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    Wollte er schnell zu Daisy oder Donald? Erpel mit 52 km/h in 30er-Zone geblitzt

    Wollte er schnell zu Daisy oder Donald? Erpel mit 52 km/h in 30er-Zone geblitzt


    KÖNIZ - BE - In Köniz BE ist ein Erpel in einer 30er-Zone geblitzt worden. Er flatterte mit 52 km/h direkt vor die Linse. Kurioses Blitzerfoto aus Köniz BE: Dort ist ein Erpel durch eine 30er-Zone gerast –...

    KÖNIZ - BE - In Köniz BE ist ein Erpel in einer 30er-Zone geblitzt worden. Er flatterte mit 52 km/h direkt vor die Linse.

    Kurioses Blitzerfoto aus Köniz BE: Dort ist ein Erpel durch eine 30er-Zone gerast – und das mit 52 km/h. Im Tiefflug flatterte der Vogel ordentlich mit den Flügeln und bemerkte den Blitzerkasten nicht. Schon machte es Klick! Zuerst berichtete die «Berner Zeitung» über den flotten Vogel.

    «Unklar ist bloss, wohin die Busse wegen zu schnellem Fliegen gesendet werden soll?», schreibt die Gemeinde Köniz auf Facebook. Aber keine Sorge: Natürlich wird der Enterich nicht gebüsst. Glück gehabt! Denn normalerweise drohen bei 22 km/h zu viel, eine Busse plus Anzeige. Warum der Erpel es so eilig hatte, ist unklar. 

    Smart Mobile Disco: Feiern ohne Grenzen

    Smart Mobile Disco: Feiern ohne Grenzen


    Jetzt können Sie feiern, wo immer Sie wollen! Der Designer Konstantin Grcic hat einen Smart in eine mobile Disco verwandelt. Party am Meer, Fluss oder See? Wäre cool, ist aber organisatorisch zu aufwändig? Jetzt nicht mehr! Smart hat seit kurzem eine...

    Jetzt können Sie feiern, wo immer Sie wollen! Der Designer Konstantin Grcic hat einen Smart in eine mobile Disco verwandelt.

    Party am Meer, Fluss oder See? Wäre cool, ist aber organisatorisch zu aufwändig? Jetzt nicht mehr! Smart hat seit kurzem eine mobile Disco, komplett mit DJ-Mischpult, verschiedenen Lichteffekten und Nebelmaschine! Damit lässt sich schnell an fast jedem beliebigen Ort eine Party feiern.

    Smart mit Hebebühne

    Der deutsche Produktdesigner Konstantin Grcic hat einen elektrischen Smart EQ Fortwo in die Smart Mobile Disco verwandelt. Dazu gehört unter anderem eine Hebebühne, an der die DJ-Kanzel mit Mischpult und Mikrofon angebracht ist, damit der DJ auch unterwegs besten Überblick über die tanzende Menge hat. Kaschierte seitliche Stützen stabilisieren den Smart.

    Viel Licht

    Zur weiteren Disco-Ausstattung des Smart gehören eine Nebelmaschine hinter dem Kühlergrill, LED-Scheinwefer, beleuchtete Räder, Unterbodenbeleuchtung und ein Stroboskop im Fahrzeuginnern. Dazu kommen je eine LED-Matrix an den Seiten des Kranarms sowie ein in alle Richtungen drehbarer Strahler.

    Ein Kunstwerk

    Grcic hat die Smart Mobile Disco im Rahmen der Ausstellung «Night Fever Design und Clubkultur 1960 bis heute» entworfen. Die Ausstellung im Vitra Design Museum in Weil am Rhein (D) dauert noch bis zum 9. September und zeigt als erste die umfassende Geschichte der Clubgeschichte.

    Für ausgewählte Partys

    Leider bleibt die Smart Mobile Disco ein Einzelstück und ist unverkäuflich. Sie dürfte wahrscheinlich auch nur für ganz besondere Partys, wie etwa die Eröffnung der Milano Design Week, diese Woche, zu mieten sein. Andererseits, ist auch nicht klar, wie lange man mit dem Akku, der dem Smart EQ Fortwo 154 Kilometer elektrische Reichweite ermöglicht, Party machen kann!

    Direkt in Schutzzone am Zugersee: Daniel Vasella lässt Stararchitekten bauen

    Direkt in Schutzzone am Zugersee: Daniel Vasella lässt Stararchitekten bauen


    RISCH ZG - Der frühere Novartis-Chef besitzt in Risch am Zugersee ein fünf Hektaren grosses Anwesen. Obwohl es in der Landwirtschaftszone steht, fahren nun die Bagger auf. Daniel Vasella (64) hat es doch noch geschafft. Der frühere...

    RISCH ZG - Der frühere Novartis-Chef besitzt in Risch am Zugersee ein fünf Hektaren grosses Anwesen. Obwohl es in der Landwirtschaftszone steht, fahren nun die Bagger auf.

    Daniel Vasella (64) hat es doch noch geschafft. Der frühere Novartis-Chef darf auf seinem Landgut in Risch ZG endlich bauen. Und das, obwohl das Anwesen in der Landwirtschaftszone liegt, wie das Portal zentralplus schreibt. Noch vor vier Jahren meinte der Gemeindepräsident, dass Neubauten dort nicht möglich seien.

    Man könne auf dem Land höchstens Kühe weiden lassen, hiess es. Das tut Vasella mittlerweile auch. Er besitzt in Uruguay eine Rinderfarm. Der Neo-Bauer muss auf seinem fünf Hektaren grossen Zuger Grundstück aber keinen Bauernhof betreiben. Denn der Bau gilt als sogenannter Ersatzneubau.

    Altes Chauffeurhaus muss weichen

    Das renommierte Basler Architekturbüro Diener und Diener baut ein Atelierhaus für Vasella. Es wird dort hochgezogen, wo noch bis vor kurzem das alte Chauffeurhaus stand. Dieses kann abgerissen werden, weil es in einem schlechten Zustand ist.

    Gegen das Baugesuch sind keine Einsprachen eingegangen. «Es geht alles mit rechten Dingen zu», heisst es bei der Gemeinde. Vasella hat das Land mittlerweile seiner Tochter überschrieben. Wie das Haus genau aussehen wird, ist unklar. Es handle sich um einen Privatbau, heisst es bei den Architekten.

    Tagungszentrum steht nun in Basel

    Vor fünf Jahren sah es noch düster aus für Vasellas damalige Baupläne für ein Novartis-Projekt.

    Der Chemiekonzern verzichtete auf das geplante noble Tagungszentrum des Stararchitekten Peter Zumthor. Nicht zuletzt wegen massiven Widerstands von Umweltorganisationen. Das Zentrum steht mittlerweile in Basel. (pbe)

    Bei der Raststätte Grauholz kommt es zu einem Unfall zwischen Radschützenpanzern: Fünf verletzte Soldaten bei Panzer-Crash auf der A1

    Bei der Raststätte Grauholz kommt es zu einem Unfall zwischen Radschützenpanzern: Fünf verletzte Soldaten bei Panzer-Crash auf der A1


    Spektakulärer Unfall am Dienstag auf der Autobahn A1 zwischen Bern und Zürich: Bei der Raststätte Grauholz BE donnern vier Radschützenpanzer der Schweizer Armee ineinander. Fünf Soldaten werden dabei verletzt, einer davon mittelschwer. Später...

    Spektakulärer Unfall am Dienstag auf der Autobahn A1 zwischen Bern und Zürich: Bei der Raststätte Grauholz BE donnern vier Radschützenpanzer der Schweizer Armee ineinander. Fünf Soldaten werden dabei verletzt, einer davon mittelschwer.

    Später Dienstagnachmittag, Feierabend-Verkehr auf der A1. Kurz nach Bern in Richtung Zürich ist das Autoaufkommen wie immer hoch, es ist einer der meistbefahrenen Autobahn-Abschnitte der Schweiz.

    Plötzlich knallts. Es kracht zwischen Panzern der Schweizer Armee. Mario Camelin, Sprecher der Schweizer Militärjustiz, bestätigt: «Kurz nach der Raststätte Grauholz kam es am Dienstag um 16.45 Uhr zu einem Auffahrunfall zwischen Fahrzeugen der Schweizer Armee.»

    In den Unfall involviert waren vier Mowag-Piranha-Radschützenpanzer der Panzerjäger-RS an der Panzerschule 21. An allen vier Fahrzeugen entstand Sachschaden.

    Spital wieder verlassen

    Doch damit nicht genug: Fünf Soldaten wurden beim Crash verletzt, vier leicht, einer mittelschwer. Camelin: «Ein Soldat trug mittelschwere Verletzungen im Rückenbereich davon. Mittlerweile konnte dieser Soldat das Spital jedoch wieder verlassen.»

    Bleibende Schäden seien bei ihm nicht zu erwarten. Zivile Personen und zivile Fahrzeuge wurden beim Panzer-Crash nicht in Mitleidenschaft gezogen. Camelin: «Die Militärjustiz untersucht, wie es zu diesem Auffahrunfall kommen konnte.»

    Radschützenpanzer dürfen auf der A1 fahren – nur Leopard-Panzer brauchen gemäss Bundesamt für Strassen eine Spezialbewilligung. (nlu)

    Landstrassen-Unfall bei Oberwil-Lieli AG: Familienvan kracht mit Kleinwagen zusammen

    Landstrassen-Unfall bei Oberwil-Lieli AG: Familienvan kracht mit Kleinwagen zusammen


    OBERWIL-LIELI AG - Ein Familien-Van und ein Kleinwagen sind am Donnerstagabend zusammengestossen. Drei Personen werden verletzt. Crash bei Oberwil-Lieli AG: Dort sind am Donnerstagabend ein VW-Familienvan und ein Kleinwagen...

    OBERWIL-LIELI AG - Ein Familien-Van und ein Kleinwagen sind am Donnerstagabend zusammengestossen. Drei Personen werden verletzt.

    Crash bei Oberwil-Lieli AG: Dort sind am Donnerstagabend ein VW-Familienvan und ein Kleinwagen ineinander gekracht. «Drei Erwachsene wurden bei dem Unfall mittelschwer verletzt», bestätigt die Kantonspolizei Aargau auf Anfrage. Sie wurden mit Krankenwagen und Rettungsheli ins Spital gebracht. 

    Wie genau es zum Unfall kam, wird nun ermittelt. Klar ist nur: Der Aufprall war heftig. Die Front vom VW ist weggerissen, der Kleinwagen liegt auf dem Dach. Das zeigen Bilder von der Unfallstelle. (jmh)

    Jetzt live! Lausanne – Luzern: Findet der FCL zum Siegen zurück?

    Jetzt live! Lausanne – Luzern: Findet der FCL zum Siegen zurück?


    Für Lausanne geht es um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Luzern spielt weiterhin um einen Europa-League-Startplatz. Verfolgen Sie das Spiel live ab 20 Uhr bei BLICK! Luzern-Trainer Gerardo Seoane startet sein Traineramt mit acht Spielen ohne...

    Für Lausanne geht es um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Luzern spielt weiterhin um einen Europa-League-Startplatz. Verfolgen Sie das Spiel live ab 20 Uhr bei BLICK!

    Luzern-Trainer Gerardo Seoane startet sein Traineramt mit acht Spielen ohne Niederlage. Die letzten beiden Partien gegen Thun und Sion verliert der FCL jedoch. Heute reisen die Zentralschweizer auf die Pontaise, um ihre Negativ-Serie zu beenden.

    Und Lausanne? Die Truppe von Celestini ist mittendrin im Abstiegskampf. Gerade einmal sechs Zähler landeten bislang auf dem Rückrunden-Punktekonto der Westschweizer. Aber gewinnen die Waadtländer heute gegen Luzern, klettern sie in der Tabelle von Platz 10 auf Platz 7.

    Für Spannung ist demnach gesorgt. (muf)

    Verfolgen Sie das Spiel Lausanne - Luzern live ab 20 Uhr auf BLICK!

     

    Nach Antisemitismus-Skandal: Plattenfirma stoppt Vertrag mit Kollegah und Farid Bang

    Nach Antisemitismus-Skandal: Plattenfirma stoppt Vertrag mit Kollegah und Farid Bang


    Es wird eng für die beiden Rapper Kollegah und Farid Bang. Nachdem ihr Album mit antisemtischem Inhalt mit dem Musikpreis Echo ausgzeichnet wurde, wird immer mehr Kritik laut. Nun zieht die Plattenfirma die Reissleine. Herber Schlag für die Rapper...

    Es wird eng für die beiden Rapper Kollegah und Farid Bang. Nachdem ihr Album mit antisemtischem Inhalt mit dem Musikpreis Echo ausgzeichnet wurde, wird immer mehr Kritik laut. Nun zieht die Plattenfirma die Reissleine.

    Herber Schlag für die Rapper Kollegah (33) und Farid Bang (31). Die Plattenfirma BMG stoppt die Zusammenarbeit. Grund für das Zerwürfnis: der Echo-Skandal! Vor einer Woche bekam das Duo den Musikpreis Echo für ihr Album «Jung, brutal, gutaussehend 3» verliehen. Und das trotz klar antisemitischer Textzeilen. Ein Beispiel: «Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen.»

    Zuerst gaben zahlreiche Preisträger ihren Echo zurück, nun gehts den zwei Rappern ans Geld. «Wir hatten den Vertrag über ein Album. Jetzt lassen wir die Aktivitäten ruhen, um die Haltung beider Parteien zu besprechen», sagt BMG-Vorstandschef Hartwig Masuch der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung»

    Auftritt in Schaffhausen soll verboten werden

    Aber nicht nur das: Auch der Auftritt der Rapper in der Schweiz steht auf der Kippe. Am 5. Mai sollen die deutschen Rapper, Farid Bang und Kollegah, in der Schaffhauser BBC-Arena am Albanian Festival auftreten. Doch dagegen wehren sich Aktivisten und Politiker. In einem offenen Brief fordern sie den Organisator und den Hallenvermieter auf, das Konzert zu verhindern. (BLICK berichtete)

    Der Co-Initiant ist der SP-Kantonsrat und Rapper Patrick Portmann (29). Der Schaffhauser wurde seither auf Facebook angegriffen. Mehrere Personen hätten gedroht, ihm etwas anzutun, wenn er nicht schweige, bestätigte er gegenüber BLICK. (jmh)

    Nach Marathon-Spiel gegen die Lakers: Kippt die Serie jetzt auf Klotener Seite?

    Nach Marathon-Spiel gegen die Lakers: Kippt die Serie jetzt auf Klotener Seite?


    Die SCRJ Lakers stehen im Kampf um den letzten NL-Platz noch immer auf der Pole-Position, führen 2:1. Doch Kloten tankte nach dem längsten Spiel aller Zeiten Moral. Kloten-Coach André Rötheli ahnte es seit Beginn der Serie, sagte selbst nach der...

    Die SCRJ Lakers stehen im Kampf um den letzten NL-Platz noch immer auf der Pole-Position, führen 2:1. Doch Kloten tankte nach dem längsten Spiel aller Zeiten Moral.

    Kloten-Coach André Rötheli ahnte es seit Beginn der Serie, sagte selbst nach der zweiten Pleite noch: «Irgendetwas kommt. Davon bin ich überzeugt.» Er sei nicht blind. «Wir werden Rappi nicht mit 7:0 überfahren. Aber ich bin sicher, dass wir gewinnen werden und dann könnte es anhängen.»

    Es waren mehr als blosse Durchhalteparolen. Kloten gewann am Dienstag das längste Spiel in der Schweizer Hockey-Geschichte. Nach 102 Minuten und 31 Sekunden traf Denis Hollenstein nach elf torlosen Spielen erstmals wieder – und brachte die «Swiss Arena» in der dritten Verlängerung um 0.28 Uhr zum Beben.

    «Wir brauchten ein Momentum»

    Noch ist nicht aller Tage Abend. Noch besteht Hoffnung, dass Kloten dem drohenden Abstieg doch noch entfliehen kann. Dass die Serie nach diesem Marathon-Spiel nun kippen wird.

    Die Flieger sind mit Fortdauer des Spieles immer geduldiger und entschlossener aufgetreten, haben die Vorgaben ihres Trainers in die Tat umgesetzt. Nachdem das Torverhältnis nach zwei Duellen noch 1:8 lautete, haben die Zürcher Unterländer nun Moral getankt und wissen, dass auch sie Tore schiessen und gewinnen können.

     

    «Wir lagen nie in Führung, aber wir kämpften uns immer wieder zurück. Die Jungs hatten nicht viel Erfreuliches diese Saison. Was wir brauchten, war ein Momentum. Der Sieg löste schon gewisse Mechanismen aus», sagt Rötheli. Der Trainer weiss: «Das kann eine matchentscheidende Runde gewesen sein.» 

    Rötheli warnt vor viertem Spiel

    Doch noch immer liegen die Lakers mit 2:1-Siegen vorne und können heute zuhause antreten. Rötheli hebt auch sogleich den Mahnfinger. «Was war, ist kein Freipass für den Donnerstag. Der Sieg bringt uns nichts, wenn wir nicht gut vorbereitet sind. Die Serie wird knallhart.»

    Das wissen auch die Spieler. «Uns fiel ein Stein vom Herzen. Der Erfolg war wichtig fürs Selbstvertrauen», sagt Captain und Antreiber Denis Hollenstein. «Doch wir müssen auf dem Boden bleiben. Unsere Arbeit weiterhin übers ganze Spiel hinweg zu 100 Prozent erledigen.»

    Jil Teichmann wuchs in Spanien auf: «Ich fühle mich als Schweizerin»

    Jil Teichmann wuchs in Spanien auf: «Ich fühle mich als Schweizerin»


    In Spanien geboren, in Spanien aufgewachsen, in Spanien zuhause. Trotzdem spielt Jil Teichmann für die Schweiz. Auch im Fed-Cup. Warum? Sage und schreibe 16 ihrer 20 Lebensjahre verbrachte Jil Teichmann (WTA 135) in Spanien. Noch heute wohnt sie...

    In Spanien geboren, in Spanien aufgewachsen, in Spanien zuhause. Trotzdem spielt Jil Teichmann für die Schweiz. Auch im Fed-Cup. Warum?

    Sage und schreibe 16 ihrer 20 Lebensjahre verbrachte Jil Teichmann (WTA 135) in Spanien. Noch heute wohnt sie hauptsächlich in Barcelona, wo sich ihre Trainingsbasis befindet. Und trotzdem sagt unsere Tennis-Hoffnung vor dem Fed-Cup-Abstiegsduell gegen Rumänien klipp und klar: «Ich bin Schweizerin. So fühle ich mich!» 

    Diese Verbundenheit zur Schweiz kommt nicht von ungefähr. Teichmanns Vater Jacques stammt aus Dübendorf, Mutter Regula aus Illnau-Effretikon. Beide sind sie Zürcher. Wie kommt es also, dass Jil in Spanien geboren wurde?

    Rückblick: 1996 verbrachten ihre Eltern die Flitterwochen in Spanien. Aus den Wochen wurden schon bald viele Jahre, da Jacques auch von dort aus arbeiten konnte. 1997 kam dann Töchterchen Jil zur Welt, in Barcelona lernte sie das Tennisspielen. Nebenbei ging Teichmann zur Schweizerschule. «Und auch zuhause sprachen wir Schweizerdeutsch», ergänzt die Linkshänderin, «letztlich habe ich die Schweizer Kultur so aufgesaugt.»

    Zwar erklärt Teichmann, südländisch veranlagt zu sein («ich habe den spanischen Rhythmus im Blut»). Aber: Der Blondschopf hat nie auch nur einen Gedanken daran verschwendet, für Spanien zu spielen. Ganz im Gegensatz zur in Basel geborenen Rebeka Masarova (18). Wir erinnern uns: Die Tochter einer Spanierin und eines Slowaken entschied sich Anfang Jahr für einen Nationalitätenwechsel: Sie startet neu nicht mehr für die Schweiz, sondern für Spanien.

    «Viele haben mir schon gesagt: ‹Du bist in der gleichen Situation.› Bin ich aber nicht!», so Teichmann energisch. Der Grund dafür ist einfach: Jil hat noch nicht mal einen spanischen Pass. Der Vergleich mit Masarova hängt also. «Rebeka wird sicher ihre Gründe gehabt haben. Letztlich ist das eine Gefühlssache, das muss jeder selbst wissen.» 

    Teichmann fühlt sich wohl in ihrer Haut. Auch jetzt, wo sie beim Fed-Cup-Team weilt. «Wir haben ein super Verhältnis im Team», sagt sie happy. Jil selbst hofft, «die besten Eigenschaften aus Spanien und der Schweiz in mir zu vereinen!» Sprich: Eine Portion spanische Lockerheit gepaart mit einer Portion Schweizer Disziplin. Bislang gelingt ihr das vorzüglich.

    Erstes Urteil im Missbrauchsfall Staufen (D): Zehn Jahre Haft für Pädophilen

    Erstes Urteil im Missbrauchsfall Staufen (D): Zehn Jahre Haft für Pädophilen


    Im ersten Prozess um einen schweren Missbrauchsfall im süddeutschen Freiburg hat das dortige Landgericht den 41-jährigen Angeklagten zu zehn Jahren Haft verurteilt. Der Mann gehörte zu einem Pädophilenring, dessen Mitglieder sich an einem Jungen...

    Im ersten Prozess um einen schweren Missbrauchsfall im süddeutschen Freiburg hat das dortige Landgericht den 41-jährigen Angeklagten zu zehn Jahren Haft verurteilt. Der Mann gehörte zu einem Pädophilenring, dessen Mitglieder sich an einem Jungen vergingen.

    Das Landgericht ordnete eine anschliessende Sicherungsverwahrung des Verurteilten an, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Der Mann wurde unter anderem der schweren Vergewaltigung, des schweren sexuellen Kindesmissbrauchs, der Körperverletzung und des Besitzes kinderpornografischer Schriften für schuldig befunden.

    Der Verurteilte war bereits einschlägig vorbestraft und wurde von einem Gutachter als voll schuldfähig eingestuft. Der geständige Mann muss seinem Missbrauchsopfer auch einen Schadensersatz zahlen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

    Das nun beendete Verfahren bildete den Auftakt einer ganzen Reihe von Verfahren. Der Hauptprozess beginnt am 11. Juni gegen die 47 Jahre alte Mutter des Jungen und ihren 39 Jahre alten, ebenfalls einschlägig vorbestraften Lebensgefährten.

    Das Paar soll das Kind selbst missbraucht und Pädophilen aus dem In- und Ausland im Darknet gegen Geld zum Missbrauch angeboten und überlassen haben. (SDA)

    «Surviving Mars» im Test: Trocken wie der Staub auf dem roten Planeten

    «Surviving Mars» im Test: Trocken wie der Staub auf dem roten Planeten


    Auf dem Mars eine menschliche Kolonie aufbauen: Das ist die Ausganglage des komplexen, aber auch furztrockenen Strategiespiels «Surviving Mars». Wir haben in der neuen Heimat der Menschheit Rohstoffe abgebaut und riesige Biodome aus dem Boden...

    Auf dem Mars eine menschliche Kolonie aufbauen: Das ist die Ausganglage des komplexen, aber auch furztrockenen Strategiespiels «Surviving Mars». Wir haben in der neuen Heimat der Menschheit Rohstoffe abgebaut und riesige Biodome aus dem Boden gestampft.

