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    Mit dieser neuen Superwaffe will China endgültig die Vorherrschaft der USA brechen

    Mit dieser neuen Superwaffe will China endgültig die Vorherrschaft der USA brechen


    China baut einen Raketenzerstörer nach dem anderen. Der Lenkwaffen-Zerstörer des Typus 055 solle als Schutzschild der chinesischen Flugzeugträger dienen. Diese gelten als die modernsten und kampfstärksten Überwasserschiffe der Welt. In einem...

    China baut einen Raketenzerstörer nach dem anderen. Der Lenkwaffen-Zerstörer des Typus 055 solle als Schutzschild der chinesischen Flugzeugträger dienen. Diese gelten als die modernsten und kampfstärksten Überwasserschiffe der Welt.

    In einem Bericht, der bei „Stern“ veröffentlicht wurde, heißt es, dass das Schiff rund 180 Meter lang und 21 Meter breit ist. Die Wasserverdrängung liegt bei 13.000 Tonnen. Damit ist Typ 055 deutlich größer als die US-Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse mit ihren 9.100 Tonnen.

    Die Hauptbewaffnung besteht aus Luftwaffen

    Der Typ 055 folgt dem Stealth-Design und ist damit relativ unauffällig. Damit kann der Radarschatten deutlich reduziert werden.

    Die Hauptbewaffnung des Zerstörers besteht aus Raketen. Bislang gibt es keine Anzeichen, dass Peking dem Weg der Zumwalt oder der F125 folgen wird. Anstelle von Bordkanonen setzt Peking den chinesischen Standard-Starter (VLS) für Lenkwaffen ein, so „Stern“. Dieser kann mit verschiedenen Waffen geladen werden. Der Einsatz dieser Starter macht es möglich, dass Peking alle zur Verfügung stehenden Raketen nutzen kann. Dabei ist das Schiff nicht auf einen bestimmten Waffentyp festgelegt. Zudem benötigt man nur wenige Schritte, um den Zerstörer später mit Impuls-Waffen oder elektromagnetischen Kanonen auszurüsten. 

    Eine Warnung an die asiatischen Rivalen Japan und Indien

    Mit dem Bau der Raketenzerstörer vermittelt China allerdings auch eine klare Botschaft: Beide Länder haben vergleichbare Flotten zur Verfügung. Mit Hilfe des Zerstörers will China allerdings seinen Einfluss in der Region erhöhen und damit auch seinen Anspruch auf die umstrittenen Inseln im ost- und südchinesischen Meer unterstreichen. 

    Schon in wenigen Monaten sollen zwei weitere chinesische Zerstörer des Typs 055 zu Wasser gelassen werden. 

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    Kim Jong-uns Luftwaffe soll der Welt Schrecken einjagen — doch sie ist eine Lachnummer

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    Nordkorea hat eine riesige Luftwaffe, die größer ist, als die von Südkorea und den USA, welche sie hauptsächlich mit russischen Kampfjets und Bombenflugzeugen auskontern soll. Doch in der Realität ist die Luftwaffe ein Witz. Laut einem neuen...

    Nordkorea hat eine riesige Luftwaffe, die größer ist, als die von Südkorea und den USA, welche sie hauptsächlich mit russischen Kampfjets und Bombenflugzeugen auskontern soll. Doch in der Realität ist die Luftwaffe ein Witz.

    Laut einem neuen Bericht des International Institute for Strategic Studies (ISS) über Nordkorea's Militär, besteht die Luftwaffe aus 110.000 Offizieren und weiterem Personal, das sich um etwa 1.650 Flugzeuge kümmert. Die Flotte besteht aus etwa 820 Kampfflugzeugen, 30 Aufklärungsflugzeugen und 330 Transportflugzeugen.

    „In Kriegssituationen hat die Luftwaffe wahrscheinlich die Fähigkeit, eine begrenzte, kurzfristige Strategie, eine Offensive mit taktischen Bombenabwürfen und einen Überraschungsangriff einzuleiten“, sagt das IISS.

    Weil die Jets über einen weiten Streifen des Landes verteilt sind, ist Nordkorea nach Angaben des Berichts wahrscheinlich fähig, „Angriffe auf Kontrollstellen, Luftabwehrposten und Industriegebäude zu fliegen, ohne die Flugzeuge zuvor neu positionieren zu müssen“.

    Das IISS sagt, dass Nordkorea’s MiG-29 Kampfflugzeuge, von denen sie wahrscheinlich nur ein paar Dutzend besitzen, ihre 47 MiG-23 Kampfflugzeuge und ihre etwa 30 Su-25 Bodenangriffsflugzeuge ihre besten Jets sind. „Die restlichen Flugzeuge sind ältere, weniger leistungsfähige MiG-15s, MiG-17/J-5s, MiG-19/J-6s, MiG-21/J-7 Kampfflugzeuge und Il-28/H-5 light Bombenflugzeuge“, wie aus dem Bericht hervorgeht.

    Doch alle diese Flugzeuge sind aus den 1980ern und das IISS sagt, dass diese in der heutigen elektronischen Kriegsführung nicht mithalten können.

    Das wäre etwas, was die USA definitiv ausnutzen würden, denn fast alle ihrer Jets haben die Möglichkeit, Störsignale zu senden und ihre Flugzeugträger können spezialisierte elektronische Kampfflugzeuge transportieren.

    Außerdem besitzen die USA und Südkorea die Möglichkeit, nordkoreanische Flugzeuge mit Satelliten und Aufklärungsdrohnen zu orten, was Überraschungsangriffe deutlich schwächen würde.

    Neben dem Alter der Flugzeuge stellt die mangelhafte Ausbildung der Piloten ein eventuell noch größeres Problem für Nordkorea dar. Weil Nordkorea bezüglich des Düsentreibstoffs fast ausschließlich von China abhängig ist und dieser seit langem sanktioniert ist, muss Nordkorea den verfügbaren geringen Bestand sparsam einsetzten.

    Das bedeutet weniger Flugzeit für die Piloten und weniger Training in der realen Welt, was realistisches Training gegen feindliche Jets fast vollkommen ausschließt.

    Ein Video von 2015 zeigt nordkoreanische Piloten, die mit Spielzeug-Flugzeugen vor Kim Jong-un, der ihr Training beobachtet, herumlaufen. Ein weiteres Bild zeigt Piloten in einem Flugsimulator, wie er bei Luftwaffen auf der ganzen Welt zum Einsatz kommt.

    Aus diesem Grund ist Nordkorea darauf angewiesen, verstärkt bombensichere Gebäude für seine Jets zu bauen und im Falle eines zukünftigen Luftkriegs Boden-Luft-Raketen einzusetzen.

    Nordkoreas Luftwaffe ist im Verhältnis zur Größe und zum Einkommen des Landes eine ziemlich beeindruckende Leistung, kann aber einfach nicht mit amerikanischen und südkoreanischen Jets mithalten.

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    VW investiert 100 Millionen in ein Startup, das das größte Problem der E-Autos lösen will

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    Mit einer Großserienproduktion von Feststoffbatterien will Volkswagen künftig den Markt für Elektroautos aufmischen. Wie VW am Donnerstag ankündigte, investiert der Autobauer nun 100 Millionen Dollar in das kalifornische Startup QuantumScape, das...

    Mit einer Großserienproduktion von Feststoffbatterien will Volkswagen künftig den Markt für Elektroautos aufmischen. Wie VW am Donnerstag ankündigte, investiert der Autobauer nun 100 Millionen Dollar in das kalifornische Startup QuantumScape, das sich auf Feststoffbatterien spezialisiert hat. Bereits seit 2012 arbeitet VW mit dem Startup zusammen — nach Angaben der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ werde diese Zusammenarbeit künftig in einem Gemeinschaftsunternehmen weitergeführt.  

    Feststoffbatterien haben doppelt so hohe Energiedichte 

    Die Reichweite von Elektroautos stellt Autobauer immer noch vor große Schwierigkeiten. Besonders die fehlende Ladeinfrastruktur fordert die stetige Verbesserung der Batterien zur Gewährleistung hoher Reichweiten. Feststoffbatterien könnten die Lösung für dieses Problem sein und schon in ein paar Jahren die herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus ablösen. Der Super-Akku hat bei gleichbleibender Größe eine doppelt so hohe Energiedichte, was die Reichweite der Elektroautos verdoppeln würde.

    Die Festsoffbatterie liefert auch sicherheitstechnische Vorteile: Während sich der Elektrolyt, also die leitende Flüssigkeit zwischen Elektroden, in den Lithium-Ionen-Batterien bei Kurzschlüssen oder starker Sonneneinstrahlung schnell entzünden kann,  ist der Elektrolyt bei der Feststoffbatterie durch einen schwer brennbaren Festkörper wie Glaskeramik ersetzt.

    Es ist also auch keine aufwendige Kühlung des Elektrolyten mehr notwendig, was zu einer Kostenreduktion und Erhöhung der Reichweite führt. Durch Variation des Elektrodenmaterials kann darüber hinaus eine Steigerung der Reichweite erzielt werden. „Ich sehe in der Festkörpertechnologie derzeit den vielversprechendsten Ansatz für die elektrische Mobilität der Zukunft“, erklärte Axel Heinrich, Leiter der VW-Konzernforschung, im Gespräch mit der „FAZ“. Eine Serienproduktion der Feststoffbatterien durch Volkswagen und QuantumScape ist bis 2025 geplant. 

    Auch BMW und Daimler setzen auf Batterieforschung

    Zwar hat die Festsoffbatterie das Potential, den Markt für Elektroautos zu revolutionieren, doch wie ein Sprecher von BMW gegenüber der „FAZ“ erklärt, sei „der Weg von erfolgreichen Tests im Labor bis hin zur Serienreife sehr weit“. 

