Wien Aktuell – VIENNA.AT

    80-Jähriger schoss in Wohnung in Wien-Neubau

    80-Jähriger schoss in Wohnung in Wien-Neubau


    In der Nacht auf Sonntag soll ein 80-Jähriger in einer Wohnung in Wien-Neubau Schüsse abgegeben haben. Nach einem Gespräch mit einer Verwandten verließ der Mann die Unterkunft in Wien-Neubau. Laut Polizei liegt eine psychische Beeinträchtigung vor,...

    In der Nacht auf Sonntag soll ein 80-Jähriger in einer Wohnung in Wien-Neubau Schüsse abgegeben haben.

    Nach einem Gespräch mit einer Verwandten verließ der Mann die Unterkunft in Wien-Neubau. Laut Polizei liegt eine psychische Beeinträchtigung vor, der Pensionist wurde in ein Spital gebracht. In der Wohnung stellten Beamte zwei Revolver und zwei Pistolen sicher. Verletzt wurde niemand. Für den Zeitraum des Polizeieinsatzes kam es zu einer Straßensperre.

    (APA/Red)

    Fahndung: Dealer verletzte Polizisten in Wien-Margareten schwer

    Fahndung: Dealer verletzte Polizisten in Wien-Margareten schwer


    Die Polizei Wien fahndet derzeit nach einem mutmaßlichen Dealer, der einen Polizisten am Wiener Matzleinsdorfer Platz schwer verletzt hat.Der Beamte ist seit dem Vorfall am 14. November dienstunfähig, wie Polizeisprecher Daniel Fürst am Sonntag...

    Die Polizei Wien fahndet derzeit nach einem mutmaßlichen Dealer, der einen Polizisten am Wiener Matzleinsdorfer Platz schwer verletzt hat.Der Beamte ist seit dem Vorfall am 14. November dienstunfähig, wie Polizeisprecher Daniel Fürst am Sonntag berichtete. Nun wird per Bild aus einer Überwachungskamera nach dem Verdächtigen gefahndet.

    Dealer verletzte Polizeibeamten in Wien schwer

    Der dunkelhäutige Mann soll versucht haben, im Stationsgebäude Matzleinsdorfer Platz dem Beamten Suchtgift zu verkaufen. Der Festnahme widersetzte sich der Dealer mit heftiger Gegenwehr. Der Gesuchte wurde als 1,70 Meter groß und von normaler Statur beschrieben, er trug eine schwarze Daunenjacke, eine dunkle Hose, braune Schuhe mit weißer Sohle und einen blauen Rucksack.

    Hinweise werden an die Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität unter 01/31310-82604 erbeten.

    (APA/Red)

    Sonja Klima erwartet "schwere Aufgabe" in Spanischer Hofreitschule

    Sonja Klima erwartet "schwere Aufgabe" in Spanischer Hofreitschule


    Sonja Klimas Bestellung zur neuen Geschäftsführerin der Spanischen Hofreitschule sorgte für Kritik. Der Beirat der Institution ist aus Protest zurückgetreten. “Ich sehe das nicht als große Katastrophe”, sagte Klima in einem Interview mit der...

    Sonja Klimas Bestellung zur neuen Geschäftsführerin der Spanischen Hofreitschule sorgte für Kritik. Der Beirat der Institution ist aus Protest zurückgetreten. “Ich sehe das nicht als große Katastrophe”, sagte Klima in einem Interview mit der “Kronen Zeitung”. Gegenüber “Österreich” sprach sie von einer “schweren Arbeit”, die sie nun erwarte.

    Die Spanische Hofreitschule ist dem Landwirtschaftsministerium unterstellt. Vonseiten des Ministeriums soll, wurde kolportiert, Druck auf die Aufsichtsratsmitglieder ausgeübt worden sein, sich für Klima zu entscheiden. “Warum sollte es eine politische Besetzung gewesen sein, wenn es eine Ausschreibung gab, ich mich beworben habe, ins Hearing kam und der Aufsichtsrat es so entschieden hat?”, fragte Klima im “Krone”-Interview.

    Sonja Klima über ihre neue Aufgabe in der Spanischen Hofreitschule

    Zur Reaktion des Beirats meinte sie: “(…) wenn man mit mir nicht zufrieden ist, dann ist es vielleicht besser, diese Leute treten zurück.” Man könne Menschen ersetzen. “Ich finde bestimmt sehr kompetente Berater, die gerne an meiner Seite sind”, sagte Klima.

    Über ihre zukünftige Tätigkeit betonte Klima im Gespräch mit “Österreich”: “Ich werde sicherlich Tag und Nacht arbeiten, ich werde sehr viel vorbereiten müssen. Das Kulturerbe, diese Institution steht im Vordergrund, ich stelle mich da jetzt nicht in den Mittelpunkt.”

    Die 55-Jährige zeigte sich im “Krone”-Bericht überzeugt, “dass sich die Intrigen und der Unmut bald legen werden.” Es sei ihr wichtig, dass alle zusammenarbeiten – “vom Stallburschen bis zu den Bereitern”.

    (APA/Red)

    Pflegegeld soll erhöht werden: Ausmaß noch offen

    Pflegegeld soll erhöht werden: Ausmaß noch offen


    Laut Regierungsprogramm soll die Erhöhung des Pflegegeld ab Pflegestufe 4 erfolgen, doch auch eine Anpassung schon ab Stufe 3 oder auch in allen sieben Stufen ist derzeit im Gespräch. In welchem Ausmaß die Erhöhung erfolgen soll, ist ebenso noch...

    Laut Regierungsprogramm soll die Erhöhung des Pflegegeld ab Pflegestufe 4 erfolgen, doch auch eine Anpassung schon ab Stufe 3 oder auch in allen sieben Stufen ist derzeit im Gespräch.

    In welchem Ausmaß die Erhöhung erfolgen soll, ist ebenso noch unklar, wie ein mögliches Schrauben an den Anspruchsvoraussetzungen. Derzeit gibt es (Stand Dezember 2018) österreichweit 454.805 Bezieher von Pflegegeld. Würde ab Stufe 4 erhöht, käme dies 146.685 Menschen zugute (32,3 Prozent aller Bezieher), ab Stufe 3 wären es 229.146 pflegebedürftigen Personen (50,4 Prozent).

    Sieht man sich die Mehrkosten für den Staat durch eine Erhöhung an, wären die Unterschiede aber gar nicht so eklatant. Ein Prozent mehr Pflegegeld würde die Steuerzahler laut APA-Berechnungen ab Stufe 4 jährlich knapp 16 Mio. Euro kosten, ab Stufe 3 rund 20,5 Mio. Euro und für alle Bezieher rund 26,3 Mio. Euro.

    Tatsächlich müsste die Erhöhung aber wohl viel höher ausfallen, denn Experten beklagen regelmäßig, dass das Pflegegeld seit seiner Einführung im Jahr 1993 rund 35 Prozent Wertverlust zu verzeichnen hatte. Erhöht wurde es seither nur fünf Mal. Die in diesem Zeitraum eingetretene Inflation wurde bei Weitem nicht ausgeglichen.

    Im Sozialministerium hieß es auf APA-Anfrage, dass man den Vorschlag von ÖVP-Klubobmann August Wöginger begrüße, eine Erhöhung in allen Pflegestufen vorzunehmen. “Diesen Weg würden wir gerne mitgehen. Allerdings wissen wir nicht, ob dieser Vorschlag von der gesamten ÖVP mitgetragen wird”, wurde in einer schriftlichen Stellungnahme erklärt.

    Ob an anderen Schrauben gedreht wird, etwa eine Änderung bei der Stundenzahl des erforderlichen Pflegebedarfs in den verschiedenen Stufen, ließ man im Ministerium offen. Im Zuge der Erstellung des Pflege-Masterplans “werden sämtliche mögliche Konstellation an Verbesserungen erarbeitet und diskutiert werden”, hieß es lediglich.

    SPÖ-Senioren fordern zehn Prozent Plus

    Der SPÖ-Pensionistenverband fordert eine zehnprozentige Anhebung des Pflegegeldes in allen sieben Stufen. “Die ÖVP-FPÖ-Regierung spart bei den Bezieherinnen und Beziehern von Pflegegeld”, kritisierte Generalsekretär Andreas Wohlmuth am Sonntag. Eine Anhebung nur in den höheren Stufen und erst ab 2010 sei völlig unzureichend. Denn 68 Prozent der Bezieher seien in den unteren drei Stufen.”Gerade jene Menschen die zu Hause betreut und gepflegt werden – das sind die Bezieher der unteren Pflegegeldstufen – müssen stärker unterstützt werden”, fordern die SPÖ-Senioren. Außerdem müsse das Pflegegeld in Zukunft jährlich angehoben und auch der zuletzt 2008 erhöhte Förderungsbetrag für Betreuungskräfte angepasst werden.