    Wichtigste Informationen zu «Surviving Mars»PlattformenPC, PS4 und Xbox OneRelease15.03.2018 (Schweiz)Preis39.50 Franken (PC) bei Steam, 39.90 Franken (PS4) bei PSN, 69 Franken (Xbox One) bei Xbox liveAlterab 7 JahrenWertung6 von 10 überlebenden Mars-Kolonisten  Übersicht: Darum gehts in «Surviving Mars»

    Was heute noch ein Traum ist, ist in «Surviving Mars» bereits Realität: Im Spiel der «Tropico»-Macher ist die Menschheit endlich fähig auf den roten Planeten zu fliegen und dort eine Kolonie aufzubauen. Doch das ist im Spiel alles andere als einfach. Neben Wasser, Elektrizität und der richtigen Auswahl an Auswanderern gibt es auf dem roten Planeten viele Überraschungen, die sämtliche Pläne zunichte machen können.

    Trailer zu «Surviving Mars»

     

    Das hat uns gefallenViele gut verzahne Mechanismen

    Das Spiel ist eine Art «Simcity» auf dem Mars. Aber die Bevölkerung ist auf dem fremden Planeten etwas anspruchsvoller, als ihre irdischen Kollegen. So ist auf dem roten Planeten Wasser nur an bestimmten Orten verfügbar, für Sauerstoff müssen die eigenen Anlagen sorgen. Auch Nahrung und weitere Rohstoffe wie Baumaterialen gilt es zu berücksichtigen. Und das bevor überhaupt die ersten Menschen in einer selbsterbauten Bio-Kuppel ihr Dasein fristen können. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass zum Beispiel längere Wasserleitungen auch anfälliger auf Störungen sind. Alle Mechaniken zu erklären würde hier den Rahmen sprengen. Jedenfalls ist der Spielaufbau relativ komplex, macht aber aus diesem Grund auch jede Menge Spass.

     

    Erde als Rohstofflager

    Die Marskolonie ist nach der ersten Landung auf dem Mars nicht abgeschottet. Stattdessen darf der Spieler auf dem Mars angesammelte Rohstoffe auf der Erde verkaufen und dementsprechend auch neue Materialien und Siedler vom Heimatplaneten importieren. Allerdings gilt es zu bedenken, dass der Raketenflug einige Zeit benötigt. Trotzdem hat man so immer eine Art Notfall-Szenario, falls irgendwo unerwartete Probleme auftreten.

    Gemütlicher Spielverlauf

    Das Spiel verläuft in Echtzeit. Allerdings geht diese so langsam voran, dass man sich zu keiner Zeit gestresst fühlt. Zusätzlich lässt sich das Geschehen jederzeit pausieren, um sich neue Pläne zurechtlegen. Da es keine andere Siedlungen gibt oder sonstige Konkurrenz zu fürchten gilt, darf man das Spiel ganz nach eigenem Tempo spielen. Nur wer mit der perfekten Siedlung die maximale Punktzahl abräumen möchte, steht unter Zeitdruck.

     

    Das hat uns genervtViel Mikromanagment nötig

    Wer die perfekte Kolonie aufbauen möchte, muss viele Dinge von Hand managen. So hat zum Beispiel jeder Einwanderer ein bestimmtes Jobprofil. Wer die Einteilung aber vom Spiel machen lässt, hat schnell einen Raketenwissenschaftler, der als Barkeeper arbeitet. Auch bei der Verteilung der Rohstoffe sind die dafür eingesetzten Drohnen nicht immer auf der Höhe des Geschehens. Das macht sich bei der Ausbreitung über den Mars besonders bemerkbar. Wer eine zweite etwas entferntere Siedlung aufstellen möchte, darf sich auf viel Kleinarbeit gefasst machen.

    Knochentrockene Präsentation

    Optisch kann das Spiel nur mässig überzeugen. Das liegt daran, dass alles auf der Planetenoberfläche ziemlich statisch bleibt. So muss man zum Beispiel schon sehr nahe an einen Biodom heranzoomen, um zu sehen, dass überhaupt jemand auf dem Mars lebt. Allfällige Ereignisse wie ein herannahender Sandsturm werden oft nur in einem simplen Textfenster angekündigt. Hier hätten wir uns eine lebendigere Gestaltung gewünscht.

     

    Schwerer Einstieg

    Abgesehen von ein paar Texteinblendern bietet «Surviving Mars» keinerlei Starthilfe. Ein grosser Teil des Regelwerks und der Spielmechanismen muss man sich selber erarbeiten. Oder auf Youtube nach Erklärvideos suchen. Gerade bei den komplexen Zusammenhängen inklusive komplizierter Wasser-, Strom-, Sauerstoff-, Nahrungs-, und Rohstoffversorgung mit beinahe unzähligen Gebäuden hätten wir uns ein umfangreiches Tutorial gewünscht.

    Fazit

    Städtebau-Simulationen sind schon rein von der Materie her eine relativ trockene Angelegenheit. Bei «Surviving Mars» hat mans allerdings ziemlich übertrieben. Mit der statischen Inszenierung und den fehlenden Erklärungen der Spielmechanismen macht das Spiel zunächst einen so garstigen Eindruck, wie ihn wohl die echten Menschen auf dem Mars erleben werden. Schade, denn mit der Zeit entfaltet das Spiel seine Stärken einer komplexen Aufbau-Simulation, die auch mit eigenen Ideen auftrumpfen kann.

    Auf Mallorca machen Hausbesetzer Probleme: Hamburger erobert sich sein eigenes Haus zurück

    Auf Mallorca machen Hausbesetzer Probleme: Hamburger erobert sich sein eigenes Haus zurück


    Romas besetzten Frank Zingelmanns Ferienhaus auf Mallorca. Das Gesetz schützte sie. Das wollte sich der deutsche Steuerberater nicht bieten lassen – und nahm die Dinge selbst in die Hand. Seit Anfang des Jahres konnte Frank Zingelmann sein Ferienhaus...

    Romas besetzten Frank Zingelmanns Ferienhaus auf Mallorca. Das Gesetz schützte sie. Das wollte sich der deutsche Steuerberater nicht bieten lassen – und nahm die Dinge selbst in die Hand.

    Seit Anfang des Jahres konnte Frank Zingelmann sein Ferienhaus auf Mallorca nicht mehr betreten: Fremde schliefen in seinem Bett, verkauften seine Einrichtung, vermüllten den Garten. Geschützt wurden sie dabei vom Gesetz (BLICK berichtete).

    Nun scheint die Geschichte ein gutes Ende genommen zu haben: Laut Berichten der «Welt» konnte Zingelmann seine Finca in Playa de Palma zurückerobern.

    Der Steuerberater aus Hamburg (D) habe die Villa tagelang beobachtet und festgestellt, dass sich im Haus nur noch zwei Mitglieder des Roma-Clans, der sich im Haus verschanzt hatte, befanden. «Ich habe dann zwei Freunde um Hilfe gebeten. Einer spricht fliessend Spanisch, der andere ist professioneller Käfigkämpfer», sagte Zingelmann der Zeitung. 

    Die Besetzer verursachten einen Schaden von über 250'000 Euro

    In der Villa hätten Zingelmann und seine Freunde am vergangenen Sonntag dann einen 20-Jährigen und dessen Onkel angetroffen. Rund eine Stunde habe Zingelmanns Begleiter mit den Besetzern verhandelt, bevor diese eingesehen hätten, dass es keinen Sinn mehr mache und verschwanden. Zingelmann zeigt sich erfreut: «Ich bin der neue Hausbesetzer meiner Firma.»

    Ganz ausgestanden ist die Sache damit jedoch noch nicht: Die Finca sei völlig verdreckt, die Einrichtung weg, es stinke nach Hundekot. Der Schaden  belaufe sich auf geschätzte 250'000 Euro. Und das Haus könnte jederzeit wieder besetzt werden. Zingelmann geht darum lieber erstmal auf Nummer sicher: Das Haus ist vorerst mit schweren Ketten abgeriegelt. (kin)

    Die Stars in Arthur Cohns neuem Film: «Wir haben vergessen, richtig zu leben»

    Die Stars in Arthur Cohns neuem Film: «Wir haben vergessen, richtig zu leben»


    ZÜRICH - Auf der Kinoleinwand sind sie Kult: Brian Cox (71) und Rosanne Arquette (58). Im neuen Film des Schweizer Erfolgsproduzenten Arthur Cohn sind die beiden Hollywood-Stars zum ersten Mal gemeinsam auf der Leinwand zu sehen....

    ZÜRICH - Auf der Kinoleinwand sind sie Kult: Brian Cox (71) und Rosanne Arquette (58). Im neuen Film des Schweizer Erfolgsproduzenten Arthur Cohn sind die beiden Hollywood-Stars zum ersten Mal gemeinsam auf der Leinwand zu sehen.

    Sie sind beide Kult, Brian Cox (71, «Bourne Identity») und Rosanna Arquette (58, «The Big Blue»), jetzt spielen sie das erste Mal zusammen. Cox mimt einen grummligen Schotten, der an Krebs erkrankt ist und dank seinem Enkel endlich sein Herz öffnen kann. Im neuen Film des Erfolgsproduzenten Arthur Cohn (sechs Oscars) «Das etruskische Lächeln» geht es um die Essenz der Liebe, das, was am Ende des Tages wirklich zählt. BLICK traf die beiden Ikonen zum Interview.

    BLICK: Sie spielen ein Liebespaar, wie verändert sich die Liebe im Alter? 
    Brian Cox: Ich glaube nicht, dass sich die gross verändert, Liebe bleibt Liebe. Aber man wird sicher vorsichtiger, und es ist schwieriger, bis man sich diesen Gefühlen hingibt. Aber das Resultat bleibt das gleiche.
    Rosanna Arquette: In diesem Fall geht es um zwei Menschen, die vorher nie eine solche Liebe erlebt haben. Sie tragen beide Wunden mit sich herum, und es ist schön, zu sehen, wie sie sich im Alter doch noch öffnen können. Im Film geht es um Vergebung und Heilung, darum hat er mich auch sehr berührt. 

    Und ums Sterben ... 
    Cox: Genau. Es geht darum, wie man sein Leben in Würde lebt und in Würde geht. Das Problem ist, dass wir so damit beschäftigt sind, ewig zu leben, dass wir vergessen, richtig zu leben. Und soweit ich informiert bin, lebt keiner für immer (lacht). Es ist wichtig, dass man sich das nicht zu spät bewuxsst macht. Mein Vater ist gestorben, als ich acht Jahre alt war, meine Mutter verliess uns, als ich Mitte zwanzig war. So traurig das war, in gewisser Weise war es auch ein Geschenk.

    Es gibt diese Filmszene mit einer römischen Skulptur, die voller Falten und Narben ist.
    Arquette: Ja, und ich finde es schön, dass die Römer diese Zeichen des Lebens mit Würde und Stolz getragen haben. 

    Gilt das auch für Schauspielerinnen? 
    Arquette: Leider nicht. Zumal ich zu den Frauen gehöre, die sich kein Botox ins Gesicht spritzen lassen. Der Gedanke, dass Gift in meinen Körper kommt, macht mir Angst, da trage ich lieber meine Pony-Fransen (lacht). Aber natürlich ist es nicht einfach, sich in den Filmen altern zu sehen. Plötzlich bin ich eine Frau mittleren Alters, dabei fühle ich mich noch so jung. Wenn ich ein Rollenangebot als Grossmutter bekomme, erschrecke ich im ersten Moment und bin auch ein bisschen beleidigt.

    Haben Sie bereits Enkel? 
    Arquette: Nein, ich habe eine 23-jährige Tochter, sie spricht momentan ständig von Babys. Dann denke ich: Bloss nicht! Nicht weil ich mir keine Enkel wünsche, sondern weil ich denke, dass sie noch etwas zu jung für Kinder ist und noch genug Zeit dafür hat. 
    Cox: Ich habe einfach meine eigenen Enkel gemacht (lacht). So hab ich das jedenfalls meinem Sohn erklärt, als ich ihm eröffnete, dass meine Frau ein Baby erwartet. Er war ziemlich baff und ging erst mal spazieren. Dann kam er zurück und fragte, ob ich nicht an Verhütung gedacht hätte. Aber ich habe mir diese Kinder gewünscht. Und solange er mir keine Enkel schenkt ...

    Das Altern scheint den Männern weniger Grenzen zu setzen, mit Ihrem Charaktergesicht sind Sie noch immer ein begehrter Schauspieler, etwa in der Rolle als Churchill. 
    Cox: Da sind wir in gewisser Weise privilegiert, je älter, desto interessanter. Aber meine Blicke bleiben inzwischen eher an älteren Frauen haften, ich finde Reife durchaus attraktiv. Und es gibt auch die andere Seite, als ich ein junger Mann war, hatte ich nie das Gefühl, dass ich gut aussehe. 
    Arquette: Dabei war er so hübsch, ich habe alte Fotos von Brian gesehen. Und es ist schön, dass ihm auch ältere Frauen gefallen, die meisten interessieren sich ja nur für junge heisse Models. Darum glauben so viele Frauen, dass sie an sich rumschnipseln müssen.
    Cox: Man darf sich aber nicht täuschen lassen, Männer haben es heute nicht mehr so leicht. Das alte Rollenmodell hat sein Verfallsdatum erreicht, und die neue Männergeneration ist total verunsichert. Sie werden von den Frauen spielend überholt. Das Problem ist, dass keiner den Männern beibringt, worum es beim Umgang mit Frauen wirklich geht. 

    Wer soll ihnen das beibringen? 
    Arquette: Ihre Mütter oder auch ihre Väter. Ich bin der Meinung, dass jeder hinter verschlossenen Türen machen soll, was er will. Ein grosses Problem heutzutage ist aber dieser Porno-Konsum. Früher haben Jungs in einem «Playboy»-Magazin geblättert, heute haben 15-Jährige schon alles gesehen und stumpfen total ab. Und das Schlimme ist, dass sie glauben, dass Frauen tatsächlich auf solche Sachen stehen. 

    Sie gehören zu den Schauspielerinnen, die sich in der #MeToo-Debatte gegen den Filmproduzenten Harvey Weinstein zu Wort gemeldet haben. 
    Arquette: Ja, ich wurde zum Glück nicht vergewaltigt so wie andere, aber belästigt. Es hat meiner Karriere schwer geschadet, dass ich dieses Spiel nicht mitgemacht habe. All die Jahre, die ich hätte arbeiten können, sind dahin. Und ich bin bei weitem nicht die Einzige, der es so ergangen ist. Es gibt momentan sehr viele, sehr wütende Frauen, dass kann die Männer auch verängstigen. Darum ist es wichtig, mit Anstand darüber zu reden.
    Cox: Es ist wichtig, dass diese Debatte endlich geführt wird, nicht nur in der Filmbranche. In den alten Rollenmustern fühlen sich beide Geschlechter nicht wohl – Frauen sind nicht per se Opfer und Männer die Täter. Wichtig ist zu lernen, was uns verbindet, das gilt für junge Männer genau so wie für junge Frauen.

     

    Kommen Trump und Kim Jong Un in die Schweiz? Genf ist fürs Gipfeltreffen noch im Rennen

    Kommen Trump und Kim Jong Un in die Schweiz? Genf ist fürs Gipfeltreffen noch im Rennen


    Spätestens Anfang Juni soll das historische Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Diktator Kim Jong Un stattfinden. In Frage kommen nur noch gut eine Handvoll Orte. Das geplante Treffen zwischen Donald Trump und Kim Jong Un ist ein...

    Spätestens Anfang Juni soll das historische Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Diktator Kim Jong Un stattfinden. In Frage kommen nur noch gut eine Handvoll Orte.

    Das geplante Treffen zwischen Donald Trump und Kim Jong Un ist ein historisches Ereignis – schieflaufen darf beim Gipfeltreffen nichts. Es geht um eine Annäherung der Länder und wichtige Fragen: Nordkoreas Diktator soll bei einem geheimen Besuch von CIA-Chef Mike Pompeo schon versprochen haben, die atomare Abrüstung zu diskutieren.

    Der inhaltliche Rahmen ist damit gesetzt. Doch wo das Gespräch stattfinden wird, bereitet den Sicherheitsberatern noch Kopfzerbrechen. Denn Trump und Jong Un wollen sich weder auf amerikanischem, noch auf nordkoreanischem Boden treffen. Am liebsten wäre den Hitzköpfen ein neutraler Ort. Und da kommt auch die Schweiz ins Spiel

    Kommen Trump und Kim Jong Un nach Genf?

    Fünf Orte in Asien und Europa seien im Blick, sagte US-Präsident Trump am Dienstag laut CNN. Die USA zögen Singapur sowie Städte in Vietnam, Thailand und Schweden in Betracht. Zudem steht Genf noch auf der Shortlist: Die Stadt ist ein beliebter Ort für diplomatische Treffen. Dazu kommt Kim Jong Uns persönlicher Bezug zur Schweiz – schliesslich ging er hier aufs Internat.

    «Die Schweiz ist mit allen beteiligten Parteien im Gespräch», sagte Carole Wälti, Sprecherin des Schweizer Aussendepartements (EDA) bereits Anfang März zu BLICK. «Es ist an den beteiligten Parteien zu entscheiden, ob, wann und wo sie Gespräche führen wollen.» Das Angebot der Schweiz sei bestens bekannt.

    Aber auch andere europäische Länder werden offenbar noch geprüft – vor allem jene, die diplomatische Beziehungen zu Nordkorea unterhalten. Die Nachrichtenagentur Bloomberg listet neben Genf folgende Städte auf:

    Helsinki: Nordkoreas Aussenminister Ri Yong Ho hat die finnische Hauptstadt im März besucht. Dort nahm er an Treffen zwischen US-Delegierten und Südkorea teil, nachdem Trump die Gesprächseinladung des nordkoreanischen Diktators akzeptiert hatte.

    Stockholm: Schweden galt schon oft als Vermittler zwischen Nordkorea und den USA, hat eine Botschaft in Pjöngjang und vertritt dort auch die Interessen der Amerikaner. Yong Ho besuchte Stockholm, bevor er nach Helsinki weiterreiste.

    Oslo: Die norwegische Hauptstadt war im Mai 2017 Treffpunkt geheimer Gespräche zwischen den USA und Nordkorea. Dort wurde die Freilassung des amerikanischen Studenten Otto Warmbier verhandelt, der in Nordkorea gefangen gehalten und gefoltert wurde, weil er ein Propaganda-Plakat geklaut hatte.

    Prag: Zwischen den Ländern gibt es vergleichsweise enge diplomatische Verbindungen. Unter anderem ist Kim Pyong Il, Kim Jong Uns Onkel, der nordkoreanische Botschafter in Tschechien.

    Warschau: Auch hier hat Nordkorea eine Botschaft. Ganz in der Nähe hielt US-Präsident Trump im Juli 2017 seine erste grosse Rede in Europa.

    Ulaanbaatar: Daneben spekulieren Medien noch über einen grossen Aussenseiter: die mongolische Hauptstadt Ulaanbaatar. Die Nachbarstaaten der Mongolei, Russland und China, unterhalten diplomatische Beziehungen mit den USA sowie mit Nordkorea. Zudem ist Ulaanbaatar von Pjöngjang aus mit dem Zug erreichbar.

    Denn: Bei der endgültigen Auswahl wird es nicht nur um die Sicherheit vor Ort gehen, sondern auch um die Frage, wie weit Kim Jong Un reisen kann oder will – denn die Maschine des nordkoreanischen Diktators ist offenbar völlig veraltet.

    Genf ist ein beliebter Ort für diplomatische Gespräche

    Als neutraler Gesprächsboden drängt sich Genf jedoch auf. Bereits im November 1985 fand in der Schweiz ein Gipfeltreffen statt, bei dem historische Veränderungen in die Wege geleitet wurden: In Genf trafen der damalige US-Präsident Ronald Reagan und der damalige Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, zum ersten Mal aufeinander.

    1987 erklärte sich Gorbatschow bereit, als Erster mit der Abrüstung zu beginnen. Zwei Jahre später fiel die Berliner Mauer und 1991 löste sich die Sowjetunion auf.

    Erste Signale für eine Entspannung im Konflikt mit Nordkorea gab es bereits kurz vor und während der Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang diesen Februar. Eine ranghohe Delegation aus dem Norden besuchte Südkorea und lud Präsident Moon Jae In nach Pjöngjang ein. Dieser schickte daraufhin seinen Sicherheitsberater Chung Eui Yong an der Spitze einer Delegation in den Norden.

    Treffen soll spätestens Anfang Juni stattfinden

    US-Präsident Donald Trump geht davon aus, in den kommenden Wochen Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un zu treffen. «Es ist ein historischer Moment, und möglicherweise sogar mehr als das, wenn es denn klappt», sagte Trump am Mittwoch in Florida.

    Er hoffe, dass Süd- und Nordkoreaner in Sicherheit, Frieden und Wohlstand zusammenleben könnten, sagte Trump an seinem Domizil in Mar-a-lago nach einem Treffen mit Japans Regierungschef Shinzo Abe. Es werde alles dafür getan, um sein Treffen mit Kim zu einem «weltweiten Erfolg» zu machen. (kin)

    Minenwerfer-Unfall auf dem Schiessplatz Wichlen GL: Bleibt das Gesicht des verletzten Rekruten für immer entstellt?

    Minenwerfer-Unfall auf dem Schiessplatz Wichlen GL: Bleibt das Gesicht des verletzten Rekruten für immer entstellt?


    Der Rekrut, der am 27. März bei einer Übung auf dem Schiessplatz Wichlen in Elm GL schwer verletzt wurde, ist mittlerweile wieder zu Hause. Er muss sich jedoch in den nächsten Monaten zahlreichen Gesichtsoperationen unterziehen. Am 27. März kam es...

    Der Rekrut, der am 27. März bei einer Übung auf dem Schiessplatz Wichlen in Elm GL schwer verletzt wurde, ist mittlerweile wieder zu Hause. Er muss sich jedoch in den nächsten Monaten zahlreichen Gesichtsoperationen unterziehen.

    Am 27. März kam es auf dem Schiessplatz Wichlen im Kanton Glarus zu einem tragischen Unfall: Bei einer Schiessübung mit einem 8,1-Zentimeter-Minenwerfer wurden vier Rekruten der Infanterie-RS verletzt. Einer davon schwer.

    «Der Rekrut stand fünf bis sechs Meter vom Minenwerfer entfernt auf der Ladebrücke eines Duro-Militärlastwagens und wurde von einem herumfliegenden Teil im Kiefer- und Backenbereich getroffen», sagt Mario Camelin, Sprecher der Militärjustiz, zu BLICK.

    Ob das das herumfliegende Teil von der Munition oder vom Minenwerfer selbst stammt, ist nach derzeitigem Stand der Ermittlungen noch unklar.

    Gesichtsoperationen in den nächsten Monaten

    Der junge Mann, dessen Alter die Armee nicht kommunizieren will, erlitt Verletzungen an Kiefer, Schädel und Zähnen und musste hospitalisiert werden. Bis zum 4. April blieb der Rekrut auf der Intensivstation.

    Am 6. April konnte er das Spital verlassen, sagt Daniel Reist, Sprecher der Schweizer Armee. Doch der schwere Unfall hat ein langwieriges medizinisches Nachspiel: «In den nächsten Monaten stehen einige Operationen im Kieferbereich an», so Reist.

    «Die Ärzte gehen davon aus, dass sichtbare Narben bleiben. Wir hoffen, dass er gesund wird.» 

    Strafrechtlich relevant?

    Trotz dem Minenwerfer-Unfall will der Rekrut ins Militär zurückkehren, teilt Reist mit. «Momentan ist er zurückgestellt. In einem Jahr wird sein Gesundheitszustand neu beurteilt.»

