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    Xhaka über Doppel-Adler-Jubel: «Der Gegner war mir sch....egal!»

    Xhaka über Doppel-Adler-Jubel: «Der Gegner war mir sch....egal!»


    Was für ein Spiel! Was für Tore! Und auch der Jubel der beiden Torschützen Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri gibt zu reden. Granit Xhaka nach dem Spiel zu SRF: «Das waren Emotionen pur! Was soll ich da sagen. Die ersten 15 Minuten waren wir überhaupt...

    Was für ein Spiel! Was für Tore! Und auch der Jubel der beiden Torschützen Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri gibt zu reden.

    Granit Xhaka nach dem Spiel zu SRF: «Das waren Emotionen pur! Was soll ich da sagen. Die ersten 15 Minuten waren wir überhaupt nicht im Spiel. Serbien hat richtig Dampf gemacht, hatte viele Chancen. Wir waren in der Halbzeit in der Kabine, schrien herum, waren gar nicht zufrieden. Und dann solch eine Reaktion in der zweiten Hälfte. Diese Mannschaft hat einfach einen Riesenschritt nach vorne gemacht im mentalen Bereich. So dass wir gegen jeden Gegner eine Reaktion zeigen können. Unglaublich! 2:1! Heute ist einfach ein geiler Tag! Für mich natürlich ein ganz spezielles Spiel. Tausende Leute, Familie aus der Schweiz, aus Albanien, aus dem Kosovo haben mir geschrieben. Dieser Sieg war für meine Familie, die mich immer unterstützt. Der Jubel war keine Message an den Gegner. Ganz ehrlich, die waren mir sch...egal. Das war für die Leute, die mich immer unterstützten. Jene, die mich nie links liegen liessen. In meiner Heimat, wo die Wurzeln meiner Eltern sind. Das waren einfach pure Emotionen.»

    Xherdan Shaqiri nach dem Spiel zu SRF: «Wir haben grosse Moral gezeigt und verdient gewonnen. Dass man von mir Entscheidendes erwartet, ist ja nichts neues. Ich bin zufrieden mit der Leistung. In den grossen Spielen muss man da sein. Und wir waren als Mannschaft da. Ich bin sehr froh, dass ich der Mannschaft mit einem Tor den Sieg schenken konnte. Zu den Pfiffen gegen mich? Was da alles zu hören war, war ja unglaublich. Wir wollten einfach unsere Leistung bringen, und das haben wir gemacht. Es ging hier nicht um Politik, sondern um Fussball.»

    Blerim Dzemaili nach dem Spiel zu SRF: «Ich glaube, dass wir, mit Ausnahme der ersten 15 Minuten ein gutes Spiel gemacht haben. Wir haben Charakter gezeigt, wieder einmal. Das zeigt, was in dieser Mannschaft steckt. Wir waren in der Pause nicht zufrieden, es hat ein Wortgefecht gegeben. Auch ich muss sicher ein Tor machen. Es tut mir leid, bei mir ist einfach der Knoten drin. Aber ich glaube, dass wir uns sehr viel Selbstvertrauen geholt haben mit diesem Sieg. So können wir sehr weit kommen.»

     

     

     

    Nach Sieg gegen Serbien: Mit einem Pünktchen sind wir im Achtelfinal!

    Nach Sieg gegen Serbien: Mit einem Pünktchen sind wir im Achtelfinal!


    Die Schweizer Nati erkämpft sich gegen Serbien einen 2:1-Sieg. Heisst: Kommenden Mittwoch reicht ein Punkt gegen Costa Rica für die Achtelfinals. Drei fantastische Punkte gegen Serbien! Die Schweiz ist nach diesem Knaller-Spiel definitiv auf...

    Die Schweizer Nati erkämpft sich gegen Serbien einen 2:1-Sieg. Heisst: Kommenden Mittwoch reicht ein Punkt gegen Costa Rica für die Achtelfinals.

    Drei fantastische Punkte gegen Serbien! Die Schweiz ist nach diesem Knaller-Spiel definitiv auf Achtelfinal-Kurs!

    Holt das Team von Trainer Vladimir Petkovic kommenden Mittwoch (20 Uhr) gegen Costa Rica mindestens einen Punkt, ist die Schweiz ohne Diskussionen weiter.

    Teilen Brasilien und Serbien die Punkte (diese Partie findet zeitgleich mit jener zwischen der Schweiz und Costa Rica statt), könnten wir uns gegen die Zentralamerikaner sogar eine Niederlage erlauben – müssten dann aber auf die Tordifferenz schauen. Aktuell haben wir ein Tor mehr geschossen als die Serben. Bei Punktgleichheit gelten erst die Tordifferenz, dann die Zahl der mehr erzielten Tore, dann der direkte Vergleich.

    Auch wenn Brasilien gegen Serbien gewinnt, ist die Schweiz mit null Punkten aus dem Costa-Rica-Spiel weiter. (mam)

     

    Kriminalität: Mutmassliche Vergewaltiger in Spanien frei

    Kriminalität: Mutmassliche Vergewaltiger in Spanien frei


    Pamplona – Die Freilassung von fünf mutmasslichen Sexualstraftätern hat in Spanien für grosse Empörung gesorgt. Tausende Menschen gingen am Freitagabend bei Kundgebungen im ganzen Land gegen die Gerichtsentscheidung auf die Strasse. Ein...

    Pamplona – Die Freilassung von fünf mutmasslichen Sexualstraftätern hat in Spanien für grosse Empörung gesorgt. Tausende Menschen gingen am Freitagabend bei Kundgebungen im ganzen Land gegen die Gerichtsentscheidung auf die Strasse.

    Ein Berufungsgericht in Pamplona hatte zuvor angeordnet, die Männer im Alter zwischen 27 und 29 Jahren jeweils gegen eine Kaution von 6000 Euro freizulassen.

    Die Männer aus Sevilla, die sich selbst als «La Manada» («Das Rudel») bezeichneten, waren im April zu jeweils neun Jahren Haft verurteilt worden. Sie sollen im Sommer 2016 eine 18-jährige Frau beim San-Fermín-Fest in Pamplona missbraucht haben. Seither sassen sie in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft hatte gegen das Urteil Berufung eingelegt.

    Das Gericht entschied nun, die Männer bis zu ihrem Berufungsurteil vorläufig freizulassen - der soziale Druck mache einen Rückfall «praktisch undenkbar», hiess es. Sie müssen ihre Reisepässe abgeben und dürfen Spanien nicht verlassen.

    Nach Madrid, wo ihr Opfer lebt, dürfen die Männer ebenfalls nicht reisen. Ausserdem müssen sie sich dreimal in der Woche bei Gericht an ihrem jeweiligen Wohnort melden.

    Nach ersten Medienberichten über die Entscheidung hatte es bereits am Donnerstagabend in mehreren spanischen Städten Proteste gegeben: «Es ist eine Schande, dass diese Taugenichtse so einfach davonkommen», sagte ein 66-jährige Demonstrantin in Barcelona der Nachrichtenagentur AFP. Für Freitagabend hatten Frauenorganisationen dann unter anderem zu Demonstrationen in Madrid, Valencia, Sevilla und Bilbao aufgerufen.

    In Madrid versammelten sich tausende Frauen und Männer jeden Alters vor dem Justizministerium. Die Demonstranten kritisierten in Sprechchören die «patriarchale Justiz» in Spanien.

    «Wir brauchen eine Justizreform und müssen die Richter, die noch aus einem anderen Zeitalter stammen, ersetzen», sagte die 41-jährige Noelia Garcia. Die 60-jährige Lucía Rodríguez sagte, es sei «nicht gerecht», die Männer freizulassen.

    In Pamplona gingen ebenfalls tausende Menschen zu Strasse. Auch in Sevilla, der Heimatstadt der fünf Männer, gab es Proteste gegen ihre Freilassung. Weitere Protestaktionen gab es in Valencia, Saragossa und Granada.

    Pamplonas Stadtpräsidium kündigte an, als Zivilpartei in dem Verfahren Berufung gegen die Freilassung einzulegen. Spaniens neue Justizministerin Dolores Delgado nannte die im Prozess ans Licht gebrachten Tatsachen «schwerwiegend» und forderte einen «Mentalitätswandel».

    Bereits die Gerichtsentscheidung vom April hatte für Proteste gesorgt, da die Männer nicht wegen «Vergewaltigung» verurteilt wurden, sondern wegen «sexuellen Missbrauchs» - obwohl «La Manada» die Tat gefilmt hatte. Auch die Demonstranten in Madrid hatten am Freitag ein Spruchband mit der Aufschrift «Das ist kein Missbrauch, das ist Vergewaltigung» dabei.

    2:1 gegen Serbien: Dank Doppel-Adlern Xhaka und Shaq träumen wir vom Höhenflug

    2:1 gegen Serbien: Dank Doppel-Adlern Xhaka und Shaq träumen wir vom Höhenflug


    Granit Xhaka, Schweizer mit kosovarischen Wurzeln, trifft Serbien mitten ins Herz. Erst mit dem Ausgleich, dann mit dem verhassten Doppel-Adler-Jubel. Und Shaq bejubelt sein Siegtor oben ohne! Das Kaliningrad-Stadion ist fest in serbischer Hand. Die...

    Granit Xhaka, Schweizer mit kosovarischen Wurzeln, trifft Serbien mitten ins Herz. Erst mit dem Ausgleich, dann mit dem verhassten Doppel-Adler-Jubel. Und Shaq bejubelt sein Siegtor oben ohne!

    Das Kaliningrad-Stadion ist fest in serbischer Hand. Die Russen unterstützen ihre serbischen «Brüder». Die Schweizer mit Wurzeln im Balkan (Shaqiri, Behrami, Xhaka, Seferovic und Dzemaili) werden bei jedem Ball-Kontakt gnadenlos ausgepfiffen. Und die Serben auf dem Platz machen gnadenlos Druck.

    Bald schon mir Erfolg. Zuber, Torschütze beim 1:1 gegen Brasilien, verliert den Ball. Rechtsaussen Tadic narrt Rodriguez, flankt. Mitrovic ist mit dem Kopf vor Schär dran. 0:1 schon in der fünften Minute. Keine Chance für Sommer.

     

    Die Schweiz erwacht nur langsam. Rodriguez zu Dzemaili, der verzieht knapp. Lichtsteiners Schuss wird abgeblockt. Nach einer Rodriguez-Ecke köpft Akanji nur knapp daneben.

    Dann mal eine Traum-Kombination. Xhaka zu Zuber, der steil auf Dzemaili. Doch der Bologna-Söldner trifft den Ball nicht richtig. Goalie Stojkovic kann zur Ecke retten.

    Shaqiri schickt wieder Dzemaili steil. Statt zu schiessen legt er quer. Auch da muss Dzemaili mehr draus machen.

    Schon im Vorfeld streiten sich die Experten. Viele finden, es hat keinen Platz mehr für Dzemaili als Mann hinter der Spitze. Shaqiri müsste zentral spielen. Embolo rechts. Noch in der ersten Hälfte läuft sich Gavranovic warm.

    Der Tessiner kommt nach der Pause. Aber nicht für Dzemaili, sondern für Stoss-Stürmer Seferovic.

    Es riecht nach Schweizer Tor. Und es kommt. Zuber geht steil, legt quer auf Shaqiri. Der Schuss des Zauberzwergs wird geblockt. Doch aus dem freien Raum kommt Xhaka. Und trifft herrlich aus gut 25 Metern! Xhaka, der beim Abspielen der Schweizer Hymne neu die Lippen bewegt, macht den Albaner-Jubel. Was für eine Provokation! Serbien hat den Kosovo bis heute nicht als unabhängigen Staat anerkannt.

     

    Im November 2014 war im Kreis der Nati beschlossen worden, dass in Zukunft auf den Doppel-Adler beim Jubeln verzichtet wird. Der Männer-Schwur von damals hält fast vier Jahre, bis am Freitagabend.

    Der Match läuft weiter. Shaqiris Schuss streift den Aussenpfosten.

    Dzemaili muss raus. Coach Petkovic bringt mit Embolo noch mehr Offensiv-Power. Shaqiri startet zu einem Konter. Er verstolpert im letzten Moment.

    Die Schweiz beginnt ein Power-Play. Embolos Knaller aus 25 Metern kann Stojkovic erst im Nachfassen halten. Shaqiri zieht nochmals ab, drüber. Dann Embolo zu Gavranovic. Wieder nichts.

    Es kommt noch besser. Gavranovic steil auf Shaqiri, der erwischt Stojkovic eiskalt zwischen den Beinen. Er zieht sein T-Shirt ab. Und macht den Aladin, die Wunderlampe.

    Die Serben bringen uns Glück!

     

     

    Griechenland: Tsipras feiert mit einer Krawatten-Premiere

    Griechenland: Tsipras feiert mit einer Krawatten-Premiere


    Athen – Nach der Einigung auf ein Ende der internationalen Hilfen für Griechenland hat Regierungschef Alexis Tsipras zur Feier des Tages zum ersten Mal eine Krawatte getragen. Die Premiere trug sich im Athener Zappeion-Palast zu. Tsipras zeigte sich...