    (APA/Red)

    Das war die Ballnacht der Friseure in Wien

    Das war die Ballnacht der Friseure in Wien


    Mit ausgelassener Stimmung und höchster Handwerkskunst wurden am Samstagabend 1.300 Tanzbegeisterte der „Ballnacht der Friseure“ in die Welt der Schönheit entführt. In den VIP Räumlichkeiten des West Stadion Hütteldorf feierten die...

    Mit ausgelassener Stimmung und höchster Handwerkskunst wurden am Samstagabend 1.300 Tanzbegeisterte der „Ballnacht der Friseure“ in die Welt der Schönheit entführt.

    In den VIP Räumlichkeiten des West Stadion Hütteldorf feierten die BallbesucherInnen bis in die frühen Morgenstunden gemeinsam mit unter anderem Walter Ruck (Präsident Wirtschaftskammer Wien), Ernst Woller (Wiener Landtagspräsident), Markus Wölbitsch (Stadtrat), Marcus Eisinger (Wiener Innungsmeister), Alexander Goebel (Entertainer), Clemens Trischler (Autor), Andie Gabauer (Sänger), Agnes Goebel (Miss Austria Corporation) sowie VertreterInnen namhafter Friseursalons österreichweit.

    Im Rahmen der Frisurenshow unter dem diesjährigen Motto „Die vier Elemente“ wurde Peter Gänsler, Salon Jahn, mit seiner Muse Ines und der Interpretation des Elements Erde mit der „Goldene Locke“, eine Trophäe des Bildhauers Wolfgang Karnutsch, ausgezeichnet. „Ich bin heute einmal mehr stolz auf meinen Beruf, bei dem ich jeden Tag Kreativität ausleben und entfalten darf. Die diesjährigen Musen zeigen einmal mehr, welche perfekte HaarhandwerkerInnen es in Österreich gibt und welche Kreationen mit Leidenschaft, Fachwissen und Erfahrung möglich sind.“, sagt Ballinitiatorin und Organisatorin Friseurmeisterin Gabriele Schwenk, die gemeinsam mit Ihrem Mann Robert ehrenamtlich den Ball mit viel Herzblut organisieren.

    >> Alles zur Ballsaison in Wien

    (Red.)

    Besucher-Rekord am Wiener Akademikerball erwartet - Auch Strache wird Ball besuchen

    Besucher-Rekord am Wiener Akademikerball erwartet - Auch Strache wird Ball besuchen


    Am kommenden Freitag findet der freiheitliche Akademikerball in der Wiener Hofburg statt. Auch in diesem Jahr wird dieser von Protesten begleitet. Für den Ball erwarten die Organisatoren eine Rekord-Besucherzahl. Auch FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache...

    Am kommenden Freitag findet der freiheitliche Akademikerball in der Wiener Hofburg statt. Auch in diesem Jahr wird dieser von Protesten begleitet. Für den Ball erwarten die Organisatoren eine Rekord-Besucherzahl. Auch FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache will wieder das Tanzbein schwingen.Der Wiener Akademikerball sorgt seit Jahren für teils wütende Proteste aus dem linken Lager. Der Unmut richtete sich stets vorwiegend gegen deutsch-nationale Burschenschafter, die bereits seit 1952 die Veranstaltung ausrichten und prägen. Bis 2012 wurde die Veranstaltung vom Wiener Korporationsring (WKR) organisiert. Nach Differenzen mit der Wiener Hofburg übernahm die FPÖ Wien, die ihn in Akademikerball umtaufte. Weiterhin tanzen dort neben freiheitlicher Prominenz und Burschenschaftern auch rechte Politiker aus ganz Europa. Kritiker sehen im Ball ein internationales Vernetzungstreffen Rechtsextremer.

    HC Strache und Johann Gudenus am Wiener Akademikerball 2019 erwartet

    Ungeachtet der Kritik nahmen beim letztjährigen Ball – erstmals als Vizekanzler – auch FPÖ-Parteichef Strache und zahlreiche weitere blaue Spitzenpolitiker teil, etwa der geschäftsführende Obmann des FPÖ-Nationalratsklubs Johann Gudenus. Sowohl Strache wie auch der FP-Klubchef werden auch heuer wieder am Ball erwartet, hieß es im Vorfeld aus der Partei.

    Großer Ansturm auf Karten: Rekord-Besucherzahl

    Ballorganisator Udo Guggenbichler berichtet im Vorfeld des Balles von einem großen Ansturm auf die Karten, er rechnet mit einer Rekord-Besucherzahl. Mit-Grund dafür sind seiner Meinung nach die in den letzten Jahren immer besser gewordenen polizeilichen Sicherheitsmaßnahmen rund um den Ball, die gut gegriffen hätten, wie er zur APA sagte.

    Auch habe man die eigenen Sicherheitsmaßnahmen bereits wieder mit der Polizei abgestimmt, berichtete Guggenbichler. Gleichzeitig betonte er, er unterstütze natürlich das Demonstrationsrecht. “Aber ich rufe die Demonstranten dazu auf, von Gewalt abzusehen.”

    “Demonstration gegen den FPÖ-Burschiball”

    Das Bündnis “Offensive gegen Rechts” hat bereits in der vergangenen Woche zur Teilnahme an der “Demonstration gegen den FPÖ-Burschiball” aufgerufen. “Zeigen wir erneut, was wir von den elitären, rassistischen, sexistischen, antisemitischen und homophoben Burschenschaftern halten. Zeigen wir, dass unser Widerstand kein Ende finden wird”, heißt es im Demo-Aufruf. Man werde Schwarz-Blau “und ihren völkischen Burschenschaftern” “keine Atempause” lassen, so die Organisatoren.

    Polizei: Großflächige Platzsperren in Wiener Innenstadt

    Die Polizei wird kommende Woche über allfällige Maßnahmen und Sperren rund um den Veranstaltungsort informieren. Zu rechnen sein dürfte jedenfalls mit großflächigen Verkehrsbehinderungen und Platzsperren rund um die Wiener Innenstadt.

    Super Bowl 2019 in Wien: Die Partys im Überblick

    Super Bowl 2019 in Wien: Die Partys im Überblick


    In der Nacht vom 3. auf den 4. Februar findet mit dem Super Bowl das wohl größte Sportereignis der Welt statt. Auch in Wien wird heuer wieder mitgefiebert. Hier sehen Sie alle Wiener Super Bowl-Partys 2019 im Überblick.Am 3. Februar findet der Super...

    In der Nacht vom 3. auf den 4. Februar findet mit dem Super Bowl das wohl größte Sportereignis der Welt statt. Auch in Wien wird heuer wieder mitgefiebert. Hier sehen Sie alle Wiener Super Bowl-Partys 2019 im Überblick.Am 3. Februar findet der Super Bowl im Mercedes Benz Stadium in Atlanta, der Heimat der Atlanta Falcons,  statt. Dabei treffen die .. und die .. im Kampf um die Vince Lombardi Trophy aufeinander.

    Puls 4 Super Bowl Partys @ Erste Bank Arena

    In der Erste Bank Arena in Wien-Kagran feiert Puls 4 am 3. Februar 2019 die größte Super Bowl-Party Europas. Insgesamt gibt es vier Vidiwalls (55 m²), ein All-You-Can-Eat-And-Drink-Special, Live-Acts und ein umfangreichen Rahmenprogramm.

    Tickets gibt es ab 69 Euro. Alle weiteren Infos zu Tickets und Programm gibt es hier.

    Dacia Vikings Super Bowl Party @ Vienna Marriott Hotel

    Mehr als 1.500 Fans werden auch heuer wieder bei der Dacia Vikings Super Bowl Party im Vienna Marriott Hotel erwartet, wenn bereits zum 27. Mal gemeinsam gefeiert wird. Auch hier gibt es ein All-You-Can-Eat-And-Drink-Angebot. Das Spiel wird hier auf LED-Walls und Einzelbildschirmen im originalen US-Kommentar übertragen.

    Tickets gibt es ab 68,70 Euro.

    Super Bowl Night 2019 @ ARCOTEL Wimberger

    Auch 2019 lockt das ARCOTEL Wimberger zur Super Bowl Night und biette in der Nacht auf Montag schon vorab ein umfangreiches Entertainmentprogramm, bevor es auf dem Feld richtig ernst wird. Auch hier wird zu einem All-You-Can-Eat-And-Drink-Buffet geladen, während man sich das NFL-Endgame auf einem Mega-Screen und mehreren Flat-TV’s ansehen kann.

    Tickets gibt es bereits ab 39 Euro.

    Super Bowl @ ADMIRAL Arena Prater

    Die Danube Dragons laden in der Sportnacht des Jahres in die ADMIRAL Arena Prater Wien zur Super Bowl-Party. Das NFL-Match wird auf zwei riesigen LED-Walls, vier Video-Walls und 75 Screens im Originalton übertragen. Auch bei dieser Super Bowl-Party wird ein All-You-Can-Eat-And-Drink-Buffet zur Verfügung stellen. Während des Spiels lockt das American Buffet mir Burger, Makkaroni oder Hot Dogs, in den frühen Morgenstunden wird dieses vone inem Frühstücksbuffet abgelöst.