    Derzeit finden keine Übungen mit den 8,1-Zentimeter-Minenwerfern statt. Ab 2019 werden die 8,1.Zentimeter-Minenwerfer aus dem Jahre 1972 durch einen neuen Typ ersetzt. 

    Ebenfalls langwierig dürfte die Aufklärung des Falls werden – um festzustellen, ob es Materialversagen oder ein menschlicher Fehler war. Mario Camelin: «Sobald die Gutachten vorliegen, analysieren wir diese. So können wir klären, was passiert ist und wieso.»

    Dabei könnten einige unangenehme Fragen auf die Armee zukommen. Eine allfällige Schuldfrage könne jedoch erst nach vorliegen der Gutachten geklärt werden, so Camelin. «Wir müssen schauen, ob eine strafrechtlich relevante Komponente vorliegt. Das kann einige Monate dauern.»

    Selten und heimtückisch: An dieser Krankheit starb Andy Rihs (†75)

    Selten und heimtückisch: An dieser Krankheit starb Andy Rihs (†75)


    Andy Rihs litt an einer seltenen Knochenmark-Erkrankung. Betroffene verlieren ihre Kraft – das Immunsystem wird schwächer. Es ist eine heimtückische und seltene Krankheit, die Andy Rihs (†75) umgebracht hat. Er litt an einem myelodysplastischen...

    Andy Rihs litt an einer seltenen Knochenmark-Erkrankung. Betroffene verlieren ihre Kraft – das Immunsystem wird schwächer.

    Es ist eine heimtückische und seltene Krankheit, die Andy Rihs (†75) umgebracht hat. Er litt an einem myelodysplastischen Syndrom, kurz MDS, einer Vorstufe von Leukämie, auf Deutsch manchmal auch «weisser Blutkrebs» genannt. Der Sportmäzen war ein typisches Opfer dieser tückischen Krankheit: Sie befällt Menschen erst wenn sie älter sind. Das Durchschnittsalter bei Ausbruch ist 74 Jahre. Und betroffen sind mehrheitlich Männer: 60 Prozent der MDS-Patienten sind Männer, nur 40 Prozent sind Frauen.

    MDS ist eine Erkrankung des Knochenmarks: Es ist nicht mehr in der Lage, aus  vollständig reife und funktionstüchtige Blutzellen zu bilden. In der Folge verlieren die Patienten ihre Kraft, und auch ihr Immunsystem wird immer schwächer. Gefährlich ist, dass sie auch immer mehr innere und äusserliche Blutungen erleiden und anfällig für Infektionen werden. Sichtbar ist die Krankheit an den zahlreichen Hämatomen («blaue Flecken»). Therapien mit Bluttransfusionen können den Verlauf der Krankheit nur mässig beeinflussen. Noch nicht fertig erforscht sind Behandlungen mit Stammzellen, welche die Blutzellenproduktion wieder in Gang setzen sollen. 

    MDS gehört zu den seltenen Krankheiten. Sie wird in Europa nur bei etwa sechs bis zehn von 100'000 Menschen pro Jahr diagnostiziert. Jeder dritte Fall geht nach einer gewissen Zeit plötzlich in eine akute Leukämie über, die viele Patienten wegen ihres geschwächten Zustandes auch bei sofort eingeleiteter Chemotherapie nicht lange überleben.

    Neuer Standard für konventionelle Milch: Darum macht die Migros ihre Milch ein M natürlicher

    Neuer Standard für konventionelle Milch: Darum macht die Migros ihre Milch ein M natürlicher


    RÜTI ZH - Die Migros hat Richtlinien für eine nachhaltigere Produktion konventioneller Milch erarbeitet. Der Detailhändler will sich so von ausländischer Billigmilch abheben. Auf dem Hof von Familie Schaufelberger in Rüti ZH...

    RÜTI ZH - Die Migros hat Richtlinien für eine nachhaltigere Produktion konventioneller Milch erarbeitet. Der Detailhändler will sich so von ausländischer Billigmilch abheben.

    Auf dem Hof von Familie Schaufelberger in Rüti ZH stellt die Migros heute ihr neues Milchprogramm vor: «Wir wollen neue Wege für eine nachhaltigere Produktion konventioneller Milch gehen», sagt Migros-Sprecherin Alexandra Kunz.

    So will man sich von ausländischer Billigmilch, die in die Schweiz schwemmt, abheben. «Wir sind uns bewusst, dass sich die Schweizer Milch von der ausländischen für den Konsumenten unterscheiden muss», sagt Charles-Albert Schafroth, Produzent des Migros-Milchverarbeiters Elsa.

    Mehr für die Bauern

    Die Detailhändlerin will das «natürliche Verhalten» der Milchkühe fördern, wie es in einer Mitteilung heisst. Dazu habe man zusammen mit seinen Milchproduzenten Richtlinien erarbeitet. Die Bauern erhalten ab 2019 einen Nachhaltigkeitszuschlag für ihre Milch. Wie viel mehr die Bauern bekommen, will die Migros nicht sagen.

    Konsumenten sollen für die Milch aber nicht mehr bezahlen müssen, versichert die Migros-Sprecherin.

     

    Kälbchen werden getauft

    Die neuen Richtlinien beinhalten etwa: Milchkühe müssen mindestens zur Hälfte mit Wiesen- und Weidefutter gefüttert werden und die Tiere sollen Ruhe-, Bewegungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten haben. Zudem bekommt jedes Kalb nach der Geburt einen Namen. Dies zeige, dass die Bauern ihre Tiere wertschätzten.

    37 Bauernbetriebe haben die neuen Richtlinien in einem Pilotprojekt bereits geprüft. (uro/jfr)

    Luftkampf über Bex VD: Adler attackiert Gleitschirmpilot

    Luftkampf über Bex VD: Adler attackiert Gleitschirmpilot


    BEX VD - Mitten in der Luft wird der Gleitschirmpilot Mathieu Thuner (40) von einem Adler angegriffen. Die Attacke ist heftig. Der 40-Jährige muss ins Spital gebracht werden. Mathieu Thuner (40) ist Anfang diese Woche mit seinem...

    BEX VD - Mitten in der Luft wird der Gleitschirmpilot Mathieu Thuner (40) von einem Adler angegriffen. Die Attacke ist heftig. Der 40-Jährige muss ins Spital gebracht werden.

    Mathieu Thuner (40) ist Anfang diese Woche mit seinem Gleitschirm Bex VD unterwegs. Das Wetter ist gut, die Aussicht fantastisch. Dann greift plötzlich ein Adler an - auf rund 1900 Metern. «Mit einer Kralle hat der Vogel einen Griff meines Fallschirms gepackt. Es fehlte nicht viel und er hätte diesen gezogen. Ich legte aber meine Hand auf den Griff, direkt vor ihm, um das zu verhindern», schreibt Thuner auf Facebook, wie «Le Matin» berichtet.

    Tiefe Verletzungen 

    Zunächst gelingt es dem Gleitschirmpiloten den Vogel zu verscheuchen. Doch der Adler gibt nicht so schnell auf. Er greift erneut an und erwischt dieses Mal die Hand von Thuner. Dann attackiert der Vogel die linke Hand und die Schulter des 40-Jährigen. 

    Die Situation ist gefährlich. Thuner versucht die Kontrolle über seinen Gleitschirm zu behalten. Ein Absturz würde seinen Tod bedeuten. Fünf Minuten kämpft Thuner mit dem Adler, dann ist der Horror vorbei. Der Raubvogel lässt ab, fliegt davon.

    Nach der Landung geht Thuner gleich ins Spital. Dort stellen die Ärzte fest: Mehrere Verletzungen, mehrere Zentimeter tief. Wieso der Adler derart reagierte, ist unklar.

    Hasenpest nach Angriff

    Etwas ähnliches erlebte Karin B. (42) aus Bergdietikon AG. Sie wurde im März 2017 beim Joggen von einem Mäusebussard angegriffen. (BLICK berichtete)

    Danach litt sie wochenlang unter hohem Fieber und Gliederschmerzen. Die Ärzte standen vor einem Rätsel. Dann die Schock-Diagnose: Tularämie, umgangssprachlich auch Hasenpest genannt. Die Ärzte verschrieben der Patientin sofort Antibiotika, um die bakterielle Infektion zu bekämpfen. Die Therapie wirkte. (jmh)

    21-Jähriger trug zum Test eine Kippa und wurde prompt angegriffen: Flüchtling stellt sich nach Gürtel-Attacke

    21-Jähriger trug zum Test eine Kippa und wurde prompt angegriffen: Flüchtling stellt sich nach Gürtel-Attacke


    BERLIN - In Deutschland nimmt die Gewalt gegen Juden zu. Ein Video eines Vorfalls aus Berlin sorgte für Schlagzeilen. Der Täter hat sich nun gestellt. In Berlin hat sich gestern ein Mann der Polizei gestellt, der am Dienstag in...

    BERLIN - In Deutschland nimmt die Gewalt gegen Juden zu. Ein Video eines Vorfalls aus Berlin sorgte für Schlagzeilen. Der Täter hat sich nun gestellt.

    In Berlin hat sich gestern ein Mann der Polizei gestellt, der am Dienstag in Prenzlauer Berg den israelischen Studenten Adam (21) mit einem Gürtel attackiert hatte. Adams Kamera hat den Übergriff festgehalten: Der Täter geht mit vor Wut verzerrtem Gesicht auf sein Opfer zu und ruft in Arabisch «Yahudi», was «Jude» bedeutet.

    Nachdem die Medien über den Fall berichtet und das Video gezeigt hatten, gelang es der Polizei, den Täter zu identifizieren. Indem er sich gestern stellte, kam er einer Festnahme zuvor. Seine Anwältin begleitet ihn.

    Opfer trug Kippa als Experiment

    Laut «Bild»-Zeitung soll es sich um einen 19-jährigen palästinensischen Syrer handeln, der als Flüchtling nach Deutschland gekommen war und in Berlin gemeldet ist.

    Speziell: Adam trug zwar eine Kippa, ist aber gar kein Jude, sondern Israeli arabischer Herkunft. Die jüdische Kopfbedeckung hatte ihm ein Freund geschenkt. Er trug sie als Experiment, um zu prüfen, ob der Antisemitismus in Deutschland wirklich so gross sei.

    Die Antwort war sehr deutlich!

    Mädchen mit Tod bedroht

    Es ist nicht der einzige Fall von Judenhass, der in Deutschland für Schlagzeilen sorgt. Auch von Vorkommnissen an Berliner Schulen berichten die Medien.

    Der Vater einer Zweitklässlerin erzählte im März der «Berliner Zeitung», wie seine kleine Tochter mit dem Tod bedroht worden sei: «Unsere Tochter wurde von muslimischen Schülern angepöbelt, weil sie nicht an Allah glaubt.» Ein Elternteil des Mädchens ist jüdisch.

    Stresstest für westliche Demokratien

    Angela Merkel (63) zeigte sich bestürzt. «Der Kampf gegen solche antisemitischen Taten muss gewonnen werden.» Und die Kanzlerin, die 2015 die Tore zur  Einwanderung geöffnet hatte, muss eingestehen: «Das gibt es leider unter Menschen deutscher, aber auch arabischer Herkunft.»

    Erst vor wenigen Tagen hatte sich auch Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (75) zum Antisemitismus von muslimischen Einwanderern geäussert. Der CDU-Politiker sieht darin einen «Stresstest für westliche Demokratien».

    Hoch über Europa: Norbert bringt Sonnenschein und Pfnüselleid

    Hoch über Europa: Norbert bringt Sonnenschein und Pfnüselleid


    Über Europa macht sich derzeit ein wunderbares Hoch breit: Norbert bringt überall auf dem Kontinent schönes Wetter. Für Allergiker gibts jedoch Leid. Böser Norbert, guter Norbert! Die Meinungen scheiden sich, wenn man über Hoch Norbert diskutiert....

    Über Europa macht sich derzeit ein wunderbares Hoch breit: Norbert bringt überall auf dem Kontinent schönes Wetter. Für Allergiker gibts jedoch Leid.

    Böser Norbert, guter Norbert! Die Meinungen scheiden sich, wenn man über Hoch Norbert diskutiert. Er sorgt in diesen Tagen nämlich für ein wolkenfreies Europa. Von Lissabon bis Warschau: Nirgends auch nur ein Spürchen von einem Wölkchen. 

    Das hat zweierlei Auswirkungen: Es ist fast überall warm, das Thermometer steigt zeitweise auf 25 Grad. Andererseits leiden die Allergiker: Auf gewissen Internet-Seiten wird gar vor einem «Pollensturm» gewarnt!

    Schön und pfnüslig bleibt es auch in den nächsten Tagen. Die Meteorologen gehen davon aus, dass es erst am Sonntag einen Wandel geben wird. Zum Wochenstart wird uns der April wieder daran erinnern, dass er auch gerne ein verregneter Monat ist. (pma)

    Medikamente: Pharmabranche sagt Fälschungen den Kampf an

    Medikamente: Pharmabranche sagt Fälschungen den Kampf an


    Um dem Handel mit gefälschten Medikamenten einen Riegel zu schieben, haben Schweizer Hersteller und Vertreiber einen Verband zur Überprüfung von rezeptpflichtigen Arzneimitteln gegründet. Künftig soll eine Datenbank-Abfrage Auskunft über deren...

    Um dem Handel mit gefälschten Medikamenten einen Riegel zu schieben, haben Schweizer Hersteller und Vertreiber einen Verband zur Überprüfung von rezeptpflichtigen Arzneimitteln gegründet. Künftig soll eine Datenbank-Abfrage Auskunft über deren Echtheit geben.

    Ziel der freiwilligen Initiative ist es zu verhindern, dass gefährliche Medikamentenfälschungen über die legale Lieferkette zu den Patienten vordringen können. Der neugegründete «Schweizerische Verband für die Verifizierung von Arzneimitteln» (SMVO) will dieses Ziel in die Praxis umsetzen, wie der Verband am Donnerstag mitteilte.

    Konkret sollen künftig verschreibungspflichtige Medikamente vor der Abgabe in Apotheken oder Spitälern auf ihre Echtheit überprüft werden.

    Dazu müssen die Unternehmen bereits bei der Herstellung der Arzneimittel dafür sorgen, dass deren Verpackung nicht unbemerkt wiederbenutzt werden kann. Möglich macht dies eine Kodierung, welche die Verpackung einzigartig macht (Datamatrix-Code).

    In einem weiteren Schritt sollen die Medikamente im Europäischen Prüfsystem EMVS erfasst werden. Ein Abgleich mit der dazugehörigen europäischen Datenbank soll es Apothekern und Ärzten in der Schweiz und in Liechtenstein künftig erlauben, zu prüfen, ob es sich beim Medikament um ein geprüftes Originalpräparat handelt oder nicht.

    Das Projekt soll im Februar 2019 betriebsbereit sein. Für die Kosten müssen die Hersteller aufkommen.

    An der Initiative beteiligt sind die Wirtschaftspartner des schweizerischen Gesundheitswesens. Dazu zählen nebst mehreren Pharma-Verbänden auch der Ärzteverband FMH, der Spitalverband H+ und der Apothekerverband pharmasuisse.

    Im Vordergrund stehe die Erhöhung der Patientensicherheit und der Image-Schutz für die Marktteilnehmer, sagte der SMVO-Geschäftsführer Nicolas Florin auf Anfrage. Der Sicherheit werde damit künftig die gleiche Bedeutung zukommen wie in der EU und den EWR-Ländern. Der wirtschaftliche Verlust durch Fälschungen stehe nicht an erster Stelle.

    Zudem sind laut SMVO in der Schweiz bisher nur Einzelfälle bekannt, in denen in der offiziellen Vertriebskette gefälschte Arzneimittel auftauchten. Viel stärker betroffen vom Handel mit gefälschten und illegalen Heilmitteln seien Lateinamerika, Südostasien und Afrika.

    Nicht im Visier der freiwilligen Kontrollmassnahme ist der illegale Import von Medikamenten in die Schweiz, welche beispielsweise über das Internet bestellt und zu den Kunden direkt nach Hause geliefert werden. Dieser Handel scheint allerdings zunehmend zu florieren.

    2017 stellte die Eidgenössische Zollverwaltung rund 1'060 Sendungen mit illegal importierten Arzneimitteln sicher - darunter viele Potenzsteigerungs- und Schlankheitsmittel.

    Mit der Gründung des «Schweizerischen Verbands für die Verifizierung von Arzneimitteln» soll ein zentraler Teil des sogenannten Medicrime-Übereinkommens des Europarats umgesetzt werden. Diese Konvention ist das erste internationale Übereinkommen mit dem Ziel, eine Gefährdung der Gesundheit der Menschen durch gefälschte Heilmittel zu verhindern.

    Im Herbst 2017 sprach sich das Eidgenössische Parlament für eine Genehmigung und Umsetzung der Konvention aus.

    Weil es in der Schweiz zu wenig Äpfel gibt: Diese Züri-Schorle ist getürkt!

    Weil es in der Schweiz zu wenig Äpfel gibt: Diese Züri-Schorle ist getürkt!


    ZÜRICH/ISTANBUL - Da der Frühlings-Frost letztes Jahr einen grossen Teil der Apfel-Ernte zerstörte, muss die Zürcher Lokal-Bio-Schorle mit Obst aus der Türkei gemacht werden. Immerhin: Das Wasser kommt aus Zürich. Die Macher der...

    ZÜRICH/ISTANBUL - Da der Frühlings-Frost letztes Jahr einen grossen Teil der Apfel-Ernte zerstörte, muss die Zürcher Lokal-Bio-Schorle mit Obst aus der Türkei gemacht werden. Immerhin: Das Wasser kommt aus Zürich.

    Die Macher der Bio-Züri-Schorle hätten ihr Engpass-Problem auch im Kleingedruckten auf der Hinterseite der Flasche deklarieren können. Stattdessen schreiben sie – so berichtete die «Handelszeitung» – prominent vorne drauf: «Aktuell mit Bio-Öpfel us de Türkei. Eusi Zürcher Öpfelblüete sind wägem Frost 2017 verfrore.»

    Der Frühling vor einem Jahr war mal sehr warm – und dann Ende April wieder bitterkalt. Folge: Wein, Chriesi, Aprikosen und Äpfel hatten schon getrieben und wurden dann vom Frost zerstört. Die Winzer klagten daraufhin über die kleinste Ernte seit 39 Jahren, und jetzt müssen auch noch Äpfel und Apfelsaft importiert werden.

     

    Nur Bschiss, wenn nicht transparent

    «Bio-Äpfel gibt es generell wenige auf dem Schweizer Markt», sagt Markus Raths (52), Geschäftsleiter der Firma Fresh Drink in Fällanden im Zürcher Oberland, welche die Schorle herstellt. «Wir als kleine Firma hatten da kaum eine Chance, uns die nötige Menge zu sichern. Darum müssen wir den Saft importieren.» Produziert und zusammen mit Züri-Wasser abgefüllt wird das Ganze dann jedoch im Kanton Zürich.

    Ist der Apfel-Import nicht Bschiss am Kunden? «Nur, wenn wir nicht transparent damit umgehen. Das tun wir aber», sagt Raths. «Die Kunden schätzen das, wir haben schon viele positive Reaktionen erhalten.»

    Kein Swissness-Problem

    Auch mit dem Swissness-Gesetz komme man nicht in Konflikt. Dort heisst es: Wenn Naturprodukte temporär am Herkunftsort nicht in genügender Menge verfügbar sind, darf man sich trotzdem noch das Schweizer-Mänteli umhängen.

    Glück gehabt, Züri-Schorle! Und nächstes Jahr sollte das auch kein Problem mehr sein. Vorausgesetzt, dieser Frühling bleibt Frost-frei.

    Kein Duell mit Nadal in Monte Carlo: Djokovic beisst sich an Thiem die Zähne aus

    Kein Duell mit Nadal in Monte Carlo: Djokovic beisst sich an Thiem die Zähne aus


    Novak Djokovic (ATP 13, 30) scheitert im Achtelfinale an Dominic Thiem (ATP 7, 24) in drei Sätzen mit 7:6, 2:6 und 3:6. Damit kommt es im Viertelfinal nicht zum Duell mit Rafael Nadal. Dieser setzt sich souverän durch. Das mentale Monster Djokovic ist...

    Novak Djokovic (ATP 13, 30) scheitert im Achtelfinale an Dominic Thiem (ATP 7, 24) in drei Sätzen mit 7:6, 2:6 und 3:6. Damit kommt es im Viertelfinal nicht zum Duell mit Rafael Nadal. Dieser setzt sich souverän durch.

    Das mentale Monster Djokovic ist zurück! Zumindest im ersten Satz gegen Dominik Thiem. Schon so oft löste sich der Serbe in extremis gegen Match- oder Satzbälle und drehte das Spiel noch. So auch hier, als Thiem im ersten Satz beim Stand von 5:3 zwei Satzbälle bei eigenem Aufschlag hat. Djokovic dreht das Game, holt sich das Rebreak und gewinnt den Satz schlussendlich mit einem überzeugendem Tie-Break.

    Im zweiten Satz sieht das Ganze dann etwas anders aus, Thiem kann sich nochmals steigern und sichert sich mit zwei Breaks den Satz mit 6:2. Der Entscheidungssatz ist umkämpft, das Spiel wird zum erwarteten Abnützungskampf zweier Grundlinienspieler – mit dem besseren Ende für den Österreicher. Nach dem Break zum 4:3 lässt Thiem nicht locker, holt sich den Satz mit dem zweiten Break mit 6:3 und löst sein Ticket für die Viertelfinals.

    Dort hätte er auf Rafael Nadal (ATP 1, 32) treffen. Der Spanier gibt sich am späteren Donnerstag-Nachmittag gegen Karen Chatschanow (ATP 38, 21) keine Blösse. 6:3 und 6:2 siegt er locker gegen den Russen, in nur 79 Minuten.

    Ein Spaziergang für Nadal in der nächsten Runde ist nicht zu erwarten: Das letzte Duell auf Sand bei einem ATP-1000-Turnier entscheidet Thiem für sich, 6:4 und 6:3 setzt er sich in Rom 2017 durch.

    Dimitrov ringt Kohlschreiber nieder

    Die Weltnummer 5, Grigor Dimitrov, steht ebenfalls in den Viertelfinals. Der Bulgare hat mit dem Deutschen Philipp Kohlschreiber (ATP 40, 34) aber mehr Mühe, als ihm lieb ist.

    «Kohli» gewinnt den ersten Satz mit 6:4 und holt sich im zweiten Umgang rasch das Break, ehe Dimitrov aufdreht und zum Satzausgleich kommt.

    Im Entscheidungssatz ist es lange ausgeglichen, ehe Dimitrov im bekannten 7. Spiel das entscheidende Break gelingt und sich schlussendlich mit 4:6, 6:3 und 6:4 durchsetzt. Im Viertelfinal trifft er auf David Goffin. (rwe/leo)

    Die Achtelfinal-Resultate aus Monte Carlo in der Übersicht:
    Rafael Nadal – Karen Chatschanow 6:3, 6:2
    Novak Djokovic – Dominic Thiem 7:6, 2:6, 3:6
    Grigor Dimitrov – Philipp Kohlschreiber 4:6, 6:3, 6:4
    Roberto Bautista Agut – David Goffin 4:6, 5:7
    Mischa Zverev – Richard Gasquet 2:6, 5:7
    Jan-Lennard Struff – Alexander Zverev 4:6, 6:4, 4:6
    Andreas Seppi – Kei Nishikori 0:6, 6:2, 3:6
    Milos Raonic gibt gegen Marin Cilic Forfait

    Festnahme mit Taser-Einsatz: Deutscher Schwarzfahrer (18) schlägt St. Galler Polizisten ins Gesicht

    Festnahme mit Taser-Einsatz: Deutscher Schwarzfahrer (18) schlägt St. Galler Polizisten ins Gesicht


    WIL SG - Ein deutscher Schwarzfahrer (18) wehrte sich bei einer Kontrolle der Kantonspolizei St. Gallen, schlug einem Beamten ins Gesicht. Die Folge: Der 18-Jährige musste getasert werden. Erst dann konnte er festgenommen werden....

