Wien Aktuell – VIENNA.AT

    Umbrien: 75-jährige Wienerin erlitt bei Wanderung Herzstillstand

    Umbrien: 75-jährige Wienerin erlitt bei Wanderung Herzstillstand


    Am Samstagnachmittag erlitt eine Wiener Touristin bei einer Wanderung in Umbrien einen Herzstillstand und verstarb.Bei einem Ausflug in der Ortschaft Cascia nahe Perugia in Umbrien ist eine Wiener Touristin gestorben. Die 75-Jährige erlitt laut Angaben...

    Am Samstagnachmittag erlitt eine Wiener Touristin bei einer Wanderung in Umbrien einen Herzstillstand und verstarb.Bei einem Ausflug in der Ortschaft Cascia nahe Perugia in Umbrien ist eine Wiener Touristin gestorben. Die 75-Jährige erlitt laut Angaben der italienischen Gendarmerie während einer Wanderung mit ihrem Sohn einen Herzstillstand.

    Der Sohn habe die Notrettung alarmiert und versucht, der Mutter Hilfe zu leisten, hieß es. Ein Rettungshubschrauber, der von der Kleinstadt Fabriano aus abgeflogen sei, habe die Frau zu spät erreicht, teilten die Carabinieri der APA mit.

    (APA/Red)

    46-Jähriger setzte in Wien-Leopoldstadt eigenes Bett in Brand

    46-Jähriger setzte in Wien-Leopoldstadt eigenes Bett in Brand


    Am Freitagvormittag wurde die Polizei zu einem Brand in die Wehlistraße in Wien-Leopoldstadt gerufen. Der 46-jährige Bewohner der Wohnung dürfte sein eigenes Bett in Brand gesetzt haben.Gegen 10.20 Uhr wurde die Wiener Polizei zu dem Brand in der...

    Am Freitagvormittag wurde die Polizei zu einem Brand in die Wehlistraße in Wien-Leopoldstadt gerufen. Der 46-jährige Bewohner der Wohnung dürfte sein eigenes Bett in Brand gesetzt haben.Gegen 10.20 Uhr wurde die Wiener Polizei zu dem Brand in der Wehlistraße in Wien-Leopoldstadt gerufen. Ein 46-jähriger Mann sürfte sein eigenes Bett angezündet haben. Die Feuerwehr konnte die Brand rasch löschen, wie es in der Aussendung der Polizei am Samstag hieß.

    Aufgrund des Verdachts einer psychischen Erkrankung wurde der Mann von einem Amtsarzt in eine psychiatrische Abteilung eingewiesen.

    (Red.)

    Passanten in Wien-Leopoldstadt attackiert: 24-Jähriger in U-Haft

    Passanten in Wien-Leopoldstadt attackiert: 24-Jähriger in U-Haft


    Am Donnerstag attackierte ein 24-jähriger Mann mehrere Passanten in Wien, darunter auch Menschen jüdischen Glaubens. Nun wurde U-Haft über den Mann verhängt.Das gab Staatsanwaltssprecherin Nina Bussek der APA bekannt. Der Fall löste Diskussionen...

    Am Donnerstag attackierte ein 24-jähriger Mann mehrere Passanten in Wien, darunter auch Menschen jüdischen Glaubens. Nun wurde U-Haft über den Mann verhängt.Das gab Staatsanwaltssprecherin Nina Bussek der APA bekannt. Der Fall löste Diskussionen aus, da unter den Opfern Menschen jüdischen Glaubens waren. Dass die Übergriffe antisemitisch motiviert waren, konnte die Staatsanwaltschaft nicht bestätigen.

    Bereits am Mittwoch einen Passanten attackiert

    Ermittelt wird wegen gefährlicher Drohung und schwerer Körperverletzung. Den ersten Übergriff mit einer leichten Körperverletzung hat der Mann bereits am Mittwoch verübt. Einen antisemitischen Hintergrund gab es hier nicht. Am Donnerstag attackierte der offenbar psychisch beeinträchtigte Mann erst eine 37 Jahre alte Frau, anschließend einen Kippa-Träger. Zur Untersuchung des Mannes wurde ein Sachverständiger für Psychiatrie bestellt.

    IKG geht von antisemitischem Übergriff aus

    Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), sprach unterdessen gegenüber mehreren Tageszeitungen neuerlich von einem antisemitischen Übergriff. “Das war reinster Antisemitismus und sorgt für eine allgemeine Verunsicherung innerhalb der Gemeinde”, meinte Deutsch etwa in der “Kronen Zeitung”. Der Mann sei vor einem koscheren Restaurant gezielt auf Menschen losgegangen, die eine Kippa getragen haben. “Wir können uns das nicht gefallen lassen. Jeder in Österreich ist gefragt, klare Zeichen zu setzen, dass Angriffe auf Juden ein absolutes No-Go sind.”

    Antisemitische Vorfälle hätten zuletzt in Österreich generell zugenommen. Von der Politik forderte Deutsch in der “Kleinen Zeitung” deshalb eine Debatte über Fehler und Lösungen in der Integrationspolitik. “Lange Zeit haben die Parteien der Mitte hier nur zugeschaut. Man muss über muslimischen Antisemitismus ebenso wie über rechtsextremen diskutieren. Auch die Dämonisierung Israels, in allen Kreisen, speziell aber unter Linken, ist ein Problem, weil es nichts anderes als Antisemitismus ist, der als ‘political correct’ daherkommt”, so Deutsch. “Es ist wichtig, dass die Politik klarer macht, dass Angriffe auf Juden oder auch Moslems nicht toleriert werden”, betonte der IKG-Präsident in der Tageszeitung “Österreich”.

    (APA/Red)

    Messerstecherei in Wien-Favoriten: Anzeige wegen versuchten Mordes

    Messerstecherei in Wien-Favoriten: Anzeige wegen versuchten Mordes


    Am Freitagnachmittag geriet eine Rauferei zwischen mehreren Männern in der Jagdgasse in Wien-Favoriten außer Kontrolle. Ein Mann (28) wurde mit einem Messer im Brustbereich schwer verletzt.Bei der Rauferei in Wien-Favoriten wurde ein 28-jähriger Mann...

    Am Freitagnachmittag geriet eine Rauferei zwischen mehreren Männern in der Jagdgasse in Wien-Favoriten außer Kontrolle. Ein Mann (28) wurde mit einem Messer im Brustbereich schwer verletzt.Bei der Rauferei in Wien-Favoriten wurde ein 28-jähriger Mann derart schwer im Brustbereich verletzt, dass er mit einem Rettungshubschrauber in ein Spital geflogen werden musste. Zwei weitere Männer erlitten Schnittverletzungen an der Hand. Alle drei machten widersprüchliche Angaben, berichtete die Polizei.

    Messerstecherei in Wien-Favoriten: Ein Mann schwer verletzt

    Weshalb es zu der Auseinandersetzung in der Jagdgasse in Wien-Favoriten gekommen ist, ist unklar. Auch wie viele Männer an der Rauferei beteiligt waren, wird noch ermittelt. Laut Zeugen soll es sich um einen Streit zwischen mehreren Tschetschenen und Afghanen gehandelt haben, bei den zunächst Festgenommenen handelt es sich jedoch nur um Tschetschenen. Die Tatwaffe, ein Klappmesser, wurde sichergestellt. Alle drei Beteiligten wurden wegen Raufhandels und versuchten Mordes angezeigt.

    (APA/Red)

    Festnahme in Ottakring: Drogendealer versteckten Suchtgift in Wiener Drogerie

    Festnahme in Ottakring: Drogendealer versteckten Suchtgift in Wiener Drogerie


    Nachdem zwei Männer einer Polizistin in zivil Drogen anboten, konnte die Polizei in einem Regal hinter einem Glätteisen in einer Wiener Drogerie weiteres Suchtgift sicherstellen.Die Männer versteckten mehrere Baggies mit Marihuana in dem Geschäft bei...

    Nachdem zwei Männer einer Polizistin in zivil Drogen anboten, konnte die Polizei in einem Regal hinter einem Glätteisen in einer Wiener Drogerie weiteres Suchtgift sicherstellen.Die Männer versteckten mehrere Baggies mit Marihuana in dem Geschäft bei der Neulerchenfelder Straße in Wien-Ottakring. Ein Suchhund hatte die Drogen schlussendlich aufgespürt. Die Männer im Alter von 48 und 34 Jahren wurden am Freitag festgenommen, berichtete die Polizei am Samstag.

