gesehen habe. Ich war sofort Hals über Kopf verliebt und wollte sie am liebsten für immer bei mir behalten. Sie war noch so klein und so zerbrechlich. Ich habe sie fest an mich gedrückt und an ihr gerochen. Noch heute habe ich diesen wundervollen Geruch in meiner Nase. Der 13. Dezember war der Tag, an dem auch ein Teil meines Herzens aufhörte zu schlagen. Der Tag, an dem meine kleine Prinzessin diesen Teil mit in den Himmel genommen hat. Es vergeht bis heute kein Tag, an dem ich nicht an sie denke. Ich bin unendlich dankbar dafür, dass ich diese kurze Zeit mit ihr erleben durfte, denn dadurch durfte ich erfahren, was wahre Liebe bedeutet. Die Liebe zu seinem eigenen Kind ist etwas, für das es keine Worte gibt. Meine Familie war damals meine wichtigste Stütze, vor allem mein Freund Dominic und meine Mutter. Sie waren beide bei der Geburt dabei und haben mich in meinen dunkelsten Stunden begleitet.

    WANN & WO: Du teilst deine Gedanken, bestärkst auf Social Media. Woher nimmst du deine Kraft, mit diesem schweren Schlag umzugehen?

    Ines Kuntner: Kraft, das Ganze zu verstehen und zu verarbeiten, haben mir meine Familie, meine Freunde und ein sehr guter Therapeut (Wolfgang) gegeben. Auch meine Mädels, die ich durch die Facebook-Gruppe „Sternenkinder-Vorarlberg“ kennengelernt habe, haben mir sehr geholfen. Ich denke, alleine hätte ich das nie geschafft, und wäre heute nicht da, wo ich bin. Danke euch! Der Schmerz wird immer bleiben, aber er wird mit der Zeit erträglicher und man lernt Tag für Tag, besser damit umzugehen.

    WANN & WO: Wie gehts es in der Hinsicht weiter. Auf Fotos sieht man dich glücklich mit deinem Freund. Wie sehen eure Zukunftspläne aus?

    Ines Kuntner: Ich bin sehr glücklich und nach einigen Höhen und Tiefen auch endlich angekommen in meinem Leben. Dominic macht mich jeden Tag erneut zum glücklichsten Menschen der Welt. Der Schicksalsschlag mit unserer Tochter hat uns nochmal mehr zusammen geschweißt und mittlerweile sind wir unzertrennlich. Unser Kinderwunsch ist natürlich noch immer aktuell, und wir hoffen, dass unsere Tochter im Himmel uns bald ein Geschwisterchen schickt.

    WANN & WO: Ist das viele Reisen manchmal anstrengend?

    Ines Kuntner: Ich reise nicht mehr so viel wie früher, versuche mehr hier in der Region zu arbeiten, da ich einfach nicht mehr so lange von meinem Freund getrennt sein möchte. Das Reisen ist ganz schön, und ich habe sehr viel erlebt und mitgenommen die letzten Jahre, tolle Menschen kennen gelernt, an den außergewöhnlichsten Plätzen der Welt gearbeitet und viele Erfahrungen gesammelt, für die ich sehr dankbar bin. Es ist aber durchaus genau so schön, wieder zurück zu kommen, einen Partner zu haben, der zuhause auf einen wartet, und sich angekommen zu fühlen.

    WANN & WO: Kommst du gerne ins Ländle zurück?

    Ines Kuntner: Ich liebe das Ländle und bin mittlerweile ein totaler Heimat-Fan geworden. Es war mir früher nie so wirklich bewusst, an was für einem schönen Ort wir hier leben. Ich dachte immer, ich muss weg in die große weite Welt, um Schönheit erleben zu können. Heute weiss ich, dass ich das direkt vor der Haustüre habe. Die Berge, den Bregenzerwald, den Karren, den Bodensee, die Natur an sich – es ist einfach wunderschön hier!

    WANN & WO: Du lebst den Traum vieler Teenies – doch wie hart ist der Job wirklich? Kommst du manchmal an deine Grenzen, bei einem Shooting oder den Reisen?