    WIL SG - Ein deutscher Schwarzfahrer (18) wehrte sich bei einer Kontrolle der Kantonspolizei St. Gallen, schlug einem Beamten ins Gesicht. Die Folge: Der 18-Jährige musste getasert werden. Erst dann konnte er festgenommen werden.

    Donnerstag, kurz vor 10 Uhr, in Wil SG: Zwei Kantonspolizisten werden zum Bahnhof gerufen, sollen einen deutschen Schwarzfahrer (18) kontrollieren. Kurz vor seiner Befragung versucht der 18-Jährige zu flüchten. Sprintet davon und stürzt über eine Sitzbank, auf der zwei Personen sassen.

    Den Polizisten reicht es, wollen dem Hitzkopf Handschellen anlegen. Doch der Deutsche wehrt sich heftig: Schlägt dem Polizisten (36) mit der Faust ins Gesicht. So nicht: Die Beamten tasern den Mann, nehmen ihn fest. 

    Bilanz des Einsatzes: Der Polizist (36) wurde im Gesicht verletzt, seine Kollegin (30) an der Hand. Beide mussten sich in ärztliche Pflege begeben. Und: Beim Deutschen wurde noch eine kleine Menge Marihuana gefunden. (jmh)

    Garagenbetrieb und Schule überfallen: Tresor-Knacker in St. Gallen unterwegs

    Garagenbetrieb und Schule überfallen: Tresor-Knacker in St. Gallen unterwegs


    Unbekannte sind zwischen Mittwoch und Donnerstag in einen St. Galler Garagenbetrieb eingebrochen. Dort suchten sie gezielt nach Tresoren und wurden fündig. Mit einem Winkelschleifer bewaffnet, brachen Unbekannte zwischen Mittwoch und Donnerstag in einen...

    Unbekannte sind zwischen Mittwoch und Donnerstag in einen St. Galler Garagenbetrieb eingebrochen. Dort suchten sie gezielt nach Tresoren und wurden fündig.

    Mit einem Winkelschleifer bewaffnet, brachen Unbekannte zwischen Mittwoch und Donnerstag in einen St. Galler Garagenbetrieb ein. Dort fanden die Täter einen Tresor und versuchten ihn aufzuschneiden, aber ohne Erfolg. Doch die Einbrecher geben nicht so schnell auf. Sie finden einen zweiten Tresor.

    Clever: Die Täter versuchen erst gar nicht den Winkelschleifer zu benutzen. Ihr Plan. Den Tresor mitnehmen. Doch auch diese Idee geht schief.

    Letzter Versuch: Sie brechen durch einen Tür in eine angrenzende Schule. Hier finden die Täter nichts. Also zurück zum Garagenbetrieb: Die zwei Tresore werden ins Untergeschoss gebracht. Dort kommt der Winkelschleifer zum Einsatz. Und dieses Mal mit Erfolg.

    Wie viel die Tresor-Knacker stehlen konnten, ist noch unklar. Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken. (jmh)

    Das sagt BAV-Chef Peter Füglistaler zum Zoff um die Konzessionen im Fernverkehr: «Ich hoffe, dass sich SBB und BLS jetzt zusammenraufen»

    Das sagt BAV-Chef Peter Füglistaler zum Zoff um die Konzessionen im Fernverkehr: «Ich hoffe, dass sich SBB und BLS jetzt zusammenraufen»


    Der Bund gibt der Regionalbahn BLS zwei Fernverkehrslinien. Drei weniger als die Berner haben, aber mehr als die SBB abgeben wollte. Im BLICK-Interview begründet BAV-Chef Peter Füglistaler den Entscheid. Der Bund gibt der Regionalbahn BLS zwei...

    Der Bund gibt der Regionalbahn BLS zwei Fernverkehrslinien. Drei weniger als die Berner haben, aber mehr als die SBB abgeben wollte. Im BLICK-Interview begründet BAV-Chef Peter Füglistaler den Entscheid.

    Der Bund gibt der Regionalbahn BLS zwei Fernverkehrslinien. Die Berner hatten fünf Linien eingereicht, unter anderem die Stecken Basel-Bern-Brig und Interlaken. Die SBB wiederum will keine Strecken abgeben.

    Im BLICK-Interview begründet Peter Füglistaler (58), Chef des zuständigen Bundesamts für Verkehr (BAV) den Entscheid. «Bei der BLS haben gewisse Unsicherheiten gesehen. Die zwei Linien von Basel aus hätte die BLS erst 2023 und 2025 bedienen können. Das ist zu spät.»

     

    Immer Personal und dennoch günstiger

    Für den Kunden würde sich aber dennoch etwas verbessern: So werde die SBB weiterhin alle Züge mit Personal begleiten und auch Verpflegungsangebote machen. Zudem soll ihr Angebot zum Teil günstiger werden.

    Füglistaler gibt auch zu bedenken, dass die SBB nicht alles bekommen habe, was sie  wollte.

    Weil es im grossen Kanton günstiger sei: Deutsche sollen nicht in der Schweiz campen!

    Weil es im grossen Kanton günstiger sei: Deutsche sollen nicht in der Schweiz campen!


    MÜNCHEN (D)/BERN - Die Schweiz ist das teuerste Campingland Europas. Der deutsche Automobil-Club ADAC rät deshalb Deutschen, in Sichtweite der Zugspitze statt beim Matterhorn zu campen. Die Schweiz ist das teuerste Campingland...

    MÜNCHEN (D)/BERN - Die Schweiz ist das teuerste Campingland Europas. Der deutsche Automobil-Club ADAC rät deshalb Deutschen, in Sichtweite der Zugspitze statt beim Matterhorn zu campen.

    Die Schweiz ist das teuerste Campingland Europas. Der preisbewusste deutsche Tourist schlägt seine Zelte darum besser am Fuss der Zugspitze statt in Sichtweite von Rigi und Matterhorn auf. Das findet zumindest der ADAC.

    «Die Berge in Deutschland sind genauso schön wie in der Schweiz - aber viel günstiger.» Diesen Schluss zieht der deutsche Automobilclub ADAC aus einem aktuellen Preisvergleich, den er für seinen «Campingführers 2018» erhoben hat.

    Zwar seien Ferien in der Schweiz mit der Aufwertung des Euro wieder etwas billiger geworden. Mit Übernachtungskosten von durchschnittlich 46,78 Euro für zwei Erwachsene und ein zehnjähriges Kind bleibe das Alpenland aber das teuerste Campingziel in Europa.

    Besonders billig ists daheim

    Dagegen nächtigen deutsche Camper laut ADAC auf heimatlichen Plätzen besonders günstig. Nur gerade 29,13 zahle die Musterfamilie hier und somit deutlich weniger als im europäischen Schnitt (35,50 Euro).

    Zweitteuerstes Campingland ist gemäss dem ADAC-Preisvergleich Italien mit 46,35 Euro. Auf den Plätzen drei und vier folgen Dänemark (41,32) und die Niederlande (40,94). Am günstigsten ist abgesehen von Deutschland Schweden (31,11 Euro) und Österreich (34,31 Euro).

    TCS verbucht mehr Nächte

    Spitzenpreise hin oder her - 2017 haben die Schweizer Campingplätze deutlich mehr Gäste angelockt als im Vorjahr. Beim grössten Anbieter TCS erhöhte sich die Zahl der Logiernächte um 8 Prozent auf rund 530'000. Für den gesamten Sektor liegen noch keine Jahreszahlen vor, doch allein von Januar bis September nahmen die Übernachtungen nach den Zahlen des Bundesamts für Statistik gegenüber dem Vorjahr um 18 Prozent auf 3,1 Millionen zu. (SDA)

    Zugelassen auf Schweizer Strassen: Gewinnen Sie einen E-Scooter für 1'399 Franken

    Zugelassen auf Schweizer Strassen: Gewinnen Sie einen E-Scooter für 1'399 Franken


    Zeit ist Mangelware und auf den Schweizer Strassen im Stau zu stehen ist umso mühsamer. Mit dem Inokim E-Scooter sind Sie schnell und gleichzeitig umweltbewusst unterwegs. Machen Sie mit beim Gewinnspiel und schon bald könnte dieser Flitzer Ihnen...

    Zeit ist Mangelware und auf den Schweizer Strassen im Stau zu stehen ist umso mühsamer. Mit dem Inokim E-Scooter sind Sie schnell und gleichzeitig umweltbewusst unterwegs. Machen Sie mit beim Gewinnspiel und schon bald könnte dieser Flitzer Ihnen gehören.

    Futuristische Trottinetts sieht man immer öfter auf den Schweizer Strassen. Die umweltbewusste Marke Inokim bringt mit dem Elektro-Scooter Quick 3 Super ein ganz neues Modell auf die Schweizer Strassen. Blick Digital-Redaktor Lorenz Keller hat ihn bereits zusammen mit der amtierenden Miss Schweiz getestet!

    Das kann der E-Scooter Quick 3 Super

    Bis zu 45 Kilometer weit kommt man mit einer Akkuladung, je nach dem wie steil die Strecke ist. Und nach sechseinhalb Stunden ist die Batterie wieder voll! Tester empfanden das Fahrerlebnis als glatt, sehr angenehm und sicher. Trotzdem ist vorsicht geboten: das Gerät kann bis auf 20 Stundenkilometer beschleunigen. Der E-Scooter besteht aus Aluminium und verfügt über ein kleines Display auf dem Lenkrad, auf dem Batterie-Stand oder die Geschwindigkeit angezeigt werden. Gewinnen Sie dieses tolle Gadget im Wert von 1'399 Franken!

    So können Sie gewinnen

    Senden Sie ein SMS mit dem Kennwort BLWIN4 an die Nummer 797 (1.50 Fr./SMS). Chancengleiche Teilnahme via Mobile Internet (WAP) ohne Zusatzkosten: http://win.wap.my797.ch

    Teilnahmeschluss ist am 24. April 2018. Die Gewinner werden anschliessend benachrichtigt. Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit den AGB und Datenschutzbestimmungen einverstanden.

    Biologie: Mini-Fische mit winzigen Genomen

    Biologie: Mini-Fische mit winzigen Genomen


    BERN - Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung des Naturhistorischen Museums Bern hat das Genom des kleinsten Fisches der Welt sequenziert. Es zeigte sich, dass die anatomische Vereinfachung des Fisches sich auch in dessen...

    BERN - Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung des Naturhistorischen Museums Bern hat das Genom des kleinsten Fisches der Welt sequenziert. Es zeigte sich, dass die anatomische Vereinfachung des Fisches sich auch in dessen genetischem Aufbau widerspiegelt.

    Zwergbärblinge aus der Familie der Karpfenfische sind als geschlechtsreife Tiere nur knapp 8 Millimeter lang und von einer larvenartigen Erscheinung. Den winzigen Wirbeltieren fehlen beispielsweise Teile des Skeletts. Ihre Miniaturisierung vollzog sich in der Evolution über eine Entwicklungsverkürzung, eine sogenannte Progenese.

    Ein internationales Forschungsteam unter Co-Leitung von Lukas Rüber vom Naturhistorischen Museum in Bern hat nun gezeigt, dass auch das Genom der Paedocypris stark vereinfacht ist. So ist dieses stark in der Grösse reduziert, wie die Wissenschaftler im Fachjournal «Genome Biology and Evolution» berichten.

    Interessanterweise fehlen den Süsswasserfischen aber nicht besonders viele Gene. Vielmehr hat sich die Miniaturisierung durch die Reduktion nicht-kodierender und repetitiver DNA ergeben. Zudem fehlt den Zwergbärblingen gerade eine grosse Anzahl von Genen, die sonst bei Wirbeltieren eine Schlüsselrolle bei der Skelett-, Muskel- und Nervenbildung spielen.

    Die überraschendste Entdeckung ist gemäss einer Mitteilung des Naturhistorischen Museums aber der «beispiellose Verlust von Hox-Genen». Diese sind sonst bei der Gliederung des Embryos entlang der Körperachse in der frühen Entwicklung unverzichtbar. Den Zwergbärblingen fehlen verglichen mit dem ihnen nahe verwandten Zebrafisch etwa 15-20 Prozent der Hox-Gene.

    Die Untersuchung soll dabei helfen, das Zusammenspiel zwischen Aspekten der Biologie, Anatomie und der Genomik von Zwergfischen besser zu verstehen. Zudem wirft sie ein Schlaglicht auf die Tatsache, dass diese einmaligen und wissenschaftlich hoch interessanten Tiere ernsthaft gefährdet sind, weil ihr Lebensraum in den Torfsumpfwäldern Südostasiens schwindet.

    Kinder-Sachbuch: Globi trifft auf herumreisende Tiere

    Kinder-Sachbuch: Globi trifft auf herumreisende Tiere


    AARAU - AG - Die neusten Abenteuer der Kinderbuch-Figur Globi spielt zum Teil im Kanton Aargau. Dort und anderswo ist Globi auf den Spuren von ausländischen Tier- und Pflanzenarten, die den Weg in die Schweiz...

    AARAU - AG - Die neusten Abenteuer der Kinderbuch-Figur Globi spielt zum Teil im Kanton Aargau. Dort und anderswo ist Globi auf den Spuren von ausländischen Tier- und Pflanzenarten, die den Weg in die Schweiz gefunden haben und hier heimisch geworden sind.

    Das neuste, am Donnerstag im Naturama in Aarau vorgestellte Sachbuch beginnt damit, dass Globi Bekanntschaft mit der Amerikanischen Zapfenwanze Glossa macht. Zusammen begeben sie sich auf eine Reise rund um die Welt und treffen Tiere und Pflanzen, die ebenfalls lange Reisen hinter sich haben.

    Globi unterhält sich mit den Tieren und Pflanzen. Dabei erfahren die jungen Leserinnen und Leser, wie das Reisen der Tiere und Pflanzen begann, was invasive Tiere und Pflanzen sind, was ein Ökosystem ist und was geschehen kann, wenn es durcheinander gerät. Die Globi-Leserschaft bekommt auch Tipps, um die Verbreitung invasiver Arten zu verhindern.

    Das neuste Globi-Buch entstand in Zusammenarbeit mit mehreren Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftlern. Autor Atlant Bieri ist für seine Recherchen herum gereist. Dabei stiess er im Rhein bei Basel auf Fische aus dem Schwarzen Meer oder in Deutschland auf südamerikanische Meerschweinchen-Arten.

    Die meisten Tier- und Pflanzenarten, die von anderen Ländern als blinde Passagiere mittels Flugzeug, Schiff oder Lastwegen einreisen, machten keine Probleme, sagt Bieri. Nur wenige würden sich invasiv verhalten und heimische Tierarten zurückdrängen.

    Zu diesen gehört laut Bieri die Goldrute aus Nordamerika und der Asiatische Maienkäfer. Gleichzeitig gibt es Schweizer Tier- und Pflanzenarten, die sich in ihrer neuen Heimat invasiv verhalten wie die Weide und der Fuchs in Australien oder die Wespe in Neuseeland.

    Das neue Buch heisst «Globi und die neuen Arten» und ist ab Freitag im Handel.

    Publireportage: Casual Lounge

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    Singles sind frei und ungebunden. Sie geniessen diesen Beziehungsstatus, um beim Casual Dating ungehemmt heisse Flirts an Land zu ziehen. Doch wo genau finden sich diese sexhungrigen Frauen überhaupt? Mit dem Frühling kommen die Gefühle. So das...

    Singles sind frei und ungebunden. Sie geniessen diesen Beziehungsstatus, um beim Casual Dating ungehemmt heisse Flirts an Land zu ziehen. Doch wo genau finden sich diese sexhungrigen Frauen überhaupt?

    Mit dem Frühling kommen die Gefühle. So das Klischee. Doch weit gefehlt: Einer Umfrage zu Folge fühlt sich nämlich ein Grossteil der Schweizerinnen und Schweizer als Single viel wohler als in einer Beziehung. Die Gründe: Ohne Partner können sie tun und lassen, was sie wollen. Keine Verpflichtung, keine Rechtfertigung. Singles gestalten ihr Leben viel offener und probieren auch gerne mal was Neues aus, anstatt sich im Hamsterrad einer Beziehung schwindelig zu drehen. Wer ungebunden ist, holt sich seinen Spass, wann und wie er will. Als Spielwiese bieten sich hierbei Portale wie The Casual Lounge geradezu an.

    Auf TheCasualLounge treffen sich ungebundene Frauen und Männer, die auf der Suche nach neuen erotischen Abenteuern sind. Guter Sex ohne Drama, das ist die Devise. Das erste Beschnuppern läuft über das individuell erstellte Online-Profil, wobei jeder User genau festlegt, wer seine Fotos sehen darf. Ein ausgeklügeltes Matching-System bringt sexuell Gleichgesinnte dann zusammen – deshalb ist Ehrlichkeit hier umso wichtiger. Schliesslich kauft keiner gerne die Katze im Sack. Einmaliger Flirt oder Affäre? Dominanter Spieler oder sich unterwerfender? Die Anonymität im Netz zerstört jegliche Hemmschwellen und macht den Blick frei für das, was man im Bett wirklich sucht. 

    Schweizer sind Workaholics. Deshalb wundert es kaum, dass man sich immer öfters über Plattformen wie TheCasualLounge trifft, anstatt im Club oder der Bar auf Beutefang zu gehen. Casual Dating ist das Richtige für jeden, der nach heissen Begegnungen sucht, die meist nicht über das Körperliche hinausgehen. Mit dem Matching-System von TheCasualLounge sind aufregende Bettgeschichten garantiert, die einen sexuell in ganz neue Atmosphären katapultieren.

    Sie sind Single und suchen nach heissen Flirts? Finden auch Sie Ihren Match, und eröffnen Sie noch heute kostenfrei und unverbindlich Ihr Profil auf TheCasualLounge.ch.

    Publireportage: Casual Lounge

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    Singles sind frei und ungebunden. Sie geniessen diesen Beziehungsstatus, um beim Casual Dating ungehemmt heisse Flirts an Land zu ziehen. Doch wo genau finden sich diese sexhungrigen Frauen überhaupt?

    Mit dem Frühling kommen die Gefühle. So das Klischee. Doch weit gefehlt: Einer Umfrage zu Folge fühlt sich nämlich ein Grossteil der Schweizerinnen und Schweizer als Single viel wohler als in einer Beziehung. Die Gründe: Ohne Partner können sie tun und lassen, was sie wollen. Keine Verpflichtung, keine Rechtfertigung. Singles gestalten ihr Leben viel offener und probieren auch gerne mal was Neues aus, anstatt sich im Hamsterrad einer Beziehung schwindelig zu drehen. Wer ungebunden ist, holt sich seinen Spass, wann und wie er will. Als Spielwiese bieten sich hierbei Portale wie The Casual Lounge geradezu an.

    Auf TheCasualLounge treffen sich ungebundene Frauen und Männer, die auf der Suche nach neuen erotischen Abenteuern sind. Guter Sex ohne Drama, das ist die Devise. Das erste Beschnuppern läuft über das individuell erstellte Online-Profil, wobei jeder User genau festlegt, wer seine Fotos sehen darf. Ein ausgeklügeltes Matching-System bringt sexuell Gleichgesinnte dann zusammen – deshalb ist Ehrlichkeit hier umso wichtiger. Schliesslich kauft keiner gerne die Katze im Sack. Einmaliger Flirt oder Affäre? Dominanter Spieler oder sich unterwerfender? Die Anonymität im Netz zerstört jegliche Hemmschwellen und macht den Blick frei für das, was man im Bett wirklich sucht. 

    Schweizer sind Workaholics. Deshalb wundert es kaum, dass man sich immer öfters über Plattformen wie TheCasualLounge trifft, anstatt im Club oder der Bar auf Beutefang zu gehen. Casual Dating ist das Richtige für jeden, der nach heissen Begegnungen sucht, die meist nicht über das Körperliche hinausgehen. Mit dem Matching-System von TheCasualLounge sind aufregende Bettgeschichten garantiert, die einen sexuell in ganz neue Atmosphären katapultieren.

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    Publireportage: Heisse Sexdates nur auf Casual-Dating-Seiten!

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    Noëlle war acht Monate auf Tinder. Jetzt hat sie genug. Hier verrät sie, weshalb sie die Suche nach Sex-Dates jetzt lieber professionell über The Casual Lounge angeht. «Tinder war vor allem eines: populär», sagt Noëlle. Die 27-Jährige war acht...

    Noëlle war acht Monate auf Tinder. Jetzt hat sie genug. Hier verrät sie, weshalb sie die Suche nach Sex-Dates jetzt lieber professionell über The Casual Lounge angeht.

    «Tinder war vor allem eines: populär», sagt Noëlle. Die 27-Jährige war acht Monate lang auf Tinder unterwegs und hat die App vor kurzem frustriert gelöscht. Das Problem: Immer mehr Ghosting, Menschen, die nach mehreren ausgetauschten Nachrichten einfach verschwinden, Fake-Profile, Missverständnisse, Unwahrheiten, dumme Anmache und die immer gleichen Gesichter. «Ich habe so viel Mist erlebt, dass ich heute wirklich glaube, auf Tinder laufen nur noch Verrückte rum», schüttelt Noëlle den Kopf. «Ich war länger in einer Beziehung, die dann in die Brüche ging. Danach suchte ich nach Männern, mit denen ich einfach nur Sex haben konnte. Ich dachte, Tinder wäre die Lösung», erklärt die Single-Frau das Installieren der App. Es seien dann aber doch mehr verzweifelte Beziehungssuchende und etliche Spinner unterwegs, berichtet Noëlle, die beim Swipen auch schon auf ihren Ex und sogar ihren Chef gestossen ist. «Das war unangenehm», mehr will sie dazu nicht sagen. «Schliesslich hat mir eine Freundin von The Casual Lounge erzählt. Und seit ich mich dort registriert habe, läufts im Bett wieder», freut sich die 27-Jährige, die nach kurzem Zögern zugibt, gleich mit zwei Männern gleichzeitig etwas am Laufen zu haben. 

    Es liegt auf der Hand: Wer nach einem One-Night-Stand sucht oder nach einer lockeren Affäre ohne Verpflichtungen, ist bei Tinder falsch. Der richtige Ansatz: Casual Dating, und zwar am besten über die Plattform The Casual Lounge. Hier bringt ein Matching-System sexuell Gleichgesinnte zusammen und sorgt eindeutig für bessere Chancen, dass die Chemie im Bett stimmt, als die beliebige Swipe-Suche bei Tinder. Die User auf The Casual Lounge sind Single-Frauen und -Männer, die im Bett nach Abwechslung streben und nach Partnern suchen, mit denen sie ihre erotischen Fantasien teilen. 

    Noëlle sieht noch weitere Vorteile: «Auf The Casual Lounge bin ich anonym, während ich mich bei Tinder mit meinem Facebook-Profil anmelden musste. Dabei hat mein Sexleben mit meinem öffentlichen sozialen Profil doch nichts zu tun!» Ein Punkt mehr für das Onlineportal, das Anonymität grossschreibt und den User selbst bestimmen lässt, wer sein Profil sehen darf. «Den Leuten auf The Casual Lounge ist klar, dass es um Sex geht», bringt es Noëlle auf den Punkt, weshalb sie lieber über besagtes Portal nach neuen Sex-Dates sucht, «da spricht keiner von einer Beziehung.» 

