Vorarlberg – VOL.AT

    Kein Platz für "Wolfsgruß" in vielfältiger Gesellschaft

    Kein Platz für "Wolfsgruß" in vielfältiger Gesellschaft


    Laut einem Bericht des Magazins “Falter” indoktriniert der türkisch-nationalistische Verein der “Grauen Wölfe” systematisch Kinder und Jugendliche, auch in Vorarlberg. Jetzt hat sich Landesrat Christian Gantner eingeschaltet und auch von den...

    Laut einem Bericht des Magazins “Falter” indoktriniert der türkisch-nationalistische Verein der “Grauen Wölfe” systematisch Kinder und Jugendliche, auch in Vorarlberg. Jetzt hat sich Landesrat Christian Gantner eingeschaltet und auch von den Grünen kommt Kritik.Der Bericht des “Falter” legt nahe, dass der als rechtsextrem eingestufte Verein vor allem Kinder und Jugendliche im Visier hat. Diese sollen in Koranschulen und Sportvereinen, genannt werden eine Moschee in Hard und ein Vorarlberger Fußballverein, nationalistisch politisiert werden.  Auf Fotos sind Kinder zu sehen, die den faschistischen “Wolfsgruß” zeigen, dem Erkennungszeichen der grauen Wölfe.

    Landesrat Christian Gantner hat gestern bei einen Ortsaugenschein im gemeinsamen Gespräch mit den Verantwortlichen festgestellt, dass der “Wolfsgruß” zwar keine strafrechtliche Relevanz hat, dass dieser Gruß jedoch bei anderen Volksgruppen im Land provozierend wirkt und daher davon Abstand genommen werden soll.

    Auf “Wolfsgruß” verzichten

    Gantner ist froh, dass im offenen und konstruktiven Dialog mit den Verantwortlichen Einvernehmen erzielt wurde, im Sinne eines friedvollen Zusammenlebens auf den “Wolfgruß” in der Öffentlichkeit zu verzichten.

    “Provokationen unter den Volksgruppen haben in unserem Land keinen Platz, daher danke ich vor allem den Behörden und der Sicherheitsexekutive, die bereits seit längerem mit der betroffenen Institution im engen Kontakt und Austausch stehen, für die Kultur des genauen Hinschauens.” Es gelte weiterhin die Situation genau zu beobachten und Entwicklungen im Auge zu behalten, so Landesrat Christian Gantner.

    Vielfältige Gesellschaft

    Auch die Grüne Integrationssprecherin Vahide Aydin zeigt sich über die Vorfälle entsetzt. „Die in den Medien geschilderten türkisch-nationalistischen, militaristischen und verfassungswidrigen Praktiken mit Kindern in diversen Moscheen Österreichs, unter anderem in Hard, sind nicht zu tolerieren.“

    „Die Vereine sind aufgerufen, die Kinder im Sinne des friedlichen Zusammenlebens zu erziehen und nicht für kriegsverherrlichende Rituale zu missbrauchen“, stellt Aydin unmissverständlich fest. Den türkisch-nationalisitischen Vereinen müsse klar sein, dass wir in einer vielfältigen Gesellschaft leben und das Miteinander gestärkt werden muss.

    „Religionsfreiheit ist ein hohes Gut und in der Verfassung verankert. Wer jedoch glaubt, unter diesem Schutz militaristische, nationalistische oder verfassungswidrige Praktiken – noch dazu mit Kindern – ausüben zu können, dem sei gesagt, dass derartiges in Österreich nicht hingenommen wird. Wer Moscheen dafür missbraucht muss mit Konsequenzen rechnen“, so Aydin.

    (red)

    Vorarlberg: Tödlicher Unfall in St. Anton im Montafon

    Vorarlberg: Tödlicher Unfall in St. Anton im Montafon


    Bei einem Unfall in St. Anton im Montafon kam in der Nacht zu Mittwoch ein 73-jähriger Mann aus der Schweiz ums Leben.Der 73-Jährige war in der Nacht gegen 02.15 Uhr auf der Montafonerstraße (L188) von Bludenz kommend taleinwärts unterwegs, als er in...

    Bei einem Unfall in St. Anton im Montafon kam in der Nacht zu Mittwoch ein 73-jähriger Mann aus der Schweiz ums Leben.Der 73-Jährige war in der Nacht gegen 02.15 Uhr auf der Montafonerstraße (L188) von Bludenz kommend taleinwärts unterwegs, als er in St. Anton am Arlberg aus bislang ungeklärter Ursache über den rechten Fahrbahnrand abkam.

    Er stürzte mit seinem Fahrzeug eine etwa 40 Meter tiefe Böschung hinab, ehe er gegen ein Wohnhaus prallte. Der Lenker zog sich dabei schwere Kopfverletzungen zu und verstarb noch an der Unfallstelle.

    Am Pkw entstand Totalschaden. Für die Absicherung und Ausleuchtung der Unfallstelle war die Feuerwehr St. Anton im Einsatz.

    (red)

     

    "Vorarlbergs Gemeinden werden urbaner"

    "Vorarlbergs Gemeinden werden urbaner"


    Die Leiterin des Vorarlberger Architekturinstituts Verena Konrad im Gespräch über die aktuelle Situation zum Thema “Raumplanung”. “Vorarlbergs Gemeinden werden urbaner werden, und das in einer Form, vor der man sich nicht fürchten muss”,...

    Die Leiterin des Vorarlberger Architekturinstituts Verena Konrad im Gespräch über die aktuelle Situation zum Thema “Raumplanung”.

    “Vorarlbergs Gemeinden werden urbaner werden, und das in einer Form, vor der man sich nicht fürchten muss”, behauptet Konrad im ORF-Interview. “Hier gilt es, in jedem Ort den richtigen Maßstab zu setzen und das ist Sache der Stadt- und Ortsplanung.”

    Langjährig gewidmete Grundstücke betroffen?

    Die Novelle zum Grundverkehrs- und Raumplanungsgesetz sorgt für Diskussionen. Neben dem Bauzwang für neu gewidmete Baugrundstücke, sind auch Verdichtungszonen geplant. Davon könnten auch langjährig gewidmete Privatgrundstücke betroffen sein. Außerdem werde das Kapital der Vorarlberger künftig in Wohnungen fließen, schlagen Eigentümervertreter Alarm.

    (Red.)

    Das (fiese) Dating-Glossar

    Das (fiese) Dating-Glossar


    Das harte Single-Leben: W&W präsentiert die angesagtesten Dating-Phänomene. Von Philipp Mück/Wann&Wo Während Oma und Opa noch „uf da Stubate gsi sind“ und sich auf konventionelle Art und Weise kennen lernten, führen die Medien zu neuen...

    Das harte Single-Leben: W&W präsentiert die angesagtesten Dating-Phänomene.

    Von Philipp Mück/Wann&Wo

    Während Oma und Opa noch „uf da Stubate gsi sind“ und sich auf konventionelle Art und Weise kennen lernten, führen die Medien zu neuen Herausforderungen, wenn es um die Partnerwahl geht. Ein schnell getipptes „musste gerade an dich denken“, lässt alle Zweifel über Bord werfen, „das kann nur echtes Interesse bedeuten!“ Im Zeitalter von Whatsapp und Messenger sind überall und jederzeit Flirts möglich.

    Mit „Breadcrumbing“, zu deutsch „Brotkrümel streuen“, hält Mann oder Frau sich Gesprächspartner warm, füttert sie mit kleinen Appetithäppchen, damit sie möglichst lange hinterherlaufen. Jahrhunderte nach dem „Fensterln“, müssen sich Singles heute mit neuartigen Trends wie „Cuffing“ oder „Zombieing“ herumschlagen. Die neuen Begrifflichkeiten, die in den Chatverläufen ihr Unwesen treiben, beschreiben oft Verhalten, die es immer schon gegeben hat. Doch macht es manchmal Sinn, die Dinge beim Namen zu nennen. Sie helfen Betroffenen zu verstehen, was mit ihnen passiert – und auch die Verfasser selbst können dadurch besser einordnen, dass es vielleicht nicht in Ordnung ist, was sie da anstellen. Um möglichst viele Herzen zu retten, hat WANN & WO die wichtigsten zusammengetragen.

