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    Ein befremdliches Detail auf diesem Gemälde von 1860 macht Internet-Nutzer stutzig

    Ein befremdliches Detail auf diesem Gemälde von 1860 macht Internet-Nutzer stutzig


    Immer wieder finden Menschen mittlerweile Details in alten Bildern, die sie stutzig werden lassen. Häufig denken sie, in Bildern von vor Jahrzehnten und sogar vor Jahrhunderten, Menschen mit Smartphones zu entdecken.  Als Apple-Chef Tim Cook 2016 bei...

    Immer wieder finden Menschen mittlerweile Details in alten Bildern, die sie stutzig werden lassen. Häufig denken sie, in Bildern von vor Jahrzehnten und sogar vor Jahrhunderten, Menschen mit Smartphones zu entdecken. 

    Als Apple-Chef Tim Cook 2016 bei einem Startup-Festival in Amsterdam gefragt wurde, wo und wann das iPhone erfunden wurde, reagierte er mit dieser unerwarteten Antwort: „Wissen Sie“, so der Apple-Chef, „bis gestern dachte ich eigentlich, ich wüsste das. Dann hat mich Neelie [Kroes; ehemalige EU-Kommissarin für die Digitale Agenda] mitgenommen, um mir ein paar Rembrandts [im Rijksmuseum] zu zeigen, und ich war so schockiert: Auf einem der Gemälde war ein iPhone zu sehen.“

    Als „Motherboard“ kürzlich über ein Bild von 1937 berichtete, fügte ein Nutzer über Twitter ein weiteres hinzu: Im Gemälde „Die Erwartete“ vom  österreichischen Maler Ferdinand Georg Waldmüller will er ein Smartphone entdeckt haben. Kurios dabei: Das Bild wurde 1860 gemalt — fast anderthalb Jahrhunderte vor der Erfindung des iPhones.

    Was hält die Frau in der Hand? Sie sieht damit in etwa so aus, wie viele Smartphone-Nutzer heutzutage. Mehrere Nutzer wiesen jedoch darauf hin, dass es sich bei dem Gegenstand in Anbetracht der Zeit auch um eine Bibel handeln könne. „Das Mädchen in diesem Gemälde von Waldmüller spielt nicht gerade mit seinem neuen iPhone X, sondern ist auf dem Weg zu Kirche. In den Händen hält es ein kleines Gebetbuch“, zitiert „Motherboard“ Gerald Weinpolter, Geschäftsführer der Kunstagentur austrian-paintings.at.

    Den Internet-Nutzern kann man die Verwechslung jedoch nicht übel nehmen: In einer Version, die im Internet kusiert, wurde das Licht eines Smartphone-Bildschirms nachträglich eingefügt. Außerdem ist der Wunsch nach Zeitreisen nur menschlich.

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    Ein Londoner Startup bietet eine Debitkarte, mit der ihr mit Bitcoin zahlen könnt

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    Ein Londoner Startup will eine neue Debitkarte auf den Markt bringen, die Zahlungen mit Kryptowährungen ermöglichen soll. Der London Block Exchange (LBX) ist am Dienstag an die Öffentlichkeit gegangen. Die Pfund-zu-Kryptowährung-Börse bringt...

    Ein Londoner Startup will eine neue Debitkarte auf den Markt bringen, die Zahlungen mit Kryptowährungen ermöglichen soll.

    Der London Block Exchange (LBX) ist am Dienstag an die Öffentlichkeit gegangen. Die Pfund-zu-Kryptowährung-Börse bringt eine Prepaid-Visa-Debitkarte namens „Dragoncard“ mit sich, die es den Menschen ermöglicht Bitcoin, Ethereum, Ripple, Litecoin und Monero in britische Pfund umzuwandeln. Das Startup plant in Zukunft weitere Kryptowährungen hinzuzufügen.

    Die Visa-Karte wird mit einer App verknüpft, die es den Nutzern ermöglicht, Kryptowährungen über die LBX-Börse zu kaufen und zu halten. Kunden können mit der Karte auch Geld abheben. Kryptowährungen werden zum Zeitpunkt der Rücknahme in britische Pfund umgerechnet.

    „Wir wollen Menschen helfen, Vertrauen in das zu haben, was wir für die Zukunft des Geldes halten“

    Der Gründer von LBX, Ben Dives, sagte in einer Erklärung: „Obwohl London die Finanzhauptstadt der Welt ist, ist es für Anleger ein schwieriger Ort, um in den Kryptowährungsmarkt einzusteigen und dort zu handeln. Wir werden es in den Mainstream bringen, indem wir die Zugangsbarrieren beseitigen und den Menschen helfen, das zu verstehen und Vertrauen in das zu haben, was wir für die Zukunft des Geldes halten.“

    LBX hat bis jetzt zwei Millionen britische Pfund von Privatinvestoren eingesammelt, die das Unternehmen nicht nennen wollte. Vor der Gründung von LBX Anfang dieses Jahres gründete Dives das Ideenfindungs-Tool Ideaflip.

    Ex-Credit Suisse und UBS-Bankier Adam Bryant übernimmt die Position des Executive Chairman von LBX. Bryant war 18 Jahre bei der Credit Suisse und fast zwei Jahre bei UBS tätig, bevor er zu LBX wechselte. Bei beiden Banken leitete er die Macro-Hedge-Fonds-Teams.

    Bryant sagte in einer Stellungnahme: „Wir bieten eine ausgewachsene und robuste Erfahrung für diejenigen, die sicher und einfach in digitale Währungen investieren möchten. Wir sind zuversichtlich, dass wir diesen Markt verändern und zur führenden Kryptowährungs- und Blockchain-Beratung für Investoren und Konsumenten gleichermaßen werden.“

    Kunden werden 0,5 Prozent für den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen auf ihrer Plattform berechnet und die Dragoncard hat eine Vorabgebühr von 20 britischen Pfund. Laut LBX wird der Kartenanbieter Wavecrest auch eine geringe Gebühr für Geldautomatenentnahmen erheben.

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    Der Start von LBX fällt 2017 mit einem explosionsartigen Anstieg des Kryptowährungsinteresses zusammen. Bitcoin hat in diesem Jahr bereits über 500 Prozent zugelegt und der gesamte Kryptowährungsmarkt hat sich dank der Popularität von „Erstmünzen“, bei denen Startups digital ausstellen, auf fast 200 Milliarden US-Dollar erhöht. Münzen als eine Möglichkeit, Geld zu sammeln.

    Während LBX als eines der ersten Unternehmen in Großbritannien eine Kryptowährungskarte anbietet, wird es wahrscheinlich bald Konkurrenz geben. Revolut, das gut finanzierte Devisen-Startup, entwickelt innerhalb seiner App Kryptowährungs-Handelskapazitäten und kann Konsumenten die Währungen auf der Prepaid-Karte ausgeben lassen.

    Den Originalartikel gibt es auf Business Insider UK. Copyright 2017. Und ihr könnt Business Insider UK auf Twitter folgen.

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    „Union und FDP müssen mit Blockadehaltung aufhören“: Bundessprecher der Grünen Jugend rechnet mit Verhandlungspartnern ab

    „Union und FDP müssen mit Blockadehaltung aufhören“: Bundessprecher der Grünen Jugend rechnet mit Verhandlungspartnern ab


    Die Jamaika-Sondierer sind auch nach vier Wochen Verhandlungen weit davon entfernt, sich zu einigen. Gerade in der laufenden Woche knallte es wieder zwischen den Parteien: Winfried Kretschmann kam am Donnerstag voller Zorn über die CSU aus dem...

    Die Jamaika-Sondierer sind auch nach vier Wochen Verhandlungen weit davon entfernt, sich zu einigen. Gerade in der laufenden Woche knallte es wieder zwischen den Parteien: Winfried Kretschmann kam am Donnerstag voller Zorn über die CSU aus dem Verhandlungssaal — deren Chef Horst Seehofer wirft den Grünen wiederum vor, „Falschbehauptungen“ zu streuen. Und auch auf dem Papier sind noch viele Punkte in eckigen Klammer formuliert, was heißt: Hier sind sich die Verhandlungspartner noch uneinig.