    Wie Noëlle flirten immer mehr Schweizer Singles auf Online-Plattformen wie The Casual Lounge. Letztere verzeichnet unter den unterschiedlichen Anbietern übrigens eine der höchsten Frauenquoten und registriert täglich mehr Anmeldungen von Singles, die ihr Sexleben über ein professionelles Matching-System steuern wollen, anstatt dieses einfach dem Zufall zu überlassen. 

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    Noëlle war acht Monate auf Tinder. Jetzt hat sie genug. Hier verrät sie, weshalb sie die Suche nach Sex-Dates jetzt lieber professionell über The Casual Lounge angeht. «Tinder war vor allem eines: populär», sagt Noëlle. Die 27-Jährige war acht...

    Noëlle war acht Monate auf Tinder. Jetzt hat sie genug. Hier verrät sie, weshalb sie die Suche nach Sex-Dates jetzt lieber professionell über The Casual Lounge angeht.

    «Tinder war vor allem eines: populär», sagt Noëlle. Die 27-Jährige war acht Monate lang auf Tinder unterwegs und hat die App vor kurzem frustriert gelöscht. Das Problem: Immer mehr Ghosting, Menschen, die nach mehreren ausgetauschten Nachrichten einfach verschwinden, Fake-Profile, Missverständnisse, Unwahrheiten, dumme Anmache und die immer gleichen Gesichter. «Ich habe so viel Mist erlebt, dass ich heute wirklich glaube, auf Tinder laufen nur noch Verrückte rum», schüttelt Noëlle den Kopf. «Ich war länger in einer Beziehung, die dann in die Brüche ging. Danach suchte ich nach Männern, mit denen ich einfach nur Sex haben konnte. Ich dachte, Tinder wäre die Lösung», erklärt die Single-Frau das Installieren der App. Es seien dann aber doch mehr verzweifelte Beziehungssuchende und etliche Spinner unterwegs, berichtet Noëlle, die beim Swipen auch schon auf ihren Ex und sogar ihren Chef gestossen ist. «Das war unangenehm», mehr will sie dazu nicht sagen. «Schliesslich hat mir eine Freundin von The Casual Lounge erzählt. Und seit ich mich dort registriert habe, läufts im Bett wieder», freut sich die 27-Jährige, die nach kurzem Zögern zugibt, gleich mit zwei Männern gleichzeitig etwas am Laufen zu haben. 

    Es liegt auf der Hand: Wer nach einem One-Night-Stand sucht oder nach einer lockeren Affäre ohne Verpflichtungen, ist bei Tinder falsch. Der richtige Ansatz: Casual Dating, und zwar am besten über die Plattform The Casual Lounge. Hier bringt ein Matching-System sexuell Gleichgesinnte zusammen und sorgt eindeutig für bessere Chancen, dass die Chemie im Bett stimmt, als die beliebige Swipe-Suche bei Tinder. Die User auf The Casual Lounge sind Single-Frauen und -Männer, die im Bett nach Abwechslung streben und nach Partnern suchen, mit denen sie ihre erotischen Fantasien teilen. 

    Noëlle sieht noch weitere Vorteile: «Auf The Casual Lounge bin ich anonym, während ich mich bei Tinder mit meinem Facebook-Profil anmelden musste. Dabei hat mein Sexleben mit meinem öffentlichen sozialen Profil doch nichts zu tun!» Ein Punkt mehr für das Onlineportal, das Anonymität grossschreibt und den User selbst bestimmen lässt, wer sein Profil sehen darf. «Den Leuten auf The Casual Lounge ist klar, dass es um Sex geht», bringt es Noëlle auf den Punkt, weshalb sie lieber über besagtes Portal nach neuen Sex-Dates sucht, «da spricht keiner von einer Beziehung.» 

    Wie Noëlle flirten immer mehr Schweizer Singles auf Online-Plattformen wie The Casual Lounge. Letztere verzeichnet unter den unterschiedlichen Anbietern übrigens eine der höchsten Frauenquoten und registriert täglich mehr Anmeldungen von Singles, die ihr Sexleben über ein professionelles Matching-System steuern wollen, anstatt dieses einfach dem Zufall zu überlassen. 

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    Anja Zeidler macht Weiterbildung zur Ernährungsberaterin: «Endlich bin ich wieder ich selbst»

    Anja Zeidler macht Weiterbildung zur Ernährungsberaterin: «Endlich bin ich wieder ich selbst»


    LUZERN - Als Fitness-Model wurde Anja Zeidler berühmt. Inzwischen hat sich die ehemalige Bodybuilderin von ihrem krassen Mucki-Körper verabschiedet und plant jetzt sogar eine Weiterbildung zur Ernährungsberaterin. Ihre...

    LUZERN - Als Fitness-Model wurde Anja Zeidler berühmt. Inzwischen hat sich die ehemalige Bodybuilderin von ihrem krassen Mucki-Körper verabschiedet und plant jetzt sogar eine Weiterbildung zur Ernährungsberaterin.

    Ihre stahlharte Muskelmasse hat sie gegen einen fitten und schlanken Körper getauscht. Statt praller Silikon-Brüste trägt sie nach der Entfernung von gut 800 Gramm Silikon ein natürliches Décolleté. Statt täglich kiloweise Hühnchen zu essen und Hanteln zu stemmen, ernährt sie sich vegan und ausgewogen und macht zwei- bis dreimal in der Woche das, worauf sie Lust hat: Outdoortraining, Yoga, Wanderungen oder einen Vitaparcours.

    «Endlich bin ich wieder ich selbst», sagt Anja Zeidler (24) glücklich zu BLICK. Ihr nächstes Ziel: eine Weiterbildung an der Akademie der Naturheilkunde zur Ernährungsberaterin. «Der Fachberater für holistische Gesundheit ist von der ZFU staatlich zugelassen und geschieht im Selbststudium», verrät Anja.

    Und sie kann es kaum erwarten loszulegen. Es gehe ihr längst nicht nur um eine gute Figur. «Die Ernährung hat einen so grossen Einfluss auf den gesamten Organismus. Ich will alle Hintergründe kennen und verstehen.»

    Anja Zeidler freut sich auf die Weiterbildung

    Besonders freue sie sich auf den Schwerpunkt Darm und auf das Kapitel über den Säure-Basen-Haushalt. «Was ich besonders toll finde, ist, dass in der Ausbildung der Mensch im Mittelpunkt steht. An der Akademie lerne ich, wie ich andere Menschen verantwortungsvoll und individuell unterstützen kann.» 

    Die Weiterbildung mache sie vor allem für sich selbst und ihre Community. «In meine Arbeit fällt auch Food-Blogging und Gesundheitstipps allgemein. Ich setze bei allem, was ich mache, auf Tiefgang und will einen Mehrwert geben», betont sie. 

    Ihren krassen Lebenswandel findet Anja nicht extrem. «Ich fühle mich absolut im Gleichgewicht. Ich habe noch nie so locker, intuitiv und gesund gegessen. Eine vegane Lebens- und Ernährungsweise muss nicht extrem sein.» Am liebsten mag sie kunterbunt gemischte Bowls. «Als Basis nehme ich zum Beispiel Vollkornreis, Linsen oder Buchweizen und schnipple mir alles Mögliche an verschiedensten Gemüsen dazu. Viel Knoblauch, Zitronensaft und ein Kraut wie Koriander oder Petersilie.»

     

    «Ich hatte das Gefühl, nicht gut genug zu sein»

    Wenn die ehemalige Fitness-Fanatikerin alte Fotos von sich anschaut, wird sie nachdenklich. «Ich kann die Anja, die ich heute bin, nicht wirklich erkennen.» Sie habe sich an surrealen Idealbildern orientiert. «Ich gab mir damals das Gefühl, nicht gut genug zu sein.» Heute sehe sie das anders. Durch ihre Erfahrungen habe sie enorm an innerer Stärke gewonnen. «Heute fühle ich mich gut so, wie ich bin: Ohne Fremdkörper. Auch wenn ich mich von meinen Brustimplantaten getrennt habe, würde ich es nicht als loswerden bezeichnen. Ich bereue es nicht, denn es gehört zu meinem Weg und hat mich zu der Person gemacht, die ich heute bin.»

    Anja, die inzwischen eine durchweg positive Lebenseinstellung hat, betont, dass Glücklichsein nicht beim Verändern des Äusseren beginnt. «Glücklichsein ist eine Wahl, die wir jeden Morgen treffen können.»

    Aus ihrem «alten» Leben vermisse sie nichts. «Den Wandel, den ich durchgemacht habe, finden manche gut und andere nicht. Das ist in Ordnung.» Gelohnt hat es sich für ihre Blogger-Karriere allemal: Anjas Community (inzwischen rund 335'000 Abonnenten auf Instagram) extrem gewachsen – vielleicht gerade wegen ihrer extremen Geschichte.

    Machen Sie jetzt den Test: Rossi oder Marquez – Welcher Typ sind Sie?

    Machen Sie jetzt den Test: Rossi oder Marquez – Welcher Typ sind Sie?


    Sie wollen wissen, auf welcher Seite Sie im Töff-Krieg zwischen Valentino Rossi und Marc Marquez stehen sollen? Finden Sie es im grossen MotoGP-Test heraus! ...

    Sie wollen wissen, auf welcher Seite Sie im Töff-Krieg zwischen Valentino Rossi und Marc Marquez stehen sollen? Finden Sie es im grossen MotoGP-Test heraus!

     

    Mysteriöser Fund beim Bahnhof Basel SBB: Polizei entdeckt toten Mann in Lieferwagen

    Mysteriöser Fund beim Bahnhof Basel SBB: Polizei entdeckt toten Mann in Lieferwagen


    In einem Lieferwagen sitzend wurde am Donnerstagnachmittag ein toter Mann gefunden. Der Wagen stand am Bahnhof der SBB in Basel-Stadt. Grausiger Fund in Basel-Stadt: Am Donnerstag, kurz nach 14 Uhr, wird die Wagentür eines Lieferwagens geöffnet. Der...

    In einem Lieferwagen sitzend wurde am Donnerstagnachmittag ein toter Mann gefunden. Der Wagen stand am Bahnhof der SBB in Basel-Stadt.

    Grausiger Fund in Basel-Stadt: Am Donnerstag, kurz nach 14 Uhr, wird die Wagentür eines Lieferwagens geöffnet. Der Mann, der darin sitzt, bewegt sich nicht. Dann die traurige Gewissheit: Der Mann ist tot.

    Die Todesursache ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht bekannt und wird durch das Institut für Rechtsmedizin abgeklärt.

    Wurde der Mann getötet? Die Staatsanwaltschaft ermittelt in alle Richtungen. Aber: «Wir schliessen nichts aus, es sieht aber nach einem tragischen Todesfall aus. Bisher gibt es keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen», sagt Kriminalkommissär René Gsell zu BLICK. (jmh)

    Er lag schwer verletzt in einem Bachbett: E-Bike-Fahrer stirbt nach Unfall in Erlinsbach SO

    Er lag schwer verletzt in einem Bachbett: E-Bike-Fahrer stirbt nach Unfall in Erlinsbach SO


    Passanten haben am Mittwochabend in Erlinsbach SO einen verletzten E-Bike-Lenker aufgefunden. Der Mann erlag später im Spital seinen Verletzungen. Am Mittwochabend haben Passanten einen schwer verletzten und nicht mehr ansprechbaren E-Bike-Fahrer in...

    Passanten haben am Mittwochabend in Erlinsbach SO einen verletzten E-Bike-Lenker aufgefunden. Der Mann erlag später im Spital seinen Verletzungen.

    Am Mittwochabend haben Passanten einen schwer verletzten und nicht mehr ansprechbaren E-Bike-Fahrer in einem Bachbett am Stauwehrweg in Erlinsbach SO entdeckt. Trotz sofortiger Reanimation, zuerst durch Passanten und später durch Polizisten und den Rettungsdienst, verstarb der 58-Jährige kurze Zeit später im Spital.

    Hergang und Umstände des Unfalles sind zurzeit noch nicht geklärt, wie die Kantonspolizei Solothurn in einer Mitteilung schreibt. Zeugen werden gesucht, die den E-Bike-Fahrer im Bereich des Stauwehrweges gesehen haben.

    «Es gibt keine Hinweise auf Dritteinwirkung», sagt Polizei-Sprecherin Astrid Bucher zu BLICK. Beim Unfall-Velo handelt es sich um ein E-Bike, dessen Motor auf 25 km/h begrenzt ist und keine Spezialzulassung erfordert. (noo/mcb)

    Teclast F6 Pro Notebook im Test: Auch die Chinesen bauen Top-Laptops

    Teclast F6 Pro Notebook im Test: Auch die Chinesen bauen Top-Laptops


    Alugehäuse, schneller Prozessor, kompaktes Design und sogar ein Fingerabdruck-Scanner: Das Teclast F6 Pro Notebook bietet viel Technik und ist alles andere als eine billige China-Kopie. Billig ist nichts am Teclast F6 Pro. Auch nicht der Preis: Das...

    Alugehäuse, schneller Prozessor, kompaktes Design und sogar ein Fingerabdruck-Scanner: Das Teclast F6 Pro Notebook bietet viel Technik und ist alles andere als eine billige China-Kopie.

    Billig ist nichts am Teclast F6 Pro. Auch nicht der Preis: Das Notebook kostet fast 600 Franken bei der Direktbestellung in China via Gearbest.com (inklusive Versand, ohne allfällige Zollkosten). Allerdings ist das im Vergleich zu Laptops von bekannten Marken mit ähnlicher Prozessorleistung immer noch recht günstig. Sicher 100 Franken mehr bezahlt man da.

    Und Teclast liefert auch gleich Extras mit, die in dieser Preisklasse alles andere als üblich sind. Etwa einen Touchscreen, der bei der Bedienung des Windows-10-Geräts ziemlich praktisch ist. Zusätzlich lässt sich das Display komplett nach hinten klappen, sodass man das F6 Pro fast wie ein Tablet nutzen kann. Ebenfalls eingebaut ist ein Fingerabdruckscanner. Dieser ist direkt in das Trackpad integriert und entsperrt das Notebook ultraschnell.

    Der Screen ist auch sonst ein gutes Argument für den Kauf. Der 13,3-Zoll-Screen löst mit 1920 mal 1080 Pixeln auf. Das ist ausreichend. Die Helligkeit reicht gut aus, um auch im Freien zu arbeiten. Allerdings spiegelt das Display recht stark. Immerhin: Der Bildschirm ist ein Touchscreen, was man schnell zu schätzen weiss. Denn Windows 10 ist zwar für Tablets nicht ideal, im gemischten Betrieb mit Touchpad und Touchscreen aber fast unschlagbar. Man kann so beliebig wählen, ob man den Mauszeiger oder die Finger nutzen will.

    Das Touch-Display lässt sich ganz umklappen

    Erstaunlich ist die gute Verarbeitung. Das Alugehäuse wirkt stabil und sieht mit dem geschliffenen Rand edel aus. Trotzdem ist das Teclast F6 Pro nur knapp 1,4 Kilogramm schwer und schön dünn. Ideal, um damit unterwegs zu arbeiten. Praktisch auch, dass der Bildschirm-Deckel rundherum geklappt werden kann. So kann man das Notebook als Tablet nutzen, etwa, wenn man einen Film schauen will. Ein Lagesensor dreht das Bild automatisch, und Windows 10 schaltet auf Wunsch in den Tablet-Modus um.

    Bei den Anschlüssen hat der chinesische Hersteller zum Glück nicht gespart. Zwei USB-3.0-Anschlüsse sind ebenso vorhanden wie eine USB-C-Buchse und ein Micro-HDMI-Port. Dazu kommen Kopfhörer, Anschluss fürs Ladegerät und ein Schlitz für Micro-SD-Speicherkarten.

    Als Prozessor kommt der Intel Core M3 mit 8 GB RAM zum Einsatz. Kein Hochleistungs-Prozessor für Gaming oder 4K-Videobearbeitung, aber einer, der problemlos mit den alltäglichen Office-Aufgaben klarkommt. Dank passiver Kühlung ist das Notebook im Betrieb lautlos, wird aber trotzdem nicht übermässig heiss.

    Angenehme Tastatur, schlechte Webcam

    Wichtig zu wissen: Der Hersteller hat zwar den schnellen SSD-Speicher eingebaut, aber «nur» 128 GB. Das ist in dieser Preisklasse durchaus üblich, aber man sollte sich dessen bewusst sein. Ebenso, dass man zwar Windows 10 problemlos auf Deutsch umstellen kann, die Tastatur aber trotzdem das englische Layout zeigt. Z und Y sind vertauscht, die Sonderzeichen auf der Schweizer Tastatur woanders. Wer ohne hinschauen tippt, kommt damit aber problemlos klar.

    Immerhin: Die Tastatur hat eine angenehme Grösse und einen perfekten Druckpunkt mit genug Tiefe. Da stört es nach kurzer Zeit auch nicht, dass die Tasten etwas viel Spiel haben. Ein Highlight ist der ultraschnelle Fingerabdrucksensor im Touchpad, der das Entsperren erleichtert.

    Das Notebook hat eigentlich nur zwei Schwachpunkte: Die Webcam mit 2 Megapixeln ist richtig mies. Der verbaute Akku mit 5000 mAh ist nur durchschnittlich. Sechs bis sieben Stunden kann man damit arbeiten, da der M3-Prozessor zum Glück sparsam ist. 

    Das BLICK-Testfazit: Billig ist das Teclast F6 Pro nicht, aber das Angebot ist insgesamt günstig. Man bekommt ein gutes Gerät, um unterwegs zu arbeiten – und Videos im Tablet-Modus zu geniessen. 

    Rihs und der Doping-Eklat um Landis: «Das war mein schlimmster Moment»

    Rihs und der Doping-Eklat um Landis: «Das war mein schlimmster Moment»


    Andy Rihs durfte viele schöne Momente im Sport erleben, aber auch die andere Seite. 2006 platzte die Doping-Bombe. Alles beginnt mit Phonak. Andy Rihs, Gründer und Verwaltungsratspräsident der Phonak AG, will mehr Hörgeräte verkaufen. Er baut sich...

    Andy Rihs durfte viele schöne Momente im Sport erleben, aber auch die andere Seite. 2006 platzte die Doping-Bombe.

    Alles beginnt mit Phonak. Andy Rihs, Gründer und Verwaltungsratspräsident der Phonak AG, will mehr Hörgeräte verkaufen. Er baut sich ein Velo-Team auf. 2000 investiert er 2,5 Millionen Franken in das Team. Später kostet ihn die rollende Werbekarawane 12 Millionen Franken jährlich, wovon er rund 8 Millionen Franken selbst aufbringt.

    2006 im Juli, in Paris, scheint sich das alles auszubezahlen. Die Siegesfeier ist fröhlich und sehr feucht. Das Phonak-Team feierte mit Andy Rihs den Tour-Sieg von Floyd Landis. Alle sind aber noch nicht nüchtern, als die Bombe platzt: Floyd Landis gedopt! Auf der 17. Etappe nach Morzine! Bei seinem Höllenritt!

    Der Amerikaner streitet alles ab, das Team gibt sich überrascht. Doch die B-Probe bestätigt die erhöhten Testosteron-Werte. Nach einem langen Rechtsstreit wird Landis der Tour-Sieg aberkannt. Für das Profi-Team Phonak ein Drama mit Folgen.

    Andy Rihs bezeichnet die Affäre als «den traurigsten Moment, viel schlimmer als alles andere.» Er wirft nach sieben Jahren den Bettel hin. Nachfolgesponsor «ishares» trittt vom dreijährigen Vertrag zurück: 25 Profis und das 25-köpfige Personal stehen auf der Strasse.

     

    Doch Andy Rihs kehrt ein Jahr später zurück. Mit dem Team seiner eigenen Velofabrik BMC. Er ist in vielen Entscheidungen ein Fan, ein «Gümmeler». Er glaubt an das Gute in der Brust der Radprofis. Die sind für ihn doch alle Helden. Kritiker werfen ihm vor, er stelle für allzu viel Geld (bis zu 28 Millionen pro Jahr) grosse Namen ein und werde hinters Licht geführt. Doch der Tour-Sieg von Cadel Evans 2011 ist eine grosse Entschädigung.

    Und 2016 holt er die Tour de France nach Bern – und erfüllte sich so seinen letzten Velo-Traum.

    «Bachelorette»-Sam hatte jahrelange Liaison mit Hana Nitsche: «Sie war eine richtige Raubkatze im Bett!»

    «Bachelorette»-Sam hatte jahrelange Liaison mit Hana Nitsche: «Sie war eine richtige Raubkatze im Bett!»


    Er kämpft um das Herz von Bachelorette Adela, früher war Sam ein Badboy. Zu seinen Verflossenen zählt auch Model Hana Nitsche. Bei der neuen Staffel von «Bachelorette» möchte Sam (32) die Single-Frau Adela Smajic (25) erobern. Er hat sich für den...

    Er kämpft um das Herz von Bachelorette Adela, früher war Sam ein Badboy. Zu seinen Verflossenen zählt auch Model Hana Nitsche.

    Bei der neuen Staffel von «Bachelorette» möchte Sam (32) die Single-Frau Adela Smajic (25) erobern. Er hat sich für den Rosenkampf angemeldet, weil er sich wirklich verlieben wollte. «Es hört sich vielleicht ein bisschen naiv an und eventuell glaubt man mir das auch nicht, aber ich nehme daran teil, um die grosse Liebe zu finden», erzählt der Student im Interview mit BLICK.

    Früher war Sam nach eigenen Angaben ein «Badboy» und hatte, wie auch Adela, bisher noch keine richtige Beziehung. Während dieser Zeit kam der gebürtige Syrer auch Model Hana Nitsche (32) näher.

    Hana wollte eine Beziehung, Sam nicht

    Die ehemalige «Germany's Next Topmodel»-Finalistin habe er mit 18 Jahren das erste Mal getroffen. Danach folgte eine Liaison zwischen den beiden. «Ich hatte eine echt geile Zeit mit ihr», schwärmt Sam. Die beiden hätten sich immer mal wieder getroffen und miteinander geschlafen. Es blieb aber beim Sex, zu einer Beziehung kam es nie. «Sie wollte unbedingt mit mir zusammen sein – ich wollte das aber nicht!», gesteht Sam.

    «Hana ist besessen von Sex» 

    Damals sei er nicht für eine Beziehung bereit gewesen. «Da lief über drei oder vier Jahre was zwischen uns und es war eine ganz tolle Zeit. Hana mag Sex, sie war eine richtige Raubkatze im Bett!» Die gebürtige Tschechin sei  «besessen» von Geschlechtsverkehr, habe sich als äusserst beweglich entpuppt. «Hana kann den Spagat und mag Leoparden-Muster», verrät Sam. 

    Aber auch er gab Gas, um seine Liebhaberin zu beeindrucken: Einmal versteckte er sich in einer Zugtoilette, um sich mit der dunkelhaarigen Schönheit zu treffen. «Ich hatte keine Kohle und musste eine Lösung finden, um sie zu treffen.» Vor Ort fragte er dann bei einem Schlossgarten, der eigentlich geschlossen hatte, ob sie für ein romantisches Date öffnen würden – mit Erfolg! «Hana war aus New York angereist und ich wollte sie beeindrucken», erinnert er sich. 