    Athen – Nach der Einigung auf ein Ende der internationalen Hilfen für Griechenland hat Regierungschef Alexis Tsipras zur Feier des Tages zum ersten Mal eine Krawatte getragen. Die Premiere trug sich im Athener Zappeion-Palast zu.

    Tsipras zeigte sich dort bei einer Rede vor Abgeordneten seiner Koalition mit einer bordeauxroten Krawatte zu weissem Hemd und dunkelblauem Anzug.

    In der Nacht zu Freitag hatten sich die EU-Finanzminister auf die Bedingungen für das Ende des dritten Hilfsprogramms für Griechenland geeinigt. Nach acht Jahren am Tropf internationaler Hilfen wird das hoch verschuldete Land ab August wieder finanziell auf eigenen Beinen stehen. Tsipras würdigte die Übereinkunft bei seiner Ansprache am Freitag in Athen als «historisches Einigung».

    Der Regierungschef der linken Syriza-Partei hatte nach seinem Amtsantritt 2015 verkündet, erst eine Krawatte zu tragen, wenn Griechenland nicht mehr von den internationalen Geldgebern abhängig sei.

    Auch am Freitag trug er die Krawatte nur kurz: Nach seiner emotionalen Rede nahm er sie gleich wieder ab. Das griechische Volk habe «eine Schlacht gewonnen, aber nicht den Krieg», sagte er. Er werde aber weiter kämpfen und die Krawatte von nun an bei jedem neuen Sieg wieder umbinden.

    Im Bett mit Heidi Klum und Tom Kaulitz: «Dein Lachen ist unwiderstehlich»

    Im Bett mit Heidi Klum und Tom Kaulitz: «Dein Lachen ist unwiderstehlich»


    Heidi Klum postet aus dem Bett ein Liebes-Foto mit Tom Kaulitz, Elena Miras geht es nach Frühwehen wieder gut und Bachelorette Adela Smajic ist voll im Fussball-Fieber. Willkommen zu den Foto-Storys des...

    Heidi Klum postet aus dem Bett ein Liebes-Foto mit Tom Kaulitz, Elena Miras geht es nach Frühwehen wieder gut und Bachelorette Adela Smajic ist voll im Fussball-Fieber. Willkommen zu den Foto-Storys des Tages!

    Nicaragua: In Nicaragua 212 Tote bei Protesten

    Nicaragua: In Nicaragua 212 Tote bei Protesten


    Managua – Die Zahl der bei Massenprotesten in Nicaragua getöteten Personen ist auf mindestens 212 gestiegen. Bis zum vergangenen Dienstag seien zudem mehr als 1300 Personen verletzt worden. Die neue Bilanz kam am Freitag von der Interamerikanischen...

    Managua – Die Zahl der bei Massenprotesten in Nicaragua getöteten Personen ist auf mindestens 212 gestiegen. Bis zum vergangenen Dienstag seien zudem mehr als 1300 Personen verletzt worden.

    Die neue Bilanz kam am Freitag von der Interamerikanischen Menschenrechtskommission in Washington. Bei ihr handelt es sich um ein unabhängiges Gremium der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS). Die letzte Bilanz zu den bei Unruhen in Nicaragua getöteten Personen war noch von fast 190 Toten ausgegangen.

    Die «Unterdrückung und Kriminalisierung» der Demonstrierenden und der Protestbewegung in Nicaragua habe «schwerwiegende Menschenrechtsverstösse» zur Folge gehabt, hiess es in einem fast 100-seitigen Bericht zu den Massenprotesten.

    Der Staat habe Gewalt eingesetzt, um die Menschen von einer Teilnahme an den Protesten abzuhalten und die Äusserung abweichender politischer Meinungen zu unterdrücken. Die Kommission forderte die Regierung auf, eine «rechtsstaatliche, demokratische und friedliche Lösung für diese Menschenrechtskrise zu erreichen».

    Die Unruhen in Nicaragua hatten Mitte April begonnen, als Sicherheitskräfte Demonstrationen gegen Rentenkürzungen gewaltsam niederschlugen. Seither weiteten sich die Proteste auf das ganze Land aus.

    Sie richten sich inzwischen gegen den autoritären Regierungsstil von Staatschef Daniel Ortega und seiner Ehefrau, Vizepräsidentin Rosario Murillo. Ortega schliesst einen Rücktritt jedoch aus. Der ehemalige Guerillakämpfer regierte Nicaragua von 1979 bis 1990 und erneut seit elf Jahren, sein derzeitiges Mandat endet im Januar 2022.

    Jetzt greifen die Behörden auf Hawaii durch: Schon 40 Vulkan-Selfie-Touristen verhaftet

    Jetzt greifen die Behörden auf Hawaii durch: Schon 40 Vulkan-Selfie-Touristen verhaftet


    Der ausbrechende Vulkan auf Hawaii bietet spektakuläre Bilder. Das haben auch Touristen gemerkt. Für Urlaubsfotos von den Lavaströmen begeben sich viele aber in grosse Gefahr. Werden sie erwischt, müssen sie mit harten Strafen rechnen. Seit mehr als...

    Der ausbrechende Vulkan auf Hawaii bietet spektakuläre Bilder. Das haben auch Touristen gemerkt. Für Urlaubsfotos von den Lavaströmen begeben sich viele aber in grosse Gefahr. Werden sie erwischt, müssen sie mit harten Strafen rechnen.

    Seit mehr als zwei Monaten bahnen sich die feurigen Lavaströme des Kilauea ihren Weg durch die Landschaft von Big Island, der Hauptinsel von Hawaii. Die Zerstörung ist riesig, aber das Naturspektakel lockt auch viele Touristen an.

    Auf einige scheinen die rot leuchtenden Gesteinsmassen gar eine unwiderstehliche Anziehungskraft auszuüben. Um einzigartige Fotos fürs Album oder die sozialen Medien zu schiessen, betreten sie abgesperrte Gebiete und gehen bis auf wenige Meter an die Lava ran.

    Schon 40 Festnahmen

    Die Gefahren, in welche sich die Touristen dabei begeben, sind gross. Neben der Hitze und giftigen Gasen können in den Risikogebieten durch Eruptionen auch jederzeit neue Erdrisse entstehen, aus denen Lava austritt. Darum versuchen die Behörden dem verantwortungslosen Verhalten einen Riegel zu schieben und greifen hart durch.

    Wen die Polizei auf der falschen Seite der Absperrungen oder an anderen gefährlichen Orten erwischt, wird auf der Stelle verhaftet. 40 Personen erging es bereits so, wie die Nachrichtenseite «Fortune» berichtet. Einem Dutzend davon allein in den letzten zehn Tagen. Ihnen drohen bis zu einem Jahr Haft und eine hohe Geldbusse.

    Vulkanausbruch dauert schon mehr als zwei Monate an

    Der Kilauea brach am 3. Mai erstmals aus und hat sich bisher nicht wieder beruhigt. Die Lava bedeckt mittlerweile rund 25 Quadratkilometer der Insel, über 500 Häuser wurden komplett zerstört. Auch das grösste Trinkwasserreservoir der Insel wurde ein Opfer des Vulkans. Und die Schäden könnten noch grösser werden. Denn bis jetzt ist noch kein Ende der Eruptionen in Sicht. (krj)

    Bella Lesniks Freund kam im Körper einer Frau auf die Welt: RTL-Moderatorin liebt einen Transsexuellen

    Bella Lesniks Freund kam im Körper einer Frau auf die Welt: RTL-Moderatorin liebt einen Transsexuellen


    Bella Lesnik fand ihr grosses Glück auf Instagram. Dass ihr neuer Freund Jill Deimel im Körper einer Frau auf die Welt kam, war dabei nie ein Thema. Bella Lesnik (36) ist frisch verliebt. Seit drei Monaten ist die RTL-Moderatorin mit dem Model und...

    Bella Lesnik fand ihr grosses Glück auf Instagram. Dass ihr neuer Freund Jill Deimel im Körper einer Frau auf die Welt kam, war dabei nie ein Thema.

    Bella Lesnik (36) ist frisch verliebt. Seit drei Monaten ist die RTL-Moderatorin mit dem Model und Mental-Coach Jill Deimel (37) zusammen. Die beiden lernten sich auf eine spezielle Art und Weise kennen: nachdem Lesnik ihn in der Vox-Dokumentation «Mann oder Frau? Leben im falschen Körper» gesehen hatte, begannen sie sich auf Instagram zu schreiben. 

    Was viele in dem Umfeld der «Exclusiv»-Moderatorin überraschte: Der bärtige Deimel ist transsexuell. Schon von klein auf wusste er, dass er im falschen Körper geboren wurde. Nach zwanzig Eingriffen fühlt sich das Model nun wohl in seinem Körper. Und Lesnik liebt ihn, wie er ist, wie sie in der «Gala» verrät: «Ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nie so erkannt gefühlt. Jill sieht mich so wie ich bin, in all meinen Facetten.» 

    «Jill macht mich komplett.»

    Es war Liebe auf den ersten Blick. Schon bei der ersten Begegnung wusste, Lesnik, dass sie ihn «in ihr Leben lassen» wollte. «Jill macht mich komplett.»

    Dass der Mental-Coach im Körper einer Frau geboren ist, hat sie nie gestört. Nervös war sie aber vor dem ersten Kuss trotzdem: «Ich dachte nur, hoffentlich küsst er jetzt nicht wie eine Frau. Meine Bedenken waren aber unbegründet. Jill küsst wie ein Mann und vor allem wie jemand, der gut küssen kann.» 

    Einzig wenn sie ab und an streiten, kommt das Thema auf. «Manchmal fallen dann Sätze wie: ‹Du musst mich doch verstehen! Du warst doch auch mal eine Frau.› Dann lachen wir beide.» (klm)

    Vor vier Monaten in Stuttgart verschwunden: Gestohlener Autokran in Ägypten aufgetaucht

    Vor vier Monaten in Stuttgart verschwunden: Gestohlener Autokran in Ägypten aufgetaucht


    Der 48-Tonnen-Kran, der im April in Stuttgart gestohlen wurde, ist nach einer langen Reise wieder aufgetaucht. Im Hafen von Alexandria in Ägypten. Ein skurriler Diebstahl in Stuttgart sorgte im März für Aufsehen. Über Nacht verschwand ein Autokran...

    Der 48-Tonnen-Kran, der im April in Stuttgart gestohlen wurde, ist nach einer langen Reise wieder aufgetaucht. Im Hafen von Alexandria in Ägypten.

    Ein skurriler Diebstahl in Stuttgart sorgte im März für Aufsehen. Über Nacht verschwand ein Autokran der Transportfirma Pauli (BLICK berichtete). Später sichteten Augenzeugen den 48-Tonnen-Kran auf einer Strasse im Bundesland Niedersachsen. Von da an war er wie vom Erdboden verschluckt.

    Bis jetzt! Offenbar entdeckte ein Zeuge den Kran im Hafen von Alexandria (Ägypten), wie die deutsche Polizei in einer Mitteilung schreibt. Der Brummer hat einen Wert von 200'000 Franken.

    Vermutlich in Container nach Ägypten verschifft

    Vermutlich sei er über den Seeweg nach Ägypten gelangt, sagt ein Polizeisprecher zur «Bild». Laut deutscher Zolldirektion könne man den 48-Tonnen-Kran problemlos in einem riesigen Container verschiffen. «Das fällt gar nicht auf», so die Sprecherin.

    Zuvor hatte die Stuttgarter Firma Pauli einen Finderlohn von 5000 Franken ausgesetzt. Die Polizei ermittelt nun, wer hinter dem Diebstahl stecken könnte. (hah)

    Trotz engmaschiger Betreuung war das Sozialamt ahnungslos: «Es gab keine Hinweise auf eine Kaufsucht»

    Trotz engmaschiger Betreuung war das Sozialamt ahnungslos: «Es gab keine Hinweise auf eine Kaufsucht»


    Die Berner Behörden sagen, im Fall der kaufsüchtigen Sozialhilfeempfängerin Francesca T. sei alles mit rechten Dingen zugegangen. Doch einige Fragen bleiben offen. Unter anderem die, ob Francesca T. genügend Hilfe erhalten hat. Jahrelang hat...

    Die Berner Behörden sagen, im Fall der kaufsüchtigen Sozialhilfeempfängerin Francesca T. sei alles mit rechten Dingen zugegangen. Doch einige Fragen bleiben offen. Unter anderem die, ob Francesca T. genügend Hilfe erhalten hat.

    Jahrelang hat Francesca T.* (†59) Sozialhilfe bezogen – und konnte dennoch fast täglich in der Berner Altstadt auf Shoppingtour gehen. Nachdem sie im April dieses Jahres verstorben war, zeigte sich in ihrer Wohnung ein Bild des Grauens: Die Zimmer waren vollgestopft mit Kleidern. Überall stapelten sich Abfallsäcke mit Jacken, Pullovern, Schuhen, Taschen.