    Es knirscht; das merkt man auch bei der Grünen Jugend. Deren Bundessprecher Max Lucks fordert im Gespräch mit Business Insider nun von den anderen Parteien mehr Entgegenkommen. Aber auch für einen Politiker in den eigenen Reihen findet der 20-Jährige deutliche Worte.

    Business Insider: Max, bisher sind sich vor allem Union und FDP einig, bei grünen Kernthemen gibt es noch viele eckige Klammern. Hängt nun alles von der Kompromissbereitschaft der Grünen ab?

    Max Lucks: „Wenn es nach dem Papier geht, das nach vergangener  Nacht vorliegt, kann man meiner Meinung nach Jamaika nicht machen. Die Grünen haben viel Kompromissbereitschaft gezeigt, aber ich sehe im Papier nicht viele grüne Erfolge, sondern eher politische Rückschritte — gerade im Bereich der Asylpolitik, etwa mit den Rückführungszentren oder der Obergrenze unter anderem Namen.

    In diesen Punkten sind die Grünen den Verhandlungspartnern bereits weit genug entgegengekommen. Jetzt ist es an der Zeit, dass Union und FDP mit ihrer Blockadehaltung aufhören. Ich habe mittlerweile das Gefühl, diese Parteien wollen gar keine Koalition auf Augenhöhe. Und wenn sie das nicht wollen, sollen sie meiner Auffassung nach auch keine Koalition mit den Grünen bekommen.“

    BI: Du hast nun Union und FDP in einem Zug genannt. In den vergangenen Tagen zeigten sich die Differenz allerdings vor allem zwischen den Grünen und der CSU.

    Lucks: „Das liegt am starken Rechtsruck der CSU. Aber ich sehe ebenso große Differenzen mit CDU und FDP, gerade im Bereich der Sozialpolitik. Wir Grünen haben da eine klare Haltung, etwa mit der Bürgerversicherung — wir wollen das Land gerechter machen. Das ist ein Punkt, den es mit Union und FDP nicht geben wird. Hinzu kommt die Abschaffung des Solis, die vor allem den oberen Einkommen nutzt und soziale Ungleichheit fördert. Da haben wir große Differenzen.“

    BI: Zum Thema Migration: Der grüne Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer, fordert die Grünen dazu auf, in der Asylpolitik der CSU entgegenzukommen und über eine Obergrenze nachzudenken. Ein guter Vorschlag?

    Lucks: „Nein, ich halte es für einen schlechten Vorschlag von Boris Palmer, dass wir uns generell diesem Rechtsruck anschließen sollen. Dadurch würde sich unsere Gesellschaft in eine absolut falsche Richtung entwickeln. Aber Boris Palmer ist ein Kommunalpolitiker aus Süddeutschland und hat nicht ansatzweise die Berechtigung, für die Grünen in den Sondierungen zu sprechen.“

    BI: CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer hat gestern im TV gesagt: ‚Es geht auch um Realitäten. Wir sind nicht im Stuhlkreis bei der Grünen Jugend, wir sind in der Entscheidungsphase.‘ Würdest du Scheuer mal in euren Stuhlkreis einladen?

    Lucks: „Meine Kollegin Ricarda Lang, ebenfalls Bundessprecherin bei der Grünen Jugend, hat es gestern Abend ganz treffend formuliert. Sie schrieb: ‚Die meisten Stuhlkreise bei der Grünen Jugend sind um einiges konstruktiver und sinnvoller als der Auftritt von Scheuer und Dobrindt in den letzten Wochen.‘ Auch bei der Grünen Jugend – und sei es im Stuhlkreis — wird sehr, sehr hart über Realitäten gesprochen. Andreas Scheuer kann sich davon gerne überzeugen. Für uns geht es etwa darum, dass die Realität für Menschen, die Asyl suchen, nicht noch weiter verschlechtert wird.“

    BI: Du hast einen Rechtsruck bei der CSU beklagt. Gegenüber der „Stuttgarter Zeitung“ hast du kürzlich gesagt: „Wir werden keine Koalition dulden, in der die AfD indirekt am Kabinettstisch sitzt.“ Auf welchen Verhandlungspartner war das bezogen – auf alle?

    Lucks: „Bei der CSU ist der Rechtsruck schon sehr deutlich verwirklicht, aber ich finde ihn auch bei der CDU und FDP. Die FDP möchte etwa die Grenzschutzagentur Frontex massiv stärken, CDU und CSU sind sich darin einig, Rückführungszentren schon in Transitländern zu bauen. Auch hier ist ein Rechtsruck gegeben. Diesem Rechtsruck stellen wir uns entgegen.“

    BI: Wenn du heute direkt am Verhandlungstisch sitzen könntest: Welches Thema würdest du noch mit in die Verhandlungen einbringen?

    Lucks: „Ich würde drei Themen absolute Priorität einräumen: Asylpolitik, Sozialpolitik und Klimapolitik. Aber dazu muss ich mich nicht an den Verhandlungstisch setzen. Denn das grüne Team macht in den Verhandlungen schon einen guten Job.“

     

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    Deutscher Amazon-Chef bei Auftritt ausgepfiffen: Der Hass gegen den Online-Riesen entlädt sich

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    Der Chef von Amazon Deutschland geriet beim Handelskongress in Berlin in eine schwierige Situation. Als Journalistin Dunja Hayali auf das Thema Steuervermeidung zu sprechen kam, konnte Ralf Kleber nicht viel entgegnen. „Das ist ein schwieriges Thema,...

    Der Chef von Amazon Deutschland geriet beim Handelskongress in Berlin in eine schwierige Situation. Als Journalistin Dunja Hayali auf das Thema Steuervermeidung zu sprechen kam, konnte Ralf Kleber nicht viel entgegnen. „Das ist ein schwieriges Thema, weil es so viele Aspekte hat“, sagte er. Bei dem Thema handele es sich um eine „angeregte Diskussion“, die „mit Spannung“ verfolgt würde. Das Publikum — also die Kollegen aus der Handelsbranche — reagierte mit höhnischem Gelächter und Pfiffen.

    Ralf Kleber - Country Manager Germany, Amazon @ #dhk17 - Zukunft Unternehmen - Wie der Kunde von einer Innovationskultur profitiert #EVERYCAREERHASASTORY pic.twitter.com/sHwW6EO8sU

    — BludauPartners (@BludauPartners) November 15, 2017

    Amazon gerät seit Jahren in die Kritik, nicht ausreichend Steuern zu zahlen. Auch betriebsintern wird das Thema sicher heiß diskutiert, weshalb der Deutschland-Chef des Unternehmens sich derzeit bedeckt halten wird. 

    Branchenintern ist der Ruf von Amazon nicht der beste. Viele Händler fürchten vom Tech-Giganten überrollt zu werden. „Amazon treibt uns doch alle vor sich her“, zitiert die „Welt“ einen hochrangigen Manager eines Sportartikelhändlers. „Jedes Gespräch im Handel endet früher oder später mit dem Thema ,Amazon‘. Ich kann es nicht mehr hören.“

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    Die Konkurrenz aus der Handelsbranche stellt klare Forderungen, sowohl an Amazon, als auch an die Politik. „Die Politiker müssen dafür sorgen, dass die Online-Händler dieselben Steuern und Abgaben zahlen wie alle“, sagte Josef Sanktjohanser, Präsident des Handelsverbands Deutschland . „Ohne Rechtsanpassungen werden wir im internationalen Wettbewerb nicht bestehen.“

    jsh

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    Dänemark ist eines der glücklichsten Länder der Welt: Das können wir von ihnen lernen

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    Video wird geladen. Sollte das Video nach einer kurzen Wartezeit nicht erscheinen, deaktiviere bitte Deinen AdBlocker und lade die Seite erneut.

    Wie wird man glücklich? Keine einfache Frage aber eine, der Dan Buettner beruflich auf den Grund geht. Er erkundet für National Geographic die Welt und hat ein Buch über die glücklichsten Orte der Welt geschrieben.

    Denn er glaubt, dass wir alle davon profitieren können, wenn wir verstehen, was die Menschen in Ländern wie Dänemark so glücklich macht.