    Trendwörter aus der Dating-Hölle „Zombieing“

    Manchmal dauert es Ewigkeiten, eine Romanze zu überwinden und die Gefühle auf Eis zu legen. Besonders schwer wird es, wenn der Ex-Flirt sich auf einmal wieder zurückmeldet. Dieses Phänomen nennt sich „Zombieing“. Verflossene, die auf einmal wieder auftauchen, können die Gefühlswelt sofort wieder auf den Kopf stellen.

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    „Benching“

    Jemanden zu „benchen“ bedeutet, jemanden auf die Reservebank zu schicken. In der Welt des Online-Datings ist es einfach, halbherziges Interesse zu bekunden und sich so eine Auswahl an potenziellen künftigen Partnern warmzuhalten.

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    „Mingle“

    „Mingle“ als Begriff für einen Beziehungsstatus, geht weiter als der bekanntere Begriff „Friends with Benefits“, wo sich lediglich zwei mehr oder weniger gute Freunde ab und zu zum Sex verabreden. Als „Mingle“ ist man quasi ein Paar, aber nur wenn einem danach ist.

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    “Breadcrumbing”

    Mit „Breadcrumbing“, zu deutsch „Brotkrümel streuen“, hält Mann oder Frau sich Gesprächspartner warm, füttert sie mit kleinen Appetithäppchen, damit sie möglichst lange hinterherlaufen.

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    „Catfishing“

    Wortwörtlich übersetzt wäre ein „Catfish“ ein Wels oder ein Seewolf. Hier bezeichnet der Begriff eine Person, die sich im Internet als jemand anderes ausgibt. Entweder als eine reale andere Person oder als frei erfundener Mensch.

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    „Ghosting“

    Unter dem Begriff versteht man einen vollständigen Kontakt- und Kommunikationsabbruch ohne Vorwarnung. „Ghosting“ zeugt nicht gerade von Charakter. Eine kurze Nachricht mit einer Erklärung wie „Es tut mir leid, aber ich glaube aus uns wird nichts“ kann dem Gegenüber einiges an Schmerzen ersparen.

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    „Phubbing“

    Das Wort „Phubbing“ setzt sich zusammen aus den englischen Begriffen „Phone“ und „snubbing“ – wobei „to snub“ übersetzt so viel bedeutet wie „jemanden abblitzen lassen“. Von „phubben“ wird immer dann gesprochen, wenn in Gegenwart des Partners aufs Handy gestarrt wird – um Mails zu beantworten, oder einfach nur, um aus Gewohnheit die Timeline zu checken.

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    „Cuffing“

    „Cuffing“ bedeutet übersetzt so viel wie „aneinander gekettet“. Meist Anfang Winter suchen sich viele Singles bewusst einen Partner, mit dem sie die kuschelig-kalte Jahreszeit gemeinsam überstehen können.

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    (WANN & WO)

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    „Man muss höllisch aufpassen“

    „Man muss höllisch aufpassen“


    Eva (21) aus Nenzing* wurde in einem Club im Unterland Opfer von K.O.-Tropfen. W&W sprach mit ihr über den verhängnisvollen Abend. Von Martin Begle/Wann&Wo „Es war schon so gegen halb 11, als ich mich direkt nach der Arbeit mit Freunden im Club...

    Eva (21) aus Nenzing* wurde in einem Club im Unterland Opfer von K.O.-Tropfen. W&W sprach mit ihr über den verhängnisvollen Abend.

    Von Martin Begle/Wann&Wo

    „Es war schon so gegen halb 11, als ich mich direkt nach der Arbeit mit Freunden im Club getroffen habe. Ich habe einen Weiß-Sauer getrunken, das ist eigentlich alles, an das ich mich noch erinnern kann“, erzählt Eva im Gespräch mit WANN & WO. „Mir wurde gesagt, ich hätte noch einen zweiten getrunken, aber das war es dann schon. Als ich am nächsten Morgen aufgewacht bin, wusste ich überhaupt nichts mehr.“

    „Vollkommen verändert“

    Was ihre Freunde Eva am nächsten Tag erzählten, schockte die 21-Jährige: „Scheinbar habe ich mich ganz anders verhalten, als ich das sonst mache. Ich hätte getanzt, mich komplett ausgelassen und hemmunglos aufgeführt und sei vollkommen verändert gewesen“, berichtet sie von den Schilderungen ihrer Begleiter. „Am gleichen Abend hat es noch zwei weitere Freunde von mir erwischt – einen jungen Mann und eine junge Frau. Ihr ist es wirklich schlecht gegangen, sie habe sich dauernd übergeben müssen. Außerdem habe ich erfahren, dass ein Bekannter von mir nur einen Tag davor im gleichen Club eine ähnliche Erfahrung machen musste. Ich verstehe einfach nicht, warum jemand so etwas macht. Was passiert wäre, wenn ich nicht in einer Gruppe unterwegs gewesen wäre, möchte ich mir gar nicht vorstellen.“

    „Wird mir eine Lehre sein“

    Am nächsten Morgen habe Eva anfangs nicht gewusst, wie sie mit der Situation umgehen soll, sich dann aber doch dazu entschieden, eine Anzeige zu erstatten. „So etwas darf einfach nicht ungestraft bleiben, auch wenn die Wahrscheinlichkeit, dass der Täter gefasst wird, sehr klein ist“, sagt Eva, die andere auch warnen möchte: „In letzter Zeit habe ich von mehreren in meinem Bekanntenkreis gehört, dass ihnen etwas Ähnliches passiert ist. Man muss einfach höllisch aufpassen und sollte immer ein Auge auf sein Getränk haben. Mir wird dieser Abend auf jeden Fall eine Lehre sein“, so die 21-Jährige.

    „Kaum wahrnehmbar“

    Brigitte Stadelmann, Leiterin vom Mädchenzentrum Amazone, kennt die Problematik: „Unter dem Begriff K.O.-Tropfen werden flüssige Drogen zusammengefasst, die in geringer Dosis stimulierend und enthemmend, in höherer Dosierung betäubend und einschläfernd wirken. Sie sind farb- und geruchlos, schmecken salzig bis seifig, sind jedoch in Mixgetränken kaum wahrnehmbar. Der Verein Amazone klärt Mädchen und junge Frauen im Rahmen der Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungsworkshops über K.O.-Tropfen auf, vermittelt Strategien und Kompetenzen, um in Notsituationen entsprechend reagieren zu können. Aufklärung, Information und Strategievermittlung sind wesentliche und wirksame Präventionsmaßnahmen“, so die Expertin.

    „Bis zum Atemstillstand“

    „Als sogenannte K.O.-Tropfen kommen GHB (Gamma-Hydroxy-Buttersäure, „Liquid Ecstasy“) oder GBL, eine Ausweichsubstanz, die im Körper zu GHB umgewandelt wird, zum Einsatz“, erklärt der Bregenzer Psychiater und Neurologe Dr. Franz Riedl. „Bei niedrigen Dosierungen verursachen sie eine leichte Berauschung, ähnlich wie Alkohol. Erhöhte Dosierungen können Stimmungen verstärken oder sexuell stimulierend wirken. Noch höhere wirken einschläfernd, was sehr schnell einsetzt. Hier besteht insbesondere in Kombination mit Alkohol die Gefahr, dass die Wirkung bis zum Atemstillstand führen kann. Wenn der Verdacht besteht, dass jemand unter dem Einfluss von K.O.-Tropfen steht, sollte man schnell reagieren, damit auch die richtigen Untersuchungen gemacht werden“, so der Mediziner.

    *Name und Wohort von der Redaktion geändert.

