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    Karrierenetzwerke: Ein unscheinbares Detail auf eurem Profil kann entscheiden, ob ihr den Job bekommt oder nicht

    Karrierenetzwerke: Ein unscheinbares Detail auf eurem Profil kann entscheiden, ob ihr den Job bekommt oder nicht


    Der erste Eindruck ist entscheidend — auch in Business-Netzwerken. Statistisch gesehen sind es zehn Sekunden, die ein Recruiter auf einer Seite bleibt. Zehn Sekunden, in denen er seine erste Entscheidung trifft: Ist ein Profil so spannend, dass er mehr...

    Der erste Eindruck ist entscheidend — auch in Business-Netzwerken.

    Statistisch gesehen sind es zehn Sekunden, die ein Recruiter auf einer Seite bleibt. Zehn Sekunden, in denen er seine erste Entscheidung trifft: Ist ein Profil so spannend, dass er mehr wissen möchte, oder klickt er erst einmal weiter zu anderen interessanten Kandidaten?

    Neben Bild und aktueller Position fällt der Blick schnell auf den exponierten Profilspruch.

    Der Profilspruch ist das i-Tüpfelchen eines Profils. Er ist nicht zwingend erforderlich, aber gibt dem Auftritt im beruflichen Netzwerk den Feinschliff.

    Er ist für alle Mitglieder sichtbar und birgt oft ungenutztes Potenzial, da durch ihn das Profil eine persönliche und kreative Note erhält. Und damit die Chance, in Erinnerung zu bleiben.

    Svea Pfersdorf von Xing hat darum einen Blick auf die Profilsprüche der Mitglieder geworfen. Dabei hat sie einige sich wiederholende Muster und Typen entdeckt und bewertet, wie diese sich auf die Karrierechancen auswirken.

    Klickt euch durch die Slideshow um herauszufinden, welcher Typ ihr seid, und ob ihr eurer Karriere mit eurer Selbstpräsentation schadet:

    Svea Pfersdorf ist Studentin der Betriebswirtschaft und derzeit für Xing tätig.

    Die Jobsuchenden

    Vor allem Karriereeinsteiger und Jobsuchende nutzen den Profilspruch, um sich selbst und Jobinteressen kurz zu beschreiben:

    „Frische Masterabsolventin sucht nach einer Beschäftigungsmöglichkeit im Bereich Marketing & PR“

    oder

    „If it doesn't challenge you, it won't change you — Unternehmensberater auf der Suche nach einem herausfordernden Job.“

    Auch eine Kurzreferenz ist an dieser Stelle durchaus angebracht und vermittelt einen ersten Eindruck über die Arbeitshaltung. Jedoch sollte sie auch mit dem Referenzgeber abgestimmt sein.



    Die Nicht-Erreichbaren

    Einige Mitglieder sind selten online, gerade im Urlaub oder aus anderen Gründen nicht erreichbar. Gerade dann sollte der Profilspruch genutzt werden, um die Profilbesucher über die Abwesenheit zu informieren:

     „I am on digital detox, just taking a break right now“,

    „Meine Bitte: Wenn Sie meine Mail-Adresse oder Telefonnummer haben, schreiben Sie mir bitte lieber eine E-Mail oder rufen Sie an, als mir hier eine Nachricht zu schreiben :-)“

    oder

    „Hallo, bin gerade bis Ende des Monats im Urlaub und nur in dringenden Fällen erreichbar!“



    Die Philosophen

    Auffallend häufig finden sich in den Nutzerprofilen Zitate von berühmten Persönlichkeiten, Autoren und Philosophen wieder.

    „Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen. — Guy de Maupassant“,

    „Unser Schicksal hängt nicht von den Sternen ab, sondern von unserem Handeln. — William Shakespeare“

    oder

    „Worte prickeln das Denken und entzücken den Geist. — Aristophanes“.

    Zitate von berühmten Personen sind nicht sonderlich originell, aber dennoch sehr weit verbreitet.

    Wenn ihr ein Zitat verwenden möchten, personalisiert es und stellt so einen Bezug zu euch selbst her. Beispielsweise: „Mein Motto: If you can't explain it simple you don't understand it well enough. — Albert Einstein“



    Den Rest der Story gibt es auf Business Insider Deutschland
    Trump dreht erneut eine Entscheidung Obamas zurück — Tausende Soldaten werden deswegen entlassen

    Trump dreht erneut eine Entscheidung Obamas zurück — Tausende Soldaten werden deswegen entlassen


    In den USA sollen künftig keine Transgender-Soldaten mehr im Militär zugelassen werden. Dies twitterte US-Präsident Donald Trump am Mittwoch. Er begründete seine Entscheidung damit, dass Transgender-Soldaten  „enorme medizinische Kosten...

    In den USA sollen künftig keine Transgender-Soldaten mehr im Militär zugelassen werden. Dies twitterte US-Präsident Donald Trump am Mittwoch. Er begründete seine Entscheidung damit, dass Transgender-Soldaten  „enorme medizinische Kosten verursachen und die Abläufe stören“ würden. 

    Trump schrieb in einem von drei Tweets zu der Entscheidung: „Nachdem ich mich mit Generälen und Militär-Experten beraten habe, möchte ich mitteilen, dass die US-Regierung weder akzeptieren noch zulassen wird, dass Transgender-Individuen in irgendeiner Funktion in der US-Armee dienen.“ 

    Kritik für die diskriminierende Haltung

    Der US-Präsident wird gerade in den USA für seine diskriminierende Haltung kritisiert. Die Autorin Anne Speckhard betonte, dass Transgender-Soldaten ein Militär bereichern. Sie hat die Biographie einer US-Transgender-Soldatin verfasst und sagte gegenüber Business Insider Deutschland: „Israel ist ein Beispiel dafür, dass eine Armee erfolgreich Transgender integrieren kann. Das israelische Militär ist eines der stärksten der Welt.“ 

    Auch der Veteran und US-Senator Tammy Duckworth spricht sich gegen Trumps Entscheidung aus. Aus seiner Zeit als Soldat berichtet er: „Als mein Black Hawk Helikopter im Irak abgeschossen wurde, war es mir egal, wer mich rettete: Ob schwul, hetero, transgender oder etwas anderes. Alles was für mich zählte war, dass sie mich nicht zurückließen.“ Jeder, der bereit wäre, sein Leben für Amerika zu riskieren und fit genug sei, sollte dienen dürfen. 

    In der Bundeswehr sind Transgender erwünscht

    In der deutschen Armee sind Transgender-Soldaten zugelassen. Das Bundeswehr-Magazin veröffentlichte Anfang des Jahres ein Porträt der Transgender-Soldatin Anastasia Biefang, um für Akzeptanz zu werben. Die Soldatin hatte ihre Karriere in der Bundeswehr als Mann begonnen und sich dann zur Identität als Frau bekannt. Mittlerweile arbeitet sie im Verteidigungsministerium. „Die Akzeptanz bei Vorgesetzten und Mitarbeitern innerhalb der Bundeswehr ist für dieses Thema vorhanden“, sagte Biefang im März der Zeitung „taz“.

    Die Zahl der Transgender-Soldaten im US-Militär ist vergleichsweise gering. Laut einer Studie sind von insgesamt 1.4 Millionen Soldaten rund 6.600 Transgender. Auch die medizinischen Kosten sind laut der Studie überschaubar. Sie würden sich auf etwa zwei bis vier Millionen Dollar im Jahr belaufen, insgesamt gäbe das Militär sechs Milliarden Dollar für die medizinische Versorgung der Soldaten aus.  

    Obama entschied erst vor einem Jahr zugunsten von Transgender

    Erst vor einem Jahr hatte Vorgänger Barack Obama entschieden, dass Transgender-Menschen, die sich offen zu ihrer Geschlechtsindentität bekennen, im Militär dienen dürfen. Das Verteidigungsministerium hatte die Entscheidung aber nicht umgesetzt. Es wurden bisher noch keine Transgender-Menschen rekrutiert.

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    Das US-Magazin „Slate“ vermutet, dass Trump die Entscheidung Obamas zugunsten von Transgender-Menschen aus Wahlkampfinteressen zurückdrehte. Damit wolle Trump vor allem sehr fromme Wähler im Mittleren Westen für sich gewinnen. Im Präsidentschaftswahlkampf hatte sich Trump noch als Unterstützer von Schwulen, Lesben und Transgender bezeichnet.