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    Ein Student hat sich in eine iPhone-Fabrik eingeschlichen — was er sah, schockierte ihn

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    Ein New Yorker Student der Verwaltungswirtschaft im zweiten Studienjahr könnte euer iPhone zusammengebaut haben. Zumindest teilweise.   Denn Dejian Zeng ging für ein Gemeinschaftsprojekt seiner Universität und der Organisation China Labor...

    Ein New Yorker Student der Verwaltungswirtschaft im zweiten Studienjahr könnte euer iPhone zusammengebaut haben. Zumindest teilweise.  

    Denn Dejian Zeng ging für ein Gemeinschaftsprojekt seiner Universität und der Organisation China Labor Watch undercover: Er hat die Arbeitsbedingungen in einer chinesischen Fabrik erforscht.

    6 Wochen lang hat Zeng von der New York University in der Pegatron-Fabrik bei Shanghai für Apple ein iPhone 6s nach dem anderen zusammengebaut. Wie jeder Arbeiter dort war er sechs Tage in der Woche je 10,5 Stunden lang am Fließband. Zeng schraubte täglich je 1.8oo Schrauben in iPhones.  

    Er berichtet, die Arbeit sei extrem monoton gewesen, denn er musste immer die gleiche Schraube an exakt der gleichen Stelle einschrauben. Dabei durfte er noch nicht einmal Musik hören. Was die Arbeit noch unangenehmer machte: Die Stühle der Arbeiter haben keine Rückenlehnen. Kein Wunder, dass jeder am Abend totmüde war.

    200 Menschen teilten sich ein Gemeinschaftsbad 

    Und dann ging es in das Arbeiter-Wohnheim der Fabrik, in dem die Zustände noch schlimmer waren: 8 Menschen mussten sich ein Zimmer mit Hochbetten teilen und eine ganze Etage, auf der 200 Leute wohnten, hatte nur ein Bad.

    Wie ist Zeng überhaupt an seine Undercover-Arbeitsstelle gelangt? Er hatte keine Schwierigkeiten, sich einzuschleusen, denn so simpel der Job, so simpel der Einstellungstest: „Ich musste einfach nur vor der Fabrik auftauchen und in einer Schlange warten. Sie fragten nach meinem Ausweis, ich musste meine Hände vorzeigen und das englische Alphabet aufsagen. Das war alles, dann war ich drin.“

    Arbeiter zu Überstunden gezwungen

    Doch so einfach war nicht alles für Zeng und seine 200 Kollegen, die mit ihm am selben Fließband saßen: „Die Manager haben den Arbeitern gegenüber eine sehr schlechte Einstellung. Es gehört zur Routine, angeschrien zu werden. (...) Eines Tages ist ein Manager ausgeflippt und brüllte ′Stoppt das gesamte Fließband!′. Dann mussten alle 200 Arbeiter zuschauen, wie der Manager einen der Arbeiter heruntermachte.“ Er war vermutlich nur zu langsam beim Zusammenbau der Teile. Kein Wunder, denn Überstunden sind bei Pegatron Pflicht. Zeng bat einmal seinen Vorgesetzten, keine Überstunden machen zu müssen, da er zu erschöpft sei: Abgelehnt!

    Dafür verdiente er gerade einmal 3.100 Yuan (414 Euro) im Monat — von dieser Summe kann man sich ironischer Weise noch nicht einmal ein iPhone kaufen. „Trump sagt, er will die Unternehmen zwingen, wieder in den Vereinigten Staaten zu produzieren“, sagt Zeng. Das hält der Student für vollkommen unrealistisch. Denn ein chinesischer Arbeiter soll sogar billiger sein als ein Roboter. 

    LEST AUCH: „Was euch Apple nicht über euer iPhone sagt

    Apple legt wert auf akzeptable Arbeitsbedingungen, wie zum Beispiel die 60-Stunden-Woche, an die man sich bei Pegatron hält. Doch in dieser Fabrik gehen alle Beschwerden der Arbeiter an die Fabrikleitung, die sie nicht an Apple weiterleiten muss: Im Gegensatz zum Apple-Zulieferer Foxconn, wo sich nach einer Selbstmordreihe unter Arbeitern mittlerweile jeder Angestellte direkt an Apple wenden kann.  

    Trotz allem kein typischer Ausbeuterbetrieb

    Trotz allem war Dejian Zeng von den Bedingungen in der Fabrik positiv überrascht: „Es war kein typischer Ausbeuterbetrieb, wie man ihn sich vorstellt. Die Fabrik war hell, sauber und es gab eine Klimaanlage.“

    Zengs Fazit aus seiner Zeit als Undercover-Fabrikarbeiter: „Wir alle haben viele Vorurteile Arbeitern gegenüber. Dass sie vom Land kommen und ungebildet sind. Aber es hat sich herausgestellt, dass viele eigentlich sehr fähige Kräfte und interessante Menschen sind.“ Er hat viele Freunde gefunden und es sich zum Ziel gesetzt, auf ihre Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen. „Wir müssen uns bewusst werden, dass hinter diesen Produkten Millionen von Arbeitern stehen, die sie herstellen. Es wäre schön, wenn wir darüber mehr sprechen würden.“ 

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    Alte ChickenMcNuggets, geschmacklose Milkshakes: Ex-McDonald's-Mitarbeiter gibt Einblicke in die Küche

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    Ein ehemaliger McDonald's-Mitarbeiter hat in einem Beitrag für das US-Magazin „Cosmopolitan“ seine ganz persönlichen Erlebnisse aus dem Arbeitsalltag beim Fast-Food-Riesen veröffentlicht. Über manches davon sollten Kunden vielleicht lieber...

    Ein ehemaliger McDonald's-Mitarbeiter hat in einem Beitrag für das US-Magazin „Cosmopolitan“ seine ganz persönlichen Erlebnisse aus dem Arbeitsalltag beim Fast-Food-Riesen veröffentlicht. Über manches davon sollten Kunden vielleicht lieber nicht nachdenken, wenn sie das nächste Mal Burger essen. Der Beitrag ist betitelt mit „12 Dinge, die McDonald's-Mitarbeiter machen, ohne dass sie es jemals zugeben würden“. 

    Dabei sind manche Punkte in der Auflistung des Ex-McDonald's-Angestellten sogar durchaus nachvollziehbar: Wenn die Filiale schließt, essen die Mitarbeiter das übriggebliebene Essen selbst, heißt es etwa. Es soll vorkommen, dass noch kurz vor Dienstschluss „aus Versehen“ Nuggets angefertigt werden, die pünktlich zum Feierabend fertig sind.

    McDonald's-Mitarbeiter spielen mit alten Chicken McNuggets Baseball

    Sind die Nuggets zu alt, um sie noch zu essen, spielen die Mitarbeiter damit noch samt Pfannenwender kurz Baseball, bevor sie weggeworfen werden, beichtet der Ex-McDonald's-Mitarbeiter. 

    An unhöflichen Kunden rächen sich die Angestellten auf ihre eigene Art, erklärt der Ex-Mitarbeiter. Das passiere durch zerdrückte Burger, extra viel Eis in der Cola oder eine besonders kleine Portion Pommes. Aus Faulheit werde der Vanillegeschmack bei den Milchshakes manchmal gar nicht nachgefüllt. „Der Milchshake ohne Geschmack ist doch quasi Vanille, oder?“, schreibt der anonyme Mitarbeiter zynisch.

    Bei der „geheimen McDonald's-Karte“ gibt es auch mal extra Käse

    Wenn die Angestellten Burger für den eigenen Verzehr zubereiteten, seien sie weitaus kreativer als das Standardmenü. Dann gebe es den McChicken auch mal mit Käse. Sie nennen das die „geheime McDonald's-Karte“. Besonders freundlichen Kunden werde aber hin und wieder ein Extratopping auf ihr McFlurry gewährt.

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    Ein Gericht soll unter McDonald's-Mitarbeitern zudem besonders verhasst sein: Die Apfeltasche. Wenn das Personal erkläre, dass es davon keine mehr gebe, soll das eine Lüge sein, heißt es in der Fast-Food-Beichte. „Es dauert etwa 4.000 Jahre, sie zu kochen. Dafür hat wirklich niemand Zeit. Sorry“. Dafür scheint es genügend Zeit zu geben, die herumliegenden Monopoly-Gutscheine für sich selbst zu nutzen.