    Tickets gibt es ab 65 Euro, Mindestalter 18 Jahre.

    ACSL College Super Bowl Party 2019 @ TU Wien

    Zu Studentenpreisen finden an der EI TU Wien (Aula) heuer die ACSL Colle Super Bowl Party statt. Neben der Super Bowl-Übertragung gibt es amerikanische Snacks wie Burger und Fries, eine Beerpong Meisterschaft und eine Party-Nacht mit freier Platzwahl.

    Limitierte Eventtickets gibt es für sechs Euro.

    Watch the Big Game @ Hard Rock Cafe Vienna

    Das Hard Rock Cafe in Wien lädt auch heuer wieder zu einer großen Super Bowl Party, um sich das Big Game in authentisch-amerikanischer Umgebung anzusehen. Traditionell werden Fingerfood, Snacks und Bud Bier sowie Soft Drinks serviert.

    Tickets gib es um 65 Euro.

    Gratis Mondfinsternis-Frühstück in der Urania Sternwarte

    Gratis Mondfinsternis-Frühstück in der Urania Sternwarte


    Die Urania Sternwarte lädt am 21. Jänner zum kostenlosen Mondfinsternis-Frühstück. Ab 4.30 Uhr geht’s los.Der Mond über Wien färbt sich wieder rot: Wenn das Wetter mitspielt kann am Montagmorgen ab 4.33 Uhr eine totale Mondfinsternis in Wien...

    Die Urania Sternwarte lädt am 21. Jänner zum kostenlosen Mondfinsternis-Frühstück. Ab 4.30 Uhr geht’s los.Der Mond über Wien färbt sich wieder rot: Wenn das Wetter mitspielt kann am Montagmorgen ab 4.33 Uhr eine totale Mondfinsternis in Wien beobachtet werden. Die Erde wirft dabei einen Schatten auf den Mond. Um 5.40 wird sich dann der Mond bis 6.44 Uhr blutrot verfärben.

    “Leider wird sich dann die Sonne schon bemerkbar machen und wir werden das vollständige Ende der Mondfinsternis um 8.50 nicht mehr erkennen können”, so Werner Gruber, Direktor der Urania Sternwarte.

    Totale Mondfinsternis in der Urania Sternwarte beobachten

    Aus diesem Anlass lädt die Urania Sternwarte zu einem Mondfinsternis-Frühstück. Ab 4.30 Uhr sind ihre Pforten geöffnet, damit Besucher den Mond bei freiem Eintritt betrachten können. Sie können entweder einen Spaziergang am Mond mit dem Teleskop machen, oder sich vom Direktor persönlich erklären lassen, warum sich der Mond rot verfärbt.

    Bei einem Vortrag über den Mond, seine Wirkung und die Mondlandung können Interessierte zusätzlich ein kleines gratis Frühstück einnehmen.

    (Red)

    Wiens größtes Flüchtlingsheim in Wien-Hietzing schließt

    Wiens größtes Flüchtlingsheim in Wien-Hietzing schließt


    Wiens größtes Flüchtlingsheim schließt. Die letzten 130 Bewohner verlassen Ende März das Haus in Wien-Hietzing und werden in einer kleineren Bleibe untergebracht. Das ehemalige Geriatriezentrum Am Wienerwald in Wien-Hietzing, seit 2015 das größte...

    Wiens größtes Flüchtlingsheim schließt. Die letzten 130 Bewohner verlassen Ende März das Haus in Wien-Hietzing und werden in einer kleineren Bleibe untergebracht.

    Das ehemalige Geriatriezentrum Am Wienerwald in Wien-Hietzing, seit 2015 das größte Flüchtlingsheim in Wien, schließt seine Pforten. Die letzten 130 Flüchtlinge verlassen mit Ende März den Pavillon 12 und ziehen in eine kleinere Bleibe ins ehemalige Hotel Favorita in der Laxenburger Straße.

    1.409 Bewohner zu Hochzeiten

    Zu seinen Hochzeiten im Dezember 2015 beherbergte das Flüchtlingsheim 1.409 Menschen, insgesamt kommt es auf über 500.000 Übernachtungen, erzählt der damalige Flüchtlingskoordinator Peter Hacker. Quasi über Nacht, ohne Vorwarnung, wurde das Gebäude im Herbst 2015 zum Flüchtlingsheim umgemünzt.

    Polizei musste einige Male einschreiten

    Dass es bei so vielen Menschen aus über 40 Nationen auch einmal zu Reibereien kommt, muss man zugestehen. Besonders am Anfang gab es immer wieder Polizei und WEGA-Einsätze – hauptsächliche wegen Diebstählen oder Raufereien. Das Gebäude wird aber nun wieder dem KAV übergeben. Was damit gehieht, ist noch nicht bekannt.

     

    FPÖ bei Neujahrstreffen in Wien im Wahlkampfmodus

    FPÖ bei Neujahrstreffen in Wien im Wahlkampfmodus


    Die FPÖ befand sich beim heutigen Neujahrstreffen bereits voll im Wahlkampfmodus für die EU-Wahl. Aber auch Vizekanzler Strache gab sich noch nicht zufrieden in seiner Vizekanzler-Rolle. Die FPÖ ist am Samstag in Wien bei ihrem Neujahrstreffen in...

    Die FPÖ befand sich beim heutigen Neujahrstreffen bereits voll im Wahlkampfmodus für die EU-Wahl. Aber auch Vizekanzler Strache gab sich noch nicht zufrieden in seiner Vizekanzler-Rolle.

    Die FPÖ ist am Samstag in Wien bei ihrem Neujahrstreffen in Richtung EU-Wahlkampf gestartet. EU-Delegationsleiter Harald Vilimsky schoss sich auf den frisch gekürten ÖVP-Spitzenkandidaten Othmar Karas ein, dem er den “Fehdehandschuh” hinwarf. Vor allem die SPÖ ins Visier nahm FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, der seinen Fans seit langem wieder versprach, nach wie vor die Kanzlerschaft anzustreben.

    Wahlkampfmodus bei der FPÖ

    In der mit laut Parteiangaben rund 4.000 Anhängern gut gefüllten Halle der Messe Wien schaltete die Vizekanzler-Partei alle Hebel in den Wahlkampfmodus. Dass die ÖVP just am gleichen Tag verkündete, Karas als Spitzenkandidat in die EU-Wahl am 26. Mai zu schicken, kam den Blauen gerade recht: “Lieber Othmar Karas, ich werfe ihnen heute den blauen Fehdehandschuh ins Gesicht, in politischer Art”, rief der Vilimsky, der die FPÖ in die Wahlauseinandersetzung führen wird.

    Dabei war Vilimsky bemüht, zwischen Türkis und Schwarz zu differenzieren: “So sehr ich auch Freund, Anhänger und Unterstützer dieser türkis-blauen Allianz bin, (…) so sehr bin ich auch Feind dieser alten und uralten Schwarzen, die mehr eine grüne Politik machen als eine konservative Politik – und die sich am liebsten mit den Sozialisten ins Bett legen wollen.” Genau ein solcher Vertreter sei Karas, meinte Vilimsky.

    “Herr Karas ist nicht unser Problem”

    Etwas dezenter legte im Anschluss der Vizekanzler seine Attacken gegen den ÖVP-Spitzenkandidaten an: “Liebe Freunde, der Herr Karas ist das Problem der ÖVP und nicht unser Problem”, sagte er unter großem Applaus. Wichtiger war ihm ohnehin, die blaue Anhängerschaft überhaupt zu den Wahlurnen zu bewegen: “Ihr müsst begreifen, wie wichtig diese kommende Europawahl ist.” Wer zu Hause bleibe, der stärke nur Macron, Merkel und Juncker, sagte Strache.

    Zum Hauptgegner hat die FPÖ aber die SPÖ erkoren: Vilimsky und die FPÖ würden sicherstellen, “dass wir deutlich über die 20 Prozent kommen, um so stark wie möglich zu werden und die Sozialisten auf den dritten Platz zu verweisen”, so Strache. Auch geißelte er die “Sozialisten” für so ziemlich jede negative Entwicklung in der Vergangenheit. Stimmung kam vor allem auf, als er der Ex-Kanzlerpartei die Verantwortung für die Migrations-Bewegungen im Jahr 2015 zuschob: “Österreich hätte sich viel erspart, hätte die SPÖ nicht die Grenzen für alle in unser Sozialsystem geöffnet. Diese SPÖ hat diesen Schaden angerichtet und es ist gut, dass diese SPÖ aus der Verantwortung gewählt wurde. Und es ist gut, wenn diese SPÖ die nächsten 20 Jahren nicht mehr in eine Regierung kommt.”

    FPÖ sei Nachfolger der SPÖ

    Auch hätte die SPÖ “zurecht ihre Kernwähler an uns verloren”, sah Strache seine Partei schon als Nachfolgepartei der Roten: “Wir Freiheitliche sind im wahrsten Sinne des Wortes die neue Arbeiterpartei.” Und auch bei der kommenden Wien-Wahl ist die SPÖ der dezitierte Hauptgegner: “Wien gehört den Wienern und Wienern , aber sicher nicht den Sozialisten.”