    Nachdem BLICK den Fall der kaufsüchtigen Sozialhilfeempfängerin aufgedeckt hatte, hat das Sozialamt der Stadt Bern ihr Dossier noch einmal geprüft. Am Freitag präsentierten Sozialamtsleiter Felix Wolffers (61) und Sozialdirektorin Franziska Teuscher (60) das Ergebnis: Im Berner Sozialdienst sei alles korrekt abgelaufen.

    Keine Anzeichen von Kaufsucht

    Francesca T. sei vom Amt nicht allein gelassen worden. Im Gegenteil, ihre Betreuung sei sogar besonders engmaschig gewesen, so Wolffers. Dabei seien weder Anzeichen von Kaufsucht noch Hinweise auf nicht deklarierte Einkommen zum Vorschein gekommen. Francesca T. sei zudem kooperativ gewesen und habe sich in Integrationsmassnahmen befunden. Das Einzige, was das Amt ihr vorwerfen konnte, sei ein vom Sozialdienst nicht bewilligter Auslandaufenthalt gewesen.

    Doch einige Fragen blieben ungeklärt:

    Womit konnte sich die Sozialhilfeempfängerin mit 977 Franken im Monat ihre Shoppingtouren leisten?Fiel das Puff in ihrer Wohnung niemandem auf?Warum fragte niemand, warum Francesca T. aus ihrer Ein-Zimmer-Wohnung in eine 3½-Zimmer-Wohnung zügelte?War der Sozialdienst überhaupt mal in der Wohnung?

    BLICK hakte bei Wolffers nach. «Im Dossier ergaben sich keinerlei Hinweise auf eine Kaufsucht», erklärt dieser nochmals. Auch von Dritten habe man keine Hinweise in diese Richtung erhalten. Und er bestätigt: «Wir prüfen regelmässig die Kontoauszüge der unterstützten Personen. Wenn die Kontrolle etwas Auffälliges ergibt, wird ein Dossier dem Revisorat zur vertieften Prüfung überwiesen.» Bei Francesca T. war das offenbar nicht der Fall. Ob sie weitere Geldquellen hatte, kann das Amt nicht sagen.

    Es gab regelmässige Gespräche

    Ob Sozialarbeiter jemals in der Wohnung waren, kann Wolffers aus Gründen des Datenschutzes nicht sagen. Alles, was er sich entlocken lässt: «Es fanden mit der Frau während der gesamten Unterstützungsdauer regelmässige Gespräche statt.»

    Zu den Hausbesuchen sagt er nur generell: Diese würden dann gemacht, wenn es aufgrund von konkreten Fakten sinnvoll erscheine – «etwa dann, wenn wir Hinweise auf eine Verwahrlosung erhalten». Diese Besuche würden dann aber vom Gesundheitsdienst und nicht vom Sozialdienst durchgeführt. Sozialarbeiter kämen bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch zum Einsatz. Und diesen Verdacht habe es nicht gegeben. Das habe die Prüfung bestätigt. Francesca T. habe nur Leistungen erhalten, auf die sie Anspruch gehabt habe.

    Das gelte auch für den Wohnungswechsel. Das Sozialamt habe keine Handhabe, solange die Wohnung nicht teurer sei als für Sozialhilfeempfänger im Gesetz festgelegt. «Wer in der Sozialhilfe ist, kann innerhalb der Mietzinsrichtlinien frei Mietverträge abschliessen», so Wolffers. «Es braucht hierzu keine Bewilligung des Sozialamts.»

    Die WM im Ticker: Deutschland bangt um Verteidiger Hummels

    Die WM im Ticker: Deutschland bangt um Verteidiger Hummels


    Wir sind WM – ab sofort regiert König Fussball die Welt. BLICK führt sie mit dem WM-Ticker durchs Turnier in Russland. Hier verpassen Sie rein gar nichts. Es ist für die Fussball-Fans weltweit der wichtigste Termin in diesem Jahr: Vom 14. Juni bis...

    Wir sind WM – ab sofort regiert König Fussball die Welt. BLICK führt sie mit dem WM-Ticker durchs Turnier in Russland. Hier verpassen Sie rein gar nichts.

    Es ist für die Fussball-Fans weltweit der wichtigste Termin in diesem Jahr: Vom 14. Juni bis zum 15. Juli 2018 findet in Russland die Fussball-Weltmeisterschaft statt. Das Gastgeberland ist als einziges Team gesetzt, die Schweiz hat sich in den beiden Barrage-Partien gegen Nordirland durchgesetzt und damit das WM-Ticket gelöst.

     

    Das sind die Gruppen an der WM 2018 in Russland

    Am 1. Dezember wurden in der Konzerthalle des Kremls die acht Vierergruppen ausgelost. Die besten beiden Mannschaften jeder Gruppe ziehen in die K.O.-Phase ein. Die Gruppen wurden wie folgt ausgelost, die Schweiz trifft dabei in der Gruppe E auf Brasilien, Costa Rica und Serbien.

     

     

    Übersicht Gruppenphase

    Gruppe AGruppe BRusslandSaudi-ArabienÄgyptenUruguayPortugalSpanienMarokkoIranGruppe CGruppe DFrankreichAustralienPeruDänemarkArgentinienIslandKroatienNigeriaGruppe EGruppe FBrasilienSchweizCosta RicaSerbienDeutschlandMexikoSchwedenSüdkoreaGruppe GGruppe HBelgienPanamaTunesienEnglandPolenSenegalKolumbienJapan

     

    Der Spielplan der Fussball-WM 2018Gruppe A14.06.2018, 17:00, Moskau: Russland - Saudi-Arabien15.06.2018, 14:00, Jekaterinburg: Ägypten - Uruguay19.06.2018, 20:00, St. Petersburg: Russland - Ägypten20.06.2018, 17:00, Rostow am Don: Uruguay - Saudi-Arabien25.06.2018, 16:00, Samara: Uruguay - Russland25.06.2018, 16:00, Wolgograd: Saudi-Arabien - ÄgyptenGruppe B15.06.2018, 17:00, St. Petersburg: Marokko - Iran15.06.2018, 20:00, Sotschi: Portugal - Spanien20.06.2018, 14:00, Moskau: Portugal - Marokko20.06.2018, 20:00, Kasan: Iran - Spanien25.06.2018, 20:00, Saransk: Spanien - Marokko25.06.2018, 20:00, Kaliningrad: Iran - PortugalGruppe C16.06.2018, 12:00, Kasan: Frankreich - Australien16.06.2018, 18:00, Saransk: Peru - Dänemark21.06.2018, 14:00, Samara: Dänemark - Australien21.06.2018, 17:00, Jekaterinburg: Frankreich - Peru26.06.2018, 16:00, Moskau: Dänemark - Frankreich26.06.2018, 16:00, Sotschi: Australien - PeruGruppe D16.06.2018, 15:00, Moskau: Argentinien - Island16.06.2018, 21:00, Kaliningrad: Kroatien - Nigeria21.06.2018, 20:00, Nischni Nowgorod: Argentinien - Kroatien22.06.2018, 17:00, Wolgograd: Nigeria - Island26.06.2018, 20:00, Rostow am Don: Island - Kroatien26.06.2018, 20:00, St. Petersburg: Nigeria - ArgentinienGruppe E17.06.2018, 14:00, Samara: Costa Rica - Serbien17.06.2018, 20:00, Rostow am Don: Brasilien - Schweiz22.06.2018, 14:00, St. Petersburg: Brasilien - Costa Rica22.06.2018, 20:00, Kaliningrad: Serbien - Schweiz27.06.2018, 20:00, Moskau: Serbien - Brasilien27.06.2018, 20:00, Nischni Nowgorod: Schweiz - Costa RicaGruppe F17.06.2018, 17:00, Moskau: Deutschland - Mexiko18.06.2018, 14:00, Nischni Nowgorod: Schweden - Südkorea23.06.2018, 17:00, Rostow am Don: Südkorea - Mexiko23.06.2018, 20:00, Sotschi: Deutschland - Schweden27.06.2018, 16:00, Jekaterinburg: Mexiko - Schweden27.06.2018, 16:00, Kasan: Südkorea - DeutschlandGruppe G18.06.2018, 17:00, Sotschi: Belgien - Panama18.06.2018, 20:00, Wolgograd: Tunesien - England23.06.2018, 14:00, Moskau: Belgien - Tunesien24.06.2018, 14:00, Nischni Nowgorod: England - Panama28.06.2018, 20:00, Kaliningrad: England - Belgien28.06.2018, 20:00, Saransk: Panama - TunesienGruppe H19.06.2018, 14:00, Saransk: Kolumbien - Japan19.06.2018, 17:00, Moskau: Polen - Senegal24.06.2018, 17:00, Jekaterinburg: Japan - Senegal24.06.2018, 20:00, Kasan: Polen - Kolumbien28.06.2018, 16:00, Samara: Senegal - Kolumbien28.06.2018, 16:00, Wolgograd: Japan - PolenAchtelfinale (AF)30.06.2018, 16:00, Kasan: Sieger Gruppe C - Zweiter Gruppe D30.06.2018, 20:00, Sotschi: Sieger Gruppe A - Zweiter Gruppe B01.07.2018, 16:00, Moskau: Sieger Gruppe B - Zweiter Gruppe A01.07.2018, 20:00, Nischni Nowgorod: Sieger Gruppe D - Zweiter Gruppe C02.07.2018, 16:00, Samara: Sieger Gruppe E - Zweiter Gruppe F02.07.2018, 20:00, Rostow am Don: Sieger Gruppe G - Zweiter Gruppe H03.07.2018, 16:00, St. Petersburg: Sieger Gruppe F - Zweiter Gruppe E03.07.2018, 20:00, Moskau: Sieger Gruppe H - Zweiter Gruppe GViertelfinale (VF)06.07.2018, 16:00, Nischni Nowgorod: Sieger AF 1 - Sieger AF 206.07.2018, 20:00, Kasan: Sieger AF 6 - Sieger AF 507.07.2018, 16:00, Samara: Sieger AF 8 - Sieger AF 707.07.2018, 20:00, Sotschi: Sieger AF 3 - Sieger AF 4Halbfinale (HF)10.07.2018, 20:00, St. Petersburg: Sieger VF 2 - Sieger VF 111.07.2018, 20:00, Moskau: Sieger VF 4 - Sieger VF 3Spiel um Platz 3

    14.07.2018, 16:00, St. Petersburg: Verlierer HF 1 - Verlierer HF 2

    Finale

    15.07.2018, 17:00, Moskau: Sieger HF 1 - Sieger HF 2

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    Inklusive Boxring im Keller: Alis Villa kommt unter den Hammer

    Inklusive Boxring im Keller: Alis Villa kommt unter den Hammer


    Muhammad Ali (1942-2016) ist der grösste Boxer aller Zeiten. Nun wird sein Haus versteigert. Würden Sie gerne da wohnen, wo der grösste Boxer von 1975 bis 2006 lebte? Kein Problem. Oder doch. Denn: Sie müssen mindestens 2'895'037 US-Dollar (2'879'020...

    Muhammad Ali (1942-2016) ist der grösste Boxer aller Zeiten. Nun wird sein Haus versteigert.

    Würden Sie gerne da wohnen, wo der grösste Boxer von 1975 bis 2006 lebte? Kein Problem. Oder doch. Denn: Sie müssen mindestens 2'895'037 US-Dollar (2'879'020 Franken) aus dem Ärmel schütteln. Neben Muhammad Alis grossem Wohnhaus gibt es dafür noch ein Zweites hinzu. Sauna- und Massageräume, mehrere Garagen, ein Baskesballplatz und grosser Swimming Pool sind inklusive. Die Sporthalle mit eigenem Boxring gibts zudem obendrauf. Angesichts dessen ist der Verkaufspreis fast schon als Schnäppchen einzustufen. Alis Witwe Lonnie hat den Auftrag für den Verkauf der Villa gegeben.

    Das Anwesen ist 328'000 Quadratmeter (zirka 40 Fussballfelder) gross. Es liegt in Berrien Springs im US-Bundesstaat Michigan, 145 Kilometer von Chicago entfernt. «Wer dorthin reist, hört nichts mehr – ausser den Vögeln», preist Tim Mitchell vom Immobilien-Büro «Cressy & Everett Real Estate» die ländliche Ruhe an.

    Ganz wohl dürfte sich allerdings nicht jeder in Alis ehemaligen Haus fühlen. Denn: Bevor der Super-Boxer es kaufte, lebte dort der Gangstar Louis «Little New York» Campagna. Er war einst Bodyguard von Al Capone (1899-1947), dem berühmtesten Verbrecher in der Geschichte Chicagos.

    Dass Alis ehemaliges Heim für genau 2'895'037 Dollar verkauft werden soll, ist übrigens kein Zufall – zumindest die 37 Dollar am Ende des Preises nicht. Diese Ziffer steht für die 37 K.o.-Siege, welche Ali im Laufe seiner Karriere gelangen. 

    Die Trauer um seine geliebte Tochter brachte ihn ins Grab: Kate Spades (†55) Vater stirbt nur einen Tag vor ihrer Beerdigung

    Die Trauer um seine geliebte Tochter brachte ihn ins Grab: Kate Spades (†55) Vater stirbt nur einen Tag vor ihrer Beerdigung


    Am Donnerstag wurde Kate Spade (†55) beigesetzt. Hunderte besuchten die Beerdigung der Designerin – doch ihr Vater fehlte. Er starb nur einen Tag zuvor. Hunderte Angehörige trauerten am Donnerstagnachmittag um Kate Spade (†55), die sich am 5....