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    Fremde können mit einem Trick eure WhatsApp-Nachrichten einsehen — so könnt ihr das verhindern

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    Die meisten Menschen benutzen WhatsApp täglich, um Freunden, Bekannten, Kollegen oder dem Partner Nachrichten zu senden. Oft sind dabei sehr persönliche Informationen enthalten, von denen man nicht unbedingt möchte, dass andere Personen diese einsehen...

    Die meisten Menschen benutzen WhatsApp täglich, um Freunden, Bekannten, Kollegen oder dem Partner Nachrichten zu senden. Oft sind dabei sehr persönliche Informationen enthalten, von denen man nicht unbedingt möchte, dass andere Personen diese einsehen können.

    Gerade Fotos oder Videos vom Partner oder den Kindern sind vor allem für die eigenen Augen bestimmt. Doch mit einem Trick ist es anderen Menschen möglich, ganze Konversationen mitzulesen und die gesendeten Daten einzusehen. Wie das funktioniert und wie ihr euch davor schützen könnte, erklären wir euch jetzt.

    WhatsApp als Sicherheitsrisiko

    Nicht alle Menschen nutzen WhatsApp nur als App. Es gibt viele Menschen, die den Messenger auch am PC oder Mac nutzen, um so schnell auf der Arbeit schauen zu können, wer einem etwas geschickt hat. Doch genau das öffnet Tür und Tor für fremde Zugriffe.

    Möglich wird das durch den QR-Code auf der Webseite web.whatsapp.com. Wer diesen Code abfotografieren oder einscannen kann, beispielsweise wenn der Kollege den Tab auf der Arbeit offen gelassen hat, kann ab diesem Moment auf alle Konversationen des WhatsApp-Kontobesitzers zugreifen.

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    Dafür ist weder ein Passwort, noch ein Handycode notwendig. Auch die Handynummer wird nicht benötigt. Das Fiese daran ist, dass der Besitzer des WhatsApp-Kontos keine Benachrichtigung darüber erhält.

    Prüfen, ob jemand Zugriff hat

    Ihr seid aber nicht ganz aufgeschmissen. Geht dazu rechts unten in die Einstellungen und wählt den zweiten Punkt von oben aus. „WhatsApp Web“ zeigt euch nicht nur, wie ihr über den PC Konversationen einsehen und nutzen könnt, es zeigt auch an, ob jemand bereits Besitz von eurem Konto ergriffen hat. Sollte das der Fall sein, dann könnt ihr die Verknüpfung aufheben.

    Es gibt zwei simple Methoden, um einen derartigen Zugriff auf WhatsApp durch Fremde zu verhindern. Der beste Schutz ist es, die Funktion gar nicht zu verwenden und den QR-Code nicht aufzurufen. Lasst euer WhatsApp-Konto nicht unbeaufsichtigt, damit niemand den Code erhält. Wer den Messenger zudem ausschließlich über das Handy nutzt, ist ebenfalls auf der sicheren Seite.

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    Ein Teenager hat den leichtesten Satelliten der Welt erfunden — die NASA setzt ihn ein

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    Ein 18-jähriger Schüler aus einem indischen 30.000-Einwohner-Städtchen hat etwas geschafft, von dem die meisten Teenager nur träumen können: Er erfand den leichtesten Satelliten der Welt. Im nächsten Monat wird er von der NASA ins All...

    Ein 18-jähriger Schüler aus einem indischen 30.000-Einwohner-Städtchen hat etwas geschafft, von dem die meisten Teenager nur träumen können: Er erfand den leichtesten Satelliten der Welt. Im nächsten Monat wird er von der NASA ins All geschickt.

    Ein Satellit aus dem 3-D-Drucker

    Der Satellit wiegt nur 64 Gramm und wurde komplett 3-D-gedruckt. Sein Erfinder, der Schüler Rifarh Shaarook, hat ihn „KalamSat“ getauft – nach dem indischen Raketeningenieur und späteren indischen Präsidenten Abdul Kalam.

    Mit seiner Erfindung gewann Shaarook den „Cubes in Space“ -Wettbewerb, den der Bildungsdienstleister Idoodlelearning in Kooperation mit der NASA für Schüler ausgeschrieben hat. Die Aufgabe: Erfindet eine neue Technologie, die in einen Würfel mit 4 Zentimetern Kantenlänge passt, maximal 64 Gramm schwer ist und natürlich in den Weltraum geschickt werden kann.

    Was Shaarook daraus machte, war dieser kleine Satellit:

    Sein Rahmen besteht aus Carbonfaser-Polymer, einem Material, das besonders strapazierfähig bei sehr geringem Gewicht ist und deshalb gerne in der Raumfahrt verwendet wird. Am 21. Juni wird die NASA Kalamsat auf einen vierstündigen Suborbitalflug schicken. Das bedeutet, dass er die Erdatmosphäre verlassen, aber nicht in eine Umlaufbahn gelangen wird. Dort soll er unter Mikrogravitations-Bedingungen getestet werden.

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    Rifath Shaarook hat jedenfalls aller Wahrscheinlichkeit nach eine glänzende Zukunft in der Wissenschaft vor sich. Denn der Satellit war nicht seine erste Erfindung: Im Alter von 15 entwickelte er bereits einen Helium-Wetterbalon für einen Jugend-Wissenschaftswettbewerb.    

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    Chinesische Forscher haben zum ersten Mal ein Objekt in die Erdumlaufbahn teleportiert

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    „Beam me up, Scotty!“ — dieser Satz hat seit den 1960er-Jahren für Träumereien bei Sci-Fi-Fans gesorgt. Durch Beamen würden lästige Wege —wie zur Arbeit, zur Schwiegermutter oder zum Kühlschrank — wegfallen. Doch auch 50 Jahre später...

    „Beam me up, Scotty!“ — dieser Satz hat seit den 1960er-Jahren für Träumereien bei Sci-Fi-Fans gesorgt. Durch Beamen würden lästige Wege —wie zur Arbeit, zur Schwiegermutter oder zum Kühlschrank — wegfallen. Doch auch 50 Jahre später wurde immer noch keine Technologie entwickelt, die Teleportation von Menschen oder Dingen über große Distanzen ermöglicht. Ein Schritt in diese Richtung ist jedoch jetzt chinesischen Forschern gelungen. 

    In einer Publikation, die von der Cornell University in Ithaca, New York, veröffentlicht wurde, berichten die Wissenschaftler davon, die erste Quanten-Teleportation von unabhängigen Einzelphoton-Qubits von einer Bodenstation zu einem Satelliten in einer niedrigen Erdumlaufbahn – über einen Uplink-Kanal – mit einer Entfernung von bis zu 1400 Kilometern gemacht zu haben. 

    Die Forscher haben dementsprechend das erste Quanten-Netz zwischen einem Satelliten und der Erde geschaffen und gleichzeitig auch den Rekord für die größte Entfernung gebrochen, über die bislang eine Quanten-Verschränkung gemessen wurde, wie „Technology Review“ berichtet. Dieses Quanten-Netz nutzten sie erstmals dazu, um ein Photon von der Erde in eine Umlaufbahn zu transportieren.

    Quantenverschränkte Objekte sind sehr fragil

    Quantenverschränkte Objekte sind sehr fragil, deshalb waren Teleportationsexperimente bislang auf eine Distanz von rund 100 Kilometer beschränkt, da Photonen in Glasfasern oder terrestrischen Kanälen verloren gingen. Um diesen Photonen-Verlust zu verhindern, schickten die Wissenschaftler die Photonen von ihrer Bodenstation in Ngari, Tibet, an den Satelliten.

    Da diese Station sich auf einer Höhe von über 4000 Metern befindet, ist der Satellit im besten Fall nur rund 500 Kilometer von der Bodenstation entfernt. Für den Versuch erzeugten sie rund 4.000 Photonenpaare pro Sekunde, von denen je eines über den Uplink-Kanal an den Satelliten gesendet wurde. Dieser Satellit, der den Namen Micius trägt, ist mit einem hochempfindlichen Photonen-Empfänger ausgestattet, der den Quantenzustand der einzelnen, von der Erde gesendeten Photonen erkennen kann.

