Blick.ch - Aktuelle Nachrichten aus der Schweiz und aller Welt

    Weil ihnen Füller gespritzt wurden: Zwölf Kamele von Schönheitswettbewerb disqualifiziert

    Weil ihnen Füller gespritzt wurden: Zwölf Kamele von Schönheitswettbewerb disqualifiziert


    RIAD - In Saudi-Arabien wurden ein Dutzend Tiere an einem Schönheitswettbewerb für Kamele disqualifiziert, weil an ihnen nicht alles echt war. Zwölf Tiere wurden an einem Schönheitswettbewerb für Kamele in der Nähe...

    RIAD - In Saudi-Arabien wurden ein Dutzend Tiere an einem Schönheitswettbewerb für Kamele disqualifiziert, weil an ihnen nicht alles echt war.

    Zwölf Tiere wurden an einem Schönheitswettbewerb für Kamele in der Nähe des Saudi-Arabischen Riad disqualifiziert – weil bei ihrem Äusseren nachgeholfen wurde: Den Tieren wurden gemäss «Reuters» Füller gespritzt.

    Der Wettbewerb, der im Rahmen des King Abdulaziz Kamel-Festivals gehalten wird, startete Anfang des Monats und dauert noch bis Ende Januar. «Das Kamel ist das Symbol Saudi-Arabiens», sagt der Chef-Juror der Kamel-Show Fawzan al-Madi (31). «Früher war der Wettbewerb Notwendigkeit, heute erhalten wir ihn als Freizeitbeschäftigung aufrecht.»

    Den Tieren werden die Lippen aufgespritzt

    Gemäss der Saudi-Arabischen Zeitung «The National», zählen ausgeprägte Gesichtszüge zu den Hauptmerkmalen der Schönheit von Kamelen. Deshalb greifen die Kamel-Führer immer wieder zu Füllern, die sie den Tieren spritzen. «Sie benutzen Füller für die Lippen, die Nase, die oberen und unteren Lippen und sogar für den Kiefer», sagt Fawzan al-Madi, der selbst Sohn eines Kamelzüchters ist.

    Am Kamel-Festival lässt sich mit den verschiedenen Wettbewerben gutes Geld verdienen: Die Preise sind insgesamt 57 Million Dollar wert. (kad)

    Volkswirtschaft: Japans Exporte boomen weiter

    Volkswirtschaft: Japans Exporte boomen weiter


    Tokio – Die japanischen Exporte sind auch im Dezember gestiegen. Wie das Finanzministerium des Landes am Mittwoch mitteilte, betrug das Plus gegenüber dem Vorjahr 9,3 Prozent. Vor allem die Nachfrage aus China und anderen asiatischen Staaten sei gross...

    Tokio – Die japanischen Exporte sind auch im Dezember gestiegen. Wie das Finanzministerium des Landes am Mittwoch mitteilte, betrug das Plus gegenüber dem Vorjahr 9,3 Prozent.

    Vor allem die Nachfrage aus China und anderen asiatischen Staaten sei gross gewesen. Ökonomen hatten allerdings mit einem Zuwachs von 10,1 Prozent gerechnet, nachdem die japanischen Ausfuhren im November um 16,2 Prozent angezogen waren.

    Die Importe legten im Berichtsmonat um 14,9 Prozent zu - etwas mehr als von Experten erwartet.

    Die Wirtschaft Japans zieht seit sieben Quartalen in Folge an. Insbesondere die florierende Exportwirtschaft und eine rege Investitionstätigkeit sorgen für Schub.

    42 Personen verletzt: Doppelanschlag in Libyen fordert mindestens 27 Tote

    42 Personen verletzt: Doppelanschlag in Libyen fordert mindestens 27 Tote


    TRIPOLIS - In der ostlibyschen Stadt Bengasi wurden bei einem Doppelanschlag mindestens 27 Menschen getötet. Bei einem Doppelanschlag in der ostlibyschen Stadt Bengasi sind mindestens 27 Menschen getötet worden. Zudem wurden rund...

    TRIPOLIS - In der ostlibyschen Stadt Bengasi wurden bei einem Doppelanschlag mindestens 27 Menschen getötet.

    Bei einem Doppelanschlag in der ostlibyschen Stadt Bengasi sind mindestens 27 Menschen getötet worden. Zudem wurden rund 42 Personen verletzt. Einige davon befänden sich in kritischem Zustand, hiess es am Dienstagabend aus Spitalkreisen.

    Autobomben explodierten in der Nähe einer Moschee

    Kurz nacheinander seien im Ortsteil Al-Salmani zwei Autobomben in der Nähe einer Moschee explodiert. Augenzeugen berichteten, dass die erste Bombe explodierte, als Gläubige die Moschee verliessen.

    Eine halbe Stunde später flog in der Nähe ein weiteres Auto in die Luft, als bereits Sicherheitskräfte und zahlreiche Zivilisten vor Ort waren. Unter den Opfern soll auch ein Anführer einer lokalen Miliz sein. Wer für den Anschlag verantwortlich ist, blieb unklar.

    In Bengasi begann 2011 der Aufstand gegen den damaligen Machthaber Muammar al-Gaddafi. In Folge des anschliessenden Bürgerkrieges wurde die Stadt jahrelang heftig umkämpft und stand unter der Kontrolle eines Bündnisses aus überwiegend islamistischen Milizen.

    Im Sommer vergangenen Jahres übernahm der mächtige Militärführer Chalifa Haftar mit seinen Truppen die Kontrolle über die wichtige Hafenstadt. (SDA)

    Was passiert, wenn der US-Präsident per Auto nach Davos fährt? Kapo entscheidet über Trumps Burger-Pause

    Was passiert, wenn der US-Präsident per Auto nach Davos fährt? Kapo entscheidet über Trumps Burger-Pause


    Am Donnerstag kommt Donald Trump nach Davos zum WEF. Um den US-Präsidenten sicher dorthin zu bringen, wird nichts dem Zufall überlassen. Fliegt er, gibts Verspätungen im Flugverkehr. Fährt er, stockts auf der Strasse. Das verschneite Davos gleicht...

    Am Donnerstag kommt Donald Trump nach Davos zum WEF. Um den US-Präsidenten sicher dorthin zu bringen, wird nichts dem Zufall überlassen. Fliegt er, gibts Verspätungen im Flugverkehr. Fährt er, stockts auf der Strasse.

    Das verschneite Davos gleicht einem Hochsicherheitstrakt: Überwachungskameras, bewaffnete Einsatzkräfte, zahlreiche Absperrungen. Die Alpenstadt ist eine Festung!

    Rund 9,5 Millionen Franken kostet die Sicherheit für das Weltwirtschaftsforum (WEF). Darunter fallen auch die An- und Abreise der hohen Gäste. Egal, ob mit dem Helikopter, der Limousine oder dem Zug. Die Kantonspolizei Graubünden ist vorbereitet. Auch auf das Eintreffen von US-Präsident Donald Trump (71).

    US-Agent im Zürcher Tower

    Doch eine Sonderbehandlung wird es für den Milliardär nicht geben. «Ob US-Präsident oder ein anderer WEF-Gast, das Vorgehen ist immer dasselbe. Aber natürlich spielt die Grössenordnung der Delegationen eine Rolle», sagt Roman Rüegg von der Kantonspolizei Graubünden zu BLICK.

    Um für Trumps Sicherheit zu sorgen, wird auch der Secret Service in die Schweiz mitreisen – der persönliche Sicherheitsdienst des US-Präsidenten. Dieser überwacht sogar die Landung der «Air Force One» am Flughafen Zürich. «Ein Agent des amerikanischen Secret Service wird bei uns im Turm stehen und die Landung des Präsidenten überwachen», erklärte Skyguide-Sprecher Vladi Barrosa dem «SRF». 

    Verspätungen und Einschränkungen

    Spielt Petrus mit, wird Trump im extra eingeflogenen Helikopter «Marine One», begleitet von einem baugleichen Modell, Black Hawks und Schweizer Pumas ans WEF fliegen. Wie der damalige US-Vizepräsident Joe Biden (75) vor zwei Jahren. Am Flughafen Zürich warteten damals bereits drei Black-Hawk-Helikopter der Amerikaner und zwei Super Pumas der Schweizer Luftwaffe, um den Vizepräsidenten nach Davos zu eskortieren.

    Die Folgen für den Flugverkehr wegen des Trosses: Verspätungen sind möglich.

    Doch was, wenn ein Wetter-Chaos wie in den letzten Tagen gar keinen Heli-Flug erlaubt? Dann würde Trump in einer gepanzerten Limousine nach Davos chauffiert werden. Im Schlepptau ein riesiger Konvoi aus Secret Service und Schweizer Einsatzkräften. Beim Besuch von Bill Clinton im Jahr 2000 waren es 30 Fahrzeuge! Würde bei Trump sogar die Autobahn gesperrt werden? «Wenn wir mit dem Konvoi unterwegs sind, ist mit vorübergehenden Verkehrseinschränkungen zu rechnen», sagt Rüegg. 

    Cheeseburger-Verbot für Trump?

    Einen Cheeseburger-Zwischenstopp beim Autobahnzentrum Fuchsberg in Wollerau SZ dürfte der US-Präsident zudem nicht befehlen. Clinton legte damals zwar auf der Rückfahrt zum Flughafen eine Pizza-Pause ein, doch das letzte Wort hat die Kantonspolizei Graubünden. Sie entscheidet über die nötige Sicherheit. Wenn diese nicht gegeben ist, könnte sie ein Pit-Stop-Verbot aussprechen. 

    Psychospiel zwischen Federer und Berdych: «Ich weiss, wie man Roger schlägt!»

    Psychospiel zwischen Federer und Berdych: «Ich weiss, wie man Roger schlägt!»


    Nach acht Klatschen von Roger Federer in Folge muss Tomas Berdych was ändern. Federer und sein Coach Severin Lüthi rechnen damit. Roger Federer weiss, wie er Tomas Berdych besiegen kann. Er hat es 19 Mal gemacht. Zuletzt acht Mal in Folge – wobei...

    Nach acht Klatschen von Roger Federer in Folge muss Tomas Berdych was ändern. Federer und sein Coach Severin Lüthi rechnen damit.

    Roger Federer weiss, wie er Tomas Berdych besiegen kann. Er hat es 19 Mal gemacht. Zuletzt acht Mal in Folge – wobei er nur einmal einen Satz verlor: letztes Jahr in Miami, als er zwei Matchbälle abwehrte und dann das Turnier gewann. In den letzten beiden Jahren gewann der 36-jährige Schweizer dreimal an Grand Slams gegen den vier Jahre jüngeren Tschechen: 2017 in Wimbledon und zweimal an den Australian Open. Nur sechs mal verlor Federer – das letzte Mal liegt fünf Jahre zurück. 

    Es gibt also keine Geheimnisse zwischen den beiden. Oder doch? Coach Severin Lüthi stellt Federer lieber vorsichtshalber auf Überraschungen ein. «Wenn ich Berdychs Trainer wäre, würde ich mir überlegen, was ich ändern kann und meinen Spieler  auf eine neue Taktik einstellen. Und wenn es nur Kleinigkeiten sind», sagt der Berner zu Blick.ch. Es sei also eine Art Psychospiel. «Ich überlege mir, was ich an Berdychs Stelle für Konsequenzen aus den vielen Niederlagen ziehen würde und bespreche mit Roger, wie er darauf reagieren könnte.»

    Berdych wegen Rückenproblemen auf Platz 20

    Der vertraut dabei auf die Arbeit seiner beiden Trainer, Seve und Ivan Ljubicic. «Ich sah mir Berdychs Spiele teilweise an, damit ich ein wenig weiss, ob er hier in Melbourne anders spielt als normal. Ob er den Ball früher nimmt, oder anders serviert», erklärt Federer, «aber meine Coaches werden das sicher noch genauer anschauen und analysieren.»

    Dass Lüthi und Federer mit der Vermutung richtig liegen, bestätigt Berdych sogar: «Ich habe bei den letzten Begegnungen gemerkt, dass Roger sein Spiel verändert hat. Ich wüsste gerne, was ich ändern müsste, um den Schlüssel zum Erfolg zu finden.» Um ihn wieder zu finden, meint er wohl. Denn zwei wichtige Partien gingen schliesslich an Berdych: 2012 beim US Open und 2010 in Wimbledon – jeweils in den Viertelfinals. Zählt man Rogers Olympia-Out 2004 in Athen dazu, entpuppte sich der blonde 1,96-Meter Hühne sogar schon dreimal als grosser Spielverderber.

    Vor der neuesten Viertelfinal-Auflage besinnt sich Berdych, der wegen Rückenproblemen auf Platz 20 im Ranking gefallen ist, also auf diese positive Erfahrungen. «Roger ist offensichtlich ein sehr harter Gegner. Aber ich gehe da raus, schwinge mein Racket und versuche an mich zu glauben, dass ich weiss, wie man ihn über fünf Sätze schlägt.» Und wenn Berdych auch noch nicht genau weiss wie – einen Plan hat er bestimmt.

    Die Viertelfinal-Partie zwischen Federer und Berdych können Sie ab ca. 9.30 Uhr live auf BLICK im Ticker und Stream mitverflogen!

    Lawinen, Erdrutsche, Überschwemmungen in der ganzen Schweiz. Aber der Lawinen-Papst Werner Munter sagt: «Wir haben Glück gehabt!»

    Lawinen, Erdrutsche, Überschwemmungen in der ganzen Schweiz. Aber der Lawinen-Papst Werner Munter sagt: «Wir haben Glück gehabt!»


    EVOLÈNE VS - Die Lawinen könnten sogar grösser werden als im Katastrophen-Winter 1999, sagt der Walliser Experte. Doch die Schweiz habe seitdem viel dazugelernt – und am Ende auch eine gehörige Portion Glück gehabt. Werner...

    EVOLÈNE VS - Die Lawinen könnten sogar grösser werden als im Katastrophen-Winter 1999, sagt der Walliser Experte. Doch die Schweiz habe seitdem viel dazugelernt – und am Ende auch eine gehörige Portion Glück gehabt.

    Werner Munter (76) steckt selbst mittendrin im meterhohen Schnee. Arolla, ein Ortsteil von Evolène VS, liegt auf 2000 Meter Höhe. Es ist eingeschneit und abgeschnitten von der Aussenwelt. «Hier sind seit November viereinhalb Meter runtergekommen», sagt Munter. Richtige Sorgen habe sich der Lawinen-Papst zeitweilig gemacht. «Gott sei Dank wurde es nicht so warm wie angekündigt, sonst wäre hier der Teufel los gewesen», sagt Werner Munter. Einer Lawinen-Katastrophe ist die Schweiz knapp entkommen.

    Doch: Das winterliche Damoklesschwert hängt noch immer über dem Alpengebiet. Vom Wallis über den Gotthard bis zum Engadin herrschte gestern weiterhin Chaos – Lawinen drohten nach wie vor. So meldete das Lawinenbulletin auch gestern noch Gefahrenstufe vier.

    Immerhin: Für die nächsten Tage ist leichte Entspannung angesagt. «Die Gefahrenstufe wird auf drei herabgesetzt. Die Situation ist bis zum Wochenende nicht mehr kritisch», sagt Lawinen-Prognostiker Benjamin Zweifel vom Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos (SLF). 

    Im Lawinenwinter 1999 gingen 1550 Schaden-Lawinen runter

    Der Blick in den Schnee erinnert Werner Munter an den Lawinenwinter 1999. Damals gingen 1550 Schaden-Lawinen runter. Sie töteten 17 Menschen, zerstörten ganze Waldgebiete. «Die Situation war damals eine ganz andere», sagt Werner Munter. Er erinnert sich: «Erst fielen nur 50 Zentimeter Schnee, es folgte Regen. Dann kamen die schweren Lawinen!» Der grosse Schnee habe erst danach eingesetzt. 

    «Dieses Mal ist es anders. Wir haben seit Wochen viel Schnee», sagt Werner Munter. «Auch wenn er in Etappen fiel und sich setzen konnte, gibt es kein Grund zur völligen Entwarnung.» Würde jetzt Regen folgen, dann, so der Lawinen-Experte, könnte es zu noch grösseren Lawinen kommen als vor 20 Jahren. «Dann wären die Lawinen von 1999 im Vergleich nur ein Klacks», sagt Munter.

    Zum Wochenende gibt es nochmals 50 Zentimeter Neuschnee

    Aus dem Katastrophen-Winter von damals habe die Schweiz viel gelernt. «In den von Lawinen gefährdeten Gebieten wurden die Stromleitungen unterirdisch gezogen. Das schützt vor Blackouts», sagt der Walliser. Und: Man habe vermehrt Gasex-Sprenganlagen an die Hänge gesetzt. «Diese Gasdepots können ferngezündet werden», sagt Werner Munter. «Das erlaubt das künstliche Auslösen von Lawinen auch bei Schneefall, wenn die Helikopter nicht abheben können.»

    Zuversichtlich zeigt sich hingegen Benjamin Zweifel vom SLF: «Ab Freitag soll es streckenweise zu neuen Niederschlägen kommen. Vielleicht müssen wir nochmals die Gefahrenstufen erhöhen. Wir rechnen mit allenfalls noch 50 Zentimeter Neuschnee.»

    Drama um tote Jasmina (†1) noch immer ungeklärt: Grosi nimmt verdächtigte Eltern in Schutz

    Drama um tote Jasmina (†1) noch immer ungeklärt: Grosi nimmt verdächtigte Eltern in Schutz


    STAAD SG - Im August 2015 entdecken die St. Galler Behörden in Staad SG eine Kinderleiche. Seither laufen die Ermittlungen. Die Eltern Jessica T. und Hanspeter H. sind längst wieder auf freiem Fuss. Jetzt nimmt eine Angehörige die...

    STAAD SG - Im August 2015 entdecken die St. Galler Behörden in Staad SG eine Kinderleiche. Seither laufen die Ermittlungen. Die Eltern Jessica T. und Hanspeter H. sind längst wieder auf freiem Fuss. Jetzt nimmt eine Angehörige die beiden in Schutz.

    Die Ermittlungen ziehen sich weiter dahin. Seit mittlerweile zweieinhalb Jahren untersuchen die St. Galler Behörden den Tod der kleinen Jasmina (†1) in Staad SG. Beamte entdeckten damals den leblosen Babykörper im Keller der Eltern Hanspeter H.* (54) und Jessica T.* (34).

    Der schlimme Verdacht: Jasmina dürfte schon längere Zeit tot gewesen sein. «Ihr Zustand liess eine sofortige Identifikation nicht zu», teilte die St. Galler Polizei kurz nach dem Leichenfund mit. Schon einige Wochen nach den tragischen Ereignissen wurden die Eltern wieder aus der Untersuchungshaft entlassen (BLICK berichtete). Seitdem ist es rund um den Fall verdächtig ruhig geworden.

    «Dinge, die passieren können!»

    Die Frage, weshalb Jasmina sterben musste, ist weiterhin unbeantwortet. Andrea T.* (54), die Mutter von Jessica T., gibt an, mit ihrer Tochter und Hanspeter H. nicht gross über das Vorgefallene gesprochen zu haben. Dann wird Jasminas Grosi geheimnisvoll: «Ich habe mal gelesen, wie es dazu kam. Es war so, wie es manchmal im Leben passiert, wenn Kinder klein sind. Da gibt es bestimmte Dinge, die passieren können. Ab dann war es für mich eigentlich erledigt!»

    Andrea T. nimmt im Gespräch mit BLICK insbesondere Vater Hanspeter immer wieder vehement in Schutz. «Er hat sich nicht falsch verhalten. Er wurde mit 50 Jahren Vater, war unerfahren, hilflos und musste sich auf bestimmte Dinge verlassen», sagt sie. 

    Starb Jasmina eines natürlichen Todes?

    Immer wieder spricht Andrea T. von «Dingen». Was sie genau damit meint, verrät sie nicht. Auch auf die Frage, ob Jasmina eines natürlichen Todes verstorben sein könnte, geht die Frau nicht näher ein.

    Auffällig ist auch die Kehrtwende in ihren Aussagen. «Ich habe die Kesb schon vor Monaten gewarnt, doch man hat meine Hinweise ignoriert», sagte Andrea T. kurz nach dem Babyfund zu BLICK. «Die Kesb hat mich im Stich gelassen», ärgerte sie sich damals. Auch kritisierte sie Hanspeter H. vehement. Die beiden Halbgeschwister von Jasmina, die bei ihr leben, hätten vor ihm Angst gehabt, sagte Andrea T. noch im August 2015.

    Eltern kommen wegen Tötung vor Gericht

    Heute will das Grossmami nichts mehr davon wissen: «Beide wollten für Jasmina nur das Beste!» Das Rätsel um den Tod des Kindes sei keineswegs so spektakulär, wie es auf den ersten Blick wirke. Die Vorwürfe seien meilenweit von einer «Hollywood-Story» entfernt.

    Anders tönt es bei der St. Galler Staatsanwaltschaft. «Wir gehen weiterhin von einem mutmasslichen Tötungsdelikt aus», sagt Mediensprecher Roman Dobler. Die Beweisführung sei in diesem Fall äusserst anspruchsvoll, begründet er die lange Verfahrensdauer.

    Die Anklage dürfte dereinst auf eventualvorsätzliche oder fahrlässige Tötung lauten. Das Verfahren könnte in diesem Frühling endlich abgeschlossen sein.

    * Namen der Redaktion bekannt

    «Ich dachte, ich würde viel mehr leiden»: BLICK-Kilo-Killer verbuchen erste Diät-Erfolge

    «Ich dachte, ich würde viel mehr leiden»: BLICK-Kilo-Killer verbuchen erste Diät-Erfolge


    Drei Journalisten, drei Monate Zeit und drei verschiedene Diätrezepte – bei den BLICK-Kilo-Killern wird fleissig abgenommen. Doch welche Diät macht bisher das Rennen? Während bei den einen die Kilos nur schon vom Zuhören purzeln, können die...

    Drei Journalisten, drei Monate Zeit und drei verschiedene Diätrezepte – bei den BLICK-Kilo-Killern wird fleissig abgenommen. Doch welche Diät macht bisher das Rennen?

    Während bei den einen die Kilos nur schon vom Zuhören purzeln, können die anderen gar nicht genug Klimmzüge machen: Die BLICK-Journalisten Silvia Tschui (43), Lorenz Keller (39) und Ramona De Cesaris (26) testen jeweils eine von drei verschiedenen Diäten – und können erste Erfolge aber auch Niederlagen verbuchen.

    Salat und Trockenfleisch für Lorenz Keller (39)

    Digitalredaktor Lorenz Keller (39) lebt seit einer Woche nach der Hollywood-Diät. Heisst: Er hungert sich mit nur 500 Kalorien täglich zum Wunschgewicht und erhält nebenbei noch Aminosäuretropfen, um fit zu bleiben.

    Und diese scheinen zu wirken: «Ich fühle mich erstaunlich fit, sogar beim Sport merkte ich keinen Unterschied zu sonst», so Keller. Auch Hunger habe er trotz der radikalen Reduzierung der Kalorien nicht. «Ich dachte, ich muss viel mehr leiden. Schwierig wird es nur, wenn ich Lust auf Pizza oder etwas Süsses habe.»