    Am Donnerstag wurde Kate Spade (†55) beigesetzt. Hunderte besuchten die Beerdigung der Designerin – doch ihr Vater fehlte. Er starb nur einen Tag zuvor.

    Hunderte Angehörige trauerten am Donnerstagnachmittag um Kate Spade (†55), die sich am 5. Juni in Manhatten das Leben genommen hat. Die Designerin fand in ihrer Heimatstadt Kansas City (USA) ihre letzte Ruhestätte. Freunde und Familie gedachten Spade in der «Our Lady of Perpetual Help Redemptorist»-Kirche. Unter den Gästen war auch Andy Spade (55), der Mann der Verstorbenen, und dessen Bruder und Filmstar David Spade (53). Nicht mit dabei sein konnte Spades Vater Earl F. Brosnahan Jr. (†89), der traurigerweise in der Nacht vor der Beisetzung verstarb.

    Das Herz von Spades Vater war gebrochen

    Die Familie von Brosnahan veröffentlichte ein Statement, in dem von seiner schwindenden Gesundheit die Rede ist. Aber: «Sein Herz war aufgrund des Todes seiner geliebten Tochter gebrochen.» Der 89-Jährige starb im Beisein seiner Familie. 

    Vor seinem Ableben verriet Brosnahan der Zeitung «Kansas City Star»: «Ich stelle mir vor, dass es eine Menge Leute geben wird.» Er sprach über die Beerdigung seiner Tochter. 

    «Sie hat keine Ahnung, wie sehr sie geliebt wurde»

    Andy Spade war laut Augenzeugen völlig aufgelöst und hielt unter Tränen eine Trauerrede. «Katie hat gegeben, und sie hat grosszügig gegeben. Sie hat ihr ganzes Herz verschenkt, und am Ende war es vielleicht zu viel für sie», soll der Mann der US-Designerin laut «Radar Online» während der Zeremonie gesagt haben. «Sie hat keine Ahnung, wie sehr sie geliebt wurde.» Andy sei völlig verzweifelt und nur noch ein Wrack.

    Laut «Daily Mail» trugen viele der Trauergäste Kate-Spade-Taschen. Manche erschienen in farbenfrohen Kleidern, um Spades buntes Label zu ehren. (bcv)

     

    Kommunikationsprofis analysieren «Ist-mir-egal-Auftritt»: Das will uns Melania mit ihrer Skandal-Jacke eigentlich sagen

    Kommunikationsprofis analysieren «Ist-mir-egal-Auftritt»: Das will uns Melania mit ihrer Skandal-Jacke eigentlich sagen


    Melania Trump schockte am Donnerstag mit einer fragwürdigen Botschaft. «Das ist mir völlig egal», stand bei ihrem Besuch im Flüchtlingslager auf ihrer Jacke. Kommunikationsprofis glauben: Das war Absicht – und eine Message für den...

    Melania Trump schockte am Donnerstag mit einer fragwürdigen Botschaft. «Das ist mir völlig egal», stand bei ihrem Besuch im Flüchtlingslager auf ihrer Jacke. Kommunikationsprofis glauben: Das war Absicht – und eine Message für den US-Präsidenten.

    Bei ihrem Besuch in einem Flüchtlingslager im texanischen McAllen schockte First Lady Melania Trump (48) am Donnerstag mit folgender Jackenaufschrift: «I don't really care. Do u?» Übersetzt: «Das ist mir völlig egal. Und dir?» (BLICK berichtete)

    Ein Schlag ins Gesicht für die Kinder und ihre Familien, die seit April in Folge der Nulltoleranz-Politik an der US-Grenze getrennt wurden. Melanias Sprecherin dementierte schnell: Es sei «nur eine Jacke», keine politische Botschaft. US-Präsident Donald Trump (72) schien andere Informationen zu haben. Der behauptete: Der Spruch richtet sich an die Medien

    «Die Message war für Donald Trump»

    Doch es könnte auch etwas ganz anderes dahinterstecken: eine Botschaft an den US-Präsidenten selbst. Das zumindest vermuten Kommunikationsprofis.

    «Melania Trump ist keine Frau, die sich gedankenlos ‹just a jacket› überwirft. Sie ist ein Profi, weiss genau, wann sie sich wie präsentiert. Bei ihr ist jedes Outfit eine Message», sagt die Kommunikationstrainerin und ehemalige SRF-Moderatorin Christine Maier (53) zu BLICK. «Spätestens seit ‹House of Cards› wissen wir, wozu First Ladies fähig sind, wenn ihnen der Kerl zu Hause wieder mal richtig auf den Keks geht.» Maiers Vermutung: «Die Message war für den Göttergatten bestimmt.»

    Auch Martin Arnold, der Schweizer Politiker in Sachen Stil und Auftreten berät, glaubt, dass die Skandal-Jacke kein Zufall war. «Melania Trump ist cleverer, als man annimmt. Und sie schaut sehr genau, was sie wann anzieht. Die Botschaft ist sicher nicht an die Flüchtlingskinder gerichtet.» An wen aber dann, könne er nicht sagen. Nur so viel: «Auf jeden Fall hat sie es geschafft, mit einer Billigjacke eine Diskussion in Schwung zu bringen.»

    Kleider wie Melanias Jacke senden immer eine Botschaft

    Wer wie die First Lady als politische Person in der Öffentlichkeit steht, muss sich bewusst sein, dass Kleider immer eine gewisse Botschaft aussenden. Und das ist sogar wissenschaftlich belegt. 

    Im Frühling veröffentlichten Forscher der Universität Bern eine Studie darüber, wie Politiker mit ihrer Kleidung Statements setzen. Kleidung, so der Politologe Alexander Arens, gebe nicht nur Auskunft über den persönlichen Geschmack, sondern repräsentiere auch die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe. Ständeräte kleiden sich ausnahmslos chic – mit dunklem Anzug, schlichter Krawatte, dezenter Anstecknadel. Nationalräte treten lockerer auf, da können es auch mal Hemd und Pullover sein.

    Ist es zu elegant oder zu lässig, wirkt das schnell verdächtig. Es passt schlicht nicht ins Bild, das die Öffentlichkeit von einer politischen Person hat. Das bekam Melania Trump schon zu spüren, als sie nach dem verheerenden Hurrikan Harvey in Texas vom vergangenen August auf High Heels ins Katastrophengebiet reiste. Die Bilder vom Abflug in den hohen Hacken gingen viral – vor Ort tauschte sie sie schnell gegen passendere Sneakers. 

    Der Rolle gerecht werden, ohne aufzufallen

    Dabei sollte man gerade in solchen Situationen nicht zu sehr auffallen, findet SRF-Chefstylistin Tatjana Kotoric (41). «Die Kunst und auch Schwierigkeit ist es in so einem Moment, Kleider so zu wählen, dass nicht sie im Mittelpunkt stehen, sondern der Besuch», kommentiert sie die Skandal-Jacke beim Besuch im Flüchtlingslager. «Das gelingt zum Beispiel Angelina Jolie immer sehr gut. Sie wählt meistens sehr schlichte Kleider, die für wenig Aufregung sorgen.»

    Kotoric ist für die strategische Positionierung, den Einkauf und die Einkleidung aller SRF-Moderatoren zuständig. Dort gilt ein strenger Dresscode, der sich zuletzt etwas gelockert hat. Und: Er wird situationsbezogen angepasst. Ein Auslandkorrespondent im Kriegsgebiet muss darum keinen Anzug tragen. Schliesslich soll er seiner Rolle gerecht werden, ohne zu sehr aufzufallen – da ist ein schlichtes Hemd oft passender.

    Vor den Kindern trug Melania die Jacke nicht

    Melania Trump hat zwar keinen direkten Dresscode, als Ex-Model aber durchaus ein gutes Gespür für Mode. Meist ist sie elegant, ein wenig ladylike angezogen. Und vor allem eins: ziemlich teuer.

    Die Jacke mit dem markigen Spruch fällt darum doppelt aus dem Rahmen. Sie stammt aus der Zara-Kollektion von 2016, kostet nur bescheidene 39 US-Dollar. Neben dem Spruch also ein weiteres Statement, das die First Lady damit bei ihrem unangekündigten Besuch im Flüchtlingslager setzte.

    Gut möglich also, dass es ihr tatsächlich um die humanitäre Situation an der Grenze ging. Sie habe ihre Mitarbeiter gebeten, den Trip nach McAllen zu organisieren, nachdem sie Fotos und Audioaufnahmen aus den Lagern gesehen und gehört habe, erzählt ihre Sprecherin.

    Auf Twitter bedankte sich Melania anschliessend für den eindrücklichen Besuch. Ihre Fotos zeigen: Vor den Kindern trug sie die Jacke nicht.

    Sigurdsson verschiesst Penalty: Nigerias Musa ballert Isländer im Alleingang ab

    Sigurdsson verschiesst Penalty: Nigerias Musa ballert Isländer im Alleingang ab


    In der zweiten Halbzeit laufen die Nigerianer gegen Island richtig heiss. Allen voran Ahmed Musa, der mit seinen beiden Treffern seinem Land die drei Punkte sichert. Das Spiel:So langweilig die erste Halbzeit ist, so spektakulär ist die zweite Halbzeit....

    In der zweiten Halbzeit laufen die Nigerianer gegen Island richtig heiss. Allen voran Ahmed Musa, der mit seinen beiden Treffern seinem Land die drei Punkte sichert.

    Das Spiel:
    So langweilig die erste Halbzeit ist, so spektakulär ist die zweite Halbzeit. Dabei verkommt Ahmed Musa zum Matchwinner für die Nigerianer, der mit zwei herrlichen Aktionen für den Unterschied sorgt. Die Isländer sind in der Defensive anfällig, offensiv zu wenig zwingend. Sinnbild dafür der verschossene Elfmeter, den Sigurdsson über das Tor ballert (83.). Die Schlussoffensive der Isländer kommt zu spät.

     

    Die Tore:
    1:0, 49. Minute, Ahmed Musa | Nigeria kann kontern! Über rechts kommt Moses, der legt in die Mitte, wo Musa herrlich annimmt und den Ball wuchtig in die Maschen haut.

    2:0, 75. Minute, Ahmed Musa | Der wirblige Angreifer der Nigerianer überläuft zuerst Arnason und umkurvt dann auch noch Island-Keeper Halldorsson. Den Ball im Tor unterzubringen ist nur noch Formsache.

    Der Beste: Ahmed Musa. Erzielt herrlich das 1:0 und doppelt in der 75. Minute mit einer zweiten wunderschönen Aktion nach. Schiesst die Isländer im Alleingang ab.

    Der Schlechteste: Ragnar Sigurdsson. Sieht beim ersten Gegentor ganz schlecht aus, steht weit weg von Musa, der ungestört annehmen und einschiessen kann. Wird vom Nigerianer bei dessen Jubel unglücklich am Kopf getroffen und muss kurz später vom Platz.

     

    So stehts in der Gruppe E: Nigeria steht neu auf dem zweiten Platz mit drei Punkten, Argentinien und Island stehen nach zwei Spielen weiterhin bei einem Punkt während Kroatien mit sechs Punkten führt. Argentinien muss noch gegen Nigeria ran, die Kroaten, die bereits sicher im Achtelfinal stehen, treffen auf die Isländer.

     

    Erste Proberunde im Tesla Model 3: Der Erste ist da!

    Erste Proberunde im Tesla Model 3: Der Erste ist da!


    Offiziell kommt der Tesla-Retter Model 3 erst 2019 in die Schweiz. Doch einer wurde schon aus den USA in die Schweiz importiert. BLICK dreht eine Runde. Geduld ist eine Tugend. Doch bei Schweizern, die vor zwei Jahren eine Anzahlung von 1000 Franken für...

    Offiziell kommt der Tesla-Retter Model 3 erst 2019 in die Schweiz. Doch einer wurde schon aus den USA in die Schweiz importiert. BLICK dreht eine Runde.

    Geduld ist eine Tugend. Doch bei Schweizern, die vor zwei Jahren eine Anzahlung von 1000 Franken für den Tesla Model 3 getätigt haben, wird sie auf die Probe gestellt. Erst nach drei Jahren (!) Wartezeit sollen sie 2019 ihre Elektro-Limousine mit über 250 E-PS erhalten.

    BLICK durfte dennoch schon eine Proberunde im begehrtesten E-Auto der Welt drehen – dank des Vereins Eros Electric (siehe Box unten), der saubere Energie fördert. Den Model 3 (US-Preis ab 35'000 Dollar; Schweizer Preis noch offen) selbst aus den USA zu importieren ist schwierig, denn seine Ladetechnik ist aufs US-Stromnetz ausgerichtet. Ein Eros-Electric-Mitglied liess sich davon nicht abhalten.

