Business Insider Deutschland

    Tinder-Mitgründer reichen Klage gegen Mutterkonzern ein — sie wollen mindesten zwei Milliarden Dollar

    Tinder-Mitgründer reichen Klage gegen Mutterkonzern ein — sie wollen mindesten zwei Milliarden Dollar


    Eine Gruppe von Tinder-Mitarbeitern fühlt sich von der Muttergesellschaft der populären Dating-App betrogen und will vor Gericht Schadenersatz in Höhe von mindestens zwei Milliarden Dollar erstreiten. Die zehn Kläger - zu denen Mitgründer und andere...

    Eine Gruppe von Tinder-Mitarbeitern fühlt sich von der Muttergesellschaft der populären Dating-App betrogen und will vor Gericht Schadenersatz in Höhe von mindestens zwei Milliarden Dollar erstreiten. Die zehn Kläger - zu denen Mitgründer und andere Angestellte der Startphase zählen — beschuldigen den Internetkonzern IAC/InterActiveCorp, sie um Aktienoptionen geprellt zu haben. Das geht aus der am Dienstag eingereichten Klageschrift hervor.

    Angeblich sollen Finanzdaten manipuliert worden sein, um den Unternehmenswert von Tinder nach unten zu frisieren. Da sie vertraglich eine Beteiligung an der Wertsteigerung vereinbart hätten, sei ihnen dadurch viel Geld entgangen, behaupten die Kläger. Vom IAC-Konzern, dem Tinder durch eine 80-prozentige Beteiligung an der Match Group gehört, gab es zunächst keine Stellungnahme. An der Börse gerieten die Aktien von IAC und Match spürbar unter Druck.

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    Bundesgericht: Prämie für Streikbrecher grundsätzlich zulässig

    Bundesgericht: Prämie für Streikbrecher grundsätzlich zulässig


    Arbeitgeber dürfen grundsätzlich Mitarbeiter mit der Zusage von Prämien vom Streiken abhalten — obwohl das zu einer Ungleichbehandlung zwischen den Arbeitswilligen und Streikenden führe. Das geht aus einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts in...

    Arbeitgeber dürfen grundsätzlich Mitarbeiter mit der Zusage von Prämien vom Streiken abhalten — obwohl das zu einer Ungleichbehandlung zwischen den Arbeitswilligen und Streikenden führe. Das geht aus einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts in Erfurt hervor (Az.: 1 AZR 287/17). Innerhalb eines Arbeitskampf sei es gerechtfertigt, Streikbrechern eine freiwillige Sonderleistung zu zahlen, hieß es in einer Mitteilung des Gerichts zu dem Urteil vom Dienstag. Das führe zwar zu einer Ungleichbehandlung zu den streikenden Mitarbeitern. Diese sei jedoch noch verhältnismäßig.

    Konkret ging es bei der Verhandlung um die Klage eines Verkäufers bei einem Einzelhändler im Raum Braunschweig. Die Gewerkschaft Verdi hatte dort 2015 und 2016 im Zuge eines Tarifvertragsstreits zu Streiks aufgerufen. An diesen hatte sich der Kläger beteiligt.

    Im Nachgang wollte dieser mit Verweis auf den arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz gerichtlich erreichen, dass ihm der Einzelhändler ebenfalls Prämien auszahlen sollte. Den Streikbrechern hatte der Arbeitgeber bis zu 200 Euro pro Tag in Aussicht gestellt. Diese Summe sei nicht unangemessen gewesen, urteilten die Erfurter Bundesrichter. Es sei gerechtfertigt gewesen, dass der Arbeitgeber mit den Sonderleistungen dem Streik entgegenwirken wollte. Mit der Klage war der Verkäufer bereits in der Vorinstanz gescheitert.

    Sogenannte Streikbruchprämien werden nach Ende eines Arbeitsausstandes laut einer Gerichtssprecherin mitunter tatsächlich auch an Mitarbeiter ausgezahlt, die zuvor die Arbeit niedergelegt haben — denn häufig wird eine solche Regelung danach in dem ausgehandelten Tarifvertrag festgelegt. Im konkreten Fall war allerdings kein Tarifvertrag zustande gekommen.

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    Malta erlaubt Rettungsschiff Aquarius anzulegen — auch Deutschland will Migranten aufnehmen

    Malta erlaubt Rettungsschiff Aquarius anzulegen — auch Deutschland will Migranten aufnehmen


    Nachdem es mehrere Tage auf dem Mittelmeer bleiben musste, darf das Rettungsschiff Aquarius nun doch auf Malta anlegen. Das geht aus mehreren Medienberichten hervor. Auch Deutschland will einige der Flüchtlinge aufnehmen. Die Migranten von Bord sollen...

    Nachdem es mehrere Tage auf dem Mittelmeer bleiben musste, darf das Rettungsschiff Aquarius nun doch auf Malta anlegen. Das geht aus mehreren Medienberichten hervor. Auch Deutschland will einige der Flüchtlinge aufnehmen.

    Die Migranten von Bord sollen nun in Europa verteilt werden. „Deutschland hat sich unter der Voraussetzung, dass auch andere Staaten helfen, bereit erklärt Malta zu unterstützen“, teilte das Bundesinnenministerium mit. Das berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Demnach habe sich Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) „aus Gründen der Humanität“ dazu entschieden. 50 der insgesamt 141 Migranten von Bord des Rettungsschiffs sollen in Deutschland aufgenommen werden. Portugal will 30 Menschen aufnehmen, Spanien 60. Auch Frankreich und Luxemburg wollen sich beteiligen. Vorher hatte sich die Regionalregierung in Katalonien bereit erklärt, die Migraten aufzunehmen. Allerdings hätte sie dafür die Zustimmung der spanischen Regierung benötigt.

    In der letzten Zeit konnten Rettungsschiffe immer wieder nicht an Land anlegen und mussten mehrere Tage auf See bleiben, etwa vor der Küste Italiens. Ende Juni konnte dann das Rettungsschiff Lifeline fast eine Woche lang nicht auf Malta anlegen. Ebenfalls im Juni wiesen Italien und Malta die Aquarius mit damals mehr als 600 Migranten an Bord zurück. Sie konnte später im spanischen Valencia an Land gehen.

    km

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    Wie Modellstädte ihren Nahverkehr attraktiver machen wollen

    Wie Modellstädte ihren Nahverkehr attraktiver machen wollen


    Schnupper-Tickets für 365 Euro im Jahr, zusätzliche Haltestellen, extra Busspuren vorbei am Stau: Im Kampf gegen zu viele Diesel-Abgase in deutschen Städten will der Bund auch neue Ideen für einen attraktiveren Nahverkehr voranbringen — damit mehr...

    Schnupper-Tickets für 365 Euro im Jahr, zusätzliche Haltestellen, extra Busspuren vorbei am Stau: Im Kampf gegen zu viele Diesel-Abgase in deutschen Städten will der Bund auch neue Ideen für einen attraktiveren Nahverkehr voranbringen — damit mehr Autofahrer auf Busse und Bahnen umsteigen. Fünf „Modellstädte“ bekommen dafür bis 2020 insgesamt bis zu 130 Millionen Euro Förderung, wie Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) am Dienstag mitteilten. Schlagen die Projekte ein, könnten sie dann auch Vorbild für andere Kommunen mit zu hoher Luftverschmutzung sein. Umweltschützern und der Opposition reicht das bei weitem nicht aus.