    Seinen Menüplan einzuhalten, den er mit der Ernährungsberaterin Martina Muraro zusammengestellt hat, bedeute zwar einen grossen zeitlichen Aufwand – dafür könne er ihn auch geniessen. «Es gibt viel Salat, Gemüse, Fisch und Trockenfleisch, das mag ich sehr gerne», sagt Keller.

     

    Ramona De Cesaris (26) übt Klimmzüge

    Klimmzüge, Kniebeugen und Gewichte stemmen – das ist das Erfolgsrezept der Crossfit-Diät. Videojournalistin Ramona De Cesaris (26) testet für BLICK das sportliche Abnehmprogramm. Vier- bis sechsmal pro Woche trainiert sie im Fitnessstudio.

    «Auch wenn das Training sehr anstrengend ist – ich merke schon im Arbeitsalltag, dass ich weniger schnell ausser Atem komme, wenn ich Kamera und Stativ herumtrage», sagt De Cesaris. Am schwersten fallen ihr noch die Klimmzüge: «Beinarbeit ist einfacher, meine Arme muss ich noch an den Ringen trainieren.»

    Doch zum Abnehmen hat das Crossfit bisher offenbar noch nicht viel beigetragen. «Ich verzichte zwar mittlerweile auch auf Kohlenhydrate – aber ich habe trotzdem das Gefühl, dass ich zugenommen habe», so die Videojournalistin. Ob dem wirklich so ist, wird sich in den nächsten Wochen auf der Waage zeigen.

     

    Dank Hypnose hat Silvia Tschui (43) nur noch Lust auf Frisches und Gesundes

    SonntagsBlick-Redaktorin Silvia Tschui (43) packt das Abspecken psychisch an. Durch regelmässige Hypnosesitzungen und mit Hypnosehörspielen soll sie sich angewöhnen, gesünder zu essen und weniger Lust auf Fett und Kohlenhydrate zu verspüren.

    Und das funktioniert laut Tschui überraschend gut. «Ich habe von selbst aufgehört, Nudeln, Kartoffeln und Reis zu essen», sagt die Redaktorin stolz. Sie merke zwar schon, dass sie während der Hypnose manipuliert werde, der Effekt sei aber trotzdem da.

    «Ich fühle mich auch schneller satt und bin generell entspannter», so Tschui. Dass die Hypnosetherapie so gut klappen würde, hätte sie niemals erwartet. Wie viel sie damit schon abgenommen hat, weiss die 43-Jährige noch nicht. «Ich bin gespannt!», sagt sie.

     

    Serie Teil 3 – Transmenschen, die in der Schweiz für mehr Akzeptanz kämpfen: Sie machten aus anders normal

    Serie Teil 3 – Transmenschen, die in der Schweiz für mehr Akzeptanz kämpfen: Sie machten aus anders normal


    Alecs Recher, Nadia Brönimann, Claudia Sabine Meier, Rebecca Burkhardt, Jil Lüscher und viele andere setzen sich für eine Sensibilisierung der Gesellschaft in Sachen Transgender ein. Mit beträchtlichen Erfolgserlebnissen. Die landesweit bekannte...

    Alecs Recher, Nadia Brönimann, Claudia Sabine Meier, Rebecca Burkhardt, Jil Lüscher und viele andere setzen sich für eine Sensibilisierung der Gesellschaft in Sachen Transgender ein. Mit beträchtlichen Erfolgserlebnissen.

    Die landesweit bekannte Transfrau Eve-Claudine Lorétan alias Coco (†29), die sich 1998 das Leben nahm, ist auch am damaligen Zeitgeist zerbrochen (BLICK berichtete gestern). Global betrachtet ist die Situation heute noch verheerend. Seit 2008 sind in Europa 87 Transmenschen ermordet worden. 21 Länder erzwingen Sterilisierungen, damit der offizielle Geschlechtseintrag geändert werden kann. In der Schweiz ist die Akzeptanz in den letzten 20 Jahren gestiegen. Alecs Recher, Leiter der Rechtsberatung vom Transgender Network Switzerland und bis vor kurzem auch Co-Präsident von Transgender Europe: «Transmenschen sind heute nicht mehr allein und isoliert. Die Community ist gewachsen und hat sich in den letzten Jahren immer mehr organisiert. Es gibt zudem spezialisierte Beratungen, die wirklich unterstützend sind. Dadurch hat auch die Sichtbarkeit der Transgender-Community zugenommen. Und diese Sichtbarkeit verbessert wiederum die gesellschaftliche Akzeptanz.»

    «Transmenschen haben mit Gewalt zu kämpfen»

    Die rechtliche Lage schätzt Recher so ein: «Vor allem die Änderung des Namens und des amtlichen Geschlechts wurde in den letzten Jahren vereinfacht. 2010 haben fast alle Gerichte in der Schweiz noch eine operative Sterilisation vorausgesetzt für die Änderung des amtlichen Geschlechts, heute wird das meistens nicht mehr verlangt.» Zum täglichen Leben sagt Recher: «Das Erleben im Alltag ist sehr individuell und hängt oft vom eigenen Umfeld ab. Transmenschen, denen man ansieht, dass sie Trans sind, haben im Alltag meistens mehr mit Gewalt zu kämpfen, vor allem auch im öffentlichen Raum. Sie erfahren körperliche Gewalt, werden angespuckt und diskriminiert. Deshalb ist für viele eben auch die Änderung des Namens und des amtlichen Geschlechts so wichtig.» 

    Engagements auf medialer und politischer Ebene 

    Nadia Brönimann (48) setzt sich ebenfalls öffentlich für die Sache ein. Sie hat an zwei Büchern über ihr Leben mitgewirkt, 2004 erschien der Film «Wie Christian zu Nadia wurde». Claudia Sabine Meier (49) führte 12 Jahre lang das Resort-Hotel Schwefelbergbad BE. Sie erwirkte 2011 eine einfachere Namensänderung im Kanton Bern. 2012 setzte sie sich für den Präzedenzfall ein, die Geschlechteränderung auf gutachterlichen Ebene vollziehen zu können. Rebecca Burkhardt (59) und Jil Lüscher (60) engagieren sich politisch. CVP-Mitglied Burkhardt kandidierte 2016 für das Basler Kantonsparlament. Zwischen 2009 und 2011 war sie als Basil Burkhardt Synodalpräsident und somit oberster Basler Katholik. Die parteilose Jil Lüscher aus Zofingen kandidierte ebenfalls 2016 für den Aargauer Regierungsrat.

    «Transmenschen haben den gleichen Respekt und die gleichen Rechte verdient» 

    Auf die Frage, welche Veränderungen noch dringend nötig seien, sagt Alecs Recher: «Am wichtigsten ist, dass sich die Einstellung in den Köpfen der Menschen zum Thema Transgender ändert. Transmenschen sind einfach Menschen, die den gleichen Respekt und die gleichen Menschenrechte verdient haben. Transmenschen sollen nicht den Job verlieren, die Familie soll sich nicht abwenden und Ärzte sollen nicht mehr die Genitalien anschauen wollen, wenn ein Transmensch sich ein Bein bricht.» 

    Lesen Sie morgen: Transgender – Das Pop-Phänomen

    CS-Präsident Urs Rohner kritisiert Ungleichheit: Haben Demokratien ausgedient, Herr Rohner?

    CS-Präsident Urs Rohner kritisiert Ungleichheit: Haben Demokratien ausgedient, Herr Rohner?


    Demokratien befinden sich unter Druck. Zu diesem Schluss kommt die CS in einer Studie, die sie gestern am WEF vorstellte. CS-Präsident Urs Rohner erklärt die Gründe. Der Sieg von Trump hat die Wirtschaftsführer aufgerüttelt. In einer gestern am...

    Demokratien befinden sich unter Druck. Zu diesem Schluss kommt die CS in einer Studie, die sie gestern am WEF vorstellte. CS-Präsident Urs Rohner erklärt die Gründe.

    Der Sieg von Trump hat die Wirtschaftsführer aufgerüttelt. In einer gestern am WEF vorgestellten Studie kommt die CS zum Schluss, dass sich Demokratien in einer tiefen Krise befinden. Bei der Suche nach Gründen kommt CS-Präsident Urs Rohner (58) zu ähnlichen Ergebnissen wie Linke und Gewerkschafter: Die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich ist für ihn Teil des Problems.    

    BLICK: Herr Rohner, die Wirtschaft boomt, aber Demokratien stehen unter Druck. Wo sehen Sie die Gründe?
    Urs Rohner: Weltweit ist die Anzahl demokratischer Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg markant gestiegen, seit Beginn des 21. Jahrhunderts sinkt sie jedoch. Teilweise ist dies das Resultat von zunehmend ungleichmässiger Vermögensverteilung. Gleichzeitig werden wichtige Elemente der demokratischen Ordnung durch nationalistisch-populistische Strömungen zum eigenen Vorteil genutzt. So handeln direkt gewählte Politiker immer wieder gegen wichtige demokratische Werte, beispielsweise gegen eine unabhängige Justiz. Dies entkräftet langfristig das Fundament der Demokratie.

    Welchen Einfluss hatte die Finanzkrise? 
    Die Vermögensungleichheit nimmt seit der Finanzkrise zu, teilweise aufgrund der expansiven Geldpolitik, von der die oberen Vermögensschichten überproportional profitieren konnten. Wenig hilfreich ist auch, dass wir den Erfolg unserer Gesellschaften anhand von Wachstumsdaten beurteilen, die Vermögens- und Einkommensverteilung ausser Acht lassen.

    China ist eine Diktatur, aber extrem erfolgreich. Werden autoritäre Staatsformen Demokratien ablösen?
    China ist ein sozialistisch geführter Staat, der sich zunehmend an einer liberalen Wirtschaftsordnung orientiert. Selbstverständlich gibt es freie – oder teilweise freie – Marktwirtschaft nicht nur als Begleiterscheinung demokratischer Ordnung, sondern auch bei anderen Staatsformen.

    Wo steht die Schweiz?
    Die Schweiz verfügt über eine lange demokratische Tradition und gehört zu den 19 als «vollständige Demokratien» definierten Ländern. Allerdings haben auch wir in der Schweiz beispielsweise mit senkender Wahlbeteiligung zu kämpfen.

    Atletico muss die Segel streichen: Sevilla steht im Cup-Halbfinal

    Atletico muss die Segel streichen: Sevilla steht im Cup-Halbfinal


    Sevilla haut Atletico Madrid im Viertelfinal der Copa del Rey raus. Sevilla – Atletico Madrid 3:1 (Hinspiel 2:1)Nach der 1:2-Heimniederlage im Hinspiel steht Atletico mit dem Rücken zur Wand. Was das Team von Diego Simeone anstrebt? Ein früher...

    Sevilla haut Atletico Madrid im Viertelfinal der Copa del Rey raus.

    Sevilla – Atletico Madrid 3:1 (Hinspiel 2:1)
    Nach der 1:2-Heimniederlage im Hinspiel steht Atletico mit dem Rücken zur Wand. Was das Team von Diego Simeone anstrebt? Ein früher Führungstreffer. Was passiert? Das Gegenteil! Mit dem ersten Angriff – 25 Sekunden sind absolviert – biegt die Platzmannschaft durch das 1:0 von Escudero auf die Siegerstrasse ein. Zwar gleicht Griezmann das Spiel in der 13. Minute mit einem herrlichen Weitschuss-Volley aus, doch die Wende gelingt nicht. Banega (48.) per Elfmeter und Sarabia (79.) beenden Atleticos Copa-Abenteuer. 

    Am Mittwoch

    19 Uhr: Deportivo Alaves – Valencia (Hinspiel 1:2)

    21.30 Uhr: Real Madrid – Leganes (Hinspiel 1:0)

    Am Donnerstag

    21.30 Uhr: Barcelona – Espanyol (Hinspiel 0:1)

    Volkswirtschaft: US-Senat billigt Powell als neuen Fed-Chef

    Volkswirtschaft: US-Senat billigt Powell als neuen Fed-Chef


    Washington – Der US-Senat hat die Nominierung von Jerome Powell zum neuen Chef der Notenbank Fed gebilligt. Die Abgeordneten folgten mit ihrem Entscheid am Dienstagabend einem Vorschlag von Präsident Donald Trump. Der Jurist und frühere...

    Washington – Der US-Senat hat die Nominierung von Jerome Powell zum neuen Chef der Notenbank Fed gebilligt. Die Abgeordneten folgten mit ihrem Entscheid am Dienstagabend einem Vorschlag von Präsident Donald Trump.

    Der Jurist und frühere Investmentbanker sitzt seit 2012 im Fed-Direktorium und kann nun Nachfolger von Janet Yellen werden, deren Amtszeit am 3. Februar endet. Experten erwarten sich von ihm eine Fortsetzung des bisherigen geldpolitischen Kurses.

    Der Senat hatte sich bereits am Nachmittag (Ortszeit) mit einer Mehrheit von 84 zu zwölf Stimmen dafür ausgesprochen, die Debatte über Powell zu verkürzen und damit den Weg für die Abstimmung freizumachen. Der 64-Jährige ist weitgehend unumstritten. Geldpolitisch steht er Yellen nahe und teilte in den vergangenen Jahren ihre Ansicht, dass die im historischen Vergleich niedrige Inflation nur behutsame Erhöhungen der Leitzinsen zulässt.

    Die Fed-Mitglieder wollen ihre Geldpolitik langsam normalisieren und hoben im vergangenen Jahr die Zinsen dreimal an. In diesem Jahr könnten weitere Zinsschritte folgen.

    Halbfinal des englischen Liga-Cups: Bristol bietet ManCity lange Paroli

    Halbfinal des englischen Liga-Cups: Bristol bietet ManCity lange Paroli


    Manchester City steht als erstes Team im Endspiel des englischen Liga-Cups. Der Premier-League-Leader eliminiert Bristol. Bristol City – Manchester City 2:3 (Hinspiel 1:2)Wie schon im Hinspiel ist das Liga-Cup-Duell für Manchester City gegen Bristol...

    Manchester City steht als erstes Team im Endspiel des englischen Liga-Cups. Der Premier-League-Leader eliminiert Bristol.

    Bristol City – Manchester City 2:3 (Hinspiel 1:2)
    Wie schon im Hinspiel ist das Liga-Cup-Duell für Manchester City gegen Bristol alles andere als ein Selbstläufer. Der Zweitligist verkauft seine Haut auch auf heimischem Grund teuer. Obwohl die Übermannschaft Pep Guardiolas durch Sané (43.) und Agüero (49.) 2:0 in Führung geht, stecken die «Robins» den Kopf nicht in den Sand. Pack (64.) und Flint (94.) hauchen dem Match nochmals Leben ein. In den Schlussminuten strebt Bristol den Führungstreffer und folglich die Verlängerung an – doch De Bruyne (96.) macht den Sack endgültig zu. 

    Am Mittwoch

    Arsenal – Chelsea (Hinspiel 0:0)

    BH-los bei -4 Grad: Blanca Blanco hat schon wieder die falschen Kleider an

    BH-los bei -4 Grad: Blanca Blanco hat schon wieder die falschen Kleider an


    Blanca Blanco greift im Kleiderschrank wieder einmal daneben, der Kardashian-Clan posiert in Unterwäsche und David Hasselhoff zeigt seine behaarte Brust. Willkommen zu den Foto-Storys des...

    Blanca Blanco greift im Kleiderschrank wieder einmal daneben, der Kardashian-Clan posiert in Unterwäsche und David Hasselhoff zeigt seine behaarte Brust. Willkommen zu den Foto-Storys des Tages!

    Hawaiis Gouverneur erklärt späte Raketen-Entwarnung: «Ich kannte mein Twitter-Passwort nicht»

    Hawaiis Gouverneur erklärt späte Raketen-Entwarnung: «Ich kannte mein Twitter-Passwort nicht»


    Ein falscher Raketenalarm sorgte Mitte Januar für 38 Minuten Todesangst auf Hawaii. Jetzt rechtfertigte sich Gouverneur David Ige: Grund für die späte Entwarnung war eine technische Panne. Es waren wohl die längsten 38 Minuten für die Menschen auf...

    Ein falscher Raketenalarm sorgte Mitte Januar für 38 Minuten Todesangst auf Hawaii. Jetzt rechtfertigte sich Gouverneur David Ige: Grund für die späte Entwarnung war eine technische Panne.

    Es waren wohl die längsten 38 Minuten für die Menschen auf Hawaii. Ein falscher Raketenalarm auf der US-Insel sorgte am 13. Januar für Todesangst: Per Push-Nachricht informierte der Katastrophenschutz des US-Bundesstaates Millionen Menschen über eine «Rakete im Anflug». Dies sei keine Übung, die Bevölkerung solle Schutz suchen.

    Es war tatsächlich keine Übung – aber dafür ein kompletter Fehlalarm. Jetzt rechtfertigte sich der hawaiianische Gouverneur David Ige für die späte Entwarnung, die erst eine knappe Dreiviertelstunde später erfolgte. Und das, obwohl er über den Fehlalarm fast umgehend informiert war: Er habe schlicht das Passwort für seinen Twitter-Account nicht gekannt und darum erst später die erlösende Nachricht an die Bevölkerung absetzen können. 

    Laut Medienberichten sagte der Gouverneur, dass er nach dem Fehlalarm umgehend mit dem hawaiianischen Krisenmanagement Kontakt aufgenommen habe. «Ich muss zugeben, dass ich meine Twitter-Login-Daten zu der Zeit nicht kannte. Das habe ich mittlerweile geändert.» Es sei jetzt alles auf seinem Smartphone installiert, um schneller über die sozialen Netzwerke kommunizieren zu können.

    Die Bevölkerung hatte sich schon länger vor einem Raketenangriff durch Nordkorea gefürchtet und die Warnung auch deswegen ernst genommen. Videos zeigen Panikreaktionen in der Bevölkerung. (kin)

    CNN Money Switzerland startet am Mittwoch: Vier Engel für Ex-SRF-Mann Urs Gredig

    CNN Money Switzerland startet am Mittwoch: Vier Engel für Ex-SRF-Mann Urs Gredig


    Morgen startet CNN Money Switzerland. Chefredaktor Urs Gredig erklärt, warum man auf internationale Anchors setzt. Pünktlich zum WEF gehts los: Morgen startet der neue TV-Sender CNN Money Switzerland mit seinem Programm. Man wolle als erster...

    Morgen startet CNN Money Switzerland. Chefredaktor Urs Gredig erklärt, warum man auf internationale Anchors setzt.

    Pünktlich zum WEF gehts los: Morgen startet der neue TV-Sender CNN Money Switzerland mit seinem Programm. Man wolle als erster nationaler englischsprachiger Multimedia-Wirtschaftskanal die Lücke für eine auf die Schweiz fokussierte Plattform schliessen, sagt Chefredaktor Urs Gredig (47) zu BLICK. «Diesem Aspekt tragen wir Rechnung, indem wir für die Schweiz relevante Themen vertieft analysieren und sowohl aus schweizerischer als auch aus internationaler Perspektive beleuchten.»

    Martina Fuchs arbeitete in Peking und Dubai

    Das zeigt sich auch bei den Moderatorinnen: Drei von ihnen stammen aus dem Ausland – und auch die einzige Schweizerin, Martina Fuchs (35), hat ihre Karriere bisher vor allem im Ausland absolviert, spricht unter anderem Arabisch und Chinesisch.

    Fuchs war als Senior Business Reporter für CCTV in Peking sowie für Reuters TV in London und Dubai tätig, berichtete über die wichtigsten Ereignisse aus der Wirtschaftswelt wie das World Economic Forum (WEF) in Davos oder den G20-Gipfel in Hangzhou.

    Kolleginnen stammen aus den USA und Grossbritannien

    Ihre Kolleginnen stammen alle aus dem englischsprachigen Raum: Amanda Kayne (36) ist Britin, war bereits für das Sendegefäss World Business Report der BBC sowie für CNBC Europe im Einsatz. Zuletzt arbeitete sie für die Bank Julius Bär. Auch Hannah Wise (39) stammt aus Grossbritannien. Sie moderierte bei France 24 in Paris die morgendliche Nachrichtensendung, berichtete über wichtige Ereignisse wie den Arabischen Frühling und die griechische Schuldenkrise. Auch an der Hochzeit von Prinz William (35) und Herzogin Kate (36) in London war sie im Einsatz. 

    Die vierte im Bunde, Ana Maria Montero (44), ist US-Amerikanerin mit spanischen Wurzeln, verbrachte ihre Lehrjahre bei CNN, wo sie über die Jahre zur Hauptmoderatorin avancierte und ihre eigene tägliche Sendung in Los Angeles moderierte. Die vier Journalistinnen werden täglich im Rahmen der Sendung «The Swiss Pulse» von 18 bis 21 Uhr zu sehen sein.

    Das WEF ist die ideale Plattform zum Start

    Er sei nervös vor dem Start, sagt Urs Gredig. «Wir machen gerade noch den letzten Schliff. Aber ich bin sicher, dass es gut kommt!» Dass sie sich das WEF als Startpunkt ausgesucht hätten, sei Absicht. «Für uns die ideale Plattform mit Wirtschaft und Politik, und der Schweiz im internationalen Kontext. Das sind genau unsere Themen», erklärt er. Und fügt an: «Der Traum wäre natürlich ein Interview mit Donald Trump. Vielleicht können wir ihn irgendwo abfangen, ich als Davoser kenne den Ort ja sehr gut», sagt er. «Aber dass es mit einem Interview klappt, ist eher unrealistisch.»

    Seine Aufgabe als Chefredaktor sei, beim Sender thematisch die Fäden zu ziehen und das Team zusammenzuhalten, erklärt er weiter. Dass als Anchors vier Frauen im Einsatz seien, sei ein Zufall, so Gredig. «Das ist unbewusst passiert», erklärt er. «Wir haben keine Statuten, wo steht: Es dürfen nur Frauen moderieren. Sprich: Das Geschlecht ist sekundär. Aber ich bin überzeugt davon, dass es die vier besten sind!» Und trotz ihres internationalen Backgrounds hätten alle einen Bezug zur Schweiz: «Auch die anderen drei leben schon seit einer Weile hier und sprechen Deutsch.»

    Und wie ist für ihn die Zusammenarbeit mit den vier Anchors? «Ich bin nicht der Hahn im Korb», so Gredig lachend. «Ich empfinde es nicht als so besonders speziell, es ist Business as usual. Aber ich bin dennoch sehr froh um die vier Frauen. Sie sorgen für eine sehr angenehme und vermutlich weniger kompetitive Atmosphäre, als sie unter Männern herrschen würde.» (wyt)

    Lehrer Bert S. (77) erschoss seine Frau (†73) in Stansstad: «Was ist nur in dich gefahren?»

    Lehrer Bert S. (77) erschoss seine Frau (†73) in Stansstad: «Was ist nur in dich gefahren?»


    Vergangenen Freitag tötete der ehemalige Lehrer Bert S.* (77) seine Frau (†73). Was ihn zur Tat trieb, ist noch immer unklar. Auch sein ehemaliger Schüler Christoph L. findet keine Erklärung. Bert S. (77) war ein energischer Lehrer, als er vor rund...

    Vergangenen Freitag tötete der ehemalige Lehrer Bert S.* (77) seine Frau (†73). Was ihn zur Tat trieb, ist noch immer unklar. Auch sein ehemaliger Schüler Christoph L. findet keine Erklärung.