    Drogen in Wiener Drogerie gebunkert

    Der Slowake und der Österreicher versuchten Freitagvormittag, ihre Drogen auf der Neulerchenfelder Straße zu verkaufen und boten sie ausgerechnet einer Zivilpolizistin an. Die Beamtin ging auf den Deal ein, daraufhin überreichten ihr die Männer fünf Baggies mit Marihuana. Der 48- und der 34-Jährige wurden festgenommen. Der Drogensuchhund fand dann weiteres Suchtgift im Drogerieregal. Die Mitarbeiter des Geschäftes hatten von den Machenschaften nichts mitbekommen.

    (APA/red)

    Probleme mit Kupplung: Ford ruft in Österreich 5.700 Fahrzeuge zurück

    Probleme mit Kupplung: Ford ruft in Österreich 5.700 Fahrzeuge zurück


    In Österreich werden wegen Problemen mit der Kupplung rund 5.700 Autos von Ford zurückgerufen. Es könne ein Teil der Kupplungsanlage – die sogenannte Kupplungsdruckplatte – brechen, teilte ein Sprecher von Ford Deutschland am Freitag mit.In...

    In Österreich werden wegen Problemen mit der Kupplung rund 5.700 Autos von Ford zurückgerufen. Es könne ein Teil der Kupplungsanlage – die sogenannte Kupplungsdruckplatte – brechen, teilte ein Sprecher von Ford Deutschland am Freitag mit.In Deutschland sind fast 190.000 Fahrzeuge betroffen.

    Ford ruft 5.700 Fahrzeuge zurück

    Betroffen sind dem Sprecher zufolge die Baureihen Focus, C-Max, S-Max, Galaxy und Transit Connect. Das Problem bestehe bei Autos mit 1,0-, 1,5-, oder 1,6-Liter Ecoboost-Benzinmotoren und 6-Gang-Schaltgetriebe. Je nach Zustand und Art der Kupplung könne das Problem in manchen Fällen durch ein Software-Update behoben werden. Es könne aber auch sein, dass die gesamte Kupplung ausgetauscht werden muss.

    Erst Mitte der Woche hatte Ford wegen Problemen bei der Automatikschaltung 550.000 Wagen in den USA zurückrufen müssen. Damit habe der nun in Europa erfolgte Rückruf jedoch nichts zu tun, betonte der Sprecher.

    (APA/Red)

    Ab 2019 Führerscheinprüfungen in Österreich nicht mehr auf Türkisch

    Ab 2019 Führerscheinprüfungen in Österreich nicht mehr auf Türkisch


    Mit dem kommenden Jahr wird es in Österreich keine Führerscheinprüfungen auf Türkisch geben. Türkisch war bisher die zweithäufigste Prüfungssprache. Fahrschülern werde mit Englisch sowie Slowenisch und Kroatisch eine große Auswahl geboten, sagte...

    Mit dem kommenden Jahr wird es in Österreich keine Führerscheinprüfungen auf Türkisch geben. Türkisch war bisher die zweithäufigste Prüfungssprache.
    Fahrschülern werde mit Englisch sowie Slowenisch und Kroatisch eine große Auswahl geboten, sagte Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) in einer Stellungnahme gegenüber der APA. “Durch jede weitere angebotene Sprache entstehen der öffentlichen Hand nicht argumentierbare Kosten in fünfstelliger Höhe”, so Hofer.

    Führerscheinprüfung nur noch auf Deutsch, Englisch, Slowenisch und Kroatisch

    Im Herbst 2018 werden die neuen Fragenkataloge sowie Lehrmittel für die Fahrschulen erstellt, die ab dem Jahr 2019 zum Einsatz kommen sollen, informierte das Verkehrsministerium. Dabei gehe es um den Relaunch der Führerscheinfragen für die Klassen C, D, E und F. Prüfungen für die Klassen A und B können dann außerdem nur mehr auf Deutsch, Englisch, Slowenisch und Kroatisch abgelegt werden. Hofer werde den Verband der Fahrschulunternehmer anweisen, auf die Übersetzung von Prüfungsfragen und Lehrmitteln in die türkische Sprache zu verzichten.

    Die Möglichkeit der Ablegung des theoretischen Multiple-Choice-Tests in einer Fremdsprache ist laut Verkehrsministerium weder im Führerscheingesetz noch in der Fahrprüfungsverordnung (FSG-PV) vorgesehen. Im Staatsvertrag von 1955 wurde aber den slowenischen und kroatischen Minderheiten das Recht auf Verwendung ihrer Sprache zusätzlich zu Deutsch als Amtssprache eingeräumt.

    Keine Führerscheinprüfungen mehr auf Türkisch

    Die Möglichkeit die Prüfung in englischer oder türkischer Sprache abzulegen, beruhte bisher “lediglich auf einem Entgegenkommen”, hieß es aus dem Ministerium. Angebote auf Türkisch würden andere ethnische Minderheiten diskriminieren. So seien in der Vergangenheit immer wieder Wünsche nach Führerscheinprüfungen in arabischer, russischer, chinesischer oder albanischer Sprache geäußert worden, die “mit dem damit verbundenen Aufwand und den Übersetzungskosten abgelehnt” wurden.

    Von den 299.687 Führerscheinprüfungen im Vorjahr wurden 291.504 auf Deutsch absolviert. Türkisch rangierte bei den Fremdsprachen mit 3.631 Prüfungen an erster Stelle. Erst danach folgten Englisch (2.301 Prüfungen), Kroatisch (2.112) und Slowenisch (139).

    (APA/Red)

    Entschärfte Reisehinweise für die Türkei: "Erhöhtes Festnahmerisiko" besteht weiterhin

    Entschärfte Reisehinweise für die Türkei: "Erhöhtes Festnahmerisiko" besteht weiterhin


    Mit 18. Juli wurde der Ausnahmezustand in der Türkei aufgehoben. Deutschland und Österreich haben die Reisehinweise für Touristen leicht entschärft. Dennoch wird auf ein “erhöhtes Festnahmerisiko” und willkürliche Personenkontrollen...

    Mit 18. Juli wurde der Ausnahmezustand in der Türkei aufgehoben. Deutschland und Österreich haben die Reisehinweise für Touristen leicht entschärft. Dennoch wird auf ein “erhöhtes Festnahmerisiko” und willkürliche Personenkontrollen hingewiesen.Nach einem Bericht der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” nahm die deutsche Bundesregierung auch von einer weiteren Sanktion gegen die Türkei Abstand: Von der Deckelung der staatlichen Hermes-Bürgschaften für Exporte in die Türkei.

    Die deutsche Bundesregierung hatte die Reisehinweise vor fast genau einem Jahr am 20. Juli 2017 als Reaktion auf die Festnahme des Menschenrechtlers Peter Steudtner erstmals drastisch verschärft. Es war ein Kernelement einer neuen, härteren Türkei-Politik der Bundesregierung, für die vor allem der damalige Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) verantwortlich war. Vorausgegangen waren mehr als 20 Festnahmen deutscher Staatsbürger aus politischen Gründen seit dem gescheiterten Putschversuch 2016.

    Reisehinweise für Österreicher, die in die Türkei reisen wollen

    Das österreichische Außenministerium warnt auf seiner Homepage, dass auch nach der Aufhebung des Ausnahmezustands es dennoch weiterhin verstärkt zu Personenkontrollen kommen könne. Es bestehe Ausweispflicht, gültige Ausweispapiere seien daher stets mitzuführen. Eine Verschärfung, zum Beispiel eine Festlegung einer Ausgangssperre kann jederzeit und kurzfristig erfolgen.

    Bei der Einreise von österreichischen Staatsbürgern und anderen EU-Bürgern komme es vereinzelt zu vorübergehenden Festnahmen und Anhaltungen sowie zu Zurückweisungen, ohne dass konkrete Vorwürfe bzw. genaue Gründe seitens der türkischen Behörden bekanntgegeben würden. Die österreichischen Vertretungsbehörden in der Türkei würden bei Festnahmen österreichischer Staatsangehöriger nicht immer rechtzeitig unterrichtet. Bei Personen, gegen die die türkischen Behörden strafrechtlich vorgehen, könne eine Ausreisesperre verhängt werden.