    Den Nahverkehr ausbauen, um Diesel-Fahrverbote zu vermeiden

    Bonn und Essen in Nordrhein-Westfalen sowie Mannheim, Reutlingen und Herrenberg in Baden-Württemberg sollen nun möglichst schnell mit ihren Vorhaben starten. „Nur, wenn wir für saubere Luft sorgen, können wir auch Fahrverbote vermeiden“, sagte Schulze. Scheuer betonte: „Nur ein gut ausgebauter und preislich attraktiver öffentlicher Personennahverkehr kann überzeugen.“ In den fünf Städten leben zusammen rund 1,3 Millionen Menschen und Zehntausende weitere im jeweiligen Umland, die profitieren sollen. Allerdings gibt es im deutschen Nahverkehr jährlich mehr als zehn Milliarden Fahrgäste.

    Konkret plant zum Beispiel Bonn als Schnupperangebot für Neukunden ein Jahresticket für das Stadtgebiet zum Preis von 365 Euro — also einen Euro für den Nahverkehr pro Tag. Tagestickets soll es für fünf Personen zum Preis für eine Person geben. Am Wochenende und bis in den späteren Abend hinein sollen Hauptlinien in dichteren Takten fahren. Für Firmen sollen die Hürden für Jobtickets gesenkt werden. Oberbürgermeister Ashok Sridharan (CDU) verspricht sich dadurch erheblich mehr Fahrgäste und will Pendler aus den Pkws locken.

    In der Ruhrgebietsstadt Essen ist der öffentliche Nahverkehr bisher eine „Achillesferse“, wie Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU) sagte. Nun sollen Verbesserungen angeschoben werden - mit mehr Bussen und Fahrern. Auf wichtigen Linien sollen Fahrgäste während der Hauptzeiten alle fünf statt alle zehn Minuten einsteigen können. Eine Prämie soll Neukunden ein 24-Monats-Abo schmackhaft machen. Geplant sind Fahrradstraßen.

    Eine App soll das günstigste Ticket berechnen

    Mannheim setzt nach Worten des ersten Bürgermeisters Christian Specht auf eine Handy-App, mit der man einfach einsteigen kann, ohne sich um „Preiswaben“ kümmern zu müssen. Berechnet werde nur die günstigere Entfernung nach Luftlinie. Buslinien zu großen Firmen sollen weniger Umwege fahren. Ein wichtiges Element ist auch ein neuer Umschlagplatz für Güter — vom Diesel-Lkw auf Elektrotransporter in die City.

    In Reutlingen sollen 100 neue Bushaltestellen und 10 neue Linien eingerichtet werden — ein „Quantensprung“, wie die 1. Bürgermeisterin Ulrike Hotz sagt. Auf einer früheren Bahntrasse soll ein Radschnellweg entstehen. Herrenberg will den Preis fürs Tagesticket von 7 auf 3 Euro senken. Auf zentralen Achsen sollen digitale Leitsysteme das zulässige Tempo auf Geschwindigkeiten zwischen 20 und 40 Kilometer pro Stunde herunterregeln. So soll es weniger „Stop and Go“ geben, wie der erste Bürgermeister Tobias Meigel erläutert.

    Insgesamt sind laut Bundesverkehrsministerium 112,7 Millionen Euro verplant, der Rest soll aber im Fördertopf bleiben. Für die Jahre 2019 und 2020 gehen an Bonn 39,34 Millionen Euro, an Mannheim 28,37 Millionen Euro, an Essen 21,22 Millionen Euro, an Reutlingen 19,22 Millionen Euro und an Herrenberg 4,52 Millionen Euro. Im Sommer 2019 soll es eine erste Zwischenbilanz der Projekte geben.

    Umweltverbänden und Opposition reichen die Vorschläge nicht

    Die Regierung hatte die Modellstädte auch der EU-Kommission genannt, die Deutschland wegen anhaltender Überschreitungen von Grenzwerten für Stickoxide (NOx) im Visier hat und am Europäischen Gerichtshof verklagen will. Der Bund hat auch einen Fonds von einer Milliarde Euro für Maßnahmen in stark belasteten Kommunen aufgelegt. In der Streitfrage technischer Umrüstungen älterer Wagen stellten Schulze und Scheuer eine Verständigung in Aussicht — beharrten aber auf ihren Positionen. Die Umweltministerin will solche Umbauten an Motoren, der Verkehrsminister bekräftigte seine Bedenken. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat eine Entscheidung bis Ende September angekündigt.

    Lest auch: Der Mytaxi-Chef erklärt, wie radikal anders Städte in 20 Jahren aussehen werden

    Umweltverbänden und Opposition gehen die Vorhaben nicht weit genug. Die Grünen fordern Unterstützung für alle Städte mit schlechter Luft. „Dazu muss die Bundesregierung eine Nahverkehrsoffensive starten und ein Eine-Milliarde-Investitionsprogramm auf den Weg bringen“, sagte Fraktionschef Anton Hofreiter dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

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    Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist Unsinn — daran erkennt ihr wirklich, ob Lebensmittel verdorben sind

    Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist Unsinn — daran erkennt ihr wirklich, ob Lebensmittel verdorben sind


    Das Ablaufdatum muss nicht immer der beste Anhaltspunkt sein, um zu entscheiden, ob ein Produkt noch essbar ist oder nicht mehr. Das Mindesthaltbarkeitsdatum stützt sich nämlich nur auf ungefähre Prognosen der Lebensmittelindustrie. Es gibt lediglich...

    Das Ablaufdatum muss nicht immer der beste Anhaltspunkt sein, um zu entscheiden, ob ein Produkt noch essbar ist oder nicht mehr.

    Das Mindesthaltbarkeitsdatum stützt sich nämlich nur auf ungefähre Prognosen der Lebensmittelindustrie. Es gibt lediglich Auskunft darüber, wann ein Eierkarton oder ein rohes Steak den Zenit ihrer Optimalqualität überschritten haben. Das gibt nun das Natural Resources Defense Council an, eine nichtprofitable US-Umweltorganisation.

    „Millionen von Menschen werfen tagtäglich abgelaufene Nahrungsmittel in den Müll, da sie denken, der Verzehr wäre nicht mehr unbedenklich“, sagte Dana Gunders, leitende Wissenschaftlerin des National Resources Defense Council, im vergangenen Jahr.

    Bis zu 40 Prozent aller eingekauften Lebensmittel werden in den USA jedes Jahr weggeschmissen. Das entspricht 218 Milliarden US-Dollar jährlich. Zusätzlich zu dem verschwendeten Geld — eine vierköpfige Familie verschleudert so etwa 1.500 Euro im Jahr — leiden auch die zur Lebensmittelproduktion benutzten Ressourcen unter den verschwenderischem Attitüden der westlichen Bevölkerung.

    Hier erfahrt ihr, ob der Inhalt eures Kühlschrankes — einschließlich Milch, Käse, Hummus und Fisch — noch haltbar ist.

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    Ein verdorbenes Ei schwimmt.

    Eierschalen sind porös. Je älter das Ei, desto mehr Luft strömt in das Innere und bildet ein Luftpolster zwischen Dotter und Schale.

    Wenn das Ei-Innere also genügend Luft enthält, schwimmt es. Die Chancen, dass das Ei dann schlecht ist, sind besonders hoch.

     



    Abgelaufener Joghurt wird zunehmend flüssiger.

    Luftdicht verschlossen, kann Joghurt bis zu drei Wochen haltbar sein. Das liegt an den darin vorkommenden Bakterienkulturen, die als natürliches Konservierungsmittel dienen.