    Ines Kuntner: Der Job ist nicht wirklich hart, ich glaube es kommt eher darauf an, wie deine persönliche Einstellung zu dem Ganzen ist. Ich kenne viele Mädchen, die so verbissen sind, und sich immer nur von ihrer besten Seite zeigen wollen. Sie sind so sehr auf ihr Aussehen fixiert und müssen sich ständig in der Öffentlichkeit zeigen, dass es schon fast krank ist. Für die tut es mir echt leid und ich kann mir gut vorstellen, dass genau solche Menschen dann eher an ihre Grenzen stoßen und ihren Job als „hart“ ansehen. Ich bin eher der Mensch, der vieles gelassen sieht. Aber ich glaube, das hat auch ein wenig mit dem Alter und einer gewissen Reife zu tun. Ich denke, je älter man wird, umso relaxter sieht man viele Dinge im Leben und lässt sich davon nicht mehr so schnell stressen. So kommt man im Job dadurch weniger schnell an seine Grenzen.

    WANN & WO: Auch das Thema Magersucht ist in deinem Business sehr präsent. Du bist sportlich sehr aktiv – doch was kommt bei dir auf den Teller? Wie ernährst du dich?

    Ines Kuntner: Magersucht und Essen generell sind im Modelbusiness natürlich ein sehr großes Thema. Ich finde es schlimm zu sehen, wie sich die ganzen jungen Mädels runter hungern bis auf die Knochen. Leider ist es wirklich Realität und ich erlebe es immer wieder auf Jobs. Ich persönlich halte mich mit sehr viel Sport fit und kann dadurch natürlich auch viel mehr essen, ohne zuzunehmen. Ich bin aber auch ganz ehrlich, ohne den Sport hätte ich wahrscheinlich auch ein paar Kilo mehr auf der Waage. Für mich ist gutes Essen Lebensqualität und ich esse auch gerne und viel. Da rede ich jetzt nicht von einem Salat Blatt mehr, sondern ich liebe Schokolade, Kuchen, Herzhaftes, Frittiertes (lacht). Eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist mir natürlich auch sehr wichtig und auf meinem täglichen Essensplan stehen auch immer Obst und Gemüse.

    WANN & WO: Was kannst du jungen Mädchen raten, die eine Model-Karriere anstreben wollen?

    Ines Kuntner: Immer an sich selber glauben, und nicht unterkriegen lassen! Es wird auf eurem Weg viele Menschen geben, die euch gerne ändern möchten, euch runter machen. Bleibt so wie ihr seid, genau so seid ihr nämlich einzigartig und wunderbar!

    WANN & WO: Du gehörst zu den meistgebuchten Models in Vorarlberg, bist in zahlreichen Magazinen und Covers. Bist du zufrieden mit deinem Äußeren? Liebst du dich selbst?

    Ines Kuntner: Ich habe angefangen, mich selber richtig zu lieben, als ich erkannt habe, was wahre Schönheit und Zufriedenheit bedeutet. Früher habe ich mich oft verstellt und immer versucht, mich von meiner besten Seite zu zeigen. Es war mir auch immer sehr wichtig, was andere Leute von mir denken. Vor ein paar Jahren auf Bali habe ich dann gelernt, dass wahre Schönheit in dem Moment beginnt, in dem man beschließt, einfach man selbst zu sein. Man wird es nie jedem recht machen können und Leute werden immer über einen reden. Mein Motto daher: „Stay true to your heart!“

    WANN & WO: Gibt es Aufträge, die du absagst?

    Ines Kuntner: Alles was mit Akt zu tun hat, lehne ich dankend ab.

    WANN & WO: Wo wäre dein Traumplatz, um längerfristig zu leben?

    Ines Kuntner: Da wir sehr viel auf Bali sind und dort mittlerweile auch schon einen sehr großen Freundeskreis haben, könnte ich mir durchaus vorstellen da zu leben. Bali ist toll, und jeder der schon mal da war weiß, wovon ich spreche.

    WANN & WO: Was hältst du als eine, die so viel reist und so weltoffen ist, von der aktuellen Regierung in unserem Land?

    Ines Kuntner: Ich bin totaler Sebastian Kurz-Fan. Endlich mal einer, der auch wirklich versucht und es zum Teil auch schon geschafft hat, Veränderung in unserem Land zu schaffen. Bravo, Herr Kurz!

    WANN & WO: Was bedeutet Erfolg für dich?

    Ines Kuntner: Freude zu haben, an dem was ich täglich mache, und mein Leben so zu leben, wie ich es haben will. Erfolg ist für mich auch, selbst gesetze Ziele zu erreichen.

    (WANN & WO)

    Hier die ganze WANN & WO-Ausgabe online lesen