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    Um diesen Weg zu überbrücken arbeitet BMW derzeit an der Optimierung der bereits bestehenden Lithium-Ionen-Akkus. So soll beispielsweise der Anteil an Kobalt — ein großer Kostenfaktor bei der Batterieproduktion — in den Lithium-Ionen-Akkus reduziert werden, um die Herstellkosten zu verringern. Um die Technologie der Akkus zu verrbessern baut das Unternehmen derzeit zudem ein Kompetenzzentrum für Batterieforschung in München. 

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    Jusos fordern von SPD rote Linien im Asylstreit

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    Der SPD-Nachwuchs fordert im Streit über die Flüchtlingspolitik eine deutliche Abgrenzung von der Union. Die Jusos legten in einem zweiseitigen Papier des Bundesvorstands unter Kevin Kühnert „elf unverhandelbare Punkte“ auf. In dem Reuters am...

    Der SPD-Nachwuchs fordert im Streit über die Flüchtlingspolitik eine deutliche Abgrenzung von der Union. Die Jusos legten in einem zweiseitigen Papier des Bundesvorstands unter Kevin Kühnert „elf unverhandelbare Punkte“ auf. In dem Reuters am Freitag vorliegenden Papier werden „pauschale Zurückweisungen an der Grenze“ abgelehnt. Jeder Einzelfall müsse konkret geprüft werden. „Internierungslager für Geflüchtete lehnen wir ab — auch wenn sie Ankerzentren genannt werden“, heißt es in dem Papier, über das „Der Spiegel“ zuerst berichtete. Auch „Auffanglager für Geflüchtete außerhalb des Gebietes der Bundesrepublik“ sowie „Sachleistungen anstelle von Geld“ werden abgelehnt.

    Der CSU werfen die Jusos vor, sie nehme „für vermeintliche Vorteile im Landtagswahlkampf (...) achselzuckend in Kauf, dass das größte Friedensprojekt unserer Zeit — Europa — mit dieser Politik des Spaltens zu scheitern droht“. Die von den Jusos vorgelegten elf Punkte seien „nicht mehr und nicht weniger als die unverrückbare Rückzugslinie einer sozialdemokratischen Haltung in der großen Koalition“.

    Kühnert: „Als SPD haben wir verpasst, eines klar zu machen“

    Kühnert hatte bereits vergangene Woche im Interview mit Business Insider beklagt, dass die SPD in der Flüchtlingspolitik zu spät Farbe bekannt hat. „Als SPD haben wir verpasst, eines klar zu machen: All die Defizite, die in der Flüchtlingskrise zu Tage getreten sind — all die fehlenden Schul- und Kitaplätze, der fehlende Wohnraum und viele weitere Probleme — sind ja nicht durch den Zuzug der Flüchtlinge entstanden, sondern waren vorher schon da und sind dadurch nur sichtbarer geworden“, sagte Kühnert. „Das, wonach die Flüchtlinge suchen, fehlt auch vielen hier.“

    Das könne nicht nur für eine der Gruppen gelöst werden, so der Juso-Chef: „Entweder für alle oder für niemanden.“ Das sei eine ursozialdemokratische Forderung. „Unsere Daseinsvorsorge gehört niemandem exklusiv. Es ist kollektives Eigentum der Gesellschaft“, hatte Kühnert gesagt.

    reuters/jsh

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    Handelskrieg eskaliert: Trump droht mit hohen Strafzöllen auf Autos aus der EU

    Handelskrieg eskaliert: Trump droht mit hohen Strafzöllen auf Autos aus der EU


    US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU eine deutliche Drohung an die Europäer gerichtet. Diesen Freitag traten EU-Zölle gegen etliche US-Produkte in Kraft. Die EU hatte sich zu diesem Schritt entschlossen, nachdem die USA Anfang...

    US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU eine deutliche Drohung an die Europäer gerichtet. Diesen Freitag traten EU-Zölle gegen etliche US-Produkte in Kraft. Die EU hatte sich zu diesem Schritt entschlossen, nachdem die USA Anfang des Monats auch gegen Europa Zölle auf Aluminium und Stahl erhoben hatten. Trump will die Vergeltungsmaßnahmen aber offensichtlich nicht so einfach hinnehmen.

    Am Freitagmorgen Ortszeit twitterte er: Wenn die EU Handelshemmnisse für US-Unternehmen nicht abbaue, „werden wir Zölle von 20 Prozent auf alle Autos erheben, die in die USA kommen. Baut sie hier!“ Zölle auf Autos würde vor allem Deutschland treffen. Autoriesen wie VW, BMW und Daimler haben hierzulande ihren Hauptsitz. Auch deshalb hatte Deutschland gezögert, Zölle gegen die USA zu erheben.

    Based on the Tariffs and Trade Barriers long placed on the U.S. and it great companies and workers by the European Union, if these Tariffs and Barriers are not soon broken down and removed, we will be placing a 20% Tariff on all of their cars coming into the U.S. Build them here!

    — Donald J. Trump (@realDonaldTrump) June 22, 2018

    Erst vergangene Woche hatte Bernhard Mattes, Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Alarm geschlagen. Die deutsche Autoindustrie könne ohne den US-Markt nicht auskommen, sagte er in einem Interview mit Business Insider. „Die USA sind sowohl ein wichtiger Exportmarkt als auch eine starke Produktionsbasis für uns. Wir produzieren in Nordamerika mehr als 800.000 Fahrzeuge und beschäftigen 116.500 Menschen in 250 Produktionsstätten.“

    VDA: „Eine weitere Eskalation des Handelskonflikts nützt niemandem“

    Mattes warnte vor protektionistischen Schritten. Diese seien kontraproduktiv. „Ich bin davon überzeugt, dass davon nicht zuletzt auch die US-amerikanischen Verbraucher einen Nachteil haben werden“, sagte er. „Auch für sie werden die Strafzölle zu höheren Lebenshaltungskosten führen.“

    Der VDA reagierte am Freitag auf den Tweet des US-Präsidenten auf Anfrage von Business Insider mit der Forderung auf weitere Gespräche mit den USA. „Eine weitere Eskalation des Handelskonflikts nützt niemandem“, heißt es in einer Stellungnahme. „Die deutsche Automobilindustrie plädiert dafür, trotz der derzeit schwierigen Lage mit den USA im Gespräch zu bleiben, um die transatlantischen Beziehungen zu stärken und bestehende Probleme zu lösen. Ein WTO-konformes transatlantisches Abkommen, das Industriezölle umfasst, könnte dafür ein möglicher Weg sein.“

    Die deutschen Autobauer Daimler, BMW und Volkswagen lehnten es auf Anfrage von Business Insider ab, den Tweet zu kommentieren. Der Aktienindex für die europäische Autobranche gab in Reaktion auf den Tweet nach und lag rund ein Prozent tiefer. Auch der Dax rutschte ab.

    Die Regierung des Vereinigten Königreichs nannte die EU-Zölle „maßvoll und verhältnismäßig“

    Die Bundesregierung hatte die Hoffnung geäußert, dass die klare EU-Antwort auf die amerikanischen Zwangsmaßnahmen Vernunft bei den Beteiligten einkehren lassen und eine Verhandlungslösung befördern könnte. Auch die EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström betonte ihre Gesprächsbereitschaft zur Beilegung des Handelskonflikts. „Wir sind immer offen dafür, mit den USA zu reden“, sagte sie am Donnerstag. Großbritannien unterstützt ungeachtet des Brexits das EU-Vorgehen. Premierministerin Theresa May will den Konflikt auch beim Besuch von US-Präsident Donald Trump im Juli ansprechen.

    Die Regierung des Vereinigten Königreichs nannte die EU-Zölle „maßvoll und verhältnismäßig“. Eine Regierungssprecherin betonte aber zugleich: „Wir wollen eine Eskalation nach dem Motto ,wie du mir - so ich dir' vermeiden.“ Nach einem Volksentscheid will das Land im Frühjahr 2019 die EU verlassen und ist dann auf bilaterale Handelsabkommen angewiesen.

    Damit schlug sie ähnliche Töne an, wie die deutsche Regierung. „Wir hoffen, dass diese klare Reaktion der EU dazu führt, das auf allen Seiten Vernunft und Sachlichkeit sich durchsetzt und man dann auch gemeinsam in Gesprächen nach Lösungen suchen kann“, sagte eine Sprecherin von Wirtschaftsministers Peter Altmaier. Zudem verwies sie darauf, dass die Regierung in Washington jüngst insgesamt 43 Anträge von sieben US-Unternehmen positiv beschied, bestimmte Stahlzulieferungen aus dem Ausland von den verhängten Zöllen auszunehmen. Dies betreffe auch einige Stahllieferungen aus Deutschland.

    jsh/ab/reuters

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    Der erste Verlierer der WM steht schon fest — er kommt aus Bayern

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    Den Fans geht es um die Leidenschaft, den Zuschauern um Unterhaltung. Die Weltmeisterschaft in Russland ist nicht nur für die Spieler das große Ereignis. Politiker zeigen sich gerne volksnah und stehen öffentlichkeitswirksam hinter der eigenen...

    Den Fans geht es um die Leidenschaft, den Zuschauern um Unterhaltung. Die Weltmeisterschaft in Russland ist nicht nur für die Spieler das große Ereignis. Politiker zeigen sich gerne volksnah und stehen öffentlichkeitswirksam hinter der eigenen Nationalmannschaft. Doch es gibt noch mehr Interessensgruppen: Werbepartner und Ausrüster. Dominiert wird die WM von Adidas und Nike — doch auch andere Sportartikelhersteller können bei derartigen Turnieren punkten.

    Puma hatte als Ausrüster Italiens alles auf eine Karte gesetzt — und verloren. Italien konnte sich zum ersten Mal seit fast 60 Jahren nicht qualifizieren. Neben der Schweiz und Uruguay übernahm der Hersteller spontan die Nationalteams von Serbien und Senegal unter Vertrag. „Es fehlt etwas“, sagte Pumas Sportmarketing-Chef Johan Adamsson im Interview mit Business Insider. Die vier Teams von Puma wirken neben den zwölf von Adidas und den zehn von Nike etwas klein. Zum Vergleich: Bei der WM 2006 in Deutschland war Puma noch mit zwölf Teams vertreten.