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    Manpower-Chef Brune erklärt, warum deutsche Arbeitnehmer nur so selten umziehen wollen

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    Deutsche Arbeitnehmer sind häufig nicht bereit, für die Arbeit umzuziehen. Im weltweiten Vergleich gehören die hiesigen Angestellten sogar zu den am wenigsten mobilen Mitarbeitern. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie der Manpower...

    Deutsche Arbeitnehmer sind häufig nicht bereit, für die Arbeit umzuziehen. Im weltweiten Vergleich gehören die hiesigen Angestellten sogar zu den am wenigsten mobilen Mitarbeitern. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie der Manpower Group. Der Personaldienstleister hat mehr als 14.000 Arbeiternehmer gefragt, unter welchen Umständen sie für den Job die Stadt wechseln würden.

    38 Prozent der Befragten zwischen Flensburg und Konstanz schließen einen Ortswechsel demnach generell aus. Noch schwieriger wird es bei Mitarbeitern im öffentlichen Dienst: „Behördenmitarbeiter lassen sich kaum zum Umzug bewegen“, heißt es in der Studie „Global Candidate Preferences“.

    Unternehmen und Ämter „an eher unattraktiven Standorten“ können dadurch ernsthafte Probleme bei der Besetzung von Stellen bekommen, sagt Manpower-Deutschland-Chef Herwarth Brune im Gespräch mit Business Insider. In Deutschland sei der Standort einer Firma für 40 Prozent der Befragten entscheidend.

    Deutsche befinden sich in einer besonders komfortablen Lage

    „Der Arbeitsort kann bei einer Karriereentscheidung das Zünglein an der Waage sein, wenn ein Unternehmen mit besserer Lage ein vergleichbares Paket anbietet“, so Brune weiter. Der 50-Jährige liefert auch gleich eine Erklärung für die vergleichsweise geringe Mobilität unter deutschen Arbeitnehmern:

    Bei einer Arbeitslosenquote von 3,9 Prozent bestehe häufig keine Notwendigkeit für einen Umzug. „Die Bundesbürger befinden sich somit in einer komfortableren Lage als beispielsweise Arbeitnehmer in Spanien“, erklärt Brune. Die dortige Arbeitslosenquote betrug im Mai 17,7 Prozent — der zweithöchste Wert in Europa.

    Die spanischen Angestellten seien somit eher gezwungen, sich im größeren Radius nach einer geeigneten Beschäftigung umzusehen. In der Manpower-Studie gehören die Spanier daher zu den wechselwilligsten Nationalitäten. Nur 21 Prozent der dort Befragten schließen einen Umzug für die Karriere kategorisch aus.

    In den USA sind es 31, in Schweden 32 und in China 34 Prozent der Studienteilnehmer. Schlusslicht der Untersuchung ist Großbritannien. Hier sind rund 42 Prozent der Befragten nicht zu einem Umzug bereit. Herwarth Brune betont allerdings, dass gerade die Deutschen „keine Ahnung“ hätten, was sie bei anderen Firmen im Zweifel verpassen — in dieser Kategorie belegt Deutschland sogar den letzten Platz.

    Das Gehalt ist immer noch der wichtigste Entscheidungsfaktor

    Unternehmen müssten daher nach Ansicht des Arbeitsmarktexperten gute Rahmenbedingungen schaffen, Stärken herausarbeiten und diese vor allem transparent kommunizieren, nur dann ließen sich auch heimatverbundene Kandidaten überzeugen und langfristig an ein Unternehmen binden.

    „Wenn das Gesamtpaket stimmig ist, dazu zählt auch eine starke Arbeitgebermarke, kann auch ein eher unattraktiver Standort für Kandidaten interessant sein“, erklärt Brune, dessen Büro sich im hessischen Eschborn befindet — unmittelbar vor den Toren Frankfurts.

    Letztendlich sei die Bezahlung aber gerade in Deutschland immer noch das wichtigste Kriterium für potenzielle Jobwechsler. 78 Prozent der befragten Deutschen schauen zuerst auf finanzielle Aspekte. Weltweit spielt das Thema Geld nur für 59 Prozent der Befragten eine zentrale Rolle. Wichtig waren den internationalen Studienteilnehmern außerdem die konkrete Tätigkeit in einem Unternehmen sowie die internen Weiterbildungsmöglichkeiten. Auch die Möglichkeit, die Arbeitszeit flexibel einzuteilen, ist für viele Mitarbeiter wichtig.

    „Es hilft, wenn Bewerber vorher einen realistischen Eindruck vom künftigen Arbeitgeber haben“, rät Brune allen Beteiligten. Der 50-jährige Top-Manager steht seit vier Jahren an der Spitze der deutschen Manpower Group. Brune ist in seinem Leben bereits 17 Mal umgezogen, wie er Business Insider verriet. Schon während der Schulzeit ging er nach München, Hong Kong, Brüssel und Taipei.  

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    Die vielen Umzüge seien auch für die Familie nicht immer leicht gewesen, dennoch habe er die Entscheidungen nie bereut. „Es sollte wohl überlegt werden, welche beruflichen Veränderungen Sinn macht“, sagt Brune. „Allerdings haben mir persönlich die unterschiedlichen Stationen viel gebracht und ich konnte jedes Mal dazulernen.“ 

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    Die Zukunft ist da: In Singapur gibt es jetzt eine Straße, die nachts leuchtet

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    Stellt euch vor, ihr seid nachts mit dem Auto unterwegs. Es gibt keine Straßenlaternen, nur die Scheinwerfer eures Autos beleuchten die wenigen Meter vor euch, in die ihr nahezu blind hineinfahrt. Ob hinter der Reichweite des Lichtkegels eine spitze...

    Stellt euch vor, ihr seid nachts mit dem Auto unterwegs. Es gibt keine Straßenlaternen, nur die Scheinwerfer eures Autos beleuchten die wenigen Meter vor euch, in die ihr nahezu blind hineinfahrt. Ob hinter der Reichweite des Lichtkegels eine spitze Kurve auf euch wartet, könnt ihr noch nicht wissen.

    Kein wirklich gutes und sicheres Gefühl, oder? Das dachte sich auch die Regierung von Singapur. Momentan testet sie auf einer 24 Kilometer langen stillgelegten Eisenbahnstrecke eine Straße, die im Dunkeln leuchtet. 

    Der Asphalt enthält kleine Partikel aus Strontiumaluminat, ein Stoff, der häufig in Produkten verwendet wird, die ohne Sonneneinstrahlung leuchten. Die Pigmente absorbieren tagsüber UV-Licht und lumineszieren es in der Nacht. 

    After numerous attempt to take a good shot at the glow in the dark trial along rail corridor.. This is my first and the best shot, subsequent shots all cannot make it.. #railcorridor #glowinthedark

    Ein Beitrag geteilt von ChunYong Wong 黄镇勇 (@cyw0ng) am 25. Jul 2017 um 6:38 Uhr on 25. Jul 2017 um 6:38 Uhr

    Die Lichtpunkte strahlen nicht hell genug, um Autofahrer blenden zu können, sondern gerade so hell, dass der Straßenverlauf auch in völliger Dunkelheit gut zu erkennen ist. 

    Noch ist nicht klar, ob aus dem Testprojekt bald innovative Strecken werden, die sich durch die ganze Stadt ziehen. Ein Hingucker sind die leuchtenden Partikel aber jetzt schon. 

    💡This track section along the Rail Corridor glows in the dark, in a trial to make it safer and more accessible. It is part of a 400m-long "test track" located between Choa Chu Kang Road and Upper Bukit Timah Road, which has been open to the public since July 12. Read on with link in bio, or here: http://str.sg/4D8s PHOTO: LIANHE ZAOBAO #singapore #igsg #sgig #railcorridor #glowinthedark #track

    Ein Beitrag geteilt von The Straits Times (@straits_times) am 23. Jul 2017 um 20:20 Uhr on 23. Jul 2017 um 20:20 Uhr

     

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    Forscher haben eine neue bahnbrechende Erkenntnis, warum Menschen depressiv werden

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    Erst vor wenigen Tagen sorgte der Suizid von Linkin-Park-Sänger Chester Bennington für Schock und Trauer. Und wieder einmal wurde der Welt schlagartig in Erinnerung gerufen, was für katastrophale Folgen Depressionen haben können, wenn sie nicht...

