Wien Aktuell – VIENNA.AT

    Grammy-Gewinnerin unterrichtet in Wien

    Grammy-Gewinnerin unterrichtet in Wien


    Gisele Jackson ist ein Star in der Popmusik. Jetzt lehrt sie beim Vienna Music Institute in Wien-Fünfhaus Gesang. Seit 10 Jahren gibt es das Vienna Music Institute im 15. Wiener Gemeindebezirk, seit kurzem unterrichtet dort auch eine amerikanische...

    Gisele Jackson ist ein Star in der Popmusik. Jetzt lehrt sie beim Vienna Music Institute in Wien-Fünfhaus Gesang.

    Seit 10 Jahren gibt es das Vienna Music Institute im 15. Wiener Gemeindebezirk, seit kurzem unterrichtet dort auch eine amerikanische Grammy Gewinnerin. Die Vokalistin arbeitete bereits mit Musikgrößen wie Ray Charles und Donna Summer zusammen und hilft nun den Studenten in der Wiener Gesangsschule auf die Sprünge.

    Keine Star-Garantie

    Zwischen 300 und 500 Euro monatlich kostet das Studium im Vienna Music Institute. Garantie, dass man nach der Ausbildung ein Star wird, gibt es natürlich nicht.

     

    Wiener Prater: "Extasy" verschärft Sicherheitsmaßnahmen

    Wiener Prater: "Extasy" verschärft Sicherheitsmaßnahmen


    Nach dem Unfall im Fahrgeschäft “Extasy” im Wiener Prater werden die Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Anstatt wie bisher 1,40 Meter müssen Kunden des Fahrgeschäfts nun mindestens 1,50 Meter groß sein. Zudem sind Taschen und Rucksäcke im...

    Nach dem Unfall im Fahrgeschäft “Extasy” im Wiener Prater werden die Sicherheitsmaßnahmen verschärft.

    Anstatt wie bisher 1,40 Meter müssen Kunden des Fahrgeschäfts nun mindestens 1,50 Meter groß sein. Zudem sind Taschen und Rucksäcke im “Extasy” verboten. Vor jeder Fahrt kontrolliert ein Mitarbeiter zusätzlich, ob der Sicherheitsbügel auch richtig eingeschnappt ist.

    Mädchen wurde aus Extasy geschleudert

    Die Betreiberin reagiert mit den Maßnahmen auf einen Unfall zu Halloween, bei der eine Elfjährige verletzt wurde. Sie soll jedoch unerlaubter Weise einen Rucksack während der Fahrt getragen haben. Die Ermittlungen der Polizei laufen noch, eine Überprüfung ergab keine gröberen Mängel.

    Einen bitteren Nachgeschmack hat der Unfall allerdings schon. Bereits vor acht Jahren kam es im Extasy zu einem Unfall, dabei kam ein Mann ums Leben.

    Kärntner Baum für Wiener Weihnachten

    Kärntner Baum für Wiener Weihnachten


    Der Wiener Weihnachtsbaum für den Rathausplatz kommt dieses Jahr aus Kärnten. Am Freitag wurde die 28 Meter hohe und 150 Jahre alte Fichte von Forstarbeitern gefällt. Knapp dreieinhalb Stunden waren drei Forstarbeiter und zehn Mann der Freiwilligen...

    Der Wiener Weihnachtsbaum für den Rathausplatz kommt dieses Jahr aus Kärnten. Am Freitag wurde die 28 Meter hohe und 150 Jahre alte Fichte von Forstarbeitern gefällt.

    Knapp dreieinhalb Stunden waren drei Forstarbeiter und zehn Mann der Freiwilligen Feuerwehr Metnitz mit dem Fällen und Verladen des Baums beschäftigt. “Das Wichtigste war, dass der Baum möglichst sanft auf den Anhänger für den Abtransport gelegt wird”, sagt Oberförster Paul Brandstätter von den Kirchenforsten Gurk. Aus seinem Revier Flattnitz stammt die Fichte, die ab Dienstag am Rathausplatz stehen wird.

    Christbaum mit Spezialkran gesichert

    Damit die Fichte nach dem Umschneiden nicht einfach umfällt, wurde der 28 Meter hohe Baum mit einem Spezialkran gesichert. Für das 70 Tonnen schwere Gerät wurde extra eine Brücke auf der Forststraße zum Wald erneuert. “Der Baum stand zehn Meter von der Straße entfernt. Damit wir mit dem Sattelschlepper und Kran näher dran konnten, mussten wir am Tag zuvor noch die Straße etwas verbreitern”, erklärt Förster Brandstätter.

    337 Kilometer bis nach Wien

    Nachdem die Fichte auf der Ladefläche des Spezialtransporters festgezurrt war, ging es sieben Kilometer auf der Forststraße ins Tal. Nach dem Abtransport aus dem Wald machte sich der Baum auf einem Sattelschlepper auf den 337 Kilometer langen Weg nach Wien.

    In drei Tagen, am Dienstag dem 6. November, kommt der Schwertransport mit dem Weihnachtsbaum in den Morgenstunden in Wien an. Ab 10 Uhr wird der Baum von zwei Kränen am Rathausplatz aufgestellt. Anschließend dekorieren die Stadtgärtner der MA 42 die Fichte mit 2.000 energiesparenden LED-Lichtern. Am Samstag, 17. November, wird der Weihnachtsbaum dann von Bürgermeister Michael Ludwig und Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser feierlich erleuchtet.

    18-jähriger Drogenlenker raste mit 130 km/h durch Wien

    18-jähriger Drogenlenker raste mit 130 km/h durch Wien


    Auf der falschen Straßenseite, ohne Führerschein und unter Drogen war ein 18-Jähriger gestern in Wien-Meidling unterwegs. Die Art und Weise, wie er in der Nacht auf Samstag sein eben erstandenes Auto geschrottet hat, bringt...

    Auf der falschen Straßenseite, ohne Führerschein und unter Drogen war ein 18-Jähriger gestern in Wien-Meidling unterwegs.

    Die Art und Weise, wie er in der Nacht auf Samstag sein eben erstandenes Auto geschrottet hat, bringt einen Wiener Drogenlenker vor Gericht. Der 18-Jährige raste – von der Polizei verfolgt – mit bis zu 130 km/h von Meidling bis Wiener Neudorf, wo er mit dem 18 Jahre alten Wagen in eine Ampel krachte. Im Bezirk Liesing erfasste er beinahe zwei Fußgängerinnen.

    18-Jähriger als Geisterfahrer unterwegs

    Das Auto mit dem jungen Mann aus Wien-Donaustadt am Steuer fiel einer Polizeistreife in der Breitenfurter Straße in Meidling um 1.30 Uhr auf, weil er im Stadtgebiet mit Fernlicht unterwegs war. Die Aufforderung zum Stehenbleiben ignorierte der Lenker. Er setzte vielmehr zu einer Amokfahrt stadtauswärts an, bei der er zwei Fußgängerinnen so nahe kam, dass die Frauen zur Seite springen mussten, um nicht von dem Opel Astra erfasst zu werden.

    Da der Pkw mehrfach die Gehsteigkante touchierte, löste sich der Reifengummi von der Stahlfelge. Weil sich der Wagen dadurch nicht mehr gut lenken ließ, überfuhr der 18-Jährige zwei Kreisverkehrsanlagen, wodurch Teile des Unterbodens weggerissen wurden. Auf der Triester Straße in Wiener Neudorf stoppte ihn ein Ampelmast.