    Bert S. (77) war ein energischer Lehrer, als er vor rund 35 Jahren die Schüler der sechsten Klasse der Primarschule in Mathe, Deutsch, Englisch und Turnen unterrichtete. «Er war streng, aber er hat uns gefördert und auf eine gute Art aufs Berufsleben vorbereitet.» Das sagt sein ehemaliger Schüler Christoph L. (51) zu BLICK.

    Am vergangenen Freitagabend erschoss Bert S. seine Ehefrau (†73) in Stansstad. Danach rief er die Polizei und liess sich von den Beamten widerstandslos festnehmen. Das Motiv – unklar. Die Staatsanwaltschaft schweigt bisher. 

    «Das ist für mich nicht nachvollziehbar»

    «Nie im Leben hätte ich gedacht, dass er zu so etwas fähig ist», sagt Christoph L. erschüttert. Zwar sei mal ein Kreidestück oder ein Schlüsselbund geflogen, wenn er als Schüler «Seich im Unterricht» gemacht habe – aber ein Tötungsdelikt? «Das ist für mich nicht nachvollziehbar.»

    Auch Walter Achermann, der S. schon aus Kindertagen kannte, versucht zu verstehen, was den ehemaligen Lehrer zu der Tat trieb. «Ich glaube, der Schuss war eine Verzweiflungstat», vermutet er, wie die «Luzerner Zeitung» schreibt. Seines Wissens sei die Ehefrau von S. krank gewesen. Und Bert S. selber leide an Krebs. 

    Sohn verneint Verzweiflungstat

    Dass es sich um eine Verzweiflungstat handelte, verneint Jean-Claude S. (40), der Sohn des Ehepaars. Auf die Frage, ob seine Mutter krank war, sagte er zu BLICK: «Sie war gesund.»

    «Es ist unbegreiflich. Nie hätte ich meinem langjährigen Musikerkollegen eine solche Tat zugetraut», sagt auch Andy L. Lütolf zur «Luzerner Zeitung». In den 1970er-Jahren stand er zusammen mit S. auf der Bühne. Seine Aussage deckt sich mit der des Sohnes, denn von einer Krebserkrankung habe Lütolf nichts gewusst.

    «Das darf nicht wahr sein!»

    Als Christoph L. von dem Vorfall in Stansstad las und ihm bewusst wurde, dass es sich dabei um seinen alten Klassenlehrer handelte, habe er nur gedacht: «Das darf nicht wahr sein!» Am liebsten würde er Bert S. fragen: «Was ist nur in dich gefahren?» Nachdenklich fügt L. hinzu: «Das zeigt wieder mal, dass man nie in einen Menschen hineinblicken kann.»

    Emmentaler sammeln zu viele Strafen: Seeländer stoppen SCL-Siegesserie

    Emmentaler sammeln zu viele Strafen: Seeländer stoppen SCL-Siegesserie


    Vier Spiele in Serie waren die Emmentaler ungeschlagen – jetzt ist Schluss! Biel zieht den Tigers die Zähne. Zug gewinnt souverän und Lausanne schlägt den Leader. EHC Biel – SCL Tigers 3:1Das Spiel: Die SCL Tigers verpassen in Biel eine goldene...

    Vier Spiele in Serie waren die Emmentaler ungeschlagen – jetzt ist Schluss! Biel zieht den Tigers die Zähne. Zug gewinnt souverän und Lausanne schlägt den Leader.

    EHC Biel – SCL Tigers 3:1
    Das Spiel: Die SCL Tigers verpassen in Biel eine goldene Gelegenheit, mit dem achtplatzierten Servette gleichzuziehen – und kassieren die erste Pleite nach zuletzt vier Siegen in Serie. Schon nach 13 Minuten spricht nicht mehr viel für die Emmentaler. Anton Gustafsson hebelt mit einem wuchtigen Check Biels Nicholas Steiner aus, trifft diesen wohl mit der Schulter am Kopf und kassiert eine Spieldauer-Disziplinarstrafe. Die Seeländer, die ohne den kranken Stamm-Goalie Jonas Hiller antreten, führen zu diesem Zeitpunkt dank eines Pedretti-Treffers bereits mit 1:0. Doch statt in Überzahl auf 2:0 zu erhöhen, kassiert Biel tatsächlich den Ausgleich. Marc-Antoine Pouliot verliert das Bully gegen Yannick-Lennart Albrecht, der spielt zu Eero Elo und dessen Schuss wird noch von Biel-Kreis abgelenkt. Doch Langnau macht danach zu wenig. Und Fabian Lüthi gelingt nach einem Nils-Berger-Fehler nach 26 Minuten das Game-Winning-Tor. Toni Rajala trifft dann eine Zehntelsekunde vor Schluss noch ins leere Gehäuse.

    Der Beste: Elien Paupe (Biel): Der Ersatz-Keeper ersetzt Jonas Hiller tadellos, behält stets die Übersicht.

    Die Pflaume: Nils Berger (SCL Tigers): Sein Rückpass landet beim Gegner und führt zum 1:2.

    Das Spiel zum Nachlesen im Ticker.

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    EV Zug – ZSC Lions 3:1

     

    Das Spiel: Bei den ZSC Lions ist nichts von wilder Entschlossenheit im Strichkampf zu spüren. Gar nichts. So geht der EVZ mühelos 3:0 in Führung und kann es sich dabei leisten, nicht mit letzter Konsequenz zur Sache zu gehen. Der Tabellenzweite profitiert auch davon, dass auch Goalie Flüeler keinen hellwachen Eindruck hinterlässt. Erst lässt er sich von einem Schuss von Diaz erwischen. Dann trudelt eine Billard-Puck von Suri zwischen seinen Beinen hindurch über die Linie. Beim dritten Treffer kann McIntyre im Powerplay ungehindert zwischen den vier Zürchern hindurch spazieren. Als Klein doch noch eingreift, lenkt er den Puck zwischen Flüelers Schonern hindurch ins eigene Tor. Danach kommt der ZSC etwas besser ins Spiel. Mehr als ein Powerplay-Tor durch Suter gelingt den Gästen nicht.

    Der Beste: David McIntyre (Zug). Engagiert, kreativ und bei allen EVZ-Toren auf dem Eis.

    Die Pflaume: Lukas Flüeler (ZSC). Macht bei allen drei Toren eine unglückliche Figur. Dann ist Schluss für ihn, Schlegel kommt.

    Das Spiel zum Nachlesen im Ticker.

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    Lausanne HC – SC Bern 5:3

     

    Das Spiel: Wenn man im Strichkampf feststeckt und unbedingt Punkte braucht, sollte man gegen Leader Bern einige Dinge vermeiden: Zum Beispiel doppelte Unterzahlen und Fehlpässe in der eigenen Zone. Beides leisten sich die Lausanner, die es zwar schaffen, nach einem Rückstand zweimal in Führung zu gehen. Aber eben auch, die Ausgleiche zu kassieren. Die Defensive der Waadtländer ist so schludrig, dass die Berner immer wieder zu hochkarätigen Chancen kommen. Cristobal Huet (42), der Oldie im Lausanner Kasten, entschärft die eine oder andere. Weil die Waadtländer diesen Sieg aber unbedingt wollen und die Berner auch schon konzentrierter bei der Sache waren – vor allem was die Verteidigung betrifft – gehen die Lausanner tatsächlich nochmals in Führung. Und wehren sich in der Schlussphase erfolgreich gegen den SCB mit einem Spieler mehr auf dem Eis. Danielsson macht mit dem Treffer ins leere Tor den Sack zu.

    Der Beste: Joel Vermin (Lausanne). Bringt Zug und frische Ideen ins Lausanner Angriffsspiel. Zeigt seinen Fans, dass seine Olympiaselektion verdient ist.

    Die Pflaume: Kamerzin (Bern). Die fehlende Zuordnung bringt Lausanne mit dem 4:3 zum Sieg.

    Das Spiel zum Nachlesen im Ticker.

    Schneeball-Skandal um Kristoffersen: Daniel Yule fährt in Schladming aufs Podest!

    Schneeball-Skandal um Kristoffersen: Daniel Yule fährt in Schladming aufs Podest!


    Fantastisch! Daniel Yule schwingt sich in Schladming (Ö) auf den dritten Rang. Marcel Hirscher triumphiert vor Henrik Kristoffersen. Eine ganz fiese Aktion gibt aber zu reden. Das Podest: 1. Marcel Hirscher (Ö), 1:43,462. Henrik Kristoffersen (Nor),...

    Fantastisch! Daniel Yule schwingt sich in Schladming (Ö) auf den dritten Rang. Marcel Hirscher triumphiert vor Henrik Kristoffersen. Eine ganz fiese Aktion gibt aber zu reden.

    Das Podest: 
    1. Marcel Hirscher (Ö), 1:43,46
    2. Henrik Kristoffersen (Nor), +0,39
    3. Daniel Yule (Sz), +2,13

    Marcel Hirscher macht das, was er am besten kann: gewinnen. Mit dem Slalom-Triumph in Schladming feiert er sein 54. Weltcup-Sieg. Damit egalisiert er den Rekord von Legende Hermann Maier. Der Erfolg des Lokalmatadoren hat allerdings einen ganz faden Beigeschmack: Ein paar Zuschauer bewerfen Henrik Kristoffersen mit Schneebällen – während dessen Fahrt! Ein Skandal.

    Hirscher sagt nach dem Rennen: «99,9 Prozent der Fans sind grossartig. 0,1 Prozent nicht. Ein Riesendank an die grossartige Unterstützung von den Fans hier. Ich bin hier noch nie bei so lauter Atmosphäre gefahren, ausser vielleicht damals an der WM. Aber es ist eine Schande, dass sich einige Fans offenbar nicht benehmen können. Es tut mir leid für Kristoffersen.»

    Auch Yule geht mit den Schneeball-Werfern hart ins Gericht: Ich verurteile das Verhalten dieser Leute aufs Äusserste, so etwas geht wirklich gar nicht! Henrik hätte sich verletzen können, wenn ihn einer dieser Bälle getroffen hätte.»

    Die Schweizer:
    3. Daniel Yule, +2,13: Zwei grandiose Läufe – die Belohnung: der zweite Podestplatz in Serie! In der Entscheidung bewahrt Yule kühlen Kopf. Nach dem 3. Rang in Kitzbühel am Sonntag strotzt der 24-Jährige vor Selbstvertrauen. Erstmals seit der Saison 1998/99 heimsen die Schweizer drei Slalom-Podestplätze in einem Winter ein.
    13. Ramon Zenhäusern, +3,43: Kann nicht an seine zuletzt starken Leistungen (Rang 6 im Slalom von Kitzbühel) anknüpfen. Besonders im Mittelabschnitt lässt der Walliser viel Zeit liegen.
    14. Luca Aerni, +3,44: Zur Halbzeit noch in den Top 10. Im zweiten Durchgang verpasst er mehrmals die Ideallinie – und fällt zurück.  
    Nicht qualifiziert für den 2. Lauf: Sandro Simonet
    Ausgeschieden im 1. Lauf: Loic Meillard, Marc Rochat.

    Das gab sonst noch zu reden: Slapstick zum Auftakt des Entscheidungslaufes: Robin Buffet (Fr) scheidet nach sieben Toren aus, Mark Engel (USA) sogar schon nach zwei. Beiden wird die vereiste Strecke zum Verhängnis. 

    Die Bedingungen: Glasklare Sicht, überragende Stimmung – und in der Entscheidung  ein pickelhartes Terrain. Beste Voraussetzungen für ein grosses Rennen.

    Weltcup-Stand Slalom:
    1. Marcel Hirscher (Ö), 734 Punkte
    2. Henrik Kristoffersen (Nor), 615 Punkte
    3. Andre Mhyhrer (Swe), 373 Punkte

    Weltcup-Stand gesamt:
    1. Marcel Hirscher (Ö), 1154 Punkte
    2. Henrik Kristoffersen (Nor), 980 Punkte
    3. Aksel Lund Svindal (Nor), 665 Punkte  

    So gehts weiter: Am 27. Januar steht im deutschen Garmisch-Partenkirchen eine Abfahrt auf dem Programm. Der nächste Slalom findet im olympischen Pyeongchang statt – am 22. Februar.

    WEF 2018: Demonstrationen gegen Trump-Besuch

    WEF 2018: Demonstrationen gegen Trump-Besuch


    «Trump hau ab» - «Trump not welcome»: Über tausend Demonstrantinnen und Demonstranten haben am Dienstagabend in Zürich gegen das WEF und besonders gegen die Teilnahme von US-Präsident Donald Trump protestiert. Die Polizei war mit einem...

    «Trump hau ab» - «Trump not welcome»: Über tausend Demonstrantinnen und Demonstranten haben am Dienstagabend in Zürich gegen das WEF und besonders gegen die Teilnahme von US-Präsident Donald Trump protestiert. Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort.

    Kurz nach 19 Uhr setzte sich der Demonstrationszug vom Helvetiaplatz in Richtung Bahnhofstrasse in Bewegung. Kaum unterwegs, wurden erste Fackeln gezündet. Es blieb aber friedlich. Nach Angaben der Stadtpolizei Zürich kam es lediglich zu kleineren Sachbeschädigungen wie Sprayereien.

    Die Polizei hatte den Anlass bewilligt und war für Ausschreitungen vorbereitet. Zahlreiche Kastenwagen standen im Hintergrund bereit. Die Einsatzkräfte hielten sich aber zurück.

    An der Demonstration nahm unter anderem auch Juso-Präsidentin Tamara Funiciello teil. Sie kritisierte das World Economic Forum (WEF) als «keineswegs friedensstiftend». Nachdem eine Anti-WEF-Demo in Davos verboten worden war, unterstützten zahlreiche linke Gruppierungen den Anlass in Zürich. Unter den Demonstranten waren auch Gewerkschafts-Sympathisanten und Mitglieder der SP Graubünden.

    Auch in Lausanne demonstrierten zwischen 250 und 300 Personen gegen Trumps Teilnahme am WEF. Nach Angaben eines sda-Reporters vor Ort versammelten sich die Demonstranten am frühen Abend auf dem Europaplatz und zogen dann mit Transparenten ins Stadtzentrum. Sie kritisieren am US-Präsidenten vor allem «seinen Rassismus, seinen Sexismus und seine Homophobie».

    Sechs Fragen zum Einmarsch der Türken ins Nachbarland: Was hat Erdogan in Syriens ruhigster Zone vor?

    Sechs Fragen zum Einmarsch der Türken ins Nachbarland: Was hat Erdogan in Syriens ruhigster Zone vor?


    ANKARA - Mit Panzern und Kampfjets greift die Türkei die nordsyrische Region Afrin an. In diesem Gebiet haben viele geflohene Kurden eine einigermassen funktionierende Wirtschaft in Gang gebracht. BLICK beantwortet die sechs...

    ANKARA - Mit Panzern und Kampfjets greift die Türkei die nordsyrische Region Afrin an. In diesem Gebiet haben viele geflohene Kurden eine einigermassen funktionierende Wirtschaft in Gang gebracht. BLICK beantwortet die sechs wichtigsten Fragen zum Einmarsch der Türken in Syrien.

    Was läuft gerade an der Grenze zwischen der Türkei und Syrien?
    Das türkische Militär begann am Freitag mit dem Beschuss der Region Afrin in Nordwest-Syrien. Am Wochenende drangen türkische Einheiten in Syrien ein. Die Offensive heisst «Operation Olivenzweig» – ein Hohn, denn der Olivenzweig gilt als Symbol des Friedens. Bisher starben 21 Menschen, darunter sechs Kinder. In der Region Afrin leben zurzeit rund 800'000 Zivilisten. Viele von ihnen sind Kurden, die während des Bürgerkriegs dahin geflohen waren.

    Warum dringen die Türken in Syrien ein?
    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bekämpft die von den USA unterstützte kurdische YPG-Miliz. Diese gilt als syrischer Arm der in der Türkei verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK. Erdogan begründet den Einmarsch damit, dass die YPG-Miliz die türkische Sicherheit bedrohe. Ziel der Offensive sei, die 8000 bis 10'000 YPG-Kämpfer aus dem Grenzgebiet zu vertreiben und die Bewohner von Afrin von der «Unterdrückung durch Terroristen» zu befreien. Erdogan möchte eine 30 Kilometer lange Pufferzone zwischen den Staaten schaffen.

    Warum haben sich gerade in dieser Region so viele Kurden niedergelassen?
    Die Region Afrin gehört zu den wenigen Gebieten Syriens, die vom Bürgerkrieg fast verschont geblieben sind. Hier konnten sich kurdische Flüchtlinge einigermassen in Sicherheit wähnen. Der syrische Machthaber Assad verschonte Afrin vor Luftangriffen, weil sich die Kurden nie offen gegen sein Regime gestellt hatten. Die Kurden brachten die Wirtschaft in Afrin so gut wie möglich zum Laufen und kamen sogar einem eigenen kleinen Staat schon sehr nahe. Ein rotes Tuch für Erdogan!

    Wie läuft der Einmarsch ab?
    Die türkischen Soldaten werden in Syrien von Kampfjets und aus Deutschland gekauften Leopard-2-Panzern begleitet. Nebst Türken sind auch Hunderte verbündete syrisch-arabische Milizen an der Aktion beteiligt.

    Wie gefährlich wird dieser Konflikt?
    Der Konflikt könnte ausarten. Erdogan hat angekündigt, in einem weiteren Schritt die Gegend um Manbidsch zu erobern. Damit würden die Türken die Amerikaner direkt herausfordern: US-Präsident Donald Trump plant nämlich, in diesem Gebiet die amerikanischen Grenzschutz-Truppen für Syrien auszubilden. Erdogan verkündet: «Wir werden keinen Schritt zurückweichen.» Das Vorgehen sei mit Russland abgesprochen, die USA habe man aber «bei einigen Fragen nicht überzeugen» können. 

    Wie reagiert die Welt auf den Einmarsch?
    Der Uno-Sicherheitsrat hat am Montag über die Offensive beraten, allerdings keine Stellungnahme abgegeben. Es hiess, die Lage in Afrin sei nur ein Aspekt «der Situation in Syrien». Das Weisse Haus mahnte, alle Seiten müssten sich darauf konzentrieren, den IS zu besiegen und den Konflikt in Syrien zu lösen. Die EU zeigte sich «besorgt» und Moskau forderte, dass die Rolle der Kurden im Friedensprozess garantiert sein müsse. In mehreren deutschen Städten gingen Hunderte kurdische Demonstranten auf die Strasse.

    Wassereinbruch: Rettung aus Hölloch erst am Wochenende

    Wassereinbruch: Rettung aus Hölloch erst am Wochenende


    BERN - BE - Die Rettung der siebenköpfigen Touristengruppe und ihres Führers, die seit dem frühen Sonntagmorgen im Hölloch im Muotathal eingeschlossen sind, verzögert sich weiter. Die Männer werden das...

    BERN - BE - Die Rettung der siebenköpfigen Touristengruppe und ihres Führers, die seit dem frühen Sonntagmorgen im Hölloch im Muotathal eingeschlossen sind, verzögert sich weiter. Die Männer werden das Höhlensystem frühestens am Wochenende verlassen können.

    Wegen der starken Regenfälle in den vergangenen 24 Stunden und der aktuellen Wetterlage sei eine Bergung wohl erst am Wochenende möglich, teilte die Kantonspolizei Schwyz am Dienstagabend mit. Die Männer seien aber wohlauf. Einsatzkräfte der Speleo-Secours Schweiz sollen in den kommenden Tagen Versorgungsmaterial ins Biwak der Eingeschlossenen bringen.

    Die Männer sind 25 bis 55 Jahre alt und stammen aus der deutschen Schweiz. Sie halten sich nach Angaben des Organisators der Höhlenexpedition in einem gut sowie ausreichend mit Nahrung und Medikamenten ausgerüsteten Touristenbiwak auf.

    Die Touristen waren am Samstagmorgen zu ihrer Tour aufgebrochen und hätten am späteren Sonntagnachmittag die Höhle wieder verlassen sollen. Im Verlaufe der Nacht zeichnete sich ab, dass es Hochwasser gibt. Ein Syphon füllte sich mit Wasser. Der Weg zum Ausgang ist seither versperrt.

    Mitglieder der Rettungskolonne Muotathal der Speleo-Secours Schweiz machten sich dann im Verlaufe des Sonntags auf den Weg zu den Eingeschlossenen. Sie stiegen rund 300 Höhenmeter durch teils nasse Schächte ab und erreichten nach acht Stunden die Touristengruppe im Biwak. Dieser Weg kommt als Rückweg für die Eingeschlossenen aber nicht in Frage.

    Das Hölloch im schwyzerischen Muotathal gilt als eines der grössten Höhlensysteme der Welt. Immer wieder werden Höhlenbesucher eingeschlossen - meistens im Winter, da diese Jahreszeit sich des tiefen Wasserstandes wegen am besten für Expeditionen eignet.

    Grösste Umweltkatastrophe seit Ölpest in Mexiko vor acht Jahren: Ölteppich vor China hat sich verdreifacht

    Grösste Umweltkatastrophe seit Ölpest in Mexiko vor acht Jahren: Ölteppich vor China hat sich verdreifacht


    Eine Woche nach dem Untergang des iranischen Tankers Sanchi vor der chinesischen Küste wird das Ausmass der Verschmutzung von Tag zu Tag deutlicher. Meeresströmungen drohen das Öl weiter zu verteilen. Die Umweltkatastrophe vor Chinas Küste nimmt...

    Eine Woche nach dem Untergang des iranischen Tankers Sanchi vor der chinesischen Küste wird das Ausmass der Verschmutzung von Tag zu Tag deutlicher. Meeresströmungen drohen das Öl weiter zu verteilen.

    Die Umweltkatastrophe vor Chinas Küste nimmt historische Ausmasse an: Eine Woche nach dem Untergang des iranischen Tankers Sanchi breitet sich das ausgelaufene Öl immer weiter aus. Innerhalb von nur vier Tagen hat sich der Ölteppich mehr als verdreifacht. Darüber informierte die chinesische Meeresbehörde am Sonntagabend. 

    Zusammengenommen haben die drei Ölteppiche mittlerweile eine Grösse von 332 Quadratkilometern – das entspricht fast dem vierfachen Stadtgebiet von Zürich.

    Das Tankerunglück vor Chinas Küste verursacht die grösste Ölpest seit 2010

    Bei dem Tankerunglück handelt es sich nach Angaben der Luzerner Stiftung für Umweltinformation um die grösste Ölpest seit dem Bohrinselunglück der Deepwater Horizon im Golf von Mexiko 2010. Die Sanchi hatte nach neusten Angaben 111'000 Tonnen Ölkondensat – ein besonders hochwertiges Leichtöl – und bis zu tausend Tonnen Schweröl als Treibstoff an Bord.

    Der iranische Tanker war am 6. Januar rund 300 Kilometer östlich der Hafenstadt Shanghai mit einem chinesischen Frachter zusammengestossen und sofort in Brand geraten. Nach mehreren Explosionen sank der Tanker am 14. Januar und liegt mittlerweile in 115 Metern Tiefe auf dem Grund des Ostchinesischen Meers. Aufgrund der durch den Brand entstandenen toxischen Gase wird vermutet, dass niemand der 32-köpfigen Crew des Tankers das Unglück überlebt hat. 