    Laut wurde es in der Halle auch wieder beim Thema Islam. Er werde dahinter sein, in diesem Jahr, “den politischen Islam gesetzlich zu verbieten”, griff der Vizekanzler eine Forderung von FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus auf. Beim Thema Asyl gab es besonders viel Applaus für Innenminister Herbert Kickl. Dieser habe dafür gesorgt, das die Abschiebungen um 50 Prozent gestiegen seien, lobte Strache seinen engen Vertrauten.

    Aufhorchen ließen die Blauen auch damit, dass sie sich mit der Vizekanzlerschaft auf lange Frist wohl doch nicht ganz zufriedengeben wollen. Während Strache in den vergangenen Jahren den Kanzler-Anspruch bewusst zurückgestellt hatte, sah Vilimsky seinen Parteichef noch nicht am Zenit: “Für dich, lieber HC wird der Vizekanzler nicht die letzte Station deiner Karriere sein.” Strache nahm dies gerne auf: “Österreich zuerst, ich sage Danke für euren Einsatz, wir sind noch lange nicht am Ziel. Es steht bei mir der Vize vor dem Kanzler, das nächste Mal soll der Kanzler davorstehen”, rief er unter großem Jubel der Parteigänger am Schluss seiner rund einstündigen Rede.

    100 Personen demonstrierten vor der Halle

    Vor der Halle fand sich unterdessen eine kleinere Gruppe Demonstranten ein. Rund 100 Personen waren dem Aufruf der “Linkswende Jetzt” gefolgt, um gegen die FPÖ zu demonstrieren. “Ihr seit so etwas wie unsere Neujahrsglückschweinchen” meinte dazu Vilimsky, denn: “Je lauter ihr schreit und je mehr ihr gegen uns agitiert, desto größer werden unsere Wahlerfolge sein”, so seine Hoffnung.

    (APA/red)

    Ex-OeNB-Präsident: FPÖ-Kandidat "eklatant" ungeeignet

    Ex-OeNB-Präsident: FPÖ-Kandidat "eklatant" ungeeignet


    Ex-Präsident der Österreichischen Nationalbank Claus Raidl warnt vor Postenschacher durch den FPÖ-Mann Eduard Schock. Den stellte die  FPÖ als Kandidaten für das Direktorium auf. Im türkis-blauen Tauziehen um Einfluss in der Nationalbank warnt...

    Ex-Präsident der Österreichischen Nationalbank Claus Raidl warnt vor Postenschacher durch den FPÖ-Mann Eduard Schock. Den stellte die  FPÖ als Kandidaten für das Direktorium auf.

    Im türkis-blauen Tauziehen um Einfluss in der Nationalbank warnt der ÖVP-nahe frühere Notenbank-Präsident Claus Raidl nun vor Postenschacher. Im “profil” bezeichnet Raidl einen der beiden FPÖ-Kandidaten für das Direktorium, den Wiener Landtagsabgeordneten Eduard Schock, als eklatant ungeeignet für den Posten.

    ÖVP und FPÖ wollen Direktorium aufteilen

    ÖVP und FPÖ wollen sich das Direktorium der Nationalbank aufteilen: beide Koalitionsparteien sollen je zwei Mitglieder nominieren. Während Raidl den von der FPÖ als Nationalbank-Gouverneuer ins Rennen geschickten früheren Weltbank-Direktor Robert Holzmann als gute Entscheidung lobt, weicht der Lebenslauf des Wiener Kommunalpolitikers Schock aber eklatant von den Ausschreibungsbedingungen ab, wie der frühere Nationalbank-Präsident meint.

    Schock sei nicht nicht qualifiziert

    Für den Nationalbank-Job gefordert wird u.a. mehrjährige Erfahrung im Bereich Währungs- und Finanzmarktpolitik, langjährige Managementerfahrung, ausgezeichnete Englischkenntnisse sowie die Fähigkeit zur Mitwirkung in nationalen und internationalen Gremien. Schock ist langjähriger Kommunalpolitiker und Bankangestellter. “Wenn Schock ins Direktorium einzieht, wird das von der Öffentlichkeit als rein parteipolitische Entscheidung gesehen werden, und die FPÖ macht genau das, was sie früher zu Recht immer kritisiert hat”, sagt Raidl.

    Aus Verkleinerung wird wohl nichts

    Dass die FPÖ überhaupt zwei Direktoriums-Posten in der Nationalbank besetzen kann, ist auch türkis-blauen Machtspielen in der Nationalbank geschuldet. Zwischenzeitlich war nämlich eine Verkleinerung des Direktoriums auf drei Personen angedacht. In einer im Vorjahr publik gewordenen SMS an Parteifreunde warnte FP-Chef Heinz-Christian Strache aber vor der Verkleinerung des Direktoriums. Dann könnte der von der FPÖ nominierte Gouverneur Robert Holzmann nämlich von den anderen beiden (von der ÖVP nominierten) Direktoren überstimmt werden. Sollte Holzmann dagegen einen zweiten blauen Direktor zur Seite haben, könnte er bei Stimmengleichstand selbst entscheiden, weil der Gouverneur ein Dirimierungsrecht erhält.

    (APA/red)

    Drogenschwerpunkt: Sechs mutmaßliche Dealer in Wien festgenommen

    Drogenschwerpunkt: Sechs mutmaßliche Dealer in Wien festgenommen


    Bei einer Schwerpunktaktion im Wiener Stadtraum konnte die Polizei am Freitag mehrere mutmaßliche Dealer festnehmen. Diverse Drogen wurden sichergestellt. Polizisten führten am Freitag einen kriminalpolizeilichen Schwerpunkt in...

    Bei einer Schwerpunktaktion im Wiener Stadtraum konnte die Polizei am Freitag mehrere mutmaßliche Dealer festnehmen. Diverse Drogen wurden sichergestellt.

    Polizisten führten am Freitag einen kriminalpolizeilichen Schwerpunkt in mehreren Wiener Bezirken durch. Nach intensiver Streifentätigkeit konnten sechs Tatverdächtige (47, 39, 33, 26, 23, 15) nach dem Suchtmittelgesetz angehalten bzw. festgenommen werden. Die Beamten konnten diverses Suchtgift sicherstellen.

    Polizei ertappt Einbrecher in Wien-Hietzing

    Polizei ertappt Einbrecher in Wien-Hietzing


    Ein 46-jähriger Einbrecher wurde gestern in Wien-Hietzing auf frischer Tat ertappt. Der Mann wurde in eine Justizanstalt gebracht. Zwei Personen beobachteten gestern kurz nach Mittag in Wien-Hietzing, wie ein Mann die Eingangstür der Nachbarn...

    Ein 46-jähriger Einbrecher wurde gestern in Wien-Hietzing auf frischer Tat ertappt. Der Mann wurde in eine Justizanstalt gebracht.

    Zwei Personen beobachteten gestern kurz nach Mittag in Wien-Hietzing, wie ein Mann die Eingangstür der Nachbarn gewaltsam öffnete und das Wohnhaus betrat. Alarmierte Beamte der Polizeiinspektion Lainzer Straße konnten einen 46-jährigen österreichischen Staatsbürger auf frischer Tat ertappen und widerstandslos festnehmen. Das erbeutete Diebesgut (Bargeld und Schmuck) wurde sichergestellt.

    Jugendliche Räuber in Wien-Favoriten ausgeforscht

    Jugendliche Räuber in Wien-Favoriten ausgeforscht


    Die Polizei Wien konnte in Favoriten drei jugendliche Räuber aufspüren, die drei  Zigarettenpackungen und zehn Euro von anderen Jugendlichen geraubt haben sollen. Nach umfangreichen Ermittlungen gelang es der Polizei Wien drei Tatverdächtige nach...

    Die Polizei Wien konnte in Favoriten drei jugendliche Räuber aufspüren, die drei  Zigarettenpackungen und zehn Euro von anderen Jugendlichen geraubt haben sollen.

    Nach umfangreichen Ermittlungen gelang es der Polizei Wien drei Tatverdächtige nach einem mutmaßlichen Raub auszuforschen. Ein 19-jähriger türkischer Staatsbürger und zwei 19-jährige österreichische Staatsbürger sollen vier Opfer (zweimal 21 und zweimal 19) am Hebbelplatz in Wien-Favoriten zuerst um eine Zigarette gefragt und in weiterer Folge ausgeraubt haben. Dabei haben die mutmaßlichen Täter drei Zigarettenpackungen und zehn Euro geraubt. In den Vernehmungen zeigte sich einer der drei Tatverdächtigen geständig. Sie wurden auf freiem Fuß angezeigt.

    Mann forderte in Wien-Favoriten mit Pistole Bargeld: Verdächtiger gesucht

    Mann forderte in Wien-Favoriten mit Pistole Bargeld: Verdächtiger gesucht


    Zu einem schweren Raub kam es am Freitag in Wien-Favoriten. Kurz vor Mitternacht wurde ein 25-Jähriger mit einer Pistole bedroht und ausgeraubt. Ein derzeit noch unbekannter Mann folgte einem 25-Jährigen Freitagnacht im Bereich der Grenzackerstraße...