    Wenn die Bakterien absterben, wird der Joghurt schlecht. Mehr Flüssigkeit als sonst auf der Oberfläche ist ein klarer Indikator für einen abgelaufenen Joghurt.

    Wenn der Joghurt an der Unterseite gerinnt, ist das auch ein deutliches Anzeichen dafür, dass ihr ihn nicht mehr essen solltet, so „StillTasty“.



    Rohes Rindfleisch wird schleimig, wenn es schlecht geworden ist.

    Rohes Rindfleisch mit fauligem Geruch, schleimiger Textur oder klebriger Oberfläche sollte man nach Empfehlung des US-Landwirtschaftsministerium am besten wegwerfen.

    Farbveränderung seien dagegen kein eindeutiger Hinweis darauf, dass rohes Fleisch abgelaufen sei.



    Den Rest der Story gibt es auf Business Insider Deutschland
    Billiger Urlaub: Der heiße Sommer hat überraschende Auswirkungen auf Last-Minute-Reisen

    Billiger Urlaub: Der heiße Sommer hat überraschende Auswirkungen auf Last-Minute-Reisen


    In Deutschland ist Jahrhundertsommer, selbst im Hamburger Norden gibt es langanhaltenden Sonnenschein. Das dauerhaft gute Wetter sorgt jetzt sogar noch dafür, dass eure Chancen, einen billigen Urlaub zu ergattern, steigen. Die meisten Menschen buchen...

    In Deutschland ist Jahrhundertsommer, selbst im Hamburger Norden gibt es langanhaltenden Sonnenschein. Das dauerhaft gute Wetter sorgt jetzt sogar noch dafür, dass eure Chancen, einen billigen Urlaub zu ergattern, steigen.

    Die meisten Menschen buchen ihren Sommerurlaub weit im Voraus, deswegen sei es eine alte Regel, dass sich die Kunden bei Last-Minute-Urlaubsbuchungen zurückhalten, wenn das Wetter im eigenen Land so gut ist. Das sagte TUI-Vorstandschef Fritz Joussen anlässlich der Vorstellung der Bilanzzahlen für die ersten neun Monate des Geschäftsjahrs in Hannover.

    Eine gute Zeit, um einen billigen Urlaub zu finden

    „Die Branche verdient ihr Geld erst im vierten Quartal“, sagte Joussen, wie die „FAZ“ berichtet. „Wie schon im Vorjahr ist unser operatives Ergebnis bereits nach neun Monaten positiv“, so Joussen. Ein großes Plus wie in den vergangenen Jahren sei zwar nicht zu erwarten, Hotels und Kreuzfahrtschiffe seien aber gut gebucht, weil Kreuzfahrten boomen und krisengebeutelte Regionen wie Ägypten oder die Türkei wieder attraktiver für Urlauber werden. Auch Konkurrent Thomas Cook hat die Prognosen heruntergestuft.

    Lest auch: Kluge Menschen planen ihren Urlaub mit diesen Tricks

    Während die Reiseveranstalter neben den stockenden Last-Minute-Buchungen noch mit den anstehenden Schwierigkeiten des Brexits, Flugverspätungen oder Streiks zu kämpfen haben, gibt es eine positive Nachricht für alle, die noch auf die Schnelle in den Urlaub fahren wollen: Wenn die Buchungen stocken, könnt ihr mit Sicherheit einen billigen Urlaub ergattern.

     

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    Forscher könnten eine Waffe gegen eine der gefährlichsten Krankheiten entdeckt haben — sie war direkt vor ihrer Nase

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    Es klingt wie der Plot aus einem Endzeit Hollywood-Schocker. Forscher sagen voraus, dass um das Jahr 2050 mehr als zehn Millionen Menschen pro Jahr an Bakterien sterben werden, gegen die kein Antibiotikum hilft. Zum Vergleich: Aktuell sterben rund acht...

    Es klingt wie der Plot aus einem Endzeit Hollywood-Schocker. Forscher sagen voraus, dass um das Jahr 2050 mehr als zehn Millionen Menschen pro Jahr an Bakterien sterben werden, gegen die kein Antibiotikum hilft. Zum Vergleich: Aktuell sterben rund acht Millionen Menschen pro Jahr an Krebs.

    Um das zu verhindern, suchen Wissenschaftler weltweit nach neuen Mitteln. 

    Ein Forscherteam der Columbia Universität hat eine Möglichkeit gefunden, dieses Szenario zumindest teilweise zu verhindern. Ihre Ergebnisse haben sie Anfang des Jahres im Fachmagazin „Nature“ veröffentlicht.

    Die Wunderwaffe soll einfaches UV-Licht sein, so einer der Forscher, David Brenne. „Wir wissen schon lange, dass UV-Licht das Potential hat, operativ bedingte Infektionen zu verringern, da UV-Licht effizient alle Bakterien abtöten kann, inklusive derer, die gegen Medikamente immun sind und sogar auch die Superbakterien“, sagte er 2016 in einer Presseaussendung über die Untersuchung. 

    Mehrere Einsatzmöglichkeiten im Kampf gegen Viren und Bakterien

    Das Team erhofft sich drei mögliche Einsatzmöglichkeiten, um in Zukunft durch das UV-Licht Leben retten zu können. Dazu gehören die Bekämpfung von Viren, die durch die Luft übertragen werden und zum Beispiel Grippe verursachen, aber auch Infektionen, die durch Operationen entstehen, sollen verhindert werden, denn dies sei der beste Weg zur Übertragung für die Superbakterien.

    Brenner sagt: „Die Idee ist, die Superbakterien zu töten, wenn sie in der Luft sind und sich auf die Wunde setzen wollen.“

    Eine dritte Einsatzmöglichkeit wäre bei Vorgängen wie zum Beispiel beim Einsetzen eines Katheters, weil diese Körperstellen sich schnell und oft entzünden.

    Der Durchbruch gelang den Forschern vor allem dadurch, dass sie ein Spektrum innerhalb des UV-Lichts entdeckt haben, das für den Menschen harmlos ist, dennoch aber schädlich für Bakterien. Normalerweise könnte das reguläre UV-Licht sonst Hautkrebs auslösen. Ein Problem bleibt aber bestehen: Nicht alle Bakterien werden durch die Luft übertragen und können durch das UV-Licht abgetötet werden. Nichtsdestotrotz ist die Forschung damit schon viel weiter als noch vor einigen Jahren.

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    E-Auto-Prämie: Rechnungshof äußert einen ungeheuerlichen Verdacht, der viel über Deutschland verrät

    E-Auto-Prämie: Rechnungshof äußert einen ungeheuerlichen Verdacht, der viel über Deutschland verrät


    Mit deutlicher Kritik an der Bundesregierung hat der Bundesrechnungshof die Kaufprämie für E-Autos gerügt. „Die deutsche Automobilindustrie hat die Entscheidung der Bundesregierung zum Umweltbonus und zu dessen Ausgestaltung wesentlich...

    Mit deutlicher Kritik an der Bundesregierung hat der Bundesrechnungshof die Kaufprämie für E-Autos gerügt. „Die deutsche Automobilindustrie hat die Entscheidung der Bundesregierung zum Umweltbonus und zu dessen Ausgestaltung wesentlich beeinflusst“, heißt es in einem Prüfbericht, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Behörde weist nachdrücklich auf die Verpflichtung des Bundeswirtschaftsministeriums „zu Unbefangenheit und Neutralität bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben hin“, Entscheidungen müssten nachvollziehbar und transparent sein. Verantwortlich war bei den Verabredungen zur Einführung der E-Auto-Prämie von bis zu 4000 Euro der damalige Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD).