    Jugendlicher stahl Autokennzeichen

    Vor Gericht wird sich der 18-Jährige laut Polizei nicht nur wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit verantworten müssen, sondern auch wegen Urkundenunterdrückung. Die Kennzeichen für sein Auto hat sich der Lenker nämlich besorgt, indem er sie einfach von einem anderen Wagen abriss. Der betroffene Autobesitzer erstattete kurz vor Mitternacht Anzeige.

    Ohne Führerschein unterwegs

    Den alten Opel hatte der junge Mann erst am Abend von einem privaten Verkäufer ordnungsgemäß erstanden, sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger. Angemeldet und versichert war das Auto daher nicht, der 18-Jährige hat auch keine Lenkberechtigung. Diese Vergehen und das Fahren unter Drogeneinfluss bringen dem Donaustädter weitere Verfahren ein. Bei der Befragung durch die Polizei gab er den Konsum von Cannabis zu.

    (APA/red)

    Wien-Fünfhaus: Polizei warnt vor "falschen Polizisten"

    Wien-Fünfhaus: Polizei warnt vor "falschen Polizisten"


    Die Polizei Wien warnt vor falschen Polizisten, die sich telefonisch bei ihren Opfern melden und sich über ihre Ausgehzeiten informieren würden. Bei der Polizei Fünfhaus gingen gestern innerhalb weniger Stunden mehrfach Meldungen seitens Betroffener...

    Die Polizei Wien warnt vor falschen Polizisten, die sich telefonisch bei ihren Opfern melden und sich über ihre Ausgehzeiten informieren würden.

    Bei der Polizei Fünfhaus gingen gestern innerhalb weniger Stunden mehrfach Meldungen seitens Betroffener ein, wonach sie verdächtige Telefonanrufe bekommen hätten. Die Anrufer würden den Opfern vortäuschen, sie seien Kriminalbeamte.

    Falsche Polizisten

    Die unbekannte männliche Person deutete am Telefon den ausschließlich älteren Damen an, bei ihnen würde ein Einbruch bevorstehen. Dann versuchte der Täter Informationen über Wertgegenstände und Ausgehzeiten der Betroffenen zu erfragen.

    Betrug durch “Neffentrick”

    Die LPD Wien ersucht die Bevölkerung potenzielle Opfer im Familien- und Bekanntenkreis über die immer wieder vorkommenden Trickdiebstähle wie dem  “Neffentrick” zu warnen.

    Fahrradunfall auf der Thaliastraße: 24-Jährige in Wien-Ottakring verletzt

    Fahrradunfall auf der Thaliastraße: 24-Jährige in Wien-Ottakring verletzt


    Bei einer Kollision zwischen einem Auto und einem Fahrrad wurde eine 24-jährige Lenkerin am Freitag in Wien-Ottakring verletzt. Eine 50-jährige Autolenkerin befuhr die Haberlgasse in Richtung Gablenzgasse und überquerte bei Grün die Thaliastraße...

    Bei einer Kollision zwischen einem Auto und einem Fahrrad wurde eine 24-jährige Lenkerin am Freitag in Wien-Ottakring verletzt.

    Eine 50-jährige Autolenkerin befuhr die Haberlgasse in Richtung Gablenzgasse und überquerte bei Grün die Thaliastraße in Wien-Ottakring. Zeitgleich fuhr eine 24-jährige Radfahrerin quer zum Auto über die Kreuzung. Beim darauffolgenden Zusammenstoß wurde die 24-Jährige am Bein verletzt.

    Wien: Betrunkener am Lerchenfelder Gürtel von Auto erfasst

    Wien: Betrunkener am Lerchenfelder Gürtel von Auto erfasst


    Gegen 23 Uhr ereignete sich gestern ein Unfall am Lerchenfelder Gürtel in Wien, bei dem ein Fußgänger verletzt wurde. Ein 30-jähriger PKW-Lenker fuhr den Gürtel entlang, als ein 48-jähriger Fußgänger den Lerchenfelder Gürtel überqueren wollte....

    Gegen 23 Uhr ereignete sich gestern ein Unfall am Lerchenfelder Gürtel in Wien, bei dem ein Fußgänger verletzt wurde.

    Ein 30-jähriger PKW-Lenker fuhr den Gürtel entlang, als ein 48-jähriger Fußgänger den Lerchenfelder Gürtel überqueren wollte. Laut Polizei Wien ging der 48-Jährige bei Rot über den Gürtel. Ein Alkoholtest ergab einen Alkoholgehalt von 2,6 Promille im Blut.

    Betrunkener floh aus Spital

    Der Mann wurde mit Verletzungen im Bauchbereich, deren Ausmaß ungeklärt blieb, in ein Spital gebracht. Der 48-Jährige hat sich laut Polizei nämlich aus dem Krankenhaus davongemacht, noch ehe er behandelt wurde.

    (APA/red)

    12-Stunden-Tag: Regierung will nachschärfen

    12-Stunden-Tag: Regierung will nachschärfen


    Die Regierung will nach mehreren Missbrauchsfällen des 12-Stunden-Tages das Gesetz nachschärfen. Für Betriebe könnten Strafen drohen. Nachdem immer mehr Fälle bekannt zu werden scheinen, in denen “schwarze Schafen” unter Unternehmern...

    Die Regierung will nach mehreren Missbrauchsfällen des 12-Stunden-Tages das Gesetz nachschärfen. Für Betriebe könnten Strafen drohen.

    Nachdem immer mehr Fälle bekannt zu werden scheinen, in denen “schwarze Schafen” unter Unternehmern versuchen, die neuen Arbeitszeitregeln – Stichwort: 12-Stunden-Tag – unlauter auszunutzen, beginnen Vertreter der Regierungsparteien ÖVP und FPÖ über ihr Gesetz nachzudenken. Das geht aus einem Bericht der “Wiener Zeitung” (Wochenendausgabe) hervor.

    Strafen gegen “schwarze Schafe”

    ÖVP-Klubobmann August Wöginger kündigt gegenüber der Zeitung ein verschärftes Vorgehen gegen jene Betriebe an, die gegen das neue Arbeitszeitgesetz verstoßen. Damit sollen “schwarze Schafe” abgeschreckt werden. “Man muss über Verschärfungen bei den Strafbestimmungen nachdenken, damit man jene trifft, die das Gesetz nicht einhalten”, wird Wöginger im Zeitungsbericht zitiert. Details sind allerdings offen.

    Im Sozialministerium von Beate Hartinger-Klein (FPÖ) gab man sich gegenüber der “Wiener Zeitung” zu konkreten Maßnahmen für Nachjustierungen noch vorsichtig. “Es gibt diverse Möglichkeiten, die in Überprüfung sind.” Ein Missbrauch werde nicht toleriert. Der SPÖ-Sozialsprecher im Nationalrat, Baugewerkschaftschef Josef Muchitsch, sah sich in der früheren Kritik bestätigt, “dass das Recht auf Ablehnung nichts wert ist. Jede Reparatur dieses Husch-Pfusch-Gesetzes, die zu mehr Fairness beiträgt, ist zu begrüßen.”

    Arbeiterkammer deckte Kündigungsfall auf

    Die Arbeiterkammer (AK) hatte diese Woche den Fall einer 56-jährigen Hilfsköchin in Wien aufgedeckt, die unter Druck gesetzt und gekündigt worden sein soll. Daraufhin drohte Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache Unternehmern mit Sanktionen, wenn sie sich bei der Umsetzung der neuen Arbeitszeitregeln und der Anwendung des 12-Stunden-Tags nicht an das von der Regierung versprochene Recht auf Freiwilligkeit halten.