    Zu einem schweren Raub kam es am Freitag in Wien-Favoriten. Kurz vor Mitternacht wurde ein 25-Jähriger mit einer Pistole bedroht und ausgeraubt.

    Ein derzeit noch unbekannter Mann folgte einem 25-Jährigen Freitagnacht im Bereich der Grenzackerstraße in Wien-Favoriten und fragte ihn nach einem Feuerzeug. Während das Opfer ein Feuerzeug zur Hand nahm, zog der Tatverdächtige eine Pistole und forderte Bargeld. Nachdem der 25-Jährige 20 Euro an den Unbekannten aushändigte, ergriff dieser die Flucht.

    Täter war maskiert

    Eine Fahndung verlief negativ. Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Süd, hat die Ermittlungen übernommen. Täterbeschreibung: ca. 190 cm groß, jugendliche Stimme, schwarze Jacke, dunkle Jeans mit einer Maske maskiert.

    Österreichischer Impftag sagt falschen Mythen den Kampf an

    Österreichischer Impftag sagt falschen Mythen den Kampf an


    Am 19. Jänner feiert Österreich den Österreichischen Impftag. An dem Tag sollen Mitbürger informiert und mit falschen Mythen zum Thema aufgeräumt werden. Der diesjährige Österreichische Impftag, der heute, Samstag (19. Jänner), in Wien abläuft,...

    Am 19. Jänner feiert Österreich den Österreichischen Impftag. An dem Tag sollen Mitbürger informiert und mit falschen Mythen zum Thema aufgeräumt werden.

    Der diesjährige Österreichische Impftag, der heute, Samstag (19. Jänner), in Wien abläuft, steht unter dem Generalthema “Impfprävention – Von Jung bis Alt”. “Wir wollen dabei für die Teilnehmer auch mit immer wieder auftauchenden falschen Mythen aufräumen”, sagte dazu die Organisatorin und Wiener Vakzinologin Ursula Wiedermann-Schmidt (MedUni Wien) gegenüber der APA.

    Impftag: Beseitigen von Fehlinformation

    Der Österreichische Impftag soll jedes Jahr vor allem Ärzte und Apotheker mit dem aktuellsten Wissen zu Schutzimpfungen versorgen. Dazu gehört auch das Beseitigen von Fehlinformation. “Da gibt es zum Beispiel den Mythos, dass man in der Schwangerschaft nicht impfen sollte. Das ist vollkommen falsch, was beispielsweise die Influenza- und die Keuchhustenimpfung (Pertussis; Anm.) angeht. Auch in der Stillzeit soll geimpft werden – zum Schutz der Mutter”, betonte die Expertin. Influenza-Infektionen während der Schwangerschaft könnten beispielsweise besonders schwer verlaufen und damit auch das Ungeborene gefährden.

    Neue Strategien seien bei Jugendlichen in Sachen Impfschutz anzustreben. “Jugendliche wollen oft nicht mehr zum Kinderarzt gehen”, sagte die Vakzinologin. Sie fühlten sich aber auch noch nicht so richtig “heimisch” in der Erwachsenenmedizin und könnten so ohne entsprechenden Impfschutz durchschlüpfen. “Dabei wären bei Jugendlichen die Impfungen gegen HPV (Gebärmutterhalskrebs; etc.) oder gegen Meningokokken-Infektionen besonders wichtig. Jugendliche wollen selbst auf Impfungen angesprochen werden, wie eine Umfrage von uns ergeben hat. Die wollen nicht mehr von den Eltern ‘geschickt’ werden. Dafür sollte Impfen eben ‘so cool wie vegane Ernährung’ sein.”

    Impfen als Grundstein der “Herden-Immunität”

    Dass Impfen eine Strategie ist, welche sowohl den direkt durch die Immunisierung Geschützten als auch den über die “Herden-Immunität” davon profitierende Ungeimpften hilft, haben Ursula Wiedermann-Schmidt und die Co-Autoren einer aktuellen wissenschaftlichen Studie zur Pneumokokken-Gratis-Impfung für Kinder in Österreich gezeigt. Die nach mehreren Jahren heftiger Diskussionen 2012 in das österreichische Gratis-Kinderimpfprogramm eingeführte Pneumokokkenimmunisierung schützt nämlich die bis zu Fünfjährigen, hat aber auch einen “Herdenschutz” für die nicht geimpften über 50-Jährigen, wurde in der wissenschaftlichen Untersuchung bewiesen. Die Schutzrate bei den Ungeimpften beträgt laut den offiziellen österreichischen Statistiken bis zu 70 Prozent. Das gilt aber nur für jene Pneumokokken-Stämme, welche in der Vakzine für die Kinder vorhanden sind.

    Streitpunkt Masernimpfung

    In einem Vortrag fasste Rik de Swart vom Erasmus Medical Center in Rotterdam für den Österreichischen Impftag jene wissenschaftlichen Studienergebnisse zusammen, welche in den vergangenen Jahren zur Bedeutung der Masernimpfung weltweit für Aufsehen gesorgt haben. Ganz im Gegensatz zu manchen Meinungen, wonach eine Masernerkrankung zu einer Steigerung der Abwehrkräfte führen könnte, schädigt die Infektion das Immunsystem der Betroffenen offenbar jahrelang. Das führt zu mehr Infektionen und über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren zu einer höheren Mortalität durch Infektionen.

    Bei der immer größer werdenden Bevölkerungsgruppe der Senioren sollten die Auffrischungsimpfungen, die jährliche Immunisierung gegen die Influenza, der Schutz gegen Pneumokokken-Erkrankungen, Auffrischung gegen Diphtherie, Tetanus und Pertussis sowie die Impfung gegen Herpes zoster im Vordergrund stehen. “In der alternden Bevölkerung mit vielen Mehrfach-Kranken durch Diabetes, Herzkreislauf-Erkrankungen und die chronisch obstruktive Lungenerkrankung sind Impfungen wiederum besonders wichtig, um ein zusätzliches Risiko zu minimieren”, betonte die Expertin.

    (APA/red)

    Einmal Entspannung zum Frühstück bitte: Das MiaVia in Wien

    Einmal Entspannung zum Frühstück bitte: Das MiaVia in Wien


    Das Lokal Mia Via in der Landstraßer Hauptstraße in Wien bietet eine Mischung aus Bio-Restaurant und Wohlfühl-Oase. Das Frühstücksangebot ist überschaubar aber völlig ausreichend für einen gelungenen Start in den Tag.MiaVia bietet von Montag bis...

    Das Lokal Mia Via in der Landstraßer Hauptstraße in Wien bietet eine Mischung aus Bio-Restaurant und Wohlfühl-Oase. Das Frühstücksangebot ist überschaubar aber völlig ausreichend für einen gelungenen Start in den Tag.MiaVia bietet von Montag bis Freitag zwischen 8 und 11 Uhr eine kleine Frühstückskarte. Eine bunte Mischung aus klassischem Wiener Frühstück und Vitalangeboten halten für jeden Frühstücksliebhaber etwas bereit. Das Lokal punktet mit frischen Bio-Speisen und Getränken in bester Qualität.

    Die freundliche Bedienung war bereits nach kurzer Zeit da und nahm die Bestellungen auf. Zu jeder Bestellung gab es, ohne gefragt zu haben, ein Glas Wasser dazu. Smoothies, Heißgetränke und frisch gepresste Säfte lassen sich auf der Getränkekarte vorfinden. Bei unserem Besuch haben wir sowohl das Power Porridge als auch das Vitalfrühstück getestet. Es besteht auch die Möglichkeit sich ein Avocado-Brot, ein Nusskipferl oder Eier-Variationen zu bestellen.

    Das Power Porridge wird warm, mit frischen Früchten serviert und ist auch optional vegan erhältlich. Für 6, 50.- Euro stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis auf jeden Fall. Die Portionsgröße ist angenehm und ausreichend.

    Das Vitalfrühstück besteht aus Hummus, Karotte-Kokos Aufstrich, Kräuterliptauer, Mandel Couscous, Ziegenkäse und einem Brotkorb. Die Portion ist mehr als ausreichend, wenn nicht sogar etwas zu groß. Man braucht schon einige Scheiben Brot um die Aufstriche ganz aufzubrauchen. Die Aufstriche sind frisch und die Couscous Variation eine willkommene Abwechslung zum üblichen Frühstück.

    MiaVia in Wien vereint Genuss, Beauty und Gesundheit

    Das Lokal hat nicht nur ein ausgiebiges und nahrhaftes Frühstück zu bieten, auch eine Mittagskarte lockt zahlreiche Besucher in das Wohlfühl-Lokal. Jeden Samstag wird zusätzlich noch ein Bio-Brunch angeboten.