    Drei Fragen an Brigitte Stadelmann, Leiterin Mädchenzentrum Amazone Wie kann man sich vor so etwas schützen? „Das eigene Getränk nie unbeobachtet stehen lassen! Mit Freundinnen vereinbaren, gegenseitig auf die Getränke aufzupassen. Keine offenen Getränke von Fremden annehmen bzw. nur dann, wenn das Glas von der Schank bis in die eigene Hand verfolgt werden kann. Blind Dates oder Internet-Verabredungen immer an öffentlichen Orten vereinbaren, die einem bekannt sind und eine Vertrauensperson darüber informieren. Bei Unwohlsein in einem Lokal oder auf einer privaten Party, lieber den Ort verlassen.“ Wie äußert sich der Einfluss der Tropfen? „Bei plötzlichem Schwindel, Übelkeit oder Enthemmung sofort an eine Vertrauensperson oder ans Barpersonal wenden. Im Zweifelsfall die Polizei oder die Rettung anrufen. Bei K.O.-Tropfen-Verdacht ohne Zögern sofort ärztlichen Rat aufsuchen, bevor die volle Wirkung einsetzt. Achtung: Menschen unter Einfluss von K.O.-Tropfen können auf Außenstehende wie stark Betrunkene oder unter Drogeneinfluss stehende Personen wirken. “ Was kann man am Tag danach machen? „K.O.-Tropfen sind nur zwölf Stunden im Urin und sechs Stunden im Blut nachweisbar. Daher ist hier rasches Handeln erforderlich. Für die polizeiliche Ermittlungsarbeit sollte von Zeugen ein Gedächtnisprotokoll erstellt werden.“ (WANN & WO) Hier die ganze WANN & WO-Ausgabe online lesen
    Kassenfusion: Live von der Betriebsversammlung der VGKK

    Kassenfusion: Live von der Betriebsversammlung der VGKK


    Dornbirn – Anlässlich der geplanten Kassenfusion lud die VGKK zu einer Betriebsversammlung am Mittwochvormittag. Neben verschiedenen Redner, die auftraten, soll auch eine Resolution unterschrieben werden. VOL.AT berichtete live von der...

    Dornbirn – Anlässlich der geplanten Kassenfusion lud die VGKK zu einer Betriebsversammlung am Mittwochvormittag. Neben verschiedenen Redner, die auftraten, soll auch eine Resolution unterschrieben werden. VOL.AT berichtete live von der Betriebsversammlung.

    AK Vorarlberg, ÖGB, Ärztekammer und GPA machen gegen den Wiener Zentralismus mobil. Die VGKK muss erhalten bleiben, heißt es. Dafür kämpft man am Mittwochvormittag bei einer Betriebsversammlung. Man sei bereit sich zu wehren, heißt es seitens der Verantwortlichen. Man nehme die Kampfansage von Bundeskanzler Kurz an, und sei auch zu Streiks bereit, um die VGKK zu erhalten.

    Betriebsversammlung bei der VGKK

    Man ist fest entschlossen gegen die Kassenfusion weiter in die Offensive zu gehen. Für morgen Donnerstag ist eine weitere Betriebsversammlung in Dornbirn geplant.

    (Red.)

    Vorarlberg: Motorradfahrer bringt 10-jährige Radlerin zu Sturz

    Vorarlberg: Motorradfahrer bringt 10-jährige Radlerin zu Sturz


    Höchst – Ein Motorradfahrer brachte am Dienstag eine 10-jährige Radfahrerin in Höchst zu Sturz. Die Polizei sucht Zeugen. Am Dienstag gegen 13.30 Uhr fuhr ein 10-jähriges Mädchen aus Höchst mit ihrem Moutainbike auf der L202 aus Fußach kommend...

    Höchst – Ein Motorradfahrer brachte am Dienstag eine 10-jährige Radfahrerin in Höchst zu Sturz. Die Polizei sucht Zeugen.

    Am Dienstag gegen 13.30 Uhr fuhr ein 10-jähriges Mädchen aus Höchst mit ihrem Moutainbike auf der L202 aus Fußach kommend in Richtung Ortszentrum Höchst. Zur selben Zeit fuhr ein derzeit unbekannter Motorradlenker in dieselbe Richtung. Auf Höhe Kirchplatz Nr. 4 überholte der Motorradlenker mit hoher Geschwindigkeit die Radfahrerin und streifte diese im Zuge des Überholvorganges am linken Fuß.

    Durch das Streifen sowie durch den entstandenen Schreck stürzte das Mädchen, erlitt Verletzungen im Arm- und Kniebereich und wurde nach der Erstversorgung ins KH Dornbirn eingeliefert. Der unbekannte Motorradlenker setzte seine Fahrt ohne Anhaltung fort. Zeugen des Unfalles bzw. Personen, die Angaben zum unbekannten Motorradlenker machen können, werden gebeten, sich mit der PI Höchst (Tel. +43 (0) 59 133 8127) in Verbindung zu setzen.

    (Red.)

    Politik in den Moscheevereinen

    Politik in den Moscheevereinen


    Hard – Der Harder Moscheeverein der österreichischen türkischen Föderation (ATF) hat es in die Wiener Stadtzeitung “Falter” geschafft. Von: Michael Prock/VN Die Zeitung veröffentlichte Bilder, die der Verein auf Facebook gestellt hatte. Darauf...

    Hard – Der Harder Moscheeverein der österreichischen türkischen Föderation (ATF) hat es in die Wiener Stadtzeitung “Falter” geschafft.

    Von: Michael Prock/VN

    Die Zeitung veröffentlichte Bilder, die der Verein auf Facebook gestellt hatte. Darauf zu sehen: Kinder, die ihre Hand zum Wolfsgruß erheben, dem Zeichen der türkisch-nationalistischen Gruppierung der Grauen Wölfe. VN-Recherchen zeigen nun: Auch in Dornbirn ist der Wolfsgruß keine Seltenheit. Der Dornbirner ATF-Verein macht keinen Hehl aus einer Nähe zur MHP und den Grauen Wölfen.

    Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Vorarlberger Nachrichten auf VN.AT.

    Talk im Riesenrad mit Alexander Bolter

    Talk im Riesenrad mit Alexander Bolter


    Ein Textilhersteller in Westeuropa ist heute nicht mehr alltäglich. Bei Familie Bolter in Koblach ist das jedoch ganz selbstverständlich. Seit zwei Jahren wächst die letzte Sockenmanufaktur Österreichs kontinuierlich – bald werden Bolter Socken...

    Ein Textilhersteller in Westeuropa ist heute nicht mehr alltäglich. Bei Familie Bolter in Koblach ist das jedoch ganz selbstverständlich.

    Seit zwei Jahren wächst die letzte Sockenmanufaktur Österreichs kontinuierlich – bald werden Bolter Socken auch in Wien in den Regalen hängen. Geschäftsführer Alexander Bolter war zu Gast bei Johannes Tschohl in der Riesenradgondel.

    Quelle: Ländle TV

    Nach Cobra-Einsatz in Lustenau: Das passiert mit den Cannabispflanzen

    Nach Cobra-Einsatz in Lustenau: Das passiert mit den Cannabispflanzen


    Am Montag beschlagnahmte die Polizei in Lustenau 450 Cannabispflanzen. Horst Spitzhofer erklärt im VOL.AT-Interview, was jetzt mit den Pflanzen passiert.Die Polizeiinspektion Lustenau hat am Montag gemeinsam mit dem Einsatzkommando Cobra eine...

    Am Montag beschlagnahmte die Polizei in Lustenau 450 Cannabispflanzen. Horst Spitzhofer erklärt im VOL.AT-Interview, was jetzt mit den Pflanzen passiert.Die Polizeiinspektion Lustenau hat am Montag gemeinsam mit dem Einsatzkommando Cobra eine Indoor-Cannabis-Plantage ausgehoben. Anwohner hatten zuvor starken Cannabis-Geruch bei der Polizei gemeldet. Bei der anschließenden Hausdurchsuchung wurde ein Mann festgenommen.

    Insgesamt konnten 450 Cannabis-Pflanzen sichergestellt werden. Polizeipressesprecher Horst Spitzhofer erklärt im VOL.AT-Interview, was jetzt mit den Pflanzen passiert und wie es weitergeht.

    Cobra räumt Hanf-Plantage in Lustenau

    (Red.)

    Mindestsicherung: Grüne Landesräte sehen Affront

    Mindestsicherung: Grüne Landesräte sehen Affront


    Verärgert reagieren Grüne Landesräte darauf, dass Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) die Verhandlungen der Länder über eine neue Mindestsicherung nicht abwarten will. Dies sei ein Affront den Bundesländern gegenüber und eine Düpierung der...