    Über einen Zeitraum von 32 Tagen feuerten die Wissenschaftler Millionen Photonen an den Satelliten — in 911 Fällen gelang ihnen der Transport.

    Quantenverschränkte Objekte sind quasi identisch

    Das Phänomen der Quanten-Verschränkung bedeutet, dass zwei Photonen nicht örtlich aneinander gebunden sind, sondern in ihren Eigenschaften verschränkt. Ändert man nun eine Eigenschaft des einen Photons, wie zum Beispiel seinen Spin, ändert sich diese Eigenschaft zeitgleich auch an dem anderen Photon — egal wo sich dieses befindet.

    Das eine Photon kann sich in Deutschland befinden und das andere in Australien, auf dem Mars oder in der Andromeda-Galaxie. Quantenverschränkte Photonen werden erzeugt, indem man einen Laser durch einen speziellen Kristall schießt, der ein Photon in zwei quantenverschränkte Photonen aufteilt. Die Klone haben jedoch eine geringere Energie, bzw. Wellenlänge, als das ursprüngliche Photon.

    Dieses Phänomen könnte man sich also zum Beispiel zunutze machen, um Informationen ohne Zeitverzögerung über beliebig große Distanzen zu übertragen. Die Quanten-Verschränkung könnte die Grundlage eines globalen, ultra-sicheren Quanten-Internets sein, da es bei der Transportation von Daten über diesen Kanal keine Abfangmöglichkeiten gibt.

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    Die NASA hat ein 50.000 Jahre altes Geheimnis in einem Kristall entdeckt

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    Penelope Boston ist die Direktorin des Astrobiologischen Instituts der NASA in Moffett Field, Kalifornien — und sie hat zusammen mit ihrem Team etwas Erstaunliches entdeckt. Bei einer Präsentation im Februar namens „Die Astrobiologische Erforschung...

    Penelope Boston ist die Direktorin des Astrobiologischen Instituts der NASA in Moffett Field, Kalifornien — und sie hat zusammen mit ihrem Team etwas Erstaunliches entdeckt.

    Bei einer Präsentation im Februar namens „Die Astrobiologische Erforschung von Erde und Mars“ stellte sie die Ergebnisse einer achtjährigen Mission von Grabungen in der Blei-, Silber- und Zinkmine Naica in Mexiko vor. Auch wenn sich das ein wenig nach Science-Fiction anhören mag — was das Forscherteam dort in unterirdischen Kristallen gefunden hat, ist absolut real. Und lebendig noch dazu.

    Die lebenden Organismen in den Kristallen sind bis zu 50.000 Jahre alt und geben Aufschluss über mögliche außerirdisches Lebensräume und erweitern unsere Vorstellung von lebensfreundlichen Bedingungen. 

    In einer Pressemitteilung der NASA sagt Boston: „Die Suche nach Leben innerhalb und außerhalb unseres Sonnensystems ist eines der größten intellektuellen Vorhaben unserer Spezies. Das tiefere Verständnis unserer umfassenden Artenvielfalt und der Anpassungsfähigkeit hier auf unserem eigenen Planeten ist ein Teil des zusammenhängenden Ganzen.“

    Die Mikroben überlebten unter extremen Bedingungen

    Die Wissenschaftler entdeckten die Bakterien in mit Flüssigkeit gefüllten Hohlräumen riesiger Kristalle aus Calciumsulfat. Die Mikroben unterscheiden sich von jeder anderen bekannten Gattung. Sie ähneln ein wenig den Organismen, die in der umliegenden Naica-Höhle entdeckt wurden, ihre nächsten Verwandten sind aber höchstens noch Mikroben, die Forscher in vulkanischem Boden fanden. Auch zu Bakterien, die in Toluol überleben, konnten die Astrobiologen eine entfernte Ähnlichkeit ausmachen (Toluol, auch Steinkohlenteeröl, ist im weitesten Sinne ein Lösungsmittel). 

    Die Mikroben schienen die meiste Zeit über inaktiv in ihren Kristallen verweilt zu haben, als Bostons Team sie allerdings ins Labor brachte und sie wiederbelebte, begannen sie weiter zu wachsen. Nach mehreren Untersuchungen sind die Forscher sicher, dass die Organismen tatsächlich die ganze Zeit über dort in diesen Kristallen überlebt haben. Und dort will in diesem Fall schon etwas heißen: 100 bis 400 Meter unter der Erdoberfläche herrschen zwischen 45 und 65 Grad Celsius. Damit gehören diese Bakterien zu den widerstandsfähigsten der Erde. 

    „Jedes extremophile System, das wir untersuchen, erlaubt es uns, die Vorstellung von potenziellen Lebensräumen zu erweitern“, so Boston zu „Science News“. Als extremophil werden Organismen bezeichnet, die sich extremen Umweltbedingungen angepasst haben, die im Allgemeinen als lebensfeindlich betrachtet werden. „Wir fügen das zu unserem Katalog an Möglichkeiten hinzu, den wir auch fern der Erde anwenden können.“

    Lest auch: Wissenschaftler haben einen neuen Aggregatzustand erschaffen: Zeitkristalle“

    Die faszinierende Entdeckung samt ihrer möglichen Folgen hat jedoch auch eine bedrohliche Seite. Einerseits zeigt sie, wie raffiniert und flexibel sich Lebensformen sogar an die lebensfeindlichsten Bedingungen anpassen können: „Würden wir einige dieser Organismen von der Erde nehmen und sie einfach woanders hinbringen, würden sie vielleicht problemlos überleben“, meint Boston.

    Andererseits jedoch werden auch Bedenken laut, wie vorsichtig wir sein müssen, um zu vermeiden, unzerstörbare, nicht irdische Mikroben über Weltraumflugkörper auf unsere Erde zu bringen. 

    Hier gibt's einen kleinen Einblick in die Naica-Mine tief unter der Wüste Chihuahua in Mexiko:

     

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    Satellitenbilder: Nordkorea könnte am ersten eigenen Raketen-U-Boot arbeiten

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    Neu veröffentlichte Satellitenbilder deuten darauf hin, dass Nordkorea Fortschritte beim Bau seines ersten U-Bootes mit ballistischen Raketen macht. Wie die Website „38 North“ des Instituts für Koreastudien an der John Hopkins University in...

    Neu veröffentlichte Satellitenbilder deuten darauf hin, dass Nordkorea Fortschritte beim Bau seines ersten U-Bootes mit ballistischen Raketen macht. Wie die Website „38 North“ des Instituts für Koreastudien an der John Hopkins University in Baltimore berichtet, stammen die Bilder von einer Werft an der Ostküste des Landes. Zu sehen sind offenbar Teile und Komponenten, die darauf hindeuten, dass das U-Boot mit der ballistischen Rakete SINPO-C im Bau sein könnte. 

    Spekulationen über die Konstruktion von ballistischen U-Booten wurden in den letzten Wochen von US-Geheimdiensten untersucht, heißt es in einem Bericht des politischen Nachrichtenmagazins „The Diplomat“. Basierend auf Schätzungen der US-Geheimdienste wird angenommen, dass SINPO-C das größte jemals für die nordkoreanische Marine konstruierte Schiff seit den Fregatten der Najin-Klasse sein könnte.

    What I always find odd about North Korea is they actually build their new buildings with colourbond roofing that stands out from the old buildings with just galvanized roofing. They really want the world to know what they are doing at Sinpo pic.twitter.com/guwhkd9Z69

    — Paul Jenks (@jenkspl64) 17. November 2017 Raketentests im Gelben Meer

    Im Laufe des Jahres wurden Bewegungen von Teilen und Komponenten aus den beiden Teilanlagen neben den Konstruktionshallen in der Mitte der Werft aufgezeichnet. Bilder vom 5. November dieses Jahres zeigen außerdem zwei größere kreisförmige Objekte, die Abschnitte eines Druckkörpers eines U-Boots sein könnten. Dies deutet auf ein längeres und anhaltendes Schiffbauprogramm hin; die Werft war in der Vergangenheit der Hauptproduzent großer U-Boote für die Koreanische Volksmarine (KPN).