    (APA/Red)

    Pressbaum: Mann stirbt bei Verkehrsunfall auf A1

    Pressbaum: Mann stirbt bei Verkehrsunfall auf A1


    Am Samstagfrüh ereignete sich auf der Westautobahn (A1) in Fahrtrichtung Wien bei Pressbaum ein tödlicher Verkehrsunfall.Auf der Richtungsfahrbahn Wien der Westautobahn (A1) bei Pressbaum (Bezirk St. Pölten) hat sich Samstagfrüh ein tödlicher...

    Am Samstagfrüh ereignete sich auf der Westautobahn (A1) in Fahrtrichtung Wien bei Pressbaum ein tödlicher Verkehrsunfall.Auf der Richtungsfahrbahn Wien der Westautobahn (A1) bei Pressbaum (Bezirk St. Pölten) hat sich Samstagfrüh ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet. Nach Polizeiangaben kam der Lenker eines Autos ums Leben, seine Beifahrerin und ein Mädchen wurden schwerst verletzt. Eine rumänische Familie sei verunglückt, sagte ein Sprecher.

    Tödlicher Verkehrsunfall auf A1

    Zeugen zufolge war der Wagen nach einer ruckartigen Bewegung von der Fahrbahn und auf die Böschung geraten, hatte sich überschlagen und blieb schließlich auf dem Fach liegen, teilte die Landespolizeidirektion Niederösterreich mit. Für den Lenker kam jede Hilfe zu spät. Die Beifahrerin und das Mädchen, ein Kleinkind, wurden in Krankenhäuser transportiert.

    Polizei und Asfinag sprachen von einem Alleinunfall. Eine vorübergehende Totalsperre der Richtungsfahrbahn Wien war die Folge. Der Verkehr wurde für etwa zwei Stunden – bis gegen 9.45 Uhr – bei Pressbaum von der A1 abgeleitet.

    (APA/Red)

    Autounfall im Ausland: UNIQA gibt wichtige Tipps

    Autounfall im Ausland: UNIQA gibt wichtige Tipps


    Wer mit dem Auto in den Urlaub fährt, muss einiges beachten. Doch was passiert eigentlich, wenn im Ausland mit dem Auto etwas passiert? Experten von UNIQA Österreich geben Antwort auf die wichtigsten Fragen. Welches Recht gilt wenn ich einen Unfall mit...

    Wer mit dem Auto in den Urlaub fährt, muss einiges beachten. Doch was passiert eigentlich, wenn im Ausland mit dem Auto etwas passiert? Experten von UNIQA Österreich geben Antwort auf die wichtigsten Fragen. Welches Recht gilt wenn ich einen Unfall mit dem Auto im Ausland habe?

    Es gilt immer das Recht des Landes, in dem der Unfall passiert ist. Achtung: Unterschreiben Sie niemals ein Schuldeingeständnis oder Dokumente, die Sie nicht verstehen – auch nicht für die Polizei!

    Was ist zu tun, wenn ich den Unfall verursacht habe oder die Schuld nicht eindeutig beim Gegner liegt?

    Melden Sie den Unfall bei Blechschäden innerhalb einer Woche Ihrer Kfz Haftpflicht-Versicherung. Bei Personenschäden ist vor Ort ein Anwalt meist hilfreich.

    Wer zahlt, wenn die Schuld eindeutig beim Gegner liegt?

    Innerhalb der EU, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz geht die Schadenregulierung einfach. Kontaktieren Sie den Verband der Verscherungsunternehmen Österreichs unter 0043 1 7 11 56-0. Hier erfahren Sie alle wichtigen Informationen zum ausländischen Fahrzeug und zu jeder Korrespondenz-Versicherung, die in Österreich den Schaden abwickelt.

    Was, wenn ich mit dem Mietwagen einen Unfall habe?

    Informieren Sie noch am Unfallort den Auto-Vermieter. Lassen Sie das Fahrzeug nicht ohne Rücksprache abschleppen oder reparieren.

    Was passiert wenn ich außerhalb der EU einen Unfall habe?

    Außerhalb der EU wird es deutlich komplizierter. Sie müssen sich zur Schadenabwicklung direkt an den ausländischen Versicherer wenden. Bei sprachlichen und bürokratischen Hürden ist es oft hilfreich, einen Anwalt bzw. Ihre Rechtsschutz-Versicherung einzuschalten.

    Was muss ich tun, wenn ich verletzt wurde?

    Sie müssen unbedingt im Reiseland ein ärztliches Attest ausstellen. Nachträglich in Österreich eingeholte Atteste werden von der ausländischen Haftpflicht-Versicherung häufig nicht anerkannt.

    Mitführpflichten Europa – das darf im Ausland im Auto nicht fehlen:

    Warnweste, Warndreieck, Verbandskasten – wer in Österreich mit dem Auto unterwegs ist, hat diese Dinge ohnehin schon mit an Bord. In einigen Urlaubsländern reicht das allerdings nicht. Hier gelten weitere Mitführpflichten. Beispiele gefällig? Bitteschön:

    Warnweste für alle Insassen: z.B. Frankreich, Italien, Kroatien, Slowenien, Slowakei, Tschechien, Ungarn. Feuerlöscher: Verpflichtend z.B. für Griechenland, Rumänien, Bulgarien, Türkei, gesamtes Baltikum; empfohlen für Fahrten nach Dänemark, Belgien, Mazedonien, Polen, Norwegen und Schweden. Ersatzlampenset: Verpflichtend für Kroatien, Tschechien, Dänemark, Slowenien; empfohlen für Ungarn, Italien, Slowakei, Norwegen, Frankreich, Portugal und Spanien. Zweites Warndreieck: Verpflichtend für Türkei, Spanien, Zypern; im Falle von Wohnwagenhängern auch in Kroatien und Slowenien. Abschleppseil: Albanien, Mazedonien, Serbien und Montenegro. Ersatzreifen: Sofern serienmäßig vorhanden, verpflichtend für Slowakei, Tschechien, Ungarn, Montenegro, Serbien und Spanien. Falls nicht, muss ein Reparaturset oder Reparaturspray mitgeführt werden.

    (Red.)

    Wien-Donaustadt: Fahrbahnsanierungsarbeiten auf Erzherzog-Karl-Straße

    Wien-Donaustadt: Fahrbahnsanierungsarbeiten auf Erzherzog-Karl-Straße


    Am kommenden Dienstag beginnen die nächtlichen Fahrbahnsarnierungen auf der Erzherzog-Karl-Straße in Wien-Donaustadt. Als geplantes Bauende wird der 3. August angestrebt. Am 24. Juli 2018 beginnt die MA 28 – Straßenverwaltung und Straßenbau...

    Am kommenden Dienstag beginnen die nächtlichen Fahrbahnsarnierungen auf der Erzherzog-Karl-Straße in Wien-Donaustadt. Als geplantes Bauende wird der 3. August angestrebt.

    Am 24. Juli 2018 beginnt die MA 28 – Straßenverwaltung und Straßenbau aufgrund von Zeitschäden und nach Aufgrabungen mit Fahrbahnsanierungsarbeiten in der Erzherzog-Karl-Straße auf Höhe der Hausnummer 108 (Sportplatz Stadlau) im 22. Bezirk. Die Arbeiten erfolgen in vier Nächten zwischen 20 Uhr abends und 5 Uhr morgens bei Inanspruchnahme von einem der beiden Fahrstreifen.Wien. Örtlichkeit der Baustelle: 22., Erzherzog-Karl-Straße 108 (auf Höhe des Sportplatzes Stadlau).

    Wiener Schülerin bei Absturz in Kärnten schwer verletzt

    Wiener Schülerin bei Absturz in Kärnten schwer verletzt


    Am Freitag ist eine Wiener Schülerin beim Pilze-Suchen in Kärnten beim Absteigen am felsigen Gelände 30 Meter in die Tiefe gestürzt und schwer verletzt worden. Ein 13-jähriges Mädchen aus Wien ist am Freitag beim Pilze suchen im Kärnten-Urlaub...

    Am Freitag ist eine Wiener Schülerin beim Pilze-Suchen in Kärnten beim Absteigen am felsigen Gelände 30 Meter in die Tiefe gestürzt und schwer verletzt worden.