    Das Schiff sank, bevor die Ladung komplett verbrannt war. Das ist schlecht für das Wasser und seine Tier- und Pflanzenwelt: Das Ostchinesische Meer ist ein wichtiges Fischfanggebiet. «Wegen der toxischen Abgase wäre aber auch ein komplettes Verbrennen nicht ideal gewesen», sagt Umweltexperte Michael Gehrig von der Luzerner Stiftung für Umweltinformation zu BLICK.

    Nach Angaben der Stiftung ist das flüssige und leicht brennbare Leichtöl im Gegensatz zu Schweröl farblos und teilweise wasserlöslich. Genau deswegen sei der riesige Leichtölteppich besonders heimtückisch: Er ist so gut wie unsichtbar und vermischt sich mit dem Wasser, sodass er nur schwer zu erkennen ist. Das erschwere das Absaugen des Öls erheblich.

    Die Ölpest vor Chinas Küste gefährdet Fische, Seevögel und Wale

    Fische und andere Meerestiere, die mit dem toxischen Öl in Kontakt kommen, müssten mit schweren gesundheitlichen Folgen rechnen. Wale, Seevögel, Plankton und zahlreiche Fische in den ökonomisch wichtigen Fischgründen des Ostchinesischen Meers seien gefährdet, so die Luzerner Stiftung für Umweltinformation.

    Die Ölkatastrophe passierte inmitten wichtiger Überwinterungsstandorte und Laichgründen von Fischen und befinde sich auf der Wanderroute der Buckelwale. Ausgetretene Giftstoffe könnten bei Tieren chronische Krankheiten verursachen und die Fortpflanzung verunmöglichen.

    Wie viel des geladenen Öls bereits ausgetreten ist, ist noch nicht bekannt. Angesichts des tagelangen Feuers gehen Experten allerdings davon aus, dass weder Fracht-, noch Tankräume intakt blieben. Wenn nicht bereits die gesamte Menge des geladenen Kondensats und für den Betrieb benötigten Treibstoffs – rund 1000 Tonnen Schweröl – ausgelaufen ist, müsse damit gerechnet werden, dass die verbleibende Ladung auf dem Meeresgrund entrinnen wird. 

    Der unsichtbare Ölteppich ist ein Risiko für die Umwelt

    Nach Angaben der Luzerner Stiftung für Umweltinformation treibe der nahezu unsichtbare, toxische Ölteppich aufgrund von Winden und Strömungen momentan weg von der chinesischen Küste Richtung Norden. Mit etwas Glück könne sich die Katastrophe auf das Gebiet rund um das Wrack beschränken.

    Im schlimmsten Fall jedoch könnten giftige Substanzen in die Kuroshio-Strömung gelangen und über den ganzen Pazifik bis an die Westküste Nordamerikas transportiert werden. «Um solche Katastrophen künftig zu vermeiden, hilft es eigentlich nur, weniger Öl zu verbrauchen», so Umweltexperte Michael Gehrig. Auch Investitionen in die Sicherheit der Tanker würden das Risiko minimieren: Die eingesetzten Schiffe seien oft veraltet.

    Mode ausgeflippt: Schillernd wie die Popstars

    Mode ausgeflippt: Schillernd wie die Popstars


    Modemarken entdecken den Kostümdesigner von Elton John und Cher als Inspirationsquelle. Pailletten, Rüschen, Regenbogenfarben – bei Bob Mackie konnte es nicht ausgeflippt genug sein. Oh, okay, why not?» – warum nicht –, soll Bob Mackie gesagt...

    Modemarken entdecken den Kostümdesigner von Elton John und Cher als Inspirationsquelle. Pailletten, Rüschen, Regenbogenfarben – bei Bob Mackie konnte es nicht ausgeflippt genug sein.

    Oh, okay, why not?» – warum nicht –, soll Bob Mackie gesagt haben, als er von der Wiederverwertung seiner Entwürfe erfuhr. Der 78-jährige Kalifor­nier designte in den 70er- und 80er-Jahren Bühnenkostüme für Elton John , darunter mit Pailletten besetzte Samtblazer, die an Zirkus-Clowns erinnerten, jede Menge hautenge Ganzkörperanzüge und Superhelden-Capes in Regenbogen-farben.

    Diese Klassiker der Glamrock- und Disco-Ära kopiert Alessandro Michele nun teilweise eins zu eins für die Frühlings- und Sommerkollektion von Gucci. Der Hippie unter den Designern liess die Initialen E. H. J. (Elton Hercules John) in Form von Plüsch-Buchstaben auf Jacken nähen und interpretierte die Kunstfaser-Trainer neu, in denen der britische Sänger privat herumlief. Natürlich nicht ohne ihn vorher um Erlaubnis zu fragen. Mit seiner Hommage an Elton John gibt Michele eine von zwei Hauptrichtungen vor, in die sich die Mode bewegt: Auf der einen Seite ist avantgardistische Streetwear auf dem Vormarsch, die an desillusionierte Ex-Ostblock-Bewohner erinnert, auf der anderen Seite, wie bei Gucci, verträumte Abend- und Nachtkleidung für Clubgänger und Paradiesvögel.

    Modischer Hedonismus geht ganz schön ins Geld

    Das Stichwort dazu: Realitätsflucht. In unsicheren politischen Zeiten scheinen sich modeinteressierte Menschen gerne nostalgischen Gefühlen hinzugeben. Die 80er-Jahre waren von wirtschaftlichem Aufschwung geprägt, die Mode dementsprechend kurzlebig und ausgeflippt.

    Die heutige Generation von Konsumenten hat eine ähnliche Ausgangslage. «Sie gründet heute erst spät im Leben Familien und hat deswegen genügend Einkommen übrig, um einen gewissen Hedonismus zumindest optisch auszuleben», sagt Einzelhandel-Expertin Katie Smith in einem Interview mit dem US-Lifestyle-Portal Refinery. «Die 80er stehen heute immer noch für die Verdrängung von allem Unschönen im Leben.» Nicht nur Gucci transportiert den Glanz vergangener Tage, auch Marken von Jungdesignern wie Zimmermann oder Osman verkaufen Kleider, über die Modestudenten vor ein paar Jahren noch die Nase gerümpft hätten.

    Michael Halpern (29), Absolvent der Londoner Talentschmiede Central Saint Martins, vermischt die 80er mit den 70ern. Seine Outfits sind unter anderem vom Club Studio 54 inspiriert, dem einstigen Epizentrum der Dekadenz in New York. Donatella Versace (62) ist Halperns grösster Fan. Mit ihrem Label macht sie seit bald 40 Jahren nichts anderes, als vergangene Jahrzehnte aufleben zu lassen.

    Dass andere mit seinen Ideen Geld verdienen, lässt Bob Mackie kalt. Die heutige Mode langweile ihn, sagt er zur US-«Vogue». Zu seiner Zeit konnte er noch provozieren. Ein durchsichtiges Kleid, das er für Cher entworfen hatte, schaffte es 1975 auf das Cover von «Time». Der Verkauf der Ausgabe des Magazins wurde in einigen prüden US-Städten verboten. Mackie: «Ein lustiger Gedanke, wenn man an die heutigen Stars denkt, die oft fast gar nichts mehr anhaben.» l

    Nachdem er aus Versehen nach links wischte: Tinder-Nutzer sucht Claudia per Massenmail

    Nachdem er aus Versehen nach links wischte: Tinder-Nutzer sucht Claudia per Massenmail


    Wisch und weg! Nachdem ein Student auf Tinder bei einer Frau nach links (schlecht) statt rechts (gut) geswiped hat und sich so die Chance auf ein Date vermasselte, suchte er seine Auserwählte via Massenmail. Erfolgreich! Weg war sie! Mit nur einem Wisch...

    Wisch und weg! Nachdem ein Student auf Tinder bei einer Frau nach links (schlecht) statt rechts (gut) geswiped hat und sich so die Chance auf ein Date vermasselte, suchte er seine Auserwählte via Massenmail. Erfolgreich!

    Weg war sie! Mit nur einem Wisch hat sich Hayden Moll, der an der Missouri State University studiert, die Chance auf ein Match mit der brünetten Tinder-Schönheit Claudia (18) vertan. Denn die Dating-App funktioniert nach dem Prinzip «Hot or Not». Mit einem Swipe entscheidet man, ob einem das präsentierte Profilbild gefällt. Finden sich beide User gut, gibts ein Match – und man hat die Möglichkeit zu schreiben.

    Massenmail an alle Claudias

    Moll wischte nach links – und verpasste so die Chance auf ein Match mit Claudia. Was tun? Moll kannte lediglich ihren Vornamen und wusste, dass sie ebenfalls Studentin an der Missouri State ist. Also schrieb er kurzerhand ein Mail an alle Claudias in der öffentlichen Datenbank der Universität, um seine Tinder-Claudia zu finden.

    «Hallo an Claudias», startete er seine Mail. «Ich habe einen Anfänger-Fehler auf Tinder gemacht. Ich habe aus Versehen nach links geswiped (links ist schlecht), und ich wollte wirklich rechts swipen.»

    Moll will mit Claudia «Donuts essen»

    Weiter beschreibt er ihr Profil: «Das Alter neben ihrem Namen war 20, aber in ihrer Bio schreibt sie, dass sie 18 sei und nicht weiss, wie sie es ändert.» Er beschreibt, welche Fotos sie in ihrem Profil hat und dass sie schrieb, dass einige ihrer Kolleginnen auf den Bildern Single seien.

    Und er bittet seine Claudia darum, ihm einfach mit dem Codewort «links» oder «rechts» zu antworten. Sollte es ein Match geben, würde er gerne «Donuts oder so» mit ihr essen gehen.

    So viel Einsatz machte sich bezahlt! Die Story ging viral, nachdem Claudia das Mail auf Twitter teilte:

    «Ich werde deine Claudia sein»

    Und auch die Internet-Nutzer können nicht genug von der herzigen Online-Story des liebestollen Studenten bekommen. Der Online-Shop «Five Pund Apparel» bietet den beiden gar an, das erste Date zu bezahlen – und macht noch gleich Werbung mit einem T-Shirt auf dem steht «I'll be your Claudia» (dt. «Ich werde deine Claudia sein»). 

    Andere wiederum finden die Aktion von Moll zwar «charmant», aber irgendwie auch «gruselig». Das Donut-Date der Tinder-Turteltauben soll laut der britischen «Sun» übrigens Ende der Woche stattfinden. (paf)

    «Vetterliwirtschaft» beim SRF-Krimi: Warum spielt Mike Müllers Vater im «Bestatter» mit?

    «Vetterliwirtschaft» beim SRF-Krimi: Warum spielt Mike Müllers Vater im «Bestatter» mit?


    Der doppelte Müller heisst es in der vierten Folge der Krimi-Serie «Der Bestatter». Mike sagt, weshalb sein Vater Walter mit von der Partie ist. Mike Müllers (54) leiblicher Vater Walter spielt in der vierten Folge «Generalversammlung» der...

    Der doppelte Müller heisst es in der vierten Folge der Krimi-Serie «Der Bestatter». Mike sagt, weshalb sein Vater Walter mit von der Partie ist.

    Mike Müllers (54) leiblicher Vater Walter spielt in der vierten Folge «Generalversammlung» der SRF-Erfolgsserie «Der Bestatter» mit. Ein kurzer, aber prägnanter Auftritt. «Luc hat Visionen – und es erscheint ihm plötzlich sein Vater im Auto», erklärt der Krimi-Star die Szene. Später sitzt er auch während einer Beerdigung im Publikum.

    Die Idee, seinen eigenen Papa in die Serie zu holen, stamme von ihm, so Müller. «Anstatt lange nach einem Darsteller zu suchen, der mindestens 20 Jahre älter ist als ich und zu mir passt, sagte ich: Am einfachsten wäre mein Vater! Und die Produktion war dann damit einverstanden.»

    Müller umsorgte am Set seinen Papa

    Müller senior habe dann drei Einsätze gehabt vor der Kamera – die weiteren Szenen sind in Folge 5 und 6 zu sehen – und habe es «ganz glatt gefunden». Und auch für ihn seien diese Drehs ein bisschen anders gewesen als sonst, erzählt Müller junior. «Wenn es dein eigener Vater ist, sagst du schon: Schaut, dass er sitzen kann, oder fragst ihn: Was willst du essen, hattest du Kaffee? Man kümmert sich schon mehr drum.»

    Das Verhältnis zu seinem Vater würde er als pragmatisch bezeichnen, erzählt Mike Müller. Früher, am Mittagstisch, sei oft politisiert worden, während seiner Pubertät sogar heftig. «Wir vertraten unterschiedliche Positionen, ich eher linke. Sonntags mussten wir dann jeweils hinters Haus gehen, weil Mutter nicht wollte, dass wir auch an diesem Tag über Politik sprachen», erinnert er sich. 

    Kein gemeinsamer «Bestatter»-Abend

    Seine Eltern und er hätten aber immer einen guten Austausch gehabt. «Ich wuchs sehr liberal auf, durfte machen, was ich wollte. Vorbehalte wegen meines Schauspielberufs hatten die Eltern nicht, sie hegten höchstens aus ökonomischer Sicht Bedenken. Aber das war eher Sorge als Kritik.»

     

    Dass er die «Bestatter»-Folge mit seinem Vater schaue, glaubt Mike Müller aber nicht. «Wenn wir zusammenkommen, dann zum Essen und nicht zum fernsehen.»

    Es hat in den letzten 24 Stunden zu viel geregnet! Die Männer im Hölloch müssen noch länger ausharren

    Es hat in den letzten 24 Stunden zu viel geregnet! Die Männer im Hölloch müssen noch länger ausharren


    Starke Regenfälle und trübe Aussichten machen die Hoffnung zu Nichte, dass die eingeschlossenen Männer im Hölloch in Muotathal bald schon wieder ans Tageslicht können. Mit einer Rettung könne frühestens am Wochenende gerechnet werden, schreibt die...

    Starke Regenfälle und trübe Aussichten machen die Hoffnung zu Nichte, dass die eingeschlossenen Männer im Hölloch in Muotathal bald schon wieder ans Tageslicht können. Mit einer Rettung könne frühestens am Wochenende gerechnet werden, schreibt die Kantonspolizei Schwyz.

    Die seit Sonntag im Hölloch in Muotathal eingeschlossenen Männer müssen Geduld haben. Weil es in den vergangenen 24 Stunden stark geregnet hat und der aktuellen Wetterlage werden sie die Höhle nicht vor dem Wochenende verlassen können. Das schreibt die Kantonspolizei Schwyz. In den kommenden Tagen werden Einsatzkräfte der Speleo-Secours verschiedenes Versorgungsmaterial ins Biwak zu den Eingeschlossenen bringen. «Die Männer sind weiterhin wohlauf», so die Kapo Schwyz. (fr)

    Auf Nummer sicher: Viele Panzerfahrzeuge am WEF

    Auf Nummer sicher: Viele Panzerfahrzeuge am WEF


    Einmal im Jahr gibts beim WEF in Davos die grösste Dichte an gepanzerten Fahrzeugen weltweit. Diese Luxuskarossen sind hoch gesicherte Kommandozentralen. Diese Woche trifft sich die globale Wirtschafts- und Politelite am WEF in Davos. Das führt im...

    Einmal im Jahr gibts beim WEF in Davos die grösste Dichte an gepanzerten Fahrzeugen weltweit. Diese Luxuskarossen sind hoch gesicherte Kommandozentralen.

    Diese Woche trifft sich die globale Wirtschafts- und Politelite am WEF in Davos. Das führt im 11'000-Seelen-Dorf zu einer Ansammlung der Staatslimousinen – alle gepanzert, obwohl der Skiort bereits hermetisch abgeriegelt ist! Da treffen sich die neuesten Versionen von Audi A8 und Mercedes S-Klasse sowie die Vorgängerversion des BMW 7ers. Denn die Münchner haben vom aktuellen 7er (noch) keine Schwerpanzervariante aufgelegt.

    Die halten was aus

    Granatenbeschuss, Schnellfeuerwaffen oder Sprengsätze mittleren Grades bringen die Panzerung dieser Luxuslimousinen nicht zum bersten. Die Scheiben sind aus zentimeterdickem Panzerglas. Türen, Hauben und weitere Karosserieteile sind mit Stahl, Karbon und Kevlar verstärkt. Reifen mit Notlaufeigenschaften sorgen dafür, dass die Personenschützer die Fahrzeuge selbst mit zerstörten Pneus aus der Gefahrenzone bringen können.

    Mercedes macht den Anfang

    Die grösste Panzerhistorie Europas hat Mercedes. Schon in den 1920er-Jahren war der Mercedes Nürburg 460 der Baureihe W 08 in politisch problematischen Zeiten als Panzerversion zu bekommen. Als erster internationaler Staatsmann liess sich der japanische Kaiser Hirohito zu Beginn der 1930er Jahre von einem stark gesicherten Mercedes-Benz Typ 770 durch sein Reich bewegen. Bis heute gilt der 1963 vorgestellte 600 Pullman als die Staatslimousine schlechthin. Seine filigranen Formen, der elegante Auftritt (mit tonnenschwerer Stahlpanzerung in Türen und Karosserie) und die grossen Glasflächen (zentimeterdickes Panzerglas) machten ihn über Jahrzehnte zum Liebling der Stars aus Politik, Showbusiness und Königshäusern.

    Vaterlandsliebe

    Aber auch bei Staatslimousinen wird der Patriotismus gelebt. So lässt sich der französische Staatspräsident Emmanuel Macron in einem DS7 Crossback oder einem Renault Espace durch Paris chauffieren. Und in Deutschland geht der Patriotismus gar bis auf die Ebene der Bundesländer. 1977 liess der bayrische Ministerpräsident Franz-Josef Strauss zwei gepanzerte BMW 733i bauen, weil er nicht in einem Fremdfabrikat aus dem Nachbarbundesland unterwegs sein wollte – obwohl Strauss bekennender Mercedes-Fan war.

    Das sicherste Auto der Welt

    Die wohl am besten gesicherte Limousine der Welt ist «The Beast», das Fahrzeug des US-Präsidenten. Allerdings wartet Donald Trump schon seit über einem Jahr auf den Nachfolger von Obamas Cadillac STS. Bis dahin fährt er in einem gepanzerten SUV, einem Chevrolet Suburban. In Europa fungieren gepanzerte BMW X5 oder Mercedes G-Klassen als Begleiterfahrzeuge der Personenschützer.

     

    Für Schubser in Graubünden gabs einen Kasten Bier: Schneepflug räumt Auto von der Strasse

    Für Schubser in Graubünden gabs einen Kasten Bier: Schneepflug räumt Auto von der Strasse


    Diese Schnee-Panne endete ohne Sachschaden und mit einem Happy End: Das Auto konnte mit einer ungewöhnlichen Methode befreit werden. Der Nachtschwärmer ist am frühen Sonntagmorgen um 2.30 Uhr auf dem Heimweg, als er in Sagogn GR in Not gerät: Sein...

    Diese Schnee-Panne endete ohne Sachschaden und mit einem Happy End: Das Auto konnte mit einer ungewöhnlichen Methode befreit werden.

    Der Nachtschwärmer ist am frühen Sonntagmorgen um 2.30 Uhr auf dem Heimweg, als er in Sagogn GR in Not gerät: Sein Auto bleibt wegen der Schneemassen mitten auf der Strasse stecken.

    Doch er hat Glück im Unglück: Schneepflugfahrer B. G.*, ein Kollege von ihm, ist bereits dabei, die Strasse zu räumen – und bietet seine Hilfe an. «Da ich nichts hatte, um ihn hinauszuziehen, habe ich einen vollen Pflug Schnee genommen und gegen das Auto gestossen», sagt der Retter zu BLICK. «Dann habe ich Schnee und Auto auf den Teil der Strasse geschoben, der schon geräumt war.» Von dort aus konnte der Autofahrer problemlos weiterfahren.

    Die Freundin des Autofahrers hält die Szene mit der Kamera fest. Der Nachtschwärmer zeigt sich dann später auch erkenntlich, verrät der Schneepflug-Fahrer: «Er hat sich mit einem Kasten Bier bedankt.» (rey)

    Dreistündiger Warnstreik: SDA-Redaktoren protestierten gegen Stellenabbau

    Dreistündiger Warnstreik: SDA-Redaktoren protestierten gegen Stellenabbau


    Die Redaktion der Schweizerischen Depeschenagentur (sda) ist am Dienstagnachmittag in einen dreistündigen Warnstreik getreten, da die Geschäftsleitung nicht auf Verhandlungen über den angekündigten Stellenabbau eingegangen ist. Und die Redaktion...

    Die Redaktion der Schweizerischen Depeschenagentur (sda) ist am Dienstagnachmittag in einen dreistündigen Warnstreik getreten, da die Geschäftsleitung nicht auf Verhandlungen über den angekündigten Stellenabbau eingegangen ist. Und die Redaktion droht mit weiteren Kampfmassnahmen

    Kurz vor 14 Uhr ging im deutsch- und französischsprachigen sda-Dienst eine Notiz an alle Kundenredaktionen, dass ab sofort bis 17 Uhr lediglich ein Notdienst in Betrieb sei. Die italienischsprachige Redaktion sendete bis 17 Uhr gar keine Meldungen. Hintergrund war ein Warnstreik, mit dem die Belegschaft gegen einen geplanten Stellenabbau protestieren wollte.

    Die Redaktionsmitglieder kamen zu einer Versammlung zusammen, wo sie am Ende eine Resolution verabschiedete. Die Geschäftsleitung und der Verwaltungsrat werden darin «zum dritten Mal» zu Verhandlungen über den angekündigten Abbau von 36 der rund 150 Redaktions-Vollzeitstellen aufgefordert, wie die Mediengewerkschaft Syndicom und der Journalistenverband impressum in einem Communiqué meldeten.

    80 Personen von einem Abbau betroffen

    Das Ausmass und der Zeitpunkt der Kündigungen müssten Teil der Verhandlungen werden. Der Abbau, von dem über 80 Personen betroffen seien, sei weder dringlich noch notwendig. Recherchen hätten gezeigt, dass das Unternehmen sda Gewinnreserven von 19 Millionen Franken habe, teilten Syndicom und impressum weiter mit.

    Die Geschäftsleitung sei einzig beim Sozialplan in einigen Punkten verhandlungsbereit gewesen. Ansonsten fehle eine überzeugende Strategie der Geschäftsleitung um CEO Markus Schwab, wie sie mit dem angekündigten Abbau die Qualität und den Umfang der sda-Dienstleistungen erhalten wolle. Sie setze auf diese Weise die mediale Grundversorgung der Schweiz aufs Spiel.

    SDA erwartet einen Millionen-Verlust

    Die Nachrichtenagentur sda hatte am 8. Januar angekündigt, eine umfassende Reorganisation vornehmen zu müssen. Obwohl sie die Verträge mit den wichtigsten Kunden erneuern konnte, rechnet sie wegen des grossen Preisdrucks mit einem Einbruch des Umsatzes um 9,6 Prozent auf 29,5 Millionen Franken, wie die sda-Geschäftsleitung vor zwei Wochen mitgeteilt hatte.

    Auf Ebene Betriebsergebnis (Ebit) dürfte ein Verlust von 1,9 Millionen Franken resultieren. Eine Restrukturierung sei unvermeidlich, hiess es. Funktionsgespräche mit allen Mitarbeitenden über ihr künftiges Anstellungsverhältnis hatten am Dienstag- zum Zeitpunkt des Warnstreiks - begonnen.