    Das Konzept hinter MiaVia ist die Vereinbarkeit von Beauty, Genuss und Gesundheit. Genau aus diesem Grund werden Massagen und individuelle Physiotherapie-Konzepte angeboten. Weitere Highlights sind die Beauty-Angebot wie zum Beispiel Maniküre, Pediküre oder eine Gesichtsbehandlung. Die Termine hierfür können ganz einfach online gebucht werden.

    Nach dem Frühstückserlebnis ab zum Shopping in die Mall

    Der Standort ist ideal, da eine schnelle Anbindung durch die S-Bahnen und U-Bahnen gegeben ist. Auch “The Mall” befindet sich, für das anschließende Shoppingerlebnis in kurzer Distanz zum Lokal.

    Fazit: Die Frühstücksauswahl ist zwar sehr überschaubar, bietet aber eine angenehme Mischung. Sowohl Vegane also auch pikante und klassische Frühstücks-Variationen werden abgedeckt. Die Preise sind  etwas höher, da es sich auch um frische Bio-Produkte handelt.

    Öffnungszeiten:

    Mo – Fr: 08:00 – 21:00 Uhr
    Sa: 08:00 – 14:00 Uhr

    Checkbox: MiaVia Brunch oder Frühstücksteller:
    Mo-Fr: Frühstücksteller / Samstag: Brunch Preis: 4,90.- Euro für Rührei od. Spieglei (3 Eier) bzw. Vitalfrühstück 9,90.- Euro – Heißgetränke sind nicht inkuldiert Brunch von-bis:
    jeden Samstag Reservierung:
    empfohlen (online oder telefonisch) Gastgarten:
    – Raucher/Nichtraucher:
    rauchfrei Vegetarisches/Veganes Frühstück:
    spezielle Angebote vorhanden WLAN:
    — Erreichbarkeit:
    Landstraßer Haupstraße 14-16, 1030 Wien – U3/U4 Station Landstraße – Straßenbahn: 0 bis Landstraße/Wien Mitte (ca. 2 Minuten Fußweg) – Bus: 74A Der VIENNA.AT-Redaktionstipp: Power Porridge – für einen kräftigen Start in den Tag

    Bilder: VIENNA.at/Maria Geisberger

    (Red)

    Sperrstunde: Wien Museum startet Gratis-Aktion bis zur Schließung

    Sperrstunde: Wien Museum startet Gratis-Aktion bis zur Schließung


    Das Wien Museum wird am 3. Februar für mehrere Jahre aufgrund von Sanierungsarbeiten geschlossen. Doch davor gibt es noch zahlreiche kostenlose Führungen und gratis Eintritt für die Besucher.Der Um- und Erweiterungsbau des Wien Museums am Karlsplatz...

    Das Wien Museum wird am 3. Februar für mehrere Jahre aufgrund von Sanierungsarbeiten geschlossen. Doch davor gibt es noch zahlreiche kostenlose Führungen und gratis Eintritt für die Besucher.Der Um- und Erweiterungsbau des Wien Museums am Karlsplatz beginnt nach der Schließung am 3. Februar 2019. Das Museum verabschiedet sich mit einem dichten Programm unter dem Motto “Sperrstunde”. Das Programm beinhaltet Spezialführungen, eine Schaurestaurierung, Familienateliers und musikalische Darbietungen.

    Das tolle daran: Alles bei freiem Eintritt. wobei ebenso die Ausstellungen Gemma, Gemma, Die erkämpfte Republik und Der fliegende Teppich, eine Kooperation mit Start Wien – Das Jugendcollege, besucht werden können.

    Das Programm “Sperrstunde” des Wien Museum Samstag, 19.1., 26.1., 2.2.: Curator‘s Choice – Führungen von KuratorInnen zu ihren Lieblingsobjekten im Wien Museum. Bei Sonntag mit Freunden (20.1., 27.1., 3.2.) führen 12 Wiener
    Persönlichkeiten durch das Museum und präsentieren ihre Highlights. Am Sonntag, 20.1., bringt der Schmusechor das Wien Museum von 15 bis 18.30 Uhr noch einmal zum Schwingen.* Mittwoch, 23.1., 18.30 Uhr: ZU GAST – ein Talkshowkonzentrat von Theater im Bahnhof mit Pia Hierzegger und Gästen, in Kooperation mit brut Wien, Eintritt: € 10 An fünf (bereits restlos ausverkauften) Abenden (25.1., 26.1., 31.1., 1.2. & 2.2.) erweist die österreichische Spiel- und Performancekompanie Nesterval dem Wien Museum mit ihrer Theaterproduktion “Das Festbankett” die Ehre. Sonntag, 27.1., 15 bis 18.30 Uhr: Klangforum Wien Sonntag, 3.2., 15 bis 19 Uhr: Das große Finale bestreiten schließlich Die Strottern gemeinsam mit der Franui Musicbanda mit einer Premiere ihres neuen Schubert-Programms Franzensfeste.

    Während der gesamten Sperrstunde: Museumsshop-Abverkauf.

    Sperrstunde: 19. Jänner bis 3. Februar 2019
    Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und Feiertag, 10 bis 18 Uhr

    Weitere Informationen finden Sie unter wienmuseum.at.

    (Red)

    Schlechte Aussichten für Beobachtung der totalen Mondfinsternis in Wien

    Schlechte Aussichten für Beobachtung der totalen Mondfinsternis in Wien


    Die ZAMG hat schlechte Nachrichten für alle, die die bevorstehende totale Mondfinsternis am Montag beobachten möchten: “Das Wetter ist leider nicht optimal.”“Leider nicht optimal” lautet die Wetterprognose der Zentralanstalt für Meteorologie...

    Die ZAMG hat schlechte Nachrichten für alle, die die bevorstehende totale Mondfinsternis am Montag beobachten möchten: “Das Wetter ist leider nicht optimal.”“Leider nicht optimal” lautet die Wetterprognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) für die Beobachtung der totalen Mondfinsternis Montagfrüh in Österreich. Einige dichte Wolkenfelder ziehen durch, im Flachland und den Becken Südösterreichs ist Nebel möglich.

    Wien: Wolken und Nebel könnten Blick auf Mondfinsternis trüben

    Die totale Verfinsterung des Mondes startet um 5.41 Uhr und ist im vollen Verlauf rund eine Stunde lang zu sehen. Für Beobachtungen sollte man sich jedenfalls warm anziehen: Die Meteorologen erwarten Frühtemperaturen zwischen minus 10 und minus 3 Grad Celsius.

    Die partielle Verfinsterung des Mondes beginnt um 4.34 Uhr, der Erdtrabant steht da noch relativ hoch im Westen. Zum Höhepunkt der Finsternis um 6.12 Uhr steht der Mond schon tief im Westnordwesten. Die totale Verfinsterung endet um 6.44 Uhr.

    Nächste totale Mondfinsternis zu Silvester 2028

    Die nächste totale Mondfinsternis, die man von Wien aus im vollen Verlauf sehen kann, findet erst am Silvesterabend 2028 statt. Die nächste partielle Mondfinsternis gibt es bereits in der Nacht auf den 17. Juli 2019.

    (APA/Red)

    Außenressort-Mitarbeiter war in antisemitischer Chat-Gruppe

    Außenressort-Mitarbeiter war in antisemitischer Chat-Gruppe


    Wegen antisemitischer und nationalistischer Witze in einer Chat-Gruppe sorgte 2017 die VP-nahe AG für Aufsehen. Ein Funktionär von damals arbeitet nun im Außenministerium. Der Skandal um eine antisemitische Chat-Gruppe der VP-nahen...

    Wegen antisemitischer und nationalistischer Witze in einer Chat-Gruppe sorgte 2017 die VP-nahe AG für Aufsehen. Ein Funktionär von damals arbeitet nun im Außenministerium.

    Der Skandal um eine antisemitische Chat-Gruppe der VP-nahen Aktionsgemeinschaft am Juridicum hat jetzt zumindest für eine Person ein mediales Nachspiel. Der junge Mann ist nämlich im Außenministerium tätig, dort angestellt noch, als die ÖVP das Ressort leitete. Nachdem der “Standard” das online bekannt gemacht hat, fordert nun ein ÖVP-EU-Mandatar Konsequenzen.

    ÖVP-EU-Mandatar fordert Konsequenzen

    Seniorenvertreter Heinz Becker, der bei der EU-Wahl heuer nicht mehr kandidiert, erklärt in einer Aussendung: “Der Beschuldigte muss sofort Konsequenzen ziehen, da er aktiv in diesen antisemitischen und die Menschenrechte verletzenden Chats mitgepostet hat.” Sollte er das nicht tun, liege es beim Außenministerium, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Es brauche Null-Toleranz gegen antisemitische Äußerungen und Handlungen. Das gelte auch dann, “wenn sie zwar strafrechtlich nicht geahndet werden aber nachweislich stattgefunden haben.”