    Ein Kumpel filmte ihn und Hana heimlich im Bett

    Er fügt an: «Damals habe ich ihr auch eine dumme Jugendsünde gebeichtet.» Denn ein Kumpel von Sam hatte zu einem früheren Zeitpunkt ihn und Hana heimlich beim Sex gefilmt. Das Video sei lange zerstört, aber dennoch bereute der Bachelorette-Kandidat das Filmchen, wollte sich bei Hana dafür entschuldigen. Denn: «Ich respektierte und schätzte sie schon immer sehr – und hoffe, dass sie jetzt glücklich ist.» 

    Fotos von sich und Hana habe er leider keine mehr, das sei alles zu lange her und die Bilder verschwunden. Heute sind die beiden laut Sam aber noch immer gute Freunde. Der ehemalige «Berlin – Tag & Nacht»-Star wünscht Hana nur das Beste und hofft, dass sie heute den Typen gefunden hat, der sie für immer glücklich machen wird. «Sie ist ein unglaublich tolles Mädchen, eine Topfrau!», schwärmt der 32-Jährige. Sie sei bodenständig – und noch immer ein «wichtiger Bestandteil seines Lebens».

    Sam hat Hana auch über seine «Bachelorette»-Teilnahme informiert. Die hat sich aber bisher noch nicht gemeldet. Denn Hana ist schwanger, und sie habe sicher alle Hände voll zu tun, so der in Graubünden lebende Student. Hana selbst möchte sich nicht zum Thema äussern, wie ihr Management gegenüber BLICK mitteilt.

    Plötzlich ein geheimes Dokument: Cassis löscht Sechseläuten-Rede vom Internet

    Plötzlich ein geheimes Dokument: Cassis löscht Sechseläuten-Rede vom Internet


    Bundesrat Ignazio Cassis war beim Zürcher Sechseläuten Gast bei der Zunft zur Schmiden. Seine Festrede hat er im Internet veröffentlicht – und wieder gelöscht. Voreilig, findet BLICK. Wir haben das Dokument für die Nachwelt erhalten....

    Bundesrat Ignazio Cassis war beim Zürcher Sechseläuten Gast bei der Zunft zur Schmiden. Seine Festrede hat er im Internet veröffentlicht – und wieder gelöscht. Voreilig, findet BLICK. Wir haben das Dokument für die Nachwelt erhalten.

    Aussenminister Ignazio Cassis hat anlässlich des Zürcher Sechseläutens bei der Zunft zur Schmiden eine scherzhafte Ansprache gehalten. Er habe sich am 20. September 2017 kurzerhand selber zum Schmied ernannt, heisst es in der vorab auf der Homepage des Aussendepartements veröffentlichten Rede.

    Cassis spielt dabei auf seine Wahl in den Bundesrat an. «Ich stelle mich als Schmied in Ihren Dienst und will unser Land noch stärker zusammenschmieden», habe er vor der Bundesversammlung erklärt. Dabei habe er vergessen, die Zunft zur Schmiden um Erlaubnis zu bitten, entschuldigt sich Cassis augenzwinkernd.

    BLICK berichtete im Sechseläuten-Ticker über die Festrede des Aussenministers und zitierte einige Passagen daraus. Jetzt ist die Festrede  von der Homepage des Aussendepartements (EDA) verschwunden. Die Zunft zur Schmiden habe kein Problem damit, dass Cassis' Rede auf dem Internet öffentlich zugänglich ist, sagt EDA-Sprecher Jean-Marc Crevoisier auf Anfrage.

    «Gastreden nicht für die Öffentlichkeit bestimmt»

    Das Departement hat allerdings von einem selbsternannten «Heimweh-Zürcher» eine Reklamation erhalten, wie der Sprecher erklärt. «Wenn man Traditionen im Bundesrat schon hochhalten will, dann sollte man auch deren Regeln und Gebote beachten, welche besagen, dass Gastreden in Zunfthäusern am Sächsilüüte nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind und demzufolge die Zunftstuben nicht verlassen dürfen», hiess es in dem E-Mail.

    «Auch der Bundesrat hat nie ausgelernt!», schreibt der Nörgler besserwisserisch. Und erreicht damit sein Ziel: Das EDA entfernt die Festrede von der Homepage. Als Jurassier, der die Traditionen respektiere, wolle er sich nicht in diese innerzürcherische Debatte einmischen, begründet EDA-Sprecher Crevoisier den Schritt. 

    «Jedem Redner selbst überlassen»

    Die Zunft zur Schmiden sieht das nicht so eng. Jedenfalls dann nicht, wenn jemand – wie im vorliegenden Fall Bundesrat Cassis – seine eigenen Worte öffentlich macht. «Natürlich ist es traditionell so, dass in der Zunftstube Gesagtes in der Zunftstube bleibt», sagt Zunftmeister Rolf Schläpfer zu BLICK. «Jedem Redner ist es jedoch selbst überlassen, seine eigene Rede öffentlich zu machen.» (noo/stn)

    Nachruf von BLICK-Bingesser: Dein Tod ist so etwas wie Ironie des Schicksals

    Nachruf von BLICK-Bingesser: Dein Tod ist so etwas wie Ironie des Schicksals


    «Die ganze Sportschweiz hätte sich mit Dir gefreut, wenn Du den Meisterpokal in die Höhe gestemmt hättest», schreibt BLICK-Chefredaktor Sport Felix Bingesser in seinem Nachruf auf Andy Rihs (†75). «Träumen tut man in meinem Alter nicht mehr....

    «Die ganze Sportschweiz hätte sich mit Dir gefreut, wenn Du den Meisterpokal in die Höhe gestemmt hättest», schreibt BLICK-Chefredaktor Sport Felix Bingesser in seinem Nachruf auf Andy Rihs (†75).

    «Träumen tut man in meinem Alter nicht mehr. Träume nennt man dann Ziele». Andy Rihs sitzt im Garten seines Anwesens «La Coquillade» in Südfrankreich. Es ist der Sommer 2016.

    Rihs ist bereits krank. Aber davon mag er nicht reden. Er ist keiner, der klagt. Seine Gastfreundschaft, seine Herzlichkeit und seine wohltuende Bescheidenheit verbietet es ihm, sein Schicksal in den Vordergrund zu rücken.

    Er redet lieber vom Sport. Von seinem geliebten Radsport. «Auf dem Velo ist jeder gleich. Ein Direktor muss gleichviel strampeln wie ein Büezer. Auf dem Velo gibt es nicht arm und reich, auf dem Velo sind alle gleich.»

    Andy Rihs strampelt nicht mehr. Einer der grössten Sportförderer der Geschichte ist tot. Er hat mit seinem Veloteam die Tour de France gewonnen. Er hat das grösste Radspektakel der Welt nach Bern geholt. Er hat in Bern ein Fussballstadion gebaut und YB wieder gross gemacht. Er, der Seebueb aus Zürich, dem man in Bern lange Zeit mit Skepsis begegnet ist. «Wenn sich die Berner nicht für YB engagieren, dann muss ich es halt machen», hat er einst gesagt.

    Er, der Multimilliardär, hatte ein grosses, ein sehr grosses Herz. «Geld ist nur Mittel zum Zweck. Am liebsten sitze ich im Sattel meines Velos», pflegte er zu sagen. Oder er sass mit gelb-schwarz geringelten Socken im Stade de Suisse. Und hat gehofft, dass er irgendwann entschädigt wird für sein unermüdliches Engagement.

    Es ist so etwas wie Ironie des Schicksals, dass YB wohl nur wenige Tage nach dem Tod von Andy Rihs Meister wird. Auf die Frage, ob YB in dieser Saison endlich den Titel holt, hat er im letzten Sommer noch gesagt: «Jetzt erwarten Sie, dass ich Ja sage. Und dann hauen Sie mir die Aussagen wieder die ganze Saison um die Ohren.»

    Du, lieber Andy, hättest «Ja» sagen können. Und die ganze Sportschweiz hätte sich mit Dir gefreut, wenn Du den Meisterpokal in die Höhe gestemmt hättest. Es hat nicht sein dürfen.

    Kickboard-Crash in Winterthur ZH: Bub (11) bei Unfall mit Lastwagen schwer verletzt

    Kickboard-Crash in Winterthur ZH: Bub (11) bei Unfall mit Lastwagen schwer verletzt


    In Winterthur ist es am Donnerstagmorgen zu einem heftigen Unfall gekommen. Ein 11-Jähriger war auf seinem Kickboard unterwegs, als er von einem Lastwagen erfasst wurde. Ein schwerer Unfall hat sich am Donnerstagmorgen um kurz nach 8.15 Uhr in...

    In Winterthur ist es am Donnerstagmorgen zu einem heftigen Unfall gekommen. Ein 11-Jähriger war auf seinem Kickboard unterwegs, als er von einem Lastwagen erfasst wurde.

    Ein schwerer Unfall hat sich am Donnerstagmorgen um kurz nach 8.15 Uhr in Winterthur ZH ereignet. Ein 11-Jähriger fuhr durch die «Zur Kesselschmiede» in Richtung Technopark. Beim Lagerplatz kam er aus noch ungeklärten Gründen zur Kollision mit dem Lastwagen eines 46-jährigen Camion-Chauffeurs. Dieser war gerade dabei, aus dem Lagerplatz links in die «Zur Kesselschmiede» abzubiegen.

    Bub (11) schwer verletzt – Camion-Chauffeur erlitt Schock

    Der Kickoard-Fahrer geriet unter den Lastwagen und wurde dabei schwer verletzt. Der Bub musste daraufhin von der Ambulanz ins Spital gebracht werden. Der Lastwagen-Fahrer (46) erlitt lediglich einen Schock.

    Wie genau es zum Unfall kommen konnte, ist noch unklar. Die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland sowie Spezialisten der Stadtpolizei Winterthur haben die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen. Infolge des Unglücks wurde der Bereich in alle Richtungen gesperrt. (rad)

    Die Sportwelt trauert um Andy Rihs: «Du warst unser grösster Fan»

    Die Sportwelt trauert um Andy Rihs: «Du warst unser grösster Fan»


    Einer der grössten Sportförderer der Schweiz ist tot. Gestorben nach schwerer Krankheit mit 75. Das sagen seine Weggefährten. Fabian Cancellara (37), Ex-Radprofi «Der Radsport war für Andy ein Anker. Er machte sehr sehr viel für den Radsport. Er...

    Einer der grössten Sportförderer der Schweiz ist tot. Gestorben nach schwerer Krankheit mit 75. Das sagen seine Weggefährten.

    Fabian Cancellara (37), Ex-Radprofi

    «Der Radsport war für Andy ein Anker. Er machte sehr sehr viel für den Radsport. Er verdient grossen Dank, dafür muss man ihm ein Denkmal setzen. Ein grosser Mäzen lebt nicht mehr – man hätte zu ihm mehr Sorge tragen müssen. Persönlich wäre ich gerne für Andy gefahren. Doch mit der Philosophie seiner Teamleitung konnte ich mich leider nie identifizieren.» 

    Stefan Küng

    Der beim Rihs-Team BMC unter Vertrag stehende Schweizer Top-Fahrer Stefan Küng meldet sich heute Morgen mit einem emotionalen Tweet: «Du warst unser grösster Fan.» 

    Ilja Kaenzig (44) Fussballmanager

    «Ich werde Andy immer als einen Menschen voller Power und Tatendrang in Erinnerung behalten. Er war bodenständig und nahhbar. Ein ganz besonderer Mensch!»

    Yves Mittaz (58), Turnierdirektor European Masters

    «Un grand Monsieur... Wir hatten eine sehr nahe Beziehung. Begonnen hat es mit dem Radsport. Er hatte ein Chalet in Crans-Montana war Mitglied des Golfclubs. Er hat uns finanziell unterstützt. Jedes Mal, wenn er nicht kommen konnte, hat er mir telefoniert. Und alles Gute gewünscht. Unglaublich seine Leidenschaft, seine Grosszügigkeit. Er hatte alle gleich behandelt, ob klein oder gross, arm oder reich. Er war einer aus dem Volk. Er war so was von glaubwürdig.»

    Marc Biver (67), Sponsoring-Direktor BMC Racing Team

    «Ein überaus freundlicher Mensch mit vielen Ideen, sehr umgänglich und unkompliziert. Was er alles für den Sport gemacht hat, ist schlicht unglaublich, ja einmalig. Ich hoffe, dass seine Mannschaft, eines seiner Lebenswerke, auch 2019 existieren wird.»

    Olivier Senn (49), Generaldirektor Tour de Suisse

    «Andy hat sehr viel gemacht für den Radsport in der Schweiz. Gar auf der ganzen Welt. In den letzten Monaten haben wir von ihm nicht mehr viel gehört. Schade, dass er so leise gehen musste. Er hätte es anders verdient.»

    Phonak, BMC und ein Weingut: Das Imperium von Andy Rihs

    Phonak, BMC und ein Weingut: Das Imperium von Andy Rihs


    STÄFA ZH - Der Zürcher Milliardär Andy Rihs (†75) hatte in geschäftlichen Dingen einen guten Riecher. Ganz ohne Skandale verlief seine beeindruckende Karriere aber nicht. Mit Andy Rihs (†75) verliert die Schweiz nicht nur...

    STÄFA ZH - Der Zürcher Milliardär Andy Rihs (†75) hatte in geschäftlichen Dingen einen guten Riecher. Ganz ohne Skandale verlief seine beeindruckende Karriere aber nicht.

    Mit Andy Rihs (†75) verliert die Schweiz nicht nur einen grossen Sportförderer, sondern auch einen schillernden Unternehmer. 1966 übernahm er mit seinem Bruder Hans-Ueli Rihs (73) von seinem verstorbenen Vater den in argen finanziellen Nöten steckenden Hörgerätehersteller Phonak mit Sitz in Stäfa ZH.

    Zusammen mit Beda Diethelm (76) verwandelten sie Phonak in den nächsten Jahrzehnten zu einer der grössten Hörgerätefirmen der Welt. Bis April 2000 führte Andy Rihs die heutige Sonova. 2002 übernahm er die Leitung noch einmal für ein halbes Jahr.

    Verhängnisvolle Gewinnwarnung

    Von 1992 bis 2011 war Andy Rihs auch Verwaltungsratspräsident der Phonak/Sonova Holding. Im März 2011 musste er im Zusammenhang mit einer vorbörslichen Warnung vor Verlusten zurücktreten. Der Aktienkurs brach ein.

    Noch gravierender: Manager aus Geschäftsleitung und Verwaltungsrat hatten vor der Gewinnwarnung Aktien und Optionen im Wert von 47 Millionen Franken verkauft. Allein Andy Rihs’ Aktien im Wert von 37,5 Millionen Franken.

     

    Die Staatsanwaltschaft Zürich leitete wegen Verdachts auf Insiderhandel eine Strafuntersuchung gegen Rihs und acht weitere Personen des Managements ein. 2012 wurde das Verfahren eingestellt. Die Behörden kamen zum Schluss, dass die Insiderstrafnorm nicht verletzt wurde.

    Velofan lässt Fahrräder bauen

    Seit 2007 befinden sich Phonak und andere Kernmarken unter dem Dach der Sonova Holding AG, die mehr als zwei Milliarden Franken Umsatz pro Jahr macht.

    Velofan Rihs war nicht nur lange Jahre Sponsor des Teams Phonak und dem BMC Racing Team. Er kaufte sich 2001 den Fahrradhersteller BMC mit Sitz in Grenchen SO. Er stellte die Produktpalette um und entwickelte neu auch Rennvelos. 2003 exportierte Rihs die Velos erfolgreich ins Ausland.

    Erfolgreicher Hotelier

    Unternehmerisches Sorgenkind von Rihs waren die E-Bikes der Marke Stromer. Die technologisch fortschrittlichen Bikes kamen nie so richtig in die Gänge. Die Firma schrieb jahrelang Verlust. 2015 musste Rihs schweren Herzens in den beiden letzten Stromer-Shops den Stecker ziehen.

    Ebenfalls wenig Erfolg hatte Rihs mit seinem Engagement bei der Gratiszeitung «.ch», wo er im Verwaltungsrat sass. Im Mai 2009 wurde die Publikation von einem Tag auf den anderen eingestellt. Rund 70 Angestellte verloren ihren Job. Die Investoren, darunter auch Andy Rihs, waren nicht mehr gewillt, nochmals neues Kapital einzuschiessen. Sie hatten bereits einen hohen zweistelligen Millionenbetrag in die Zeitung investiert.

    Zwei Jahre in Paris

    Bonvivant Rihs, der schon als 22-Jähriger eine Zeit lang in Paris lebte, verbrachte einen grossen Teil seines Lebens in der Provence. Dort besass er das Gut «La Coquillade», ein herrschaftliches Anwesen mit 64 Zimmern und einem Weingut, auf dem rund 130’000 Flaschen jährlich produziert wurden.

    Rihs – Vater zweier erwachsener Söhne – besass zudem ein Weingut in Neuseeland und eine Rinderfirma in den USA. In der Schweiz wohnte Rhis – laut der «Bilanz» einer der 100 reichsten Schweizer – zuletzt in Hombrechtikon ZH. 2016 meldete er sich ab, was die Gemeinde in arge finanzielle Schwierigkeiten brachte – kein Wunder, wenn ein Multimilliardär wegzieht.

     

    Drama in Münchenstein BL: Hier stürzte ein Bub (6) acht Meter in die Tiefe

    Drama in Münchenstein BL: Hier stürzte ein Bub (6) acht Meter in die Tiefe


    MÜNCHENSTEIN BL - Ein Bub (6) ist am Mittwochnachmittag in Münchenstein BL aus dem Fenster eines Mehrfamilien-Hauses acht Meter in die Tiefe gestürzt. Schwer verletzt musste er ins Spital gebracht werden. In Münchenstein BL ist...

    MÜNCHENSTEIN BL - Ein Bub (6) ist am Mittwochnachmittag in Münchenstein BL aus dem Fenster eines Mehrfamilien-Hauses acht Meter in die Tiefe gestürzt. Schwer verletzt musste er ins Spital gebracht werden.

    In Münchenstein BL ist es am Mittwochnachmittag zu einem tragischen Vorfall gekommen. Ein Bub (6) ist aus dem Fenster eines Mehrfamilienhauses an der Reinacherstasse rund acht Meter in die Tiefe gestürzt.

    Der Polizei Basel-Landschaft wurde das Unglück um kurz vor 16.30 Uhr von einer Drittperson gemeldet. Gemäss den derzeitigen Erkenntnissen der Polizei hielt sich der 6-jährige Knabe am Fenster einer Wohnung im dritten Stock auf. Dann kam es zur Tragödie. Der Bub stürzte aus bisher noch ungeklärten Gründen in die Tiefe.

    Warum stürzte der Knabe (6) aus dem dritten Stock?

    Der Junge zog sich beim Sturz schwere Verletzungen zu und musste von der Ambulanz ins Spital gebracht werden, wie die Polizei Basel-Landschaft in einer Mitteilung schreibt.

    Trotzdem hat der Bub laut einem Bauarbeiter vor dem Haus noch Glück gehabt. Normalerweise stünden nämlich Velos und Container direkt unter jenem Fenster – die wurden aber am Tag zuvor im Rahmen der Bauarbeiten weggebracht.. «Sonst wäre er da direkt reingefallen», sagt er.

    Eine Anwohnerin des Mehrfamilienhauses kennt den 6-Jährigen und seine Mutter gut. «Sie wohnt hier alleine mit ihm. Der Kleine ist sehr aufgeweckt», sagt sie.

    Warum und wie es zum Sturz kam, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Polizei Basel-Landschaft in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft. Die Polizei sucht Augenzeugen, die Angaben zum genauen Unfallhergang machen können. (rad)

    Schock-Meldung aus Frankreich: YB-Patron Andy Rihs (†75) ist tot!

    Schock-Meldung aus Frankreich: YB-Patron Andy Rihs (†75) ist tot!


    Der langjährige Velo- und YB-Patron Andy Rihs ist nach schwerer Krankheit 75-jährig verstorben. Andy Rihs ist tot!Der Schweizer Unternehmer ist im Beisein seiner Familie am Mittwochabend in der Klinik Susenberg in Zürich verstorben. Rihs erlangte als...

    Der langjährige Velo- und YB-Patron Andy Rihs ist nach schwerer Krankheit 75-jährig verstorben.

    Andy Rihs ist tot!

    Der Schweizer Unternehmer ist im Beisein seiner Familie am Mittwochabend in der Klinik Susenberg in Zürich verstorben. Rihs erlangte als Patron und Geldgeber der Berner Young Boys sowie diversen Engagements im Radsport nationale Berühmtheit.

    Andy Rihs war ein Selfmade-Man

    1966 übernimmt er gemeinsam mit Bruder Hans-Ueli den Hörgeräte-Hersteller Phonak vom Vater. Heute heisst Phonak Sonova und macht über zwei Milliarden Franken Umsatz pro Jahr, ist damit Weltmarktführer im Bereich Hörgeräte.

    Mit dem Phonak-Team mischt er ab 2000 auch die Radsport-Szene auf. 2006 gewinnt der Amerikaner Floyd Landis die Tour de France im Phonak-Trikot. Wenig später wird Landis aber des Dopings überführt, sein Tour-Sieg wird ihm aberkannt. Rihs löst das Team in der Folge auf.

    Bis zu seinem Tod ist Rihs Besitzer der Fahrradmarke BMC, zu welcher auch das schweizerisch-amerikanisch «BMC Racing Team» gehört. In diesem ist auch der Schweizer Top-Fahrer Stefan Küng engagiert. Der Australier Cadel Evans fährt für BMC und Rihs 2011 den lang ersehnten Tour-Sieg doch noch ein.

    Seine Liebe für den Radsport war riesig. Rihs finanziert das Velodrome in Grenchen, hilft aktiv mit, die Tour de France 2016 für drei Tage nach Bern zu holen.

    Auch im Fussball engagiert sich Rihs enorm. Zusammen mit Bruder Hans-Ueli steckt er jahrelang Gelder in den Berner Fussballklub YB, war Mitbesitzer.

    Jetzt hat Andy Rihs 75-jährig seinen letzten Kampf gegen eine schwere Krankheit verloren. (rab)

    Rasenmähermotor statt Gepäckträger: Tüftler auf Raservelo gestoppt

    Rasenmähermotor statt Gepäckträger: Tüftler auf Raservelo gestoppt


    ALTENTREPTOW (D) - In Deutschland haben Beamte einen erfinderischen Velofahrer aus dem Verkehr gezogen. Sein Gefährt fuhr wegen eines Rasenmähermotors bis zu 52 km/h schnell. Jetzt hat der 37-Jährige eine Anzeige am Hals. Irgendwo...

    ALTENTREPTOW (D) - In Deutschland haben Beamte einen erfinderischen Velofahrer aus dem Verkehr gezogen. Sein Gefährt fuhr wegen eines Rasenmähermotors bis zu 52 km/h schnell. Jetzt hat der 37-Jährige eine Anzeige am Hals.

    Irgendwo im deutschen Mecklenburg-Vorpommern verwildert ein Rasen. Der Polizei fiel am Dienstagmorgen ein verdächtig schnell fahrendes Velo auf. Bei der Kontrolle wurde klar, weshalb das Zweirad zum Geschoss wurde. 

    Der 37-Jährige Lenker hatte den Gepäckträger am Damenvelo mit einem Rasenmähermotor ersetzt.

    Mit dem Hashtag #kaumzuglauen postete die Polizei Neubrandenburg Bilder des aufgemotzten Velos. Und um jedes Missverständnis vorwegzunehmen, schrieben die Beamten dazu: «Das ist so aber nicht erlaubt!»