    CEO Schwab zeigte sich nicht überrascht von der Arbeitsniederlegung. Er verstehe, dass die sda-Mitarbeitenden mit den Änderungen nicht zufrieden seien. Ihre Aktion sei legitim, sagte Schwab auf Anfrage.

    Zum weiteren Vorgehen sagte Schwab, die neuen Vorschläge der Redaktions-Kommission würden geprüft. Er könne sich vorstellen, dass beim Sozialplan noch weitere Einigungen gefunden werden könnten. «Die Türe ist offen, so wie sie schon immer offen war", sagte Schwab. Am Umfang des Sozialplans von zwei Millionen Franken dürfte sich aber nichts ändern. (SDA)

    WEF 2018: Neues Transpazifik-Abkommen kommt im März

    WEF 2018: Neues Transpazifik-Abkommen kommt im März


    Davos GR – Der kanadische Regierungschef Justin Trudeau hat am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos den Abschluss eines neuen Freihandelsabkommens für den Pazifikraum bekanntgegeben. «Es wird zum Nutzen aller Partner sein», sagte er in einer Rede am...

    Davos GR – Der kanadische Regierungschef Justin Trudeau hat am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos den Abschluss eines neuen Freihandelsabkommens für den Pazifikraum bekanntgegeben. «Es wird zum Nutzen aller Partner sein», sagte er in einer Rede am Dienstag.

    Die USA sind bei der CPTPP genannten Vereinbarung nicht dabei. Trump hatte das fertig ausgehandelte Abkommen für eine Transpazifische Partnerschaft (TPP) gleich nach seinem Amtsantritt aufgekündigt. Er setzt stattdessen auf Einzelvereinbarungen mit anderen Staaten, um seine «America First»-Politik («Amerika zuerst») zum Erfolg zu bringen.

    «Wir sehen viel Skepsis gegenüber dem freien Handel weltweit», sagte Trudeau. Mit Blick auf das Nordamerikanische Freihandelsabkommen Nafta, das Trump neu verhandeln will, sagte der kanadische Regierungschef: «Wir bemühen uns, unseren Nachbarn im Süden zu überzeugen, wie gut Nafta ist.»

    Die elf verbliebenen Partnerstaaten wollen das Transpazifische Freihandelsabkommen im März in Chile besiegeln. Es sieht unter anderem den Wegfall von Zöllen auf Agrar- und Industrieprodukte vor.

    Beteiligen wollen sich Australien, Brunei, Chile, Japan, Kanada, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Peru, Singapur und Vietnam. Die Länder wollen sich damit auch besser gegen die wirtschaftliche Vormachtstellung Chinas in der Region wappnen.

    90. Annual Academy Awards: Die Oscar-Nominationen 2018

    90. Annual Academy Awards: Die Oscar-Nominationen 2018


    Die Nominierten für den bekanntesten Filmpreis stehen fest. Wer die begehrten Goldmännchen letztendlich mit nach Hause nehmen darf, wird sich bei den Verleihungen in der Sonntagnacht vom 4. März 2018...

    Die Nominierten für den bekanntesten Filmpreis stehen fest. Wer die begehrten Goldmännchen letztendlich mit nach Hause nehmen darf, wird sich bei den Verleihungen in der Sonntagnacht vom 4. März 2018 herausstellen.

    Der Transfer-Wahnsinn im Ticker: Lausanne verliert WM-Quali-Helden

    Der Transfer-Wahnsinn im Ticker: Lausanne verliert WM-Quali-Helden


    Neues Jahr, neuer Transfer-Wirbel! Das Winter-Fenster ist offen. Wer wechselt warum und für wie viel wohin? Sie erfahren es hier im...

    Neues Jahr, neuer Transfer-Wirbel! Das Winter-Fenster ist offen. Wer wechselt warum und für wie viel wohin? Sie erfahren es hier im Ticker!

    Er galt als Mega-Talent, jetzt spielt er für Langnau: Neuer Anlauf für Cam Barker

    Er galt als Mega-Talent, jetzt spielt er für Langnau: Neuer Anlauf für Cam Barker


    Sein erstes Spiel für Langnau hinterlässt Eindruck: Ein Tor, eine Vorlage, ein böses Foul. Jetzt hat Cam Barker (31) seine Sperre abgesessen. Und probierts nochmal. Was haben folgende drei Eishockeyspieler gemeinsam: Alexander Owetschkin,...

    Sein erstes Spiel für Langnau hinterlässt Eindruck: Ein Tor, eine Vorlage, ein böses Foul. Jetzt hat Cam Barker (31) seine Sperre abgesessen. Und probierts nochmal.

    Was haben folgende drei Eishockeyspieler gemeinsam: Alexander Owetschkin, Jewgeni Malkin, Cam Barker. 

    Die Lösung: Sie galten einst als die vielversprechendsten Talente ihres Jahrgangs. Im NHL-Draft 2004 war Owetschkin die Nummer 1, Malkin die 2, Barker die 3.

    Doch während Owetschkin diese Saison die 50-Tore-Marke im Visier und Malkin mit Pittsburgh zwei Stanley Cups in Folge gewonnen hat, spielt der Kanadier seit fünf Jahren nicht mehr in der besten Liga der Welt. Seit Mitte Januar läuft er für die SCL Tigers auf.

    «Ich kann ja nichts dafür, dass ich so früh ausgewählt wurde», sagt Barker zu BLICK über die hohen Erwartungen. «Ich sehe es so: Viele Spieler schaffen nie, was ich erreicht habe. Ich bin stolz darauf.» 327-mal lief er in der NHL auf, für Chicago, Edmonton, Minnesota und Vancouver. Danach der Wechsel in die KHL zu Barys Astana und Slovan Bratislava. Nun also Langnau.

    Da schlug der 31-jährige Verteidiger so richtig ein: Frisch aus Bratislava verpflichtet, bereitete er beim 4:0-Sieg über Lugano erst ein Tor vor, dann traf er selbst. Danach foulte er Linus Klasen übel und wurde frühzeitig unter die Dusche geschickt. Zwei Spiele Sperre gibts dafür.

    «Es war ein guter Einstand, bis auf die letzte Aktion», sagt Barker am Telefon, Kindergeschrei im Hintergrund. «Meine Familie ist gerade angekommen.» Ehefrau Alanna und die Söhne Harvey (3) und Nolan (1) sind aus Bratislava ins Emmental nachgereist. «Wir sind noch dabei, uns einzuleben. Bisher fühlen wir uns sehr wohl hier.» Langnau sei klein, wie das Städtchen in der kanadischen Provinz British Columbia, in dem Familie Barker jeweils den Sommer verbringt. «Es erinnert mich ein bisschen an daheim.»

    An die Schweiz hat der 1,91-Meter-Mann ohnehin gute Erinnerungen. Beim Victoria Cup 2008 erzielte er für die Chicago Blackhawks im Zürcher Hallenstadion das einzige Tor gegen den ZSC.

    Und auf noch etwas freut er sich in der National League. «Die Reisen in der KHL sind teilweise sehr lang», erzählt er. «Von Bratislava flogen wir nach Wladiwostok, spielten dort, danach gings gleich weiter nach Shanghai. 17 Stunden Flug und dazwischen spielen, das ist manchmal hart.» Das wird in der kleinen Schweiz anders. «Und Busfahren bin ich mich aus der Junioren-Liga gewohnt.»

    Ab 19.45 Uhr sitzen Sie beim Knüller EHC Biel – SCL Tigers in der ersten Reihe!

    Schneeball-Skandal im Schladming: Yule fährt aufs Podest!

    Schneeball-Skandal im Schladming: Yule fährt aufs Podest!


    In Schladming machen die Slalom-Könige Marcel Hirscher und Henrik Kristoffersen den Sieg untereinander aus. Zwei Schweizer stehen in den Top 10. Die Führenden: 1. Marcel Hirscher (Ö), 49,69 Sekunden2. Henrik Kristoffersen (Nor), +0,203. Stefano...

    In Schladming machen die Slalom-Könige Marcel Hirscher und Henrik Kristoffersen den Sieg untereinander aus. Zwei Schweizer stehen in den Top 10.

    Die Führenden: 
    1. Marcel Hirscher (Ö), 49,69 Sekunden
    2. Henrik Kristoffersen (Nor), +0,20
    3. Stefano Gross (It), +0,76

    Nichts Neues im Osten! Die zwei überragenden Stangenkünstler Marcel Hirscher und Henrik Kristoffersen liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen – mit dem besseren Ende für den Lokalmatadoren. Im zweiten Lauf liegt für den norwegischen Champion von Kitzbühel jedoch alles drin. Vor Jahresfrist schnappte sich Kristoffersen in Schladming den Sieg vor Hirscher. 

    Die Schweizer:
    6. Daniel Yule, +1,31: Ganz so entfesselt wie noch beim zweiten Lauf in Kitzbühel tritt der 24-Jährige nicht auf. Er verliert 1,31 Sekunden auf den Spitzenplatz. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.
    10. Luca Aerni, +1,83.
    16. Ramon Zenhäusern, +2,34.
    33. Sandro Simonet, +3,79.
    Ausgeschieden: Loic Meillard, Marc Rochat.

    Die Bedingungen: Glasklare Sicht, überragende Stimmung – aber eine etwas weiche Piste.  

    Die Stimmen (gegenüber SRF):
    Kristoffersen: «Es war ganz ok. Zwei Zehntel (Rückstand, d. Red.) ist nicht so viel.»
    Yule: «Wenn du die Spur nicht genau triffst, zittert der Ski schon ein wenig.»

    So gehts weiter: Der zweite Lauf geht ab 20.45 Uhr über die Bühne. Natürlich live auf BLICK! (sag)

    CVP will Kleinkinder in Sprachkurs schicken: Ohne Deutsch kein Chindsgi

    CVP will Kleinkinder in Sprachkurs schicken: Ohne Deutsch kein Chindsgi


    BERN - Kindergärtnerinnen und Lehrer sind immer mehr gefordert, weil die Eltern ihre Pflichten nicht erfüllen. Nun gibt die CVP Gegensteuer. Eine zentrale Forderung der Familienpartei: Die Eltern müssen dafür sorgen, dass ihre...

    BERN - Kindergärtnerinnen und Lehrer sind immer mehr gefordert, weil die Eltern ihre Pflichten nicht erfüllen. Nun gibt die CVP Gegensteuer. Eine zentrale Forderung der Familienpartei: Die Eltern müssen dafür sorgen, dass ihre Kinder bereits vor dem Kindergarten eine Landessprache sprechen.

    Die CVP will die Eltern in die Pflicht nehmen. In fremdsprachigen Familien sollen die Kinder möglichst früh mit einer ersten Schweizer Landessprache in Kontakt kommen. Die Eltern sollen dafür sorgen müssen, dass ihre Kinder beim Eintritt in den Kindergarten Deutsch, Französisch, Italienisch oder Rätoromanisch reden.

    Die Luzerner CVP-Nationalrätin Andrea Gmür (53) sprach vor den Medien davon, dass fremdsprachige Kinder beispielsweise in Sprachspielgruppen geschickt werden müssten. Integrationsvereinbarungen seien der Weg, sie dazu zu verpflichten, erklärte Parteipräsident Gerhard Pfister (ZG, 55).

    Wer gegen die Integrationsvereinbarung verstösst oder sich weigert, eine solche Vereinbarung zu unterschreiben, könnte mit ausländerrechtlichen Massnahmen sanktioniert werden.

    Lehrerinnen und Lehrer sollen entlastet werden 

    Ziel der CVP ist es, nicht die gesamte Integrationsarbeit den Lehrpersonen aufzubürden. Primär sollen die Eltern in die Pflicht genommen werden – auch finanziell. Sofern sie dazu in der Lage sind, sollen sie auch die Kosten dafür tragen. Für die CVP spricht nichts dagegen, Eltern zu büssen, wenn sie Informationsabende der Schule schwänzen. Oder wenn ein gewisses Minimum an Mütter-Väter-Beratungen obligatorisch würde.

    Den Lehrerinnen und Lehrern soll wieder Zeit gegeben werden, ihren pädagogischen Aufgaben nachzukommen. Das ist eines der Hauptanliegen, das die Partei in einem aktuellen Bildungspapier festgehalten hat. 

    Schulen sollen sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können

    Bildung soll nicht verpolitisiert werden, heisst es im Papier weiter. Pfister: «Wir kritisieren nicht die Harmonisierung der Lehrpläne, sondern die Politisierung dieser Harmonisierung.» Die Politik solle den Rahmen setzen und Qualitätsstandards festlegen, sich aber nicht in operative Fragen der Schulen einmischen. Sie bräuchten Autonomie, die Lehrer Methoden-Freiheit.

    Sparmassnahmen sollen zudem zulasten der Verwaltung gehen. «Man kann auch in der Bildung sparen, ohne dass die Qualität leidet», ist Pfister überzeugt. Es gehe darum, die Schulen von bürokratischen Leerläufen zu befreien, damit sie sich wieder auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können.

    Fit würden Schulen unter anderem durch starke Schulleitungen und mehr Autonomie, zeigte Martial Courtet (41) auf. Der CVP-Bildungsdirektor des Kantons Jura berichtete vor den Medien, wie er sein Erziehungsdepartement entsprechend reorganisiert hat. 

    Andrea Gmür sieht auch den Bund in der Verantwortung

    Gmür sagt:«Bildung ist eine klassische Verbundsaufgabe.» Neben den Kantonen und Gemeinden sei eben auch der Bund gefordert, um gute Rahmenbedingungen zu schaffen. Darum habe sich die CVP Schweiz dem Thema angenommen.

    In verschiedenen Kantonen, so in Basel-Land und St. Gallen, wird die CVP laut Gmür mit Vorstössen ihren Forderungen zur frühen Sprachförderung Nachdruck verleihen. Je nachdem, welche Dynamik auf kantonaler Ebene entsteht, will die CVP Schweiz auf Bundesebene weiter tätig werden. 

    Wanderweg in Vorarlberg war nicht sicher: Angeklagte nach Bergunfall einer Schweizerin (†14) freigesprochen

    Wanderweg in Vorarlberg war nicht sicher: Angeklagte nach Bergunfall einer Schweizerin (†14) freigesprochen


    Zwei Angestellten einer Voralberger Gemeinde wurden vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen. Sie waren zuständig für die Sicherheit eines Wanderweges, bei welchem eine junge Schweizerin im Jahr 2016 tödlich verunfallt ist. Eine...

    Zwei Angestellten einer Voralberger Gemeinde wurden vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen. Sie waren zuständig für die Sicherheit eines Wanderweges, bei welchem eine junge Schweizerin im Jahr 2016 tödlich verunfallt ist.

    Eine 14-jährige Schweizerin ist 2016 beim Wandern in Österreich verunglückt – weil das Geländer brach, an das sie sich lehnte. Nun sind zwei Angestellte einer Vorarlberger Gemeinde vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen worden. Ihnen wurde vorgeworfen, den Tod der Jugendlichen mitverantwortet zu haben.

    Die Urteile des Bezirksgerichts Bludenz sind jedoch noch nicht rechtskräftig.

    Die 14-Jährige hatte im Oktober 2016 mit ihrer Familie eine Wanderung im Montafon unternommen. Um einem entgegenkommenden Paar auszuweichen, blieb die Familie kurz stehen.

    Die Tochter lehnte sich dabei an das Holzgeländer – woraufhin die obere Zaunlatte unvermittelt brach. Die Jugendliche stürzte 18 Meter rückwärts über eine steile, felsige Böschung und kam in einem Bach zu liegen. Trotz Reanimation durch einen Notarzt verstarb sie kurze Zeit später im Spital.

    «Männer haben Arbeit gewissenhaft gemacht»

    Als Angestellte der Gemeinde kontrollieren die beiden Angeklagten die Wanderwege der Kommune nach jeder Wintersperre auf mögliche Gefahren. Dabei prüfen sie auch die Holzlatten der Geländer in zwei Höhen mit ihrer Körperkraft. Der Balken, der Monate später brechen sollte, hielt dieser Überprüfung offenbar stand. Obwohl er teilweise von Pilz befallen war.

    Die Männer hätten ihre Arbeit gewissenhaft gemacht, sagten Experten vor Gericht. Und die Richterin verwies darauf, dass es keine Vorschriften gebe, wie Wege genau zu warten seien. Zudem könnten sie nicht ständig kontrolliert werden. 

    So kam das Gericht zu der Entscheidung, dass die beiden Angeklagten freizusprechen sind. Ob die Staatsanwaltschaft dies akzeptiert, blieb offen. Die Urteile waren damit nicht rechtskräftig. (SDA)

    Über tausend Personen an der Anti-WEF-Demo: Grösstenteils friedliche Demo löst sich langsam auf

    Über tausend Personen an der Anti-WEF-Demo: Grösstenteils friedliche Demo löst sich langsam auf


    Die Anti-Trump-Demo heute Dienstagabend in Zürich könnte Tausende WEF-Gegner nach Zürich locken. Gewerbler und Linke hoffen, dass es keine Ausschreitungen gibt. Die Polizei ist mit einem Grossaufgebot präsent - und warnt bereits vor Stau. In Zürich...

    Die Anti-Trump-Demo heute Dienstagabend in Zürich könnte Tausende WEF-Gegner nach Zürich locken. Gewerbler und Linke hoffen, dass es keine Ausschreitungen gibt. Die Polizei ist mit einem Grossaufgebot präsent - und warnt bereits vor Stau.

    In Zürich rüsten sich linke Organisationen und Polizisten für den grossen Anti-Trump-Marsch. Erwartet wird eine Grossdemonstration gegen den US-Präsidenten Donald Trump und das World Economic Forum (WEF). Dazu aufgerufen hat die sogenannte «Bewegung für den Sozialismus», unterstützt wird der Protest von zahlreichen linken und Frauen-Organisationen.

    Im Vorfeld warnt die Stadpolizei in sozialen Medien vor Nebenwirkungen des Events: «Achtung Stau: Wir empfehlen allen, die ÖV anstatt das Auto zu nehmen – aufgrund einer bewilligten Demo kann es heute Abend zwischen 1730 und 2300 Uhr zu Verkehrsbehinderungen in den Kreisen 1 und 4 kommen», steht momentan auf dem Twitter-Account der @StadtpolizeiZH.

    «Wir sind mit einem Grossaufgebot präsent, werden jedoch zurückhaltend auftreten», sagt Polizeisprecher Marco Cortesi. Die Demonstration, die ab 18.30 Uhr vom Helvetiaplatz durch die Innenstadt zieht, wurde bewilligt. Zudem stehe man im Kontakt mit den Veranstaltern.

     

    Offenbar will man Bilder verhindern, welche es nach den wüsten Anti-WEF-Demonstrationen in den vergangenen Jahren gab: 2000 wurden im McDonald's in Davos die Fenster zertrümmert. 2004 wurde bei Landquart die Notbremse im Zug gezogen, Demonstranten blockierten während mehrerer Stunden den Bahnverkehr.

    Gewerbler leiden unter Demo

    Die Demo-Organisatoren wollen dieses Jahr mit einem eigenen Sicherheitsdienst für Ordnung sorgen. Man stehe zudem im Kontakt mit den teilnehmenden Organisationen sowie der Polizei, so der Demo-Sprecher Philipp Gebhard gegenüber BLICK.

    Auch Juso-Chefin Tamara Funiciello, die an der Demo eine Rede halten wird, verurteilt Gewalt und betont: «Das Recht auf Meinung ist grundlegend für die Demokratie. Die Gefahr eines kaputten Fensters darf diese nicht beschneiden, auch wenn ich Gewalt nicht gutheisse.»

    Beim Gewerbeverband hofft man, dass die Eigenverantwortung der Demonstranten funktioniert. «Unsere KMU leiden schon wegen der gesperrten Strassen – auf zusätzliche Gewalt hat niemand Lust», sagt die Zürcher Gewerbeverband-Präsidentin Nicole Barandun.

    Davoser Demo nicht bewilligt

    Aufgeheizt wird die Zürcher Demonstration derweil auch von den Davoser Behörden: Sie haben vor Tagen das Gesuch für eine Anti-WEF-Veranstaltung vor Ort abgelehnt. Das führte diese Woche zu einem kleinen, diplomatischen Eklat: Der Bündner SP-Regierungsrat Martin Jäger verzichtete als Reaktion darauf auf eine Teilnahme an der WEF-Eröffnung.

    Der Bündner SP-Präsident Philipp Willhelm musste selbst darüber schmunzeln, dass seine Kantonalpartei zu einer Demonstration nach Zürich aufruft, die das WEF im bündnerischen Davos kritisiert. (pma)

    Bilder der Anti-WEF-Demo von 2008:

     

    Meryl Streep («The Post») zum 21. Mal nominiert: «The Shape of Water» ist mit 13 Nominationen Oscar-Favorit

    Meryl Streep («The Post») zum 21. Mal nominiert: «The Shape of Water» ist mit 13 Nominationen Oscar-Favorit


    Die Nominationen für die 90. Oscar-Verleihungen vom 4. März 2018 sind bekannt. Schweizer ist dieses Jahr leider keiner dabei. Heute kurz nach zwei Uhr fiel die Entscheidung: Die Oscar-Jury präsentierte die diesjährigen Anwärter der wichtigsten...

    Die Nominationen für die 90. Oscar-Verleihungen vom 4. März 2018 sind bekannt. Schweizer ist dieses Jahr leider keiner dabei.

    Heute kurz nach zwei Uhr fiel die Entscheidung: Die Oscar-Jury präsentierte die diesjährigen Anwärter der wichtigsten Filmpreise der Welt. Die beiden Schauspieler Tiffany Haddish (38) und Andy Serkis (53) gaben die Oscar-Nominierungen in 24 Kategorien bekannt. Grösster Oscar-Favorit ist mit 13 Chancen Guillermo del Toros Fantasy-Märchen «The Shape of Water – Das Flüstern des Wassers», der unter anderem in den beiden Königskategorien «Bester Film» und «Beste Regie» ins Oscar-Rennen geht. Del Toro wurde bereits bei den Golden Globes 2018 als bester Regisseur ausgezeichnet.

    Neben Del Toro sind Christopher Nolan, Jordan Peele, Paul Thomas Anderson und Greta Gerwig in der Kategorie «Beste Regie» nominiert. Greta Gerwig, die auch das Drehbuch zu ihrem Film «Lady Bird» schrieb, ist damit erst die fünfte Frau überhaupt, die für einen Regie-Oscar aufgestellt wird.

    In der Kategorie «Bester Film» kämpfen neben «The Shape of Water» folgende Filme um die begehrte Goldstatue: «Lady Bird», «Three Billboards Outside Ebbing, Missouri», «The Post», «Get Out», «Dunkirk», «Darkest Hour», «Call Me By Your Name», und «Phantom Thread».

    Meryl Streep bricht ihren eigenen Rekord

    Frances McDormand (60), Margot Robbie (27), Saoirse Ronan (23), Meryl Streep (68) und Sally Hawkins (41) sind die fünf Nominierten für den Oscar als «Beste Hauptdarstellerin». Frances McDormand durfte für ihre Rolle in «Three Billboards Outside Ebbing, Missouri» bereits einen Golden Globe mit nach hause nehmen. Meryl Streep bricht mit ihrer 21. Oscar-Nominierung ihren eigenen Rekord, als meistnominierte Schauspielerin aller Zeiten.