    Bund schießt zu E-Auto-Bonus bei

    Die Idee war im Rahmen der nationalen Plattform Elektromobilität entstanden, an der auch die Automobilindustrie beteiligt war. Die Richtlinie trat am 2. Juli 2016 in Kraft und soll helfen, dass mehr E-Autos zum Schutz des Klimas auf die Straße kommen.

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    Der Kauf eines batteriebetriebenen Autos wird mit einem Umweltbonus von 4000 Euro und der eines Hybrid-Neufahrzeugs mit 3000 Euro bezuschusst. Der Bund und die Automobilindustrie sollen jeweils die Hälfte zu dem Zuschuss beitragen. Die über den Energie- und Klimafonds zu Verfügung stehenden Bundesmittel betragen 600 Millionen Euro. Die Beantragung läuft über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Gerügt wurde auch ein zu hoher Personalbedarf bei der Umsetzung der Prämie.

    dpa

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    Warum ein Insider der Deutschen Bank plötzlich Aktien im Millionenwert kauft (514000)

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    Seit Jahren geht der Trend beim Börsenkurs der Deutschen Bank bergab. Die Aktie war bei Anlegern so wenig gefragt, dass sogar die Vorstände und Aufsichtsräte der Deutschen Bank seit sieben Jahren keinen meldepflichtigen Kauf ab 5.000 Euro tätigten,...

    Seit Jahren geht der Trend beim Börsenkurs der Deutschen Bank bergab. Die Aktie war bei Anlegern so wenig gefragt, dass sogar die Vorstände und Aufsichtsräte der Deutschen Bank seit sieben Jahren keinen meldepflichtigen Kauf ab 5.000 Euro tätigten, wie das „Handelsblatt“ berichtet. In dieser Zeit brach der Kurs im Durchschnitt um rund 60 Prozent ein.

    Ende Juli kauften die Aufsichtsräte John Thain und Mayree Clark allerdings  Aktien für 1,05 Millionen und 213.500 Euro. Der Kauf war wohl eine Reaktion auf die erstmals besser als erwarteten Quartalszahlen der Deutschen Bank, in deren Folge die Aktie zunächst kräftig stieg, so das „Handelsblatt“ weiter.

    Stotz: „Einen so großen Insider-Kauf habe ich bei der Deutschen Bank noch nicht gesehen“

    „Einen so großen Insider-Kauf habe ich bei der Deutschen Bank noch nicht gesehen,“ so Olaf Stotz, Professor an der Privat-Uni Frankfurt School of Finance & Management, gegenüber dem „Handelsblatt“. Die Käufe bei der Deutschen Bank seien „typisch antizyklische“ Transaktionen. Das bedeutet, dass Vorstände und Aufsichtsräte, die ihre Unternehmen am besten kennenm, bei einem niedrigen Aktienkurs zugreifen, wenn sie an eine positive Entwicklung glauben.

    Dies passierte etwa auch bei Heidelberg Cement und dem Gabelstaplerhersteller Kion. Nach einem Wertverlust von 20 Prozent fiel die Aktie von Heidelberg Cement Mitte Juli auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren. Nach der Vorlage der Quartalszahlen, die die Prognose bestätigten, dass sich der Gewinn in diesem Jahr deutlich steigern solle, erwarb Finanzvorstand Lars Näger Aktien für knapp 208.000 Euro. Nachdem bei Kion die Aktie seit Januar um rund 20 Prozent einbrach, tätigte die neue Finanzvorständin Anke Groth einen Kauf für knapp 158.000 Euro.

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    Showdown der 1.000-Euro-Smartphones: Samsungs Galaxy Note 9 versus iPhone X

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    Da haben wir es, das nächste Smartphone in der 1.000-Euro-Preisklasse. Vergangenen Donnerstag hat Samsung das Galaxy Note 9 vorgestellt. In den USA kostet es genauso viel wie das iPhone X. Wenn ihr mich fragt, ein wahnwitzig hoher Preis für ein...

    Da haben wir es, das nächste Smartphone in der 1.000-Euro-Preisklasse.

    Vergangenen Donnerstag hat Samsung das Galaxy Note 9 vorgestellt. In den USA kostet es genauso viel wie das iPhone X. Wenn ihr mich fragt, ein wahnwitzig hoher Preis für ein Smartphone — auch wenn das vierstellige Preisschild auf dem Galaxy Note 9 wohl mehr gerechtfertigt ist als bei seinem Apple-Konkurrenten.

    Nachdem ich Technik und Features der beiden Smartphones verglichen habe, musste ich eines feststellen: Mit dem Galaxy Note 9 bekommt ihr zum selben Preis mehr „Smartphone“ als mit dem iPhone X.

    Seht euch den Vergleich zwischen iPhone X und Galaxy Note 9 an, um zu sehen, was ich meine:

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    Beide Geräte sehen stylisch aus und haben ein Glasgehäuse: Die Wahl liegt bei euch.

    Beide Geräte sehen schick aus, auch wenn das Galaxy Note 9 am oberen und unteren Bildschirm noch zwei kleine Ränder hat. Der Bildschirm erstreckt sich also nicht, wie beim iPhone X, über das gesamte Display.



    Das Galaxy Note 9 ist etwas schwerer und größer als das iPhone X.

    Das Galaxy Note 9 wiegt 201 Gramm, während das iPhone X nur 174 Gramm auf die Waage bringt. Die zusätzlichen 25 Gramm beim Samsung-Gerät spürt man.

    In der Hosentasche nimmt das Galaxy Note 9 auch etwas mehr Platz ein als sein Konkurrent. Alles in allem ist es deutlich größer als das iPhone X.



    Der Bildschirm des Galaxy Note 9 ist größer und schärfer.

    Im Gegensatz zum 6,4 Zoll-Bildschirm des Galaxy Note 9 wirkt der 5,8 Zoll große Bildschirm des iPhone X recht klein. 

    Dazu hat Samsung die besten Smartphone-Displays in der ganzen Branche. Auch wenn beide Bildschirme dieselbe OLED-Technologie verwenden, das Galaxy-Note-9-Display sticht deutlich hervor. Es ist mit 516 Pixel pro Zoll sogar etwas schärfer als der iPhone-Bildschirm mit nur 458 Pixel pro Zoll. Durch den kleineren Bildschirm des iPhone X fällt das optisch allerdings nicht ins Gewicht. 



    Den Rest der Story gibt es auf Business Insider Deutschland
    Die Nasa hat auf einem Eismond einen Stoff entdeckt, der unsere wissenschaftliche Vorstellung sprengt

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    Titan, einer von Saturns Monden, gilt aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung und wegen seiner Meere, Seen und Flüsse als potenziell lebensfreundlicher Ort. Jetzt haben Nasa-Wissenschaftler einen Stoff in der Titan-Atmosphäre entdeckt, der...

    Titan, einer von Saturns Monden, gilt aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung und wegen seiner Meere, Seen und Flüsse als potenziell lebensfreundlicher Ort.

    Jetzt haben Nasa-Wissenschaftler einen Stoff in der Titan-Atmosphäre entdeckt, der Weltraumforscher aufhorchen lässt. Akrylnitril heißt die Chemikalie, von der die Nasa glaubt, sie könne stabile und flexible Strukturen ähnlich den uns bekannten Zellmembranen bilden.

    Bereits zuvor haben andere Wissenschaftler über Akrylnitril in der Titan-Atmosphäre spekuliert, doch nun berichten Forscher um Maureen Palmer vom Goddard Center for Astrobiology der Nasa von dem erstmals erbrachten direkten Nachweis des Stoffes.