    Lest auch: Nordkoreas geheimes Geldnetz: Wie Kim Jong-un seine Raketen finanziert

    Laut „38 North“ scheint SINPO-C der Nachfolger eines aktuellen experimentellen U-Bootes zu sein. Im vergangenen Sommer führte Nordkorea bereits in der Nähe der Werft Raketentests durch, berichtet „The Diplomat“.

    Laut CNN operierte ein nordkoreanisches U-Boot der Sang-O-Klasse, die bislang größte Klasse einsatzfähiger nordkoreanischer U-Boote, im Juli im Gelben Meer zwischen dem chinesischen Festland und der koreanischen Halbinsel. Experten erklärten gegenüber CNN, dass Nordkorea große US-Städte wie Los Angeles, Chicago oder Denver treffen könnte, wenn es eine interkontinentale ballistische Rakete auf eine Standardflugbahn abfeuerte.

    mgs

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    Sparkassenpräsident Fahrenschon tritt zurück

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    Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon gibt sein Amt unter dem Druck einer Steueraffäre ab. Der 49-Jährige lege sein Amt zum 24. November nieder, teilte der Deutsche Sparkassen- und Giroverband am Freitag in Berlin mit. Übergangsweise führe der...

    Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon gibt sein Amt unter dem Druck einer Steueraffäre ab. Der 49-Jährige lege sein Amt zum 24. November nieder, teilte der Deutsche Sparkassen- und Giroverband am Freitag in Berlin mit. Übergangsweise führe der Vizepräsident Thomas Mang gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern Karl-Peter Schackmann-Fallis und Joachim Schmalzl den Spitzenverband der rund 400 Sparkassen in Deutschland.

    Der frühere bayerische Finanzminister Fahrenschon hatte einen Strafbefehl wegen zu spät eingereichter Steuererklärungen vor seiner geplanten Wiederwahl verheimlicht. Am Dienstag entzogen ihm dem Vernehmen nach mehrere Regionalverbände das Vertrauen.

    Fahrenschon, der den Deutschen Sparkassen- und Giroverband seit 2012 führt, war kurz vor seiner geplanten Wiederwahl am Freitag vergangener Woche unter Druck geraten. Es wurde bekannt, dass der frühere CSU-Politiker seine Steuererklärungen für 2012 bis 2014 erst im vergangenen Jahr eingereicht hatte und dass das Münchner Amtsgericht einen Strafbefehl wegen Steuerhinterziehung erlassen hat.

    „Die verspätete Abgabe meiner privaten Steuererklärungen war falsch“, bekannte Fahrenschon. Er betonte: „An keiner Stelle habe ich, begleitet durch meinen Steuerberater, vorsätzlich rechtswidrig gehandelt.“ Er stelle das Wohl der Sparkassen-Finanzgruppe über seine persönlichen Interessen.

    Mang, der den niedersächsischen Sparkassenverband führt, begrüßte es, dass „nach den Ereignissen der letzten Tage auf diese Weise ein Neuanfang ermöglicht wird“. Er betonte, nun sei ein geordneter Übergang möglich. Die Neuwahl solle so rasch wie möglich stattfinden.

    Fahrenschon hat seine Steuern mittlerweile gezahlt und Widerspruch gegen den Strafbefehl eingelegt. Der Verband hatte seine Wiederwahl zunächst verschoben, um das Gerichtsverfahren abzuwarten. Zugleich wuchs aber die Kritik aus den Reihen der Sparkassen. Führende Vertreter sahen das Vertrauen in die Organisation gefährdet.

    Der Sparkassen- und Giroverband zählt zu den wichtigen Lobbyorganisation der Finanzbranche in Deutschland. Er vertritt rund 400 Sparkassen, sieben Landesbanken, die DekaBank, acht Landesbausparkassen und elf Versicherer der Sparkassen. Zu Fahrenschons Vorgängern im Amt des Verbandspräsidenten zählt der spätere Bundespräsident Horst Köhler.

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    „Muss mich leider vorstellen“: Restaurantbesitzer erhält unverschämte Bewerbung und veröffentlicht sie auf Facebook

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    Bewerber überlegen sich die außergewöhnlichsten Methoden, um aus der Masse herauszustechen. Ein US-Amerikaner etwa erhielt zehn Jobzusagen, nachdem er seine Bewerbungen in Form einer Donut-Box verschickt hatte. Andere glänzen mit herausragendem...

    Bewerber überlegen sich die außergewöhnlichsten Methoden, um aus der Masse herauszustechen. Ein US-Amerikaner etwa erhielt zehn Jobzusagen, nachdem er seine Bewerbungen in Form einer Donut-Box verschickt hatte. Andere glänzen mit herausragendem Wissen über den potenziellen Arbeitgeber. 

    Ein Österreicher blieb mit seiner Bewerbung zwar auch im Gedächtnis des potenziellen Chefs, allerdings nicht unbedingt auf positive Art und Weise. Der niederösterreichische Koch und Besitzer des Restaurants Mo's Kantine, Philipp Wimmer-Joannidis, teilte am Mittwoch das Foto einer Bewerbung auf Facebook, die bei ihm kürzlich eingelangt war. 

    Der Bewerber schrieb in einer E-Mail lediglich: „Muss mich leider vorstellen von AMS aus, danke für ihr Verständnis.“ AMS steht für Arbeitsmarktservice und ist vergleichbar mit dem Jobcenter in Deutschland. 

    Bei Wimmer-Joannidis kam die Bewerbung gar nicht gut an. Auf Facebook schrieb er dazu: „Super Bewerbungen bekommt man heutzutage. Es wird sich nicht einmal mehr die Mühe gemacht so zu tun, als wollte man arbeiten.“

    Im Gespräch mit Business Insider Deutschland sagte der Niederöstererreicher, dass es sich dabei sicherlich um „die dreisteste Bewerbung“ handle, die er jemals bekommen habe. Dennoch bemerke er immer häufiger, dass Leute sich nur aus Zwang bewerben und gar nicht wirklich arbeiten wollen. 

    „Ich habe den Bewerber beim AMS gemeldet, wie ich alle melde, bei denen ich das Gefühl habe, sie kommen nur wegen des Stempels. Er soll jetzt sechs bis acht Wochen kein Geld bekommen“, sagte er. 

    „Trauriges Zeugnis der AMS-Motivationsarbeit“

    Mit seinem Facebook-Post hat Wimmer-Joannidis auf jeden Fall einen Nerv getroffen: Unter dem Post diskutieren Nutzer hitzig, ob die E-Mail des Bewerbers akzeptabel ist oder nicht. Manche beklagen die „unmenschliche Behandlung“ beim AMS, das Arbeitslose dazu zwingt, sich auf Stellen zu bewerben, die nicht zu ihnen passen. Andere sehen es ähnlich wie Wimmer-Joannidis: „Trauriges Zeugnis der AMS-Motivationsarbeit“, schreibt etwa ein Nutzer. 

    Nicht bei jedem kam der Facebook-Post gut an. Wimmer-Joannidis klagt darüber, in E-Mails und Kommentaren beschimpft worden zu sein. „Da wird der Arbeitgeber als Feindbild hingestellt.“

    Einen positiven Nebeneffekt könnte die ungewollte Publicity haben: Vielleicht bewirbt sich ja jetzt jemand, der ernsthaft Interesse an dem Job hat. 

    vr

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    Der Klimawandel könnte schon bald zu einer neuen militärischen Auseinandersetzung führen. Das Eis am nördlichen Polarkreis schmilzt, was Rohstoffe und neue Handelsrouten freilegt. Vor allem Russland scheint an dieser Entwicklung interessiert zu...

    Der Klimawandel könnte schon bald zu einer neuen militärischen Auseinandersetzung führen. Das Eis am nördlichen Polarkreis schmilzt, was Rohstoffe und neue Handelsrouten freilegt. Vor allem Russland scheint an dieser Entwicklung interessiert zu sein— und trifft schon erste Vorbereitungen für einen möglichen Kampf um die Arktis. Wie die „Welt“ berichtet, hat Präsident Wladimir Putin bereits Streitkräfte verlegt und ein modernes Raketenabwehrsystem installiert.