    Erst vor wenigen Tagen sorgte der Suizid von Linkin-Park-Sänger Chester Bennington für Schock und Trauer. Und wieder einmal wurde der Welt schlagartig in Erinnerung gerufen, was für katastrophale Folgen Depressionen haben können, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt werden.

    Bennington ist leider kein Einzelfall: Schätzungen zufolge leiden weltweit etwa 350 Millionen Menschen unter einer Depression. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums werden bis zum Jahr 2020 Depressionen oder affektive Störungen sogar die zweithäufigste Volkskrankheit weltweit sein.

    Die genaue Ursache bleibt bis heute ein Mysterium und ein Wundermittel gibt es nicht — doch nun sind Forscher der University of Edinburgh etwas auf die Spur gekommen, das von höchster Bedeutung für Betroffene sein könnte:

    Depressionen sind nicht rein psychologisch

    Laut der Studie aus dem Fachblatt „Scientific Reports“ sind Depressionen nicht ausschließlich auf die Psyche zurückzuführen, sondern auch auf das Gehirn. 

    Im Rahmen der Studie untersuchten die Forscher bei 3.641 Teilnehmern die weiße Substanz im Hirn, welche komplexe neuronale Kommunikationsnetze enthält. Hierzu setzten sie eine außergewöhnliche und kostspielige Technik namens „Diffusions-Tensor-Imaging“ (DTI) ein, die die Zirkulation von Wassermolekülen innerhalb des Hirns isoliert. 

    Bei der Auswertung der Bilder konnten die Forscher deutliche Unterschiede in der Struktur der weißen Substanz von gesunden und von unter Depressionen leidenden Menschen erkennen.

    Eine wichtige Erkenntnis, um Depressionen erfolgreich zu behandeln

    Noch ist unklar, ob Depressionen zu diesen strukturellen Veränderungen geführt haben, oder ob diese schon von Beginn an vorhanden waren und die Ursache für die psychische Erkrankung waren. 

    Egal welche dieser Antworten die richtige ist: Die Studie untermauert die These, dass Depressionen eine neurobiologische (oder zumindest biologische) Ursache haben können und nicht rein psychologisch sind. Dass die Tendenz, an einer Depression zu erkranken, auch mit den Genen zusammenhängen kann, ist bereits bekannt. 

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    Während Depressionen eine der am weitesten verbreiteten Krankheiten sind und tödlich enden können, gehören sie leider ebenfalls zu den Krankheiten, die wir noch nicht richtig verstehen. Anhand dieser Erkenntnisse könnte man in Zukunft Depressionen früher erkennen und sie effektiver behandeln — ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist also gemacht.

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    Einst war sie Googles jüngste Mitarbeiterin, jetzt muss sich Google vor ihrem Startup fürchten (A14Y6H)

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    Wer regelmäßig bei Google nach Informationen sucht, der weiß, dass dieses Unterfangen mitunter recht erfolglos sein kann. Man tippt etwas in die Suchbox und Millionen Ergebnisse poppen auf und erschlagen einen zuweil mit endlosen Informationen, die...

    Wer regelmäßig bei Google nach Informationen sucht, der weiß, dass dieses Unterfangen mitunter recht erfolglos sein kann. Man tippt etwas in die Suchbox und Millionen Ergebnisse poppen auf und erschlagen einen zuweil mit endlosen Informationen, die erst aufwendig sortiert werden müssen.

    Das US-amerikanische Startup Node aus San Francisco will das ändern.

    Geleitet wird das Unternehmen von Gründerin und Geschäftsführerin Falon Fatemi. Vergangenen Dienstag startete Node durch und möchte nun die Art und Weise, wie wir nach Informationen suchen, ändern. Dabei nutzt Node Künstliche Intelligenzen, um euch oder euer Unternehmen zur rechten Zeit am rechten Ort mit anderen zu verknüpfen. Node will damit „die glücklichen Zufälle“ beschleunigen.

    Die Suchbox wird überflüssig

    Die Methode von Node basiert darauf, Menschen, Orte, Produkte und Unternehmen zu indexieren, statt nur Webseiten auszulesen. Damit sollen sich Unternehmen mit „Gelegenheiten“ verknüpfen lassen. Bis jetzt gibt es eine halbe Milliarde Profile. Die Künstliche Intelligenz versteht die Beziehungen zwischen Menschen und Unternehmen und kann seine Datenschichten den persönlichen Daten eines Kunden anpassen.

    Node ist derzeit an Salesforce angebunden, sodass Kunden Fragen stellen können, wie zum Beispiel „Welches Unternehmen wäre am ehesten an meinem Produkt interessiert?“. Node teilt dem Fragesteller dann im Idealfall mit, mit wem oder welcher Firma man sich vernetzen muss, warum es zu diesem Ergebnis gekommen ist und sogar was man sagen soll, um das Beste aus der Situation machen zu können. Das Unternehmen sucht quasi ohne Suchbox.

    „Etwa zu suchen ist sehr toll, wenn man weiß, wonach man sucht, aber wir leben in einer Welt, in der es mehr Informationen an einem einzigen Tag gibt, als in den 90 Jahren zuvor“, sagt Fatemi.

    In einer ersten Finanzierungsrunde konnte Node 10,8 Millionen US-Dollar an Risikokapital einsammeln. Diese Runde wurde von Avalon Ventures geleitet, mit einer Beteiligung von Mark Cuban, NEA und Canaan Partners. Insgesamt konnte Node ganze 16,3 Millionen US-Dollar sammeln. Fatemi sagt, dass es zunächst gut war, unter dem Radar zu bleiben, denn dadurch konnte sie die Kraft der Technologie vor dem offiziellen Start demonstrieren. Bis jetzt konnte Node 100 Millionen US-Dollar an Umsatz generieren und konnte vier Milliarden US-Dollar Wert für Unternehmen und Märkte identifizieren.

    Fatemi ist die Tochter von zwei Generationen von Selbstständigen. Sie wurde die jüngste Angestellte von Google mit gerade einmal 19 Jahren, während sie noch viele Einstiegskurse besuchte. Sie arbeitete an der weltweiten Ausbreitung und strategischen Partnerschaften mit, bevor sie als Beraterin in die Startup-Welt wechselte.

    „Ich arbeitete als Knotenpunkt in meinem eigenen Netzwerk und eröffnete Möglichkeiten mit den richtigen Menschen zur richtigen Zeit zusammenzukommen“, sagte sie.

    Ausbreitung des Unternehmens soll schnell voranschreiten

    Jetzt fokussiert sich Node darauf, im Verkauf und auf Marktplätzen präsent zu sein und arbeitet mit Unternehmen zusammen, um das Umsatzpotenzial voll auszuschöpfen. Fatemi sieht eine Welt, in der die Technologie für nahezu alles verwendet werden kann, sogar als persönliche (und komplizierte) Dating-Methode.

    Nehmt zum Beispiel eine App wie Tinder. So wie die App derzeit gestaltet ist, muss man sich durch hunderte Profile wischen und die Daten bei jeder Person durchsuchen, bevor man sich dafür entscheidet den oder die richtige Person gefunden zu haben. Node könnte diesen gesamten Prozess überflüssig machen, indem es die bekannten Informationen über euch (Bildungsgrad, Interessen, Alter, etc.) nimmt und jemanden findet, der perfekt mit dem Graphen übereinstimmt und für euch ein Date ausmacht. Man wäre auf der sicheren Seite, dass die Menschen, mit denen man sich trifft auch mit einem selbst kompatibel sind und als Bonus wüsste man bereits, worüber man mit ihnen sprechen könnte.

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    Wenn es nach Fatemi geht, dann wird Node die neue intelligente Stufe des Internets, das alles mit allem verknüpfen kann – auch euch und euer nächstes Date.

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    Die chinesische Armee macht sich für eine große Militäraktion in Nordkorea bereit

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    Das chinesische Militär hat die Stärke und Anzahl seiner Truppen entlang der mehr als 1.400 Kilometer langen Grenze zu Nordkorea erhöht. Die Truppenverschiebung soll dafür sorgen, dass die USA und ihre Verbündeten lange darüber nachdenken, ob sie...