    Verärgert reagieren Grüne Landesräte darauf, dass Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) die Verhandlungen der Länder über eine neue Mindestsicherung nicht abwarten will. Dies sei ein Affront den Bundesländern gegenüber und eine Düpierung der Sozialministerin, heißt es in einer gemeinsamen Aussendung.

    Die Grünen Soziallandesrätinnen Katharina Wiesflecker (Vorarlberg) und Gabriele Fischer (Tirol) sowie die Wiener Sozialsprecherin Birgit Hebein warnen gemeinsam mit dem Grünen Bundessprecher Werner Kogler vor einer verfassungswidrigen Vorgangsweise. Der Verfassungsgerichtshof habe erst kürzlich Regelungen mit einer Wartezeit und einer Deckelung von 1.500 Euro eine klare Abfuhr erteilt. Dass Kurz eine Politik der Ausgrenzung betreibe und Arme gegen noch Ärmere auszuspielen versuche, disqualifiziere sich von selbst.

    “Ideologiegetriebenes, unsoziales Gemurks”

    Kogler erinnert daran, dass überall dort, wo Grüne mitregieren, Mindestsicherungslösungen getroffen wurden, die dem VfGH-Erkenntnis entsprächen: “Überall dort hingegen, wo FPÖ und ÖVP den Ton angeben, kommt ideologie-getriebenes unsoziales Gemurks zustande, das vor dem Höchstgericht nicht hält.”

    Wallner zurückhaltend

    Zurückhaltend gibt sich Landeshauptmann Markus Wallner. Man werde abwarten, bis der Vorschlag des Bundes auf dem Tisch liege und dann dazu Stellung nehmen, hieß es auf APA-Anfrage aus dem Büro von Landeshauptmann Wallner. Das Land stehe einer österreichweiten Lösung weiterhin offen gegenüber, wichtig sei dabei aber die Verfassungskonformität der Regelung.

    (APA/Red.)

    Arbeitsinspektorate: FP-Wirtschaft jubelt, Ländle-ÖGB warnt

    Arbeitsinspektorate: FP-Wirtschaft jubelt, Ländle-ÖGB warnt


    Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) hat für die Arbeitsinspektorate neue Zielwerte erlassen. Statt auf Strafen setzt man auf Beratung. Die Ländle-FP-Wirtschaft begrüßt die Maßnahme, der Landes-ÖGB reagiert mit scharfer...

    Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) hat für die Arbeitsinspektorate neue Zielwerte erlassen. Statt auf Strafen setzt man auf Beratung. Die Ländle-FP-Wirtschaft begrüßt die Maßnahme, der Landes-ÖGB reagiert mit scharfer Kritik.

    Unterschiedlicher könnten die Reaktionen kaum sein: Während FP-Wirtschaftssprecher Hubert Kinz die neuen Vorgaben für Arbeitsinspektorate begrüßt, sieht der Landes-ÖGB die Sicherheit am Arbeitsplatz in Gefahr.

    FP-Kinz: “Richtige Richtung”

    “Es versteht sich von selbst, dass die Wirtschaft bemüht ist, die Sicherheit am Arbeitsplatz entsprechend zu gewährleisten. Wenn jetzt die Bundesregierung bei der Arbeitsinspektion die Beratung erhöhen und das Maß an Kontrollen auf ein ausgewogenes Maß reduzieren will, dann ist das aus Sicht der Wirtschaft ein Schritt in die richtige Richtung”, so FPÖ-Wirtschaftssprecher Hubert Kinz in einer ersten Reaktion.

    “Mit den von der Bundesregierung angedachten Maßnahmen soll das System der Arbeitsinspektion weiterentwickelt werden. Beratung und Kontrolle der Betriebe sollen dabei in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Nicht das Strafen, sondern die Unterstützung der Arbeitgeber bei der Verhinderung von möglichen Gefahrenquellen sollten in Hinkunft Kernaufgabe der Arbeitsinspektion sein”, führt Kinz aus.

    Aus Kinz’ Sicht ist unbestritten, dass die Arbeitsinspektion einen wichtigen Beitrag zur Arbeitsplatzsicherheit und damit Unfallvermeidung leiste. Er sei daher zuversichtlich, dass unter dem Motto “Hilfe statt Strafe” die Wirkung der Arbeitsinspektion eine äußerst Hohe sein werde.

    Loacker: “Größter Angriff auf Arbeitnehmer in 2. Republik”

    Ganz anders als Kinz beurteilt ÖGB-Landesvorsitzender Norbert Loacker die Situation. “Das ist ein Freifahrtschein für Unternehmen auf Kosten der Gesundheit und das Leben der Beschäftigten.” Loacker in Rage: “Die lange Liste an arbeitnehmerfeindlichen Maßnahmen der Regierung stellt für mich mittlerweile den größten Angriff auf die Arbeitnehmer in der zweiten Republik dar.”

    “Diese Bundesregierung zeigt einmal mehr auf, dass ihr die Arbeitnehmer in diesem Land völlig egal sind,” kritisiert ÖGB-Landesvorsitzender Loacker. Die
    Beschneidung der Sanktionsmöglichkeiten des Arbeitsinspektorates würden Grund zu großer Sorge geben. “Gerade im ArbeitnehmerInnenschutz kann jeder nicht sanktionierte Verstoß gegen Vorschriften unmittelbare Auswirkungen auf Gesundheit und Leben von Arbeitnehmer haben”, betont Loacker. “Wenn das Arbeitsinspektorat weniger strafen darf, wird dem Missbrauch der Schutzvorschriften Tür und Tor geöffnet.” Loacker verweist außerdem auf Empfehlungen des Rechnungshofes und der Internationalen Arbeitsorganisation ILO, die beide sogar mehr Personal zur Hebung der Effizienz empfehlen.

    “Befürchte mehr Erkrankungen und Arbeitsunfälle”

    Weniger oder gar keine Sanktionen bedeuten für Loacker Abbau des Arbeitnehmerschutzes sowie Verschlechterungen von Arbeitsbedingungen. Loacker warnt vor den Folgen: “Ich befürchte mehr arbeitsbedingte Erkrankungen und mehr Arbeitsunfälle. Das können wir nicht akzeptieren,” hält Loacker fest und erinnert die Bundesregierung an ihre Verantwortung: “Türkis-blau sollten sich die Konsequenzen für die arbeitenden Menschen überlegen! Es dürfen keine Maßnahmen gesetzt werden, die die Sicherheit und die Gesundheit von Arbeitnehmer gefährden.” Bei jenen Unternehmen, die nicht belehrbar sind, müsse es weiterhin die Möglichkeit geben, Strafen zu verhängen.

    Loacker dankt in diesem Zusammenhang den Mitarbeitern der Arbeitsinspektorate, “die täglich den Spagat zwischen Überprüfen, Beraten und Mängelbehebung schaffen”. Ein Rückschritt, der mit weniger Sicherheit im Betrieb und in Folge mit der Gesundheit der Beschäftigten bezahlt werden wird, sei nicht zu akzeptieren. “Wir fordern Türkis-Blau auf, ihre Politik gegen die arbeitenden Menschen sofort zu beenden,” schickt Loacker eine Warnung nach Wien.

    (Red.)

    Verkehrslärm belastet 48.000 Vorarlberger

    Verkehrslärm belastet 48.000 Vorarlberger


    Der Kfz-Verkehr ist der größte Lärmerreger in Vorarlberg, macht der VCÖ anlässlich des morgigen internationalen Tages gegen Lärm aufmerksam. Insgesamt werden 48.000 Vorarlberger durch Verkehrslärm gestört, davon 43.000 durch den Lärm von Autos,...

    Der Kfz-Verkehr ist der größte Lärmerreger in Vorarlberg, macht der VCÖ anlässlich des morgigen internationalen Tages gegen Lärm aufmerksam. Insgesamt werden 48.000 Vorarlberger durch Verkehrslärm gestört, davon 43.000 durch den Lärm von Autos, Lkw, Motorrädern und Mopeds, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Dauerhafter Verkehrslärm macht krank. Der VCÖ betont, dass es in den Städten und auf den Transitrouten verstärkte Maßnahmen zur Verringerung des Kfz-Verkehrs braucht.