    Ein 13-jähriges Mädchen aus Wien ist am Freitag beim Pilze suchen im Kärnten-Urlaub nahe Spittal an der Drau abgestürzt und schwer verletzt worden. Laut Polizei war die Schülerin mit ihrer 14-jährigen Freundin und deren Mutter unterwegs, als schlechtes Wetter aufzog und das Trio absteigen wollte. Im steilen, felsdurchsetzten Gelände rutschte die 13-Jährige aus und stürzte 30 Meter in ein Bachbett. Die 49-Jährige stieg zu dem schwer verletzten Mädchen ab, leistete Erste Hilfe und alarmierte die Rettungskräfte. Die Bergrettung barg das Mädchen mit einem Seil von einem Notarzthubschrauber aus.

    APA/red

    Auffahrunfall in Kärnten: Auch Wiener unter den Verletzten

    Auffahrunfall in Kärnten: Auch Wiener unter den Verletzten


    Am Freitag kam es in Kärnten zu einem Auffahrunfall, wobei vier Menschen verletzt wurden. Darunter war auch ein 33-jähriger Wiener und dessen dreijähriger Sohn. Einem links abbiegenden und dem hinter diesem wartenden Pkw war laut Polizei eine...

    Am Freitag kam es in Kärnten zu einem Auffahrunfall, wobei vier Menschen verletzt wurden. Darunter war auch ein 33-jähriger Wiener und dessen dreijähriger Sohn.

    Einem links abbiegenden und dem hinter diesem wartenden Pkw war laut Polizei eine 22-jährige Lenkerin mit ihrem Auto ungebremst aufgefahren. Alle Verletzten wurden ins Klinikum Klagenfurt eingeliefert.

    APA/red

    Wiener Linien: Fahrerlose Busse in Seestadt unterwegs

    Wiener Linien: Fahrerlose Busse in Seestadt unterwegs


    Nach drei Monaten auf einem abgeschotteten Testgelände waren die fahrerlosen Busse der Wiener Linien am Freitag zum ersten mal im öffentlichen Raum unterwegs. Ab dem ersten Halbjahr 2019 sollen die Mini-Busse dann ihren Dienst in der Seestadt Aspern...

    Nach drei Monaten auf einem abgeschotteten Testgelände waren die fahrerlosen Busse der Wiener Linien am Freitag zum ersten mal im öffentlichen Raum unterwegs. Ab dem ersten Halbjahr 2019 sollen die Mini-Busse dann ihren Dienst in der Seestadt Aspern aufnehmen.

    Geplant ist eine Strecke von 2,2 Kilometern Länge mit voraussichtlich sechs Haltestellen, sagte Projektleiter Johannes Liebermann am Rande eines Medientermins im APA-Gespräch. Wo genau diese sein werden, ist noch in Abstimmung. Fix ist, dass der Parcours bei der U2-Endstation Seestadt startet und von dort über die Janis-Joplin-Promenade und die Maria-Tusch-Straße einen Bogen in südwestliche Richtung beschreibt, wo man in den 84A umsteigen kann. Dann geht es die gleiche Strecke wieder zurück.

    Laut Liebermann wird der Betrieb mit zwei Bussen wohl nur in der ersten Tageshälfte stattfinden. Vorstellbar ist etwa eine Taktung zwischen 8.00 und 13.00 Uhr. In welchen Abständen die kleinen Gefährte herangerollt kommen, ist ebenfalls noch nicht klar. Fix ist, dass die maximale Laufzeit mit einem Ladevorgang neun Stunden beträgt, bei derzeitigen Temperaturen aber deutlich niedriger ist: “Derzeit verbrauchen wir mehr Strom mit der Klimatisierung als dem Fahrbetrieb”, so der Projektchef.

    Fahrerlose Busse der Wiener Linien

    Eine chauffeurlose Dauerlinie für die Seestadt wird es aber vorerst ohnehin nicht geben. Denn die ganze Sache rund um die ersten autonomen E-Busse in der Bundeshauptstadt ist ein vom Bund gefördertes Forschungsprojekt mit diversen Unternehmen an Bord und folglich zeitlich begrenzt. Es läuft bis Juni 2020. Insofern ist das Seestadt-Shuttle auch kein offizieller Teil des Wiener-Linien-Netzes, Ticket brauchen die Passagiere nicht. Bei schlechtem Wetter oder anderen Störfaktoren wird das Bus-Duo nicht unterwegs sein.

    Wie geht es nun weiter? Sobald die Haltestellen endgültig fixiert und gebaut sind, müssen die autonomen Busse die Strecke noch “lernen” – sprich: das System muss entsprechend programmiert werden. Dann beginnen die noch fahrgastlosen Testfahrten. Denn so autonom wie vielleicht vermutet, sind die lediglich zehn Passagiere fassenden Fahrzeuge nämlich nicht. Sie können nur vorher fix vorgegebene Parcours bewältigen. Bei Hindernissen – also wenn etwa jemand vor den Bus läuft oder Gegenstände auf der Straße liegen – hält der E-Bus an. Selbstständig ausweichen kann er nicht. Dafür gibt es einen eigens ausgebildeten “Operator”, der mitfährt und zudem bei brenzligen oder unklaren Situationen eingreifen kann. Ein solcher Begleiter ist nach jetziger Gesetzeslage ohnehin zwingend vorgeschrieben.

    Wiener Seestadt: Busse ab 2019 im Dienst

    Selbstständig auf Ampeln reagieren soll der Bus aber schon, indem die Lichtanlage gewissermaßen mit dem Bus kommuniziert. Für die heutige Medien-Probefahrt auf einer Länge von 500 Metern wurde eine solcherart technisch aufgerüstete Ampel bereits eingesetzt.

    Mittel- bis langfristig wollen die Wiener Linien selbstfahrende Busse natürlich sehr wohl ins herkömmliche Öffi-Netz integrieren, wie Geschäftsführerin Alexandra Reinagl bekräftigte. Denkbar sei dies freilich vorerst lediglich am Stadtrand – etwa als Zubringer zur U-Bahn. Für das dicht bebaute Gebiet sei ein fahrerloser Betrieb aber noch ferne Zukunftsmusik.

    APA/red

    Joker-Ziehung: Live-Übertragung im ORF wegen Störfall unterbrochen

    Joker-Ziehung: Live-Übertragung im ORF wegen Störfall unterbrochen


    Am Mittwoch kam es zum ersten Mal in 30 Jahren zu einem Störfall bei der Lottoziehung “6 aus 45”. Laut Günter Engelhart, Sprecher der Österreichischen Lotterien, hatte eine andere Kugel bei der sechsten und letzten Jokerstelle die Zweier-Kugel aus...

    Am Mittwoch kam es zum ersten Mal in 30 Jahren zu einem Störfall bei der Lottoziehung “6 aus 45”. Laut Günter Engelhart, Sprecher der Österreichischen Lotterien, hatte eine andere Kugel bei der sechsten und letzten Jokerstelle die Zweier-Kugel aus der Vorrichtung herausgeschossen, obwohl der Mechanismus, wenn eine Kugel als gezogen gilt, schon in Gang gesetzt war.

    Störung bei Joker-Ziehung im ORF

    “Normalerweise fallen die zehn Kugeln (null bis neun, Anm.) in die Trommel, dann beginnt Druckluft zu blasen, welche die Kugeln durcheinander wirbelt”, erläuterte Engelhart. Am Boden der Trommel geht eine Fangvorrichtung auf. Sobald eine Kugel in diese hineinfällt, wird ein Kontakt ausgelöst. Dadurch lässt einerseits die Druckluft nach, andererseits geht die Klappe der Fangvorrichtung zu und lässt die darin befindliche Kugel unten in eine Schiene fallen, in der die gezogenen Ziffern aufgefangen werden.

    “In dem Fall hat der Zweier den Kontakt bereits ausgelöst und den Mechanismus in Gang gesetzt”, sagte Engelhart. In der kurzen Zeitspanne, bis die Klappe der Fangvorrichtung geschlossen wird, hatte aber eine andere Kugel den Zweier wieder hinausgeschossen – zum ersten Mal in 30 Jahren Joker-Ziehung. “Der Zweier galt daher als nicht gezogen”, sagte der Lotterien-Sprecher.

    Live-Übertragung im ORF nach Panne bei Joker-Ziehung unterbrochen

    Die Konsequenz war, dass die Live-Übertragung im ORF, für die immer nur ein sehr enges Zeitfenster offen ist, abgebrochen wurde. Die letzte Stelle des Joker wurde auf dem Ersatzgerät gezogen – wie immer unter notarieller Aufsicht. Statt des Zweiers stand dann die Ziffer drei am Ende. “Der Abbruch der Live-Übertragung hat übrigens keine Auswirkung auf die Gültigkeit der Ziehung. Voraussetzung ist, dass der Notar dabei ist. Dieser vertritt die Öffentlichkeit”, stellte Engelhart klar.