    Das chinesische Militär hat die Stärke und Anzahl seiner Truppen entlang der mehr als 1.400 Kilometer langen Grenze zu Nordkorea erhöht. Die Truppenverschiebung soll dafür sorgen, dass die USA und ihre Verbündeten lange darüber nachdenken, ob sie aufgrund der militärischen Provokationen aus Pjöngjang tatsächlich militärisch gegen das kommunistische Regime von Kim Jong-un vorgehen wollen.

    Ein Bericht des „Wall Street Journal“ zeigt, dass China eine neue Brigade zur Grenzverteidigung aufgebaut, eine 24-Stunden Videoüberwachung eingerichtet und Bunker errichtet hat, die vor möglichen nuklearen oder chemischen Attacken schützen sollen.

    China führte im Juni und Juli Feuerschutzübungen mit Kampfhubschraubern und gepanzerten Infanterie-Einheiten durch, darunter ein simulierter Kampf mit Artillerie, Panzern und Helikoptern. Diese Art von Militärübungen geht weit über das Sichern einer Grenze hinaus — sie imitieren den Kampf gegen einen mit nuklearen Waffen ausgerüsteten Feind.

    Ein Angriff durch die USA bleibt unwahrscheinlich

    China und Nordkorea stehen auf dem Papier als Verbündete da. Sim Tack, ein Nordkorea-Experte bei Stratfor, einem geopolitischen Analyseunternehmen, erklärte Business Insider aber bereits, dass China Pjöngjang bei einem von den USA angeführten Angriff wahrscheinlich nicht verteidigen, sondern versuchen würde, die Amerikaner von einem solchen Vorhaben abzubringen.

    Dennoch, ein von den USA angeführter Angriff bleibt unwahrscheinlich. Südkoreas neue, liberale Regierung strebt danach, die Spannungen mit dem nördlichen Nachbarn abzubauen und die USA bräuchte letzten Endes die Unterstützung Südkoreas für eine militärische Aktion. Aus einem strategischen Blickpunkt heraus stellen Nordkoreas Artillerie (und möglicherweise vorhandene Nuklearwaffen) aber ein zu großes Risiko für Zivilisten in der grenznahen Hauptstadt Seoul dar.

    Im Juni beschrieb US-Verteidigungsminister Jim Mattis einen möglichen Konflikt mit Nordkorea als „ein ernsthafter, katastrophaler Krieg, vor allem für unschuldige Menschen in einigen unserer verbündeten Länder, darunter sehr wahrscheinlich Japan.“

    Selbst ohne einen Krieg hat China aber genügend Gründe, Nordkorea als Bürde zu betrachten.

    Als Reaktion auf Nordkoreas Raketentests und militärische Provokationen, haben die USA ihr mächtiges Thaad-Raketenabwehrsystem in Südkorea stationiert. Besorgte chinesische Militärexperten glauben, die Reichweite des Thaad könnte eines Tages Chinas Fähigkeit, sich an einem Atomkrieg mit den USA zu beteiligen, effektiv neutralisieren.

    Peking könnte eine Rolle dabei spielen, eine Flüchtlingskrise zu bewältigen, sollte das nordkoreanische Regime zusammenbrechen. Nun hat die chinesische Regierung genügend Kräfte zusammengestellt, um den Ausgang eines jeden Konfliktes zwischen dem Westen und Pjöngjang zu zu prägen.

    Übersetzt von Stefanie Kemmner

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    Experten erklären: Darum bringen Millennials die Bier-Industrie ins Wanken

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    Millennials gelten als wählerisch. Das gilt nicht nur für ihre Kleidung, ihre Schuhe oder bei ihrer Berufswahl, die mehr denn je auf Work-Life-Balance ausgerichtet, sondern auch bei Lebensmitteln und Getränken. Es entsteht eine Art Rückbesinnung auf...

    Millennials gelten als wählerisch. Das gilt nicht nur für ihre Kleidung, ihre Schuhe oder bei ihrer Berufswahl, die mehr denn je auf Work-Life-Balance ausgerichtet, sondern auch bei Lebensmitteln und Getränken. Es entsteht eine Art Rückbesinnung auf regionale Produkte und der Drang nach gesundheitsbewusster Ernährung.

    Zu diesem Lebensstil passen die Biere, die wir täglich in der Werbung zu sehen bekommen, nur bedingt. Genau das merken auch die Brauereien, denn früher war Bier noch das meistkonsumierte Getränk in Deutschland — liegt heute aber hinter Kaffee, Wasser und Säften nur noch auf Platz vier. Auch beim Pro-Kopf-Konsum ist der Abwärtstrend in der Beliebtheit des Bieres schnell zu erkennen: Lag er 1980 noch bei 146 Litern, waren es laut Statista 2016 nur noch 104 Liter — Ein Rückgang von fast 30 Prozent.

    Millennials haben größere Auswahl an Getränken zur Verfügung

    „Die Millennials haben im Vergleich zu früheren Generationen eine deutlich größere Auswahl an Getränken. Das bekommt auch der Biermarkt zu spüren. Zudem achten sie mehr auf ihre Ernährung und kaufen in Summe weniger alkoholische Getränke und klassisches Bier als Jugendliche vor einigen Jahren,“ erklärt Marcus Strobl, Bier-Experte beim Marktforschungsunternehmen Nielsen den Rückgang im Gespräch mit Business Insider.

    Damit kommen auch die großen Brauereien in Deutschland in Bedrängnis. „Um das Jahr 1980 gab es die letzte große Umstrukturierung in dieser Größenordnung. Damals ging der Trend weg vom Exportbier hin zum Pils, weshalb alle Großbrauerein auf diese Sorte ausgerichtet sind“, berichtet Günter Birnbaum von der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung GfK gegenüber Business Insider.

    Großbrauereien sind auf Pils ausgelegt — ein Problem für die Zukunft

    Mit dieser Spezialisierung lief es für Warsteiner, Bitburger, Becks und Co. viele Jahre lang gut. „Auch wenn die konventionellen Großbrauereien mit ihren etablierten Sorten am Limit angekommen zu sein scheinen, heißt das nicht, dass kein Pils mehr getrunken wird. Im Gegenteil: Pils ist noch immer das mit Abstand am häufigsten verkaufte Bier in Deutschland — allerdings erfährt die Sorte einen stetigen Abschwung“, so Experte Strobl.

    Doch heute stehen andere Sorten in der Gunst der wichtigen jungen Zielgruppe ganz oben: Kellerbiere, Landbiere oder naturtrübe Biere laufen dem Pils den Rang ab. Das ist eine Chance vor allem für die kleinen Brauereien, die an diesem Trend partizipieren können, schwierig hingegen für die großen Flaggschiffe der mit 25.000 Arbeitsplätzen wichtigen Industrie in Deutschland. 

    Einfach eine kleine Brauerei zu übernehmen, um behaupten zu können, man habe entsprechende Biersorten im Portfolio sei keineswegs eine Lösung, erklärt Birnbaum. „Die Leute sagen sich dann: Wenn eine Großbrauerei mein Bier verkauft, dass ist es auch deren Bier und nicht mehr das, meiner alten kleinen Brauerei. Als Reaktion darauf wechseln sie mit hoher Wahrscheinlichkeit die Marke.“ 

    Brauereien müssen Zweitmarken aufbauen

    Daher, da sind sich Birnbaum und Strobl einig, könnte es ein guter Lösungsweg sein, unter der Dachmarke der großen Brauerei eine neue Biersorte mit einem neuen Namen, einer guten Story und einem eigenen Design herausbringen. Als positives Beispiel nennen beide den Schritt von Veltins, die mit der Sorte Grevensteiner genau diesen Weg gegangen sind und damit Erfolg haben.

    Eine anderer Trend hingegen spiele medial eine größere Rolle als im Getränkemarkt: „Craft Beer spielt im Handel lediglich eine untergeordnete Rolle — die Frage ist, ob es eine Nische bleibt, oder es sich weiter entfaltet. Denn nach einem gewissen Zeitraum muss eine Brauerei auch einen bestimmten Absatz vorweisen können, damit eine Sorte rentabel sein kann“, so Strobl.

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    „Ganz anders ist die Lage bei alkoholfreien Biersorten, die ja lange verpönt wurden. Geschmacklich hat sich da bereits sehr viel getan und mittlerweile wird es als Ersatz zu Limonade oder Mineralwasser auch zu Hause getrunken. Darum ist es fast schon Pflicht für eine große Brauerei auch ein gutes alkoholfreies Bier anzubieten“, ergänzt Birnbaum.