    Größter Lärmerreger ist Kfz-Verkehr

    Eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt, dass in Vorarlberg insgesamt rund 96.000 Personen über 15 Jahre durch Lärm im Wohnumfeld gestört werden. Der größte Lärmerreger ist der Kfz-Verkehr: Allein dadurch werden rund 43.000 beeinträchtigt. Damit werden durch den Lärm des Kfz-Verkehrs 14 Mal so viele Menschen belastet wie durch Bahnlärm und 28 Mal so viele wie durch Fluglärm. Der Lärm des Kfz-Verkehrs beeinträchtigt dreimal so viele Menschen wie Baustellenlärm und doppelt so viele wie laute Nachbarn.

    „Lärm ist nicht nur ein Ärgernis. Dauerhafter Lärm macht krank“, weist VCÖ-Expertin Rasmussen auf die Folgen hin. Lärm versetzt den Körper in einen Stresszustand, das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und das Schlaganfallrisiko steigen. Schlafstörungen, Bluthochdruck und mangelnde Konzentrationsfähigkeit sind weitere Folgen von dauerhaftem Lärm. Eine dauerhafte Lärmbelastung von 65 Dezibel und mehr gelten als gesundheitsschädlich. Der VCÖ weist darauf hin, dass viele stark befahrene Straßen eine Belastung von über 75 Dezibel aufweisen.

    Elektro-Fahrzeuge können zur Reduktion der Lärmbelastung beitragen. Besonders bei Mopeds und Motorrädern wäre die positive Wirkung durch den kompletten Umstieg zum Elektro-Motor groß, betont der VCÖ. Auch der Ersatz der Diesel-Lieferwagen durch E-Transporter würde die Lärmbelastung in den Städten reduzieren. Bei E-Autos hingegen kommt es nur bei Geschwindigkeiten unter 30 – 35 km/h zu Lärmreduktion, da bei Pkw über diesem Tempo die Rollgeräusche den Motor übertönen.

    Verstärkte Maßnahmen nötig

    In den Städten und Ballungsräumen sind verstärkte Maßnahmen zur Reduktion des Kfz-Verkehrs nötig. „Das ist auch eine soziale Frage. An stark befahrenen Straßen wohnen vor allem Haushalte mit geringem Einkommen. Unter dem Lärm des Autoverkehrs leiden viele, die selber gar kein Auto haben“, macht VCÖ-Expertin Rasmussen aufmerksam. In Österreich sind 44 Prozent der Haushalte des unteren Einkommensviertel autofrei.

    Eine fußgängerfreundliche Verkehrsplanung trägt dazu bei, dass kurze Strecken – auf leisen Sohlen – zu Fuß gegangen werden. Auch wenn das Ziel der Bundesregierung, den Radverkehr zu verdoppeln, erreicht wird, nimmt der Verkehrslärm ab, betont der VCÖ. Deshalb ist es wichtig, dem Radverkehr mehr Platz einzuräumen und mit die Rad-Infrastruktur weiter auszubauen.

    Ebenso ist der Ausbau des Öffentlichen Verkehrs wesentlich. Eine einzige S-Bahnfahrt ersetzt im Frühverkehr rund 300 Autofahrten.

    Zudem braucht es verstärkte Maßnahmen gegen den Lärm durch den wachsenden Lkw-Verkehr. „Der zunehmende Lkw-Verkehr erhöht die Lärmbelastung. Je schneller Lkw fahren und je mehr Lkw unterwegs sind, umso größer die Belastung für die Anrainer“, so VCÖ-Expertin Rasmussen. Dass viele Lkw schneller als die erlaubten 80 km/h fahren, liegt an der zu hohen Toleranzgrenze. Der VCÖ fordert, dass diese Toleranzgrenze nach Schweizer Vorbild herabgesetzt wird.

    (VCÖ)

    Vorarlberg: Arbeitsunfall in Bregenz - Mann von 150 Kilo Platte getroffen

    Vorarlberg: Arbeitsunfall in Bregenz - Mann von 150 Kilo Platte getroffen


    Am Montagnachmittag ereignete sich in Bregenz ein Arbeitsunfall. Dabei wurde ein 50-jähriger Mann verletzt.Ein 50-jähriger Arbeiter ging am 23.04.2018 um 15.25 Uhr auf einer Baustelle in der Römerstraße seiner Arbeit nach. Dabei stieg er auf eine an...

    Am Montagnachmittag ereignete sich in Bregenz ein Arbeitsunfall. Dabei wurde ein 50-jähriger Mann verletzt.Ein 50-jähriger Arbeiter ging am 23.04.2018 um 15.25 Uhr auf einer Baustelle in der Römerstraße seiner Arbeit nach. Dabei stieg er auf eine an einer Wand angelehnte Schalungsplatte aus Metall, worauf diese in Richtung des Arbeiters kippte. Der 50-Jährige wurde von der umfallenden Platte (ca. 100-150 kg schwer) getroffen und kam unter der Platte am Boden zu liegen.

    Der Mann musste mit Verletzungen im Brustbereich ins LKH Bregenz eingeliefert werden. Fremdverschulden kann ausgeschlossen werden.

    Land präsentiert die Digitale Agenda für Vorarlberg

    Land präsentiert die Digitale Agenda für Vorarlberg


    Nach intensiver Vorbereitung unter Einbindung vieler Partner ist am Dienstagnachmittag die Digitalisierungsstrategie für Vorarlberg präsentiert worden. Die Agenda bildet die Grundlage, um Vorarlberg auf die in hohem Tempo stattfindende Digitalisierung...

    Nach intensiver Vorbereitung unter Einbindung vieler Partner ist am Dienstagnachmittag die Digitalisierungsstrategie für Vorarlberg präsentiert worden.

    Die Agenda bildet die Grundlage, um Vorarlberg auf die in hohem Tempo stattfindende Digitalisierung vorzubereiten. “Wir müssen den Herausforderungen aktiv begegnen, um die darin enthaltenen Chancen bestmöglich nutzen zu können”, sagte Landeshauptmann Markus Wallner bei der Präsentation. Wallner und Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser betonten außerdem: “Der heutige Auftakt ist nicht das Ende eines Prozesses, sondern vielmehr der Auftakt”.

    “Megatrend bereits voll im Gange”

    “Digitalisierung ist ein globaler Megatrend, der bereits voll im Gange ist. Diesem Trend kommt eine derart hohe Bedeutung zu, dass er zum wachstumsbestimmenden Motor unserer Gesellschaft und Wirtschaft wird. In den kommenden Jahren und Jahrzehnten wird die Digitalisierung maßgeblich zum Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum beitragen”, erklären Wallner und Rüdisser, warum Vorarlberg eine Digitalisierungsstrategie braucht. Der strategische Ansatz des Landes ist es, den neuen Realitäten in unserer Wirtschaft und Gesellschaft mit Kreativität und Innovationskraft zu begegnen und zu einem aktiven Treiber des digitalen Zeitalters zu werden. Gleichfalls spielt die breite Vernetzung und Zusammenarbeit eine ganz wesentliche Rolle, da es letzten Endes um eine koordinierte und zielgerichtete Gestaltung des digitalen Strukturwandels in unserem Land geht. Um als Region wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen wir diesen Veränderungen offensiv Rechnung tragen. Dafür ist es notwendig, besonders kräftig an den relevanten Stellschrauben zu drehen und die Rahmenbedingungen möglichst rasch an die Erfordernisse der digitalen Wende anzupassen.

     

    Die wirtschaftlichen Chancen sind immens, aber ebenso einschneidend sind die Auswirkungen und Anforderungen dieses neuen Wandels. “Es braucht gemeinsame Anstrengungen, um die Chancen der Digitalisierung so nutzen zu können”, so Rüdisser. Auch in gesellschaftlicher Hinsicht kommen erhebliche Umbrüche und Herausforderungen auf uns zu – insbesondere was den Umgang mit neuen Technologien und die Veränderung am Arbeitsmarkt betrifft. “Die Digitalisierung verändert unser Leben nachhaltig, indem die Grenzen zwischen realer und digitaler Welt zunehmend verschwinden”, betont Landeshauptmann Wallner.