    Das Gerät, bei dem sich der Zwischenfall ereignete, wurde abgeschaltet. Die Störung wurde als Zufall gewertet, wie er eben einmal in 30 Jahren vorkommen könnte. Anlass, das System zu überdenken, sei der Vorfall jedenfalls nicht gewesen, so Engelhart.

    Ob jemand mit dem Zweier einen Joker-Haupttreffer gehabt hätte, wissen die Österreichischen Lotterien nicht sicher. “Wir machen keine Gewinnermittlung für nicht gezogene Zahlen. Gemeldet hat sich jedenfalls niemand, der gesagt hätte: ‘Pfau, mit einem Zweier hätt’ ich den Haupttreffer gehabt'”, sagte Engelhart. Der Dreier an letzter Stelle führte jedenfalls zu einem Joker-Jackpot bei der kommenden Ziehung am Sonntag. Mehr als 165.000 Euro blieben im Topf. Am Sonntag wird – hoffentlich störungsfrei – um rund 300.000 Euro gespielt.

    (APA/Red)

    Frau lockte Raubopfer in Wien-Ottakring in Falle: Angeklagte bekommt Schuldsprüche

    Frau lockte Raubopfer in Wien-Ottakring in Falle: Angeklagte bekommt Schuldsprüche


    Vor inzwischen mehr als einem Jahr wurden zwei Männer von eine attraktiven Frau in eine Wohnung in Wien-Ottakring gelockt, wo die beiden von anderen Männern verprügelt, beraubt und eingesperrt wurden. Für die Angeklagte gab es nun Schuldsprüche. Bei...

    Vor inzwischen mehr als einem Jahr wurden zwei Männer von eine attraktiven Frau in eine Wohnung in Wien-Ottakring gelockt, wo die beiden von anderen Männern verprügelt, beraubt und eingesperrt wurden. Für die Angeklagte gab es nun Schuldsprüche.

    Bei der Fortsetzung des Prozesses gegen die Frau sowie zwei Mittäter am Freitag am Straflandesgericht wurden die Angeklagten zu unbedingten Strafen verurteilt. Ein Beschuldigter entzog sich dem Verfahren erneut. Die Frau wurde von dem Schöffensenat (Richterin Martina Frank) unter anderem wegen schweren Raubes, schwerer Nötigung und Freiheitsentziehung zu drei Jahren unbedingter Haftstrafe verurteilt, der bereits vorbestrafte Komplize fasste sieben Jahre unbedingt aus. Beide Beschuldigte nahmen ihr Urteil an. Da der Staatsanwalt keine Erklärung abgab, ist das Urteil aber noch nicht rechtskräftig. Der dritte Angeklagte, der auch bei dem ersten Prozesstermin nicht erschienen war, war von der Polizei nicht in seiner Wohnung auffindbar gewesen.

    Männer wurden in Wohnung in Wien-Ottakring verprügelt

    Die beiden Angeklagten hatten die Taten bereits grundsätzlich gestanden, wobei sie aber jeweils den anderen als Haupttäter sahen. Die 25-Jährige leugnete zudem auch ihre Beteiligung an dem schweren Raub. Unbestritten war aber der Tathergang: Die beiden späteren Opfer wollten die 25-Jährige am 30. Mai 2017 in Ottakring für einen gemeinsamen Abend treffen und holten sie mit dem Auto ab. Die attraktive Frau dürfte aber ganz andere Pläne verfolgt haben: Weil einer der beiden Männer ein Auto fuhr – das allerdings gar nicht ihm gehörte -, ging sie gemeinsam mit ihren zwei Komplizen wohl davon aus, dass bei ihm etwas zu holen sei.

    Im Auto gab sie an, etwas vergessen zu haben und ließ sich nach Hause bringen. Dort warteten die beiden Komplizen. Der Einvernahme eines der Opfer zufolge wurden sie gleich mit einem Fußtritt durch das offene Fenster in Empfang genommen und dann in die Wohnung geprügelt. In der Wohnung wurde es dann laut der Aussage “extrem Guantanamo Bay”. Die beiden Männer wurden immer wieder mit den Worten “Willst du mich fighten” mit Ohrfeigen traktiert und mit einem Messer bedroht. Selbst als sie Bargeld und Handys bereits übergeben hatten, setzte es noch Prügel.

    Attraktive Frau lockte Männer in Wiener Wohnung

    Ein Opfer durfte unter massiven Drohungen, nicht die Polizei zu alarmieren, nach einiger Zeit gehen. Das andere, ein 25-Jähriger Mann, wurde noch die ganze Nacht hindurch festgehalten. Erst als alle Beteiligten am nächsten Morgen das Handy des 25-Jährigen zu Geld machen wollten, gelang diesem die Flucht in eine Bank. Das brachte ihn zunächst aber noch weiter in die Bredouille. Die junge Frau hatte ihn nämlich zuvor zu einer Videoaufnahme gezwungen, in der er zugab, sie vergewaltigt zu haben. Dies, um etwas gegen ihn etwas in der Hand zu haben, sollte er trotz massiver Drohungen doch Anzeige erstatten.

    Beim ersten Prozesstermin schoben die von Philipp Winkler und Alexander Philipp verteidigten Angeklagten einander die Schuld zu, waren aber grundsätzlich geständig. Wegen dieses Geständnisses und der akuten Drogensucht zum Tatzeitpunkt des Mannes bat Winkler am Freitag um ein mildes Urteil. Bei einem Strafrahmen von bis zu 20 Jahren nahm der mehrfach Vorbestrafte die sieben Jahre dann auch an. Bei der 25-Jährigen wurden ihr bisheriger tadelloser Lebenswandel und ihr Teilgeständnis als Milderungsgrund gesehen. Auch sie nahm nach Rücksprache mit ihrem Anwalt das Urteil an. Weil der Staatsanwalt keine Erklärung abgab, ist das Urteil noch nicht rechtskräftig.

    APA/red

    Hofer-Rückruf: Hängesessel "Gardenline"-Haken könnte reißen

    Hofer-Rückruf: Hängesessel "Gardenline"-Haken könnte reißen


    Der Lebensmittelhändler Hofer hat einen Rückruf gestartet: Der Hängesessel “Gardenline” enthält einen Haken im Lieferumfang, der reißen könnte. Hofer und die Miles GmbH als Lieferant rufen den “Gardenline Hängesessel” zurück. Der...

    Der Lebensmittelhändler Hofer hat einen Rückruf gestartet: Der Hängesessel “Gardenline” enthält einen Haken im Lieferumfang, der reißen könnte.

    Hofer und die Miles GmbH als Lieferant rufen den “Gardenline Hängesessel” zurück. Der mitgelieferte Haken für die Deckenmontage könnte wegen Materialermüdung reißen, warnte der Diskonter am Freitag in einer Aussendung. Der Hängesessel war seit 19. April erhältlich, mittlerweile wurde der Verkauf gestoppt. Das Produkt könne in allen Filialen zurückgegeben werden, der Kaufpreis werde auch ohne Beleg erstattet, erklärte Hofer.

    APA/red

    Passanten in Wien-Leopoldstadt attackiert: Antisemitische Taten "nicht bestätigt"

    Passanten in Wien-Leopoldstadt attackiert: Antisemitische Taten "nicht bestätigt"


    Ein 24-Jähriger hat am Donnerstag in Wien-Leopoldstadt mehrere Passanten, darunter auch einige Juden, attackiert. Der Mann wurde in Verwahrungshaft genommen und Ermittlungen wegen schwerer Körperverletzung und gefährlicher Drohung angestellt. “Wir...

    Ein 24-Jähriger hat am Donnerstag in Wien-Leopoldstadt mehrere Passanten, darunter auch einige Juden, attackiert. Der Mann wurde in Verwahrungshaft genommen und Ermittlungen wegen schwerer Körperverletzung und gefährlicher Drohung angestellt.