    Gary Oldman (59) und Timothée Chalamet (22) haben Chancen auf einen Oscar als «Bester Hauptdarsteller». Oldman wird für seine Darstellung als Winston Churchill in «Churchill - Die dunkelste Stunde» aufgestellt, Chalamet für seine Rolle in «Call Me By Your Name».

    Allison Janney ( 58) und Laurie Metcalf (62) gehören zu den fünf Nominierten in der Kategorie «Beste Nebendarstellerin». Janney wurde für ihre Rolle in der Tragikomödie «I, Tonya» nominiert, Metcalf für «Lady Bird».

    Als «Beste Nebendarsteller» gehen unter anderem Sam Rockwell (49) und Willem Dafoe (62) ins Oscar-Rennen. Rockwell wurde für seine Polizisten-Rolle in «Three Billboards Outside Ebbing, Missouri» genannt, Dafoe für den Independent-Film «The Florida Project».

     

    Die Schweiz geht leer aus

    Nicht geschafft hat es leider der Winterthurer Filmemacher Jan-Eric Mack (34), dessen Werk «Facing Mekka» auf der Shortlist der besten 10 Kurzfilmen gestanden hatte. Die Oscar-Academy wählte schliesslich fünf andere Kurzfilme aus, die am 4. März in Hollywood bei den Endwahlen der Oscars mit dabei sind. (brc)

     

    Abgestürzte Piper gehört Flugschule Basel: Dramatischer Crash mit Heli in Deutschland fordert vier Tote

    Abgestürzte Piper gehört Flugschule Basel: Dramatischer Crash mit Heli in Deutschland fordert vier Tote


    Bei einem Zusammenstoss eines Kleinflugzeuges und eines Rettungshubschraubers hat es am Dienstag vier Tote gegeben. Der Unfall ereignete sich in Baden-Württemberg. Beim Flugzeug handelte es sich um eine Maschine der Flugschule Basel. Beim Zusammenstoss...

    Bei einem Zusammenstoss eines Kleinflugzeuges und eines Rettungshubschraubers hat es am Dienstag vier Tote gegeben. Der Unfall ereignete sich in Baden-Württemberg. Beim Flugzeug handelte es sich um eine Maschine der Flugschule Basel.

    Beim Zusammenstoss eines Kleinflugzeuges und eines Rettungshubschraubers bei Philippsburg (Baden-Württemberg) sind am Dienstag vier Menschen gestorben. Das bestätigte die Polizei der Nachrichtenagentur dpa. Beide Maschinen seien zwischen Rheinhausen und dem Erlichsee abgestürzt. Beim Kleinflugzeug handelt es sich um eine Maschine der Flugschule Basel. Das bestätigt deren Besitzer Dieter Spichtin gegenüber BLICK.

    Ob es sich bei den beiden männlichen Unfallopfern um Flugschüler und Fluglehrer handelt, wollte Spichtin zur Stunde noch nicht bestätigen. «Noch wissen wir gar nicht, ob die Angehörigen über das Unglück informiert worden sind», sagt der Besitzer der Flugschule Basel.

     

    Die Unfallstelle befindet sich ersten Angaben zufolge in der Nähe eines Kieswerks. Wie es zur der Kollision zwischen dem Basler Kleinflugzeug – eine Piper – und dem Rettungshubschrauber kommen konnte, war zunächst völlig unklar.

    Immer wieder sorgen Abstürze des Flugzeugherstellers Piper für Schlagzeilen. Alleine im August 2017 starben insgesamt acht Personen bei vier Piper-Abstürzen. Die Unglücke ereigneten sich un Diavolezza GR, beim Sanetschpass VS und bei Konstanz (D). (red)

    Internationale Gäste am WEF freuen sich: «Ich habe noch nie Schnee gesehen»

    Internationale Gäste am WEF freuen sich: «Ich habe noch nie Schnee gesehen»


    DAVOS GR - Die Behörden in Davos ächzen unter den Schneemassen, am WEF müssen Veranstaltungen verschoben werden. Immerhin: Die Gäste aus allen Ecken der Welt jubeln über so viel Schnee. Das Wetter dominiert das WEF – auch am...

    DAVOS GR - Die Behörden in Davos ächzen unter den Schneemassen, am WEF müssen Veranstaltungen verschoben werden. Immerhin: Die Gäste aus allen Ecken der Welt jubeln über so viel Schnee.

    Das Wetter dominiert das WEF – auch am zweiten Tag. Gestern Abend hat es nochmals stark geschneit, die Schneeberge an den Strassenrändern sind auf fast zwei Meter angewachsen.

    Zur Freude der WEF-Pilger. Sie kamen aus allen Ecken der Welt. Und machen Schnee-Selfies, Schneeballschlachten, planen Ski-Ausflüge für ihre freien Nachmittage.

    «Ich komme aus einem heissen, tropischen Land, wo es nie Schnee gibt», sagt José Luis Sanchez. Er arbeitet im Medienteam des panamaischen Präsidenten. BLICK trifft ihn vor dem Discounter Denner. «Ich sehe gerade das erste Mal Schnee. Es ist ein sehr schönes Erlebnis.»

    Stundenlang ist er am Montag auf dem Weg von Zürich hoch nach Davos im Stau gesteckt. Schuld war nicht nur der Grossandrang zu Beginn des WEF, sondern auch das chaotische Wetter. «Das hat mir überhaupt nichts ausgemacht», sagt Sanchez. «Ich habe es genossen, in die Berge zu blicken.»

    «Wir haben bei uns nie Schnee»

    Heute Morgen: Sikelelwa Mgabadeli täppelt bibbernd in Richtung Davoser Konkresszentrum. Als sie vor zwei Tagen in Johannesburg in den Flieger stieg, war es knapp 30 Grad warm. «Was für ein Temperaturunterschied. Wir haben bei uns nie Schnee», sagt sie. «Zum Glück habe ich schon ein paar Jahre WEF-Erfahrung. Ich wusste, dass ich richtig dicke Kleidung mitbringen musste.»

    Ein paar Meter weiter ist Sung Hyun Hong deutlich verzweifelter. Der Angestellte des südkoreanischen Mischkonzerns Hanwha schlittert in seinen Lackschuhen die steile Hertistrasse neben dem Kongresszentrum hinunter. «Ich hätte mir Gleitschutz-Anschnaller für die Schuhe kaufen sollen», jammert er. «Ich bin schon zwei Mal richtig hart hingefallen, ich habe am ganzen Körper blaue Flecken.»

    Die Wetterfrösche können den Koreaner beruhigen – schlimmer wirds nimmer: Heute ist es schon zwei Grad warm, über Mittag brannte die Sonne runter und verwandelte die Regenrinnen auf den schneebedeckten Dächern in Bäche. Jetzt muss Sung Hyun Hong Angst haben, sich im Pflotsch auf den Strassen die schönen Schuhe und Hosen zu besudeln.

    Das wärmere Wetter sind auch gute Nachrichten für die WEF-Organisatoren und die Bündner Behörden. Die Unfallgefahr auf den Strassen ist vorerst gebannt, und auch das Schneeschaufeln ist nicht mehr rund um die Uhr nötig.

     

    Warnstreik wegen Entlassungswelle: Nachrichtenagentur SDA legt Arbeit nieder

    Warnstreik wegen Entlassungswelle: Nachrichtenagentur SDA legt Arbeit nieder


    Die Journalisten der Schweizerischen Depeschenagentur streikten heute für drei Stunden. Sie wehren sich damit gegen den Abbau von 36 Vollzeistellen. Die Redaktion der Schweizer Nachrichtenagentur SDA ist am Dienstagnachmittag in einen Warnstreik...

    Die Journalisten der Schweizerischen Depeschenagentur streikten heute für drei Stunden. Sie wehren sich damit gegen den Abbau von 36 Vollzeistellen.

    Die Redaktion der Schweizer Nachrichtenagentur SDA ist am Dienstagnachmittag in einen Warnstreik getreten . Von 14 bis 17 Uhr legten die Journalisten, die die Schweizer Medien mit Agenturmeldungen versorgen, ihre Arbeit nieder. Mit Transparenten, auf denen « sad  sda » (engl. traurige SDA ) oder «ausgePRESSt» stand,  und lautem Pfeifen wollten sie ein starkes  Signal an ihre  Direktion   aussenden.

    Die Geschäftsleitung hatte Anfang Jahr angekündigt, bis Ende Monat rund 36 Stellen abzubauen, respektive Kündigungen und  Pensenreduktionen  für 88 Mitarbeiter auszusprechen. In diesem Tagen laufen Gespräche mit allen Angestellten, wie ein Leak-Account von SDA-Mitarbeitern auf Twitter gepostet hat.

    Die Journalisten wehren sich gegen diesen  massiven  Stellenabbau. Sie traten geschlossen in den Streik, obschon sie die Direktion noch am Mittag gewarnt hatte . «Nein, wir bilden uns nicht ein, dass die (Medien) welt zusammenbricht, wenn wir eine Protestpause machen. Das wird sie nicht, zumal die SDA-Ressortleiter einspringen. Werden wir kaputtgespart, wird aber etwas fehlen. Es sei denn, man mag lieber ‹fake news › als Informationen», heisst es auf @Inside_sda .

     

    Während die Basis streikte, arbeitete die SDA-Führung an Gegenmassnahmen. Man will vermeiden, dass die Redaktion den SDA-Kanal «zweckentfremdet». «Über den Nachrichtenkanal der SDA dürfen nur Meldungen gemäss den üblichen journalistischen Kriterien verbreitet werden», heisst es im Mail, das dem Branchenportal «persoenlich.com» vorliegt. Alle Meldungen müssten ab sofort und bis auf weiteres durch die Redaktionsleitung freigegeben werden.

    Doch dies hatten die Journalisten auch gar nicht vor, wie die Redaktionskommission betont. Mit dem Streik wollten sie vielmehr erreichen, dass die Öffentlichkeit ihre Forderungen wahrnimmt und sich der Notwendigkeit einer medialen Grundversorgung in der Schweiz bewusst wird.

    Unterstützung erhielten sie dabei von zwei Nationalräten, Matthias Aebischer (50) von der SP und Regula Rytz (55) von den Grünen sowie von ex-Bundesratssprecher Oswald Sigg (73). Alle drei beurteilten den Service Public durch die SDA als unverzichtbar sowie die geplante Massenentlassung als unverständlich. 

    An der Versammlung der Streikenden nahmen zudem der Schriftsteller und Ex-SDA-Redaktor Alex Capus (56) sowie der Patent-Ochsner-Sänger Büne Huber (55) teil. Auf der Plattform «Campax» wiederum sammeln SDA-Freunde Unterschriften, damit Medienministerin Doris Leuthard die Agentur rettet. (sf/bö/awi)

    Update: Um 17.05 Uhr wurde der Streik für beendet erklärt. «Themen und Meldungen, welche in den vergangenen drei Stunden nicht behandelt wurden, werden nicht zwingend aufgearbeitet», heisst es in der Meldung.

     

    Samantha (†19) lag tot im Sumpf – 21-Jähriger verhaftet: «Er war einmal in sie verknallt»

    Samantha (†19) lag tot im Sumpf – 21-Jähriger verhaftet: «Er war einmal in sie verknallt»


    CHEYRES FR - Samantha (†19) fuhr mit dem Zug zu einem 21-Jährigen nach Cheyres FR – dort wo auch ihre Leiche aufgefunden wurde. Eine Freundin von ihr packt nun über die Beziehung der beiden aus. Acht Wochen gab es von der...

    CHEYRES FR - Samantha (†19) fuhr mit dem Zug zu einem 21-Jährigen nach Cheyres FR – dort wo auch ihre Leiche aufgefunden wurde. Eine Freundin von ihr packt nun über die Beziehung der beiden aus.

    Acht Wochen gab es von der Genferin Samantha M.* (†19) keine Spur. Dann: Letzten Mittwoch wurde ihre Leiche in einem Naturschutzgebiet am Ufer des Neuenburgersees bei Cheyres FR entdeckt: Gefesselt und von Füchsen angefressen (BLICK berichtete).

    Das letzte Lebenszeichen von Samantha bekam ihre Mutter am 22. November 2017 via SMS. Ihre Freundin Atoussa sah Samantha auch noch am selben Tag am Bahnhof Cornavin GE. Das war, bevor Samantha mit dem Zug zu ihrem Rendez-vous nach Cheyres FR fuhr.

    «Er war einmal in sie verknallt»

    Samantha hatte wohl mit einem 21-jährigen Schweizer, der in einem Restaurant am Neuenburgersee arbeitet, abgemacht. Den Jungen soll Samantha aus ihrer Kindheit gekannt haben. «Er war einmal in sie verknallt. Ich weiss nicht, ob das immer noch so war», sagt Atoussa zu «Le Matin». Vom Treffen ist Samantha nie mehr zurückgekehrt. Atoussa erhielt das letzte SMS von ihrer Freundin gegen 23 Uhr.

    Samantha soll noch auf makabre Weise gescherzt haben. «Als sie ging, sagte sie mir: Wenn ich um 1 Uhr morgens nichts von ihr hören sollte, dann, weil ihr etwas passiert sei.» Aber es sei auf ironische Art und Weise gemeint gewesen. Atoussa habe zuvor nichts Ungewöhnliches an Samantha bemerkt. Ganz im Gegenteil: «Sie hatte kein einfaches Leben, aber in letzter Zeit war sie aufgeblüht.» Das berichtet «20 minutes».

    Samanthas Verehrer könnte der Täter sein

    Jetzt sitzt Samanthas Verehrer in U-Haft. «Es bestehen starke Hinweise, dass er der Täter ist», sagt ein Sprecher der Freiburger Polizei. Die Leiche der jungen Genferin konnte mit der «DNA ihrer Mutter identifiziert werden», weiss Atoussa. Samantha M. wohnte mit ihrer Mutter in einer 16-stöckigen Hochhaussiedlung in der Nähe des Flughafens in Genf, wo viele Sozialfälle wohnen.

    «Die Polizei hatte uns abgeraten, öffentlich nach Samantha zu suchen»

    Doch vor allem wuchs sie bei ihrer Grossmutter auf. Die Angehörigen der Getöteten sind momentan nicht in der Lage, über das Verbrechen zu sprechen. Samanthas Götti sagt nur zu BLICK: «Die Polizei hatte uns abgeraten, öffentlich nach Samantha zu suchen.»

    Die Genfer Polizei nahm an, das Mädchen sei einfach von zu Hause ausgerissen. «Wir kommentieren diesen Fall nicht», sagt ein Sprecher der Genfer Polizei. «Wir haben pro Jahr 1000 Vermisste im Kanton Genf. 2017 veröffentlichten wir nur sieben Vermisstanzeigen.» (na)

    * Name der Red. bekannt

    Dramatischer Viertelfinal an Australian Open: Verletzter Nadal gibt im fünften Satz gegen Cilic auf!

    Dramatischer Viertelfinal an Australian Open: Verletzter Nadal gibt im fünften Satz gegen Cilic auf!


    Welch ein Drama-Spiel im Viertelfinal der Australian Open! Vorjahresfinalist und Weltnummer 1, Rafael Nadal, wirft im 5. Satz gegen Marin Cilic das Handtuch. Die Hüfte und das Bein schmerzen zu stark. Die Wiederholung des Wunsch-Finals vom letzten Jahr...

    Welch ein Drama-Spiel im Viertelfinal der Australian Open! Vorjahresfinalist und Weltnummer 1, Rafael Nadal, wirft im 5. Satz gegen Marin Cilic das Handtuch. Die Hüfte und das Bein schmerzen zu stark.

    Die Wiederholung des Wunsch-Finals vom letzten Jahr zwischen Roger Federer und Rafael Nadal ist geplatzt! Rafa muss seinen Viertelfinal-Match in Melbourne gegen den Kroaten Marin Cilic im 5. Satz angeschlagen aufgeben. Cilic siegt mit 3:6, 6:3, 6:7, 6:2 und 2:0.

    Das Nadal-Drama nimmt im vierten Satz seinen Lauf. Beim Stand von 1:4 lässt sich Rafa behandeln und nimmt ein medizinisches Time-Out. Der Physio kommt für drei Minuten auf den Court. Vor allem das rechte Bein und die Leiste schmerzen Nadal.

    Er probiert alles, doch er kann sich kaum mehr richtig bewegen. Der vierte Satz geht flöten. Im Entscheidungssatz kassiert Nadal das Break zum 0:2 und sieht ein, dass es keinen Sinn mehr macht.

    Die Seuchen-Monate Nadals gehen damit weiter. Seit Ende 2017 laboriert er an Problemen, musste beispielsweise an den ATP Finals nach einem Match forfait geben und gab erst in Melbourne wieder sein Comeback. Sein kräfteraubender Spielstil setzt Nadal offenkundig zu. Die Tatsache, dass er schon im Achtelfinal gegen Schwartzman fast vier Stunden auf dem Platz stand, hat ihn sicher nicht begünstigt.

    Für Cilic gehts nun im Halbfinal am Donnerstag gegen den britischen Aussenseiter Kyle Edmund (ATP 49). Nadal seinerseits muss die Tasche packen. Trotz des Aus wird er auch nach den Australian Open die Nummer 1 bleiben.

    Wenige Minuten nach dem Aus stellt sich Nadal den Medien. «Im vierten Satz habe ich bei einer Bewegung, einem Dropshot, etwas gespürt. Ich dachte, dass etwas passiert ist, aber nicht, wie schlimm es wirklich ist», sagt er.

    Es zwicke ihn irgendwo im oberen Teil des Beines, aber nicht in der Hüfte. Am Mittwoch will Nadal ein MRI machen, um Klarheit zu bekommen. Das Knie sei aber kein Problem gewesen.

    Enttäuscht meint er weiter: «An diesem Turnier ist mir dies schon ein paar Mal im Leben passiert. Das ist wirklich hart zu akzeptieren», sagt der Spanier. (rib)

    Nächste Überraschung an Australian Open: Dimitrov floppt im Viertelfinal an Weltnummer 49!

    Nächste Überraschung an Australian Open: Dimitrov floppt im Viertelfinal an Weltnummer 49!


    Der Brite Kyle Edmund (ATP 49) wirft an den Australian Open im Viertelfinal den Favoriten Grigor Dimitrov (ATP 3) in vier Sätzen raus. Der Aufstand der Aussenseiter geht an den Australian Open in Melbourne unvermindert weiter. Im...

    Der Brite Kyle Edmund (ATP 49) wirft an den Australian Open im Viertelfinal den Favoriten Grigor Dimitrov (ATP 3) in vier Sätzen raus.

    Der Aufstand der Aussenseiter geht an den Australian Open in Melbourne unvermindert weiter. Im ersten Viertelfinal-Match schlägt der Brite Kyle Edmund (23, ATP 49) die aktuelle Weltnummer 3, Grigor Dimitrov (Bulgarien), mit 6:4, 3:6, 6:3 und 6:4.

    Es ist das erste Mal, dass Edmund einen Spieler aus den Top 5 schlagen kann, zuvor stand er zudem noch nie an einem Major unter den Top 16. Er ist der sechste Brite in der Open Ära, der es an einem Grand Slam mindestens in die Halbfinals schafft.

    Edmund gesellt sich zu Andy Murray, Tim Henman, Roger Taylor, John Lloyd und Greg Rusedski. Im Halbfinal trifft der in Johannesburg geborene Edmund auf den Sieger der Partie Rafael Nadal – Marin Cilic.

    Bei den Frauen steht Elise Mertens im Halbfinal. Die Belgierin, die erstmals an den Australian Open spielt, schlägt Elina Svitolina (Ukraine) mit 6:4 und 6:0. (rib)

    «Früher waren die Gegner niemals Freunde»: Federer vermisst die Rivalität unter den Spielern

    «Früher waren die Gegner niemals Freunde»: Federer vermisst die Rivalität unter den Spielern


    Ein emotionaler Handshake zwischen Nick Kyrgios und Grigor Dimitrov nach ihrem Match in Melbourne gibt zu reden. Auch Roger Federer wird an seiner Pressekonferenz darauf angesprochen. Nick Kyrgios und Grigor Dimitrov werden nach ihrem epischen Match am...

    Ein emotionaler Handshake zwischen Nick Kyrgios und Grigor Dimitrov nach ihrem Match in Melbourne gibt zu reden. Auch Roger Federer wird an seiner Pressekonferenz darauf angesprochen.

    Nick Kyrgios und Grigor Dimitrov werden nach ihrem epischen Match am Sonntag bei den Australian Open für ihre  gegenseitige Anerkennung beim Handshake gepriesen. Es ist ein Moment, der schon jetzt von den diesjährigen Australian Open in Erinnerung bleiben wird.

    Die beiden Tennis-Stars umarmen sich sekundenlang. Dimitrov legt seine Hände um den Hals des Australiers und lobt ihn für seinen grossen Kampf.

    Kyrgios seinerseits schaut Dimitrov gleichzeitig tief in die Augen. Später sagt er dazu: «Ich erklärte ihm, er soll an sich glauben. Manchmal fehlt es ihm an Vertrauen.» Er hoffe, Dimitrov schaffe bald den ersten Major-Titel.

    Der Bulgare, aktuell Nummer 3 der Welt, meint: «Wir verstehen uns beide grossartig und haben auf und neben dem Platz Respekt voreinander. Es ist schön, diese Fairness nach einem Spiel zu spüren.»

    «Männer sind oft zu sehr Kumpel»

    Die Kyrgios-Dimitrov-Szene ist auch bei Roger Federers Pressekonferenz am Tag danach ein Thema. Der Maestro selber hat diesen «Wir haben uns alle lieb»-Geist unlängst beim Laver Cup im September ins Spiel gebracht.

    Nun relativiert Federer diese Ansicht ein wenig. Er sagt: «Es stimmt, dass die Männer oft ein bisschen zu sehr Kumpel sind. Beim Laver Cup war das ok. Aber sonst wollen wir uns schliesslich schlagen. Wir sollten fair, aber hart miteinander sein.»

    Früher habe es zwar Respekt unter den Gegnern gegeben, aber Freunde seien sie niemals gewesen. Federer wünscht sich deshalb: «Ich weiss, die Zuschauer haben das gerne, wenn wir emotional sind und uns umarmen. Aber wir sollten nicht zu weit gehen. Es wäre auch für die Fans gut, wenn die Rivalität spürbar ist.» (rib/C.K.)

    Samantha M. (†19) lag gefesselt tot im Sumpf. Ihr Götti klagt an: «Polizei riet uns von Fahndung ab»

    Samantha M. (†19) lag gefesselt tot im Sumpf. Ihr Götti klagt an: «Polizei riet uns von Fahndung ab»


    CHEYRES FR/GENF - Samantha M. (†19) wurde seit zwei Monaten vermisst. Jetzt ist die junge Genferin tot. Ihre Leiche wurde am Neuenburgersee gefunden. Ein Mann (21) sitzt bereits in U-Haft. Samantha M.* (†19) aus Genf wird...

    CHEYRES FR/GENF - Samantha M. (†19) wurde seit zwei Monaten vermisst. Jetzt ist die junge Genferin tot. Ihre Leiche wurde am Neuenburgersee gefunden. Ein Mann (21) sitzt bereits in U-Haft.