    Im Fokus stehen die konsequente Unterstützung bestehender und neuer Unternehmen und die Förderung der innovativen Leistungsfähigkeit. Ein entscheidender Schlüsselfaktor sind die Menschen und die Förderung digitaler und persönlicher Kompetenzen; zentral sind auch die digitale Infrastruktur und die Forcierung moderner Technologien. Hier gibt es in Vorarlberg bereits beachtliche Anstrengungen auf vielen verschiedenen Ebenen. Die Digitale Agenda bündelt die Vielzahl laufender Maßnahmen und stellt neue, agile Ansätze bereit. Es geht darum, den Zukunftsherausforderungen mit innovativen, mutigen Ideen und Strategien zu begegnen. “Wir sind optimistisch, dass wir auf dieser Basis die Möglichkeit schaffen, auf lange Sicht im nationalen und internationalen Standortwettbewerb erfolgreich zu bleiben”, so Wallner und Rüdisser.

     

    Anfang 2017 fiel der Startschuss zur Ausarbeitung einer Digitalen Agenda. Nach 16 Monaten intensiver Zusammenarbeit verschiedener Partner – Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer Vorarlberg, Industriellenvereinigung, Fachhochschule Vorarlberg, Pädagogische Hochschule Vorarlberg, Mitglieder der Vorarlberger Start-up-Szene sowie das Land – konnte heute das Ergebnis präsentiert werden.

    Acht Handlungsfelder, drei zentrale Bereiche

    In der Agenda sind acht Handlungsfelder in drei Bereichen ausgewiesen. Im Bereich “Mensch und Qualifikation” geht es zum einen um die Entwicklung des Humankapitals, zum anderen um die Ausgestaltung der digitalen Arbeitswelt. Die Vernetzung des digitalen Milieus, das Forcieren der digitalen Innovationsdynamik, die Unterstützung der digitalen Transformation von Unternehmen und die Entwicklung einer digitalen Start-up-Szene umfassen inhaltlich den Bereich “Kooperation und Unternehmen”. Die Bereitstellung adäquater Netz- und IT-Infrastruktur sowie die Digitale Verwaltung sind Handlungsfelder im Bereich “Infrastruktur und Verwaltung”.

    “Vorarlberg auf gutem Weg”

    Wallner betont, dass schon einzelne Maßnahmen gesetzt wurden, die den Prozess der Digitalisierung anbelangt. Der Landeshauptmann erinnerte an die Einrichtung eines Bachelor-Studiengangs an der FH Vorarlberg unter dem Titel “Informatik – Business Innovation” mit 30 neuen Studienplätzen pro Jahr als eine Maßnahme unter vielen. Im laufenden Haushalt des Landes wurden zudem knapp 1,5 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung, Breitbandausbau, Infrastrukturausstattung in Schulen und die Förderung von verschiedenen Projekten budgetiert.

    Livestream zum Nachsehen: Land präsentiert digitale Agenda I

    Livestream zum Nachsehen: Land präsentiert digitale Agenda II

    Kritik von ÖGB

    Als vertane Chance bezeichnet ÖGB-Landesvorsitzender Norbert Loacker die Erstellung einer digitalen Agenda für Vorarlberg ohne die Miteinbeziehung des ÖGB. „Das Land legt offenbar keinen Wert darauf, den digitalen Wandel im Sinne und zum Vorteil der Menschen zu gestalten. Ansonsten hätten die Verantwortlichen auch den ÖGB mit seinen VertreterInnen der 7 Gewerkschaften und BetriebsrätInnen in den Prozess miteingebunden,“ kritisiert Loacker. „Sollte sich diese Vorgangsweise wiederholen, ist eine Begründung wohl in einseitiger Parteipolitik zu suchen,“ so der ÖGB-Landeschef.

    Der ÖGB begrüßt den Stellenwert, den die Landesregierung dem Thema Digitalisierung zukommen lässt. „Die digitale Agenda darf aber nicht bei Fragen der Infrastruktur und den technologischen Voraussetzungen für den Erhalt unserer Konkurrenzfähigkeit stehen bleiben,“ betont Loacker. Die Anforderungen seien weit höher: „Sie muss die Weichen für eine Arbeitswelt der Zukunft stellen, in der die Digitalisierung nicht zu neuen Formen der Ausbeutung führt, sondern zu Verbesserungen bei Löhnen, Arbeitsbedingungen, ArbeitnehmerInnenrechten und der sozialen Sicherheit.“ Deshalb sei es ein Gebot der Stunde, auch den ÖGB mit seinen VertreterInnen der 7 Fachgewerkschaften und BetriebsrätInnen miteinzubeziehen. „Wir haben einen ganz wesentlichen Anteil an der Gestaltung der Arbeitsplätze und damit am Erfolg des digitalen Wandels.“

    “Digitalisierung muss im Sinne der Beschäftigten gestaltet werden”

    Hinter dem Anspruch, auch einen Fahrplan für die Gestaltung der digitalen Arbeitswelt zu liefern, habe die Agenda noch Aufholbedarf. „Die Risiken für die ArbeitnehmerInnen müssen stärker berücksichtigt werden,“ erklärt Loacker. Das Thema Arbeit müsse zu einem zentralen Element der digitalen Agenda werden. „Die Digitalisierung muss im Sinne der Beschäftigten gestaltet werden. Dazu gehören beispielsweise ein umfassender Beschäftigtendatenschutz, rechtliche Rahmenbedingungen, eine Anpassung zur Sicherung des Sozialstaats, der Arbeitsschutzvorschriften und vor allem des Mitbestimmungsrechts.“ Um mitbestimmen zu können, seien die BetriebsrätInnen die wesentliche Schnittstelle.

    „Die digitale Agenda wird nur dann ein Erfolg werden, wenn sie für die Menschen konkrete Verbesserungen im Lebens- und Arbeitsalltag bringt. Nur so können wir auch im internationalen Wettbewerb um die besten Fachkräfte, Produkte und Dienstleistungen erfolgreich bestehen,“ betont Loacker und fordert abschließend von der Landesregierung, „dass sie den Dialog mit dem ÖGB sucht, um Chancen und Herausforderungen der digitalen Arbeitswelt umfassend zu diskutieren und die Agenda in diese Richtung weiter zu entwickeln.“

    Vorarlberg definierte Schwerpunkte der Sicherheitspolitik

    Vorarlberg definierte Schwerpunkte der Sicherheitspolitik


    Bereits kurz nach dem Wechsel der Sicherheitsagenden zum neuen Landesrat Christian Gantner haben Landeshauptmann Markus Wallner (beide ÖVP) und Gantner nun die Schwerpunkte für die nächste Zeit definiert. An oberster Stelle stehen etwa eine...

    Bereits kurz nach dem Wechsel der Sicherheitsagenden zum neuen Landesrat Christian Gantner haben Landeshauptmann Markus Wallner (beide ÖVP) und Gantner nun die Schwerpunkte für die nächste Zeit definiert.

    An oberster Stelle stehen etwa eine verbesserte Personalausstattung der Polizei, die Bekämpfung des illegalen Glücksspiels, die Aufwertung des Bundesheeres und der Aufbau des Digitalfunks.

    “Setzen auf hohes Maß an Kontinuität”

    In der Themensetzung bleibt damit auch nach dem Abgang von Langzeit-Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler (ÖVP) alles beim Alten. “Wir setzen im Bereich Sicherheit auf ein hohes Maß an Kontinuität”, sagte Wallner am Dienstag im Anschluss an die Regierungssitzung. Man werde weiter alles tun, die Sicherheitskräfte zu unterstützen. “Man weiß nie, was auf uns zukommt. Wir müssen immer mit neuen Fragen und Herausforderungen rechnen”, maß der Landeshauptmann Investitionen in die Sicherheit einen hohen Stellenwert zu.

    Verbesserte Personalausstattung als Schwerpunkt

    Als Schwerpunktthema für die kommende Zeit nannten Wallner und Gantner etwa eine verbesserte Personalausstattung der Polizei. Vom Bund sei eine Ausweitung der bisher 917 Planstellen in Vorarlberg zugesagt worden. Die benötigte Anzahl bezifferte Wallner mit 133 bis 2020. Damit diese auch mit guten Kräften besetzt werden könnten, übernehme das Land 80 Prozent der Kurskosten für die Vorbereitung und Aufnahmeprüfung, das sind 2018 rund 24.000 Euro. Pro Jahr liefen derzeit mindesten drei Lehrgänge mit je 25 Schülern.