     

    Aufs Minimum reduziert

    Erste Überraschung beim Einsteigen: Im Cockpit gibt es nur das Lenkrad und einen 15-Zoll-Touchscreen in der Mitte. Per Drücken und Wischen lässt sich alles steuern, einfach wie beim Tablet. Sogar die Geschwindigkeit wird nur im Monitor eingeblendet. Gewöhnungsbedürftig, aber es sieht schick aus. Hinter dem Steuer verläuft eine Holzzierleiste über die gesamte Breite des Cockpits, darüber befindet sich kaum wahrnehmbar die Lüftung. Etwas plump wirken die Ausströmdüsen im Fond, dafür gibt es dort zwei USB-Anschlüsse.

     

    Flotter als das grosse S

    Jetzt aber los! Der Model 3 fährt sich wie ein echter Tesla, aber auf europäischen Strassen deutlich entspannter, denn er ist 30 Zentimeter kürzer und drei Zentimeter schmaler als der Model S. Die Beschleunigung (0-100 km/h in ca. 5,5 s) ist nicht so vehement wie beim grossen Bruder. Dennoch wirkt der Fünfplätzer weniger träge und viel handlicher. Das Lenkrad ist etwas kleiner und vermittelt Gokart-Feeling, weil die schwere Batterie das Auto geradezu auf die Strasse presst. Mit acht Kameras hält der Autopilot souverän die Spur und pendelt nicht zwischen den Linien hin und her wie ältere Teslas.

     

    Erster Eindruck stimmt

    Eine Proberunde ist kein fundierter Test. Und sagt nichts über die realistische Reichweite, die theoretisch zwischen 354 und 500 Kilometer betragen soll. Doch auf den ersten Blick überzeugt der Model 3. Wenn Tesla-Chef Elon Musk jetzt noch die internen Probleme löst, könnte sich auch seine Wartezeit verkürzen: die auf schwarze Zahlen.

    Mit der gleichen Elf wie gegen Brasilien: Behrami beisst gegen Serbien auf die Zähne!

    Mit der gleichen Elf wie gegen Brasilien: Behrami beisst gegen Serbien auf die Zähne!


    Keine Überraschungen: Nati-Coach Vladimir Petkovic bringt gegen Serbien die gleichen elf Spieler wie beim 1:1 gegen Brasilien. Verfolgen Sie den WM-Kracher live ab 20 Uhr bei BLICK! Beim Abschlusstraining in der Baltik-Arena in Kaliningrad greift sich...

    Keine Überraschungen: Nati-Coach Vladimir Petkovic bringt gegen Serbien die gleichen elf Spieler wie beim 1:1 gegen Brasilien. Verfolgen Sie den WM-Kracher live ab 20 Uhr bei BLICK!

    Beim Abschlusstraining in der Baltik-Arena in Kaliningrad greift sich Valon Behrami immer wieder an die Leiste. Es schmerzt immer noch. Das sieht man.

    Aber wer seit der WM 2014 den Übernamen «Krieger» trägt, beisst – natürlich – auf die Zähne. Vize-Captain Behrami, der im ersten Spiel Neymar an die Kette legte, läuft heute Abend für die heisse Schlacht gegen Serbien ein. Ausser es passiert beim Einlaufen doch noch etwas.

     

    Sonst? Alles wie gehabt. Zuber, Torschütze beim 1:1 gegen die Brasilianer, spielt im linken Mittelfeld. Shaqiri rechts und nicht im Zentrum. Dort vertraut Petkovic wieder auf Dzemaili. Und vorne spielt als Stoss-Stürmer Seferovic.

     

    So spielt die Schweizer Nati gegen Serbien:

    Sommer; Lichtsteiner, Schär, Akanji, Rodriguez; Behrami, Xhaka; Shaqiri, Dzemaili, Zuber; Seferovic.

     

     

     

    Banken glauben nicht mehr, dass die Häuserpreise weiter steigen: Die fetten Jahre sind vorbei

    Banken glauben nicht mehr, dass die Häuserpreise weiter steigen: Die fetten Jahre sind vorbei


    Wer seine Immobilie in nächster Zeit verkaufen will, darf nicht mehr mit höheren Erlösen rechnen. Die Preise für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser stagnieren erstmals in diesem Jahrtausend. Ändern dürfte sich das in naher Zukunft nur...

    Wer seine Immobilie in nächster Zeit verkaufen will, darf nicht mehr mit höheren Erlösen rechnen. Die Preise für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser stagnieren erstmals in diesem Jahrtausend. Ändern dürfte sich das in naher Zukunft nur vereinzelt.

    Die Quote von Immobilienbesitzern in der Schweiz liegt bei knapp 40 Prozent. Viele davon dürften sich bereits das eine oder andere Mal gefragt haben, ob das Eigenheim gegen einen schönen Gewinn verkauft werden soll. Schliesslich steigen die Preise seit Jahren und die wirtschaftlichen Makro-Bedingungen für Neukäufer (unter anderem tiefe Hypothekarzinsen) sind hervorragend und sollten es noch eine Weile bleiben.

    Doch wer sich mit einem Verkauf befasst und auf fette Gewinne hofft, sollte derzeit besonders vorsichtig sein. Nimmt man die vergangenen zwanzig Jahre, haben sich die nominalen Preise für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser durchschnittlich zwar um mehr als 70 Prozent verteuert, doch seit kurzer Zeit ist eine Beruhigung an der Preisfront auszumachen. Das sagt Claudio Saputelli, Immobilien-Experte bei der UBS.

    «Im letzten Jahr gab es bei den Eigentumswohnungen eine Nullrunde. Während die Preise im ersten Halbjahr leicht anstiegen, sanken sie im zweiten Halbjahr. Das gab es noch nie seit Beginn des Immobilienbooms um die Jahrtausendwende.» Die Preise von Einfamilienhäusern haben sich mit einem kleinen Wachstum von 1 bis 2 Prozent nur leicht positiver entwickelt, sagt der Immobilienexperte der Grossbank.

    Für Verkäufer bedeutet das, dass sie derzeit nicht mehr auf derart hohe Erlöse hoffen dürfen wie noch vor einigen Jahren. «Die stärksten Boomjahre sind vorbei», sagt Saputelli. Er denkt auch nicht, dass sich das in nächster Zeit ändert: «Wir befinden uns am Ende eines Zyklus’. Die Preise dürften einigermassen stabil bleiben, weil die positive Wirtschaftsentwicklung die Immobilienpreise stützt und teilweise – beispielsweise im Luxussegment – bereits Korrekturen nach unten vorgenommen wurden.»

    Bis zu 15'000 Wohnungen weniger nachgefragt

    Dass die Immobilienpreise für Wohnungsbesitzer bald wieder stark ansteigen, ist auch deshalb zweifelhaft: Zum einen hat die Nachfrage abgenommen, weil das Bevölkerungswachstum zurückgegangen ist. Kamen 2013 noch 80'000 Personen mehr in die Schweiz als auswanderten – darunter viele gut ausgebildete Deutsche mit hohem Salär wie Saputelli sagt – betrug die Nettozuwanderung 2017 noch 55'000 Personen. Das sind bereits rund 10’000 bis 15'000 Wohnungen, die weniger nachgefragt werden.

    Gleichzeitig wurden fleissig Mietwohnungen gebaut, was deren Preise nach unten schraubte und es attraktiver macht, wieder zu mieten. «In den vergangenen zwölf Monaten wurden rund 33'700 Mietwohnungen geplant – ein neuer Höchstwert», heisst es in einer Studie, die die Credit Suisse am Dienstag publiziert hat. Das sind 2000 Wohneinheiten mehr als in der Vorjahresperiode. 

    Weiterer Punkt: Banken sind mittlerweile wieder zunehmend gezwungen, genauer hinzuschauen, wem sie für den Hauskauf einen Kredit geben. Das unterstreicht eine Analyse der Schweizerischen Nationalbank (SNB), die am Donnerstag publiziert wurde.

    Kommt dazu, dass man heute deutlich weniger fürs Geld bekommt als noch vor ein paar Jahren. Die Immobilienberater der Zürcher Iazi AG haben folgendes Rechenbeispiel angestellt: Wer sich im Jahr 2000 mit einem Jahreseinkommen von 120'000 Franken und 150'000 Franken Eigenkapital eine 109 Quadratmeter grosse Wohnung in Zürich leisten konnte, muss sich heute mit 58 Quadratmetern begnügen. Das schreckt potenzielle Käufer natürlich ab.

    Häuser sind in erster Linie Konsumgüter

    Insgesamt also keine überragenden Aussichten für diejenigen, die ihr Eigenheim verkaufen wollen. Oder etwa doch? «Die Frage nach dem perfekten Zeitpunkt ist kaum zu beantworten», sagt Claudio Saputelli. «Das ist nicht wie eine Aktie, die ich kaufe und verkaufe, um Gewinn zu erzielen. Bei Immobilienbesitz würde es auch um die jeweilige Lebenssituation gehen. «Wer das Haus mit Gewinn verkaufen will, muss sich fragen, ob er ein vergleichbares Objekt andernorts 30 Prozent günstiger kriegt oder nicht doch den gleichen Preis bezahlen muss.» Häuser seien in erster Linie Konsumgüter, die man nicht von heute auf morgen verkaufen sollte.

    Personen, die derzeit trotzdem Käufer suchen, beispielsweise, weil sie einen neuen Job angenommen haben oder ins Ausland ziehen, können laut Saputelli dennoch verhalten optimistisch sein, einen Gewinn mit ihrer Immobilie zu erzielen: «Die erzielten Preise sind vielleicht nicht mehr so gut wie vor drei bis vier Jahren. Aber immer noch gut genug.»

    Plötzlich viel Verständnis für Ilanzer: Runder Tisch gegen Valserwasser-Krach

    Plötzlich viel Verständnis für Ilanzer: Runder Tisch gegen Valserwasser-Krach


    ILANZ GR - In Ilanz GR stehen die Menschen morgens bereits um 5.45 Uhr im Bett. Grund: Mitten im Wohnquartier werden mit ohrenbetäubendem Krach Valserwasser-Flaschen in Eisenbahnwagen verladen. Gibts Bewegung beim...

    ILANZ GR - In Ilanz GR stehen die Menschen morgens bereits um 5.45 Uhr im Bett. Grund: Mitten im Wohnquartier werden mit ohrenbetäubendem Krach Valserwasser-Flaschen in Eisenbahnwagen verladen.

    Gibts Bewegung beim Valserwasser-Krach in Ilanz GR? Gemeindepräsidentin Carmelia Maissen zeigt nach dem BLICK-Bericht von gestern plötzlich viel Verständnis für die lärmgeplagten Anwohner.

    Diese werden morgens um 5.45 Uhr aus den Federn gerissen. Dann werden bei der Verladestation mitten im Wohnquartier mit grossem Krach Valser-Flaschen in die Eisenbahnwagen der Rhätischen Bahn (RhB) verladen (BLICK berichtete).

    Runder Tisch angekündigt

    «Ich kann nachvollziehen, dass Anwohner für die Nachtruhe kämpfen», sagt Maissen zu BLICK. Sie verspricht darum, einen runden Tisch zu organisieren. «Mein Ziel: eine für beide Seiten zumutbare Verbesserung der Situation.»

    Auch Coca-Cola reagiert. Die Eigentümerin von Valser betont, dass man den Ärger der Anwohner sehr ernst nehme. «Seit 2010 hat die RhB zahlreiche lärmsanierende Massnahmen getroffen und auch schon den Verladezeitpunkt um eine Stunde von 5 auf 6 Uhr verschoben», sagt Unternehmenssprecher Patrick Bossart zu BLICK. Ein noch späterer Zeitpunkt sei aber gemäss RhB zurzeit nicht möglich.

    Respektlose Chauffeure

    Nicht nur der Lärm gibt zu reden. Für Empörung sorgen auch die Valser-Chauffeure. Sie hupten am Donnerstag wegen der Anwesenheit von Passanten und Journalisten laut und zeigten Mittelfinger.

    Coca-Cola spricht von einer Respektlosigkeit, die nicht toleriert werden könne. «Die LKW-Fahrer sind keine Mitarbeitende der Valser Mineralquellen, sondern lokale Distributionspartner», sagt Bossart. «Trotzdem dulden wir das Verhalten in keiner Weise.» Man werde beim Transportunternehmen nun Massnahmen einfordern. Welche, lässt er offen.

    Filmfestival: Carlo Chatrian geht zur Berlinale

    Filmfestival: Carlo Chatrian geht zur Berlinale


    LOCARNO - TI - Carlo Chatrian wechselt als künstlerischer Leiter vom Locarno Festival zur Berlinale. Doch bevor der 46-Jährige den neuen Vollzeitjob im März 2019 antreten wird, will er sich voll und ganz auf die...

    LOCARNO - TI - Carlo Chatrian wechselt als künstlerischer Leiter vom Locarno Festival zur Berlinale. Doch bevor der 46-Jährige den neuen Vollzeitjob im März 2019 antreten wird, will er sich voll und ganz auf die 71. Festivalausgabe in Locarno (1. -11. August) konzentrieren.