    Adidas zahlt dem DFB 50 Millionen Euro, um Deutschland austatten zu dürfen

    Für die Sportartikelhersteller ist ebenfalls wichtig, wer am Ende den Titel gewinnt. Adidas hat mit Ländern wie Deutschland, Spanien, Belgien und Argentinien Top-Teams unter Vertag. Aber auch Nike führt mit England, Frankreich, Brasilien und Portugal Anwärter auf den Titel. Die Ausgaben sind hoch: Allein für Deutschland soll Adidas 50 Millionen Euro zahlen, wie die „Welt“ berichtet. 

    Insgesamt nimmt die Relevanz der großen Turniere jedoch etwas ab — zumindest für Adidas, Nike, Puma und Co., das weiß auch Adidas-Chef Kasper Rorsted. „Die Zeit ist vorbei, in der ein einzelnes Ereignis großen Einfluss hat“, sagte er kürzlich. Das liegt in erster Linie daran, dass die Sportartikelhersteller inzwischen auch außerhalb der großen Sportereignissen deutlich an Aufmerksamkeit gewinnen. Der Trend zu Sportkleidung im Alltag, ein Sneakerboom und Einzelwerbeverträge sorgen für ein Wachstum, der sich auch an der Börse beobachten lässt.

    „Wir erwarten in diesem Jahr ein zweistelliges Wachstum für unser Fußballgeschäft“

    „Es geht nicht nur um die Mannschaften, sondern auch darum, dass einzelne Spieler unsere Schuhe tragen“, sagte Pumas Sportmarketing-Chef Adamsson zu Business Insider. „Denn gerade Kinder und Jugendliche schauen darauf, was etwa Marco Reus oder die anderen tragen, und das ist für sie ein treibender Faktor bei der Kaufentscheidung.“ Immerhin: Neben Reus hat Puma Verträge mit den Franzosen Antoine Griezmann und Olivier Giroud und dem argentinischen Stürmer Sergio Agüero.

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    Trotzdem schafft Puma den Anschluss an Adidas und Nike aktuell nicht: Auf dem US-Markt kam Nike im vergangenen Geschäftsjahr auf rund 30,6 Milliarden Euro Umsatz, Adidas auf 21,2 Milliarden Euro. Puma liegt mit 4,1 Milliarden Euro weit zurück. „Wir erwarten in diesem Jahr ein zweistelliges Wachstum für unser Fußballgeschäft“, prognostiziert Adamsson. „Und die Weltmeisterschaft wird sich definitiv positiv darauf auswirken — es ist das größte Sportereignis der Welt.“

    jsh

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    Die SPD bereitet sich offenbar heimlich, still und leise auf das vor, was sie am meisten fürchtet

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    Die SPD ist nervös. Mit etwas Pech könnte die neue GroKo nach etwas mehr 100 Tage schon wieder Geschichte sein. Dann nämlich, wenn Angela Merkel mit leeren Händen aus Brüssel zurückkehrt und die CSU mit ihrem Alleingang in der Asylpolitik Ernst...

    Die SPD ist nervös. Mit etwas Pech könnte die neue GroKo nach etwas mehr 100 Tage schon wieder Geschichte sein. Dann nämlich, wenn Angela Merkel mit leeren Händen aus Brüssel zurückkehrt und die CSU mit ihrem Alleingang in der Asylpolitik Ernst macht. Der Rest wäre schnell erzählt. Merkel, die anders als Seehofer bereits in der EU registrierte Flüchtlinge nicht umgehend an der deutschen Grenze abweisen will, könnte von ihrer Richtlinienkompetenz Gebrauch machen. Folgerichtig müsste sie auch Seehofer als Innenminister entlassen, wenn sich dieser erwartungsgemäß wehrt. Ein Bruch zwischen Merkel-CDU und Seehofer-CSU wäre unvermeidlich. Die CSU würde geschlossen aus der Bundesregierung austreten. Und dann?

    „Die SPD ist auf alle Szenarien vorbereitet“, hat Lars Klingbeil, Generalsekretär der Sozialdemokraten, durchscheinen lassen, wie der „Spiegel“ vorab aus seiner neuen Ausgabe berichtet. Also auch auf Neuwahlen. Schon drei Besprechungen habe es gegeben, bei denen es um die Vorbereitung eines auf die Schnelle zu organisierenden Bundestagswahlkampfes gegangen sei. Die SPD glaubt, dass eine mögliche Neuwahl frühestmöglich Anfang September stattfinden könne. In der SPD wurde dem Bericht nicht widersprochen.

    Neuwahlen kämen der SPD ungelegen

    Neuwahlen kann sich in der Sozialdemokratie jedoch kaum jemand wünschen. Die Partei steckt in einer tiefen Sinneskrise. Ein überzeugender Spitzenkandidat ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht in Sicht. Parteichefin Andrea Nahles und Vizekanzlerin Olaf Scholz sind erst seit wenigen Monaten im Amt und hatten nur wenig Zeit, sich in ihrer neuen Rolle zu profilieren. Eine(r) von beiden müsste in den sauren Apfel beißen. Zudem dümpelt die SPD bei 20 Prozent herum. Bei einer Hauruck-Wahl würde ein neuerliches Debakel drohen, vielleicht sogar ein Duell mit der rechtsextremen AfD um Platz zwei.

    Doch bis zu Neuwahlen wäre es ein steiniger Weg. Die CSU kann aus der Regierung austreten, doch stürzen kann sie Kanzlerin Merkel nicht. Das Grundgesetz sieht lediglich ein konstruktives Misstrauensvotum vor. Um Merkel aus dem Amt zu heben, müsste sich die CSU mit FDP, Grünen, Linke und AfD zusammentun und einen gemeinsamen Gegenkandidaten bestimmen. Da ist es wahrscheinlicher, dass Angela Merkel im Sommer auf dem Mars Urlaub macht.

    Ein SPD-Kanzler rief schon einmal Neuwahlen aus

    Alternativ könnte Merkel die Vertrauensfrage stellen. Fällt sie durch, kann sie den Bundespräsidenten um die Auflösung des Bundestags bitten. So geschah es bereits 1982 unter Kanzler Helmut Kohl und 2005 unter Kanzler Gerhard Schröder. Beide Male kamen die jeweiligen Bundespräsidenten der Bitte nach. Dann müssten innerhalb von 60 Tagen Neuwahlen stattfinden.

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    Zum jetzigen Zeitpunkt sind das alles Gedankenspielchen, die die SPD aber durchaus ernstzunehmen scheint. Am Dienstagabend jedenfalls treffen sich die Partei- und Fraktionsvorsitzenden von CDU, CSU und SPD im Kanzleramt, um über die Flüchtlings- und Europapolitik zu sprechen. Vielleicht glätten sich die Wogen. Der SPD dürfte das entgegenkommen.

    ab/Reuters

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    Unternehmer antwortete eine Woche auf jede Mail mit „Ruf mich an“ — und etwas Erstaunliches passierte

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    Allen Gannett ist Geschäftsführer eines Marktforschungsunternehmen. Wenn sein Telefon klingelt, erfasst ihn das Grauen. Gannett geht es damit wie vielen anderen Menschen auf der Welt: Das Telefon ist das meist gehasste Kommunikationsmittel und wird...

    Allen Gannett ist Geschäftsführer eines Marktforschungsunternehmen. Wenn sein Telefon klingelt, erfasst ihn das Grauen.

    Gannett geht es damit wie vielen anderen Menschen auf der Welt: Das Telefon ist das meist gehasste Kommunikationsmittel und wird häufig erst dann benutzt, wenn auf E-Mail, Chatnachricht und SMS keine Antwort kommt.

    Dabei ist wissenschaftlich erwiesen, dass ein persönliches Gespräch 34-mal effektiver ist als eine E-Mail.

    Ob das so wirklich stimmt, wollte Gannett selbst ausprobieren. „Ich habe festgestellt, dass viele der erfolgreichsten und produktivsten Menschen die ich getroffen habe etwas sind, das man als ‚Telefon-geneigt‘  bezeichnen könnte“, schreibt er in einem Gastbeitrag für „Fast Company“.

    Was tat Gannett also? Er reagierte eine Woche lang auf alle schriftlichen Anfragen mit einem Telefonat. 

    Telefongespräche sind schneller und empathischer

    Im Rahmen seines Selbstversuchs konnte Gannett gleich mehrere überraschend positive Veränderungen feststellen:

    1. Es ist schneller

    Dank der Telefonate konnte Gannett jede Menge Zeit sparen. Er musste sich keine ausgeklügelten Formulierungen einfallen lassen, sondern konnte alles direkt klären, ohne an den Computer gebunden zu sein. „Ich konnte den Spaziergang zur Arbeit und Uber-Fahrten zu Meetings in produktive Zeit umwandeln.“

    Nun könnte man dagegen argumentieren, dass man mit seinem Anruf die günstige Zeit erwischen muss, E-Mails hingegen die Person genau dann erreichen, wenn sie erreicht werden will. Doch davon schien Gannett nichts zu merken. Im Gegenteil, im Durchschnitt wurde der Unternehmer viel schneller zurückgerufen, als das seine E-Mails beantwortet wurden. 

    2. Es ist empathischer

    „Ich hatte erfüllende Konversationen, die allein per Email nicht möglich gewesen wären“, beschreibt er. Der persönliche Kontakt ermögliche eine viel empathischere Herangehensweise, was Missverständnisse verhindert.

    „Ich habe einem meiner Kunden bei einem heiklen Problem geholfen und ihm letzten Endes bezüglich einiger seiner beruflichen Sorgen Mut zureden können. Via E-Mail hatte ich nie den Stress in seiner Stimme gehört.“

    3. Es ist gesünder

    Ein netter Nebeneffekt: Sein Nacken schmerzte nicht mehr vom ständigen herunterschauen (auf den Bildschirm).