    Die “Salzburger Nachrichten” (Wochenendausgabe) berichten indes von einem neuem Aufreger-Fall im Aufreger-Thema. Ein großes Hotel aus einer der Wintersportmetropolen im Salzburger Bergland hat einem Bewerber einen Dienstvertrag vorgelegt, in dem es wörtlich heißt: “Der Arbeitnehmer erklärt seine ausdrückliche und freiwillige Bereitschaft, bei Vorliegen erhöhten Arbeitsbedarfs eine Tagesarbeitszeit von bis zu zwölf Stunden und eine Wochenarbeitszeit bis zu 60 Stunden leisten zu wollen.”

    All-in-Pauschale für 30 Euro im Monat

    Das zeige, wie diese Freiwilligkeit in der Praxis gelebt werde, ärgert sich der Salzburger AK-Präsident Peter Eder über dieses neue Beispiel. Diese zeigt auch noch mehr Brisanz, so die “Salzburger Nachrichten”, sieht der Vertrag doch neben einem Grundgehalt von monatlich 1.620 Euro brutto eine All-in-Pauschale von gerade einmal 32,62 Euro im Monat vor, mit der “Ansprüche, welcher Art auch immer”, abgedeckt seien.

    Wörtlich werden angeführt: Zulagen, Zuschläge, Überstunden, Abgeltung Ersatz- und Nachtruhezeiten sowie “insbesondere auch allfällige kollektivvertragliche Entgelterhöhungen”. “Ein Wahnsinn, wie hier mit Menschen umgegangen wird”, sagt Eder. Für ihn und seine Experten ist klar: Das sei “ganz klar sitten- und rechtswidrig”.

    Freiwilligkeit ineffizient abgesichert

    Erst am Freitag hatte die AK kritisiert, dass die Freiwilligkeit beim 12-Stunden-Tag nur ineffizient abgesichert sei. Sie forderte die ÖVP-FPÖ-Bundesregierung im Sinne der Garantie der Freiwilligkeit des 12-Stunden-Tages dazu auf, wenigstens durch Änderungen im Arbeits- und Sozialgerichts-Gesetz Ergänzungen beim Kündigungsschutz vorzunehmen.

    Die Arbeitnehmervertreter fordern “als Minimum” eine “schriftlich begründete Kündigung, die im Nachhinein nicht verändert werden darf. Am besten für die Arbeitnehmer wäre ein absoluter Kündigungsschutz”, so AK-Wien-Arbeitsrechtler Hans Trenner. Und: “Im bestehenden Anfechtungsrecht muss den ArbeitnehmerInnen im Falle einer positiven erstinstanzlichen Entscheidung, die Rückkehr auf den Arbeitsplatz ohne Wenn und Aber ermöglicht werden.” Sich über ein Unterlaufen der Freiwilligkeit zu empören, sei zu wenig, so die AK.

    SPÖ: Gesetz nicht reparieren sondern neu verhandeln

    Nachdem die ÖVP-FPÖ-Koalition in Folge von problematischen Aufreger-Fällen über Nachschärfungen der neuen Arbeitszeitregeln nachdenkt, sieht sich die SPÖ in ihrer Kritik an der Novelle des Arbeitszeitgesetzes bestätigt. “Nicht reparieren – zurück an den Start”, forderte SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch am Samstag im Gespräch mit der APA.

    “Das Arbeitszeitgesetz gehört auf Augenhöhe mit den Arbeitnehmervertretern neu verhandelt”, fordert Muchitsch. “Die Arbeitswelt funktioniert anders, als manche im Parlament glauben”, sagte er etwa in Richtung des ÖVP-Klubobmanns August Wöginger, der sagte, es werde über Nachschärfungen nachgedacht.

    (APA/red)

    "Cirque du Soleil"-Premiere in Paris: Wien muss sich noch gedulden

    "Cirque du Soleil"-Premiere in Paris: Wien muss sich noch gedulden


    Der Cirque du Soleil feierte in Paris mit “Totem” Prämiere. In Wien schlägt der Zirkus von März bis April 2019 seine Zelte auf. In vielen Mythologien trägt eine Schildkröte die Welt, in “Totem” trägt sie turnende Frösche, die sich einem...

    Der Cirque du Soleil feierte in Paris mit “Totem” Prämiere. In Wien schlägt der Zirkus von März bis April 2019 seine Zelte auf.

    In vielen Mythologien trägt eine Schildkröte die Welt, in “Totem” trägt sie turnende Frösche, die sich einem Mann im reflektierenden Anzug wie der Sonne zuwenden. Mythen und die Evolution sollen in der seit 2010 aufgeführten Show im Mittelpunkt stehen. Das kanadische Zirkusunternehmen interpretiert das Thema vor allem mit Affen, Urmenschen und Ureinwohnern. Die Evolution rückt jedoch schnell in den Hintergrund.

    “Sei kein Frosch” im Cirque du Soleil

    Doch auch ohne das Rahmenthema sind die Zirkusnummern spannend anzusehen: Zwei Männer im Froschanzug schwingen von Reck zu Reck, verfehlen ihr Ziel nie und kreisen manchmal sogar auf derselben Stange umeinander. An anderer Stelle umtanzt sich ein Pärchen in anfänglicher Scheuheit voreinander in der Luft und beweist dabei nahezu übermenschliche Körperspannung und Kraft, ohne je angestrengt auszusehen.

    Momente wie diese reihen sich bei der zweistündigen Show-Premiere in Paris nahezu nahtlos aneinander. Fast genauso beeindruckend sind die aufwendigen Bühnenbilder und die Technik, die die Kunststücke erst möglich machen – so ist eine Hydraulikrampe Teil des Sets, die sich wahlweise in das Boot eines lustigen, machohaften italienischen Clowns verwandeln oder Frösche gebären kann.

    Eine “kleine Stadt” reist nach Wien

    Um Menschen zu finden, die diese Kunststücke vollbringen können, sucht der Cirque seinem Pressesprecher Olivier Fillion Boutin zufolge nach “verrückten Zirkusnummern”. Außerdem werde bei Sportweltmeisterschaften nach Artisten gefahndet, genauso wie auf Youtube oder während offener Castings. Auch der professionelle Diabolospieler Nico Pires bewarb sich und ist seit 2017 Teil von “Totem”. In seiner Rolle als extravaganter Fährtensucher führt er das Publikum durch die Szenen.

    Für die Show trainiere er jeden Tag. “Die Darsteller auf der Bühne reagieren auf mich, dadurch bleibt die Arbeit interessant”, erzählt er am Tag nach der Premiere in Paris. Pires ist einer von 48 Artisten und insgesamt 118 Menschen, die mit “Totem” derzeit durch Europa reisen. Mit im Gepäck hat der Zirkus außerdem 78 Trucks – laut Fillion Boutin eine “kleine Stadt” – mit eigenen Köchen, Technikern, Tischlern und Physiotherapeuten.

    Fehler sind menschlich

    Gänzlich ist der Cirque nicht vor Fehlern gefeit. Als fünf Frauen auf Einrädern sich mit den Füßen Becher auf die Köpfe werfen, gehen schon einmal Schüsse daneben. Viel anmerken ließen sich die Frauen und auch die Musiker im Hintergrund davon nicht. “Hier passieren ab und zu Fehler”, erklärt Annette Bauer, unter anderem Flötistin und Darstellerin der Flamenco-Frau in “Totem”. Dann müsse die achtköpfige Band improvisieren. “Es ist nicht möglich, immer perfekt zu sein. Man muss nach Fehlern weitermachen können” ist auch der ehemalige Sportler und Russian-Bar-Artist Aliaksei Liubezny überzeugt, der auch schon bei der Cirque-Show “Alegria” dabei war.