    “SOKO illegales Glücksspiel” intensiviert Arbeit

    Zur Bekämpfung des illegalen Glücksspiels wird die Arbeit der “SOKO illegales Glücksspiel Vorarlberg” intensiviert. Seit Jahresbeginn wurden bereits 53 Kontrollen nach dem Glücksspiel- und Wettengesetz durchgeführt. In der Folge wurden sechs Spielstätten geschlossen, 17 Betrieben wurde eine Schließung angedroht und zwölf Geräte wurden beschlagnahmt. Die Zahlen seien “nicht so schlecht”, kommentierte Wallner, man sei aber noch nicht am Ende.

    Militärkommando soll ausgebaut werden

    Als ganz entscheidend für Vorarlberg bezeichneten Wallner und Gantner den Ausbau des Militärkommandos. Man verlasse sich da auf die Zusagen des früheren Verteidigungsministers Hans-Peter Doskozil (SPÖ), der die Eigenständigkeit des Jägerbataillons in der Walgau-Kaserne sowie die Einrichtung einer vierten Kompanie zugesichert hatte. “Notfalls werden wir das vehement einfordern”, reagierte Wallner auf anderslautende Gerüchte aus der Hauptstadt.

    620 Einsätze pro Tag für Blaulichtorganisationen

    Für den Aufbau und Betrieb eines Digitalfunknetzes für die Blaulichtorganisationen investieren Land und Gemeinden sowie der Bund je rund 16,5 Mio. Euro. Wie wichtig das sei, verdeutlichte der Sicherheitslandesrat anhand von Zahlen: 2017 wickelte die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle des Landes insgesamt 225.000 Einsätze ab. Das entspricht 620 Einsätzen pro Tag.

    (APA)

    Gerhard Gassner übernimmt Geschäftsführung der Doppelmayr Seilbahnen

    Gerhard Gassner übernimmt Geschäftsführung der Doppelmayr Seilbahnen


    Gerhard Gassner wird neuer Geschäftsführer der Vorarlberger Doppelmayr Seilbahn GmbH. Der 43-jährige Wirtschaftsingenieur und Maschinenbauer folgt in dieser Funktion Anton Schwendinger nach, der krankheitsbedingt aus dem Unternehmen ausscheidet,...

    Gerhard Gassner wird neuer Geschäftsführer der Vorarlberger Doppelmayr Seilbahn GmbH. Der 43-jährige Wirtschaftsingenieur und Maschinenbauer folgt in dieser Funktion Anton Schwendinger nach, der krankheitsbedingt aus dem Unternehmen ausscheidet, teilte Doppelmayr am Dienstag in einer Aussendung mit. Schwendinger werde das Unternehmen aber weiterhin beratend unterstützen.

    Gassner ist seit 2004 Geschäftsführer des elterlichen Betriebs, der Gassner Stahlbau GmbH. Das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Bürs (Bezirk Bludenz) baut Sessel und Stützen für Seilbahnen und ist ein langjähriger Partner der Doppelmayr Gruppe. Gassner habe somit “die Seilbahn schon seit Kindesbeinen im Blut”, hieß es in der Presseaussendung. Der Wechsel in die Doppelmayr-Geschäftsführung sei für ihn eine “spannende Herausforderung”.

    Gassner wird innerhalb der Unternehmensleitung für die Bereiche Produktion, Verwaltung und Finanzen zuständig sein. Für die Bereiche Vertrieb, Marketing und Technik zeichnet Thomas Pichler verantwortlich.

    (APA)

    Sexueller Missbrauch: Unterländer bekommt Haftstrafe

    Sexueller Missbrauch: Unterländer bekommt Haftstrafe


    Schwarzach – “Vorarlberg in 100 Sekunden” ist die Videonachrichten-Sendung auf VOL.AT. In Kooperation mit Antenne Vorarlberg liefert VOL.AT jeden Mittag einen kompakten Nachrichtenüberblick über das Geschehen in Vorarlberg. Die Themen heute, 24....

    Schwarzach – “Vorarlberg in 100 Sekunden” ist die Videonachrichten-Sendung auf VOL.AT. In Kooperation mit Antenne Vorarlberg liefert VOL.AT jeden Mittag einen kompakten Nachrichtenüberblick über das Geschehen in Vorarlberg.

    Die Themen heute, 24. April 2018:

    Neues Raumplanungsgesetz von Grünen positiv aufgenommen Sexueller Missbrauch: Unterländer bekommt drei Jahre Haftstrafe Dornbirn: Dachstuhlbrand in der Früh Luchs hat sich in Au sesshaft gemacht
    Wallner und LR Gantner zum Thema Sicherheit

    Wallner und LR Gantner zum Thema Sicherheit


    VOL.AT überträgt das Pressefoyer mit dem Thema “Mit vollem Einsatz für die regionale Sicherheit” mit Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrat Christian Gantner live ab 11:15...

    VOL.AT überträgt das Pressefoyer mit dem Thema “Mit vollem Einsatz für die regionale Sicherheit” mit Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrat Christian Gantner live ab 11:15 Uhr.

    Immobilien-Experte Bernd Hagen zum neuen Raumplanungsgesetz

    Immobilien-Experte Bernd Hagen zum neuen Raumplanungsgesetz


    Die Mitglieder der Vorarlberger Landesregierung haben am Montag die Weichen für die Neuordnung der Raumplanung und des Grundverkehrs gestellt. Zu diesem Thema war Immobilien-Experte Bernd Hagen, Geschäftsführer von Realbüro Hagen, zu Gast im...

    Die Mitglieder der Vorarlberger Landesregierung haben am Montag die Weichen für die Neuordnung der Raumplanung und des Grundverkehrs gestellt. Zu diesem Thema war Immobilien-Experte Bernd Hagen, Geschäftsführer von Realbüro Hagen, zu Gast im VOL.AT-Studio.

    Rückwidmungen verfassungskonform?


    Der Immobilien-Experte kritisiert im Interview den Eingriff der Landesregierung, der bis zur Versteigerung oder zur Rückwidmung gehen kann. Seiner Meinung nach widerspricht dieses Vorgehen einem Urteil des Verfassungsgerichtshofs, das besagt, dass solche Rückwidmungen nicht mehr zulässig sind. “Ich bin mir nicht sicher, dass das verfassungskonform ist”, sagt er im Gespräch.

    800 Quadratmeter bestrafe gerade Familien


    Außerdem seien die 800 Quadratmeter, die ohne Erklärungspflicht gekauft werden können, äußerst knapp berechnet. “Das ist fast schon eine Strafe für Familien, die zukunftsorientiert größere Grundstücke kaufen wollen”, erklärt er. Die gesetzten Maßnahmen der Versteigerung oder Rückwidmung sind laut Hagen äußerst drastisch, man könne in diesem Fall sogar von Enteignung sprechen.

    Kauf-Boom steht bevor


    Ob das Gesetz auch Menschen betrifft, die bereits Baugrund besitzen, kann laut Hagen noch nicht endgültig beantwortet werden. Er könne sich jedoch schwer vorstellen, dass dieses Gesetz rückwirkend in Kraft tritt. Der Experte geht aber davon aus, dass es zu einem Kauf-Boom kommt, bevor das Gesetz in Kraft tritt.

    Auch der Kritik von VEV-Präsidenten Markus Hagen, dass das neue Gesetz die Baukosten in die Höhe treiben wird, hat Bernd Hagen nichts entgegenzusetzen. “Der staatliche Eingriff wird dazu führen, dass Eigentümer früher oder später gezwungen werden zu bauen. Dann steigt die Nachfrage nach Bautätigkeit und der Preis kann dementsprechend angehoben oder auf hohem Niveau gehalten werden”, führt der Experte aus. “Ich glaube, dass die gewählten Methoden nicht zu einer Verbesserung der Situation führen können, weil die Ursachen der Probleme viel tiefgründiger sind.”

    Trotz aller Herausforderungen, gerade bei jungen Familien sei der Wunsch nach dem Einfamilienhaus ungebrochen – jedoch nicht mehr unbedingt im eigenen Heimatviertel, sondern durchaus auch in Randgemeinden.