    Die Wissenschaftler fanden sogar große Mengen der Chemikalie in der Stratosphäre des größten Saturnmondes, wie sie im Fachjorunal „Science Advances“ berichten. Von hier aus, so die Nasa-Forscher, gelangen demnach auch große Mengen auf die Oberfläche des Mondes.

    Ein wichtiger Schritt für die Entstehung von Leben auf Titan

    Während irdische Zellmembrane den Oberflächentemperaturen auf Titan von minus 178 Grad Celsius und der Zusammensetzung der Meere, Seen und Flüsse aus flüssigem Methan und Ethan nicht standhalten würden, könnte das nun nachgewiesene Akrylnitril durchaus Zellwände hervorbringen, die auf Titan überleben können.

    „Die Fähigkeit zur Bildung stabiler Zellmembranen, durch die das Innere von Zellen von der Außenwelt getrennt werden können, ist eine wichtige Entdeckung“, sagt GCA-Direktor Michael Mumma. „Wenn Akrylnitril membranartige Strukturen bilden kann, so wäre das ein wichtiger Schritt für die Entstehung von Leben auf Titan.“

    Auf der Grundlage ihrer Untersuchungen haben die Forscher eine erstaunliche Berechnung aufgestellt: Alleine im sogenannten Ligeia Mare — dem zweitgrößten See auf Titan, der etwa so viel Wasser enthält wie der Michigansee — könnten rund 10 Millionen von der Akrylnitril-Membran geschützte Zellen pro Millimeter entstanden sein. Dies entspricht grob einer Million Bakterien pro Millimeter im ozeanischen Küstengewässer der Erde. 

    „Die Entdeckung dieser seltenen, dafür aber astrobiologisch so bedeutenden Chemikalie ist gerade für jene Wissenschaftler von besonderer Bedeutung, die hoffen, schon bald bestimmen zu können, ob es auch auf eisigen Welten wie Titan Leben geben könnte“, so einer der Autoren der Studie, Martin Cordiner. „Diese Entdeckung erweitert ein weiteres Mal unsere bisherige Vorstellung von der chemischen Komplexität unseres Sonnensystems.“ 

     

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    Hättet ihr's gewusst? Die Erde hat zwei Monde

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      Laut der NASA ist unser Mond nicht alleine am Himmel. Wir haben nämlich noch einen zweiten. Aber warum sehen wir den nie, und warum weiß kaum jemand davon?  Und,...

     

    Laut der NASA ist unser Mond nicht alleine am Himmel. Wir haben nämlich noch einen zweiten. Aber warum sehen wir den nie, und warum weiß kaum jemand davon? 

    Und, vielleicht am wichtigsten: Hat er einen guten Namen bekommen, oder bloß die gleiche langweilige "Jahreszahl Buchstabenkombination" anderer Himmelskörper? Wer sich bei der NASA über Namen beschweren möchte, kann das übrigens auf Twitter (@NASA) tun.

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    An diesem Rätsel scheitern 75 Prozent aller Menschen — Bill Gates brauchte nur 20 Sekunden

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    Bill Gates brauchte nur 20 Sekunden, aber 75 Prozent aller Menschen scheitern. Ein vermeintlich einfaches Rätsel treibt Internetnutzer derzeit zur Verzweiflung. Während Harvard-Absolventen rund 40 Sekunden für die Lösung brauchen, knackte Bill Gates...

    Bill Gates brauchte nur 20 Sekunden, aber 75 Prozent aller Menschen scheitern.

    Ein vermeintlich einfaches Rätsel treibt Internetnutzer derzeit zur Verzweiflung. Während Harvard-Absolventen rund 40 Sekunden für die Lösung brauchen, knackte Bill Gates es in nur 20 Sekunden. Richtige Genies sollen es sogar in unter zehn Sekunden schaffen. Viele andere scheitern jedoch. Laut dem Online-Portal „Bright Side“ schafften es bisher nur 25 Prozent aller Rätselwilligen, auf die richtige Lösung zu kommen.

    Dabei ist die Frage eigentlich sehr einfach. Welche dieser fünf Formen passt nicht zu den anderen?

    Na, geschafft?

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    Dieses Symbol passt nicht in die Reihe

    Betrachtet man die fünf Formen, stellt man fest, dass es sich um vier Quadrate und einen Kreis handelt. 

    Außerdem haben alle Formen bis auf die zweite einen dunklen Rahmen. 

    Die vierte Figur ist als einzige grün, während alle anderen rot sind.

    Die letzte Form ist kleiner als die anderen. 

    Fast alle Figuren unterscheiden sich also durch ein einzigartiges Merkmal von den anderen. Aber welche davon passt denn nun wirklich nicht dazu? 

    Die Überraschung: Keines der genannten. Denn die richtige Lösung ist das Symbol ganz links. Das passt als einziges nicht in die Reihe, da es kein Alleinstellungsmerkmal besitzt. 



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    Erschreckende Studie zeigt, wie sich Affen in Fukushima durch die Strahlung verändert haben

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    Viele Jahre nach der Nuklearkatastrophe in Fukushima ist das Ausmaß noch immer spürbar. Die radioaktive Kontamination von Luft und Boden durch den Reaktorunfall hat bis heute schwerwiegende Folgen für Pflanzen, Menschen und Tiere. Und während die...

    Viele Jahre nach der Nuklearkatastrophe in Fukushima ist das Ausmaß noch immer spürbar. Die radioaktive Kontamination von Luft und Boden durch den Reaktorunfall hat bis heute schwerwiegende Folgen für Pflanzen, Menschen und Tiere.

    Und während die Bewohner nach und nach in die Gegend zurückkehren, zeigt jetzt eine neue Studie, wie bedrohlich die Strahlung wirklich ist.

    Seit 2008 untersucht der Wildtierarzt Shin-ichi Hayama japanische Makaken. In einem aktuellen Experiment untersuche der Tierarzt Leichen der Affen von Fukushima, eine Stadt, die rund 70 Kilometer nordwestlich des Fukushima Daiichi Kernkraftwerks entfernt ist. Seine Ergebnisse verglich er mit den Befunden vergangener Versuche mit Affen aus der selben Gegend, die noch vor der Katastrophe im März 2011 durchgeführt worden waren. 

    Und auch wenn die Strahlung in der Stadt Fukushima niedriger ist, als direkt am Ort des Unglücks, ist die Veränderung bei den Affen frappierend. 

    Radioaktive Bestrahlung verändert Größe und Blutbestandteile der Affen

    Im Rahmen der aktuellen Studie vom Februar 2017 konnten Hayama und sein Forscherteam feststellen, dass die Körper der Affen, deren Eltern der radioaktiven Strahlung ausgesetzt wurden, kleiner waren als die Körper derjenigen, die vor März 2011 auf die Welt kamen.

     

    Nicht nur die Körper, sondern auch die Köpfe und Gehirne der Affen, die nach der Katastrophe auf die Welt gekommen sind, waren deutlich kleiner.  

    Drei Jahre zuvor fand Hayama zudem heraus, dass Affen, die nach dem Unglück geboren wurden, deutlich weniger Blutbestandteile hatten (rote und weiße Blutkörperchen, Hämoglobin und Zellen im Knochenmark, die diese Blutkomponenten herstellen).

    Diese Grafik zeigt: Je mehr Radiocäsium in den Muskeln der Tiere vorhanden war, desto weniger weiße Blutkörperchen besaßen sie.