    Wichtige Weichenstellungen innerhalb der Branche 

    Insgesamt steht also fest: Die großen deutschen Brauereien stehen vor wichtigen Weichenstellungen: „Sie haben derzeit mit der Frage zu kämpfen: Wie stellen wir uns für die nächsten Jahre auf? Gehen wir den Trend zu neuen, regionalen Sorten wie Keller- oder Landbier mit, oder reicht es, dass wir ein gutes Pils, ein alkoholfreies Bier und vielleicht noch ein Radler im Sortiment haben, um die nächsten Jahre damit zu überstehen. Das wird grundlegende Entscheidungen erfordern“, erwartet Strobl.

    GfK-Mann Birnbaum ist da kritischer: „Aussitzen lässt sich dieser Trend nicht, dafür ist er zu stabil. Wer jetzt nicht handelt, der wird in Schwierigkeiten geraten.“ Doch damit steht das nächste Problem bereits vor der Tür. Denn die Zyklen, in denen die wichtige Zielgruppe ihre Gewohnheiten ändern, werden kürzer, wodurch in einigen Jahren wohl schon die nächsten wichtigen Strategiefragen auf dem Schreibtisch der Brauerei-Chefs liegen werden.

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    In Grönland tauchen immer mehr schwarze Flecken auf — sie deuten auf eine Katastrophe hin

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    Einst war Grönland nichts als eine weiße Unendlichkeit. Ein strahlend heller Eispanzer, so weit das Auge reichte. Doch seit einigen Jahren ist ein unheimlicher Wandel im Gange — und er beschleunigt sich immer mehr. Durch die steigenden Temperaturen...

    Einst war Grönland nichts als eine weiße Unendlichkeit. Ein strahlend heller Eispanzer, so weit das Auge reichte.

    Doch seit einigen Jahren ist ein unheimlicher Wandel im Gange — und er beschleunigt sich immer mehr. Durch die steigenden Temperaturen färbt sich Grönlands Eisdecke schwarz. 

    Die kilometerdicke Eisschicht verliert so ein Fünfzehntel seiner Rückstrahlkraft, wie Daten des National Snow and Ice Data Centers in den USA belegen. 

    Dass die Eisflächen schwarz werden, kann eine Kettenreaktion auslösen: Je dunkler das Eis, desto mehr Wärme sammelt sich. Anstatt die Sonnenstrahlen zurück ins All zu reflektieren, wird die Energie zum Schmelzen des Eises umgesetzt.

    Algen und Kleinstlebewesen beschleunigen den Prozess zusätzlich

    Staub und Ruß, die in der Luft liegen, setzen sich auf dem Eis ab und trüben das strahlende Weiß. Zusätzlich färbt auch die Asche der Vulkane aus Island und Alaska das Eis dunkel. Der Forscher Chris Polashenski und seine Kollegen vom Dartmouth College in Wainwright, USA, schreiben in der Fachzeitschrift „Geophysical Research Letters“, dass inzwischen auch die noch nicht verdunkelten Eisflächen viel weniger Licht reflektieren.

    Taue der weiße Schnee, lege er älteres Eis frei und dies verdunkle unmerklich die Gletscheroberfläche. Denn altes Eis sei gröber, seine Rückstrahlkraft (die sogenannte Albedo) entsprechend geringer, schreibt Polashenski. Je mehr altes Eis unbedeckt sei, desto schneller erwärme es sich, wodurch das Schmelzen wiederum beschleunigt werde.

    Hinzu kommen fatalerweise Algen und Kleinstlebewesen, die im Sommer durch die ungewöhnlich warmen Temperaturen das Eis besiedeln und es zusätzlich verdunkeln. Sie verbreiten sich immer mehr und heizen den Prozess zusätzlich an, wie Wissenschaftler beunruhigt beobachten. 

    Der Meeresspiegel steigt immer weiter an 

    Wenn das Eis weiterhin viel schneller abtaut, als anfangs angenommen, könnte das fatale Folgen haben. Die in den Grönlandgletschern gespeicherten Wassermassen reichen aus, um — bei vollständigem Abtauen — den Meeresspiegel weltweit um sieben Meter ansteigen zu lassen. Zudem wurde bereits 2007 festgestellt, dass sich der Frühlingsanfang in Grönland in den vergangenen zehn Jahren bereits um 14,5 Tage nach vorn geschoben hat. 

    Je höher der Meeresspiegel steigt, desto katastrophaler ist das für Städte, die an der Küste liegen. Zu verstehen, wie und warum sich Grönlands Eisschicht verändert, ist also kein bloßes Forschungsprojekt; es ist von Bedeutung für die ganze Welt. 

    Hier könnt ihr einen Blick auf die erschreckend dunkle Eisfläche Grönlands werfen:

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    Internetnutzer rätseln, wie viele Dreiecke auf diesem Bild zu sehen sind

    Internetnutzer rätseln, wie viele Dreiecke auf diesem Bild zu sehen sind


    Knifflige Rätsel werden von Internetnutzern immer wieder gerne über soziale Medien und Foren geteilt. Ein solches Rätsel, das derzeit die Runde macht, kommt aus dem Frage-Antwort-Forum Quora.  Die Frage scheint relativ einfach: Wie viele Dreiecke...

    Knifflige Rätsel werden von Internetnutzern immer wieder gerne über soziale Medien und Foren geteilt. Ein solches Rätsel, das derzeit die Runde macht, kommt aus dem Frage-Antwort-Forum Quora

    Die Frage scheint relativ einfach:

    Wie viele Dreiecke sind auf diesem Bild zu sehen?

    Habt ihr es herausgefunden?

    Wie der Mathematikexperte Martin Silvertrant erklärt, gibt es auf diese Frage gleich mehrere richtige Antworten. 

    Eigentlich gibt es in der Abbildung, also dem großen Dreieck, insgesamt 24 Dreiecke. Das ist vermutlich die Antwort, die der Fragesteller hören wollte. Dann könnte man jedoch auch noch das Dreieck aus dem „A“ der Unterschrift „Asky“ dazuzählen. Damit wären es 25 Dreiecke. Auch diese Antwort wurde von einigen anderen Quora-Nutzern genannt.

    Dann gibt es aber auch noch zwei etwas abstraktere Antworten auf die Frage.

    „Kurt Van den Broeck machte mich darauf aufmerksam, dass das Wort ,Triangles‘ ebenfalls im Bild ist“, erklärt Silvertrant. „Wenn ich also pedantisch genug bin, den Buchstaben ,A‘ zu zählen, dann sollte ich vielleicht auch die Wörter zählen, die sich auf Dreiecke beziehen.“

    Das Wort „Triangles“ bedeutet „Dreiecke“ und da nicht genau gesagt wurde, ob nur Bilder von Dreiecken oder auch Worte gemeint sind, könnte man es ebenfalls dazuzählen. Das Wort steht im Plural, also müsste man mindestens zwei Dreiecke hinzurechnen, es könnten jedoch auch unendlich mehr Dreiecke gemeint sein. Deshalb ist eine weitere richtige Antwort 27 bis ∞ Dreiecke.

    Und eine letzte richtige Antwort ist 0 Dreiecke. „Ein Dreieck ist mehr eine mathematische Idee als etwas Reales. Physische Dreiecke sind per Definition nicht geometrisch perfekt, sondern Annäherungen an Dreiecke“, erklärt er. „Also wie viele Dreiecke gibt es in dem Bild? Echte Dreiecke, 0. Aber wenn es um Annäherungen an Dreiecke geht, dann alles zwischen 27 (24 + 1 + 2) und ∞.“

    Die ganze Antwort von Silvertrant könnt ihr hier lesen: Read Martin Silvertant's answer to How many triangles are in this picture? on Quora

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    „Mächtiger Atomhammer“: Nordkorea schickt neue Warnung an die USA

    „Mächtiger Atomhammer“: Nordkorea schickt neue Warnung an die USA


    Nach mehreren Provokationen hat die nordkoreanische Regierung den USA offen mit einem Atomangriff gedroht. CIA-Direktor Mike Pompeo äußerte in der vergangenen Woche, es sei am Wichtigsten, „dass die USA eine Möglichkeit entdeckten, die...

    Nach mehreren Provokationen hat die nordkoreanische Regierung den USA offen mit einem Atomangriff gedroht.