    Bei aller Exzellenz bleibt der Cirque du Soleil mit seinen Clowns, Ringturnern und Rollschuhläufern immer ganz Zirkus. Und so vermag auch das Mitwirken des kanadischen Regisseurs Robert Lepage “Totem” trotz zahlreicher Anlehnungen an das Thema nicht zum Evolutions-Theater zu machen. Obwohl man so manchen Charakteren – etwa dem Fährtensucher oder dem alten Mann, der Darwin sein könnte – mehrmals begegnet, bleibt doch jeder Akt in sich geschlossen, und aneinandergereiht sinnbefreit. Am Ende ist das aber völlig unwichtig.

    Hardfacts zum Cirque du Soleil in Wien

    Wann: Premiere in Wien am 12. März, Vorstellungen bis 7. April

    Wo: 3., Karl Farkas Gasse

    Infos und Tickets, ab 35 Euro

    (APA/red)

    Wien: Speed-Coffee-Dating mit Michael Buchinger

    Wien: Speed-Coffee-Dating mit Michael Buchinger


    Am 7. November steht in der J. Hornig Kaffeebar in Wien alles unter dem Motto “Nie wieder alle Tassen im Schrank”. Für die Fans des YouTube-Stars Michael Buchinger wird es ein Treffen der besonderen Art. Michael Buchinger mit einer Tasse Kaffee, so...

    Am 7. November steht in der J. Hornig Kaffeebar in Wien alles unter dem Motto “Nie wieder alle Tassen im Schrank”. Für die Fans des YouTube-Stars Michael Buchinger wird es ein Treffen der besonderen Art. Michael Buchinger mit einer Tasse Kaffee, so kennen viele den YouTube-Star. Nun konnte er als neues Testimonial für J. Hornig gewonnen werden. Unter dem Motto “Nie wieder alle Tassen im Schrank” wird am 7. November gemeinsam gefeiert.

    Neben der Premiere des Kampagnen-Videos haben Besucher die Chance, Michael Buchinger bei einem “Speed-Coffee-Date” persönlich zu treffen und bei einer Tasse Kaffee mit dem YouTuber ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung dafür ist unter socialmedia@jhornig.at notwendig. Im Anschluss wird Buchinger aus seinem Buch “Lange Beine, kurze Lügen” vorlesen.

    (Red)

    Erfolglose Suchaktion: 21-Jährige aus Wien-Brigittenau seit Jänner vermisst

    Erfolglose Suchaktion: 21-Jährige aus Wien-Brigittenau seit Jänner vermisst


    Eine 21-Jährige aus Wien-Brigittenau ist seit Jänner spurlos verschwunden. Jüngste Suchaktionen verliefen alle ohne Erfolg. Im Fall einer seit 22. Jänner vermissten 21-Jährigen aus Wien-Brigittenau hat es laut “Kurier” vor kurzem zwei...

    Eine 21-Jährige aus Wien-Brigittenau ist seit Jänner spurlos verschwunden. Jüngste Suchaktionen verliefen alle ohne Erfolg.

    Im Fall einer seit 22. Jänner vermissten 21-Jährigen aus Wien-Brigittenau hat es laut “Kurier” vor kurzem zwei Hausdurchsuchungen gegeben. Dabei soll es sich um die zweite Durchsuchung im Haus des Ex-Freundes der Frau und eine im Haus einer verstorbenen Verwandten gehandelt haben, berichtete die Tageszeitung am Freitag online. Die Polizei bestätigte lediglich, dass es Hausdurchsuchungen gab.

    Hausdurchsuchungen verliefen ohne Erfolg

    “Ermittlungen in alle Richtungen” sind nach wie vor am Laufen, betonte Polizeisprecher Paul Eidenberger auf APA-Nachfrage. Bei den Hausdurchsuchungen sei Datenmaterial sichergestellt worden, “welches jetzt von IT-Ermittlern ausgewertet wird. Das kann aufgrund der Datenmenge etwas dauern.” Es gebe auch immer wieder Suchaktionen, mit Spürhunden oder Tauchern, bisher aber ohne Erfolg.

    Laut dem Online-Bericht führten die Ermittler die Hausdurchsuchungen in Begleitung der Sondereinheit WEGA und mit Leichenspürhunden im Raum Schrems im niederösterreichischen Waldviertel durch. Die Kriminalisten nahmen PC und Handy des Ex-Freundes mit. Weil er am Ottensteiner Stausee gesehen worden sei, suchten Cobra-Taucher das Gewässer ab. “Leider ist der erhoffte Durchbruch noch nicht da”, sagte der Anwalt der Mutter der Vermissten zum “Kurier”.

    Es gebe in dem Abgängigkeits-Fall keine Verdächtigen oder Beschuldigte, betonte Eidenberger gegenüber der APA. Bei länger ungeklärten Fällen handle es sich meist um Suizide, weniger häufig um Unfälle und selten um Verbrechen. Dass sich jemand bewusst absetzt, ist zudem weltweit kaum bekannt. Alle diese Fälle müssen laut Polizei in Erwägung gezogen werden. “Da eben auch ein Verbrechen mitbedacht werden muss, gibt es auch immer wieder kriminalpolizeiliche Schritte”, erläuterte der Sprecher zu den Hausdurchsuchungen.

    Hinweise an das Landeskriminalamt

    Die 21-jährige Jennifer S. wurde zuletzt am 22. Jänner 2018 gesehen, als sie ihre Wohnung in der Ospelgasse 11-17 verließ. Ihre persönlichen Gegenstände ließ sie in der Wohnung zurück. Offenbar hatte die junge Frau kurz vor ihrem Verschwinden die Beziehung mit ihrem Freund aus Niederösterreich beendet. Hinweise nimmt das Landeskriminalamt unter der Telefonnummer 01-31310-62800 entgegen.

    Nach Feuer in Wiener PAZ: Schubhäftlinge weiter in Haft

    Nach Feuer in Wiener PAZ: Schubhäftlinge weiter in Haft


    Nach einem Feuer im Wiener PAZ, dass von Schubhäftlingen gelegt wurde, wurde nun entschieden, dass diese weiter in Haft bleiben.Die Schubhäftlinge, die Mitte September in ihrer Zelle im Wiener Polizeianhaltezentrum (PAZ) am Hernalser Gürtel Feuer...

    Nach einem Feuer im Wiener PAZ, dass von Schubhäftlingen gelegt wurde, wurde nun entschieden, dass diese weiter in Haft bleiben.Die Schubhäftlinge, die Mitte September in ihrer Zelle im Wiener Polizeianhaltezentrum (PAZ) am Hernalser Gürtel Feuer gelegt haben, bleiben weiter in Haft. Das hat das Landesgericht für Strafsachen am Freitag entschieden. Die Haftgründe für die Männer im Alter von 18 bis 33 Jahren – fünf Afghanen und ein Iraner – bleiben weiter aufrecht, gab Gerichtssprecherin Christina Salzborn bekannt.

    Feuer von Schubhäftlingen im Wiener PAZ gelegt

    Gegen die Männer wird wegen versuchten Mordes und vorsätzlicher Gemeingefährdung ermittelt. Die Staatsanwaltschaft geht zumindest von bedingtem Tötungsvorsatz aus. Anlass für die ihnen vorgeworfene Tat soll die Perspektivlosigkeit angesichts ihrer drohenden Abschiebung gewesen sein. Sie hatten am 14. September in ihrer Zelle Matratzen und Bettzeug in Brand gesteckt und sollen sich dann in ein WC mit einer Fläche von etwa 1,5 Quadratmetern zurückgezogen haben. Als die Flammen lebensbedrohliche Ausmaße annahmen, wagte sich einer der Männer hinaus und drückte den Alarmknopf.