    Außenamtsmitarbeiter musste vier Monatsgehälter zahlen

    Tatsächlich sind nämlich strafrechtlichen Ermittlungen gegen die Gruppenmitglieder eingestellt oder gar nicht eingeleitet worden. Während der Ermittlungen gegen den Außenamtsmitarbeiter sei dieser vier Monate ohne Bezüge beurlaubt gewesen, berichtet der Ministeriumssprecher dem “Standard”. Nach Abschluss der Ermittlungen – und “noch vor Bildung der neuen Bundesregierung” – sei der Mitarbeiter wieder in die Integrationssektion des Ministeriums aufgenommen worden, “da kein strafrechtlicher Tatbestand gegen ihn bestand”.

    (APA/red)

    AMS-Algorithmus: Frauen erhalten am meisten Förderungen

    AMS-Algorithmus: Frauen erhalten am meisten Förderungen


    Der neue AMS-Algorithmus spricht den wenigsten Frauen hohe Arbeitsmarkchancen zu. Das sei gut, so AMS-Vorstand Johannes Kopf. Somit würden sie nämlich mehr Förderung erhalten. Der derzeit im Testbetrieb befindliche AMS-Algorithmus zur Ermittlung der...

    Der neue AMS-Algorithmus spricht den wenigsten Frauen hohe Arbeitsmarkchancen zu. Das sei gut, so AMS-Vorstand Johannes Kopf. Somit würden sie nämlich mehr Förderung erhalten.

    Der derzeit im Testbetrieb befindliche AMS-Algorithmus zur Ermittlung der Arbeitsmarktchancen von Arbeitslosen führt nach Ansicht von AMS-Vorstand Johannes Kopf zu keiner Diskriminierung. Frauen seien in der mittleren Gruppe, die am meisten Förderungen erhalten soll, überrepräsentiert, sagte Kopf am Freitag vor Journalisten in Wien.

    Im Jahr 2019 läuft die geplante Einteilung von arbeitslosen Menschen in drei Kategorien mit hohen, mittleren und niedrigen Arbeitsmarktchancen via eines Computer-Algorithmus im Testbetrieb. Ab 2020 sollen die Ergebnisse als Grundlage für die Zuweisung in AMS-Fördermaßnahmen verwendet werden. Die Letztentscheidung habe der AMS-Berater, betonte Kopf. Es seien auch Auf- und Abstufungen durch den Berater möglich.

    Frauen erhalten in Gruppe 2 am meisten Förderungen

    Laut aktuellen Zahlen sind 9 Prozent der arbeitslosen Frauen in der Gruppe 1 (hohe Arbeitsmarkchancen), 62 Prozent in der Gruppe 2 und 29 Prozent in der Gruppe 3, so der AMS-Vorstand. Bei Männern seien es 16 Prozent in der oberen Kategorie, 51 Prozent in der mittleren und 33 Prozent hätten niedrige Arbeitsmarktchancen. Es gehe darum, dass “die richtigen Maßnahmen die richtigen Personen” erreichen, betonte Kopf.

    Auf Einladung des AMS stellte am Freitag OECD-Arbeitsmarktexpertin Kristine Langenbucher die unterschiedlichen Modelle zur Arbeitsmarktchancen-Ermittlung von Arbeitsämtern in Industriestaaten vor. Während Deutschland, Schweiz und Slowenien nur auf Einschätzung der Berater vertrauen, gibt es statistisches Profiling unter anderem in Australien, Belgien, Dänemark, Niederlande, Schweden und USA. In Dänemark, Niederlande und Schweden ist die Teilnahme durch die Arbeitslosen aber freiwillig.

    OECD empfiehlt statistisches Profiling

    Die OECD empfiehlt Staaten statistisches Profiling bei der Arbeitslosenförderung einzusetzen, um keine großen Ressourcen für Arbeitssuchende zu verschwenden, die schnell einen Job finden. Auf Basis der erhobenen Daten sollte die Beratung möglichst früh ansetzen und auch die Budgetplanung und Vergabe könnte genauer gesteuert werden. Die OECD-Expertin warnte aber davor, das Thema statistische Diskriminierung zu unterschätzen. Auch könne das AMS-Modell keine Diagnosen der Barrieren am Arbeitsmarkt feststellen. Es gebe auch Grenzen des statistischen Profilings, so die Arbeitsmarktexpertin. Als Problembereiche ortet Langenbucher verzerrte Daten, fehlende Genauigkeit und Mangel an Transparenz.

    Profiling in Österreich nicht freiwillig

    In Österreich hat das Wiener Sozialforschungsinstitut Synthesis ein Arbeitsmarktchancen-Modell für das AMS basierend auf Verwaltungsdaten entwickelt. Als Personenmerkmale werden unter anderem Geschlecht, Alter, Staatsbürgerschaft, Ausbildung, Betreuungspflichten und gesundheitliche Einschränkungen herangezogen. Auch der bisherige Erwerbsverlauf wird berücksichtigt, unter anderem der bisherige Beruf, das Ausmaß der Beschäftigung, die Häufigkeit und die Dauer von Arbeitslosigkeit und etwaige AMS-Kursmaßnahmen.

    Weil beim AMS-Modell nur Verwaltungsdaten verwendet würden, sei auch keine freiwillige Teilnahme durch Arbeitslose vorgesehen, sagte Kopf. In Dänemark, Niederlande und Schweden sei das Profiling freiwillig, weil zusätzliche Fragebögen zu Verhaltungsinformationen verwendet würden.

    (APA/red)

    17-Jähriger wegen Erpressung in Wien verurteilt: "Ich rauch´halt viel"

    17-Jähriger wegen Erpressung in Wien verurteilt: "Ich rauch´halt viel"


    Ein junger Wiener, der zum Tatzeitpunkt 16 Jahre alt war, hatte einem Bediensteten einer Reinigungsfirma mit Schlägen gedroht. Er brachte den um sieben Jahre älteren dazu, ihm innerhalb von zwölf Wochen 1.700 Euro zu überlassen.Der mittlerweile 17...

    Ein junger Wiener, der zum Tatzeitpunkt 16 Jahre alt war, hatte einem Bediensteten einer Reinigungsfirma mit Schlägen gedroht. Er brachte den um sieben Jahre älteren dazu, ihm innerhalb von zwölf Wochen 1.700 Euro zu überlassen.Der mittlerweile 17 Jahre alte Bursch wurde am Freitag dafür am Wiener Landesgericht wegen schwerer gewerbsmäßiger Erpressung zu zehn Monaten bedingter Haft verurteilt. Der Angeklagte lernte den Mann auf einer öffentlichen Toiletteanlage kennen, wo der 24-Jährige seit längerem beschäftigt ist. Eines Tages bat er die Reinigungskraft nach dem Pinkeln um fünf Euro, die ihm der Mann aus Gutmütigkeit borgte. Das brachte den Jugendlichen im Frühjahr 2018 auf die Idee, den Mann einzuschüchtern und finanziell auszunehmen.

    Der Bursch hatte damals keinen Job und damit kein Einkommen, erhielt aber von seiner Mutter täglich zehn Euro Taschengeld. Damit fand er nicht das Auslangen. “Ich rauch’ halt viel. Täglich zwei Packerln”, verriet der 17-Jährige einem Schöffensenat (Vorsitz: Alexandra Skrdla). Weil er obendrein bei einem Freund Schulden hatte, drohte er dem 24-Jährigen regelmäßig “Watschen” an, setzte diesen auch per SMS unter Druck und verlangte Geld. Umgehend begab sich der deutlich Ältere zum Bankomaten, behob einige Male nicht unbeträchtliche Beträge von bis zu 700 Euro und übergab diese dem Jugendlichen.

    Junger Wiener muss finanzielle Wiedergutmachung leisten

    Der 24-Jährige hinterließ im Zeugenstand einen schüchternen, recht hilflosen Eindruck. Er habe Angst gehabt, “dass er mich dumm und deppert schlägt”, daher habe er gezahlt. Ein Kollege des 24-Jährigen bekam schließlich die Erpressungen mit und begleitete diesen Ende Mai zur Polizei, wo Anzeige erstattet wurde.

    Der 17-Jährige, der mittlerweile dank eines engagierten Streetworkers eine Lehrstelle gefunden hat, war mit dem Urteil einverstanden, das ihm auch die finanzielle Wiedergutmachung auferlegte. Die Entscheidung des Schöffensenats ist rechtskräftig.

    (APA/Red)

    Waffenverbot in Wien ab 1. Februar: Erste Zonen stehen fest

    Waffenverbot in Wien ab 1. Februar: Erste Zonen stehen fest


    Bereits ab 1. Februar könnten in Wien zwei Waffenverbotszonen eingerichtet werden. Am Praterstern und am Donaukanal wolle die Wiener Polizei kontrollieren, zuvor aber umfangreich informieren. In Wien könnten bereits im kommenden Monat zwei...

    Bereits ab 1. Februar könnten in Wien zwei Waffenverbotszonen eingerichtet werden. Am Praterstern und am Donaukanal wolle die Wiener Polizei kontrollieren, zuvor aber umfangreich informieren.

    In Wien könnten bereits im kommenden Monat zwei Waffenverbotszonen eingerichtet werden. Derzeit sind Bereiche am Praterstern und Teile vom Donaukanal-Treppelweg am Franz-Josefs-Kai bei der U-Bahn-Station Schottenring in Planung, hieß es am Freitag seitens der Landespolizeidirektion. Für das Inkrafttreten werde der 1. Februar angepeilt. Die Bevölkerung soll zuvor “umfangreich” informiert werden.