    Samantha M.* (†19) aus Genf wird zuletzt in Yverdon-les-Bains VD gesehen. Es ist der 22. November 2017. Am Abend schickt das Mädchen seiner Mutter in Genf ein SMS: «Ich gehe spazieren.» Es ist das letzte Lebenszeichen des Mädchens. Ihr Handy bleibt danach stumm.

    Am letzten Mittwoch macht ein Einwohner von Cheyres FR eine grausige Entdeckung. In einem Naturschutzgebiet am Ufer des Neuenburgersees findet er eine gefesselte Leiche. Sie ist grausam zugerichtet. Füchse sind über die sterblichen Überreste hergefallen. 

    Rasch ist klar, wer das Opfer ist: Das junge, hübsche Mädchen aus Genf, Samantha M. Zwei Tage später verhaftet die Polizei einen Mann (21) aus der Region, in der die Leiche gefunden wurde. «Es bestehen starke Hinweise, dass er der Täter ist», sagt ein Sprecher der Freiburger Polizei. Der Mann sitzt in U-Haft. Gestanden hat er bis gestern nicht.

    Am ersten Tag des Verschwindens ermordet

    Weshalb kam Samantha M. von Genf nach Cheyres FR? «Die beiden kannten sich, sie waren aber kein Paar», sagt der Polizeisprecher. Samantha M. fuhr mit dem Zug nach Cheyres, wo sie ihren Mörder traf. Die beiden hatten wohl abgemacht.

    Samantha M. wurde am ersten Tag ihres Verschwindens ermordet. Ob sie auch vergewaltigt wurde, sagt die Polizei nicht.

    Der Fundort der Leiche ist auch der Tatort. Freunde der Familie hängten in Cheyres in den letzten Wochen Suchanzeigen auf. «Darauf stand, dass das Mädchen zuletzt in Yverdon gesehen wurde», sagt ein Einwohner des kleinen Dorfs in der Broye-Region.

    Samantha hatte italienische Wurzeln. Ihre Angehörige suchten auch in der RAI-Sendung «Chi l'ha visto?» («Wer hat sie gesehen?») nach der jungen Frau. Vergebens.

    Warum gab es keine Vermisstmeldung?

    Eine öffentliche Vermisstmeldung in der Schweiz gab es nie. Weshalb? «Wir kommentieren diesen Fall nicht», sagt ein Sprecher der Genfer Polizei. «Wir haben pro Jahr 1000 Vermisste im Kanton Genf. 2017 veröffentlichten wir nur sieben Vermisstanzeigen.»   

    Samantha M. wohnte mit ihrer Mutter in einer 16-stöckigen Hochhaussiedlung in der Nähe des Flughafens in Genf, wo viele Sozialfälle wohnen.

    Abwart Antonio Almada (56) arbeitet seit 17 Jahren hier: «Ich habe am Samstag erfahren, dass Samantha ermordet wurde. Ich bin total schockiert.» Er kannte das Mädchen seit es ein Kind war. «Samantha war ein ruhiges Kind. Auch als Jugendliche machte sie hier nie Probleme. Es ist unfassbar traurig.»

    Opferfamilie am Boden zerstört

    Samantha M. wuchs vor allem bei ihrer Grossmutter auf, die in einem anderen Block der Hochhaussiedlung wohnt. Einen Vater hatte das Mädchen nie. Samantha M. hatte keinen Job.

    Die Angehörigen der Getöteten sind momentan nicht in der Lage, über das Verbrechen zu sprechen. Samanthas Götti sagt nur: «Die Polizei hatte uns abgeraten, öffentlich nach Samantha zu suchen.» Die Genfer Polizei nahm an, das Mädchen sei einfach von zu Hause ausgerissen. 

    *Namen der Redaktion bekannt

    ... diesen Schnaps hat er sich verdient: Yule dank Fondue-Entzug aufs Podest

    ... diesen Schnaps hat er sich verdient: Yule dank Fondue-Entzug aufs Podest


    Daniel Yule beglückt uns mit dem ersten Kitzbühel-Slalom-Podest seit 19 Jahren. Für diesen Exploit hat der Walliser auf Bier, Raclette und Fondue verzichtet. Daniel Yule steht im Zielraum des Ganslernhangs und ist kurz davor, durchzudrehen. Der...

    Daniel Yule beglückt uns mit dem ersten Kitzbühel-Slalom-Podest seit 19 Jahren. Für diesen Exploit hat der Walliser auf Bier, Raclette und Fondue verzichtet.

    Daniel Yule steht im Zielraum des Ganslernhangs und ist kurz davor, durchzudrehen. Der Unterwalliser liegt im zweiten Durchgang hinter Marcel Hirscher an zweiter Stelle. Mit Michael Matt und Henrik Kristoffersen stehen aber noch zwei Fahrer oben, die aus dem ersten Durchgang über eine Sekunde Vorsprung mitbringen. Und Matt beginnt auch seinen Final-Lauf sehr stark, baut seinen Vorsprung auf den Schweizer bis zur ersten Zwischenzeit noch aus.

    «Verdammt, jetzt werde ich genau wie in Levi und Madonna di Campiglio wieder Vierter», flucht Yule. Doch dann verfährt sich der Bruder von Olympia­sieger Mario im dichten Schneetreiben und scheidet aus. Yule darf endlich den ersten Podestplatz seiner Karriere feiern! «Matt tut mir zwar auch ein bisschen leid, aber die Freude über meinen eigenen Erfolg überwiegt natürlich. Zumal Michael im Gegensatz zu mir ja schon öfters auf dem Podest gestanden hat.»

    Mit Yule steht nun erstmals seit Didier Plaschys zweitem Rang 1999 ein Skigenosse auf dem Kitzbüheler Slalom-«Stockerl». Auch Plaschy ist im Wallis gross geworden und war einst Yules C-Kader-Trainer. Doch es gibt zwischen den beiden noch eine «üsserschwizerische» Parallele: Schottland! Didier beherrscht das Spiel auf dem schottischen Dudelsack, Daniels Vater stammt aus Schottland.

    Deshalb war Yules Weg an die alpine Spitze nicht gerade vorgezeichnet: «Mein Vater und meine Mutter hatten nicht wirklich einen Bezug zum Skisport. Aber weil wir fünf Minuten neben der Skipiste gewohnt haben, brachten mich meine Eltern jeweils um 9 Uhr zum Skilift und holten mich um 16.30 Uhr ab. Irgendwann bekam ich dann richtig viel Freude an dieser Sportart.»

    In der Zwischenzeit hat sich der 24-Jährige zum konstantesten Schweizer «Zick-Zacker» entwickelt, in den letzten vier Jahren hat er 16 Top-Ten-Platzierungen eingefahren. Der hochintelligente Slalomspezialist, der neben dem Rennfahrerberuf ein Wirtschaftsfernstu­dium absolviert, macht sich auch intensive Gedanken über die passende Ernährung. «Ich verzichte während der Saison strikt auf Fondue, Raclette und Bier», sagt er.

    Einen Schnaps fürs Podest

    Nach seiner «Stockerl-Premiere» leistet sich Yule dann aber doch noch eine kleine Sünde. Nachdem er von Hahnenkamm-Rennsekretär Peter Eder zur Feier des Tages auf einen Schnaps eingeladen wird, kommt Daniel nach dem ersten Schluck so richtig in Fahrt: «Der Schnaps ist so gut, dass ich gerne noch einen zweiten Schluck trinken würde.»

    Der Eder Peter erfüllt ihm diesen Wunsch gerne. Prost, Daniel!

    Voicemail im Weissen Haus macht Demokraten für Shutdown verantwortlich: «Die Demokraten halten unseren Haushalt als Geisel»

    Voicemail im Weissen Haus macht Demokraten für Shutdown verantwortlich: «Die Demokraten halten unseren Haushalt als Geisel»


    Das Weisse Haus schimpft auf die Demokraten, Ämter und Behörden sind geschlossen, die US-Regierung ist praktisch stillgelegt. Der absurde Haushaltsstreit überschattet sogar Trumps WEF-Besuch. Der Streit um den US-Haushalt wird immer absurder: Der...

    Das Weisse Haus schimpft auf die Demokraten, Ämter und Behörden sind geschlossen, die US-Regierung ist praktisch stillgelegt. Der absurde Haushaltsstreit überschattet sogar Trumps WEF-Besuch.

    Der Streit um den US-Haushalt wird immer absurder: Der offizielle Anrufbeantworter des Weissen Hauses macht die Demokraten für den Regierungsstillstand verantwortlich. «Leider können wir Ihren Anruf nicht beantworten, weil die Demokraten im Kongress die staatliche Finanzierung – inklusive der Gelder für unsere Truppen und andere Prioritäten der nationalen Sicherheit – als Geisel halten», schimpft die Voicemail. Dabei stünden der Streit um die Einwanderung und der Haushalt in keinem Zusammenhang: «Wegen dieser Behinderung ist die Regierung lahmgelegt.»

    Seit Samstag ist die Regierung in den USA stillgelegt

    Seit Samstag sind in den USA alle Ämter und Behörden stillgelegt, rund 850'000 Staatsangestellte müssen zu Hause bleiben. Nur besonders wichtige Stellen sowie Soldaten, Polizisten und Grenzschützer sind weiterhin im Einsatz – unbezahlt.

    Grund für den «Government Shutdown» (dt. Regierungsstillstand) ist der Streit um das Anheben der Schuldenobergrenze. Den Demokraten und Trumps Republikanern ist es auch nach zähen Verhandlungen am Sonntag (Ortszeit) nicht gelungen, einen Kompromiss zu finden. Die USA befinden sich damit bereits den dritten Tag im Ausnahmezustand – und der Stillstand könnte andauern.

    Eine Abstimmung für eine Übergangsfinanzierung der Regierung ist für Montagmittag angesetzt, es ist aber unklar, ob die Republikaner im Senat die dafür notwendige Zahl von 60 Stimmen zusammenbekommen. Der demokratische Fraktionschef Chuck Schumer erklärte am Sonntag, es habe bisher keine Einigung gegeben.

    Trumps WEF-Besuch ist überschattet

    Gefährdet der Regierungsstillstand auch Donald Trumps Besuch in der Schweiz? Noch weiss niemand, ob der US-Präsident wirklich ans WEF kommt, während seine Regierung lahmgelegt ist. Auch die US-Botschaft in Bern war am heutigen Montag nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Trump werde die Lage von Tag zu Tag beurteilen, sagte sein Haushaltschef Mick Mulvaney am Samstag. Prinzipiell darf der US-Präsident anreisen, seine Air Force One steht auch während des Shutdowns bereits.

    Doch der angekündigte Besuch ist schon jetzt von den nationalen Streitigkeiten überschattet. Und: Als die Regierung noch zu Barack Obamas Amtszeiten stillgelegt war, kritisierte Trump den damaligen Präsidenten kräftig. «Der US-Präsident ist verantwortlich. Er muss alle Beteiligten in einen Raum bringen und die Verhandlungen leiten», sagte Trump während des gut zweiwöchigen Shutdowns 2013 in einem Interview mit dem Sender Fox News. Der Verantwortliche – also der Präsident – müsse im Zweifelsfall «gefeuert» werden.

    US-Präsident droht mit «nuklearer Option»

    Doch statt nun tatsächlich Verantwortung zu übernehmen, verliert Trump die Geduld. Während sich die Republikaner für die Armee und die Sicherheit des Landes einsetzten, ginge es den Demokraten nur um illegale Einwanderung, twitterte der US-Präsident und drohte: «Wenn das Patt anhält, sollten die Republikaner die nukleare Option wählen.»

    Mit der «nuklearen Option» sind allerdings keine Atomwaffen gemeint: Dabei würden sich die Republikaner im Senat auf ihre Mehrheit berufen. Dafür müssten die Senatsregeln jedoch geändert werden – aktuell braucht es für eine Mehrheit im Senat 60 Sitze. Von insgesamt 100 haben die Republikaner 51 Sitze inne. Die «nukleare Option» soll zermürbende Abstimmungen verkürzen.

    «Trump ist wie Wackelpudding»

    Chuck Schumer, der demokratische Fraktionsführer im US-Senat, sagte bereits am Freitag, die Demokraten seien bereit, das Militärbudget massiv zu erhöhen. Doch Verhandlungen mit US-Präsident Trump seien wie Verhandlungen «mit einem Wackelpudding: fast unmöglich».  Für die Demokraten ist vor allem eine Lösung im Streit um das «Dreamer»-Programm wichtig, das junge Migranten vor Abschiebungen schützen soll.

    Trump hatte das Schutzprogramm im Herbst abgeschafft. Die Frist für eine Einigung läuft am 5. März aus. (kin)

    Aus an den Australian Open: Djokovic taucht gegen Weltnummer 58 im Achtelfinal!

    Aus an den Australian Open: Djokovic taucht gegen Weltnummer 58 im Achtelfinal!


    Novak Djokovic (30, ATP 14) verliert an den Australian Open seinen Achtelfinal gegen den Südkoreaner Hyeon Chung (21, ATP 58) überraschend in drei Sätzen. Der jüngste verbliebene Spieler im Männer-Tableau schockt nach Alex Zverev (ATP 4) in der 3....

    Novak Djokovic (30, ATP 14) verliert an den Australian Open seinen Achtelfinal gegen den Südkoreaner Hyeon Chung (21, ATP 58) überraschend in drei Sätzen.

    Der jüngste verbliebene Spieler im Männer-Tableau schockt nach Alex Zverev (ATP 4) in der 3. Runde auch Novak Djokovic! Mit erst 21 Jahren zeigt Hyeon Chung (ATP 58) in Melbourne das Spiel seines Lebens.

    Er lässt sich von der grossen Kulisse der Rod-Laver-Arena und der Aura von Star Djokovic nicht beeindrucken. In einem über dreistündigen Krimi mit packenden Ballwechseln und zig Winner-Schlägen gewinnt Chung mit 7:6, 7:5 und 7:6. Wahnsinn!

    Der Aussenseiter mit der Kultbrille beweist eine riesige Moral. Obwohl Chung sowohl im 1. Satz (4:0) als auch im 2. Satz (4:1) Vorsprünge wieder preis gibt, schafft er die Satzgewinne dennoch. Djokovic muss sich die Niederlage teils selbst zuschreiben, vergibt während des ganzen Spiels oft leichte Schläge. Djokovic lässt sich während des Matchs allerdings am lädierten Ellbogen und am rechten Fuss behandeln.

    Das Comeback-Turnier von Djokovic nach seiner halbjährigen Verletzungspause (Ellbogen) endet damit für den Serben unerwartet früh. Der Traum vom siebten Titel an den Australian Open geplatzt.

    Chung seinerseits schreibt für sein Land Geschichte. Zum ersten Mal – ob Mann oder Frau – steht ein Vertreter Südkoreas an einem Grand-Slam-Turnier in den Viertelfinals. Dort bekommt er es mit einem noch grösseren Aussenseiter zu tun. Tennys Sandgren (USA), die Nummer 97 der Welt, der bereits Wawrinka und Thiem geschlagen hat. Der Sieger aus jener Partie könnte dann  im Halbfinal auf Federer treffen... (rib)

     

    Federer jagt den Ball übers Stadiondach: «Das ist der grösste Witzpunkt, den ich je gespielt habe»

    Federer jagt den Ball übers Stadiondach: «Das ist der grösste Witzpunkt, den ich je gespielt habe»


    Roger Federer steht ohne Satzverlust im Australian-Open-Viertelfinal. Beim Sieg über Marton Fucsovics holt sich der Schweizer einen schier unglaublichen Punkt. Da muss sogar der Maestro schmunzeln. In den letzten 20 Jahren hat Roger Federer (36) schon...

    Roger Federer steht ohne Satzverlust im Australian-Open-Viertelfinal. Beim Sieg über Marton Fucsovics holt sich der Schweizer einen schier unglaublichen Punkt. Da muss sogar der Maestro schmunzeln.

    In den letzten 20 Jahren hat Roger Federer (36) schon zig tausende Punkte gespielt. Und doch erlebt auch der Maestro im Spätherbst der Karriere noch Erstaunliches. Wie beispielsweise kurz vor Ende des 2. Satzes im Achtelfinal gegen Marton Fucsovics.

    Der Ball springt Federer an den Racket-Rahmen und verschwindet aus dem TV-Bild hoch über dem Stadiondach. Nach mehreren Sekunden landet er tatsächlich noch im Feld und Fucsovics kann darauf hin mehrmals zum Smash ansetzen. Prompt haut er den Ball ins Netz!

    An der Pressekonferenz muss Federer auf diesen irren Punkt angesprochen lachen und sagt: «Das ist vielleicht der grösste Witzpunkt, den ich je gespielt habe. Ich habe mich gut verteidigt, aber normalerweise hat man nicht so viel Glück.»

    Berdych sitzt schon im Eisbad

    Als nächster Gegner wartet nun mit Tomas Berdych ein Altbekannter auf Federer. Sie stehen sich zum 26. Mal gegenüber, Roger führt mit 19:6-Siegen. Zum dritten Mal in Serie kommts zum Duell an den Australian Open.

    War der letztjährige Match gegen den Tschechen in Melbourne (Sieg in Runde 3) der Wegbereiter für sein grandioses Jahr 2017? Federer kann keine schlüssige Antwort geben: «Ich weiss nicht, ob man es auf diesen einen Match reduzieren kann. Ich hatte auch danach ein paar Matches, die mit verantwortlich für die grossartige Saison waren. Es sind viele Schritte erforderlich für den Verlauf eines Jahres.»

    Während sich Federer noch gegen Fucsovics auf dem Platz steht, sitzt Berdych bereits im Eisbad und kann sich seinen nächsten Rivalen anschauen. Roger sagt: «Ich freue mich gegen ihn zu spielen. Er scheint in guter Form zu sein. Ich bin froh, ist er wieder zurück nach seinen Rückenbeschwerden.»

    Bisher ist Federer ohne Satzverlust durchgekommen. Kann man es mit dem Vorjahr vergleichen? Roger sagt: «Es wäre falsch, das letztjährige Turnier kopieren zu wollen oder zu meinen, sich gleich zu fühlen. Vielleicht kommen ja jetzt auch noch ein paar Fünfsätzer auf mich zu. Ein paar Dinge kann ich allenfalls mitnehmen. Zum Beispiel die Lockerheit. Oder dass ich von Anfang bis Ende offensiv bleibe.» (rib/C.K.)

     

    Kampf um den Abfahrtsweltcup: Feuz fordert Svindal im Kugel-Duell

    Kampf um den Abfahrtsweltcup: Feuz fordert Svindal im Kugel-Duell


    Eigentlich hatte Beat Feuz seine Chancen auf die kleine Kristallkugel bereits abgeschrieben. Nach Kitzbühel ist aber klar: Der Kugelblitz hat sich verschätzt. Wenige Wochen vor dem Saisonauftakt sagte Beat Feuz zu BLICK: «Ich werde mich für den Rest...

    Eigentlich hatte Beat Feuz seine Chancen auf die kleine Kristallkugel bereits abgeschrieben. Nach Kitzbühel ist aber klar: Der Kugelblitz hat sich verschätzt.

    Wenige Wochen vor dem Saisonauftakt sagte Beat Feuz zu BLICK: «Ich werde mich für den Rest meiner Karriere vor allem auf die Klassiker im Januar und die Titelkämpfe im Februar konzentrieren müssen. Mein Knie ist zu lädiert, um noch einmal in einer Gesamtwertung um den Sieg mitreden zu können.»

    Jetzt ist klar: Der Kugelblitz hat sich geirrt. Denn weil der Emmentaler am Samstag in der Hahnenkamm-Abfahrt nur vom Deutschen Thomas Dressen geschlagen wurde und Aksel Svindal nicht über den achten Rang hinauskam, liegt Feuz im Kampf um die Abfahrtskugel nur noch zehn Punkte hinter Norwegens Super-Elch.

    Und das Restprogramm darf dem Abfahrtsweltmeister Hoffnung machen. Die drei vergangenen Weltcupabfahrten der Saison werden in Garmisch (nächsten Samstag), Kvitfjell und Are (beide im März) ausgetragen.

    Während Svindal auf der Kandahar in Garmisch noch nie besser als Fünfter war, wurde Feuz beim Klassiker in Bayern 2016 und im letzten Winter jeweils Dritter. Svindal hat ausserdem bei seinem Heimspiel in Kvitfjell die Abfahrt noch nie gewonnen, während Feuz auf der Olympia-Piste von 1994 im März 2011 seinen ersten Weltcupsieg feierte.

    Einzig in Are steht der Wikinger auf der Poleposition: Feuz hat in Schweden noch gar kein Weltcuprennen bestritten, Svindal hat hier 2007 in der Abfahrt seine erste Goldmedaille bei Weltmeisterschaften gewonnen.

    Nobelpreisträger Joseph Stiglitz (74) im WEF-Interview: «Die Eliten haben versagt, links wie rechts»

    Nobelpreisträger Joseph Stiglitz (74) im WEF-Interview: «Die Eliten haben versagt, links wie rechts»


    ZÜRICH - Zum Auftakt des WEF erklärt Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz (74) die grossen Themen, die die Welt beschäftigen: Was läuft schief – und wie kann es doch gut kommen? Donald Trump BLICK: Herr Stiglitz, wie...

    ZÜRICH - Zum Auftakt des WEF erklärt Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz (74) die grossen Themen, die die Welt beschäftigen: Was läuft schief – und wie kann es doch gut kommen?

    Donald Trump

    BLICK: Herr Stiglitz, wie geht es der Welt?
    Joseph Stiglitz: Nicht gut. Wir haben in den USA seit einem Jahr einen Präsidenten, mit dem unsere Politik komplett degeneriert ist. Zudem nimmt die Ungleichheit massiv zu. Und wir stehen vor einem Klimakollaps, wenn wir nicht sofort handeln.

    Der Reihe nach: Präsident Donald Trump dominiert alles, auch das WEF. Sie scheinen ihn nicht zu mögen.
    Das ist richtig. Unter ihm streiten wir über die lächerliche Frage, ob der Präsident afrikanische Länder als «Shithole» (dt. Drecksloch) beschimpft hat. Er will nicht, dass wir über die wichtigen Themen sprechen, sondern davon ablenken. Denn die grosse Mehrheit ist gegen das, was Trump wirklich will.

    Konkret?                                                                                                                                                                                             Er will die sogenannten Dreamers (dt. Träumer) ausschaffen. Jene Hunderttausende, die als Baby illegal in die USA gekommen sind. Das will die Bevölkerung nicht. Und die Steuerreform wurde Ende 2017 innerhalb von zwei Wochen durchgedrückt, ohne dass eine echte Diskussion dazu stattgefunden hätte. Der Grossteil des Mittelstandes wird nicht weniger, sondern mehr Steuern bezahlen müssen.

    Warum wählten die Amerikaner Trump?
    Sehr vielen von ihnen geht es immer schlechter. Sie sind wütend. Der durchschnittliche Reallohn eines männlichen Vollzeitangestellten ist gleich hoch wie vor 42 Jahren. Dabei muss er noch glücklich sein, weil er überhaupt einen Vollzeitjob hat. Gleichzeitig heisst es überall, die Wirtschaft boomt. Diese Menschen schalten den Fernseher ein und sehen Wohlstand. Wenn sie aus dem Fenster schauen, sehen sie Tristesse. Unsere Gesellschaft funktioniert nicht mehr.