    (APA/Red)

    Manner-Weihnachtsstraßenbahn dreht bald wieder ihre Runden am Wiener Ring

    Manner-Weihnachtsstraßenbahn dreht bald wieder ihre Runden am Wiener Ring


    Die Manner Weihnachtsstraßenbahn dreht wieder ihre Runden am Wiener Ring. Hier  erfahren Sie, wann und wo Sie einsteigen können.Auch heuer gibt es die Manner Weihnachtsstraßenbahn, die in den nächsten Wochen Ringrunden drehen wird. Ganz...

    Die Manner Weihnachtsstraßenbahn dreht wieder ihre Runden am Wiener Ring. Hier  erfahren Sie, wann und wo Sie einsteigen können.Auch heuer gibt es die Manner Weihnachtsstraßenbahn, die in den nächsten Wochen Ringrunden drehen wird. Ganz traditionell, lädt Manner die Fahrgäste auf eine nostalgische Reise auf die Wiener Ringstraße ein. Für genügend süße Verpflegung “ob board” der Manner-Weihnachtsbim ist gesorgt.

    Route: 
    Ringrunde am äußeren Ring, gegen den Uhrzeigersinn

    Termine:
    Zur Weihnachtsmarkt-Eröffung
    Freitag, 16.11.2018
    16:50, 17:40, 18:25, 19:10

    Zum Nikolo
    Donnerstag, 06.12.2018
    15:50, 16:40, 17:25, 18:10, 18:55
     
    An den Adventwochenenden
    Samstag, 01.12.2018 & Sonntag, 02.12.2018
    Samstag, 08.12.2018 & Sonntag, 09.12.2018
    Samstag, 15.12.2018 & Sonntag, 16.12.2018
    Samstag, 22.12.2018 & Sonntag, 23.12.2018
    14:10, 15:00, 15:50, 16:40, 17:30, 18:20

    Abfahrt: Karlsplatz beim Otto-Wagner-Pavillon

    Abfahrt ist während den Terminen immer von 14.00 bis 18.00 Uhr ab Karlsplatz beim Otto-Wagner-Pavillon (immer 10 Minuten Stehzeit vor der Abfahrt zur Ringrunde), außer am 16. November und am 6. Dezember.

    (Red)

    Kindergarten "Neuerlaa" eröffnet im September 2019

    Kindergarten "Neuerlaa" eröffnet im September 2019


    Im September 2019 eröffnet der neue Kindergarten “Neuerlaa” in der Erlaaer Straße in Wien-Liesing, im 23. Wiener Gemeindebezirk.Der neue Kindergarten der St.Nikolausstiftung im 23. Bezirk, wird im September 2019 in Wien-Liesing eröffnet. Am neuen...

    Im September 2019 eröffnet der neue Kindergarten “Neuerlaa” in der Erlaaer Straße in Wien-Liesing, im 23. Wiener Gemeindebezirk.Der neue Kindergarten der St.Nikolausstiftung im 23. Bezirk, wird im September 2019 in Wien-Liesing eröffnet. Am neuen Standort wird ein großer Garten und Bewegungsraum geboten. 80 Kinder werden hier einen neuen Platz finden. Derzeit sind die Arbeiten auf der Baustelle noch in vollem Gange. Der neue Standort befindet sich am Gelände der Pfarre Neuerlaa. Die kirchlichen Feste im Jahreskreis sind zentrale Aspekte des Kindergartenalltags und bieten verschiedenste Anknüpfungspunkte, diese gemeinsam mit der Pfarrgemeinde zu feiern.

    Viel Bewegungsraum und ein Garten im Kindergarten “Neuerlaa”

    „Die Bauarbeiten sind genau im Zeitplan“, ist Elmar Walter, Geschäftsführer der St. Nikolausstiftung, zufrieden. „Der Ausbau von qualitativ hochwertigen Kindergartenplätzen ist uns sehr wichtig. Bei einem neuen Standort achten wir darauf, dass die Kinder viel Platz für Bewegung haben. Bei der Planung und Umsetzung ist ein Bewegungsraum ein Muss. Ganz besonders freut es mich, dass wir im neuen Kindergarten in der Erlaaer Straße auch einen großen Garten mit viel Bewegungsfläche haben.“

    Der neue Kindergarten, bietet Plätze für 0- bis 6-Jährige. Derzeit gibt es noch freie Plätze, eine Voranmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie unter neuerlaa@nikolausstiftung.at oder unter 01 51 552 3838. Die St. Nikolausstiftung ist Trägerorganisation von 86 Pfarrkindergärten und Horten in ganz Wien.

    Adresse: Erlaaer Straße 142, 1230 Wien

    (Red)

    Backen mit Szihn: Wiener Traditionsbäcker unterstützt Kinder-Krebshilfe

    Backen mit Szihn: Wiener Traditionsbäcker unterstützt Kinder-Krebshilfe


    In den sieben Filialen der Wiener Bäckerei Szihn gibt es ab sofort ein Weckerl mit Szihn zu kaufen. Für jedes verkaufte Weckerl gehen 10 Cent an die Kinder-Krebshilfe Wien-NÖ-BGLD. Das Kürbiskernwurzel aus Natursauerteig wird zum Weckerl mit Szihn....

    In den sieben Filialen der Wiener Bäckerei Szihn gibt es ab sofort ein Weckerl mit Szihn zu kaufen. Für jedes verkaufte Weckerl gehen 10 Cent an die Kinder-Krebshilfe Wien-NÖ-BGLD. Das Kürbiskernwurzel aus Natursauerteig wird zum Weckerl mit Szihn. Für jedes verkaufte Weckerl dieser Sorte in einer der sieben Filialen der Wiener Bäckerei Szihn gehen 10 Cent pro Stück an die Kinder-Krebshilfe. Vorerst ist die Aktion für ein Jahr geplant.

    Weckerl mit Szihn unterstützt Kinderkrebshilfe

    “Es ist uns – gerade in der Zeit vor Weihnachten – ein besonderes Anliegen, jenen zu helfen, mit denen es das Schicksal nicht ganz so gut gemeint hat. Mit der Aktion möchten wir ein bisschen etwas zurückgeben und auch unseren Kundinnen und Kunden die Möglichkeit bieten, mit ihrem Einkauf etwas Gutes zu tun und krebskranke Kinder und Jugendliche zu unterstützen“, sagt der Eigentümer der Bäckerei Stefan Szihn.

    Mit dem Erlös sollen unterschiedliche Projekte der Kinder-Krebshilfe realisierbar werden.

    Kinderbackkurs in Wien-Liesing

    In Wien-Liesing, dem Heimatbezirk der Bäckerei, fand anlässlich der Präsentation der neuen Initiative ein Kinderbackkurs in der Szihn Handwerkstatt statt. Die teilnehmenden Kinder waren zum Teil ehemalige Krebspatienten. Sie lernten so einiges über Brot und das traditionelle Bäckerhandwerk. Schließlich durften die Kinder auch selbst tätig werden und stellten ein paar Gebäckstücke her. Die Wissensvermittlung rund um traditionelle Brotherstellung ist bei den Szihns ein besonderes Anliegen. Sie wollen gerade in einer hektischen Zeit hinweisen, sich beim Essen auch wieder auf Ursprüngliches zu besinnen.

    Bei dem “Brot & Krume Kinderbackkurs” schaut auch einige Promis vorbei. Adriana zartl mit ihren Kindern, Maxi Blaha, Monika Ballwein und Alex List waren vor Ort.

    (Red)

    Wiener Physiker könnten Quanten-Internet möglich machen

    Wiener Physiker könnten Quanten-Internet möglich machen


    Ein Quanteninternet ist zwar noch Zukunftsmusik, Wiener Forschern gelang es in einem Experiment aber, einen entscheidenden Schritt in Richtung Zukunft zu machen. Wiener Quantenphysiker haben es erstmals geschafft, drei Lichtteilchen (Photonen)...