    “Wir gehen von zumindest drei Opfern aus”, sagte die Behördensprecherin. Noch sei das Ermittlungsverfahren am Anfang, weitere Opfer könnten hinzukommen. Auch seien sie noch nicht alle einvernommen worden, Aussagen von Zeugen müssen erst eingeholt werden. Unter den Opfern sollen jedenfalls nicht ausschließlich Juden sein. Dass die Übergriffe des 24-Jährigen antisemitisch motiviert waren, “kann ich nicht bestätigen”, betonte Bussek. Eine diesbezügliche Informationen wurde der Behörde von der Polizei bisher auch nicht übermittelt, sondern die Auskunft, dass es sich um “wahllos ausgesuchte Opfer” gehandelt hätte. Die Staatsanwaltschaft wartet noch auf einen schriftlichen Bericht der Exekutive.

    Ermittelt wird jedenfalls wegen gefährlicher Drohung und schwerer Körperverletzung. Im Paragraf 83 Strafgesetzbuch (StGB) ist geregelt, dass dieses Delikt auch für Täter gilt, die “mindestens drei selbstständige Taten (§ 83 Abs. 1 oder Abs. 2) ohne begreiflichen Anlass und unter Anwendung erheblicher Gewalt begangen” haben. Für die schwere Körperverletzung drohen bis zu drei Jahre Haft.

    Mann attackierte auch mehrere Juden

    Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) twitterte am Donnerstagabend, dass ein möglicher antisemitischer Hintergrund geprüft werde. Die Regierung kämpfe “entschieden gegen jede Form von Antisemitismus”. Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), zeigte sich in einem Facebook-Posting am Donnerstag schockiert. Der von ihm als antisemitisch eingestufte Vorfall zeige aber auch, “dass wir uns nicht einschüchtern lassen und uns zur Wehr setzten.” Deutsch dankte einem IKG-Mitarbeiter, der Augenzeuge des Übergriffs auf einen Kippa-Träger wurde, die Polizei verständigte und den Angreifer verfolgte.

    Schockiert zeigte sich auch FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus in einer Aussendung am Freitag. Beim Angreifer handle es sich um einen Mann mit türkischem Migrationshintergrund. “Seit Jahren warnen wir vor diesem aus muslimischen Ländern importierten Antisemitismus. Ich kann es nicht akzeptieren, dass Wiener aufgrund des Tragens einer Kippa attackiert werden”, so Gudenus.

    Wien-Leopoldstadt: Noch kein antisemitischer Hintergrund

    Nachdem ein 24 Jahre alter Mann am Donnerstag in der Wiener Leopoldstadt mehrere Passanten attackiert hat, hat die Staatsanwaltschaft am Freitag einen Antrag auf U-Haft gestellt. Der Mann befand sich in Gewahrsam in der Justizanstalt. Außerdem wurde ein Sachverständiger für Psychiatrie bestellt, der den Mann begutachten wird, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Nina Bussek, am Freitag der APA.

    Gegen den Österreicher wird wegen schwerer Körperverletzung und gefährlicher Drohung ermittelt, sagte Bussek. “Wir gehen von zumindest vier Opfern aus”, sagte die Behördensprecherin. Noch sei das Ermittlungsverfahren am Anfang, weitere Opfer könnten hinzukommen. Den ersten Übergriff mit einer leichten Körperverletzung hat der Mann bereits am Mittwoch verübt. Einen antisemitischen Hintergrund gab es hier nicht. Am Donnerstag attackierte der offenbar psychisch beeinträchtigte Mann erst eine 37 Jahre alte Frau, anschließend einen Kippa-Träger.

    Aussagen von Opfern und Zeugen sind noch ausständig. Dass die Übergriffe des 24-Jährigen antisemitisch motiviert waren, “kann ich nicht bestätigen”, betonte Bussek. Diesbezügliche Informationen wurde der Behörde von der Polizei bisher auch nicht übermittelt, sondern die Auskunft, dass es sich um “wahllos ausgesuchte Opfer” gehandelt hätte. Die Staatsanwaltschaft wartet noch auf einen schriftlichen Bericht der Exekutive.

    Attacke auf Juden: Motiv wird geprüft

    Ermittelt wird jedenfalls wegen gefährlicher Drohung und schwerer Körperverletzung. Im Paragraf 83 Strafgesetzbuch (StGB) ist geregelt, dass dieses Delikt auch für Täter gilt, die “mindestens drei selbstständige Taten (§ 83 Abs. 1 oder Abs. 2) ohne begreiflichen Anlass und unter Anwendung erheblicher Gewalt begangen” haben. Für die schwere Körperverletzung drohen bis zu drei Jahre Haft.

    Die Attacken hatten zu Diskussionen geführt. Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) twitterte noch am Donnerstagabend, dass ein möglicher antisemitischer Hintergrund geprüft werde. Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), traf am Freitag Augenzeugen einer Attacke. “Nach den Schilderungen besteht kein Zweifel über das antisemitische Motiv des Angreifers”, sagte der IKG-Präsident. Demnach habe der 24-Jährige auf zwei durch ihre Kleidung als Juden erkennbare Männer eingeschlagen. Laut Deutsch hätte er sich währenddessen abfällig über Juden geäußert.

    Schockiert zeigte sich auch FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus in einer Aussendung am Freitag. Beim Angreifer handle es sich um einen Mann mit türkischem Migrationshintergrund. “Seit Jahren warnen wir vor diesem aus muslimischen Ländern importierten Antisemitismus. Ich kann es nicht akzeptieren, dass Wiener aufgrund des Tragens einer Kippa attackiert werden”, so Gudenus.

    Judentum: Rechtsextreme keine Verbündete

    Deutsch lehnte auch die Vereinnahmung der physischen Attacke durch Rechtsextreme ab. “Vor den Gefahren des politischen Islam haben wir schon gewarnt, als Rechtsextreme noch ausschließlich gegen Juden hetzten. So wie Islamisten keine Verbündeten im Kampf gegen Rechtsextreme sind, sind auch Rechtsextreme keine Partner im Kampf gegen Islamisten”, bekräftigte Deutsch.

    Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) verurteilte die Gewalttaten in der Taborstraße in Wien gegen jüdische Mitbürger. “Die Menschen aus der Türkei leben in Österreich seit über fünfzig Jahren mit den jüdischen Bürgern in gegenseitigem Respekt vorbildlich zusammen”, hieß es in einer Aussendung.

    APA/red

    Mutmaßliche Taschendiebe versuchten Touristen in Wiener Innenstadt zu bestehlen

    Mutmaßliche Taschendiebe versuchten Touristen in Wiener Innenstadt zu bestehlen


    Am Donnerstagnachmittag konnten Polizisten zwei Männer im Alter von 20 und 25 Jahren in der Wiener Innenstadt beobachten, die sich verdächtig nach anderen Personen umsahen. Die Verdächtigen konnten einen Rucksack stehlen, woraufhin sie dann von...

    Am Donnerstagnachmittag konnten Polizisten zwei Männer im Alter von 20 und 25 Jahren in der Wiener Innenstadt beobachten, die sich verdächtig nach anderen Personen umsahen. Die Verdächtigen konnten einen Rucksack stehlen, woraufhin sie dann von der Polizei festgenommen wurden.

    Am 19. Juli 2018 um 17:45 Uhr beobachteten Beamte der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität zwei Tatverdächtige (20 bzw. 25 Jahre alt), die sich verdächtig verhielten, indem sie zahlreiche Personen – vorwiegend Touristen – beobachteten. Daraufhin wurden die beiden Männer unter Observation gestellt. Um 17:55 Uhr näherten sich die beiden Tatverdächtigen dann im Burgarten einem auf der Wiese liegenden Paar an – offenbar in der Absicht, dieses zu bestehlen.

    Als sich die beiden Personen jedoch plötzlich aufsetzten, flüchteten die mutmaßlichen Diebe. Um 18:05 Uhr näherten sich die Männer zwei Touristen an, die am Maria-Theresien-Platz auf einer Grünfläche saßen. Während einer der Männer die Blicke abschirmte, stahl der andere – ohne dass die Bestohlenen es bemerkten – deren Rucksack. Kurze Zeit später nahmen EGS-Beamte beide Tatverdächtigen am Burgring fest. Beide wurden wegen gewerbsmäßigen Diebstahls angezeigt und befinden sich in Haft.

    Wien-Fünfhaus: 30-jähriger mutmaßlicher Frauen- und Kinderschläger versteckte sich im Kasten

    Wien-Fünfhaus: 30-jähriger mutmaßlicher Frauen- und Kinderschläger versteckte sich im Kasten


    Am Donnerstagmittag wurde die Polizei nach Wien-Fünfhaus gerufen, weil dort ein 30-jähriger Mann seine Ehefrau und ihre Kinder schlagen würde. Der Tatverdächtige wurde wegen Körperverletzung, Nötigung und schwerer Erpressung festgenommen. Ein 30...