    Maximalgeschwindigkeit von 52 Stundenkilometern

    Die Zeit, die der Tüftler mit dem improvisierten Antrieb gewonnen hatte, war für die Katz. Weiterfahren durfte der Mann nicht mehr. Ausserdem hat der 37-Jährige nun eine Anzeige wegen «Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstosses gegen das Pflichtversicherungsgesetz» am Hals, wie die Polizei in einer Mitteilung schreibt.

    Ein Geschwindigkeitstest der Polizei hat ergeben, dass das umfunktionierte Damenvelo bis zu 52 km/h schnell fahren kann. (voi)

    Trump will Kim Jong Un «in kommenden Wochen» treffen, aber: «Wenn das Gespräch nicht fruchtet, lauf ich raus»

    Trump will Kim Jong Un «in kommenden Wochen» treffen, aber: «Wenn das Gespräch nicht fruchtet, lauf ich raus»


    US-Präsident Donald Trump spricht beim Treffen mit Kim Jong Un von einer historischen Chance. Ganz nach Trumps Manier stellte er aber klar, dass er nicht um jeden Preis mit dem nordkoreanischen Machthaber zusammensitzen werde. Dieses Gipfeltreffen wird...

    US-Präsident Donald Trump spricht beim Treffen mit Kim Jong Un von einer historischen Chance. Ganz nach Trumps Manier stellte er aber klar, dass er nicht um jeden Preis mit dem nordkoreanischen Machthaber zusammensitzen werde.

    Dieses Gipfeltreffen wird mit Spannung erwartet. US-Präsident Donald Trump geht davon aus, bereits in den kommenden Wochen Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un zu treffen. «Es ist ein historischer Moment, und möglicherweise sogar mehr als das, wenn es denn klappt», sagte Trump am Mittwoch (Ortszeit) in Florida.

    Er hoffe, dass Süd- und Nordkoreaner in Sicherheit, Frieden und Wohlstand zusammenleben könnten, sagte Trump an seinem Domizil in Mar-a-lago nach einem Treffen mit Japans Regierungschef Shinzo Abe. Es werde alles dafür getan, um sein Treffen mit Kim zu einem «weltweiten Erfolg» zu machen.

    Doch, ganz Trump, sind an die Begegnung Bedingungen geknüpft. Wenn das Treffen nicht fruchtbar zu werden verspreche, werde er es verlassen, sagte der US-Präsident.

    Er hoffe, dass Süd- und Nordkoreaner in Sicherheit, Frieden und Wohlstand zusammenleben könnten. Ausserdem setzten sich die USA unablässig dafür ein, drei in Nordkorea festgehaltene Amerikaner freizubekommen.

    «Haben viel hinter uns»

    «Wir haben mit Nordkorea viel hinter uns», sagte Trump. Frühere Präsidenten hätten das Problem lösen müssen. Erneut dankte Trump Chinas Präsident Xi Jinping für dessen Einsatz in der Koreafrage.

    Ein Treffen Trumps und Kims steht seit einigen Wochen für Ende Mai im Raum. Am Vortag hatte Trump den frühen Juni als möglichen Zeitraum genannt. Für das Treffen würden fünf Orte erwogen, hatte Trump gesagt. Er hatte am Dienstag auch gesagt, ein Treffen mit Kim sei noch nicht ganz sicher.

    Gleichzeitig schrieb die «Washington Post», dass sich CIA-Direktor Mike Pompeo über das Osterwochenende in Nordkorea mit Kim Jong Un getroffen habe. Pompeo sei als ein Botschafter von US-Präsident Donald Trump und zur Vorbereitung des Gipfeltreffens dort gewesen. Die US-Regierung wollte das nicht kommentieren.

    Abe weiter für maximalen Druck

    Abe sagte: «Nordkorea sollte nicht belohnt werden, nur weil es zu einem Dialog bereit ist. Der maximale Druck sollte aufrechterhalten werden.» Wenn Nordkorea den richtigen Weg einschlage, sei es aber möglich, die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Abe dankte Trump für die sehr enge Partnerschaft der USA zu Japan.

    Beide Staatsmänner deuteten an, dass es in strittigen Handelsfragen zwischen beiden Ländern eine Annäherung gebe. Sie gingen aber nicht ins Detail. Es solle neue Verhandlungen zwischen beiden Handelsministerien geben. Hier wird es vor allem um Strafzölle für Stahl- und Aluminium gehen, ausserdem um japanische Autos, die in die USA importiert werden.

    Zur Diskussion über eine mögliche Rückkehr der USA in das Transpazifische Abkommen TPP sagte Trump, solange es kein «unwiderstehliches Angebot» gebe, wolle er eine solche Rückkehr nicht. (SDA/voi)

    Die Globuli-Illusion: «Chügeli» treiben Gesundheitskosten in die Höhe und verschleppen Krankheiten

    Die Globuli-Illusion: «Chügeli» treiben Gesundheitskosten in die Höhe und verschleppen Krankheiten


    Seit Jahren explodieren die Ausgaben im Gesundheitswesen, langsam ist die finanzielle Schmerzgrenze erreicht. Umso absurder scheint es, dass Krankenkassen nun seit 2017 noch zusätzlich für die teure Alternativ-Medizin aufkommen müssen. Die Schweiz...

    Seit Jahren explodieren die Ausgaben im Gesundheitswesen, langsam ist die finanzielle Schmerzgrenze erreicht. Umso absurder scheint es, dass Krankenkassen nun seit 2017 noch zusätzlich für die teure Alternativ-Medizin aufkommen müssen.

    Die Schweiz bekommt die steigenden Gesundheitskosten einfach nicht in den Griff. In den 20 Jahren zwischen 1996 und 2016 haben sie sich um rund 255,2 Prozent erhöht. Um dieser Entwicklung ein Ende setzen, forderte Philomena Colatrella, Chefin der CSS-Krankenkasse, im SonntagsBlick sogar eine Mindestfranchise von 10'000 Franken. Der Vorschlag stiess schweizweit auf Empörung.

    Nur: Laut Konjunkturforschungsstelle der ETH kostete uns das Gesundheitswesen 2017 rund 84,1 Milliarden Franken. 4,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Steigen die Kosten weiter an, droht irgendwann der Kollaps.

    Einer der Gründe für den Anstieg: Seit 2017 sind Komplementärmedizinische Methoden wie beispielsweise Homöopathie auch in der Grundversorgung inbegriffen. Das Volk hatte im Jahr 2009 einen entsprechenden Verfassungsartikel angenommen. Damals hoffte man noch, dass mit dem erleichterten Zugang zur Komplementärmedizin die Gesundheitskosten sinken würden.

    Doch es kam anders. Die Komplementärmedizin verursachte letztes Jahr zusätzliche Kosten von 30 Millionen Franken, wie Sandra Kobelt, Sprecherin Krankenkassenverbandes Santésuisse, gegenüber BLICK bestätigt. 

    Globuli bezahlt, Medikamente nicht

    Die Komplementärmedizin sorgt entsprechend weiter für Diskussionen. Auch, weil zum Beispiel die Wirkung der beliebten Globuli-Kügeli bis heute höchst umstritten bleibt. Doch auch sie werden laut neuem Gesetz in jedem Fall von der Krankenkasse bezahlt, sofern sie von einem Homöopathen mit medizinischem Fachausweis verschrieben wurden.

    So auch bei der Behandlung gegen die zurzeit akute Pollen-Plage. Laut Bahnhofsapotheke Zürich greifen viele Kunden dabei zu den Similasan-Heuschnupfen-Globuli. Urs Lehmann, CEO von Similasan, erklärt: «Im Gegensatz zu schulmedizinischen Anti-Allergika sind bei der Einnahme der Globuli keine Nebenwirkungen zu erwarten, weshalb sie die Kunden auch sehr schätzen.» 

     

     

    Pikant: Während die Globuli-Kügeli so stets von der Krankenkasse bezahlt werden, wird bei schulmedizinischen Anti-Allergika strenger hingeschaut. Diese müssen nämlich nicht nur vom Arzt verschrieben werden, sondern auch auf der Spezialitätenliste stehen. Ansonsten werden sie von der Krankenkasse nicht bezahlt. Comparis-Sprecher Felix Schneuwly: «Auf diese Liste kommen nur medizinische Mittel, die ihre Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit nachweisen können.»

    Wissenschaftler dementieren Wirkung

    Dies führt dazu, dass zum Beispiel das meistverkaufte Anti-Allergikum in der Bahnhofsapotheke in Zürich, die Teflastin-Allegro-Tabletten, auf der Liste stehen und gezahlt werden. Die antiallergischen Augentropfen derselben Marke aber nicht. Das Gleiche beim Saft gegen Reizhusten bei Pollenallergie. Auch hier bleiben Allergiker auf den Kosten sitzen.

    Aus wissenschaftlicher Sicht macht diese Bevorzugung der Homöopathie wenig Sinn. Denn: In einem Statement aus dem Jahr 2017 bestritten insgesamt 25 europäische Wissenschaftsvereinigungen die Wirksamkeit von Globuli. Darunter auch die Akademien der Wissenschaft Schweiz, die mit den Schweizer Hochschulen zusammenarbeiten. Sie halten fest, dass Homöopathie sogar gefährlich sein kann, da zu ihren Gunsten eine schulmedizinische Therapie aufgeschoben oder gar abgelehnt wird.

    «Das Volk wurde getäuscht!»

    Dieser Meinung ist auch Beda Stadler, der ehemalige Leiter des Instituts für Immunologie an der Uni Bern. «Globuli verursachen nur unnötige Gesundheitskosten», sagt er. Man habe das Volk 2009 getäuscht, indem man ihm erzählte, Globuli wären ja günstig. «Doch viele Allergiker setzen die Globuli nicht ab, nachdem sie keine Wirkung festgestellt haben. Stattdessen schlucken sie noch zusätzlich medizinische Tabletten – das verursacht doppelte Kosten», so Stadler.

    Homöopathin und Ärztin Doktor Gisela Etter hält dagegen. «Ich erlebe jeden Tag, wie Homöopathie bei Allergikern wirkt. Bei vielen treten die Symptome nach einiger Zeit überhaupt nicht mehr auf», sagt sie. Das Problem: Den Wirkungsmechanismus der Globuli kann die Medizinerin nicht erklären. «Das ist mit den herkömmlichen Naturwissenschaften gar nicht möglich», so Etter.

    Weshalb homöopathische Mittel den Beweis der Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit im Gegensatz zur Schulmedizin auch nicht erbringen müssen. Na dann, Gesundheit!

    Kuba ohne Castros – geht das? Buenos Díaz!

    Kuba ohne Castros – geht das? Buenos Díaz!


    HAVANNA - Fast 60 Jahre waren die Brüder Castro auf Kuba an der Macht. Nun soll Vizepräsident Miguel Díaz-Canel übernehmen. BLICK beantwortet die fünf wichtigsten Fragen zum Machtwechsel. Kuba ohne Castro? Praktisch...

    HAVANNA - Fast 60 Jahre waren die Brüder Castro auf Kuba an der Macht. Nun soll Vizepräsident Miguel Díaz-Canel übernehmen. BLICK beantwortet die fünf wichtigsten Fragen zum Machtwechsel.

    Kuba ohne Castro? Praktisch unvorstellbar. Doch nun erfolgt die grosse Zäsur. Am Mittwoch hat die Nationalversammlung einen neuen Staatspräsidenten gewählt. Das Resultat wird erst am Donnerstag bekannt gegeben. Mit grösster Wahrscheinlichkeit wird es der bisherige Vize Miguel Díaz-Canel (57) sein. Er kennt die blutige Revolution, bei der «Máximo Líder» Fidel Castro (†90) 1959 an die Macht kam, nur vom Hörensagen. Der erkrankte Fidel hatte das Präsidentenamt 2006 an seinen Bruder Raúl (86) übergeben, der sich nun auf die Leitung der Kommunistischen Partei konzentriert.

     

    Wer ist der neue Präsident?

    Miguel Díaz-Canel, der am Freitag 58 Jahre alt wird, ist seit 2013 Vize-Staatspräsident. Der studierte Elektroingenieur arbeitete als Funk-Spezialist bei der Armee, später als Lehrer. Die modernen Kubaner setzten anfänglich grosse Hoffnungen in ihn: In jungen Jahren war er Beatles-Fan, begeisterter Velofahrer und verbündete sich mit den Homosexuellen. Im Laufe seiner Politkarriere wurde er immer angepasster. Heute wirft er westlichen Ländern «Subversion» vor und will Internetportale mit Kuba-Nachrichten unterdrücken. Er ist zum zweiten Mal verheiratet und hat zwei Kinder aus erster Ehe.

    Wie wird er Kuba verändern?

    Auch wenn Díaz-Canel neuer Präsident wird, sind ihm die Hände gebunden. Denn als Präsident der Kommunistischen Partei zieht im Hintergrund noch drei Jahre lang Raúl Castro die Fäden. Díaz-Canel liegt voll auf der Parteilinie und will Kontinuität bewahren. Er sagt: «Die kubanischen Präsidenten werden stets die Revolution verteidigen.» Kuba wird sich unter ihm wohl nur langsam weiter öffnen.

    Welche Aufgaben muss er anpacken?

    Es ist ein Spagat: Er muss einerseits die Macht der Kommunisten sichern und andererseits Kuba für ausländische Investoren zugänglich machen. Im Land wächst der Unmut über die grösser werdende soziale Kluft. Noch immer gelten zwei Währungen: Bei Touristen werden Dollar einkassiert, Einheimischen werden in wertlosen Pesos bezahlt. Viele müssen mit 30 Dollar monatlich auskommen.

    Wie wird sich die Beziehung zu den USA entwickeln?

    Unter US-Präsident Barack Obama (56) begannen sich die Beziehungen zu normalisieren. Donald Trump (71) machte die Lockerungen bei den Reise- und Handelsbeschränkungen wieder rückgängig. Die Öffnung dürfte erst weitergehen, wenn Trump zurücktritt.

    Wird Reisen nun einfacher?

    Die Nachfrage nach Kuba-Reisen zieht in der Schweiz schon seit zwei Jahren an. Bianca Schmidt von Tui Suisse: «Kuba läuft äusserst gut.» Grosse Auswirkungen wegen der Präsidentschaftswahl erwartet sie nicht. Schon heute ist die Einreise für Schweizer mit einer Touristenkarte, die beim Reiseveranstalter bezogen werden kann, sehr einfach. Nach einem leichten Anstieg der Preise erwartet Schmidt in den kommenden Jahren eine Anpassung nach unten.

     

    Nach Waldbrand in Ligerz BE: Gebiet wird nach Glutnestern durchforstet

    Nach Waldbrand in Ligerz BE: Gebiet wird nach Glutnestern durchforstet


    In Ligerz BE ist am Mittwochnachmittag ein Feuer im Wald ausgebrochen. Nach den stundenlangen Löscharbeiten ist die Arbeit der Einsatzkräfte noch nicht vorbei. Nun werden Glutnester aufgespürt. Dicker Rauch über Ligerz am Bielersee: Dort ist am...

    In Ligerz BE ist am Mittwochnachmittag ein Feuer im Wald ausgebrochen. Nach den stundenlangen Löscharbeiten ist die Arbeit der Einsatzkräfte noch nicht vorbei. Nun werden Glutnester aufgespürt.

    Dicker Rauch über Ligerz am Bielersee: Dort ist am Mittwochnachmittag im Wald ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr rückte mit mehreren Wagen an, auch zwei Löschhelikopter waren im Einsatz.

    Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund des steilen Geländes schwierig - besonders zum Brandherd. Das Feuer breitete sich hangaufwärts weiter.

    Nach mehreren Stunden konnte das Feuer gelöscht werden. Aber die Arbeit der Einsatzkräfte ist noch nicht vorbei. «Im Moment wird das Gebiet noch nach Glutnestern durchforstet», heisst es auf Anfrage bei der Kantonspolizei Bern. Und nicht nur das: Es wird die kommenden Tage auch eine Brandwache geben. Heisst: Das Gebiet wird weiterhin beobachtet, um ein weitere Feuer zu verhindern.

    Gemäss ersten Erkenntnissen steht ein menschliches Verschulden als Brandursache im Vordergrund. Die genauen Hintergründe werden derzeit ermittelt. (jmh)

    Nach der Ballermann-Party in Kirchberg BE: Frau von Unbekanntem sexuell missbraucht

    Nach der Ballermann-Party in Kirchberg BE: Frau von Unbekanntem sexuell missbraucht


    BURGDORF/KIRCHBERG/SUMISWALD BE - Eine Frau wurde nach dem Besuch einer Ballermann-Party in Kirchberg BE sexuell missbraucht. Die Polizei ist auf der Suche nach dem flüchtigen Sexualtäter. In der Nacht von Samstag auf Sonntag...

    BURGDORF/KIRCHBERG/SUMISWALD BE - Eine Frau wurde nach dem Besuch einer Ballermann-Party in Kirchberg BE sexuell missbraucht. Die Polizei ist auf der Suche nach dem flüchtigen Sexualtäter.

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde eine Frau nach dem Besuch einer Party in Kirchberg BE sexuell missbraucht. Der Übergriff wurde der Polizei am Montag gemeldet, wie die Kantonspolizei Bern und die Regionale Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau in einer gemeinsamen Mitteilung schreiben.

    Die junge Frau war am Samstagabend, anlässlich einer Ballermann-Party mit dem Schweizer DJ Mr. Da-Nos, im Club Spycher Kirchberg. «Die Frau war zunächst zusammen mit anderen Personen im Club. Jedoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass sie zeitweise auch alleine unterwegs war», sagt Jolanda Egger, Sprecherin der Kantonspolizei Bern, auf Anfrage von BLICK.

    «Nicht ausgeschlossen, dass K.O.-Tropfen verabreicht wurden»

    Bis mindestens 1.30 Uhr am frühen Sonntagmorgen soll sich die Frau gemäss eigenen Angaben im Spycher Kirchberg aufgehalten haben. Dort habe sie zudem zwei Frauen und einen Mann kennengelernt.

    Das Missbrauchsopfer wurde von dem Mann auf einen Drink eingeladen. «Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass dem Opfer K.O.-Tropfen oder eine andere ähnliche Substanz verabreicht wurde», sagt Egger.

    Polizei sucht Zeugen aus dem Club Spycher Kirchberg

    «Aktuell gehen wir davon aus, dass die Frau Opfer eines sexuellen Überfalls wurde», sagt Egger. Ob es zu einer Vergewaltigung kam, ist derzeit noch unklar. Die Frau wurde laut Polizei aber leicht verletzt. Die genauen Umstände des Missbrauchs sind Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Die Polizei grenzt den Ort des Missbrauchs auf den Raum Burgdorf/Kirchberg/Sumiswald ein.

    Die Polizei sucht zwecks Befragung die beiden Frauen und den Mann, die sich vor dem Übergriff mit dem Opfer unterhalten hatten. Die Polizei legt zudem ein Augenmerk auf die Zeit zwischen 1.30 und 4.30 Uhr am Sonntagmorgen und sucht Zeugen, die im Raum Burgdorf/Kirchberg/Sumiswald etwaige Beobachtungen gemacht haben. Genauere Angaben zu Alter und Herkunft des Opfers will die Kantonspolizei derzeit nicht machen. (rad) 

    Riva Audio im Test: Diese Lautsprecher haben Musik im Blut

    Riva Audio im Test: Diese Lautsprecher haben Musik im Blut


    Aussergewöhnlich sind an den Riva-Lautsprechern zwei Dinge: die Geschichte des Firmengründers und die Tonqualität. Das zeigt der BLICK-Test. Das sollen sie also sein, die Wunderlautsprecher. Der erste Eindruck ist etwas enttäuschend. Optisch sind die...

    Aussergewöhnlich sind an den Riva-Lautsprechern zwei Dinge: die Geschichte des Firmengründers und die Tonqualität. Das zeigt der BLICK-Test.

    Das sollen sie also sein, die Wunderlautsprecher. Der erste Eindruck ist etwas enttäuschend. Optisch sind die zwei Modelle aus der Serie Riva Wand nicht besonders aufregend. Der grosse ein schwerer, schwarzer Klotz mit glänzender Oberseite. Der kleine eine Box im gleichen Design.

    Sie sind nicht hässlich, aber auch nicht gerade Hingucker, die sofort Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Aber das ist komischerweise bei vielen Multiroom-Systemen so. Immerhin passen die Speaker, die es auch in Weiss gibt, so eigentlich überall hin. Auf einem Regal etwa sind sie unauffällig – bis man sie einschaltet.

    Dann wird der Besucher verwundert den Kopf drehen und die grossen Lautsprecher suchen, welche einen so kraftvollen Sound produzieren. Der grössere Riva Festival hat gleich drei Tieftöner und drei Hochtöner eingebaut, die für Stereoklang sorgen, der problemlos auch ein grosses Wohnzimmer füllt.

    Grundsätzlich sind die Speaker basslastig, was vor allem bei aktueller Chartmusik zu wuchtigem Sound führt. Das passt gut. Doch der Riva funktioniert auch mit Rockklassikern aus den 1970er-Jahren. Hier ist das Gesamtbild zum Glück deutlich subtiler. Man hört trotz viel Klangvolumen jedes Detail, auch die Hammond-Orgel im Hintergrund verschwindet nicht einfach im Sound.

    Warmer Klang, einfache Bedienung

    Besonders gut gefallen die Bassläufe, die hervorgehoben werden, aber nicht gleich den ganzen Song dominieren. Überzeugend sind ebenfalls der Stereo-Effekt und im Vergleich zu vielen Konkurrenten der wärmere Klang – das passt besonders gut zu Musik, die vor dem digitalen Zeitalter aufgenommen wurde.

    Erstaunlich dabei, wie gut auch der kleinere Lautsprecher, der Riva Arena, schon tönt. Für kleinere Zimmer reicht der völlig aus. Und mit zwei Stück hätte man auch genug Power fürs Wohnzimmer. Dank Multiroom kann man gut mehrere Boxen im gleichen Raum betreiben, der Klang ist schön synchron.

    Ja, Multiroom funktioniert beim Riva-System auch bestens. Die eigene App ist zwar nur so mittelmässig und nicht richtig übersichtlich, dafür bietet der US-Hersteller unzählige Möglichkeiten, die Lautsprecher zu betreiben.

    Idealerweise verbindet man die Lautsprecher mit dem WLAN-System und steuert sie dann über die App. Man kann aber auch direkt über Airplay, Spotify Connect oder Google Home streamen. Chromecast ist ebenfalls direkt eingebaut, sodass auch Android-Handys direkt auf die Lautsprecher zugreifen können.

    Sogar eine Bluetooth-Verbindung stellt Riva zur Verfügung, das haben ja viele Konkurrenz-Systeme nicht mehr. Besonders praktisch ist das, wenn man schnell und unkompliziert ein Smartphone eines Besuchers verbinden will. Weitere Verbindungsmöglichkeiten gibts über DLNA, über einen USB-Anschluss, und sogar zwei Anschlüsse gibts: einen optischen Eingang und eine 3,5-mm-Analog-Buchse.

    Man merkt den Riva-Lautsprechern an, dass sie mit grosser Sorgfalt und wohlüberlegt konzipiert wurden. Der Fokus liegt auf dem Sound und der einfachen Bedienung, nicht auf Schnickschnack oder Design.

    Gründer der Marke ist eine Musiklegende

    Das hat auch mit der Geschichte der Marke zu tun. Gründer Rikki Farr (75) ist eine Legende im Musikbusiness, Manager und Konzertveranstalter seit den 1960er- und 1970er-Jahren. Unter anderem hat er das berühmte Isle of Wight Festival organisiert, an dem 600'000 Besucher zu The Who, Jimi Hendrix und The Doors feierten. 