    Waffenverbotszone am Wiener Donaukanal

    Der Treppelweg Höhe Schottenring könnte “möglicherweise beidseitig des Donaukanals” zur Waffenverbotszone werden, erläuterte Polizeisprecher Paul Eidenberger. “Die genauen geografischen Definitionen der beiden Waffenverbotszonen stehen noch nicht fest.” Diese würden dann in der Verordnung angeführt, die vor dem Inkrafttreten veröffentlicht werden muss. Die Bevölkerung werde außerdem über die verschiedenen Informationskanäle der Polizei und in herkömmlichen Medien über die Zonen aufgeklärt.

    Zonen vorerst nur befristet

    Waffenverbotszonen treten “jedenfalls drei Monate nach ihrem Wirksamwerden außer Kraft”, heißt es im Sicherheitspolizeigesetz (SPG). Ob diese Befristung ausgeschöpft wird, müsse abgewartet werden, sagte Eidenberger. “Eine Verlängerung der Waffenverbotszone ist denkbar und auch explizit im Gesetz so vorgesehen, wenn die rechtlich vorgegebenen Voraussetzungen dafür weiter bestehen”, betonte der Sprecher zu einem diesbezüglichen Bericht der “Kronen Zeitung” (Freitagsausgabe).

    Bei der Einrichtung einer Waffenverbotszone gehe es “ausschließlich um das Vorliegen gefährliche Angriffe und das möglichste Hintanhalten weiterer solcher Angriffe unter Verwendung von Waffen”, erklärte Eidenberger. Eine solche sicherheitspolizeiliche Verordnung am Praterstern würde demnach auch nicht in Zusammenhang mit dem dortigen Alkoholverbot stehen, das vom Magistrat erlassen wurde.

    Pendler am Praterstern mehr Sicherheit geben

    Falls es hier in Sachen Sicherheitsgefühl zu Parallelen kommen sollte, sei das umso besser. “Es ist für das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung, für Pendler am Praterstern oder Besucher der dortigen Lokalitäten sicher fördernd, zu wissen, dass man sich in einer Waffenverbotszone befindet”, hielt der Polizeisprecher fest.

    Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) hatte diese Woche seine Forderung nach einer Waffenverbotszone für ganz Wien bekräftigt – und eine Änderung des SPG gefordert, um dies zu ermöglichen. Er verstehe nicht, warum die Zone nur für die zwei genannten Plätze gelten sollte.

    (APA/red)

    Gewalt an Frauen: Kritik an Einrichtung einer neuen Notrufnummer

    Gewalt an Frauen: Kritik an Einrichtung einer neuen Notrufnummer


    Im Maßnahmenpaket gegen Gewalt an Frauen wurde auch die Einrichtung einer neuen Notrufnummer angekündigt. Da es bereits die Frauenhelpline gibt, stößt dieser Vorschlag nun auf Kritik.Die Frauenhelpline gegen Gewalt unter der Telefonnummer 0800 222...

    Im Maßnahmenpaket gegen Gewalt an Frauen wurde auch die Einrichtung einer neuen Notrufnummer angekündigt. Da es bereits die Frauenhelpline gibt, stößt dieser Vorschlag nun auf Kritik.Die Frauenhelpline gegen Gewalt unter der Telefonnummer 0800 222 555 existiert seit bereits 20 Jahren. Sie wird jährlich rund 8.000 Mal angerufen – das sind durchschnittlich 22 Anrufe pro Tag.

    Die geplante Errichtung einer zusätzlichen neuen Nummer durch Frauenministerin Juliane Bogner-Strauß würde zu Verunsicherung bei betroffenen Frauen und Mädchen führen, da die Frauenhelpline bereits bekannt ist, kritisiert der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser am Freitag in einer Aussendung.

    Zusätzliche Notrufnummer könnte zu Verunsicherung führen

    “Eine dreistellige Nummer haben wir durch die Polizei 133. Anstatt einer zusätzlichen Nummer sollte die bestehende Nummer 0800 222 555 noch viel mehr unterstützt, ausgebaut und beworben und in der gesamten Bevölkerung, vom Burgenland bis nach Vorarlberg, z.B. durch die Finanzierung von Informationskampagnen, noch mehr bekannt gemacht werden”, hieß es in der Aussendung.

    Die Frauenhelpline bietet rund um die Uhr Hilfe bei allen Formen struktureller, körperlicher, psychischer, verbaler, ökonomischer und sexueller Gewalt, inklusive Gewalt im Internet. Sie ist österreichweit, kostenlos und anonym erreichbar, zu bestimmten Zeiten werden muttersprachliche Beratungen – aktuell auf Arabisch, Bosnisch-Kroatisch-Serbisch, Englisch, Rumänisch, Türkisch und Ungarisch – angeboten.

    (Red)

    19-jährige Wienerin verfolgt und genötigt: Dreieinhalb Jahre Haft für Syrer

    19-jährige Wienerin verfolgt und genötigt: Dreieinhalb Jahre Haft für Syrer


    Dreieinhalb Jahre unbedingte Haft erhielt ein 30-Jähriger Syrer, der eine 19-jährige Wienerin im letzten Jahr verfolgt und genötigt hatte. Nur durch das rasche Eingreifen der Polizei konnte schlimmeres vermieden werden. Am Wiener Landesgericht ist am...

    Dreieinhalb Jahre unbedingte Haft erhielt ein 30-Jähriger Syrer, der eine 19-jährige Wienerin im letzten Jahr verfolgt und genötigt hatte. Nur durch das rasche Eingreifen der Polizei konnte schlimmeres vermieden werden.

    Am Wiener Landesgericht ist am Freitag ein 30-jähriger Mann wegen versuchter Vergewaltigung zu dreieinhalb Jahren unbedingter Haft verurteilt worden, nachdem er laut Anklage in Missbrauchsabsicht über eine junge Wienerin hergefallen war. Der Syrer, der seit 2014 in Österreich lebt, hatte die 19-Jährige verfolgt, als diese nach dem Training in ihrem Fitnessstudio mit der U-Bahn nach Hause wollte.

    30-Jähriger stellte 19-Jähriger nach

    Der inkriminierte Zwischenfall spielte sich am 12. Oktober 2018 kurz vor Mitternacht ab. Schon in der U-Bahn fielen der 19-Jährigen die anzüglichen Blicke des ihr unbekannten Mannes auf. Sie wechselte daher mehrfach den Waggon. Er folgte ihr jedes Mal. Als sie die U-Bahn verließ, setzte sich der Fremde an ihre Fersen, worauf die junge Frau per WhatsApp eine Freundin kontaktierte und um ihre Einschätzung bat, was zu tun sei. Der ihr unheimliche Mann ging ihr nach, vor ihrem Wohnhaus sprach er sie dann an. Sie sei “so schön” und er liebe sie, meinte der 30-Jährige. Die Frau versuchte den zudringlichen Mann abzuwimmeln, während sie über WhatsApp ihre Freundin aufforderte, die Polizei zu rufen.

    Polizei traf schnell am Tatort ein

    Als die 19-Jährige dem Mann keine weitere Beachtung mehr schenkte, drückte der Syrer sie laut Anklage gegen die Hausmauer, presste sich an sie, griff ihr in die Hose und war offensichtlich auf geschlechtliche Handlungen aus. Die 19-Jährige wehrte sich, vor allem aber hatte sie das Glück, dass die von der Freundin alarmierte Polizei rasch am Tatort eintraf. Die Beamten zogen den Syrer mit Gewalt von ihr weg und sprachen die Festnahme aus.

    Vor einem Schöffensenat (Vorsitz: Nina Steindl) mimte der 30-Jährige nun das Unschuldslamm. “Ich wollte nur neue Freunde haben”, gab er zu Protokoll. Um seine schlechten Deutschkenntnisse zu verbessern, hätte er Kontakt gesucht. Die junge Frau sei plötzlich vor ihm gestanden: “Ich habe sie gegrüßt. Ich habe ihr gesagt, wer ich bin.” Er habe nichts Böses gemacht: “Vergewaltiger stellen sich normalerweise nicht vor.” Auf ein Mal sei die Polizei da gewesen: “Ich bin nicht weggerannt, weil ich nichts gemacht habe. Ich hatte keinen Grund wegzulaufen.”

    1.000 Euro Wiedergutmachung

    Vor der Einvernahme der 19-Jährigen wurde auf Antrag ihres Rechtsbeistands Lian Kanzler die Öffentlichkeit ausgeschlossen. Der Senat schenkte in vollem Umfang der Darstellung der Zeugin und nicht der Version des Angeklagten Glauben. Die junge Frau bekam als Wiedergutmachung 1.000 Euro zugesprochen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, der Verteidiger bat um Bedenkzeit, die Staatsanwältin gab vorerst keine Erklärung ab.

    (APA/red)