    „Wir haben diese Tests von 2012 bis 2017 durchgeführt und es ist nicht besser geworden“, sagte Hayama während eines Vortrags an der University of Chicago. 

    „Was wir hier haben, ist also nicht ein akutes Phänomen. Es ist chronisch geworden, und wir müssen radioaktive Bestrahlung als mögliche Ursache in Betracht ziehen.“

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    Fairtrade-Lüge? Hinter Bio-Kaffee steckt oft eine unangenehme Wahrheit

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    Für viele Deutsche beginnt der Tag morgens mit einer Tasse Kaffee. Durchschnittlich rund drei Tassen trinken die Menschen hierzulande täglich. Nur die USA verbrauchen noch mehr Kaffee als die Bundesrepublik. Die Bauern und Erntehelfer in den vor allem...

    Für viele Deutsche beginnt der Tag morgens mit einer Tasse Kaffee. Durchschnittlich rund drei Tassen trinken die Menschen hierzulande täglich. Nur die USA verbrauchen noch mehr Kaffee als die Bundesrepublik. Die Bauern und Erntehelfer in den vor allem südamerikanischen und afrikanischen Ländern leiden oft unter schweren ökonomischen Bedingungen und die  Arbeiter auf den Plantagen unter prekären, ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen. Fairtrade- und Bio-Siegel sollen das ändern. Die Wirksamkeit der Zertifikate wird jedoch von einigen Experten angezweifelt.

    Vor allem aufgrund von Ernteüberschuss hat sich der Weltmarktpreis für Kaffee in den vergangenen vier Jahren halbiert und ist damit derzeit auf einem extrem niedrigen Niveau. Oft bleibt den Bauern nur die Möglichkeit, andere Produkte anzubauen oder aber auf Bio- oder Fairtrade-Siegel umzusteigen. Inzwischen seien etwa 40 Prozent des weltweit angebauten Kaffees auf verschiedene Art zertifiziert und damit ökologisch oder sozial nachhaltiger erwirtschaftet als  durchschnittliche Produkte, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ). Hierzulande seien fünf Prozent des verkauften Kaffees mit einem Fairtrade-Siegel gekennzeichnet, davon wiederum seien zwei Drittel als Bio-Kaffee zertifiziert, schreibt die „FAZ“ weiter.

    Im Rahmen des Projekts „Trans Sustain“ der Uni Münster untersuchte das Forschungsteam die tatsächliche Wirksamkeit dieser Zertifikate und kam zu einem unbefriedigendem Ergebnis. „Ich bin sehr skeptisch, ob sich Nachhaltigkeit und Lebensmittelversorgung mit Hilfe von Siegeln voranbringen lassen“, sagt Thomas Dietz von der Uni Münster im Gespräch mit der „FAZ“.

    Er und sein Team befragten sowohl zertifizierte, als auch konventionelle Kaffee-Bauern in Südamerika und sie  stellten fest, dass nur wenige Studienteilnehmer eine deutliche Verbesserung in sozialer, ökologischer oder ökonomischer Hinsicht durch ihre Zertifizierung vorweisen können, so die Zeitung weiter.

    Öko-Bauern kämpfen teilweise mit hohen Ernteeinbußen

    Zwar arbeiten die mit Fairtrade- und Bio-Siegeln gekennzeichneten Betriebe insgesamt ökologischer als andere Kaffeebauern, ökonomisch ging es ihnen jedoch schlechter. Grund dafür ist oft, dass in der biologischen Landwirtschaft weniger oder keine Pestizide erlaubt sind.

    Wenn aber keine wirksamsgleichen Alternativen eingesetzt werden, müssen die Öko-Bauern teilweise hohe Ernteeinbußen hinnehmen. Der höhere Preis für den Kaffee sei dann ein schwacher Trost, erklärt Politikwissenschaftler Thomas Dietz gegenüber der „FAZ“. Auch unzureichende und angekündigte Kontrollen seien ein Problem. Besonders der soziale Aspekt dürfte dann eine Rolle spielen. Werden Kontrollen stichprobenartig und angekündigt durchgeführt, seien die Arbeitsbedingungen in den Betrieben zum Teil kaum nachvollziehbar. Trotzdem halten die Wissenschaftler der Uni Münster fest, dass die fairtrade-zertifizierten Bauern im Durchschnitt länger zu Schule gingen und auf den Plantagen weniger minderjährige Arbeiter beschäftigt wurden.

    Zertifikate allein reichen nicht aus

    Neben der Zertifizierung von Kaffee, setzen einige der Bauern darauf, ihren Kaffee sowohl lokal anzubauen, als auch lokal zu verarbeiten und schließlich auch auf die Direktvermarktung hierzulande. Denn besonders die Röstung des Kaffees macht die rohe grüne Bohne wertvoll und diese Aufagbe übernehmen bislang meist die deutschen Kaffeeröstereien. Grund dafür ist unter anderem das Aroma und die Haltbarkeit der Bohnen. Wissenschaftler Thomas Dietz hält sowohl die Direktvermarktung als auch Zertifikate für unzureichende Lösungsansätze, um den Bauern einen fairen Anteil an den Gewinnen zu sichern. „Wir brauchen mehr Regulierung von der Politik, Geld von der Industrie und Druck von der Zivilgesellschaft“, fordert Dietz im Gespräch mit der „FAZ“.

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    Vierspurige Autobahnbrücke bei Genua eingestürzt — Dutzende Tote

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    Beim Einsturz einer Autobahnbrücke in Genua sind am Dienstag nach Medienangaben etwa 30 Menschen ums Leben gekommen. 20 Autos seien in die Tiefe gestürzt, hieß es. Der Leiter des Rettungsdienstes vor Ort sprach laut einer Meldung der...

    Beim Einsturz einer Autobahnbrücke in Genua sind am Dienstag nach Medienangaben etwa 30 Menschen ums Leben gekommen. 20 Autos seien in die Tiefe gestürzt, hieß es. Der Leiter des Rettungsdienstes vor Ort sprach laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Adnkronos von Dutzenden Toten. Im Fernsehen waren die Überreste des in den 1960er-Jahren erbauten Viadukts zu sehen, der vor zwei Jahren instandgesetzt worden war. Unmittelbar vor der Abbruchkante standen Fahrzeuge, die offenbar noch rechtzeitig stoppen konnten. Der Eisenbahnverkehr rund um Genua wurde eingestellt. Nach Angaben der Feuerwehr brach die Brücke an der A10 gegen 11.30 Uhr bei strömendem Regen zusammen. Die Mautautobahn ist eine Hauptverkehrsader, die an die Riviera und nach Südfrankreich führt.

    Verkehrsminister Danilo Toninelli schrieb auf Twitter, es zeichne sich eine „riesige Tragödie“ ab. Ein Vertreter des Rettungsdienstes sagte Reuters, bisher gebe es bestätigte Informationen über zwei Verletzte. „Aber wir müssen leider davon ausgehen, dass es viele Tote gibt“, fügte er hinzu. Ein Augenzeuge sagte dem Sender Sky Italia, er habe acht oder neun Wagen auf der Fahrbahn gesehen, als die Brücke zusammenbrach. Er sprach von einer „apokalyptischen Szene“. Die Trümmer stürzten in einen Flusses, auf Eisenbahnschienen und Gebäude.