    Später designte er Shows für Led Zeppelin und gründete eine Firma, welche das Sound-Equipment für die grossen Stadion-Rockkonzerte bereitstellte. Als Sound-Spezialist ärgerte sich Rikki Farr über die oft schlechte Tonqualität von Bluetooth-Lautsprechern. Und gründete darum eine eigene Firma, die zuerst kleine Boxen und nun ein Multiroom-System auf den Markt bringt. Darauf soll die Musik aus seiner Vergangenheit genauso gut tönen wie aktuelle Tracks.

    Das BLICK-Testfazit: Tatsächlich schaffen die Riva-Lautsprecher den Spagat zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Tonqualität ist insgesamt exzellent, die Bedienung vorbildlich – und auch preislich kann der Hersteller problemlos mit der Konkurrenz mithalten. Der kleinere Riva Arena kostet 249 Franken, der grössere Riva Festival 499 Franken. Erhältlich sind sie unter anderem über Ep-online.ch.

    In der Schweiz zockte Stephan D. seine Familie ab und wurde verurteilt: Jetzt baut er Luftschlösser im Wüstensand

    In der Schweiz zockte Stephan D. seine Familie ab und wurde verurteilt: Jetzt baut er Luftschlösser im Wüstensand


    WALENSTADT SG - Zuerst lebt «Luxusspezialist» Stephan D. dank seiner Firma in Saus und Braus. Nach ihrem Konkurs verschlägt es den verurteilten Geschäftsmann nach Dubai. In der Wüste feilt er an neuen Märchen, die sich dort...

    WALENSTADT SG - Zuerst lebt «Luxusspezialist» Stephan D. dank seiner Firma in Saus und Braus. Nach ihrem Konkurs verschlägt es den verurteilten Geschäftsmann nach Dubai. In der Wüste feilt er an neuen Märchen, die sich dort grösstenteils als Fata Morgana entpuppen.

    Stephan D.* (39) sieht sich als Spezialist für Luxusgüter, als Autohersteller und als Baukönig. Zumindest möchte er, dass das alle glauben. Denn soeben hat ihn die St. Galler Staatsanwaltschaft wegen Misswirtschaft zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt. 

    Die kuriose Geschichte: 2008 gründet der Schweizer eine auf Luxusdienstleistungen ausgerichtete Firma. Ihr Sitz liegt in einem biederen Zweifamilienhaus bei Walenstadt SG – dem Wohnort seiner Eltern.

    Knapp zwei Jahre nach der Gründung ist die Firma pleite. Als Ermittler den «Geschäftssitz» unter die Lupe nehmen, finden sie keine Buchhaltung. Dafür CDs voller Fotos, die Stephan D. mit Freunden in Luxushotels zeigen.

    Fette Ferien, teure Uhren und ein Lamborghini als Firmenwagen

    Denn: Binnen weniger Monate liess sich D. von einem Reisebüro Trips im Wert von über 73'000 Franken auf Geschäftskosten buchen. Als Firmenwagen diente ihm ein geleaster Lamborghini Murciélago LP640. Monatliche Kosten: 3737.90 Franken. Ein anderes Mal gönnte er sich drei Rolex-Uhren für 21'000 Franken.

    Beim Konkurs belaufen sich die Betreibungen auf rund 400'000 Franken. Zudem kommt raus, dass D. Kredite in Höhe von 2,5 Millionen Franken aufgenommen hatte. 

    Seine Eltern zeigen sich ahnungslos, wollen nichts von der Firma unter ihrem Dach gewusst haben. «Wir haben keinen Kontakt mehr mit ihm. Unseres Wissens ist er in Dubai im Gefängnis.»

    «Finanzen waren nie meine Stärke»

    Dem ist nicht so: Stephan D. ist zwar tatsächlich in Dubai, aber auf freiem Fuss. Am Telefon sagt er zu BLICK: «Die Sache in der Schweiz ist mir über den Kopf gewachsen. Finanzen waren nie meine Stärke.» Grund für den Konkurs sei damals ein geplatztes Geschäft mit der Königsfamilie von Dubai gewesen. 

    Die Kredite habe er von Verwandten und Bekannten erhalten, und unterdessen sei eh alles zurückbezahlt: «Die Sache ist geregelt. Ich bin ein erfolgreicher Geschäftsmann!»

    Geschäftsmann oder Hochstapler?

    Bloss: Mehrere «Partner», die D. auf der Homepage seiner neuen Firma in Dubai auflistet, kennen ihn nicht. Ein 500-Millionen-Dollar-Projekt für ein Luxushotel in der Wüste entpuppt sich als Fata Morgana. Trotz unterzeichneter Absichtserklärung muss D. gestehen: «Das Projekt liegt auf Eis.»

    Auch das von ihm entwickelte Luxusauto namens «Gaboro» (Kaufpreis: 399'000 Euro) gibt es nur als Skizze. Und bei einem «Luxus»-Nagelknipser wartet D. angeblich auf Patente aus den USA.

    Auch der Ex-Vertraute ist wütend

    Absurd: Als Knipser-Hersteller entpuppt sich Emmanuel T.*, ein ehemals enger Vertrauter. Der ist stinksauer: «Er schuldet mir noch immer haufenweise Geld. Dieser Mann ist ein Teufel!» Auch er habe angenommen, D. sässe im Knast. «Er hat mich vor ein paar Monaten weinend angerufen und um Geld für die Kaution gebettelt!»

    Ob er wirklich im Knast war, will Stephan D. nicht kommentieren. Er redet lieber über seine Erfolge: «Dank Leuten, die ich in Hollywood kennengelernt habe, konnte ich jetzt auch ins Filmgeschäft einsteigen!»

    * Name geändert

    Rund 50 Prozent mehr als im Vorjahr: Mark Zuckerbergs Sicherheit kostete im letzten Jahr mehr als 7 Millionen Dollar

    Rund 50 Prozent mehr als im Vorjahr: Mark Zuckerbergs Sicherheit kostete im letzten Jahr mehr als 7 Millionen Dollar


    MENLO PARK, KALIFORNIEN - Facebook gab 2017 alleine für die Sicherheitsmassnahmen von Gründer Mark Zuckerberg rund 7 Millionen Dollar aus. Das sind fast 50 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Zusätzlich isoliert sich der Milliardär,...

    MENLO PARK, KALIFORNIEN - Facebook gab 2017 alleine für die Sicherheitsmassnahmen von Gründer Mark Zuckerberg rund 7 Millionen Dollar aus. Das sind fast 50 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Zusätzlich isoliert sich der Milliardär, indem er die Grundstücke um sein Haus aufkauft. Im Internet inszeniert er sich indes als volksnah und umgänglich.

    Die Sicherheit von Mark Zuckerberg ist Facebook viel Geld wert. Im letzten Jahr gab die Firma mehr als 7,3 Millionen US-Dollar für Schutzmassnahmen zugunsten des 33-Jährigen aus. Damit fielen die Kosten beinahe 50 Prozent höher aus als im Vorjahr.

    Das geht aus einer Mitteilung von Facebook an die amerikanische Börsenaufsicht SEC hervor. Das Unternehmen begründet die Kosten mit «spezifischen Bedrohungen» gegen Zuckerberg, die mit seiner Position als Chef des sozialen Netzwerks zusammenhängen.

    Mit dem Geld bezahlte die Firma Zuckerbergs Leibwächter sowie die Kosten für die Privatflugzeuge, mit denen er seine Freizeitreisen unternimmt. Zusätzlich übernimmt das Unternehmen die Rechnungen für alle Sicherheitsmassnahmen an seinen Häusern.

     

    Zurückgezogen lebender Milliardär

    Der Facebook-Gründer lebt meist im kalifornischen Palo Alto, nur wenige Kilometer vom Hauptsitz seines Unternehmens in Menlo Park entfernt. Er gilt als zurückhaltend, was sein Privatleben anbelangt und äussert sich nur sehr selten in der Öffentlichkeit.

    2013 hat er vier Grundstücke in seiner direkten Nachbarschaft für rund 30 Millionen Dollar aufgekauft, um zu verhindern, dass er allzu neugierige Nachbarn bekommen könnte.

    Im Gegensatz dazu zelebriert er auf Facebook sein Familienleben und gibt sich als volksnaher Mensch. Neben Fotos mit seiner Familie zeigt er sich auch gerne auf Reisen und bei Gesprächen mit Menschen in ganz Amerika, die er besucht, um mehr darüber zu erfahren, «wie die Leute leben, arbeiten und wie sie über die Zukunft denken», wie er vor einem Jahr in einem Facebook-Post schrieb.

    Im Zuge des Datenskandals unter Druck

    Ob er seine Zurückhaltung auch in Zukunft mit seiner Position als CEO des weltweit grössten sozialen Netzwerks vereinbaren kann, ist noch unklar. Im Zuge des Datenskandals rund um die Firma Cambridge Analytica stehen Facebook und Mark Zuckerberg unter Druck.

    Die britische Analysefirma hatte die lasche Sicherung der Nutzerdaten ausgenutzt und die persönlichen Informationen von Millionen von Facebook-Usern teilweise ohne deren Wissen gesammelt und verkauft.

    Konten werden gelöscht, Regulierung gefordert

    Viele Nutzer haben nach der Enthüllung des Skandals das Vertrauen in Facebook verloren. Bis zu zehn Prozent sollen ihre Konten gemäss Umfragen gelöscht haben. Zusätzlich werden in den USA und der EU wegen der Rolle von Facebook in diesem Skandal Rufe nach einer strengeren Regulierung von sozialen Netzwerken laut.

    Das könnte die Gewinnspanne des Unternehmens stark verringern und den Milliardär zwingen, sich auch ausserhalb von Facebook-Posts regelmässig in der Öffentlichkeit zu äussern. (krj)

    Wochenlange Leidenszeit: Aargauerin nach Angriff von Mäusebussard an der Hasenpest erkrankt

    Wochenlange Leidenszeit: Aargauerin nach Angriff von Mäusebussard an der Hasenpest erkrankt


    BERGDIETIKON AG - Karin B. (42) aus Bergdietikon AG wurde im März 2017 beim Joggen von einem Mäusebussard angegriffen. Danach litt sie wochenlang unter hohem Fieber und Gliederschmerzen. Die Ärzte standen vor einem Rätsel. Es...

    BERGDIETIKON AG - Karin B. (42) aus Bergdietikon AG wurde im März 2017 beim Joggen von einem Mäusebussard angegriffen. Danach litt sie wochenlang unter hohem Fieber und Gliederschmerzen. Die Ärzte standen vor einem Rätsel.

    Es erinnert an eine Szene aus einem Hitchcock-Film. An einem regnerischen Tag im März des letzten Jahres entschloss sich Karin B.* (42) trotz der widrigen Bedingungen dafür, auf dem Heitersberg eine Runde joggen zu gehen. Dann passierte es: Plötzlich wurde sie von einem Mäusebussard angegriffen, der wohl seine Brut verteidigte.

    «Es war, als fiele ein Sandsack auf mich. Ich bin wahnsinnig erschrocken», sagt B. zur «Aargauer Zeitung». Der Vogel habe sich sofort wieder abgestossen und sei weggeflogen. Neben dem Schreck blieb der Aargauerin eine Beule, auf der sich eine Kruste bildete.

    Ärzte wussten nicht, woran sie erkrankt ist

    Wenige Tage nach dem Vorfall begann für die 42-Jährige dann eine lange Leidenszeit. Sie hatte plötzlich hohes Fieber und starke Kopf- und Gliederschmerzen. Dazu litt sie unter Schmerzen in der Gegend der Lymphknoten am Hals.

    Ihr Hausarzt und auch die Ärzte im Regionalspital Limmattal gingen anfänglich von einer Viruserkrankung aus, die sie mit Schmerzmitteln und Entzündungshemmern zu behandeln versuchten. Nach fünf Tagen wurde Karin B. auf eigenen Wunsch wieder aus dem Spital entlassen, ohne allerdings geheilt zu sein.

    «Ich habe mich recht schnell erholt»

    Mehrere Wochen später wurde die 42-Jährige stark geschwächt und mit 40 Grad Fieber in die Abteilung Infektiologie des Kantonsspitals Baden eingeliefert. Dort konnte dann endlich die richtige Diagnose gestellt werden: Tularämie, umgangssprachlich auch Hasenpest genannt.

    Die Ärzte verschrieben der Patientin sofort Antibiotika, um die bakterielle Infektion zu bekämpfen. Die Therapie wirkte. «Ich habe mich recht schnell erholt», sagte sie der Zeitung. Innerhalb der nächsten Monate klangen dann auch die letzten Schwellungen ab.

    Viele tote Hasen in der Bodenseeregion

    Die Hasenpest ist eigentlich eine Tierkrankheit, die vor allem Nagetiere und wildlebende Feldhasen befällt. Die betroffenen Tiere sterben innerhalb von wenigen Wochen nach der Infektion.

    Die Krankheit kann aber durch Zeckenbisse oder den direkten Kontakt mit betroffenen Tieren auch auf Menschen übertragen werden, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf seiner Webseite schreibt. Deswegen müssen Hundebesitzer in der Bodenseeregion auf der Hut sein. Dort raffte die Pest in diesem Frühjahr nämlich aussergewöhnlich viele Feldhasen dahin (BLICK berichtete).

    Immer mehr infizierte Menschen

    Die Zahl der an der Hasenpest erkrankten Menschen steigt gemäss dem BAG seit Jahren kontinuierlich an. Im letzten Jahr wurden 130 Fälle gemeldet, bis 2011 lag die Zahl der Betroffenen immer unter 10.

    Bleibt sie unbehandelt, kann die Krankheit bei 5 bis 15 Prozent der infizierten Personen zum Tod führen. Ein Impfstoff gegen die Krankheit existiert bisher nicht. Mit der richtigen Antibiotikatherapie lässt sich das Risiko gemäss BAG aber auf unter 2 Prozent senken.

    Auch andere Jogger angegriffen

    Karin B. ist mittlerweile vollständig genesen und geht auch wieder joggen. Den Heitersberg meidet sie nach dem Vorgefallenen aber strikt. Denn nach ihr wurden noch weitere Läufer in der Gegend von Greifvögeln angegriffen, mindestens einer von ihnen erkrankte ebenfalls an der Hasenpest. (krj)

    *Name der Redaktion bekannt

    Nach Raubüberfall in Ibach SZ: Täter fordern mildere Strafen

    Nach Raubüberfall in Ibach SZ: Täter fordern mildere Strafen


    Der Serbe, der das Haus eines Marihuanaproduzenten in Ibach überfallen und ein Blutbad angerichtet hat, hat nach eigenen Angaben niemanden schwer verletzen wollen. Sein Anwalt und die der beiden Mitbeschuldigten haben vor dem Kantonsgericht Schwyz eine...

    Der Serbe, der das Haus eines Marihuanaproduzenten in Ibach überfallen und ein Blutbad angerichtet hat, hat nach eigenen Angaben niemanden schwer verletzen wollen. Sein Anwalt und die der beiden Mitbeschuldigten haben vor dem Kantonsgericht Schwyz eine deutliche Reduktion der vom Strafgericht ausgesprochenen Strafen gefordert.

    Das Trio war davon ausgegangen, dass im Haus von Claudia O.* (47) und André P.* (38) eine grössere Menge Marihuana, eventuell auch Geld, aufbewahrt wurde. Die Ausbeute des Überfalls von 2014 war mit 400 Franken Bargeld und 560 Gramm Marihuana gering.

    Beim Überfall richtete der Haupttäter ein Blutbad an: Die Hausbewohnerin wurde durch einen Schuss in die Wange, der Hausbewohner durch eine Kugel ins Bein sowie Schläge auf den Kopf schwer verletzt. Das Strafgericht hatte 2017 den in Paris lebenden Serben (40) wegen versuchter vorsätzlicher Tötung und weiterer Delikte zu einer Freiheitsstrafe von 13 Jahren verurteilt.

    Der Plan für den Raub hatten ein Kosovare (25) und Italiener (23) aus dem Kanton Luzern. Weil sie sich vor der Tat scheuten, beauftragten sie damit den Haupttäter und warteten in einem Auto vor dem Haus der Opfer. Das Strafgericht verurteilte die zwei als Mittäter zu Freiheitsstrafen von vier respektive dreieinhalb Jahren.

    «Nach unten geschossen, um niemanden schwer zu verletzen»

    Der Hauptbeschuldigte beteuerte am Dienstag vor dem Kantonsgericht, er habe niemanden schwer verletzen wollen und deswegen nach unten geschossen. Es seien Warnschüsse gewesen, denn er habe befürchtet, dass der Hausbewohner eine Waffe hole.

    Der Hauptbeschuldigte gab an, er habe im dunklen Haus von der Anwesenheit der Frau nichts bemerkt. Er hätte nie auf diese geschossen. Zugeschlagen habe er, weil er ausser sich gewesen sei, als er bemerkt habe, dass er die Frau getroffen habe. Hätte der Marihuanaproduzent seine Anweisungen befolgt, wäre nichts passiert.

    Das Strafgericht hatte in seinem Urteil der angeschossenen Frau mehr Glauben geschenkt als dem Hauptbeschuldigten. Dessen Verteidiger kritisierte dies am Berufungsprozess, weil die Aussagen der Frau weniger kohärent als die seines Mandanten seien.

    Die Tat sei sinnlos und brutal gewesen, eine Tötungsabsicht habe bei diesem chaotisch durchgeführten Überfall aber nicht bestanden, sagte der Verteidiger. Er forderte wegen Körperverletzung eine Strafe von sechs Jahren und drei Monaten.

    Der Staatsanwalt sagte, der Hauptbeschuldigte habe lebensgefährliche Verletzungen in Kauf genommen und forderte eine Strafe von 15 Jahren wegen versuchter, vorsätzlicher Tötung. Er habe aus Habgier massive Gewalt angewendet, obwohl für ihn keine Bedrohung bestanden habe. Er sei bei der Schussabgabe so nahe bei der Frau gewesen, dass er sie trotz spärlichem Licht als Silhouette habe wahrnehmen müssen.

    «Raub von Betäubungsmitteln nicht strafbar»

    Die zwei Mitbeschuldigten waren nach Aussagen ihrer Verteidiger vom Vorgehen des von ihnen mit dem Raub beauftragten Hauptbeschuldigten überrascht worden. Sie hätten nicht gewusst, dass er für die Entwendung der Droge eine Waffe mitnehmen und einsetzen würde.

    Für die Mitbeschuldigten soll es nur um Marihuana und nicht um Geld gegangen sein. Der Marihuanaproduzent lagerte die Droge beim Eingang in einer Kühltruhe. Das wäre keine grosse Sache gewesen, sagte der beschuldigte Italiener. Er habe den Plan gemacht, für das was passiert sei, könne er nichts.

    Die Verteidiger erklärten, der Raub von Betäubungsmittel sei nicht strafbar. Sie stuften die Tatbeteiligung ihrer Mandanten als wesentlich tiefer ein als die Vorinstanz und forderten eine bedingte achtmonatige Strafe respektive eine bedingte Geldstrafe von 50 Tagessätzen. Die Staatsanwaltschaft forderte für die Mittäter eine Bestätigung der erstinstanzlichen Urteile. (SDA)

    Pendix Nachrüstsystem: Dieser Motor macht jedes Velo zum E-Bike

    Pendix Nachrüstsystem: Dieser Motor macht jedes Velo zum E-Bike


    Das Pendix-System aus Deutschland mit Motor und Akku kann an fast alle Velos gebaut werden. So wird jeder Drahtesel zum E-Bike. BLICK hat ausprobiert, wie sich das fährt. Für die Testfahrt hat Pendix-Importeur Geri Bugmann ein 20-jähriges Mountainbike...

    Das Pendix-System aus Deutschland mit Motor und Akku kann an fast alle Velos gebaut werden. So wird jeder Drahtesel zum E-Bike. BLICK hat ausprobiert, wie sich das fährt.

    Für die Testfahrt hat Pendix-Importeur Geri Bugmann ein 20-jähriges Mountainbike bereitgestellt. «Sicher kein üblicher Umrüst-Kandidat, aber so können wir zeigen, was alles möglich ist», sagt er.

    Was sofort auffällt ist der Akku, der beim Bidonhalter montiert ist und wie eine grosse Thermoskanne aussieht. Die restliche Technik ist dann aber gut versteckt. Der Elektromotor ist mit der Pedale kombiniert, auch die zweite Tretkurbel ist neu. Dazu kommt ein Sensor am Gestänge beim Hinterrad.

    Mehr braucht es nicht, um den Oldie in ein E-Bike zu verwandeln. Und zwar ein richtig kräftiges, wie die Testfahrt zeigt. Über einen Drehknopf am Akku kann man drei Stufen wählen: «Eco» ist eine sanfte Unterstützung beim Treten, bei «Smart» gibts schon 150 Prozent zur eigenen Leistung dazu. Bei «Sport» sind es 200 Prozent und maximal 50 Newtonmeter. Da wird auch der steilste Hügel zur lockeren Ausfahrt.

    Der Akku hält bis 160 Kilometer

    Der kleinere Akku soll für 45 bis 105 Kilometer reichen, der grössere für 69 bis 160 Kilometer. Sie sind abnehmbar, sodass man für längere Touren auch eine zweite Batterie mitnehmen kann. Und das umgerüstete Velo lässt sich problemlos auch wieder ganz analog nutzen. Mit abgeschaltetem Motor spürt man keinen Widerstand.

    «Im Idealfall dauert der Einbau von Pendix nur eine Stunde», sagt Geri Bugmann. Allerdings muss das der Fachmann machen, darum arbeitet er auch mit über 50 Velohändlern in der Schweiz zusammen. «So wird auch sichergestellt, dass die maximale Geschwindigkeit mit Motorenhilfe bei 25 km/h liegt.» Damit kann man sein Fahrrad wie ein normales E-Bike in der Schweiz betreiben.

    Grundsätzlich kann fast jedes Velo mit dem Antrieb ausgerüstet werden, das ein BSA-Tretlager hat – und das sind fast alle Fahrräder. Allerdings braucht der Motor an der Pedale etwas Platz. «Schwierig kann es etwa bei Mountainbikes mit Hinterrad-Federung werden», weiss der Experte.

    Der eigene Liebling bekommt einen Elektromotor

    Rein aus finanziellen Überlegungen lohnt sich das Umrüsten nicht. Das in Deutschland hergestellte Pendix-System kostet mindestens 1590 Franken, mit dem stärkeren Akku 1790 Franken. «Unsere Kunden wollen aber aus ganz unterschiedlichen Gründen ihr Velo behalten», weiss Bugmann. Sie haben das Fahrrad erst gerade gekauft, eine emotionale Bindung zum  Zweirad oder es ist einfach sehr bequem und perfekt für die eigenen Bedürfnisse angepasst.

    Ein Nachteil ist sicher das Zusatzgewicht. 6,5 bis 6,9 Kilo sind es, das ist spürbar. Allerdings wiegt ein normales E-Bike auch gut und gerne 25 Kilogramm. Wer allerdings schon ein sehr leichtes Fahrrad hat, bleibt auch nach dem Umbau noch unter dem Gewicht vieler E-Bikes.

    Sonst bleibt das Fahrverhalten wie vorher, wie man gut auf der Testfahrt feststellen konnte. Man tritt ganz normal in die Pedale. Wenn sich der geräuschlose Motor zuschaltet, gibts keinen Ruck, sondern ein sanftes Anziehen.