    CIA-Direktor Mike Pompeo äußerte in der vergangenen Woche, es sei am Wichtigsten, „dass die USA eine Möglichkeit entdeckten, die nordkoreanische Regierung von Machthaber Kim Jong Un von den Atomwaffen zu trennen und diese beiden auseinanderzubrechen“, so der Spiegel. Diese Aussage würde von wurde von Pjöngjang als Plan, einen Regierungswechsel in Nordkorea herbeizuführen, interpretiert. 

    Die nordkoreanische Staatsagentur KCNA zitierte das nordkoreanische Außenministerum: „Sollten die USA es wagen, das geringste Anzeichen eines Versuchs zu zeigen, unsere oberste Führung zu beseitigen, werden wir mit unserem mächtigen Atomhammer, der mit der Zeit geschliffen und gehärtet wurde, einen erbarmungslosen Schlag in das Herz der USA machen.“ 

    Sowohl die amerikanische, als auch die nordkoreanische Regierung haben in der jüngeren Vergangenheit den Ton gegenüber des jeweils anderen verschärft. Auf amerikanischer Seite wurden die kontinuierlichen Rakentests Nordkoreas als Provokation aufgefasst. Die USA reagierten darauf Anfang Juli mit einem Manöver, in dem zwei Langstreckenbomber gefährlich nah an die nordkoreanische Grenze flogen.

    Doch trotz Fortschritten in der Entwicklung von Interkontinentalraketen scheint eine ernsthafte Bedrohung eher unrealistisch, da Nordkorea außenpolitisch weitestgehend isoliert ist. Sogar sein einziger Verbündeter, China, versucht mäßigend einzuwirken, um eine militärische Eskalation zu verhindern. 

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    Geleakte Fotos zeigen angeblich das neue iPhone 8 — ein Detail darauf wird Apple-Fans verärgern (865985)

    Geleakte Fotos zeigen angeblich das neue iPhone 8 — ein Detail darauf wird Apple-Fans verärgern (865985)


    Es gibt Fehler, die machen manche Unternehmen — und andere können daraus lernen. Bei Samsung beispielsweise gab es den Fingerabdrucksensor beim Galaxy S8 auf der Rückseite, der viele Fans verärgerte und sich zudem schlecht bedienen ließ. Man...

    Es gibt Fehler, die machen manche Unternehmen — und andere können daraus lernen. Bei Samsung beispielsweise gab es den Fingerabdrucksensor beim Galaxy S8 auf der Rückseite, der viele Fans verärgerte und sich zudem schlecht bedienen ließ. Man hätte gedacht, dass Apple das als Learning für das neue iPhone notiert hätte. Aber nein. 

    Nun sind Bilder des angeblichen iPhone-8-Gehäuses aufgetaucht, die vermuten lassen, dass dieser Designmakel sich nun auch bei Apple eingeschlichen haben könnte.

    Hülle mit Loch in der Rückseite

    Auf der Webseite „Baidu“ wurden Bilder des iPhones veröffentlicht, die ein merkwürdiges Loch unterhalb des Apple-Logos zeigen. Dieses Loch hat in etwa die Größe des Fingerabdrucksensors beim aktuellen iPhone 7.

    Es besteht also die realistische Möglichkeit, dass Apple es bis zur Keynote im Herbst nicht mehr schaffen wird, die Touch-ID ins OLED-Display zu integrieren, was bedeuten würde, dass eine Ersatzlösung gefunden werden muss.

    Der Leak würde die These anderer Quellen untermauern, dass der Starttermin des iPhone 8 sich verschieben könnte. Das neue iPhones könnte zwar — wie von vielen Nutzern gewünscht — ein randloses Display haben, aber leider keinen Fingerabdrucksensor im Display. Berichten zufolge hat Apple genau mit dieser Technologie einige Probleme und das könnte den Start des iPhones um ein paar Wochen nach hinten verschieben.

    Auf dem Bild sind zudem die beiden Kameras zu erahnen, die im Gegensatz zum iPhone 7 Plus nun übereinander angeordnet sein sollen.

    Möglicherweise handelt es sich dabei aber auch nur um einen Plan B oder ein Konzept aus einem früheren Stadium der Entwicklung. Apple hat sich bisher zu dem Leak nicht geäußert. 

    Ersatz durch Gesichtserkennung?

    Der Fingerabdrucksensor könnte sogar komplett wegfallen, wenn man bedenkt, dass Apple eine 3D-Gesichtserkennungstechnologie integrieren möchte, mit der man das iPhone entsperren können soll. Das würde allerdings nur Sinn machen, wenn die Technologie bis zu diesem Zeitpunkt einsatzbereit ist.

    Es bleibt abzuwarten, ob Apple den gleichen Fehler wie Samsung machen wird oder ob es sich bei den Bildern um alte Prototypen handelt, die nicht mehr aktuell sind.

    Der größte Leak in der Geschichte von Apple sorgte erst kürzlich für viel Gesprächsstoff. Diesem Leak zufolge soll die Grundversion des iPhone 8 etwa 1.100 bis 1.200 Euro kosten und drahtlos aufladbar sein. Auch die Verwendung des Lightning-Ladekabels und die Displaygröße von 5,8 Zoll sollen durchgesickert sein.

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    9 Dinge, die Deutsche hassen — aber insgeheim lieben

    9 Dinge, die Deutsche hassen — aber insgeheim lieben


    Wir Deutschen lieben es, uns zu beschweren — zumindest ist es das, was teilweise in anderen Ländern über uns erzählt wird.  Die Grenze zwischen Hass und Liebe ist schmal, und vieles, über das wir uns beschweren, liegt uns insgeheim mehr am...

    Wir Deutschen lieben es, uns zu beschweren — zumindest ist es das, was teilweise in anderen Ländern über uns erzählt wird

    Die Grenze zwischen Hass und Liebe ist schmal, und vieles, über das wir uns beschweren, liegt uns insgeheim mehr am Herzen, als wir es jemals zugeben würden.

    Das ist zumindest etwas, das die US-Amerikanerin Dana während ihres Deutschlandaufenthalts festgestellt hat und auf ihrem YouTube-Channel „Wanted Adventure“  berichtet. Seit sieben Jahren wohnt sie hier und dokumentiert mit ihren Videos die kulturellen Unterschiede zwischen den USA und Deutschland. 

    Betrachtet man das Ganze aus ihrem Blickwinkel, tauchen kleine Wahrheiten auf, die vielen von uns im Alltag vielleicht bislang entgangen sind. Und zwar unter anderem, dass vieles, was wir hassen, im Grunde doch einen besonderen Platz in unserem Herzen hat (und wir es aber nicht zugeben wollen).

    Wir haben uns die Kommentare der deutschen Nutzerschaft genauer angeschaut und festgestellt: Da kommt Einiges zusammen. Hier sind neun Dinge, die viele Deutsche hassen — aber insgeheim lieben. 

    Schlagermusik

    Festivals, Geburtstage, Hauspartys, Abifeten, Schützenfeste... um Schlager kommen wir in Deutschland nicht herum. 

    Und obwohl die Stimmen gegen diese Musikrichtung laut sind, ist meist genau die Person, die laut „Schlager sind das schlimmste“ tönt, diejenige, die an Karneval oder auf dem Schützenfest auf den Bänken steht und laut „Schatzi schenk mir ein Foto“ mitgrölt.

    Egal, wie sehr man Schlager hasst — letztendlich ist das Gemeinschaftsgefühl beim Trinken und Schunkeln doch etwas Schönes.



    Bei McDonald's essen

    „Die meisten Menschen sagen, dass sie es wegen der Qualität nicht mögen, es ungesund ist und sie nur wegen der Preise hingehen — aber ihr werdet niemals ein leeres McDonald's-Restaurant sehen“, schreibt ein YouTube-Nutzer. 

    Egal wie trendy Veggie-Restaurants und Bio-Gerichte sind, hat man es manchmal wohl doch am liebsten heiß und fettig.



    Das Wetter in Deutschland

    Ihr kennt die Leier: Im Sommer ist es zu warm, im Winter ist es zu kalt. Wenn es trocken ist, würde Regen mal wieder gut tun, und wenn es regnet, soll es endlich wieder trocken werden.

    Unangenehme Temperaturen sind ein beliebtes Gesprächsthema und wir ärgern uns nur zu gern über den Wetterbericht. Und doch legen wir uns alle in den Park, sobald die Temperaturen steigen, oder tummeln uns auf dem Weihnachtsmarkt, weil ein Glühwein in der Kälte eben am besten schmeckt. 