    Einen nicht kleinen Haken hat die Sache aber doch: Er konnte keine Emojis benutzen. Darüber kann man aber hinwegsehen, oder? 

    Was wäre euch lieber: E-Mails, die im Postfach verschwinden und erst spät beantwortet werden, oder produktive und lebhafte Telefonate, bei denen nicht nur schnell und produktiv gearbeitet wird, sondern auch die Beziehungen — selbst wenn sie nur beruflich sind —  intensiver gepflegt werden? Vielleicht denkt ihr daran, wenn ihr das nächste Mal kurz davor seid, mit der Maus auf „Neue E-Mail“ zu klicken.

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    9 Zeichen, dass ihr es mit einem emotionalen Manipulator zu tun habt

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    Vielleicht hattet ihr bereits mit einem zu tun oder vielleicht ist es sogar einer eurer besten Freunde: ein emotionaler Manipulator. Menschen, die bewusst mit den Gefühlen ihrer Mitmenschen spielen und sie so manipulieren, wie es ihnen gefällt.  Wir...

    Vielleicht hattet ihr bereits mit einem zu tun oder vielleicht ist es sogar einer eurer besten Freunde: ein emotionaler Manipulator. Menschen, die bewusst mit den Gefühlen ihrer Mitmenschen spielen und sie so manipulieren, wie es ihnen gefällt. 

    Wir alle lassen uns von den Gefühlen unserer Mitmenschen beeinflussen. Wenn euer Partner zum Beispiel einen schlechten Tag hatte, dann habt auch ihr wahrscheinlich gleich viel schlechtere Laune oder umgekehrt könnt ihr ihm vielleicht mit eurer guten Laune den Tag retten. Auch die Gefühle eurer Freunde, Kollegen oder eures Chefs können so einen großen Einfluss auf euch haben.

    Leider gibt es viele Menschen, die sich genau diesen Einfluss zu Nutze machen, um euch zu manipulieren. Sie verändern so eure Wahrnehmung und im schlimmsten Fall lassen sie euch an eurem Verstand zweifeln.

    Oft merken wir aber gar nicht, dass wir es mit solchen Manipulatoren zu tun haben und lassen unsere Gefühle einfach von ihnen lenken. Dabei gibt es einfache Zeichen, an denen man sie erkennen kann. Travis Bradberry, Schriftsteller und Experte in Sachen emotionale Intelligenz zeigte sie in einem Gastbeitrag für „Entrepreneur.“

    An diesen neun Zeichen könnt ihr eine emotionale Manipulation erkennen:

    Sie sind gute Lügner

    Sie erzählen euch von Dingen, die nie wirklich passiert sind oder leugnen Dinge, die passiert sind. Das tun sie so glaubwürdig, dass ihr oft an euch selbst zweifelt und ihnen die Lügen einfach abkauft. Damit wollen sie zum Beispiel euer Mitleid erwecken, sich selbst in einem guten Licht dastehen lassen und eure Wahrnehmung verändern. 

    Wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr belogen werdet, solltet ihr versuchen, den Lügner zu entlarven. Hinterfragt ihn, sucht nach Unstimmigkeiten oder fragt andere, ob sie eine Geschichte bestätigen können. Natürlich kann sich aber jeder einmal irren oder etwas anders in Erinnerung haben, als es tatsächlich passiert ist, also solltet ihr mit irgendwelchen Anschuldigungen nicht zu vorschnell sein.

    Sie sind zu offen

    Obwohl ihr euch noch gar nicht so gut kennt, erzählen sie euch von sehr persönlichen Dingen oder vertrauen euch sogar vermeintliche Geheimnisse an. Hier solltet ihr vorsichtig sein, denn vielleicht möchten sie nur so schnell wie möglich eine Vertrauensbasis schaffen, damit ihr ihnen all eure persönlichen Geschichten und Geheimnisse erzählt. Die werden sie dann irgendwann gegen euch verwenden.

    Ihr solltet also niemandem voreilig trauen, sondern erst eine Grundlage schaffen, damit ihr wisst, dass ihr einer Person auch wirklich Vertrauen könnt.

    Sie kennen eure Schwachpunkte — und verwenden sie gegen euch

    Sie wissen wo sie drücken müssen, damit es euch wirklich wehtut. Wenn ihr wegen eures Äußeren unsicher seid, kommentieren sie beispielsweise die Wahl eurer Klamotten oder was ihr euch beim gemeinsamen Essen im Restaurant bestellt.

    Statt euch dabei zu helfen, euch besser zu fühlen, versuchen sie euch das Leben schwerer zu machen und eure Unsicherheiten noch zu verstärken.

    Was sie sagen und was sie tun sind zwei völlig verschiedene Dinge

    Sie erzählen euch genau das, was ihr hören wollt, aber tun letztendlich nur das, was ihnen passt. Statt ehrlich zu sein und euch von vornherein zu sagen, dass sie eure Meinung nicht teilen, sagen sie euch einfach ihre Unterstützung zu — obwohl ihr sie gar nicht bekommen werdet.

    Wenn euch so etwas zum ersten Mal passiert, werdet ihr es möglicherweise nicht kommen sehen und auch nichts dagegen tun können. Doch noch einmal solltet ihr bei derselben Person nicht darauf hereinfallen, sondern sie von Anfang an hinterfragen.

    Sie spielen mit eurem Gewissen

    Egal was ihr macht, ein emotionaler Manipulator wird dafür sorgen, dass ihr euch deshalb schlecht fühlt. Wenn ihr streitet ist es eure Schuld und auch wenn ihr nur von einem Problem erzählt, seid ihr daran selbst schuld.

    Dass ihr euch schlecht fühlt, nutzen sie dann gezielt zu ihrem Vorteil aus, um genau das zu bekommen, was sie wollen. Eure Gefühle sind ihnen im Grunde genommen völlig egal.

    Ihre Gefühle werden zu euren Gefühlen

    Wenn es ihnen schlecht geht, geht es euch schlecht und wenn sie wütend sind, dann seid ihr auch wütend — Sie haben die komplette Kontrolle über eure Emotionen.

    Damit erwecken sie euer Mitleid und sorgen dafür, dass ihr die Probleme von ihnen lösen wollt, obwohl sie eigentlich nichts mit euch zu tun haben.

    Sie reden eure Probleme klein

    Wenn ihr über eure Probleme sprecht, sorgen sie dafür, dass ihr euch deshalb schlecht fühlt. Denn schließlich geht es ihnen viel schlechter und sie haben immer genau das gleiche Problem wie ihr — nur dass ihres natürlich viel schlimmer ist als eures. Sie ziehen euch immer in einen Vergleich und geben euch das Gefühl, undankbar, ein Nörgler oder ein Jammerlappen zu sein.

    Sie spielen die Opferrolle

    Die ganze Welt hat sich gegen sie verschworen und sie sind nie an irgendetwas Schuld. Im Grunde genommen übernehmen sie schlicht nie die Verantwortung für ihre Fehler. Sie schieben die Schuld immer auf andere und am liebsten auf euch. 

    Sie tun hilfsbereit — sind es aber nicht

    Wenn ihr sie um Hilfe bittet, sind sie schnell dabei, doch wenn es dann wirklich so weit ist, dass sie euch helfen müssen, tun sie so als wäre es eine riesige zusätzliche Belastung, die sie euretwegen tragen müssen.

    Obwohl sie euch ihre Hilfe ohne Probleme zugesichert haben, jammern und stöhnen sie darüber, wie viel Arbeit sie wegen euch haben. Um euch das zu ersparen solltet ihr sie das nächste Mal gar nicht erst fragen.

    Das könnt ihr tun

    Diese Zeichen treffen auf eine oder gleich mehrere Personen zu, die ihr kennt? Dann solltet ihr versuchen, einen emotionalen Abstand zu ihnen herzustellen. Versucht nicht mit ihnen eine tiefgreifende Freundschaft anzufangen, sondern bleibt auf einer sachlichen, neutralen Ebene mit ihnen.

    Lernt eure Gefühle differenziert wahrzunehmen und versucht euch immer klar zu machen, woher die Gefühle stammen — von euch selbst oder dem Einfluss anderer?

    Erkennt die Verhaltensmuster eines Manipulators und lernt, mit ihnen umzugehen. Setzt ihm Grenzen und sorgt dafür, dass er sie nicht überschreiten kann.

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    Diese 3 simplen Gründe erklären, warum manche Menschen ewige Singles bleiben

    Diese 3 simplen Gründe erklären, warum manche Menschen ewige Singles bleiben


    Auf jeden Topf passt ein Deckel — so heißt es jedenfalls. Viele Menschen, die Schwierigkeiten haben, einen Partner zu finden, bezeichnen sich dann selbst zynisch als „Wok“.  Sie suchen lieber eine passende Phrase für ihr Single-Dasein als eine...

    Auf jeden Topf passt ein Deckel — so heißt es jedenfalls. Viele Menschen, die Schwierigkeiten haben, einen Partner zu finden, bezeichnen sich dann selbst zynisch als „Wok“. 

    Sie suchen lieber eine passende Phrase für ihr Single-Dasein als eine ernsthafte Erklärung. 

    Der Autor, Blogger und Unternehmer Mark Manson setzt sich auf seiner Webseite mit Liebe und Beziehungen auseinander. Und er behauptet zu wissen, warum sich manche Menschen schwertun, einen Partner zu finden. 

    Wir haben für euch die drei häufigsten Gründe gesammelt, warum seiner Meinung nach manche Menschen ewige Singles bleiben.