    Ein Quanteninternet ist zwar noch Zukunftsmusik, Wiener Forschern gelang es in einem Experiment aber, einen entscheidenden Schritt in Richtung Zukunft zu machen.

    Wiener Quantenphysiker haben es erstmals geschafft, drei Lichtteilchen (Photonen) dreidimensional miteinander zu verschränken. Im Fachblatt “Nature Photonics” stellte das Team um Manuel Erhard und Anton Zeilinger seinen experimentellen Ansatz vor, der es erlauben dürfte, zukünftig deutlich mehr Information von einem Ort zum anderen zu teleportieren.

    Teilchen werden miteinander verschränkt

    Das quantenphysikalische Phänomen der Verschränkung besagt, dass zwei Teilchen – etwa Photonen – wie durch Geisterhand miteinander verbunden bleiben. Die Messung an einem legt unmittelbar den Zustand des anderen fest, auch wenn sie beliebig weit voneinander entfernt sind. Misst man an einem dieser Teilchen beispielsweise die Richtung der Lichtschwingung (Polarisation), zeigt sich, dass das Partnerteilchen auch in der selben Richtung schwingt.

    Da die Information sozusagen von einem auf das andere Teilchen überspringt, spricht man von “Quantenteleportation”. Das eröffnet einen neuen Weg der Übertragung und lässt Wissenschafter und Unternehmen intensiv über technische Anwendungen, wie ein Quanteninternet oder Quantencomputer nachdenken. Gleichzeitig will man so viel Information wie möglich in die Quantensysteme packen. Entscheidend für all das ist, dass diese sehr störungsanfälligen und schwer zu realisierenden Systeme auch effektiv kontrolliert werden können.

    Großer Schritt für das Quantencomputing

    Weltweit versuchen Physiker die Anzahl an zweidimensional verschränkten Systemen – sogenannten Qubits – zu erhöhen, wie es am Freitag in einer Aussendung der Universität Wien und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) heißt. Die Wiener Wissenschafter haben sich nun daran gemacht, nicht nur mit Systemen zu arbeiten, wo sich gleich drei Photonen in einer sogenannten Greenberger-Horne-Zeilinger-(GHZ)Verschränkung befinden, sondern diese auch in drei Dimensionen verbunden sind.

    Da diese Idee experimentell jedoch sehr schwierig umzusetzen ist, bemühten die Physiker einen von ihnen in den vergangenen Jahren entwickelten Computer-Algorithmus namens “Melvin”. Dieses Computerprogramm sucht selbstständig nach Möglichkeiten zur Umsetzung. Um “Melvins” Vorschläge dann tatsächlich zu realisieren, musste allerdings ein neuer Multi-Port entwickelt werden: “Dieser Multi-Port bildet das Herzstück unseres Experimentes und kombiniert die drei Photonen so, dass diese miteinander in drei Dimensionen verschränkt werden”, so Erhard.

    Qutrit statt Qubits

    Diese neuen “Qutrit-Verschränkungszustände”, wie sie die Wissenschafter in ihrer Arbeit nennen, können nun deutlich mehr Information kodieren, als das bei Qubits der Fall ist. Mit diesem Sonderfall der Verschränkung könne man sich einerseits neuen grundlegenden Fragen zum Verhalten von Quantensystemen annähern und andererseits auch neue technologische Ideen verfolgen. “Ich denke, die Methoden und Technologien die wir im Zuge dieser Publikation entwickelt haben, ermöglichen einen höheren Anteil der gesamten Quanteninformation eines einzelnen Photons zu teleportieren. Dies könnte für Quantenkommunikationsnetze wichtig sein”, so Zeilinger.

    (APA/red)

    Ernst-Happel-Stadion: Rammstein kommt nach Wien

    Ernst-Happel-Stadion: Rammstein kommt nach Wien


    Am 22. August 2019 kommt die Band Rammstein nach Wien. Ab 8. November gibt es Karten für das Konzert im Wiener Ernst-Happel-Stadion. Im Rahmen ihrer “Europe Stadium Tour 2019” beehren die Heavy-Metal-Pyrotechniker Rammstein am 22. August 2019 das...

    Am 22. August 2019 kommt die Band Rammstein nach Wien. Ab 8. November gibt es Karten für das Konzert im Wiener Ernst-Happel-Stadion. Im Rahmen ihrer “Europe Stadium Tour 2019” beehren die Heavy-Metal-Pyrotechniker Rammstein am 22. August 2019 das Wiener Ernst-Happel-Stadion. Erstmals seit zehn Jahren wird die deutsche Band dann auch neues Material am Start haben. Das neue Album soll im Frühjahr erscheinen, wie der Konzertveranstalter am Freitag mitteile. Karten für die erste Stadiontour der Band sind ab 8. November um 10 Uhr über www.oeticket.com erhältlich.

    (APA/Red)

    ÖAMTC-App schafft Überblick über Kurzparkzonen in Wien

    ÖAMTC-App schafft Überblick über Kurzparkzonen in Wien


    Kurzparkzonen in Wien, Anwohnerparkzonen und Ausnahmeregelungen. Es kann schwierig werden, den Überblick über die Parksituation in Wien zu behalten. Der ÖAMTC schafft mit einer App Abhilfe, die auch für 30 weitere Städte entwickelt wurde.Ab Montag...

    Kurzparkzonen in Wien, Anwohnerparkzonen und Ausnahmeregelungen. Es kann schwierig werden, den Überblick über die Parksituation in Wien zu behalten. Der ÖAMTC schafft mit einer App Abhilfe, die auch für 30 weitere Städte entwickelt wurde.Ab Montag gibt es die Kurzparkzone in Wien-Simmering, sowie Erweiterungen im dritten Bezirk. Es fällt einem schön langsam schwer, einen Überblick über die Parksituation in Wien zu behalten und darauf zu achten, nicht unnötige Gebühren zu zahlen. Doch das Problem besteht nicht nur in Wien.

    Der ÖAMTC hat nun eine neue App entwickelt, die in 30 Städten die Autofahrer dabei unterstützt, den richtigen Parkplatz, in der richtigen Zone zu finden. Diese App bietet Kurzparkzonen-Informationen. Via GPS-Position-Anzeige sieht man auf einen Blick, ob man sich mit dem Fahrzeug in einer parkraumbewirtschafteten Zone befindet. Eine Erleichterung für den Nutzer ist die Funktion „Parkschein buchen“.

    Park-Informationen von über 30 Städten bei neuer ÖAMTC-App

    Hier gelangt man direkt in den Bezahlvorgang, um die Parkgebühr zu entrichten. „Der Service wird stetig erweitert, um Mitglieder und Nicht-Mitglieder immer auf dem Laufenden zu halten und bestmöglich zu informieren“, erklärt Gilles Dittrich von der Abteilung Mobilitätsinformationen des Clubs.

    Weitere Hilfestellungen, die die App anbietet sind Einträge von rund 1.600 öffentlich zugänglichen Garagen, Parkplätze, Parkhäuser und Park&Ride in Österreich. Die Suche nach einer geeigneten Parkmöglichkeit, kann über die Eingabe einer Route, Adresse oder direkt nach Auswahl des Park-Icons erfolgen.