    Bevor die Gebietsansprüche überhaupt international besprochen werden, will sich Putin in der Region positionieren. Insgesamt geht es um eine Fläche, die dreimal so groß wie Deutschland ist. Russland hatte dort bereits vor zehn Jahren eine Unterwasserflagge in den Meeresboden gerammt. Jetzt verlagert der Kreml immer mehr Güter in die Region — 300.000 Tonnen allein in diesem Jahr.

    Um diese Infrastruktur zu verteidigen, braucht Russland Schwebe-Flugzeuge. Dafür greift das Land auf eine Technologie der 60er Jahre zurück: Flugzeuge, die niedriger als zehn Meter über dem Boden fliegen können. Ein vergleichbares Modell der Sowjets nannten die US-Geheimdienste 1966 das „Monster des Kaspischen Meers“. 

    Mit dieser Technologie will sich Putin jetzt offenbar die Arktis sichern, weil die Flugzeuge im Eismeer sicherer als Schiffe sind. Erste Tests der Prototypen seien in fünf Jahren geplant, wie die russische Zeitung „Iswestija“ berichtet. Sie können fast so viel laden wie Schiffe, benötigen aber weniger Energie als andere Flugzeuge, weil sie aufgrund ihrer Nähe zum Boden eine Luftrolle erzeugen, die Auftrieb erzeugt.

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    Das Projekt stößt bei Luftfahrtexperten auf Skepsis. „Grob geschätzt brauch man dafür zehn Jahre, zehn Milliarden Euro und mehrere Tausend hoch-qualifizierte Ingenieure“, zitiert die „Welt“ Wadim Lukaschwitz. Solange Mikrochips und Hochpräzisions-Werkzeug aufgrund der Krimsanktionen nicht importiert werden könnten, sei das Projekt nur schwer für Russland durchsetzbar.

    Putin dürfte jedoch alles daran setzen, seine Ansprüche durchzusetzen: Die US-Behörde Geological Survey schätzt, dass in der Region 30 Prozent der bislang unentdeckten Gasvorkommen und 13 Prozent der globalen Ölreserven liegen. Hinzu kommen seltene Rohstoffe wie Lithium und Kobalt, die in Batterien elektrischer Autos verwendet werden.

    jsh

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    Massenhaft Antimaterie landet auf der Erde — sie gibt Forschern Rätsel auf

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    Antimaterie — Materie, die aus Antiteilchen besteht  — beschäftigt vor allem Astrophysiker immer wieder aufs Neue. Antimaterie kann nur in sehr aufwändigen Experimenten hergestellt werden und kommt in unserem natürlichen Lebensraum nicht...

    Antimaterie — Materie, die aus Antiteilchen besteht  — beschäftigt vor allem Astrophysiker immer wieder aufs Neue. Antimaterie kann nur in sehr aufwändigen Experimenten hergestellt werden und kommt in unserem natürlichen Lebensraum nicht vor. Auch ihre Existenz im Weltraum ist weitestgehend unerforscht — denn eigentlich müssten sich Materie und Antimaterie gegenseitig aufheben.

    Weitaus mehr Positronen, als da eigentlich sein sollten

    Doch was kaum jemand weiß: Antimaterie gelangt durch kosmische Strahlungen auch auf die Erde, wie eine im naturwissenschaftlichen Magazin „Science“ erschienene Studie nahelegt. Diese einzelnen Anti-Elektronen werden auch Positronen genannt. Sie machen zwar nur einen kleinen Teil der kosmischen Strahlung aus, allerdings ist dieser Teil weitaus größer, als er eigentlich sein sollte, so Forscher des astrologischen Beobachtungszentrums in Mexiko.

    Wie sie vermuten, sollen Neutronensterne — auch Pulsare genannt — mithilfe ihrer magnetischen Felder Partikel beschleunigen. Wenn die Strahlung in die umliegenden Gase gelangt, wirkt das wie ein gigantischer Teilchenbeschleuniger — Partikel werden zusammengefügt und produzieren durch die Energie neue Materie. Doch nicht nur Materie, also Elektronen, sondern auch Antimaterie könne auf diese Weise entstehen. Diese wird durch die bei der Kollision entstehenden Schockwellen allerdings sofort weggerissen. 

    Forscher wollen den Ursachen auf den Grund gehen

    Das Skurrile: Forscher fanden heraus, dass nicht genügend Elektronen vorhanden sind, um die passende Anzahl an Positronen zu bilden — auch die Pulsare an sich können nicht genügend bilden. „Andere Erklärungen werden immer wahrscheinlicher“, so Sabrina Casanova, Forscherin des Institutes für Nuklearphysik an der Polish Academy of Sciences. Forscher vermuten nun den Zerfall von großen Mengen an Partikeln von dunkler Materie. Ob noch andere Theorien in Frage kommen und wieso tatsächlich so viele Partikel auf die Erde kommen, müssen die Forscher in Zukunft noch untersuchen. 

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    Die Schweizer Tochter der US-Großbank JPMorgan hat Gerichtsdokumenten zufolge Sorgfaltspflichten in Zusammenhang mit Geldwäsche verletzt. Die Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma sei im Juni 2017 zum Schluss gekommen, dass das Institut schwer gegen...

    Die Schweizer Tochter der US-Großbank JPMorgan hat Gerichtsdokumenten zufolge Sorgfaltspflichten in Zusammenhang mit Geldwäsche verletzt.

    Die Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma sei im Juni 2017 zum Schluss gekommen, dass das Institut schwer gegen Aufsichtsrecht verstoßen habe, hieß es in einem Urteil des Schweizer Bundesverwaltungsgerichts.

    Das Gericht sollte die Frage klären, ob die Entscheidung der Finma veröffentlicht werden darf. Aus formellen Gründen lehnte das Gericht eine Klärung dieser Frage ab. Die Finma wollte zu dem Fall keine Stellung nehmen.

    Eine JPMorgan-Sprecherin erklärte in der Nacht auf Freitag: „Wir haben in den vergangenen Jahren unsere Maßnahmen zur Vermeidung von Geldwäsche deutlich weiter entwickelt, und wir arbeiten kontinuierlich daran, sie immer weiter zu verbessern, um sicherzustellen, dass wir die Erwartungen der Regulierer erfüllen.“

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    VW will offenbar bis 2022 gut 70 Milliarden Euro investieren

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    Der Volkswagen-Konzern will nach Angaben aus informierten Kreisen in den kommenden fünf Jahren gut 70 Milliarden Euro in seine Zukunft investieren. Dabei dürfte es vor allem um Investitionen in die Elektromobilität gehen. Schon zuvor war davon...

    Der Volkswagen-Konzern will nach Angaben aus informierten Kreisen in den kommenden fünf Jahren gut 70 Milliarden Euro in seine Zukunft investieren. Dabei dürfte es vor allem um Investitionen in die Elektromobilität gehen.

    Schon zuvor war davon ausgegangen worden, dass der Autobauer für diesen Zeitraum trotz hoher Kosten wegen des Abgasskandals eine hohe zweistellige Milliardensumme im Budget hat. Über die Pläne berieten am Freitag die VW-Aufsichtsräte. Ein Sprecher wollte sich zu der Summe nicht äußern.

    Geklärt werden soll bei den Beratungen der Kontrolleure auch, wo die E-Autos künftig gebaut werden. Im Gespräch ist das Werk in Zwickau. Auch Betriebsratschef Bernd Osterloh hatte Zwickau ins Spiel gebracht — er will erreichen, dass alle Modelle zunächst in nur einem Werk produziert werden. Die Abgas-Affäre und die Krise des Dieselmotors generell machen Investitionen für VW allerdings zu einem Kraftakt. Allein die Beilegung des Skandals in den USA kostete die Wolfsburger über 25 Milliarden Euro.

    Vorstandschef Matthias Müller hatte zuvor angekündigt, dass VW die Investitionen in die Elektromobilität bis 2030 auf 20 Milliarden Euro hochfährt. Bis 2025 bringen die Konzernmarken insgesamt über 80 neue Autos mit E-Motor auf den Markt, darunter rund 50 reine E-Autos und 30 Plug-in-Hybride. Allein in China sollen in den nächsten sieben Jahren gemeinsam mit Partnern zehn Milliarden Euro in die E-Mobilität gesteckt werden.