    «Auch wenn ich mich sehr auf die faszinierende neue Aufgabe freue, im Moment ist mein Kopf voll und ganz in Locarno» sagte der Italiener am Freitag zu Keystone-SDA. Überhaupt müsse er wohl erst realisieren, dass er nächstes Jahr bereits für die «grosse Maschine» Berlinale arbeiten werde.

    Auch Marco Solari, Präsident des Locarno Festival, klang am Telefon mit Keystone-SDA glücklich. «Die Freude darüber, dass Carlo Chatrian diese Chance bekommt, ist enorm», sagte er. Und abgesehen davon, dass in Locarno nach 15 Jahren «eine kompetente und aussergewöhnliche Persönlichkeit» verloren gehe, sei er stolz, dass sein Festival als Sprungbrett zur grossen internationalen Karriere gedient habe.

    Die Berlinale wird in Zukunft von einer Doppelspitze geleitet. Nachfolger von Festivaldirektor Dieter Kosslick, der vom 7. bis 17. Februar 2019 das letzte Mal als Festivaldirektor auf dem roten Teppich stehen wird, wird neben Chatrian als künstlerischer Leiter die gebürtige Niederländerin Mariette Rissenbeek als geschäftsführende Leiterin.

    Die seit den 80er-Jahren in Deutschland lebende Rissenbeek ist Geschäftsführerin von German Films, der Auslandsvertretung des deutschen Films. Beide erhalten einen über fünf Jahre laufenden Vertrag, wie Kulturstaatsministerin Monika Grütters als Vorsitzende des Aufsichtsrates der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin (KBB) am Freitag in Berlin bekannt gab.

    Über die Nachfolge von Carlo Chatrian in Locarno ist zu diesem Zeitpunkt nichts bekannt. Für Festivalpräsident Marco Solari steht einzig fest, dass «wir nichts überstürzen». Es hätten sich bereits mehrere Interessenten aus dem In- und Ausland gemeldet, doch man wolle sich Zeit nehmen, um alle Optionen zu prüfen.

    Ebenfalls offen ist, was Chatrians Arbeit in Berlin für das Filmfestival im Tessin bedeutet. «Wenn er dort anfängt, werden auch wir vor einer neuen Herausforderung stehen», so Solari. Denn selbst wenn man privat befreundet sei und die Herzen für dasselbe schlagen: Filmfestivals stünden nun mal in Konkurrenz zueinander.

    Carlo Chatrian kann selbst noch nichts dazu sagen, in welche Richtung sich die Berlinale bewegt. «Viel zu früh», meinte er am Freitag nach der Medienkonferenz in Berlin. Er werde zwischen dem Ende des Locarno Festivals und seinem offiziellen Start in Berlin erst einmal in seine neue Heimat reisen, seine neuen Mitarbeiter kennen lernen und nicht zuletzt mit der Sprache vertraut werden müssen. «Ich werde auf jeden Fall Deutsch lernen. Schon allein, um lesen zu können, was die Medien in Zukunft über die Berlinale schreiben werden.»

    Angeheizte Stimmung bei Duell Schweiz-Serbien: «Die Serben provozieren unsere Jungs!»

    Angeheizte Stimmung bei Duell Schweiz-Serbien: «Die Serben provozieren unsere Jungs!»


    Am Freitagabend treffen Serbien und die Schweiz aufeinander. Seit Tagen sorgen Provokationen rund um den Match für Spannungen – vor allem zwischen den serbischen und albanischen Fans. Das WM-Duell Schweiz gegen Serbien von heute Abend wird eine...

    Am Freitagabend treffen Serbien und die Schweiz aufeinander. Seit Tagen sorgen Provokationen rund um den Match für Spannungen – vor allem zwischen den serbischen und albanischen Fans.

    Das WM-Duell Schweiz gegen Serbien von heute Abend wird eine brisante Partie. Bereits im Vorfeld erhitzten sich die Gemüter. Der ehemalige serbische Trainer Milan Zivadinovic bezeichnete die Schweizer Spieler im Interview als «Albaner».

    Aus Versehen? Wohl kaum. Auch Serbiens Mittelfeldspieler Luka Milivojevic hatte wenige Tage zuvor gefragt, «warum die Patrioten der Schweizer Nati nicht für den Kosovo spielen». Und stichelte damit gegen die Schweizer. 

    Bojan Stojkovic, Präsident des FC Serbia Zürich, hat die Diskussionen mitverfolgt. «Klar wird da ein bisschen provoziert, alle sind angespannt. Aber es geht nicht um die Herkunft der Spieler», sagt er zu BLICK.

    «Russland provoziert mit»

    Ganz anders sieht es Arsim Hyseni, ehemaliger Präsident des FC Kosova, dessen Mitglieder heute geschlossen für die Schweiz jubeln: «Die Serben provozieren unsere Jungs.»

    Zwischen Serben und Albanern ist es in der Vergangenheit schon häufiger zu Spannungen an Fussballspielen gekommen. Grund: Serbien sieht den Kosovo nicht als eigenständiges Land, sondern als serbische Provinz. Im Kosovo leben hauptsächlich Albaner, die deshalb mit den Serben zerstritten sind.

    In Russland wurden die Sicherheitsleute angewiesen, heute beim Spiel Schweiz gegen Serbien strikt keine Kosovo-Flaggen ins Stadion zu lassen. Für Hyseni ist das eine weitere Provokation. «Die Russen unterstützen Serbien – die Länder sind verbrüdert. Mit der Flaggenregelung wollen sie die Spieler nur nervös machen.» 

    Mehr Security bei Public Viewing

    FC-Serbia-Präsident Stojkovic sieht die Situation gelassener. So sei das nun mal im Sport. «Das Spiel ist für beide Mannschaften wichtig, da gehen die Emotionen hoch», sagt er.

    Für den Fall, dass die Emotionen überschwappen, haben einige grosse Schweizer Public Viewings vorgesorgt. Etwa in Zürich, am Turbinenplatz: Für das Spiel heute Abend seien mehr Sicherheitsleute im Einsatz als beim letzten Spiel gegen Brasilien, bestätigt OK-Mitglied Beat Steinmann gegenüber BLICK.

    Auch die Beach-Style-Arena in Solothurn hat ihr Sicherheitskonzept für Freitagabend angepasst. Die Serbien-Fans werden sich draussen versammeln und geschlossen die Arena betreten, um Pöbeleien zu verhindern. Dies berichtet die «Aargauer Zeitung».

    Hyseni und Stojkovic sind sich aber sicher: «Zwischen Albanern und Serben wird es heute keine Ausschreitungen geben.» Serbe Stojkovic sagt abschliessend: «Die Serbien-Fans können Politik und Fussball auseinanderhalten. Wir haben dazugelernt.» (hah)

     

    «Rumpf anspannen!»: So schlaucht Gisin einen Fan im Fitness-Raum

    «Rumpf anspannen!»: So schlaucht Gisin einen Fan im Fitness-Raum


    Ski-Fahrerin Michelle Gisin (24) wettete vor Olympia: «Hole ich eine Medaille, trainiere ich mit einem Fan.» Gesagt, getan! Die Engelbergerin hält im Sommer-Training Wort. Was machst du eigentlich im Sommer? Das ist jene Frage, auf die Skifahrer...

    Ski-Fahrerin Michelle Gisin (24) wettete vor Olympia: «Hole ich eine Medaille, trainiere ich mit einem Fan.» Gesagt, getan! Die Engelbergerin hält im Sommer-Training Wort.

    Was machst du eigentlich im Sommer? Das ist jene Frage, auf die Skifahrer allergisch reagieren. Kein Wunder, schliesslich schuften sie derzeit wie vielleicht sonst nie im Jahr.

    Sie trimmen sich für den Winter fit, legen in schmucklosen Krafträumen die körperlichen Grundlagen für den Erfolg. Schweiss, Schmerzen und totale Erschöpfung sind nicht die Ausnahme, sondern die Regel.

    «Ich werde diese Frage sicherlich nie stellen», sagt Dave Troxler (42). Gerade hat er eine knallharte Stunde Trockentraining mit Kombi-Olympiasiegerin Michelle Gisin (24) hinter sich. «Es ist schlicht beeindruckend zu sehen, wie Michelle trainiert», so Troxler.

    Schon das Aufwärmen sorgt für Schweissperlen

    Der ehemalige Skilehrer arbeitet bei einer Krankenversicherung. Er gewann den Wettbewerb für eine Trainingsstunde mit Gisin, die vor Olympia gegenüber BLICK ankündigt hatte: «Wenn ich in Pyeongchang eine Medaille hole, trainiere ich mit einem Fan!» 

    Genau das tut sie an diesem warmen Juni-Tag im alten Feuerwehrlokal neben der Sportmittelschule Engelberg OW. «Wir legen mit Seilhüpfen los», so Michelle. Bereits die Aufwärmübung sorgt für Schweisstropfen. Nicht bei Gisin, aber bei Troxler.

     

    «Dave schlägt sich hervorragend»

    Weiter geht es mit Balance-Übungen auf Bretter und Rollen. «Knie nach aussen, und jetzt in die Waage!», weist der Ski-Star an. Als es klappt, werfen sie sich sogar noch Bälle zu. «Das Geheimnis ist die Spannung im Rumpf», erklärt Gisin, «solche Übungen sind für Ungeübte alles andere als einfach. Aber Dave schlägt sich hervorragend!»

    Später laufen die Beiden mit Gummibändern an Knien und Knöcheln in der Hocke herum. Wie in Zeitlupe. «Das sieht sicher super aus», sagt Michelle lachend.

    Danach gibt es Kniebeugen («Die müssen einfach sein»), Medizinbälle werden gegen eine Wand geschleudert und wieder gefangen. Brutal. Zum Dessert stemmen sie Gewichte, Michelle schafft 110 Kilo, bei Dave sind 60 genug.

    Der Muskelkater wird kommen

    «Und, spürst du was?», fragt Gisin nach der Trainingsstunde. Dave braucht einen Moment, um zu Atem zu kommen. Er weiss: Morgen wird er einen mörderischen Muskelkater haben. «Aber es hat riesigen Spass gemacht. Ich bin ein grosser Ski-Fan. Jetzt sogar noch mehr. Ich fand Michelle immer extrem sympathisch – das hat sich nun bestätigt», so Troxler.

    Kurz darauf gibt es signierte Autogrammkarten und Poster, dann macht sich Michelle auf den Weg. «Den Rest des Trianings mache ich zuhause», sagt sie. Dave ist froh, dass er nun nach Hause kann.

    Ferienparadies in der Adria: Besuchen Sie die Trauminseln Kroatiens

    Ferienparadies in der Adria: Besuchen Sie die Trauminseln Kroatiens


    Mit 6000 Kilometern Küste gibt es in Kroatien für jeden ein Stück Ferienparadies. Doch neben traumhaften Stränden hat das Land auf seinen 1244 Inseln noch viel mehr zu bieten – sei es Kunsthandwerk oder die Filmlocations der Serie «Game of...

    Mit 6000 Kilometern Küste gibt es in Kroatien für jeden ein Stück Ferienparadies. Doch neben traumhaften Stränden hat das Land auf seinen 1244 Inseln noch viel mehr zu bieten – sei es Kunsthandwerk oder die Filmlocations der Serie «Game of Thrones».

    Mit der Gratis-App «BlickVR» für iPhone und Android erleben Sie Videos, als wären Sie live dabei. Spezielle Videoaufnahmen mit mehreren Kameras machen das möglich. Auf dem Smartphone  sehen Sie das Video dann in spektakulärer 360-Grad-Perspektive. Mit einem Fingerwisch können sie ganz einfach rundherum umschauen.

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    Video-Review «Dude»: Ist das der dümmste Film auf Netflix?

    Video-Review «Dude»: Ist das der dümmste Film auf Netflix?


    Wir haben uns den schlechtesten Netflix-Film angeschaut, damit ihre euch das nicht mehr antun müsst. Das Netflix-Original «Dude» hat schon kurz nach seiner Veröffentlichung den Beinamen «Der schlechteste Film auf Netflix» erhalten. Viele Zuschauer...

    Wir haben uns den schlechtesten Netflix-Film angeschaut, damit ihre euch das nicht mehr antun müsst.

    Das Netflix-Original «Dude» hat schon kurz nach seiner Veröffentlichung den Beinamen «Der schlechteste Film auf Netflix» erhalten. Viele Zuschauer drückten ihre Enttäuschung auf Twitter aus.

    Ich wollte wissen, ob der Film wirklich so schlecht ist und habe mir 90 Minuten Zeit genommen, um ihn zu schauen. Es waren 90 Minuten zu viel, denn diesen Film hätte ich mir definitiv sparen können.

    1. Schon der Trailer ist verwirrend

    Der Trailer besteht aus einer Reihe bunt zusammengewürfelter Szenen des Films, die wenig Sinn ergeben. Nun gut, ich habe mir dann gedacht, dass dies vielleicht Absicht sei und der Film dann Licht ins Dunkel bringt. Aber nö, der Film verwirrt nur noch mehr.