    ÖAMTC-App bietet Hilfestellung bei der Suche nach freien Parkplätzen in Wien

    „Hier gibt es sämtliche Informationen, wie Preise, Öffnungszeiten, Stellplätze, maximale Einfahrtsbeschränkungen, Services, Preis-Vorteile als ÖAMTC-Mitglied und Zusatzinformationen auf einen Blick“, so ÖAMTC-Experte Dittrich. Mit der Funktion „Daten berichtigen“ ist es möglich,  Änderungswünsche bzw. fehlerhafte Angaben sofort zu melden, welche umgehend geprüft, bearbeitet und korrigiert werden.

    Man erhält über die App auch die Information, wo im Augenblick Parkplätze zur Verfügung stehen. Dies wird durch eine grüne oder rote Ampel bei den Parken-Icons symbolisiert. Auch der anschließende Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln und anderen Verbindungsmöglichkeiten wie Fahrrad oder Fußwege werden angezeigt.

    (Red)

    Wien-Döbling: Kleinbus-Lenker attackierte Polizisten

    Wien-Döbling: Kleinbus-Lenker attackierte Polizisten


    Zu Allerheiligen musste die Wiener Polizei einen aggressiven Kleinbus-Lenker in Wien-Döbling festnehmen. Gestern in den frühen Morgenstunden bemerkten Streifenbeamte einen in der Billrothstraße in Wien-Döbling abgestellten Kleinbus, um den sich eine...

    Zu Allerheiligen musste die Wiener Polizei einen aggressiven Kleinbus-Lenker in Wien-Döbling festnehmen.

    Gestern in den frühen Morgenstunden bemerkten Streifenbeamte einen in der Billrothstraße in Wien-Döbling abgestellten Kleinbus, um den sich eine Gruppe von sechs Personen versammelt hatte. Hinter dem Lenkrad saß eine weitere Person. Da der Motor des Wagens noch lief, wurde diese Person ebenfalls angesprochen und aufgrund eindeutiger Alkoholisierung zum Alko-Test aufgefordert.

    30-Jähriger attackierte Polizisten

    Der 30-jährige Ukrainer verweigerte jedoch die Untersuchung und zeigte sich aggressiv. In einer nahegelegenen Polizeiinspektion wurden ihm der Führerschein und der Fahrzeugschlüssel vorläufig abgenommen. Der Aggressive attackierte daraufhin einen Beamten, wodurch dieser leicht verletzt wurde. Er wurde daraufhin festgenommen und mittlerweile auf freiem Fuß angezeigt.

    Tragischer Unfall in Wien-Leopoldstadt: Mann stürzt von Kran in den Tod

    Tragischer Unfall in Wien-Leopoldstadt: Mann stürzt von Kran in den Tod


    Dramatische Szene ereigneten sich Donnerstagfrüh in Wien-Leopoldstadt. Ein Mann kletterte auf einen Kran und begann dort Klimzüge zu machen. Dann verlor er jedoch das Gleichgewicht. Vorerst konnte er sich halten, stürzte jedoch wenig später ab. Ein...

    Dramatische Szene ereigneten sich Donnerstagfrüh in Wien-Leopoldstadt. Ein Mann kletterte auf einen Kran und begann dort Klimzüge zu machen. Dann verlor er jedoch das Gleichgewicht. Vorerst konnte er sich halten, stürzte jedoch wenig später ab. Ein Mann ist Donnerstagfrüh auf einer Baustelle in der Nordbahnstraße in Wien-Leopoldstadt von einem Kran gestürzt. Polizeisprecher Daniel Fürst bestätigte dahingehend einen Bericht der Tageszeitung “Österreich”. Unklar war aber, ob es sich um einen Unfall oder um Suizid handelte.

    Mann ging auf Kran herum

    Fürst zufolge war der Mann in der Früh nach Halloween gegen 7.00 Uhr auf den Kran geklettert. Polizisten hatten ihn aufgefordert herunterzukommen. Er ging auf dem Kran herum. Augenscheinlich dürfte er das Gleichgewicht verloren und eine Sturz zunächst aber noch vermieden haben, indem er sich mit den Händen am Kran festhielt. Schließlich stürzte er aber doch ab. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

    Fürst dementierte, dass es sich um einen Unfall beim Selfie-Machen handelte. Die Ursache für den Sturz war laut dem Polizeisprecher unklar.

    (APA/Red)

    Michael Häupl: Seine legendärsten Sprüche

    Michael Häupl: Seine legendärsten Sprüche


    24 Jahre lang war Michael Häupl Bürgermeister der Stadt Wien. Er begeisterte die Österreicher mit seiner Schlagfertigkeit und seinem Sinn für Humor. Hier können Sie eine Ausgabe seiner legendärsten Sprüche gewinnen.Ursprünglich studierte der...

    24 Jahre lang war Michael Häupl Bürgermeister der Stadt Wien. Er begeisterte die Österreicher mit seiner Schlagfertigkeit und seinem Sinn für Humor. Hier können Sie eine Ausgabe seiner legendärsten Sprüche gewinnen.Ursprünglich studierte der Niederösterreicher Biologie und Zoologie an der Universität Wien. Anschließend war er am Naturhistorischen Museum Wien tätig. Bereits während seiner Studienzeit war Michael Häupl an Politik interessiert. Als Bundesvorsitzender von 1975 bis 1978 beim “Verband Sozialistischer Studenten Österreichs (VSStÖ)”, legte er den Grundstein für seine politische Karriere.

    “Ich habe nicht die Absicht, Bürgermeister von Wien zu werden.” (1993)

    Helmut Zilk ließ sich von dieser Aussage nicht beeindrucken und versuchte Häupl mit den Worten “Deine depperten Frösche kannst du auch später noch zählen” zu überzeugen.

    Und es kam, wie es kommen sollte: 1994 wurde Michael Häupl Bürgermeister von Wien und begeisterte seine Wähler über die Jahre hinweg mit seiner Schlagfertigkeit. Sprüche wie “Man bringe den Spritzwein” (2012) oder “Mei Wien is ned deppert” (2017) sind legendär und vielfach auf Taschen etc. abgedruckt.

    Michael Häupls legendärste Sprüche jetzt gewinnen

    Viele Sprüche begleiteten seine gesamte Amtszeit in Wien. “Wir werden zuerst das Ei legen, und es dann ausführlich begackern!” (2012): Das Koalitionsabkommen ist geschlossen (Michael Häupl will aber schrittweise ins Detail gehen). 2018 übergab er das Amt an Michael Ludwig.

    Nun hat der ehemalige Bürgermeister gemeinsam mit dem Ueberreuter Verlag, ein Buch herausgegeben, dass seine legendärsten Sprüche beinhaltet. Bei uns können Sie ein Exemplar gewinnen.

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    Lehrstellen fehlen in Wien: Mehr Ausländer mit Arbeit

    Lehrstellen fehlen in Wien: Mehr Ausländer mit Arbeit


    Bei den Langzeitarbeitslosen gab es im Oktober ein Minus von 16,3 Prozent. Die Sondersituation in Wien ist für AMS-Vorstand Herbert Buchinger leicht zu erklären.AMS-Vorstand Herbert Buchinger zeigte sich heute sehr zufrieden mit dem starken Rückgang...

    Bei den Langzeitarbeitslosen gab es im Oktober ein Minus von 16,3 Prozent. Die Sondersituation in Wien ist für AMS-Vorstand Herbert Buchinger leicht zu erklären.AMS-Vorstand Herbert Buchinger zeigte sich heute sehr zufrieden mit dem starken Rückgang bei den Langzeitarbeitslosen von minus 16,3 Prozent im Oktober. Hier hätten die Maßnahmen des Arbeitsmarktservice Wirkung gezeigt, denn auch in Zeiten von Hochkonjunktur sei es nicht selbstverständlich, dass auch Arbeitnehmer verstärkt nachgefragt werden, die schon über ein Jahr auf Jobsuche sind.