    Der Autobahn-Betreiber Autostrade erklärte, es seien Arbeiten im Gange gewesen, um das Fundament der Fahrbahn auf dem Viadukt zu verstärken. „Die Arbeiten und der Gesamtzustand der Brücke wurden ständig überwacht“, teilte das Unternehmen mit, das von Atlantia kontrolliert wird. „Die Einsturzursache wird gründlich untersucht, sobald es sicher ist, die Unglücksstelle zu betreten.“ Die Aktien von Autostrade brachen um 8,8 Prozent ein und wurden vom Handel ausgesetzt. Der Atlantia-Konzern, hinter dem die Benetton-Familie steht, ist auch in der Bundesrepublik nicht unbekannt. Die Italiener hatten sich jüngst mit dem deutschen Bauriesen Hochtief verbündet, um den spanischen Mautautobahn-Betreiber Abertis zu übernehmen. Atlantia soll im Zuge der Transaktion auch direkt bei Hochtief einsteigen und knapp über 24 Prozent der Anteile halten.

    ab/Reuters

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    Der überraschende Grund, warum Menschen blaue Augen haben

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    Laut Forschern der Universität in Kopenhagen haben alle blauäugigen Menschen einen gemeinsamen Urahnen. Nur einen einzigen.  Dass wir alle unterschiedliche Augenfarben haben ist, gemessen an der Menschheitsgeschichte, noch gar nicht so alt. Jeder...

    Laut Forschern der Universität in Kopenhagen haben alle blauäugigen Menschen einen gemeinsamen Urahnen. Nur einen einzigen. 

    Dass wir alle unterschiedliche Augenfarben haben ist, gemessen an der Menschheitsgeschichte, noch gar nicht so alt. Jeder Mensch mit blauen Augen hat diese einem Vorfahren mit Gen-Mutation zu verdanken, der den Forschern zufolge vor 6.000 bis 10.000 Jahren gelebt hat. 

    „Ursprünglich hatten wir alle braune Augen“, sagt Professor Hans Eiberg von der Abteilung Zell- und Molekularmedizin auf „ScienceDaily“. „Aber eine genetische Mutation, die Einfluss auf das OCA2-Gen in unseren Chromosomen hat, schuf einen ,Schalter‘, der die Fähigkeit, braune Augen hervorzubringen, buchstäblich abschaltete.“

    Das OCA2-Gen steht in direktem Zusammenhang mit dem sogenannten P-Protein, welches wiederum an der Produktion des Pigments Melanin beteiligt ist. Melanin färbt unsere Iris in verschiedenen Farben ein, und wer durch eine genetische Mutation besonders wenig davon hat, ist sehr hellhäutig, hat helle Haare und helle Augen. 

    Während bei Braun- und Grünäugigen die Melanin-Werte sehr stark variieren können, unterscheiden sich die Werte bei Blauäugigen kaum. „Aufgrund dessen können wir davon ausgehen, dass alle Menschen mit blauen Augen von diesem einen Vorfahren abstammen, der vor 6.000 bis 10.000 Jahren gelebt hat“, so Professor Eiberg. „Sie haben alle denselben ,Schalter‘ an genau derselben Stelle in ihrer DNS geerbt.“

    Warum sich diese Gen-Mutation, vor allem in bestimmten Regionen, trotzdem noch verbreitet — obwohl sie rein evolutionär betrachtet überflüssig ist — darüber kann auch die Wissenschaft nur spekulieren. Möglicherweise hängt das auch nur mit persönlichen Vorlieben bei der Partnerwahl zusammen. 

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    Auf einem Parkplatz der NASA machte ein Forscher durch Zufall einen Sensationsfund

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    Penicilin, Röntgenstrahlen, Teflon. Einige der größten Entdeckungen der Wissenschaft wurden durch Zufall gemacht. Auch die Entdeckung des Hobby-Paläontologen Ray Stanford ist einer mächtigen Portion Zufall zu verdanken.  Dabei hatte der...

    Penicilin, Röntgenstrahlen, Teflon. Einige der größten Entdeckungen der Wissenschaft wurden durch Zufall gemacht. Auch die Entdeckung des Hobby-Paläontologen Ray Stanford ist einer mächtigen Portion Zufall zu verdanken. 

    Dabei hatte der US-Amerikaner anfangs nicht einmal wirklich eine Vorstellung von seinem bedeutenden Fund, den er auf dem Gelände des Goddard Space Flight Centers der NASA in Greenbelt in der Nähe von Washington D.C. gemacht hat. Das berichtet die „Washington Post“.

    Doch der Reihe nach: Eigentlich wollte Stanford 2012 lediglich mit seiner Ehefrau, die bei der Behörde als Informationsspezialistin angestellt war, zu Mittag essen. Nach dem Essen, als er mit seinem Auto aus der Parklücke fuhr, bemerkte er dann ein Sandsteinfragment. Der Stein fiel ihm wegen seiner besonderen Färbung auf: Durch den hohen Anteil an oxidiertem Eisen war er vollständig rot eingefärbt. Als begeisterter Hobby-Paläontologe wusste er, dass sich solche Steine besonders gut eignen, um Abdrücke von Urzeittieren zu erhalten. Und dann sah Stanford tatsächlich den Abdruck eines Nodosaurus. Diese Entdeckung sollte einiges in Gang setzen.

    NASA plante umfangreiches Bauprojekt auf dem Gelände

    Eigentlich hatte die NASA zu dieser Zeit vor, auf dem Gelände ein neues Gebäude zu errichten. Ein Paläontologe der Johns Hopkins Universität bestätigte Stanford, dass es sich um einen authentischen Fund handelt. Logischerweise hätte es also zu einem Skandal führen können, wenn ausgerechnet die renommierte Weltraumbehörde Fossilien überbaut.

    Nach der Begutachtung des Fundes durch den Klimaforscher Compton Tucker halfen zahlreiche Freiwillige mit, den Felsbrocken aus dem Boden zu holen. Und dann wurde endgültig klar, dass es sich um eine besondere Entdeckung handelte: 70 Fußabdrücke von mindestens acht Tierarten fanden sich auf der gesamten Oberfläche. Der gesamte Felsen wiegt mehr als vier Tonnen, wäre also unmöglich zu transportieren gewesen. 

    Auf dem NASA-Gelände ausgestellt

    Nach der Ausgrabung untersuchte Standford deshalb einen Fiberglas-Abdruck des Steins weiter in seinem eigenen Keller. In den kommenden Monaten und Jahren brachte er dabei mehr Entdeckungen ans Licht. Ein Beispiel für seine beeindruckenden Erkenntnisse: Nebeneinanderliegende Fußspuren von mehreren fleischfressenden Theropoden zeigen auf, dass diese Spezies ein hohes Maß an sozialer Interaktion an den Tag gelegt haben könnte. 

    Immer wieder wurde in der Forschung nämlich diskutiert, ob das Jagen in Gemeinschaft überhaupt von den Dinosauriern praktiziert wurde. Der Fund könnte nun neue Beweise dafür liefern. Eine Studie rund um die Entdeckung erschien kürzlich im Fachmagazin „Scientific Reports“.

    Der Abdruck selbst wird wohl auf dem NASA-Gelände ausgestellt werden. Stanford berichtete der „Washington Post“ von einer Begegnung mit einem NASA-Mitarbeiter, der sich wunderte, warum so viele Jahre lang niemand den Stein bemerkt hatte. Stanford sagte ihm: „Du bist ein Astrophysiker und dein Verstand ist da oben im Himmel, ich jage Dinosaurier und mein Verstand ist immer am Boden.“

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    Kunde hinterlässt unverschämte Notiz auf der Bestellung - das Restaurant reagiert perfekt

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    Die meisten Lieferdienste sollten es gewohnt sein, dass Kunden durchaus auch Sonderwünsche haben können, was das Essen oder die Lieferung angeht. Nicht immer aber gehen sie auch auf diese Wünsche ein — vor allem dann nicht, wenn diese ganz...