    Und die Antworten darauf gibt ihnen ein Milliardär?                                                                                                                      
    Solche Gruppen finden oft ihre Anführer, die Ausländer und der Globalisierung die Schuld für die Situation geben. Obwohl es haufenweise andere Möglichkeiten gäbe, die Lage der Leute zu verbessern.

    Globalisierung

    Den Leuten in den Bergbau-Gegenden oder im Mittleren Westen der USA ging es schon vor Trump schlecht.  Warum ist er plötzlich der Schuldige?
    Sowohl in den USA als auch in Europa haben die Eliten links wie rechts der Mitte versagt. Sie haben versprochen, dass alle Bürger von der Liberalisierung der Finanzmärkte und der Globalisierung profitieren würden. Die Folge sind nicht nur starke Rechtspopulisten, sondern auch soziale Krisen: Die Lebenserwartung in den USA ist in den letzten zwei Jahren gesunken – vor allem unter Männern ohne Hochschulausbildung. 

     

    Sie sprechen die Schmerzmittel-Epidemie an.
    Nicht nur. Es gibt viel mehr Suizide, immer mehr Alkoholiker. Viele Leute haben jede Hoffnung verloren. Das ist ein Teufelskreis. Ich habe mit Firmen gesprochen, die sich nicht in betroffenen Gebieten ansiedeln wollen, weil sie keine Arbeiter mit Drogen- oder Alkoholsucht wollen.

    Oft schwappen Trends aus den USA erst nach ein paar Jahren nach Europa. Müssen wir Angst haben?
    Nein, nicht unmittelbar. Europa hat bessere Sozialwerke. Aber auch hier gibt es eine Attacke auf das System. Die Ursprünge sind dieselben.

    Was ist die Lösung?
    Auf jeden Fall nicht Trump und die anderen Rechtspopulisten. Die Skandinavier machen es richtig: Die Globalisierung ist nicht aufzuhalten. Darum sorgen sie dafür, dass die Veränderungen den Arbeitern  nicht schaden. Das erreicht man mit Massnahmen im Arbeitsmarkt. Man muss  die Leute für die neuen Jobs umschulen. Aber für jene, die keinen neuen Job finden, brauchen wir auch ein soziales Auffangnetz.

    Digitalisierung

    Wie sollen wir mit der Digitalisierung umgehen?
    Lehrer und Altenpfleger werden wir immer brauchen. Und überhaupt: Die Innovation wird die meisten von uns produktiver machen, nicht ersetzen. Die neuen Technologien machen den Kuchen grösser. Wenn er fair verteilt wird, werden die Leute mehr kaufen. Diese Nachfrage wird Vollbeschäftigung garantieren.

    Und wenn der Kuchen nicht fair verteilt wird?
    Dann zerstören wir unsere eigene Wirtschaft. Eine wahre Anekdote: Ein Gewerkschafter und ein Manager des Autobauers General Motors besichtigten eine Fabrik, in der Roboter viele Arbeiter  ersetzt haben. Der Manager freut sich: «Diese Roboter werden Sie nie als Mitglieder für Ihre Gewerkschaft gewinnen.» Der Gewerkschafter: «Und Sie werden Ihre Autos nie kaufen.» Ich will damit sagen, dass alle Schichten genug verdienen müssen, um den Motor am Laufen zu halten.

    Trotzdem: Es ist möglich, dass es die Arbeit von einigen Menschen bald nicht mehr braucht. Was tun wir, damit sie trotzdem Geld für ein gutes Leben haben?
    Einige Leute glauben, dass die Lösung ein bedingungsloses Grundeinkommen wäre. Die Schweiz hatte ja eine Volksabstimmung dazu. Ich finde das keinen guten Ansatz: Arbeit ist ein wichtiger Teil des Lebens. Viele der Jungen sagen zwar, sie können auch ohne Arbeit ein sinnvolles Leben führen. Ich glaube ihnen nicht.

    Bitcoin

    Der Kanton Zug will sich weltweit als Mekka für Kryptowährungen für Bitcoin positionieren. Ist das schlau?
    Nein. Der Dollar und der Franken sind gute Währungen. Sie erfüllen ihre Funktionen als Tauschmedium und als Wertanlage. Es gibt nur eine Motivation für Kryptowährungen: Geheimhaltung. Die Welt versucht seit Jahrzehnten, Bankgeschäfte transparenter zu machen. Die Schweiz stand dabei oft in der Kritik.

    Also ist Bitcoin ein Reputationsrisiko für die Schweiz?
    Ja, ganz sicher. Viele wollen Bitcoin verbieten, nur die Schweiz macht das Gegenteil. Wir reden hier über Steuerhinterziehung, Terrorismus, Geldwäsche. Dinge, womit man nicht in Verbindung stehen will. Zudem ist es kein nachhaltiges Geschäftsmodell: Sobald Kryptowährungen gewichtig genug sind, machen die grossen Länder den Laden dicht.

    Also ist es ein Fehler der Schweizer Regierung, die Blockchain-Technologie zu fördern, auf denen Kryptowährungen basieren?
    Blockchain ist nicht das Gleiche wie Bitcoin . Bei der Blockchain geht es um Sicherheit. Es ist gut, ein Technologiezentrum zu sein. Ein Geheimhaltungszentrum zu sein, ist dagegen nicht gut.

    Klima 

    Das Wetter spielt verrückt. Wie retten wir das Klima?
    Die Welt muss Anreize schaffen, damit private und institutionelle Anleger ihr Geld klimafreundlich investieren. Eine CO2-Steuer ist absolut notwendig, um unseren Planeten zu retten. Sie alleine reicht aber nicht. Zum Beispiel wäre es sinnvoll, mittels eines Loyalitätsbonus treuen Anlegern mehr Gewicht bei Generalversammlungen zu geben. Wenn sich eine Firma an deren langfristigen Interessen ausrichtet, arbeitet sie automatisch nachhaltiger.

    Was kann Otto Normalverbraucher tun?
    Bewusstsein für das Thema ist wichtig. Ich sehe, wie viele junge Menschen ganz anders über Nachhaltigkeit denken als ältere . Sie entscheiden sich für Arbeitgeber, die ihre Verantwortung wahrnehmen. Und immer mehr ernähren sich vegetarisch – das ist wunderbar.

    Sie auch?
    Nein. Und ich fühle mich darum jeden Tag schuldig.

    Sorgen in Davos GR wegen Schnee-Chaos: Krisensitzung am WEF!

    Sorgen in Davos GR wegen Schnee-Chaos: Krisensitzung am WEF!


    DAVOS GR - Die Schneemassen halten den ganzen Alpenraum auf Trab. Wegen der grossen Lawinengefahr wurden zahlreiche Schienen- und Strassenverbindungen gesperrt. Auch im WEF-Ort Davos macht man sich Sorgen. Gut 1300 Franken kostet die...

    DAVOS GR - Die Schneemassen halten den ganzen Alpenraum auf Trab. Wegen der grossen Lawinengefahr wurden zahlreiche Schienen- und Strassenverbindungen gesperrt. Auch im WEF-Ort Davos macht man sich Sorgen.

    Gut 1300 Franken kostet die Nacht im kleinsten Zimmer des Davoser Edelhotels Belvédère während des WEF. Normalerweise ist in dem Preis auch die Topaussicht über Davos und auf den Kurpark inbegriffen. Doch gestern ist vom Balkon der sogenannten Junior Lounge aus nur noch Weiss zu sehen: Der Schnee hat sich auf der Brüstung so hoch aufgetürmt, dass er den Gästen die teuer erkaufte Aussicht komplett raubt. «Wir wissen nicht mehr, wohin mit dem Schnee», sagte Hoteldirektorin Tina Heide gestern. Und sie verrät: «Wir hatten sogar eine Krisensitzung mit der Kantonspolizei Graubünden. Das gab es noch nie.»

    35 Angestellte eines Technikzulieferers sassen wegen Lawinengefahr in ihren Wohnungen in den umliegenden Dörfern fest. Zudem waren die ÖV-Verbindungen nach Davos während Stunden gekappt.

    Bahnlinien gekappt

    Schon am Morgen meldete die Rhätische Bahn mehrere Unterbrüche auf ihren wichtigsten Strecken: Auf der Arosalinie wurde wegen Lawinengefahr der Verkehr komplett eingestellt. Von Chur nach Arosa fuhren Ersatzbusse. Auch nach Davos und ins Unterengadin ging es erschwert. Hotel-Chefin Heide: «Da mussten wir am Morgen dringend beraten, was zu tun ist. Am Ende hat aber alles geklappt.»

    Zermatt mal wieder abgeschnitten

    In Zermatt VS ist die Lage prekärer. Seit Samstag ist der Ort wieder von der Aussenwelt abgeschnitten. 9000 Feriengäste hängen fest. Wer rauswollte, brauchte viel Geduld. Seit gestern Mittag besteht zwar eine Helikopter-Luftbrücke, aber die Warteschlange ging quer durchs Dorf. Fakt ist: Zwischen Zermatt und Täsch VS fahren bis mindestens heute Mittag keine Züge der Matterhorn Gotthard Bahn. Erschwerend kommt hinzu: Auch die Strasse von Täsch nach Zermatt ist dicht. Immerhin: Auf der Bahnstrecke von Visp VS nach Täsch verkehren Ersatzbusse anstelle von Zügen.

    Besonders prekär war die Lage gestern in La Fouly VS, Zinal VS im Val d'Anniviers und St. Niklaus VS im Mattertal. In diesen Gefahrenzonen mussten die Menschen ihre Wohnungen verlassen. 

    Die Gefahr bleibt. Und es könnte noch extremer werden. Denn mildere Temperaturen bringen Regen, Überschwemmungen und weichen Schnee. Die Folge: immense Lawinengefahr.

    Lara trotz Sieg genervt: «Es ist wie ein Kindergarten»

    Lara trotz Sieg genervt: «Es ist wie ein Kindergarten»


    Lara Gut gewinnt ihr erstes Weltcup-Rennen seit ihrem Comeback. Strahlend – ja, kritiklos – nein: Die Tessinerin ist alles andere als zufrieden mit der allgemeinen Kurssetzung im Weltcup. Sie ist wieder ganz zuoberst! Lara Gut gewinnt den Super-G...

    Lara Gut gewinnt ihr erstes Weltcup-Rennen seit ihrem Comeback. Strahlend – ja, kritiklos – nein: Die Tessinerin ist alles andere als zufrieden mit der allgemeinen Kurssetzung im Weltcup.

    Sie ist wieder ganz zuoberst! Lara Gut gewinnt den Super-G von Cortina und damit ihr erstes Rennen seit dem Comeback. Strahlend und sichtlich erleichtert bewältigt die Tessinerin den Interview-Marathon im Zielraum.

    Bei SRF angekommen, analysiert die technisch versierte Schweizerin die Kurssetzung: «Das Rennen war schwierig gesteckt, genauso wie ich es gerne fahre.» Und plötzlich schwappt die Freude in harsche Kritik über: «Ich wünschte mir, wir hätten mehr solche Rennen, weil ab und zu ist es wie ein Kindergarten.»

    Was denn wie ein Kindergarten sei, wird die 26-Jährige gefragt. «Der Weltcup.» Dieser sollte doch selektiv sein, meint die Tessinerin. «Man versucht vermehrt, alle Hindernisse wegzunehmen, Sprünge abzubauen und den Speed immer tiefer zu halten.»

    Die laut Gut daraus resultierende Folge: Ungewohnt viele Fahrerinnen schaffens nicht ins Ziel. In der Tat: 13 scheiden aus, nur 28 klassieren sich. «Wir sind uns nicht mehr gewohnt, so Super-G zu fahren», sagt die neue Super-G-Weltcup-Leaderin. (dad)

    **********

    Das meint BLICK zum Lara-Triumph

    Lara Gut hat schon viel ­gewonnen: 24 Weltcup-Rennen, den Gesamtweltcup, zweimal den Super-G-Weltcup, dazu holte sie fünf WM- und eine Olympiamedaille. Ende 2016 wurde sie zur Schweizer «Sportlerin des ­Jahres» gewählt. Alles schön und recht. Aber: Der gestrige Erfolg in Cortina ist Laras grösster Sieg überhaupt!

    Warum? Weil Lara den steilsten Berg ihrer Karriere erklommen hat. Nicht irgendwie, sondern mit einer Konsequenz, die ­ihresgleichen sucht. So ­haderte Gut nach ihrer Verletzung nie mit dem Schicksal. Ganz im Gegenteil. Sie nutzte die Zeit, schindete sich im Kraftraum. Und entwickelte sich menschlich weiter.

    Diese Reife spürt man deutlich. Gut wirkt heute ausgeglichener, geduldiger als früher. Ihr Ehrgeiz bleibt riesig. Aber: Mittlerweile kann sie auch ­Niederlagen besser einordnen, sieht vieles differenzierter.

    Der nächste grosse Sieg könnte nun in Pyeongchang folgen. Holt Gut bei Olympia nun jene Goldmedaille, die ihr noch fehlt? Sicher ist: Im Kopf wird sie dafür bereit sein. «Weil ich heute gewonnen habe, heisst das aber nicht, dass ich auch morgen gewinnen werde», sagt Gut schmunzelnd.

    Eine Floskel? Gewiss! Aber halt auch ein Zeichen ihrer neuen Reife.

    Im Hexenkessel von Kitzbühel: Yule kurvt zum ersten Slalom-Podest der Karriere!

    Im Hexenkessel von Kitzbühel: Yule kurvt zum ersten Slalom-Podest der Karriere!


    Der Slalom auf dem Ganslernhang in Kitzbühel gehört zu den schwierigsten im Weltcup. Absolut kein Problem für Daniel Yule und Ramon Zenhäusern. Das Podest:1. Henrik Kristoffersen (NOR) 55,872. Marcel Hirscher (AUT) +0,973. Daniel Yule (SUI) +1,35...

    Der Slalom auf dem Ganslernhang in Kitzbühel gehört zu den schwierigsten im Weltcup. Absolut kein Problem für Daniel Yule und Ramon Zenhäusern.

    Das Podest:
    1. Henrik Kristoffersen (NOR) 55,87
    2. Marcel Hirscher (AUT) +0,97
    3. Daniel Yule (SUI) +1,35

    Wow, wow, wow! Daniel Yule holt sich die so verdiente Belohnung für seine Topleistungen und feiert sein erstes Slalom-Podest im Weltcup überhaupt. Der 24-Jährige schmeisst sich von vierter Position in den zweiten Lauf, zaubert mit seinen Ski eine angriffige und zugleich präzise Tempo-Fahrt auf den Ganslernhang und reisst spätestens beim Out des zuvor zweitplatzierten Michael Matt die Arme in den Kitzbüheler Schnee-Himmel. Es ist der erste Schweizer Podestplatz in Kitzbühel seit Didier Plaschy 1999! Und ja, Kristoffersen gewinnt erstmals in dieser Saison einen Slalom.

    Die anderen Schweizer:
    6. Ramon Zenhäusern +2,34
    out: Loic Meillard im 1. Lauf
    out: Marc Rochat im 2. Lauf (22.)
    out: Luca Aerni im 2. Lauf (23.)
    38. Sandro Simonet / nicht im 2. Lauf

    Zu viert greifen wir im zweiten Lauf an, zu zweit heimsen wir Weltcup-Punkte ein. Aber wie wir diese Punkte holen! Neben dem Exploit von Yule schiesst Ramon Zenhäusern nach Platz 8 im ersten Lauf wie in Wengen inmitten in die Weltspitze. Bravo, Jungs!

    Die Bedingungen:
    Der Neuschnee der Nacht liegt am Pistenrand. Der Ganslernhang präsentiert sich hart, eisig, knackig. Die Sicht ist durch leichten Schneefall etwas getrübt.

    Die Stimmen:
    Daniel Yule: «Ich weiss gar nicht, was ich sagen soll. Die Trainer und mein Servicemann haben über 20 Stunden auf der Trainingspiste gemacht, damit wir gut trainieren können. Danke schön! Das ist die Belohnung dafür. Heute ist alles für mich aufgegangen. Ich geniesse den Moment und werde in Schladming wieder Vollgas geben.»

    Ramon Zenhäusern: «Der zweite Lauf war ein Spektakel. Er war total anders gesteckt als am Morgen, drum wars nicht einfach zum fahren. Mein Lauf war super, ich bin mega zufrieden. Jetzt gilt es weiter zu arbeiten und dann gehts schon wieder einmal auf.»

    Luca Aerni: «Es nervt mich im Moment einfach, dass ich mit dem Oberkörper vor meinem Out nicht mehr nach vorne gekommen bin.»

    So gehts weiter:
    Schladming ruft! Der Slalom-Klassiker startet am Dienstag um 17.45 Uhr.

    Weltcup-Stand Slalom
    1. Hirscher 634
    2. Kristoffersen 535
    3. Matt 348
    4. Myhrer 323
    5. Yule 270
    6. Aerni 229

    Weltcup-Stand Gesamt:
    1. Hirscher 1054
    2. Kristoffersen 900
    3. Svindal 666
    4. Jansrud 665
    5. Pinturault 588

    Schweizer Triumph beim Super-G in Cortina: Lara Gut feiert den ersten Sieg nach dem Comeback!

    Schweizer Triumph beim Super-G in Cortina: Lara Gut feiert den ersten Sieg nach dem Comeback!


    Zum ersten Mal in dieser Saison steht Lara Gut (26) zuoberst auf dem Podest. Die Tessinerin gewinnt den Super-G in Cortina d' Ampezzo. Es ist ihr erster Erfolg nach dem Comeback. Das Podest1. Lara Gut (Sz) 1:14,782. Johanna Schnarf (Ita) +0.143....

    Zum ersten Mal in dieser Saison steht Lara Gut (26) zuoberst auf dem Podest. Die Tessinerin gewinnt den Super-G in Cortina d' Ampezzo. Es ist ihr erster Erfolg nach dem Comeback.

    Das Podest
    1. Lara Gut (Sz) 1:14,78
    2. Johanna Schnarf (Ita) +0.14
    3. Nicole Schmidhofer (Ö) +0.27

     

    So lief das Rennen
    Welch ein Tag für Lara Gut! Die Startnummer 7 bringt der Schweizerin das nötige Glück. Mit einer aggressiven Fahrt schnappt Lara der führenden Johanna Schnarf die Bestzeit weg. Besonders im Schlussabschnitt macht sie Dampf. Hinter Lara liegen auch die Favoriten, Samstagsiegerin Lindsey Vonn (USA) und Anna Veith. Mehrmals muss Lara im Ziel den Atem anhalten, als Fahrerinnen schnell unterwegs sind. Doch keine kommt mehr an sie heran. Es ist Guts 24. Weltcup-Sieg und der erste seit dem Comeback diesen Winter. Vor einem Jahr riss sie sich an der WM das Kreuzband. Die Abfahrts-Siegerin vom Freitag, Sofia Goggia, kommt nicht auf Touren und scheidet aus. Das gilt auch für Mikaela Shiffrin (USA), die im unteren Teil ein Tor verpasst. Kurios: Im 6. Super-G des Winters gibts die 6. Siegerin (Weirather, Flury, Vonn, Veith, Brignone, Gut). Dank des Sieges ist Gut Leaderin im Super-G-Weltcup.

    Die Schweizerinnen
    1. Lara Gut
    10. Michelle Gisin +0.97
    11. Corinne Suter +1.06
    12. Joana Hählen +1.15
    13. Priska Nufer +1.19
    Out: Jasmine Flury

    Stimmen (von SRF):
    Lara Gut: «Es ist ein Schritt nach dem anderen. Ich wusste, dass es immer näher kommt. Jetzt bin ich wieder ganz zuoberst.»

    Michelle Gisin: «Über die eine Welle bin ich nicht so sauber drüber. Da wäre es wichtig gewesen, wegen dem Speed ins Ziel runter. Mit dem Skifahrerischen bin ich vor allem im oberen Teil zufrieden.»

    Die Bedingungen
    Das Rennen wird nur verkürzt geführt, der legendäre Tofana-Schuss im oberen Teil wird ausgelassen. Schuld daran sind die Pistenpräparatoren. Zuerst wird versucht den vielen Neuschnee mit Rutschkommandos aus der Piste zu bringen, dann geht man mit schweren Maschinen ans Werk. Die Piste bricht aber ein, kann in jenem Teil nicht mehr befahren werden. Während des Rennens setzt der wechselnde Wind mit seinen Böen den Athletinnen zu.

     

    So gehts weiter
    Schon übermorgen Dienstag gehts für die Technikerinnen bei einem Riesenslalom im italienischen Skigebiet Kronplatz um den Sieg (10.00/13.00 Uhr). Dieses liegt nur rund 55 Kilometer oder eine knappe Autostunde nordwestlich von Cortina ebenfalls im Südtirol.

    Weltcup-Stand (Gesamt)
    1. Shiffrin 1477
    2. Weirather 601
    3. Goggia 570
    4. Holdener 560
    5. Gut 554

    Weltcup-Stand (Super-G)
    1. Gut 339
    2. Weirather 321
    3. Schnarf 233
    4. Veith 227
    5. Schmidhofer 222

    1. Lauf des Kitzbühel-Slaloms jetzt live: Yule fast so schnell wie Hirscher!

    1. Lauf des Kitzbühel-Slaloms jetzt live: Yule fast so schnell wie Hirscher!


    Vor einem Jahr stellt einer im Kitzbühel-Slalom gar den Sieger in den Schatten – Dave Ryding fährt als erster Brite auf ein Weltcup-Slalom-Podest. Folgt heuer die Fortsetzung? Etwas mehr als 1300 Meter ragt der höchste Mini-Berg Grossbritanniens...

    Vor einem Jahr stellt einer im Kitzbühel-Slalom gar den Sieger in den Schatten – Dave Ryding fährt als erster Brite auf ein Weltcup-Slalom-Podest. Folgt heuer die Fortsetzung?

    Etwas mehr als 1300 Meter ragt der höchste Mini-Berg Grossbritanniens empor. Stangenkünstler auf der Flachlandinsel? Eine Seltenheit. Technische Spitzenskifahrer? Lange undenkbar.

    Bis Dave Ryding kommt! Als erster britischer Rennfahrer erklimmt der Engländer vor einem Jahr ein Weltcup-Slalompodest. Und zwar nicht irgendeines: Der Stern des damals 30-Jährigen geht prompt am legendären Hahnenkamm-Rennen so richtig auf. Hinter Marcel Hirscher schwingt sich Ryding auf Rang zwei – im ersten Lauf stellt er gar die Bestzeit auf.

    «Mein Leben hat sich in Kitzbühel verändert. Danach kannten mich die Leute … und wollten plötzlich Fotos», sagt Ryding unlängst gegenüber «CNN». Jetzt peilt der 31-Jährige eine Olympia-Medaille in Südkorea an. «Es würde die Welt für mich bedeuten, als Kind hätte ich niemals davon träumen können.»

    Zuerst steht Ryding aber wieder in Kitzbühel am Start. Gelingt ihm am Hahnenkamm erneut ein Exploit – ergänzt er die britische Ski-Geschichte gar um ein Kapitel? Nun, in diesem Winter fährt er dreimal in die Top 10, aufs Podest hats ihm bislang kein zweites Mal gereicht.

    Ob Ryding zum Kitzbühel-Spezialisten avanciert und wie sich die Schweizer Trumpfe am Hahnekamm schlagen, verfolgen Sie ab 10.30 Uhr live bei BLICK im Stream und Ticker.