    Mehr Ausländer am Arbeitsmarkt in Wien

    Dass in Wien auf eine offene Lehrstelle sieben Bewerber kommen führt Buchinger auf zwei Faktoren zurück: Während in den Bundesländern die Zahl der Jugendlichen rückläufig sei, steige sie in Wien. Dazu komme dass der produzierende Sektor als wichtigster Lehrlingsausbilder seit geraumer Zeit aus Wien ins Umland abwandert.

    APA

    Dass es trotz stark rückläufiger Arbeitslosigkeit bei Ausländern eine Stagnation gibt, erklärt Buchinger damit, dass nun die Asylverfahren nach dem großen Andrang der vergangenen Jahre abgeschlossen seien und damit eben mehr Ausländer auf den Arbeitsmarkt kämen.

    Auffällig bei den Arbeitslosenzahlen für Oktober ist der große Geschlechterunterschied. Während es im Jahresvergleich bei den Männern einen Rückgang um 8,5 Prozent gab, sank die Arbeitslosigkeit bei Frauen nur um 3,5 Prozent. Buchinger führt das darauf zurück, dass die gute Konjunktur hauptsächlich in der Produktion zu spüren sei und hier eben deutlich mehr Männer arbeiten würden.

    (APA/Red)

    Mann droht mit Messer in Wien-Fünfhaus: Bei Festnahme Ohnmacht vorgetäuscht

    Mann droht mit Messer in Wien-Fünfhaus: Bei Festnahme Ohnmacht vorgetäuscht


    Am Mittwoch kam es in einem Lokal am Mariahilfer Gürtel in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus zu einer Auseinandersetzung, die zu einer Drohung und daraufhin zu Körperverletzung führte.Am 31. Oktober gegen 23:00 Uhr kam es in einem Lokal am Mariahilfer...

    Am Mittwoch kam es in einem Lokal am Mariahilfer Gürtel in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus zu einer Auseinandersetzung, die zu einer Drohung und daraufhin zu Körperverletzung führte.Am 31. Oktober gegen 23:00 Uhr kam es in einem Lokal am Mariahilfer Gürtel, im 15. Wiener Gemeindebezirk, zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 33-Jährigen und einem 18-Jährigen. Der ältere, der vermutlich aus dem Iran stammt, schlug seinen Kontrahenten und bedrohte ihn mit einem Messer. Nachdem die Polizei alarmiert wurde, versuchte der Tatverdächtige, sich den Tatmitteln zu entledigen und warf die Messer unter ein Auto.

    Zeugen konnten dies beobachten und der eintreffenden Polizei mitteilen, wo sich die Messer befinden. Die Beamten stellten diese sicher. Als gegen den Tatverdächtigen die Festnahme ausgesprochen wurde, täuschte er kurz eine Ohnmacht vor, danach versuchte er die Beamten zu schlagen und zu flüchten. Der 33-Jährige befindet sich in Haft. Warum es zu einer Auseinandersetzung kam, ist bisher noch unklar. Das Opfer blieb unverletzt.

    (APA/Red)

    Wien-Simmering: E-Rollerfahrer fuhr 8-Jährige auf Gehsteig um

    Wien-Simmering: E-Rollerfahrer fuhr 8-Jährige auf Gehsteig um


    Eine 8-Jährige wurde gestern in auf der Simmeringer Hauptstraße leicht verletzt, nachdem sie von einem E-Rollerfahrer umgefahren wurde. Gestern fuhr ein 17-Jähriger mit einem E-Roller vorschriftswidrig auf einem Gehsteig in der Simmeringer...

    Eine 8-Jährige wurde gestern in auf der Simmeringer Hauptstraße leicht verletzt, nachdem sie von einem E-Rollerfahrer umgefahren wurde.

    Gestern fuhr ein 17-Jähriger mit einem E-Roller vorschriftswidrig auf einem Gehsteig in der Simmeringer Hauptstraße. Laut Zeugen war er sehr schnell unterwegs und stieß mit einem 8-jährigen Mädchen zusammen, die mit ihrer Eltern am Gehsteig ging. Das Mädchen erlitt leichte Kopfverletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

    E-Roller gelten rechtlich als Fahrräder

    Wie vielfach berichtet werden solche E-Scooter als Fahrräder eingestuft und unterliegen somit sämtlichen einschlägigen Vorschriften. Die Roller dürfen nur jene Bereiche der Straße verwenden, die für den normalen Fahrradverkehr freigegeben sind. Das Befahren von Schutzwegen und Gehsteigen ist verboten. Darüber hinaus gelten die entsprechenden Bestimmungen bzgl. der Alkoholisierung.

    Gruppe greift Ehepaar in Wien-Favoriten an: Mann (67) schwebt in Lebensgefahr

    Gruppe greift Ehepaar in Wien-Favoriten an: Mann (67) schwebt in Lebensgefahr


    Am Donnerstag kam es in der Sonnleithnergasse, in Wien-Favoriten, zu einer schweren Auseinandersetzung zwischen zwei Fußgängern, dabei wurde ein Mann lebensgefährlich verletzt.Am 1. November gegen 13:15 Uhr, kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen...

    Am Donnerstag kam es in der Sonnleithnergasse, in Wien-Favoriten, zu einer schweren Auseinandersetzung zwischen zwei Fußgängern, dabei wurde ein Mann lebensgefährlich verletzt.Am 1. November gegen 13:15 Uhr, kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Ehepaar und einer Gruppe Fußgänger im Bereich der Sonnleithnergasse, im 10. Wiener Gemeindebezirk. Ein älteres Ehepaar ging am Gehsteig Richtung Gudrunstraße entlang, als ihnen eine Gruppe von 5 Männern (Österreicher mit türkischer Abstammung) entgegenkam. Laut Zeugenaussagen, musste das Paar ausweichen, bat die Gruppe allerdings, ein bisschen zur Seite zu gehen. Es kam zu einer zunächst verbalen Auseinandersetzung zwischen dem Ehepaar und der Gruppe.

    Opfer prallt bei Auseinandersetzung in Wien gegen Gehsteigkante

    Laut einem der Kontrahenten soll auch eine fremdenfeindliche Beschimpfung gefallen sein, was auch die heftige Reaktion erklären dürfte. Beide (67 und 68) wollten weitergehen, als plötzlich die Gruppe beginnt, das ältere Ehepaar anzupöbeln und verwickelten den Mann (67) in ein Handgemenge. Die folgende handgreifliche Auseinandersetzung gipfelte darin, dass ein Mitglied der Fußgängergruppe (18, Österreich) dem 67-Jährigen einen Fußtritt versetzte.

    Das Opfer stürzte nach hinten und prallte mit dem Kopf gegen die Gehsteigkante, wodurch er lebensgefährlich verletzt wurde. Als der 67-Jährige auf dem Boden lag, soll noch ein 17-Jähriger nachgetreten haben.

    Täter bei Sofortfahndung in Wien angehalten

    Die Gruppe rund um den unmittelbaren Täter verließ daraufhin den Vorfallsort, wurde aber von einer Videoüberwachung einer naheliegenden Moschee erfasst und konnte so im Zuge einer Sofortfahndung wiedererkannt und angehalten werden. Der 18- und der 17-Jährige wurden festgenommen, die anderen drei auf freiem Fuß wegen absichtlich schwerer Körperverletzung angezeigt.

    Der 67Jährige wurde notfallmedizinisch betreut und in Folge in ein Krankenhaus gebracht. Im Laufe des heutigen Tages werden vom LKA Wien weitere Vernehmungen von Beschuldigten und Opfern durchgeführt.

    (APA/Red)