    Die meisten Lieferdienste sollten es gewohnt sein, dass Kunden durchaus auch Sonderwünsche haben können, was das Essen oder die Lieferung angeht. Nicht immer aber gehen sie auch auf diese Wünsche ein — vor allem dann nicht, wenn diese ganz besonders skurril sind. 

    Der weltweit bekannte Lieferdienst Domino's bewies nun allerdings mit einer Aktion, dass er nicht nur dazu bereit ist, den Wünschen seiner Kunden bestmöglich nachzugehen, sondern auch, dass er für (nahezu) jeden Spaß zu haben ist. 

    Vorab: „Bitch“ ist kein besonders nettes Wort für eine weibliche Person. Und die Tatsache, dass ein Kunde seine Pizza von einer besonders „bösen Schlampe“ geliefert haben möchte, macht das Ganze natürlich nicht besser.

     

    Anstatt diesen Kundenwunsch einfach zu ignorieren, hat sich Domino's jedoch etwas ganz Besonderes ausgedacht — und ist dem Wunsch des Kunden tatsächlich nachgegangen. Zwar wurde die Pizza nicht von einer Frau geliefert, dafür setzte sich aber der Mitarbeiter von Domino's ganz hervorragend in Szene und posierte so vor der Tür des Kunden:

     

     

     

    Auch ein Blick auf den Pizzakarton zeigt, dass Domino's sich größte Mühe gegeben hat, den Anweisungen zu folgen:

    Mittlerweile hat der Post bei Twitter schon mehr als 344.000 Likes — eine Gratispizza hat der Nutzer „fordreynolds1“ für die Werbung trotzdem noch nicht bekommen, wie er selbst schrieb. Allerdings hat er mittlerweile eine Erklärung für seinen merkwüdigen Wunsch geliefert: er war betrunken, als er bestellte.

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    Ein Mann bekommt durch eine Hirnverletzung eine ungewöhnliche Fähigkeit

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    Im Jahr 2002 wurde der Amerikaner Jason Padgett von zwei Männern brutal angegriffen. Womit er niemals gerechnet hätte: Bei dem Überfall schaltete sein Hirn einen Bereich frei, der ihn zu einem Hochbegabten machte.  In der Nacht, in der...

    Im Jahr 2002 wurde der Amerikaner Jason Padgett von zwei Männern brutal angegriffen. Womit er niemals gerechnet hätte: Bei dem Überfall schaltete sein Hirn einen Bereich frei, der ihn zu einem Hochbegabten machte. 

    In der Nacht, in der Möbelverkäufer Padgett vor einer Karaokebar von zwei Männern geschlagen und auf den Kopf getreten wurde, ahnte er noch nichts von den Konsequenzen. Im Gespräch mit „LiveScience“ erinnert er sich an den Unfall, bei dem er für den Bruchteil einer Sekunde ausgeknockt wurde und einen hellen Lichtblitz wahrnahm. Am späteren Abend wurde Padgett mit einer starken Gehirnerschütterung, einer blutenden Niere und mit Schmerzmitteln nach Hause geschickt. Neben einer posttraumatischen Belastungsstörung und einer Sozialphobie als Folgen der Attacke, bemerkte Padgett, wie sich die Welt um ihn herum veränderte. 

    Padgett sieht die Welt in komplexen geometrischen Strukturen 

    Seine Sicht beschreibt er als „diskreten Rahmen mit einer Linie, die sie verbindet, aber in normaler Geschwindigkeit.“ Wenn man sich also vorstellt, das Gehirn mache ständig Fotos und füge sie zu einem reibungslosen Video zusammen, sieht Padgett die einzelnen Fotos — wir hingegen sehen nur das Video. Seit dem Unfall kann Jason Padgett instinktiv komplizierte mathematische Objekte und physikalische Komplexe visualisieren. „Ich sehe überall im echten Leben Formen und Winkel“, erzählt Padgett. Das ginge von der Geometrie eines Regenbogens bis hin zu Fraktalen von Wasser, das einen Abfluss hinunterfließt. „Es ist einfach wirklich wunderschön.“ Dazu kommt eine erstaunliche Begabung für mathematische Zeichnungen. Trotzdem fehlte ihm zu Beginn das nötige Wissen, um die Gleichungen zu verstehen, die seine Zeichnungen darstellten. Das änderte sich, als er in einem Einkaufszentrum von einem Physiker beim Zeichnen entdeckt wurde. Dieser bat ihn eindringlich, sich mathematisch weiter auszubilden. Padget folgte seinem Rat und ist nun ein aufstrebender Zahlentheoretiker.

    Das Savant-Syndrom ist ein seltenes Phänomen

    Jason Padgett gehört zu den wenigen Menschen, die das Savant-Syndrom (auch Inselbegabung genannt) haben. Das Syndrom bezeichnet das Phänomen, bei dem eine normale Person nach einer schweren Verletzung oder Krankheit erstaunliche Fähigkeiten erlangt. Während andere Personen nach dem einschneidenden Ereignis musikalische oder künstlerische Talente entwickeln, erlangen nur wenige Menschen so wie Padgett mathematische Fähigkeiten. 

    Die Philosophie-Professorin Berit Brogaard der University of Miami, untersuchte mit ihren Kollegen Pagetts Gehirn. Im Rahmen der Forschungen wurden Padgett echte und erfundene mathematische Formeln gezeigt, um Bilder in seinem Kopf zu kreieren. Die Ergebnisse zeigten bedeutsame Aktivitäten in Padgetts linker Hirnhälfte, wo die mathematischen Fähigkeiten liegen. Am stärksten leuchtete sein Gehirn dort, wo Informationen der verschiedenen Sinne vernetzt werden.

    In jedem Hirn schlummern ungeahnte Fähigkeiten

    In einer anderen Studie bewies Brogaard, dass Neuronen beim Absterben Chemikalien freisetzen, die die Gehirnaktivität in den angrenzen Bereichen erhöhen kann. Üblicherweise verschwindet die erhöhte Aktivität mit der Zeit — in einigen Fällen geschieht aber eine strukturelle Veränderung, durch welche die verstärkte Aktivität des Gehirns dauerhaft wird. Ob die Veränderung bei Padgett dauerhaft sei, können die Forscher nicht mit hundertprozentiger Sicherheit beantworten. Sollte sein Hirn strukturelle Veränderungen aufweisen, werden seine Fähigkeiten höchstwahrscheinlich bleiben. Die Forschungsergebnisse führen zur Vermutung, dass diese Fähigkeiten in jedem menschlichen Gehirn stecken. „Es ist höchst wahrscheinlich, dass in jedem etwas schlummert, wie es in Padgett aktiviert worden ist“, so Brogaard. „Es wäre ein ziemlicher Zufall, wenn er ein so besonderes Gehirn hätte und dann auch noch solch einen schweren Unfall.“ Außerdem sei er schließlich nicht der einzige Mensch mit Savant-Syndrom.

    Selbst wenn er es könnte, würde Padgett seine Fähigkeiten nicht wieder hergeben wollen. „Es ist so gut, ich kann es nicht mal beschreiben“, sagt er. Seine Schattenseiten hat der Unfall aber immer noch — neben der Belastungsstörung und Zwangsstörung hat Padgett immer noch Schwierigkeiten damit, sich normal in der Öffentlichkeit zu bewegen.

    Hier könnt ihr ein paar seiner erstaunlichen Zeichnungen sehen.

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