    VW-China-Chef Jochem Heizmann erklärte, der Markt für Elektroautos entwickle sich in der Volksrepublik „schneller als in anderen Teilen der Welt“. Indes warnte Autoexperte Stefan Bratzel: „Für E-Mobilität Geld einzusetzen, ist eine Wette auf die Zukunft.“

    Denn Elektromobilität oder autonomes Fahren sind teuer in der Entwicklung, zugleich müssen die klassischen Verbrennungsantriebe verbessert werden. In vielen Regionen dürften E-Autos noch für Jahre keine Rolle spielen. Außerdem argumentiert die Autoindustrie, den Diesel noch zu brauchen, um die europäischen Grenzwerte beim „Klimakiller“ CO2 zu erreichen.

    „Im Moment ist das Geld da, aber man muss es gut einsetzen“, erklärte Bratzel. Vor allem mit Blick auf den Wandel zur E-Mobilität betonte er: „Es waren noch nie solche Investitionen notwendig wie für diese Transformation.“

    Ein Jahr nach Verabschiedung des „Zukunftspakt“ genannten Sparkurses für die Kernmarke VW sehen sich Vorstand und Betriebsrat auf Erfolgskurs. Von den finanziellen Effizienzzielen seien 1,9 Milliarden Euro erreicht — 96 Prozent des für 2017 gesetzten Ziels, wie das Unternehmen mitteilte. Bei der Altersteilzeit sei das Ziel für 2020 zu 94 Prozent erreicht.

    Markenchef Herbert Diess betonte: „Wir haben noch einen anspruchsvollen Weg vor uns.“ Betriebsratschef Bernd Osterloh sagte: „Der Zukunftspakt ist eine Erfolgsgeschichte.“ Vieles spreche dafür, dass die Effizienzziele auch 2018 erreicht würden.

    Der „Zukunftspakt“ sollte die lange Zeit renditeschwache Kernmarke für die Zukunft fitmachen — kostet aber auch bis zu 23.000 Stellen in Deutschland. Betriebsbedingte Kündigungen soll es aber nicht geben, auch sollen 9000 Zukunftsarbeitsplätze entstehen. Ab 2020 sollen mit Hilfe des Pakets jährlich 3,7 Milliarden Euro eingespart werden.

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    Elon Musk stellt sich selbst diese sechs Fragen vor jeder wichtigen Entscheidung bei Tesla oder SpaceX

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    Der Entwickler und Ingenieur Elon Musk hat bereits vier Milliarden-Unternehmen erfolgreich auf die Strecke gebracht: Paypal, Solar City, SpaceX und Tesla.  Für einen Launch  — und um jede komplexe Frage zu beantworten — nutzt er immer denselben...

    Der Entwickler und Ingenieur Elon Musk hat bereits vier Milliarden-Unternehmen erfolgreich auf die Strecke gebracht: Paypal, Solar City, SpaceX und Tesla. 

    Für einen Launch  — und um jede komplexe Frage zu beantworten — nutzt er immer denselben Ansatz, wie er „Rolling Stone“-Reporter Neil Strauss erklärte.

    Es sei eine „wissenschaftliche Methode“, sagte Musk. „Sie hilft einem dabei, die wirklich kniffligen Dinge zu lösen.“ Er beschrieb den Prozess folgendermaßen: 

    1. Stelle eine Frage. 

    2. Sammle so viele Beweise dazu wie du kannst. 

    3. Entwickle Maxime basierend auf dem, was du gefunden hast, und ordne jeder Maxime eine Wahrscheinlichkeit zu, dass sie sich in der Realität bewährt. 

    4. Ziehe einen Schluss daraus und bestimme: Sind diese Maxime richtig, sind sie relevant, führen sie zu dieser Schlussfolgerung und mit welcher Wahrscheinlichkeit?

    5. Versuche, die Schlussfolgerung zu widerlegen. Bitte auch andere um Gegenargumente, um sie zu widerlegen. 

    6. Wenn niemand deine Schlussfolgerung für nichtig erklären kann, dann hast du wahrscheinlich recht. Aber nicht unbedingt. 

    Musk nutzt diese sechs Fragen jedes Mal, wenn er eine Idee hat, ein Problem lösen muss oder sich überlegt, ob er eine neue Firma gründen soll. Er schätzt diese Art der Beweisfindug bei Entscheidungen und kritisiert jene, die nicht Fakt und Emotion unterscheiden können. 

    Viele Menschen wären der Meinung, „etwas sei richtig, weil es richtig ist“, sagte er Strauss. „Das ist nicht sehr wissenschaftlich.“

    Amazon-Chef Jeff Bezos hat auch einen Rahmen zur Entscheidungsfindung. In einem Brief an die Shareholder erklärte er, dass er zwischen Entscheidungen vom Typ 1 und Typ 2 unterscheide. 

    Zu Kategorie 1 zählten jene Entscheidungen, „die konsequent und nicht oder nur schwer umkehrbar sind, eine Einbahnstraße quasi, und diese Entscheidungen muss man sehr methodisch finden“, schrieb Bezos. Kategorie 2 wiederum könne man „ändern und umkehren, es geht in beide Richtungen“, deshalb „kann und soll man sie schnell alleine oder in kleinen Gruppen treffen.“

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    Der Adidas-Chef erklärt, wie bahnbrechend anders das Einkaufen im Laden schon bald sein wird

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    In einem Interview mit dem „Handelsblatt“ hat Adidas-Chef Kasper Rorsted Einblicke in die Zukunftspläne des fränkischen Sportartikelherstellers gegeben. Er kündigte eine Veränderung in den Filialen an, die vermutlich auch das Einkaufserlebnis...

    In einem Interview mit dem „Handelsblatt“ hat Adidas-Chef Kasper Rorsted Einblicke in die Zukunftspläne des fränkischen Sportartikelherstellers gegeben. Er kündigte eine Veränderung in den Filialen an, die vermutlich auch das Einkaufserlebnis bei anderen Big Playern aus der Modebranche verändern wird.

    Adidas will Vorreiter einer neuen Branche werden

    Adidas ist dafür bekannt, auf eine junge Zielgruppe und den Onlinehandel zu setzen. Im Frühjahr 2017 hatte Rorsted angekündigt, den Online-Umsatz bis zum Jahr 2020 auf vier Milliarden Euro erhöhen zu wollen — das Vierfache des Vorjahresumsatzes. 

    Doch Adidas will nicht nur das Online-Shopping-Erlebnis revolutionieren. Im Gespräch mit dem „Handelsblatt“ verriet Rorsted, dass er Kunden künftig vermehrt mit der 3D-Druck-Technologie in die Läden locken will. „Dieses Jahr produzieren wir 5.000 Paar Schuhe mit individualisierten Sohlen aus dem 3D-Drucker“, zitiert ihn das Blatt. Im kommenden Jahr würden es bereits mehr als Hunderttausend Paar sein, so Rorstedt. „Das ist schon ein Durchbruch, denn da bekommt der Konsument ein maßgeschneidertes Produkt.“

    3D-Druck soll direkt in Adidas-Läden stattfinden

    Rorsted kündigt an: „Die Produktion lässt sich bald schon in die Shops verlagern. Dann wird das noch viel interessanter, weil ein Marktsegment entsteht, das es jetzt noch gar nicht gibt.“ 

    Die Leute würden bereit sein, für diese Schuhe wesentlich mehr zu bezahlen, sagt der Konzernchef voraus. Nicht nur für Adidas-Kunden dürfte das schon bald ein verlockendes Angebot sein: Man geht in den Laden, sucht sich ein Design aus und lässt sich seinen Schuh maßgefertigt frisch aus dem 3D-Drucker erstellen. 

    Lest auch: Adidas setzt auf Plastikabfall aus dem Meer und 3D-Druck

    „In drei bis fünf Jahren wird es so weit sein, dass die Kunden ihre maßgefertigten Schuhe direkt im Laden mitnehmen können“, so Rorsted. Gut möglich, dass bis dahin auch die Konkurrenz schon so weit ist. 

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