    1. Sie respektieren sich selbst nicht 

    Es klingt zwar banal, ist aber wirklich so: „Der Respekt und die Bewunderung, die ihr von anderen bekommt, hängt proportional mit dem Respekt zusammen, den ihr vor euch selbst habt.“ 

    Versucht Folgendes für einen Monat, rät Manson: „Kümmert euch um euch selbst. Macht Sport und esst gesund. Schlaft gut. Arbeitet hart und plant im Voraus. Seid sozial. Eliminiert schlechte Gewohnheiten.“ Lernt, euch selbst zu respektieren und akzeptieren.

    Bei der Partnersuche neigen jene Singles, die sich selbst nicht respektieren, dazu, die Welt aus einer Ranking- und Wettbewerbsperspektive zu betrachten, so Manson. Stattdessen solle man bei der Partnersuche von Kompabilität und Unvereinbarkeit ausgehen. Wenn man abgewiesen wird, ist es nicht, weil man gegen jemanden verloren hat und schlecht abgeschnitten hat — sondern weil man mit der Person schlichtweg inkompatibel ist. 

    2. Sie haben unrealistische Erwartungen

    Laut Manson gibt es heutzutage zwei weit verbreitete Stereotypen der Dating-Welt: 

    Zum einen gibt es den Mann, der dick, kahl, unterbezahlt, unsozial und unhygienisch ist, Star Wars-Figuren in der Wohnung stehen hat und am Wochende Mangas liest und Pornos schaut. Trotzdem wundert er sich, dass keine Frau ihn mag. Er kommt zu dem Schluss, dass die Frauen auf der ganzen Welt ein Problem haben. 

    Zum anderen gibt es die elegante, wunderschöne, in etwa 30-jährige Karrierefrau, die sesshaft werden möchte. Und obwohl sich reihenweise Männer für sie interessieren, beschwert sie sich, dass es „keine guten Männer da draußen“ gibt.

    Das Klischee ist also: Der Mann denkt, er kann jeden daten, obwohl er keine Qualitäten aufweisen kann. Die Frau besitzt diese Qualitäten, hat aber viel zu hohe Ansprüche. Beide haben völlig unrealistische Vorstellungen einer Beziehung. 

    Natürlich, es sind Stereotypen. Aber diese Vorstellungen würden im echten Leben in verschiedenen Formen und Ausprägungen aufreten.

    Manson nennt ein Beispiel: Er habe einst einen Freund gehabt, der sich von seiner Freundin trennte, weil er ihren Filmgeschmack nicht mochte. „Es gibt Menschen, die annehmen, dass jede Art von Meinungsverschiedenheit oder Streit ein Anzeichen dafür ist, nicht zusammen zu passen, also beenden sie es.“

    Dabei sei es eigentlich ganz einfach: Wir sind nicht perfekt. Und die Menschen die wir daten, sind es auch nicht. Singles mit absurd hohen Erwartungen müssen lernen, andere Menschen mit ihren Fehlern zu schätzen und sich ihre eigenen Makel einzugestehen. „Andernfalls werdet ihr für eine sehr lange Zeit Single (und wütend) sein.“

    3. Sie sind nicht fähig, Intimität aufzubauen

    Manche Menschen haben eine natürliche Begabung für Dates. Sie sehen gut aus, sind aufmerksam, lachen in den richtigen Momenten, sprechen über ihr Leben, Karriere und Träume — und trotzdem geht es nie über das erste Date hinaus. 

    Das liegt daran, dass diese Menschen sich zwar oberflächlich auf Dates richtig verhalten, aber keine tiefe Emotion oder Verbindung aufbauen können. 

    „Intimität und Vertrautheit in einer Beziehung aufzubauen verlangt eine emotionale Investition und Verletzlichkeit. Das bedeutet, dass ihr euch auf eine Art und Weise öffnen müsst, in der ihr euch unwohl fühlt.“ Das könne zum Beispiel sein, eine Meinung zu vertreten, die vielen Menschen nicht gefällt. Man müsse mutig sein und ein Risiko eingehen.

    Intimität entsteht erst dann, wenn man sich einander öffnet. Wer zu solch einem Austausch nicht bereit ist, wird auch keine ernsthafte Beziehung führen können.

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    Stellt euch diese 2 Fragen, wenn ihr unter Stress leidet, sagt ein Glückscoach

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    Work-Life-Balance hier, Work-Life-Balance da — dieser Begriff ist heutzutage einfach unumgänglich. Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist das, was alle anstreben: Karriere machen und dennoch ein erfülltes Privatleben führen. Doch in der heutigen...

    Work-Life-Balance hier, Work-Life-Balance da — dieser Begriff ist heutzutage einfach unumgänglich. Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist das, was alle anstreben: Karriere machen und dennoch ein erfülltes Privatleben führen.

    Doch in der heutigen Arbeitswelt stehen gerade junge Menschen unter besonders hohem Druck und haben umso mehr Schwierigkeiten, ihr Arbeitsleben mit ihrem Privatleben in Einklang zu bringen.

    So erging es auch Autorin und Glückscoach Apryl Zarate Schlueter, die erst einen Burnout erleiden musste, ehe sie lernte, mit Stress umzugehen. In einem Interview mit „Forbes“ sprach sie über ihre Erfahrungen und gab zudem wertvolle Tipps, wie auch ihr die Last von euren Schultern nehmen könnt.

    Junge Menschen leiden unter ständigem Leistungsdruck

    Das junge Menschen viel Stress ausgesetzt sind, hat verschiedene Ursachen. Zum einen stehen sie unter Druck, schon im jungen Alter tadellose Leistungen zu erbringen, schreibt Schlueter.

    Außerdem muss aufgrund der fortgeschrittenen Technologie heutzutage alles schnell gehen und die Anforderungen steigen immer weiter. Wir müssen stets auf dem neuesten Stand sein — wie soll man da zur Ruhe kommen?

    Ein weiterer Grund für unseren Stress sei laut Schlueter die Masse an Informationen, die Tag für Tag, Sekunde für Sekunde auf uns einströmen. Man ließe sich zu schnell ablenken, worunter die Produktivität leide — und auch das führe zu mehr Stress.

    Ignoriert nicht die Symptome

    „Ich denke, dass es extrem wichtig ist, sich bewusst zu machen ob und wie sehr man gestresst ist“, schreibt Schlueter. „Viele Menschen stehen das einfach durch und achten nicht auf die Signale, die ihr Körper sendet, was der Grund ist, warum so viele unter Burnout leiden. Sie erkennen nicht, was mit ihnen passiert, bis es zu spät ist.“

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    Ihr merkt, dass ihr dem Druck nicht standhalten könnt? Dann ist es an der Zeit, eine Lösung zu finden. Meditation, Sport, ausreichend Schlaf, genug Wasser trinken — findet heraus, was euch hilft. 

    Stellt euch folgende zwei Fragen

    Eine Übung sei besonders effektiv und einfach, schreibt Schlueter. Denkt an einen Moment zurück, in dem ihr besonders glücklich wart, und stellt euch folgende Fragen:

    1. Was genau hat mich in diesem Moment so glücklich gemacht?

    2. Was genau macht mich jetzt gerade unglücklich?

    Sobald ihr diese beiden Fragen beantwortet habt, könnt ihr darauf basierend eine Entscheidung treffen und gezielt die Stressquellen bekämpfen.

    „Wenn ihr eure Entscheidungen und Prioritäten in Einklang mit euren Werten bringen könnt, werdet ihr weniger Stress und mehr Glück spüren“, so Schlueter.

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    Unter den Reichen der USA gibt es plötzlich einen Trend, der in Deutschland schon lange üblich ist

    Unter den Reichen der USA gibt es plötzlich einen Trend, der in Deutschland schon lange üblich ist


    Soziologin Rachel Shermann, Autorin des Buches „Uneasy Street: The Anxieties of Affluence“ hat mit 50 New Yorker Eltern gesprochen, deren Jahreseinkommen über 250.000 Dollar liegt. Und dabei fiel ihr eines auf: Nicht wenige entfernen das...

    Soziologin Rachel Shermann, Autorin des Buches „Uneasy Street: The Anxieties of Affluence“ hat mit 50 New Yorker Eltern gesprochen, deren Jahreseinkommen über 250.000 Dollar liegt.

    Und dabei fiel ihr eines auf: Nicht wenige entfernen das Preisschild von ihren Käufen, damit keiner sieht, was sie ausgegeben haben. 

    In einem Essay, das auf „Uneasy Street“ beruht und in der „New York Times“ erschien, beschreibt eine Mutter mit einem „Einkommen von 250.000 Dollar und einem geerbten Vermögen von sieben Millionen Dollar“, dass sie nicht möchte, dass ihre Nanny sieht, was sie für ihre Kleidung oder ihr Bio-Brot ausgegeben hat.

    Sie ist nicht die einzige.

    „Ein Innendesigner, mit dem ich sprach“, schreibt Sherman, „berichtete mir von Kunden, die ebenfalls ihre Ausgaben verheimlichen, indem sie alle Preisschilder entfernen lassen, sodass ihre Angestellten das nicht sehen.“

    Reiche sehen sich als Mittelklasse

    Diese Angewohnheit deutet auf einen Trend hin, den Sherman in der wohlhabenden Szene bemerkt hat: Extrem reiche Menschen sehen sich selbst als Mittelstand an und wollen nicht, dass sie anders wahrgenommen werden. Alles, was darauf hindeutet, verheimlichen sie.

    Sherman schreibt, dass ihre Interviewpartner, die alle zu den oberen 1-2 Prozent gehören, wenn es um Einkommen oder Wohlstand geht, „sich selbst nie als reich oder als Oberklasse bezeichnen. Manchmal nennen sie ihren Lebensstil 'angenehm' oder 'glücklich'. Manche bezeichneten sich sogar als Mittelstand oder 'in der Mitte angesiedelt', und stellten sich den superreichen New Yorkern gegenüber — und nicht jenen, die weniger hatten.“

    Das könnte damit zusammenhängen, dass man Wohlstand oft mit schlechter Moral in Verbindung bringt, schreibt sie. Niemand möchte als „Superreicher“ von den anderen 99 Prozent gehasst werden, vor allem neureiche Menschen, die sich ihren Wohlstand erarbeitet und ihn nicht geerbt haben, wollen sich nicht mit dem 1-Prozent-Klischee belasten.