    Video Credit: Youtube/STREAM WARS

    2. Alle Schauspieler sehen viel zu alt aus

    Das erste, das einem auffällt, ist das Alter der Schüler. Jeden Versuch der Macher, die Schauspieler jünger ausehen zu lassen scheitert kläglich. In der Abschlussklasse einer amerikanischen Highschool sind die Schüler um die 16, 17 Jahre alt. Im Film allerdings sehen sie aus, als hätten sie sich ausversehen auf das Schulgelände verirrt, als sie doch eigentlich auf der Suche nach einer Bar waren. Es bringt auch nichts, dass man ihnen riesige Rucksäcke und ein paar Bücher zum Herumtragen gibt. Wir sehen den VOLLBART immer noch!

    3. Klischee, Klischee, Klischee

    In den Anfängen der Produktion hat sich Netflix wahrscheinlich überlegt, was genau den Durchschnittsteenager von heute interessiert. Genau: Drogen, Sex und schöne Schauspieler. Man schmeisse diese Komponenten in einen Topf und setzte sie dann wahllos zusammen. Genau nach diesem Konzept hat Netflix diesen Film produziert. Ob sie auch wirklich einen echten Teenager gefragt haben, ist fragwürdig, denn das ganze ist masslos übertrieben.

    4. Hauptthema: Drogen

    Schon im Trailer merkt man, dass Drogen in diesem Film eine zentrale Rolle spielen. In einer der ersten Szenen sieht man, wie sich die vier Protagonistinnen in einem Auto vor der Schule die Birne wegdröhnen. Das ganze Auto ist vom Rauch so vernebelt, dass man als Aussenstehender nur noch denkt «Wie bitteschön atmen die da drin?!» Am Schluss des Films denkt man schon, Drogen gehören zum ganz normalen Alltag dazu.

    5. Verstörende Szenen sind einfach OK

    Egal ob geschiedene Eltern, unerwiderte Liebe oder einen Streit zwischen Freunden. Netflix versucht alle Probleme eines Teenagers unter einen Hut zu bringen. Ausserdem gibt es eine Vergewaltigungs-Szene, die sie allerdings einfach vergessen zu behandeln! Es passiert und am nächsten Tag ist es vergessen. Als Zuschauer ist man aber komplett vor den Kopf gestossen. Was bitte ist da gerade passiert und warum spricht niemand darüber?!

    Auch hat eines der Mädchen eine Beziehung zu ihrem Lehrer, was wohl als lustige Auflockerung gedacht war. Eine Sache, die weder lustig ist, noch verharmlost werden sollte! Ah Moment ich vergass: ein Joint und alles ist wieder im grünen Bereich.

     

    Fazit: 

    An dieser Stelle muss ich eigentlich nichts mehr hinzufügen. Diesen Film kann man sich definitiv sparen.

    Mutter des Rappers teilt nach seiner Ermordung ein Ultraschallbild: XXXTentacion (†20) hinterlässt ein Kind

    Mutter des Rappers teilt nach seiner Ermordung ein Ultraschallbild: XXXTentacion (†20) hinterlässt ein Kind


    Nachdem XXXTentacion am Dienstag ermordet wurde, wird nun enthüllt, dass der Rapper bald Vater geworden wäre. «Er hat uns ein letztes Geschenk hinterlassen», schreibt Cleopatra Bernard, die Mutter von XXXTentacion (†20) unter ihr neustes Bild...

    Nachdem XXXTentacion am Dienstag ermordet wurde, wird nun enthüllt, dass der Rapper bald Vater geworden wäre.

    «Er hat uns ein letztes Geschenk hinterlassen», schreibt Cleopatra Bernard, die Mutter von XXXTentacion (†20) unter ihr neustes Bild auf Instagram. Darauf zu sehen ist eine Ultraschall-Aufnahme.

    Auch wenn Bernard nicht weiter ausführte, was sie damit meint, sind sich die Fans sicher: XXXTentacion wäre bald Vater geworden. Am Dienstag wurde der Rapper bei einem mutmasslichen Raubüberfall angeschossen, er starb noch vor Ort.

    Das Kind ist nicht von seiner Ex-Freundin

    Wer genau die Mutter des Kindes ist, ist unklar. Wie «TMZ» berichtet, sei es aber nicht seine Langzeit-Freundin Geneva Ayla, die ihn vor seinem Tod des Missbrauchs bezichtigte. Unter anderem hätte XXXTentacion sich wegen schwerer Körperverletzung einer Schwangeren vor Gericht verantworten müssen. Der Rapper plädierte auf nicht schuldig und dementierte, dass er der Vater des Kindes sei.

    XXXTentacion soll laut dem Klatschblatt eine neue Freundin gehabt haben, die er vor der Öffentlichkeit schützen wollte. Die Unbekannte soll bereits im vierten Monat sein.

    Eine zweite Meldung sorgte gestern ebenfalls für etwas Hoffnung bei den Fans. Wie die Polizei von Broward County, Florida, gestern bestätigte, wurde ein erster Verdächtiger verhaftet. Dedrick Devonshay Williams (22) soll einer der zwei maskierten Angreifer sein, die Augenzeugen nach dem Mord an XXXTentacion beschrieben. Der Tätowierer ist mehrfach vorbestraft, unter anderem wegen Autodiebstahl und einer Gewalttat mit einer Feuerwaffe. (klm)

    Die grosse Super-League-Übersicht: Basel feiert Kantersieg im Test

    Die grosse Super-League-Übersicht: Basel feiert Kantersieg im Test


    Die Saison ist erst seit wenigen Wochen zu Ende. Trotzdem starten die Super-League-Klubs bereits wieder die Vorbereitung für die neue Spielzeit. Hier gibts alle Infos dazu! Young BoysZuzüge: Gerardo Seoane (Trainer/Luzern), Matteo Vanetta (Assistent),...

    Die Saison ist erst seit wenigen Wochen zu Ende. Trotzdem starten die Super-League-Klubs bereits wieder die Vorbereitung für die neue Spielzeit. Hier gibts alle Infos dazu!

    Young Boys

    Zuzüge: Gerardo Seoane (Trainer/Luzern), Matteo Vanetta (Assistent), Ulisses Garcia (Bremen), Jan Kronig (U21), Sandro Lauper (Thun).

    Abgänge: Adi Hütter (Trainer/Frankfurt), Christian Peintinger (Assistent/Frankfurt), Marco Bürki (Zulte Waregem), Alexandre Letellier (Angers).

    Trainingsstart: 20. Juni.

    Trainingslager: 27. Juni bis 5. Juli, Zillertal (Ö).

    Testspiele: Gegen Breitenrain (1:1) und Xamax (1:0-Sieg), Altach (27. Juni, Nenzing, Österreich), Ludogorez (30. Juni, Fügen, Österreich). Feyenoord Rotterdam (11. Juli, Biel), Wolverhampton (14. Juli, Neufeld, Bern).

    Die Frage: Wer geht noch? Verlieren die Berner noch einen Leistungsträger oder bleiben alle Stars?

     

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    Basel

    Zuzüge: Thomas Häberli (Assistent/ U21), Konstantinos Dimitriou (PAOK Saloniki), Yves Kaiser (U21), Jonas Omlin (Luzern).

    Abgänge: Marco Walker (Assistent/Aarau), Davide Callà (Winterthur), Léo Lacroix (St-Etienne), Mirko Salvi (GC), Germano Vailati (Rücktritt).

    Trainingsstart: 14. Juni.

    Trainingslager: 27. Juni bis 7. Juli, Rottach-Egern (De).

    Testspiele: Gegen Rapperswil-Jona (6:1-Sieg), 1860 München (30. Juni, Geretsried, Deutschland), Innsbruck und FV Illertissen (beide 6. Juli, Geretsried, Deutschland), Wolverhampton (10. Juli, Biel), Aarau und Feyenoord Rotterdam (beide 13. Juli, Basel/Biel).

    Die Frage: Kann der FCB Nationalspieler Michael Lang, der ein Angebot von Besiktas hat, halten? Was geschieht mit Mohamed Elyounoussi, an dem mehrere Klubs aus der Premier League interessiert sind?

     

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    Luzern

    Zuzüge: René Weiler (Trainer).

    Abgänge: Gerardo Seoane (Trainer/YB), Simon Enzler (Kriens), Hekuran Kryeziu (Zürich), Jonas Omlin (Basel), Nicolas Schindelholz (Aarau), Dereck Kutesa (?), João Oliveira (Lausanne).

    Trainingsstart: 13. Juni.

    Trainingslager: nicht geplant.

    Testspiele: Gegen Winterthur (23. Juni, Buttisholz), Vaduz (30. Juni, Dagmersellen), Lugano (4. Juli, Buochs), Rapperswil-Jona (17. Juli, Malters).

    Die Frage: Wer steht im Tor? David Zibung? Oder holt der FCL eine neue Nummer 1?

     

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    Zürich

    Zuzüge: Hakim Guenouche (Nancy U19), Hekuran Kryeziu (Luzern), Novem Baumann (Rapperswil), Becir Omeragic (Servette U18), Samir Khelifi (Braunschweig).

    Abgänge: Armin Alesevic (?), Cédric Brunner (Arminia Bielefeld), Kilian Pagliuca (?), Albin Sadrijaj (?), Rasmus Thelander (Vitesse Arnheim), Tobias Schättin (Winterthur).

    Trainingsstart: 19. Juni.

    Trainingslager: 3. Juli bis 10. Juli in Oberstaufen (De).

    Testspiele: Gegen Rapperswil-Jona (23. Juni, Glarus), Wil (27. Juni, Heerenschürli), St. Gallen (30. Juni, Rüti), Vaduz (6. Juli), Bochum (9. Juli, Durach, Deutschland), Atromitos Athen (14. Juli).

    Die Frage: Nach den Abgängen von Thelander und Brunner muss mindestens ein neuer Innenverteidiger her.

     

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    St. Gallen

    Zuzüge: Peter Zeidler (Trainer/Sochaux), Jordi Quintillà (Puerto Rico FC), Alessandro Kräuchi (U21), Nias Hefti (Wil).

    Abgänge: Yrondu Musavu-King (Udinese), Jasper van der Werff (Salzburg), Runar Sigurjonsson (GC), Karim Haggui (?), Stefan Lapcevic (?), Nzuzi Toko (?), Danijel Aleksic (Yeni Malatyaspor).

    Trainingsstart: 18. Juni.

    Trainingslager: 25. Juni bis 30. Juni in Bad Ragaz SG.

    Testspiele: Gegen Bazenheid (23. Juni, Bazenheid), Bad Ragaz (29. Juni, Bad Ragaz), Zürich (30. Juni, Rüti), SC Brühl (6. Juli, Sportplatz Kreuzbleiche), Brighton & Hove Albion (14. Juli, St. Gallen).

    Die Frage: In jeder Linie wird mindestens eine Verstärkung gesucht.

     

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    Sion

    Zuzüge: Ayoub Abdellaoui (USM Algier), Baltazar (Vila Nova), Yassin Fortune (Arsenal U23), Anthony Maisonnial (St-Etienne B), Philippe (Vila Nova), Moussa Kalilou Djitté (Niary Tally).

    Abgänge: Nicky Medja (Fiorentina), Ivan Lurati (Chiasso), Eray Cümart (?), Federico Dimarco (?), Yanick Hofer (?), Salih Uçan (?), Elsad Zverotic (Aarau).

    Trainingsstart: 13. Juni.

    Trainingslager: 20. Juni bis 30. Juni, Crans-Montana VS.

    Testspiele: Gegen Chiasso (27. Juni, Lens, Frankreich), Yverdon (30. Juni, Rarogne), Lausanne (7. Juli, Crissier), Lyon (13. Juli, Savièse).

    Die Frage: Wer wird die Nummer 1? Fickentscher? Oder Neuzugang Anthony Maisonnial?

     

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    Thun

    Zuzüge: Kenan Fatkic (Chiasso), Dennis Salanovic (Rapperswil-Jona), Basil Stillhart (Wil), Nino Ziswiler (U21).

    Abgänge: Sandro Lauper (YB), Felix Hornung (Breitenrain), Elia Alessandrini (?), Nicolas Bürgy (?), Robin Huser (?).

    Trainingsstart: 11. Juni.

    Trainingslager: 20. Juni bis 29. Juni, Schönried BE.

    Testspiele: Gegen Schaffhausen (2:1-Sieg), Xamax (23. Juni, Saanen), Rapperswil-Jona (29. Juni, Thun), Aarau (7. Juli, Oberdiessbach), Wil (7. Juli, Heimberg), Chiasso (11. Juli, Thun).

    Die Frage: Wer wird die Nummer 1 im Tor der Berner Oberländer? Routinier Guillaume Faivre (31), der in der zweiten Hälfte der Rückrunde bärenstark spielte, oder das von Basel ausgeliehene Talent Djordje Nikolic (21)?

     

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    Lugano

    Zuzug: Edoardo Masciangelo (Piacenza), Assan Ceesay (Chiasso), Juan Maraver (Assistent), Fazliu (GC).

    Abgänge: Mattia Croci-Torti (Assistent/Mendrisio), Davide Mariani (Levski Sofia), Steve Rouiller (Servette), Cristian Ledesma (?), Stefano Guidotti (Chiasso).

    Trainingsstart: 21. Juni.