    Das gesamte Gespräch

    (Red.)

    Landesstatthalter Rüdisser zur neuen Raumplanung

    Landesstatthalter Rüdisser zur neuen Raumplanung


    Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser (ÖVP) spricht im “Vorarlberg heute”-Interview über die rechtlichen Veränderungen hinsichtlich des Kaufs von Baugrund. Über das neu zu schaffende Instrument des Bodenfonds sollen Land und Gemeinden künftig...

    Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser (ÖVP) spricht im “Vorarlberg heute”-Interview über die rechtlichen Veränderungen hinsichtlich des Kaufs von Baugrund.

    Über das neu zu schaffende Instrument des Bodenfonds sollen Land und Gemeinden künftig in die Lage versetzt werden, strategisch wichtige Grundstücke für die Landes- und Gemeindeentwicklung anzukaufen – sei es für die eigene Nutzung oder als Flächenreserve für andere Grundstücke, die nur im Tauschwege zu bekommen sind. Im ORF-Interview erläutert der Landesstatthalter konkret, was die gesetzlichen Änderungen für die Menschen im Land bedeuten.

    (Red.)

    Wolfurt: Unfall auf der A14

    Wolfurt: Unfall auf der A14


    Wolfurt – Auf der A14 ist es im Frühverkehr am Dienstagmorgen zu einem Unfall in Fahrtrichtung Deutschland auf Höhe der Ausfahrt Wolfurt gekommen. Nach ersten Informationen war ein Lkw an dem Auffahrunfall beteiligt. Bei dem Sachschadenunfall wurden...

    Wolfurt – Auf der A14 ist es im Frühverkehr am Dienstagmorgen zu einem Unfall in Fahrtrichtung Deutschland auf Höhe der Ausfahrt Wolfurt gekommen.

    Nach ersten Informationen war ein Lkw an dem Auffahrunfall beteiligt. Bei dem Sachschadenunfall wurden keine Personen verletzt, die Verkehrsbehinderungen fielen nur minimal aus.

    Zum Unfallhergang ist derzeit noch nichts bekannt.

    (Red.)

    Luchs gesichtet - Au hat einen neuen Bewohner

    Luchs gesichtet - Au hat einen neuen Bewohner


    Au – Der Luchs mag Vorarlberg. Seit 2012 die ersten Raubkatzen bei uns wieder in freier Wildbahn ansässig wurden, hat sich ihre Zahl zwischenzeitlich auf circa zehn Tiere erhöht. Von: Klaus Hämmerle/VN Im Rätikon weiß man von fünf Tieren, im...

    Au – Der Luchs mag Vorarlberg. Seit 2012 die ersten Raubkatzen bei uns wieder in freier Wildbahn ansässig wurden, hat sich ihre Zahl zwischenzeitlich auf circa zehn Tiere erhöht.

    Von: Klaus Hämmerle/VN

    Im Rätikon weiß man von fünf Tieren, im Bregenzerwald Bereich Mellental von deren zwei. Seit einer Woche ist nun ebenso klar: Ein Luchs verdingt sich auch im Gemeindegebiet Au. Dort entdeckte ein Jäger unlängst ein gerissenes Reh, von dem schon einiges gefressen worden war. Bald darauf wurde ein Luchs gesichtet, der sich am Reh zu schaffen machte. „Luchse reißen ein Wildtier und fressen davon, bis sie satt sind. Dann lassen sie ihre Beute liegen und kommen immer wieder zurück, um weiter zu fressen, wenn sie hungrig sind“, erzählt Wildbiologe Hubert Schatz über die Lebens-und Fressgewohnheiten der Raubkatze.

    Schatz hält es für möglich, dass der Auer Luchs einer jener zwei Tiere ist, deren Existenz bisher im Mellental bezeugt ist. Noch lasse sich nicht feststellen, ob es sich bei diesen zwei Bregenzerwälder Wildkatzen um ein Männchen und ein Weibchen, oder um zwei gleichgeschlechtliche Tiere handelt. Fix ist nur eines: Die gesichtete Wildkatze ist zweifelsfrei ein Luchs.

    Ein Reh pro Woche

    „Der Luchs kann Tiere erlegen, die drei Mal so schwer sind wie er selbst“, weiß Schatz. Auf seinem Speisezettel stehen unter anderem Rehe, Steingeißen und Gämse. „Ein Luchs braucht pro Woche ein Reh“, so Schatz, reißen aber nur Wild- und keine Nutztiere.

    Den ausführlicheren Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Vorarlberger Nachrichten und auf VN.AT.

    Dachstuhlbrand auf Baustelle in Dornbirn

    Dachstuhlbrand auf Baustelle in Dornbirn


    In der Nacht auf Dienstag stand die Feuerwehr Dornbirn aufgrund eines Dachstuhlbrandes im Großeinsatz. Warum es in dem Rohbau brannte, ist noch unklar. Gegen 3 Uhr in der Nacht wurde die Feuerwehr Dornbirn zu dem Einsatz im Baumgarten nahe der...

    In der Nacht auf Dienstag stand die Feuerwehr Dornbirn aufgrund eines Dachstuhlbrandes im Großeinsatz. Warum es in dem Rohbau brannte, ist noch unklar.

    Gegen 3 Uhr in der Nacht wurde die Feuerwehr Dornbirn zu dem Einsatz im Baumgarten nahe der Mittelschule Lustenauerstraße alarmiert. Die Feuerwehr ging mit Atemschutztrupps gegen den Brand im Dachstuhl vor, mit Motorsägen musste das bereits isolierte Dach während den Löscharbeiten geöffnet werden.

    Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr war der Brand im Dachstuhl eines Rohbaus schnell unter Kontrolle, am Gebäude entstand erheblichen Sachschaden. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz standen 90 Einsatzkräfte mit insgesamt neun Fahrzeugen der Feuerwehr Dornbirn, weiters das Rote Kreuz und die Stadtpolizei Dornbirn.

    Es war ein Pollensturm: Deshalb wurde der Himmel über dem Ländle gelb

    Es war ein Pollensturm: Deshalb wurde der Himmel über dem Ländle gelb


    Was für ein einzigartiges Spektakel  – Pollen und Blütenstaub formierten sich über dem Rheintal zu einer unübersehbaren Wolke. Allergiker waren wohl wenig begeistert, alle anderen bewunderten das Naturereignis.  Der Frühling ist da und somit...

    Was für ein einzigartiges Spektakel  – Pollen und Blütenstaub formierten sich über dem Rheintal zu einer unübersehbaren Wolke. Allergiker waren wohl wenig begeistert, alle anderen bewunderten das Naturereignis. 

    Der Frühling ist da und somit auch die Pollenzeit. Keine einfache Zeit für Allergiker. Ansteigende Temperaturen und Sonnenschein sind die idealen Bedingungen für den Pollenflug. Auch in Vorarlberg machte sich dies bemerkbar – durch eine gewaltige Pollenwolke über dem Rheintal.  Der Grund dafür: Wegen der stürmischen Entwicklung der Natur in den vergangenen Tagen ist das Aufkommen von Pollen derzeit sehr hoch, wie der Meteorologe Ronald Porschke gegenüber dem “Südkurier” erklärt. Trockenheit und eine plötzlich aufkommende Windbö taten ihr Übriges – jede Menge Blütenstaub, der am Boden lag, wurde zusätzlich hochgewirbelt. Ergebnis ist ein einzigartiges Naturereignis. Wir haben Fotos und Videos von der Pollenwolke.

    Video: Pollenwolke über dem Rheintal

    VOL.AT-User Stefan Tschirf hat uns ein Video von der Pollenwolke zukommen lassen. Es zeigt, wie die Pollen aus dem Waldgebiet aufsteigen.

    Es liegt Sand in der Luft #6850dornbirn #saharasand #sandig #wetter #visitvorarlberg #visitdornbirn #dornbirn #meindornbirn

    Ein Beitrag geteilt von 6850 Dornbirn (@6850dornbirn) am Apr 23, 2018 um 7:04 PDT

    Informationen für Allergiker zur aktuellen und künftigen Belastung finden sich beim Pollenwarndienst der Medizinischen Universität Wien.