    Den Rest der Story gibt es auf Business Insider Deutschland
    Eine Entscheidung aus den USA könnte sich zur größten Bitcoin-Revolution entwickeln

    Eine Entscheidung aus den USA könnte sich zur größten Bitcoin-Revolution entwickeln


    Kryptowährungen findet immer mehr Fans. Die rasante Kurssteigerung bei Bitcoin oder auch Ether, der Nummer zwei im Markt, sorgte dafür, dass eine breite Masse die Möglichkeit entdeckt hat, darin zu investieren. Doch ein weitaus größerer Markt blieb...

    Kryptowährungen findet immer mehr Fans. Die rasante Kurssteigerung bei Bitcoin oder auch Ether, der Nummer zwei im Markt, sorgte dafür, dass eine breite Masse die Möglichkeit entdeckt hat, darin zu investieren. Doch ein weitaus größerer Markt blieb bislang noch außen vor: Fondsmanager oder institutionelle Kunden, wie beispielsweise Versicherer.

    Das wird sich nun aber ändern, denn die US-Börsenaufsicht CFTC hat erstmals eine Zulassung für den Handel mit Derivaten auf die Kryptowährung Bitcoin erlassen. Diese Zulassung erhält die Bitcoin-Börse LedgerX, die damit Optionsscheine auf die Kryptowährung anbieten darf. Zunächst also nur auf Bitcoin, weitere Kryptowährungen wie Ether sollen aber folgen.

    Marktöffnung für Profi-Investoren

    Damit ist die Spekulation mit diesen digitalen Zahlungsmitteln nicht nur für Privatpersonen zugänglich, sondern eben auch für professionelle Manager oder Institutionen. Allerdings stellt die Börsenaufsicht CFTC in einem Statement klar, dass diese Lizenzerteilung nicht als Befürwortung des Handels mit digitalen Währungen gesehen werden darf. 

    Doch gerade Fondsmanager oder institutionelle Anleger sind immer auf der Suche nach alternativen Investitionsmöglichkeiten, die nicht mit dem Börsenmarkt korrelieren, sondern eigenständig sind. Das ist bei Kryptowährungen der Fall: es spielt keine Rolle, was DAX, Dow Jones oder ein sonstiger Index macht, sie entwickeln sich unabhängig davon. Durch diesen Schritt dürfte sich der Bekanntheitsgrad der digitalen Zahlungsmittel noch schneller steigern, wenn sie tatsächlich in immer mehr Depots von Fondsmanagern landen sollten.

    Lest auch: Ein Schulabbrecher kaufte mit 12 Jahren Bitcoins — heute ist er Millionär

    Insgesamt bleibt die Spekulation in Bitcoin und Co. gefährlich. Zwar hat der Wert von Bitcoins seit Jahresbeginn massiv zugelegt, doch die hohen Ausschläge gibt es in beide Richtungen. Anleger, die auf dem Hochpunkt Mitte Juni Bitcoin erworben haben mussten direkt eine deutliche Talfahrt hinnehmen, ehe sich der Kurs wieder erholt hat. Dasselbe gibt für Ehter, die Nummer zwei im Markt.

    Virtuelle Währungen in der realen Welt

    Gleichzeitig erfahren diese digitalen Währungen aber auch immer mehr Bedeutung in der realen Welt, schließlich bietet Lieferando seinen Kunden an, ihr Essen mittlerweile mit Bitcoin zu bezahlen. Daimler nutzt zudem die Technologie hinter Bitcoin — die Blockchain — für ein Finanzprodukt, dass sie mit der LBBW auf den Weg gebracht hat.

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    17 Aufgaben, die ihr lösen müsst, um Astronaut zu werden

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    Es ist der Traum vieler Menschen: Einmal im Weltall zu schweben und die Erde von oben zu betrachten. Doch bislang war die Verwirklichung dieses Traums nur einer Handvoll Menschen vergönnt. Der Weg zum Traumberuf Astronaut ist lang und schwierig. Eine...

    Es ist der Traum vieler Menschen: Einmal im Weltall zu schweben und die Erde von oben zu betrachten. Doch bislang war die Verwirklichung dieses Traums nur einer Handvoll Menschen vergönnt. Der Weg zum Traumberuf Astronaut ist lang und schwierig. Eine der Hürden, die es zu überwinden gilt, ist ein Test aus sieben Themenbereichen, darunter Englisch und Physik sowie ein Gedächtnistraining und Textaufgaben zu mathematischen Problemen.

    Wir stellen euch die Themenfelder mit einigen Testfragen vor, sodass ihr einen guten Eindruck erhaltet, welche Fähigkeiten ihr noch trainieren müsst, um vielleicht eines Tages in den Weltraum fliegen zu dürfen.

    Achtung: Die Testaufgaben sind allesamt auf Englisch, denn das ist die Sprache zur Kommunikation im All!

    Zu Beginn jedes Moduls wird euch angezeigt, welcher Test nun folgt.

    Nachdem ihr die AGB bestätigt habt, kann es auch schon losgehen.

    Zu Beginn eines Tests wird euch erklärt, was ihr zu tun habt. Zudem könnt ihr auch eine Übungsphase absolvieren, bevor der richtige Test gestartet wird.

    Den Rest der Story gibt es auf Business Insider Deutschland
    Eine neue Facebook-Funktion soll Ebay überflüssig machen (A1JWVX)

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    Mit einer eigenen Verkaufsplattform macht Facebook bereits seit Oktober des vergangenen Jahres den Angeboten von Ebay, Craigslist und Amazon in den USA, Australien, Neuseeland und Großbritannien Konkurrenz. Auf dem sogennanten Marketplace können...

    Mit einer eigenen Verkaufsplattform macht Facebook bereits seit Oktober des vergangenen Jahres den Angeboten von Ebay, Craigslist und Amazon in den USA, Australien, Neuseeland und Großbritannien Konkurrenz.

    Auf dem sogennanten Marketplace können Facebooknutzer, ähnlich wie auf Ebay, Produkte lokal anbieten und verkaufen.

    Da monatlich mehr als 450 Millionen Nutzer sogenannte Kauf-Verkauf-Gruppen besuchen, in welchen Nutzer ihre Waren anbieten, wollte Facebook mit dem Marketplace eine „bequemere“ Alternative schaffen. Um diesen Service nutzen zu können, müssen die Nutzer in ihrer App nur auf ein kleines Shop-Icon klicken. Facebook stellt dabei nur den Kontakt zwischen Käufern und Verkäufern her. Transport und Zahlungsmethoden müssen die Nutzer selbst klären.

    Ab Mitte August auch in Deutschland?

    Offenbar kommt der Facebook-Marktplatz ganz gut bei den Nutzern an, denn wie „GeekWire“ berichtet, testet das Unternehmen seit kurzer Zeit darin Anzeigen, um auch hier mit Werbekunden Profit zu machen. Deshalb ergibt es durchaus Sinn, dass der Tech-Konzern sein Angebot nun offenbar auch auf Deutschland erweitern möchte.

    Von einer anonymen Quelle hat der „Tagesspiegel“ erfahren, dass Facebook die Funktion noch in diesem Monat in mehreren europäischen Ländern starten wird. Zuerst in Irland, Italien, Portugal und Spanien, anschließend (Mitte August) in Deutschland, Frankreich und den Benelux-Ländern. 

    Ein Facebook-Sprecher bestätigte dem „Tagesspiegel“ die oben genannten Information zwar nicht direkt, erklärte jedoch, dass man „hoffe, Marketplace bald auch in weiteren Länder zu starten“.

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    Tesla trifft eine Entscheidung, die in der Autoindustrie einzigartig ist (A1CX3T)

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    Umweltschutz steht für Elon Musk und dessen Automarke Tesla an oberster Stelle.  Die rein elektrisch betriebenen Fahrzeuge verursachen keine schädlichen CO2-Emissionen und auch Musk persönlich setzt sich für die Umwelt ein. So verließ er...

    Umweltschutz steht für Elon Musk und dessen Automarke Tesla an oberster Stelle. 

    Die rein elektrisch betriebenen Fahrzeuge verursachen keine schädlichen CO2-Emissionen und auch Musk persönlich setzt sich für die Umwelt ein. So verließ er beispielsweise das Beraterteam des US-Präsidenten Donald Trump, als dieser ankündigte, aus dem Pariser Kilmaabkommen auszusteigen.