    Sherman schreibt weiter:

    „Alle, mit denen ich sprach, hielten sich mit Angeberei zurück. Sie sprachen nicht darüber, dass etwas teuer ist. Stattdessen berichteten sie von Schnäppchen, die sie gelandet hatten. Einen günstigen Kinderwagen, ein Kleidungsstück von Target, einen Gebrauchtwagen. Sie kritisierten andere wohlhabende Menschen für ihre übergroßen Villen oder ihre extravaganten Urlaube in Resorts, wo Arbeiter — wie es ein Mann sarkastisch ausdrückte — einem die Zehen massieren.“

    Shermans Ergebnisse passen zu jenen von Thomas C. Corley, Autor des Buches „Rich Habits“, der fünf Jahre lang Millionäre interviewte, um herauszufinden, welche Angewohnheiten sie wohlhabend gemacht haben. Er bemerkte auch, dass viele reiche Menschen einen Lebensstil pflegen, den andere als gewöhnlich ansehen würden, und immer versuchen, nicht den finanziellen Rahmen zu sprengen. 

    Einer von Shermans Interviewpartnern war ein Mann, der 50 Millionen Dollar geerbt hat, ein 4 Millionen Dollar teures Apartment besitzt, bei dem er Angst hat, es sei zu angeberisch, und im vergangene Jahr 600.000 Dollar ausgegeben hat. Er sagte: „Wir verstehen nicht, wie wir so viel ausgeben konnten.“

    Soziale Gerechtigkeit über persönlichen Wohlstand

    Wer jemals die Serien „Real Housewives“ oder „MTV Cribs“ gesehen hat, der weiß, dass in den USA traditionell Reichtum mehr zur Schau gestellt wird als in Deutschland. Das oben beschriebene Verhalten trifft sehr stark auf deutsche Reiche zu. So gaben etwa in einer Umfrage 60 Prozent jener, die eine Immobilie oder gar mehrere besitzen an, zur ärmeren Schicht zu gehören. „Der Wohlfahrtsstaat nach skandinavischem Modell gilt in Deutschland als erstrebenswert“, sagte der Reichenforscher Wolfgang  Lauterbach im Gespräch mit Business Insider. Das bedeutet, dass soziale Gerechtigkeit eine so erstrebenswerte Eigenschaft ist, dass keiner aus dem Rahmen fallen will.

    In den USA ist der Amerikanische Traum stark in der Kultur verwurzelt, also der Glaube, dass sich jeder in die oberste Klasse hocharbeiten kann. Das führte lange Zeit dazu, dass man auch gerne zur Schau gestellt hat, dass man diesen Traum erreicht hat.

    Die Untersuchungen von Sherman zeigen, dass sich das aber auch in den USA allmählich ändert.

    Hier könnt ihr den ganzen Artikel in der „New York Times“ nachlesen»

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    7 Jobs für faule Menschen

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    Zu viel Arbeit und zu wenig Zeit, dafür auch noch nervige Kollegen und ein Chef, dem man es nie recht machen kann? Das kann auf Dauer nicht gut gehen. Die WHO (World Health Organization) erklärte berufsbedingten Stress bereits zu einer der größten...

    Zu viel Arbeit und zu wenig Zeit, dafür auch noch nervige Kollegen und ein Chef, dem man es nie recht machen kann? Das kann auf Dauer nicht gut gehen.

    Die WHO (World Health Organization) erklärte berufsbedingten Stress bereits zu einer der größten Gesundheitsgefahren für das 21. Jahrhundert. Wer mental superfit ist, der steckt das alles vielleicht locker weg. Selbst über viele Jahre hinweg. Wer darüber hinaus aber auch noch clever ist, für den gibt es Alternativen.

     

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    1. Englischlehrer in China

    Ihr habt Englisch auf Lehramt studiert, jedoch wenig Lust auf stressige Schüler oder Helikopter-Eltern? Oder beherrscht die Sprache halbwegs fließend? Dann auf ins Reich der Mitte. Dort boomen die Privatschulen, jedes Jahr werden es 15 Prozent mehr – entsprechend wird händeringend nach Lehrkräften gesucht. Für Englischlehrer ist sogar ein regelrechter Schwarzmarkt entstanden.

    Man muss nicht wirklich viel können, eine nicht-chinesische Herkunft und ein halbwegs überzeugendes Auftreten reichen völlig aus. Qualifikationsnachweise werden so gut wie nie nachgefragt. Mein Chef weiß, glaube ich, nicht einmal, aus welchem Land ich komme, erzählt der norwegische Sprachstudent Eric den Kollegen von „Vice“.

    Wer sich darauf einlässt, kann seine Arbeitszeiten selbst bestimmen und verdient rund 15 Euro die Stunde. Das ist in China ein geradezu fürstliches Gehalt. Und das Beste: Die wenigsten Eltern sprechen selbst Englisch, sie nerven deshalb seltener und können auch die Lernerfolge ihrer Sprösslinge nicht kontrollieren.



    2. Mieteuropäer

    Einmal in China angekommen, kann man sich gleich auch stundenweise mieten lassen. Für Empfänge, Unternehmensevents oder Club-Eröffnungen. Diese Jobs haben nichts Anrüchiges an sich, sondern sind völlig harmlos. Denn die Anwesenheit von Europäern wirkt wie ein Publikumsmagnet, besonders für wohlhabende Chinesen. Bis zu 80 Euro pro Stunde sind drin. Einzige Aufgabe: einfach nur nett da stehen, lächeln und eine Veranstaltung durch seine bloße Anwesenheit aufwerten. Umsonst Essen und Getränke gibt es noch obendrein. Eine weitere Möglichkeit: Im Auftrag eines chinesischen Unternehmen als Weißer mit Krawatte die Aura von Kompetenz verbreiten. Dann werden für einen Auftritt sogar bis zu 1.000 Euro gezahlt. Die Gegenleistung: viele Hände schütteln und so tun, als ob man Experte für irgendwas sei.



    3. Erfinder

    Lieber ein faules Genie als ein fleißiger Idiot. Schließlich ist es gerade die Bequemlichkeit, die manchmal den besten Nährboden für Erfindungen ausmacht. Das jedenfalls scheint das Credo des Oberflächenchemikers Chuck Cronan zu sein. Auch seine Innovationen basieren auf dem Wunsch, ohne größeren Aufwand schneller ein Ergebnis zu erzielen. Hinter manch großer Idee steckt also einfach nur der Hang vieler Menschen zur Bequemlichkeit. Deshalb sind es nicht selten die faulen Mitarbeiter, die sich auf das Wesentliche konzentrieren können. In ihnen schlummert ein kleiner Daniel Düsentrieb, dessen kreatives Potenzial nur richtig angezapft werden muss.

     



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    10 Sprachgewohnheiten, die euch intelligenter klingen lassen

    10 Sprachgewohnheiten, die euch intelligenter klingen lassen


    Die Sprache ist ein wichtiges Mittel, mit deren Hilfe wir unsere Meinungen und Anliegen zum Ausdruck bringen können. Vor allem in der Geschäftswelt ist es wichtig, gute Sprachgewohnheiten zu besitzen, denn nur so wirkt ihr auch glaubwürdig und...

    Die Sprache ist ein wichtiges Mittel, mit deren Hilfe wir unsere Meinungen und Anliegen zum Ausdruck bringen können. Vor allem in der Geschäftswelt ist es wichtig, gute Sprachgewohnheiten zu besitzen, denn nur so wirkt ihr auch glaubwürdig und intelligent.

    Doch zu einer guten Sprache gehört nicht nur die richtige Wortwahl. Ihr müsst auch Gestik und Mimik gekonnt einsetzen können und beim Reden gezielt mit eurer Stimme spielen.

    Es gibt also einiges zu beachten, wenn ihr beim Sprechen intelligent klingen wollt. Damit euch das gelingt und ihr bei eurem nächsten Vortrag oder in der Konferenz punkten könnt, hat „Inc.“ einige Sprachgewohnheiten zusammengestellt, die ihr euch unbedingt aneignen solltet. 

     

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    1. Sprecht laut und deutlich

    Vor allem, wenn ihr vor einer großen Gruppe von Menschen sprecht, ist es wichtig, laut und deutlich zu sprechen. So erreicht ihr mit eurer Stimme alle Zuhörer. Doch ihr solltet darauf achten, dass ihr mit der Lautstärke nicht übertreibt — ihr wollt eure Zuhörer schließlich nicht anbrüllen.

    Außerdem hilft eine laute und sichere Stimme euch dabei, glaubwürdiger und selbstbewusster zu klingen. Euer Gegenüber ist dann eher dazu geneigt euch zuzuhören und das Gesagte zu akzeptieren. 



    2. Passt eure Ausdrucksweise euren Zuhörern an

    Neben der richtigen Lautstärke ist es natürlich auch wichtig, darauf zu achten, welche Worte ihr verwendet. Mit der richtigen Wortwahl könnt ihr schnell intelligent klingen — auch wenn vielleicht nichts dahinter steckt. 

    Doch vermeidet extra-komplizierte Sätze. Ihr denkt vielleicht, dass ihr dadurch klüger wirkt, eurem Gegenüber vermittelt das aber eher den Eindruck, ihr hättet das angesprochene Thema selbst nicht verstanden. Ihr klingt deutlich schlauer, wenn ihr Sachverhalte einfach und verständlich vortragen könnt. Es ist natürlich auch wichtig, mit wem ihr gerade sprecht: Ist es euer Chef, dann streut gerne ein oder zwei ungewöhnliche Worte ein, doch im Allgemeinen solltet ihr eine gebräuchliche Sprache verwenden. 