    Am Donnerstagmittag wurde die Polizei nach Wien-Fünfhaus gerufen, weil dort ein 30-jähriger Mann seine Ehefrau und ihre Kinder schlagen würde. Der Tatverdächtige wurde wegen Körperverletzung, Nötigung und schwerer Erpressung festgenommen.

    Ein 30 Jahre alter Mann hat am Donnerstag in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus seine Ehefrau verprügelt. Der 15-jährige Sohn verständigte seinen Vater – dieser ist der Ex-Mann der 38 Jahre alten Frau. Der Kosovare hatte sich in einem Kasten versteckt. Er wurde festgenommen. Auch die 17-jährige Tochter seiner Frau soll er schon attackiert haben. Der 30-Jährige bestritt sämtliche Übergriffe.

    Kurz nach 11.00 Uhr hatte der 15-Jährige seinen Vater angerufen und berichtet, dass der neue Ehemann seiner Mutter diese schon wieder schlägt. Der 56-Jährige alarmierte die Polizei. Beamte trafen die 38-jährige Kosovarin mit drei ihrer Kinder – dem 15-Jährigen und seinen beiden Schwestern im Alter von sechs und acht Jahren – in der Wohnung in der Jurekgasse an. Die Frau hatte zahlreiche Hämatome im Gesicht und auch ältere Verletzungen an den Armen.

    Tatverdächtiger schlug Ehefrau und Kinder

    Der Verdächtige hatte sich in einem Kasten versteckt. Weil er sich weigerte rauszukommen, mussten ihn die Polizisten herausziehen. Er schrie herum und gab vor, die Beamten nicht zu verstehen, schilderte Polizeisprecher Harald Sörös. Der Kosovare wurde festgenommen.

    Die Ehefrau gab gegenüber den Beamten an, dass ihr neuer Ehemann, mit dem sie seit Oktober verheiratet ist, sie bereits mehrfach geschlagen hat. Außerdem hätte er sie und die Kinder im Falle einer Scheidung mit dem Tod bedroht. Der 38-Jährige verbat ihr auch den Kontakt zu ihrem Ex-Mann und Vater der vier Kinder. Wiederholt soll er sie mit dem Umbringen bedroht haben, sollte die Frau ihm nicht 15.000 Euro geben. Im März soll der 30-Jährige auch die 17 Jahre alte Tochter, die am Donnerstag nicht in der Wohnung war, mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen haben, sagte Sörös.

    Der 30-Jährige wurde am Donnerstagabend in die Justizanstalt eingeliefert. Gegen ihn wird wegen schwerer Nötigung, schwerer Erpressung und Körperverletzung ermittelt. Außerdem verhängte die Polizei ein Betretungsverbot. Das Jugendamt wurde informiert. Der Kosovare war nicht geständig. Er bestritt in seiner Einvernahme, seine Frau geschlagen zu haben.

    APA/red

    Taxi krachte gegen Strommasten in Wien-Penzing: Insassen schwer verletzt

    Taxi krachte gegen Strommasten in Wien-Penzing: Insassen schwer verletzt


    In der Nacht auf Freitag ereignete sich in der Sanatoriumsstraße in Wien-Penzing ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem der Taxifahrer und ein Fahrgast schwer verletzt wurden.Gegen 2.40 Uhr kam es in der Sanatoriumsstraße in Wien-Penzing zu dem schweren...

    In der Nacht auf Freitag ereignete sich in der Sanatoriumsstraße in Wien-Penzing ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem der Taxifahrer und ein Fahrgast schwer verletzt wurden.Gegen 2.40 Uhr kam es in der Sanatoriumsstraße in Wien-Penzing zu dem schweren Verkehrsunfall. Der 57-jährige Taxifahrer prallte mit dem Wagen gegen einen Strommasten, danach in einen Zaunsockel und krachte noch gegen ein Geländer. Sowohl der 57-jährige Fahrer, als auch der 21-jährige Insasse erlitten schwere Bein- und Kopfverletzungen. Fünf Teams der Berufsrettung versorgten die Männer.

    Offenbar wurde der Verkehrsunfall durch einen vorangegangenen schweren Raubversuch ausgelöst. Ein 21-jähriger und ein 16-jähriger Tatverdächtiger waren zuvor vor dem Wilhelminenspital in ein Taxi eingestiegen und hatten dem 57-jährigen Taxifahrer als Fahrziel die Sanatoriumsstraße, Höhe Dehnepark, mitgeteilt. Der auf der Rückbank sitzende 16-jährige mutmaßliche Mittäter stieg dort aus, der 21-jährige mutmaßliche Haupttäter verblieb am Beifahrersitz, um – wie der Taxifahrer annahm – den Fuhrlohn zu bezahlen.

    Wien-Penzing: Schwerer Unfall nach Raubversuch

    Ohne Vorwarnung dürfte der 21-Jährige jedoch begonnen haben, mit der Faust auf den 57-jährigen einzuschlagen. Infolge des Angriffs dürfte der Fahrer vom Bremspedal des Autos abgerutscht sein, wodurch sich das Auto (Automatikgetriebe) in Bewegung setzte. Weil der Tatverdächtige den Taxifahrer weiterhin mit Faustschlägen attackierte, konnte dieser keine Kontrolle über das Auto erlangen. Kurz danach kam es zum oben beschriebenen Unfall.

    Als sich der ebenfalls verletzte mutmaßliche Räuber aus dem stark beschädigten Fahrzeug befreite, warf er eine Schreckschusspistole und einen Teleskopschlagstock unter das Unfallauto. Beide Waffen wurden im Zuge der weiteren Amtshandlung von Polizisten sichergestellt. Die zwei Schwerverletzten wurden von der Rettung in Krankenhäuser gebracht und notoperiert.

    Die Ermittler gehen von einem versuchten schweren Raub aus. Der 16-jährige mutmaßliche Mitttäter, der nach der Tat flüchtete, befindet sich bereits in polizeilichem Gewahrsam. Die Staatsanwaltschaft ordnete für beide Tatverdächtigen die Festnahme an. Das Landeskriminalamt (Gruppe Paal, Suchtmittelbeschaffungskriminalität) führt die Ermittlungen.

    (APA/Red)

    Radweg auf Linker Wienzeile sorgt wegen Wegfall möglicher Parkplätze für Unmut

    Radweg auf Linker Wienzeile sorgt wegen Wegfall möglicher Parkplätze für Unmut


    Seit einigen Jahren wird in Wien am Ausbau der Radwege gearbeitet. Nun ist auch der Lückenschluss des Radwegnetzes entlang der Linken Wienzeile vorgesehen, der laut dem ÖAMTC durchaus vorstellbar wäre. Allerdings sorgt der Wegfall der möglichen...

    Seit einigen Jahren wird in Wien am Ausbau der Radwege gearbeitet. Nun ist auch der Lückenschluss des Radwegnetzes entlang der Linken Wienzeile vorgesehen, der laut dem ÖAMTC durchaus vorstellbar wäre. Allerdings sorgt der Wegfall der möglichen Parkplätze für Unmut.

    Die Linke Wienzeile ist für Menschen, die mit dem Fahrrad unterwegs sind, mehr oder weniger problemlos zu befahren – stadtauswärts zumindest ab der Köstlergasse. Vom Getreidemarkt bis dorthin klafft hingegen eine Lücke. Die soll nun geschlossen werden. Die Pläne dazu werden noch erarbeitet, heißt es im Rathaus. Kritik an dem Vorhaben wird aber jetzt schon laut.

    Wiener Naschmarkt: Radweg-Verlängerung sorgt für Unmut

    Einmal mehr um den Wegfall möglicher Parkplätze – wobei hier zuletzt die Zahl 77 kolportiert wurde. Auch ein Taxistandplatz beim Theater an der Wien könnte betroffen sein. Denn der Gehsteig in dem betreffenden Bereich ist relativ schmal, sowohl einen Gehweg, einen Radweg und Parkplätze dort unterzubringen, gilt als kaum machbar – so man keine Fahrspur opfern möchte.

    Im Büro der zuständigen Stadträtin Maria Vassilakou (Grüne) verteidigt man den für 2019 geplanten Lückenschluss. “Es geht bei diesem Projekt sehr stark um Verkehrssicherheit an einer heiklen Stelle”, versicherte ein Sprecher. Das gelte auch für Autofahrer, denn auch diese wollten Radfahrer nicht gefährden. Derzeit sei die Ausarbeitung eines detaillierten Projekts im Laufen, hieß es.