    Bei den Tesla-Fahrzeugen geht Musk jetzt noch einen Schritt weiter, was die Umweltfreundlichkeit betrifft: Seit kurzem stehen bei der Online-Fahrzeugkonfiguration in der Innenausstattung keine Ledersitze mehr zur Auswahl, sondern nur noch vegane Alternativen. Auf Anfrage des Business Insider bestätigte ein Tesla-Sprecher diesen Schritt. Nur noch die Lenkräder sollen künftig mit Leder umhüllt sein. 

    Bereits im Jahr 2015 führte Tesla die veganen Optionen in der Innenausstattung ein, auch Lenkräder können auf speziellen Kundenwunsch vegan verkauft werden. 

    Tesla könnte der erste Autobauer sein, der nur noch vegane Sitze anbietet

    Die Umweltverschmutzung bei der Produktion von Leder ist größer, als viele glauben. Wie die „Zeit“ berichtet, werden für 200 bis 250 Kilogramm Leder 500 Kilogramm Chemikalien eingesetzt. Zusätzlich wird bei der Produktion von einem Kilogramm Leder zwischen 75 und 250 Liter Wasser benötigt. 

    Offenbar soll es laut „Electrek“ jedoch auch eine große Überschneidung zwischen Veganern und Vegetariern und Elektro-Auto-Käufern geben. Die Entscheidung ist also durchaus auch eine strategische, um für die vegetarische und vegane Kundschaft noch attraktiver zu werden. 

    Sollte Tesla auch beim Model 3, das gerade in die Serienproduktion gegangen ist, auf Leder-Optionen verzichten, könnte Tesla der erste Autohersteller werden, der nur noch vegane Sitze anbietet.

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    In einem Interview mit dem „Wall Street Journal“ behauptete US-Präsident Donald Trump, dass Apple-Chef Tim Cook versprochen habe, „drei große Fabriken“ in den Vereinigten Staaten zu bauen. „Ich habe mit [Cook] gesprochen, er versprach mir...

    In einem Interview mit dem „Wall Street Journal“ behauptete US-Präsident Donald Trump, dass Apple-Chef Tim Cook versprochen habe, „drei große Fabriken“ in den Vereinigten Staaten zu bauen.

    „Ich habe mit [Cook] gesprochen, er versprach mir drei große, große, große Fabriken,“ sagte Trump der Zeitung.

    Es war nicht das erste mal das Trump sagte, er habe mit Cook über ein Großprojekt gesprochen. Während seiner Präsidentschaftskampagne rief Trump den Elektronikkonzern mehrmals dazu auf, seine Produkte in den Vereinigten Staaten zu produzieren.

    Im Januar behauptete Trump, Cook „wäre offen“, eine Fabrik in den USA zu bauen.

    Außer ein wenig Produktion in Irland stellt Apple keine Geräte selbst her. Der kalifornische Konzern beauftragte stattdessen den Hersteller Flex mit der Mac-Pro-Produktion in Texas. Zudem hat Apple Verträge mit großen Produzenten wie Foxconn, die hauptsächlich in China, iPhones und Computer bauen.

    Ein Statement von Foxconn, in dem sich der Konzern angeblich über künftige Fabriken, unter anderem in den Bundesstaaten Wisconsin und Michigan, äußern werde, werde am heutigen Mittwoch erwartet, berichtete das „Milwaukee Business Journal“ am Dienstag.

    Apple war gegenüber dem „Wall Street Journal“ bislang zu keinem Kommentar bereit.

    Übersetzt von Jonas Lotz.

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    Twitter diskutiert über diese Frau hinter Trump — und entlarvt einen erschreckenden Trend

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    Als Donald Trump am vergangenen Montag auf einer Pressekonferenz den US-Kongress dazu aufrief, die Debatte über die Gesundheitsreform (besser bekannt als Obamacare) erneut aufzugreifen, entglitt ihm die Aufmerksamkeit der Zuhörer. Dies hatte jedoch...

    Als Donald Trump am vergangenen Montag auf einer Pressekonferenz den US-Kongress dazu aufrief, die Debatte über die Gesundheitsreform (besser bekannt als Obamacare) erneut aufzugreifen, entglitt ihm die Aufmerksamkeit der Zuhörer. Dies hatte jedoch nichts mit seinen Aussagen zu tun, sondern mit einem Detail im Hintergrund, in dem eine Gruppe amerikanischer Bürger zu sehen war, die, laut Trump, durch Obamacare geschädigt worden sind. 

    Eine Frau, die hinter Trump stand und einen besonders wehleidigen Gesichtsausdruck zu haben schien, fiel den Internet-Nutzern besonders ins Auge. Dieser war jedoch in erster Linie ein Resultat ihrer ungewöhnlich geformten Augenbrauen.

    Bereits wenige Stunden nach der Ansprache im Weißen Haus erlangte die Frau ungewollt Berühmtheit auf Twitter:

    Anstelle einer Korrektur der Gesundheitsreform, schlägt ein Nutzer die Korrektur der Augenbrauen der Dame vor: „Vielleicht ist es Zeit, diese Augenbrauen zu richten?“ 

    Ein weiterer Twitter-Nutzer freut sich über eine Kostümidee: „Ich habe gerade mein Halloween-Kostüm gefunden.“

    Die Twitter-Diskussion ist gleich in zweierlei Hinsicht problematisch: Eine unbeteiligte Frau wird wegen ihres Aussehens in aller Öffentlichkeit verspottet. Gleichzeitig scheinen Oberflächlichkeiten den öffentlichen Diskurs über Politik zu bestimmen.

    Inhalte wirken plötzlich zweitrangig. Stattdessen rücken Pannen und Peinlichkeiten in den Vordergrund. Viele Menschen nehmen Donald Trump nach seinen polarisierenden Aussagen nicht mehr Ernst und lassen sich selbst durch kleinste Details im Hintergrund sofort ablenken:

    „Die #eyebrowlady hat mir buchstäblich die Sprache verschlagen. Guter Gott,“ schreibt eine Nutzerin. Eine weitere Nutzerin zieht eine Analogie zu ihrer Einstellung über den US-Präsidenten: „Augenbrauen wie Haken. Um ehrlich zu sein: Wenn ich Trump sehe, möchte ich mir selbst den rechten Haken geben.“

    Andere Nutzer nahmen die Frau in Schutz und kritisierten das Verhalten eines Teils der Twitter-Gemeinde. Es sei nicht okay, über ganz normale Bürger zu spotten, nur weil sie anders aussehen, als es die Werbung suggeriere. Die Debatte machte erneut deutlich, dass unter Präsident Trump kaum noch politische Inhalte diskutiert werden, sondern ständig andere Dinge in den Vordergrund rücken — angefangen von der Trumps Frisur, seinem Verhältnis zu Frauen oder der Art und Weise, wie er seine Krawatten bindet.  

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    Warum Flugbegleiter beim Boarding fast immer eine Hand hinter dem Rücken verstecken

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    Sommerzeit bedeutet für die meisten Menschen in erster Linie Ferienzeit. Für viele von euch heißt es deshalb in den kommenden Wochen: Koffer packen und ab in den nächsten Flieger. Wenn ihr den ganzen Flughafen-Stress erst einmal hinter euch habt,...

    Sommerzeit bedeutet für die meisten Menschen in erster Linie Ferienzeit. Für viele von euch heißt es deshalb in den kommenden Wochen: Koffer packen und ab in den nächsten Flieger.

    Wenn ihr den ganzen Flughafen-Stress erst einmal hinter euch habt, seid ihr vermutlich erleichtert, endlich ins Flugzeug zu steigen und dort von der netten Flugbegleitung begrüßt zu werden. Aber ist euch dabei schon einmal aufgefallen, wo die Flugbegleiter ihre Hände halten?

    Meist sind sie hinter dem Rücken versteckt und sie begrüßen euch mit einem breiten Lächeln — das hat einen ganz bestimmten Grund. Denn wie der „Stern“ erklärt, können die Flugbegleiter so ganz unauffällig ein kleines Zählgerät in der Hand halten und prüfen, wie viele Passagiere in das Flugzeug einsteigen und ob alle anwesend sind. 

    Haltet die Augen offen — Vielleicht wird es euch dann bei eurem nächsten Flug auffallen.

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