    Wenn ihr eure Ausdrucksweise gezielt auf eure Zuhörerschaft anpasst, habt ihr schon gewonnen. Und es ist gar nicht mal so schwer!



    3. Macht Pausen beim Reden

    „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“. Wir alle kennen dieses alte Sprichwort — und es sollte zu einer Gewohnheit werden.

    Durch den gekonnten Einsatz von Pausen bei einem Gespräch oder einem Vortrag könnt ihr Spannung schaffen und euren Vortrag deutlich interessanter gestalten. Mithilfe der Pausen verleiht ihr dem Gesagten eine besondere Bedeutung und bringt die Zuhörer dazu, nicht einzuschlafen. Es gibt viele berühmte Beispiele von Rednern, deren Reden unter anderem wegen dem richtigen Einsatz von Pausen unvergesslich wurden.  



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    Eine Szene aus einem japanischen Büro zeigt, wie krank die Arbeitsmoral der Japaner ist

    Eine Szene aus einem japanischen Büro zeigt, wie krank die Arbeitsmoral der Japaner ist


    Arbeitgeber in Japan zeichnen sich nicht gerade durch eine gute Work-Life-Balance aus. Überstunden stehen bei den meisten Arbeitnehmern auf der Tagesordnung und auch das Wochende verbringen sie meist im Büro. „Die japanische Arbeitsmoral kann man am...

    Arbeitgeber in Japan zeichnen sich nicht gerade durch eine gute Work-Life-Balance aus. Überstunden stehen bei den meisten Arbeitnehmern auf der Tagesordnung und auch das Wochende verbringen sie meist im Büro.

    „Die japanische Arbeitsmoral kann man am ehesten als protestantische Arbeitsmoral bezeichnen, und die ist höher als die katholische“, erklärt Japanologe Roland Domenig im Gespräch mit dem „Standard“. „In Japan wird Arbeit nicht als Last gesehen, sondern als Aufgabe und die Möglichkeit, sich einzubringen und zu verwirklichen. Die Japaner definieren sich oft stark über die Arbeit.“ 

    Beamter wegen zu früher Mittagspausen bestraft

    Und wie ernst die Japaner ihre Arbeitsmoral nehmen, zeigt sich auch im Fall eines 64-jährigen Beamten der Wasserwerke in Kobe. Wie „The Guardian“ berichtet, erhielt dieser eine Geldstrafe, weil er über einen Zeitraum von sieben Monaten seinen Arbeitsplatz 26 Mal zu früh zum Mittagessen verlassen habe — 3 Minuten zu früh, um genau zu sein. 

    „Die Mittagspause findet von 12 bis 13 Uhr statt. Er hat seinen Schreibtisch vor der Pause verlassen“, erklärte ein Sprecher des Unternehmens im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AFP. Dies verstoße gegen das japanische Gesetz, dass sich Beamte „auf ihrer Arbeit konzentrieren müssen“. 

    Im Rahmen einer Videokonferenz entschuldigten sich hochrangige Mitarbeiter des Unternehmens schließlich für diesen „sehr bedauerlichen“ Vorfall und verbeugten sich vor der Kamera.  

     

    Neues Gesetz soll Überstunden regulieren

    Die langen Arbeitsstunden und die mangelnde Work-Life-Balance führen in Japan schon seit Jahren zu hitzigen Debatten. Aufgrund der hohen Arbeitsbelastung sterben jährlich mehrere Menschen. Karoshi — Tod durch Überarbeitung — wird dieses Phänomen in Japan genannt. 

    Doch erst im Mai dieses Jahres reagierte die Regierung durch die Verabschiedung eines neuen Arbeitsgesetzes auf dieses Problem. Das Gesetz sieht nach Angaben der „Japan Times“ die Beschränkung der Überstunden auf monatlich 100 Stunden und jährlich insgesamt 720 Stunden vor.

    Lest auch: Feierabend um 13 Uhr: Wir haben die Firma besucht, die den 5-Stunden-Tag eingeführt hat

    Im April des nächsten Jahres soll das Gesetz in einigen großen Unternhemen in Kraft treten, ab 2020 müssen sich auch kleinere Unternehmen daran halten.  

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    Wofür Cristiano Ronaldo sein Multi-Millionen-Vermögen ausgibt

    Wofür Cristiano Ronaldo sein Multi-Millionen-Vermögen ausgibt


    Cristiano Ronaldo feiert bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 mit der portugiesischen Nationalmannschaft einen guten Einstieg.  Aber nicht nur seine vielen Tore sind derzeit für Ronaldo ein Grund zur Freude, sondern auch sein lukratives Gehalt bei...

    Cristiano Ronaldo feiert bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 mit der portugiesischen Nationalmannschaft einen guten Einstieg. 

    Aber nicht nur seine vielen Tore sind derzeit für Ronaldo ein Grund zur Freude, sondern auch sein lukratives Gehalt bei Real Madrid und seine exzellenten Sponsorenverträge. 

    Er ist einer der bestbezahlten Sportler der Welt. So verdient er sein Geld — und so gibt er aus aus. 

    Tony Manfred und Melissa Stranger arbeiteten an der ursprünglichen Version mit. 

    Ronaldo verdiente 75 Millionen Euro in den vergangenen 12 Monaten, wie "Forbes" berichtet.

    Quelle: Forbes



    Mehr als ein Drittel des Gehalts kommt aus Sponsorenverträgen mit Unternehmen wie Nike und Heuer.

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    Allein der Deal mit Nike bringt ihm 11 Millionen Euro.

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    Wissen zum Wochenende: Warum bleibt der Duschvorhang dauernd am Körper kleben?

    Wissen zum Wochenende: Warum bleibt der Duschvorhang dauernd am Körper kleben?


    Warum haben Weinflaschen eine Wölbung am Boden? Sind Mischlinge wirklich gesünder als Rassehunde? Warum bekommt man manchmal Hirnfrost, wenn man Eis isst? In unserer Reihe „Wissen zum Wochenende“ beantworten wir die kleinen und großen Fragen...

    Warum haben Weinflaschen eine Wölbung am Boden? Sind Mischlinge wirklich gesünder als Rassehunde? Warum bekommt man manchmal Hirnfrost, wenn man Eis isst? 
    In unserer Reihe „Wissen zum Wochenende“ beantworten wir die kleinen und großen Fragen des Alltags. Ihr habt auch eine Frage, der wir für euch auf den Grund gehen sollen? Dann schreibt uns eine Mail an: [email protected]

    Wie schön doch eine erfrischende Dusche bei diesen Temperaturen sein kann. Wäre da nur nicht der aufdringliche Duschvorhang, der sofort kuscheln kommt, sobald man den Wasserstrahl aufdreht. Aber warum macht er das überhaupt? Die Antwort auf die Frage gibt die Physik. 

    „Da ein Duschvorhang sehr leicht und gleichzeitig großflächig ist, reagiert er schon auf einen kleinen Unterdruck in der Duschkabine“, erklärt uns Ohle Claussen vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation. Mindestens zwei physikalische Effekte rufen beim Duschen solche Unterdrücke hervor.

    Der Unterdruck saugt den Vorhang in die Duschkabine

    Einen davon könnt ihr ganz einfach selbst erzeugen. Dafür nehmt ihr ein dünnes Blatt Papier oder einen Kassenzettel und haltet ihn an die Unterlippe. Wenn ihr jetzt kräftig pustet, wird der Zettel nicht nach unten gedrückt, sondern kommt nach oben. Mein Kollege Andreas Baumer hat es ausprobiert, wie ihr auf dem Foto sehen könnt. 

    Was er erlebt hat, nennt sich Bernoulli-Effekt. Dieser ist auch mit verantwortlich dafür, dass Flugzeuge fliegen. Der Mathematiker Daniel Bernoulli erkannte, dass an einem Ort, an dem die Strömungsgeschwindigkeit größer ist als in der Umgebung, der Luftdruck gegenüber der Umgebung immer niedriger ist.

    Pustet ihr also über den Papierstreifen, dann ist dort die Geschwindigkeit der Luft größer als unter dem Papier. Denn dort bewegt sich die Luft nicht oder nur wenig. Dadurch wird der Druck der Luft auf das Papier an der oberen Seite verringert. Es entsteht ein Unterdruck, der das Blatt nach oben saugt. Das lässt sich auch auf die Annäherungsversuche eures Duschvorhangs übertragen. 

    Luft von außen strömt nach und es kommt zum Druckabfall

    „Wenn Luft in das Gebiet größerer Strömungsgeschwindigkeit eindringt, muss sie beschleunigt werden, um sich dieser Geschwindigkeit anzupassen“, erklärt uns Claussen. „In der Strömungsmechanik ist eine solche Beschleunigung mit einem Druckabfall als treibende Kraft verbunden. Die zusätzliche Bewegungsenergie, die die Luftteilchen erhalten, entsteht dadurch, dass der höhere Luftdruck im Bereich der langsamen Strömung Arbeit an diesen Luftteilchen verrichtet, wenn sie in den Bereich schnellerer Strömung gelangen.“

    So sind also bei Luftströmungen Druck und Geschwindigkeit immer miteinander verbunden. Der Ort der höchsten Geschwindigkeit ist immer auch der Ort des niedrigsten Drucks. „Wenn also in der Duschkabine der Duschkopf Wasser mit hoher Geschwindigkeit ausstößt, wird die Luft in der Kabine davon mitgerissen“, so Claussen. „Folglich muss Luft von außen nachströmen und dabei beschleunigt werden, es kommt also zum Druckabfall.“ 

    Der Wissenschaftler David Schmidt aus Massachusetts fand noch eine zweite Ursache für den Unterdruck: Eine Computersimulation der Bewegung der Wassertröpfchen zeigte, dass sich aufspaltende Wassertropfen im unteren Teil der Dusche einen Wirbel erzeugen, der ebenfalls einen Unterdruck hervorruft.