    Für den ÖAMTC ist eine Umsetzung “durchaus vorstellbar”, wie am Freitag in einer Aussendung betont wurde. Der Verkehrsfluss dürfe aber “in keiner Form” behindert werden, zwei Fahrstreifen müssten jedenfalls erhalten bleiben. Kritisch sehe man den Verlust von Stellplätzen. Für diesen müsse Ersatz geschaffen werden, etwa durch eine Vergrößerung des Parkplatzes am Naschmarkt: “Dieser sollte dann unter den gleichen Bedingungen wie der bisherige Parkstreifen genutzt werden können.”

    Radweg auf Linker Wienzeile für Verkehrssicherheit

    Der Club ersuchte gleichzeitig, auch weitere Maßnahmen bereits zu planen. Denn der Radweg werde im Bereich des Getreidemarktes keinen direkten Anschluss an das bereits bestehende Netz haben: “Wenn die Pläne so umgesetzt werden, wäre ein Lückenschluss zur Friedrichstraße auf Höhe der Secession der nächste logische Schritt.” Der ÖAMTC warnte, dass dieser dann auf Kosten eines Fahrstreifens gehen könnte – da es in dem Bereich keine Parkspur gibt.

    Kritik an dem Vorhaben kam von der ÖVP und der FPÖ. Die Freiheitlichen schlugen dabei als Alternative die Schaffung von Radwegen entlang der Naschmarkt-Marktstände vor bzw. plädierten für den Bau einer Naschmarktgarage.

    Radweg: Wiener Bezirks-SPÖ skeptisch

    Der angedachte Radwegbau an der Wienzeile beim Wiener Naschmarkt sorgt auch für Unbehagen bei der Bezirks-SPÖ. Der Lückenschluss sei “prinzipiell sinnvoll”, befand Bezirksvorsteher Markus Rumelhart (SPÖ) in einer Aussendung. Man solle jedoch “alternative Möglichkeiten” prüfen. Der Verkehrsfluss dürfe nicht eingeschränkt und die Sicherheit von Fußgänger und Radfahrer nicht gefährdet werden.

    Unter den derzeitigen Rahmenbedingungen sei das Projekt “nicht umsetzbar”, befand Mariahilfs SPÖ-Klubvorsitzender Gottfried W. Sommer. Die SPÖ befürchtet unter anderem negative Konsequenzen für die Ladezone am Naschmarkt oder für Schanigärten. Auch für Besucher des Theaters an der Wien gebe es dann weniger Platz, warnten die Bezirks-Roten.

    Der von der Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou angekündigte Lückenschluss im Wiener Radwegenetz entlang der Linken Wienzeile ist bereits seit längerem in den Planungen der Stadt vorgesehen. Eine Umsetzung ist für den ÖAMTC durchaus vorstellbar, wenn der Verkehrsfluss auf dieser wichtigen Ausfahrtsstraße in keiner Form behindert wird. “Die Linke Wienzeile wird im betroffenen Bereich von rund 21.500 Kfz pro Tag befahren”, weiß ÖAMTC-Experte Nikolaus Authried.

    Linke Wienzeile: Parkplätze sollen Radweg weichen

    “Aus Sicht des Mobilitätsclubs ist es daher unbedingt erforderlich, dass entlang des betroffenen Streckenabschnitts die zwei bestehenden Fahrstreifen erhalten bleiben.” Kritisch sieht der Club den hohen Stellplatzverlust durch den geplanten Radweg. “Hier muss unbedingt Ersatz geschaffen werden, beispielsweise durch eine Vergrößerung des Parkplatzes am Naschmarkt”, führt Authried aus. “Dieser sollte dann unter den gleichen Bedingungen wie der bisherige Parkstreifen genutzt werden können.”

    ÖAMTC: Radweg auf Linker Wienzeile möglich

    Gemäß der vorliegenden Planung wird der Radweg im Bereich des Getreidemarktes allerdings keinen Anschluss an das bereits bestehende Netz haben. “Wenn die Pläne so umgesetzt werden, wäre ein Lückenschluss zur Friedrichstraße auf Höhe der Secession der nächste logische Schritt, der bislang wohl bewusst verschwiegen wird. Dieser würde auf Kosten eines Fahrstreifens gehen” warnt der ÖAMTC-Experte. Der Club fordert die Stadt Wien auf, diesbezügliche Pläne offenzulegen und einen breiten Diskurs anzustoßen, in den auch andere Meinungen und Vorschläge einfließen.

    APA/red

    Gleisarbeiten in Wien: Staus auf Ring, Unterer Donaustraße und Praterstraße befürchtet

    Gleisarbeiten in Wien: Staus auf Ring, Unterer Donaustraße und Praterstraße befürchtet


    Vom 23. Juli bis Ende August finden im Innenstadt Gleisbauarbeiten am Franz-Josefs-Kai, dem Wiener Ring, der Unteren Donaustraße und auf der Praterstraße statt. Der ÖAMTC befürchtet erhebliche Staus.Wegen Gleisarbeiten wird es laut ÖAMTC ab 23. Juli...

    Vom 23. Juli bis Ende August finden im Innenstadt Gleisbauarbeiten am Franz-Josefs-Kai, dem Wiener Ring, der Unteren Donaustraße und auf der Praterstraße statt. Der ÖAMTC befürchtet erhebliche Staus.Wegen Gleisarbeiten wird es laut ÖAMTC ab 23. Juli bis Ende August zu teils erheblichen Beeinträchtigungen rund um Franz-Josefs-Kai, Ring, Praterstraße und Untere Donaustraße kommen.

    Gleisbauarbeiten: Ring, Untere Donaustraße und Praterstraße betroffen

    So werden in den ersten zwei Wochen tagsüber auf dem Ring zwischen Urania und Stadtpark eine Fahrspur (in der Nacht ab 22:00 Uhr zwei), auf dem Franz-Josefs-Kai vor dem Julius-Raab-Platz und auf der Aspernbrücke ebenfalls jeweils ein Fahrstreifen für den Autoverkehr gesperrt. In weiterer Folge werden bis 16. August zwei Fahrstreifen auf dem Ring im genannten Abschnitt nicht befahrbar sein.

    Die ÖAMTC-Experten befürchten vor allem im Früh- und Nachmittagsverkehr teils erhebliche Verzögerungen auf der Unteren Donaustraße, der Praterstraße und auf dem Franz-Josefs-Kai und empfehlen, großräumig auszuweichen.

    Wiener Straßenbahnlinie 1 wird geteilt geführt

    Der Julius-Raab-Platz wird ab dem 23. Juli modernisiert. Auch hier finden einige Änderungen statt. Bis 10. August fällt eine Fahrspur am Stubenring weg. In der Woche um Maria Himmelfahrt wird die Linie 1 von 11. bis inklusive 15. August geteilt geführt: von Stefan-Fadinger-Platz bis Schwedenplatz sowie Prater Hauptallee – Hintere Zollamtstraße bis Quartier Belvedere. In diesem Zeitraum werden zwei Fahrspuren am Ring gesperrt. Die Bauarbeiten dauern bis Ende August.

    >> Die Gleisbauarbeiten im Überblick

    Wiener Außenringautobahn: Verkehrsbehinderungen nach Lkw-Unfall

    Wiener Außenringautobahn: Verkehrsbehinderungen nach Lkw-Unfall


    Am Donnerstagnachmittag hat ein Lkw-Unfall auf der Wiener Außenringautobahn (A21) für Verkehrsbehinderungen gesorgt, wobei eines der beiden Fahrzeuge schwer beschädigt wurde und Öl verlor. Im Bereich der Karambolage zwischen Gießhübl und dem...

    Am Donnerstagnachmittag hat ein Lkw-Unfall auf der Wiener Außenringautobahn (A21) für Verkehrsbehinderungen gesorgt, wobei eines der beiden Fahrzeuge schwer beschädigt wurde und Öl verlor.

    Im Bereich der Karambolage zwischen Gießhübl und dem Knoten Vösendorf (Bezirk Mödling) war vorübergehend nur eine Fahrspur frei. Laut einer Asfinag-Sprecherin baute sich rasch ein Stau auf. Verkehrsteilnehmer, die in Richtung A2 unterwegs waren, mussten sich in Geduld üben.

    APA/red