    Ihr könnt verhindern, dass der Duschvorhang an eurem Körper klebt

    Dieser Effekt sei beinahe genau so groß wie der Bernoulli-Effekt, sagt Claussen. Die Entdeckung ist noch nicht alt, sie wurde erst 2001 gemacht. Das zeige deutlich, wie klein die auftretenden Kräfte seien. Da aber der Duschvorhang großflächig und leicht zugleich ist, lässt er sich schon von minimalen Unterdrücken mitreißen.

    „Dies erklärt die ursprüngliche Wölbung des Vorhangs“, erklärt uns Claussen. Kommt der Vorhang dadurch dem Duschenden näher, verstärkt sich der Bernoulli-Effekt: „Die gleiche Luftmenge muss nun durch einen kleineren Spalt und muss somit lokal noch schneller strömen.“ Dadurch verstärke sich der Unterdruck an der Stelle der Annäherung noch, bis es zum Kontakt kommt. 

    Und was kann man nun gegen den anhänglichen Duschvorhang tun? Gewichte dranhängen, ein Bleiband durchziehen, den Vorhang mit Wasser an die Wanne kleben oder ihn beim Duschen nicht ganz zuziehen. Das Beschweren ist vermutlich recht praktikabel, denn obwohl der Bernoulli-Effekt in der Dusche nervig ist, sind die Kräfte, die dort wirken, ziemlich klein.

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    Youtube nimmt Änderungen vor, die für euch teuer werden könnten

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    Youtube gibt Anbietern von Videos auf seiner Plattform Möglichkeiten, zusätzliches Geld mit Abo-Gebühren und dem Verkauf von Fanartikeln zu verdienen. Betreiber von YouTube-Kanälen mit mehr als 100.000 Abonnenten sollen künftig Mitgliedschaften...

    Youtube gibt Anbietern von Videos auf seiner Plattform Möglichkeiten, zusätzliches Geld mit Abo-Gebühren und dem Verkauf von Fanartikeln zu verdienen. Betreiber von YouTube-Kanälen mit mehr als 100.000 Abonnenten sollen künftig Mitgliedschaften für 4,99 Dollar bzw. Euro in Europa pro Monat verkaufen können. Die zahlenden Zuschauer können dann Zugang zu zusätzlichen Inhalten wie zum Beispiel Livestreams erhalten. Zunächst in den USA werden Video-Anbieter zudem direkt bei YouTube Fanartikel verkaufen können. Der Google-Videodienst kooperiert dafür mit der Online-Handelsplattform Teespring.

    Youtube ist mit mehr als einer Milliarde Nutzer die Nummer eins bei Online-Videos, konkurriert aber um Autoren unter anderem mit Instagram. Der zu Facebook gehörende Dienst knackte ebenfalls die Marke von einer Milliarde Nutzer und kündigte diese Woche mit IGTV seine erste Plattform für längere Videos an. Dort können Videos eine Laufzeit von bis zu einer Stunde haben. Sie sind mit einem vertikalen Format fürs Ansehen auf dem Smartphone gedacht. Instagram schaltet zunächst keine Werbung bei IGTV, betrachtet Anzeigen aber für die Zukunft als eine Einnahmequelle für die Autoren.

    Lest auch: Instagram greift mit einem neuen Angebot Youtube an und hat dabei einen entscheidenden Vorteil

    Youtube hatte Anfang des Jahres die Hürden für Videoautoren zum Geldverdienen auf der Plattform hochgesetzt. Zuvor konnte ein Youtube-Kanal nach 10.000 Videoaufrufen Anzeigen schalten, jetzt braucht man dafür mindestens 1000 Abonnenten und die Videos müssen in den vergangenen zwölf Monaten mindestens 4000 Stunden lang angesehen worden sein. Der Schritt war auch eine Reaktion auf die Unzufriedenheit von Werbekunden, deren Anzeigen zum Teil neben zweifelhaften oder extremistischen Videos auftauchten.

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    Ryanair möchte, dass an Flughäfen weniger Alkohol verkauft wird — und offenbart damit eine Doppelmoral

    Ryanair möchte, dass an Flughäfen weniger Alkohol verkauft wird — und offenbart damit eine Doppelmoral


    Ryanair hat genug von randalierenden betrunkenen Passagieren. Wer Alkohol am Flughafen oder im Duty-Free-Bereich kauft, bevor er mit Ryanair in den Urlaub aufbricht, muss diesen seit vergangenem Jahr am Gate abgeben. Flaschen müssen bruchsicher in...

    Ryanair hat genug von randalierenden betrunkenen Passagieren. Wer Alkohol am Flughafen oder im Duty-Free-Bereich kauft, bevor er mit Ryanair in den Urlaub aufbricht, muss diesen seit vergangenem Jahr am Gate abgeben. Flaschen müssen bruchsicher in dafür geeignetem Handgepäck verstaut werden. Die Airline verstaut die Taschen dann kostenfrei im Frachtraum. Nun geht die irische Fluggesellschaft noch einen Schritt weiter.

    Laut „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ hat die Billigfluggesellschaft jetzt Flughafenbetreiber dazu aufgefordert, den Verkauf von alkoholischen Getränken an Flughäfen zu beschränken. So soll verhindert werden, dass Passagiere, die mit Ryanair fliegen, stark alkoholisiert die Maschine betreten.

    Anlass gegeben hatte ein Flug von Dublin nach Ibiza am vergangenen Wochenende. Wie es heißt, hatte die Maschine ungeplant in Paris zwischenlanden müssen, da es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Flugbegleitern und einer Gruppe Betrunkener gekommen war. Der Flug sei erst zwei Stunden und 40 Minuten später als geplant in Ibiza gelandet, so die „FAZ“ weiter.

    Ryanair selber will weiterhin Alkohol an Bord verkaufen

    Der Dubliner Flughafen warf Ryanair vor, einen gnadenlosen Vorschlag gemacht zu haben. Möglich sei beispielsweise, nach der Sicherheitsschranke nur noch zwei Flaschen pro Passagier herauszugeben oder den Verkauf vor 10 Uhr morgens gänzlich einzustellen.  

    Für die Flughäfen wäre das allerdings extrem: denn durch die Zusatzverkäufe leben Terminalbetreiber und Beförderer. Selbst will Ryanair an Bord aber keine Abstriche machen. Der Verkauf von Alkohol — der eine große Einnahmequelle für Ryanair darstellt — soll weiter stattfinden. Auf den Ryanair-Flügen selbst ist es bereits seit vergangenem Jahr verboten, mitgebrachten Alkohol aus der Duty-Free-Zone zu konsumieren.

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    Wegen des Streits zwischen Edeka und Nestlé greift Dr. Oetker nun zu einer ungewöhnlichen Maßnahme

    Wegen des Streits zwischen Edeka und Nestlé greift Dr. Oetker nun zu einer ungewöhnlichen Maßnahme


    Wegen des Streits zwischen Edeka und Nestle greift Dr. Oetker nun zu einer ungewöhnlichen Maßnahme: Der Lebensmittelhersteller will sein Direktverkauf übers Internet ausbauen, um so unabhängiger von den Handelskonzernen zu sein. Damit will das...

    Wegen des Streits zwischen Edeka und Nestle greift Dr. Oetker nun zu einer ungewöhnlichen Maßnahme: Der Lebensmittelhersteller will sein Direktverkauf übers Internet ausbauen, um so unabhängiger von den Handelskonzernen zu sein.

    Damit will das Familienunternehmen auf seinen wichtigsten Geschäftsfeldern eine „marktführende Position” erreichen. Oetker-Chef Albert Christmann sagte bei der Jahrespressekonferenz des Unternehmens, der Druck des Handels auf die Hersteller werde immer größer. Und das wiederum wirkt sich spürbar auf das Geschäft aus. 

    Laut Christmann wurde das Unternehmen vor allem im vergangenen Jahr mit „teils überzogenen Erwartungen des Handels“ konfrontiert. Zahlreiche Produkte des Lebensmittelherstellers wurden aus Regalen bestimmter Supermarketten entfernt. Dies sei einer der Gründe, warum der Erlös der Gesellschaft 2017 um knapp zwei Prozent auf 726 Millionen Euro gesunken ist. Auf die Frage, welcher Handelskonzern konkret die Produkte nicht verkauft habe, gab Christmann keine Antwort, da die Gespräche noch andauern.  

    Oetker will dem Handel die Stirn bieten

    Laut Christmann haben die großen Supermartkette — Edeka und Rewe — immer mehr Konkurrenz durch Discounter und aufstrebende Online-Händler. Diesen Druck, der da entstehe, würden sie an ihre Lieferanten weitergeben, so Christmann. Genau darauf müsse Oetker jetzt reagieren. Aus dem Verkauf der Reederei Hamburg-Süd sind für das Unternehmen 3,7 Milliarden Euro zusammengekommen. Das Kapital für eine Expansion ist also reichlich vorhanden. 

    Ein erstes Wachstum konnte Oetker schon vermerken. So hat die Tochtergesellschaft Henkell vor wenigen Wochen nach langem Ringen den spanischen Sekthersteller Freixenet gekauft. Im vergangenen Jahr wuchs der Erlös von Sekt, Wein und Spirituosen um vier Prozent. Auch dank der guten Nachfrage auf einigen Auslandsmärkten legte der Umsatz  im Nahrungsmittelgeschäft um insgesamt zwei Prozent, sprich 3,1 Milliarden Euro, zu. 

    In seinen verbleibenden Geschäften plant der Konzern für 2018 ein leichtes Wachstum ein. Der Wettbewerb (gerade in Deutschland) sei zwar hart, allerdings werde Oetker von zahlreichen neuen Produkten profitieren, so Christmann. Ziel des Konzern ist es auf den Zug des Healthy-Lifestyle aufzusteigen und verstärkt mit Produkten zu arbeiten, die weniger Zucker beinhalten.

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