    Trainingslager: nicht geplant.

    Testspiele: Gegen Chiasso (30. Juni, Agno), Luzern (4. Juli), Inter Mailand (14. Juli, Lugano).

    Die Frage: Wie besetzt Lugano die Schlüsselpositionen im Tor und im Mittelfeld? Die Keeper Kiassumbua und Da Costa sind nur Durchschnitt, in der Zentrale gibts nach den Abgängen von Ledesma und Mariani eine grosse Lücke.

     

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    GC

    Zuzüge: Raphael Holzhauser (Austria Wien), Mirko Salvi (Basel), Runar Sigurjonsson (St. Gallen), Nikola Sukacev (Nachwuchs), Allan Arigoni (Nachwuchs), Stephan Helm (Assistent).

    Abgänge: Emil Bergström (Kasan), Michal Fasko (Braunschweig), Kenan Kodro (Mainz), Alban Pnishi (?), Vaso Vasic (?), Milan Vilotic (?), Patrick Schnarwiler (Assistent/U21), Fazliu (Lugano).

    Trainingsstart: 18. Juni.

    Trainingslager: 11. bis 13. Juli, St. Anton (Ö).

    Testspiele: Gegen Aarau (23. Juni, GC-Campus), FC Urdorf (26. Juni, Urdorf), Wil (30. Juni), Altach (14. Juli, Montlingen).

    Die Frage: Kann Trainer Thorsten Fink schnell genug eine Mannschaft zusammenstellen, die nicht wieder in den Abstiegskampf gerät? Mit Regisseur Holzhauser ist schon mal ein guter Transfer gelungen.

     

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    Xamax

    Zuzüge: Hamed Koné (Feronikeli), William Le Pogam (Servette), Matthias Minder (Winterthur), Tunahan Cicek (Schaffhausen).

    Abgänge: Linus Obexer (Aarau), Marco Delley (Stade Nyonnais), Elvis Bratanovic (?), Loïc Jacot (?), Astor Kilezi (?), Steve Lawson (?), Bruno Mota (?).

    Trainingsstart: 12. Juni.

    Trainingslager: nicht geplant.

    Testspiele: Gegen YB (0:1-Pleite) und Breitenrain (2:0-Sieg), Thun (23. Juni, Gstaad), Lausanne (29. Juni, Lausanne), Gegner offen (7. Juli), Gegner offen (14. Juli).

    Die Frage: Wird Trainer Michel Decastel (Bild) auch in der Super League auf Offensive setzen? Die beiden einzigen Neuzugänge sind bisher Schaffhausens Cicek und der Ivorer Koné: Reicht das, um zu bestehen?

     

    Transfer-Gerüchte um Niederreiter: Schickt Minnesota Nino in die Wüste?

    Transfer-Gerüchte um Niederreiter: Schickt Minnesota Nino in die Wüste?


    NHL-Star Nino Niederreiter soll auf dem Transfermarkt angeboten werden. Unter anderem wurden mit dem Team aus Arizona Gespräche geführt. Nach dem frühen Saison-Aus wird bei Nino Niederreiters Minnesota Wild umgebaut. Sportchef Chuck Fletcher wurde...

    NHL-Star Nino Niederreiter soll auf dem Transfermarkt angeboten werden. Unter anderem wurden mit dem Team aus Arizona Gespräche geführt.

    Nach dem frühen Saison-Aus wird bei Nino Niederreiters Minnesota Wild umgebaut. Sportchef Chuck Fletcher wurde gefeuert, an seiner Stelle zieht nun Paul Fenton die Fäden.

    Und der neue Boss, im Bemühen, ein paar gut dotierte Verträge loszuwerden, scheint über grössere Umstellungen nachzudenken. Laut «The Athletic» soll er den Schweizer Nino Niederreiter auf dem Transfermarkt anbieten – wie auch die Sturm-Kollegen Jason Zucker und Charlie Coyle.

    Konkret geht es um einen Wechsel in die Wüste: Minnesota verhandelte zuletzt offenbar mit den Arizona Coyotes um einen Transfer von Niederreiter und Zucker in den Bundesstaat Phoenix. Im Gegenzug wären Max Domi und ein weiterer Spieler zu den Wild gestossen. 

    Der Deal ist in dieser Form aus offensichtlichen Gründen vom Tisch: Domi wurde von Arizona mittlerweile an die Montreal Canadiens weitergegeben. Doch vielleicht finden die General Manager doch noch eine Variante, wie es «El Nino» in die Wüste verschlagen kann. Oder anderswo hin. Angeblich soll der Name Niederreiter auch in Verhandlungen mit anderen Teams gefallen sein. Es bleibt spannend. (eg)

    Unfall-Drama und Hamilton-Bestzeit in Le Castellet: Ericsson: «Ich habe das Feuer nicht gesehen!»

    Unfall-Drama und Hamilton-Bestzeit in Le Castellet: Ericsson: «Ich habe das Feuer nicht gesehen!»


    Der Feuer-Crash vom Sauber-Piloten Marcus Ericsson (28) in der letzten Minute des ersten Trainings in Le Castellet hat das Schweizer Team geschockt. Das Wrack wurde sofort nach Hinwil gebracht, ein neues Auto für Samstag aufgebaut. Warum kletterte der...

    Der Feuer-Crash vom Sauber-Piloten Marcus Ericsson (28) in der letzten Minute des ersten Trainings in Le Castellet hat das Schweizer Team geschockt. Das Wrack wurde sofort nach Hinwil gebracht, ein neues Auto für Samstag aufgebaut. Warum kletterte der Schwede erst nach 25 Sekunden aus dem Wagen?

    «Steig endlich aus», brüllte Ericssons Renningenieur am Boxenfunk, «das Auto brennt!»  Und plötzlich war Ericsson schnell. Wie am Morgen in der Boxengasse mit 81,7 km/h – 200 Euro Busse.

    Rechter Rückspiegel abgerissen…

    Der Wahnsinn. Ericsson hatte gar nicht bemerkt, dass sein Auto in Flammen stand! Der Blondschopf schildert BLICK die dramatischen Szenen: «Der rechte Rückspiegel war beim Unfall abgerissen – und im linken habe ich nichts gesehen. Das Feuer war ja rechts. Also nahm ich mir wie sonst Zeit, um alle Systeme im Auto abzuschalten. Als ich den Funk ausschalten wollte, hörte ich gerade noch wie mein Renningenieur aufgeregt vom brennenden Auto sprach!»

    Sauber C37: Alles zerstört…

    Ericsson war in der heiklen Le Beausset-Rechtskurve abgeflogen, schlug breitseits in den Reifenstapel und fing sofort Feuer, weil ein Ölkühler beim Aufprall zerquetscht wurde! Das Feuer zerstörte die Motorabdeckung und den ganzen Kabelbaum. Das bedeutete: Schneller Feierabend, kein Einsatz im zweiten Training möglich!

    Wrack bald in Hinwil…

    Teammanager Beat Zehnder: «Wir tauschen das Chassis aus. Das geht schneller, weil da die Kabel schon verlegt sind. Das Unfallchassis geht zurück nach Hinwil, ist aber noch einsetzbar. Defekt sind auch noch Querlenker, Unterboden, Seitenkästen, Getriebe, Heckflügel und Frontflügel – mehr geht nicht!»

    Start mit über zehn Drehern

    Die ersten 90 Minuten glichen einem Fahrlehrgang auf dem 5,842 km langen Kurs im Süden von Frankreich. Viele Dreher und viele Beschwerden von Fahrern, die sich über die seltsame Fahrweise ihres Vordermannes aufregten. Hülkenberg (Renault). «Die Strecke ist schwieriger als sie aussieht! Überall ist der Asphalt geflickt und beeinträchtigt den Grip. Zudem stören der Wind und die aggressiven Randsteine!»

    Leclerc: 360-Grad-Dreher

    Vor der Schikane, die die 1,8 km lange Mistral-Gerade entschärft, verliert auch Sauber-Zauberlehrling Leclerc das Heck im C37. Mit einem 360-Grad-Dreher gehts in den Notausgang. Kurz darauf der Ericsson-Knall. Erfreulicher die Positionen vor der Mittagspause: 13. Leclerc, 14. Ericsson. Nach der Pause war ja nur noch Leclerc im Einsatz – 14.

    Gift für Fans: Auslaufzonen

    Der einzige «Vorteil» des neuen viel zu farbigen Strecken-Layouts: In fast jeder Kurve warten bis zu 60 Meter lange Auslaufzonen – bis es dann doch noch krachen könnte. Für die Fans ist dies vor Ort sicher kein Genuss. So kommt Langweile auf.

     

    1000 und mehr Euros pro Nacht

    Und der grösste Ärger: Das Verkehrschaos. Alle stöhnen. Fans, Medien und Teams brauchten für 25 Kilometer Anfahrt über zwei Stunden. Und es soll noch schlimmer werden. Die näheren Hotels verlangen alle mindestens 1000 Euro pro Nacht!  

    Pirelli: Wieder dünnerer Gummi

    Wie bereits in Barcelona (und in zwei Wochen in Silverstone) setzt Pirelli wieder einen speziellen Gummi mit einer 4 Millimeter dünneren Lauffläche ein. Bestimmt wird es erneut Ärger geben, wie in Spanien. Damals klagte Ferrari, dass dies Mercedes beim Doppelsieg einen Vorteil gebracht hätte. Bis Vettel (4.) das Theater beendete: «An unserer Niederlage waren nicht die Reifen schuld!»

    Renault sucht Siege…

    Thema Nummer 1 bleibt jetzt natürlich der Motorenwechsel von Red Bull 2019 zu Honda. Der nach 12 Jahren «betrogene» PS-Lieferant Renault giftelt bis jetzt nur im Hintergrund, bezeichnet den Absprung nicht als Katastrophe. Aber die Bilanz sagt alles: Die Bullen gewannen in diesen Ehe-Jahren 57 Rennen!

    Wie lange dauert es wohl, bis Renault mit dem eigenen Auto oder McLaren einen Grand Prix gewinnen wird? Der erste Renault-Auftritt am Freitag im eigenen Land war keine Offenbarung: 11. Sainz, 16. Alonso, 18. Hülkenberg, 19. Vandoorne. Am Nachmittag gabs für Renault (ohne die Bullen) die Plätze 8, 11, 12, 13.

    Hamilton-Show

    Im ersten Training lag Weltmeister Lewis Hamilton nur 0,140 vor Mercedes-Teamkollege Bottas. In den zweiten 90 Minuten dann die grosse Show von Hamilton – er nahm dem Red Bull-Duo Ricciardo und Verstappen über 0,7 Sekunden ab. Dann kam erst das Ferrari-Duo: Räikkönen vor Vettel. Wieder gigantisch schnell: Romain Grosjean im Haas-Ferrari (6.). Der Genfer ist nach sieben Rennen (wie Sirotkin) immer noch punktelos!

    Pérez verlor Hinterrad…

    Auch am Nachmittag gab es nach 43 Minuten Alarm. In der Rechtskurve vor der Mistral-Geraden verliert der Mexikaner Sergio Pérez plötzlich das linke Hinterrad! Sein Force India-Mercedes war bereits zwei Runden unterwegs. Sofort wurde das zweite pinkfarbene Auto mit Ocon an die Boxen geholt.

     

    Rennen Sonntag 16.10 Uhr

    Die rote Flagge störte viele Fahrer bei ihren Longruns vor dem Rennen (Sonntag, 16.10 Uhr). Bereits am Samstag steigt natürlich die Qualifikation für das Frankreich-Comeback nach zehn Jahren – TV live ab 16 Uhr.

     

    Fux über Sex: «Wann wollen Frauen Sex?»

    Fux über Sex: «Wann wollen Frauen Sex?»


    Wie merkt man, dass Frauen Sex mit einem haben wollen? NinoLieber NinoDer Weg zu einer sexuellen Begegnung hat unglaublich viele Gesichter. Manchmal ist er einfach, naheliegend und in sich schon erfüllend. Manchmal ist er kompliziert, mühsam und endet...

    Wie merkt man, dass Frauen Sex mit einem haben wollen? Nino

    Lieber Nino

    Der Weg zu einer sexuellen Begegnung hat unglaublich viele Gesichter. Manchmal ist er einfach, naheliegend und in sich schon erfüllend. Manchmal ist er kompliziert, mühsam und endet in einer Sackgasse. Wer Sex haben will, muss das aushalten und sich in diesem Prozess kompetent bewegen können.

    In der Praxis heisst das, dass du stets deine Antennen auf Empfang haben musst. Und zwar in Bezug auf dein Gegenüber, sehr stark aber auch auf dich selbst. Denn nur wenn du mit dir und einer potenziellen Sexpartnerin in Kontakt bist, kannst du den Tanz in Richtung Vereinigung lustvoll tanzen.

    Genau wie bei einem klassischen Tanz gibt es auch beim Tanz hin zum Sex Schritte nach vorne, zurück und zur Seite. Begleitet wird das Ganze von einer Musik, die oft mehr Improvisation ist als Ohrwurm, wobei natürlich auch das bei einem eingespielten Paar möglich ist.

    Nimm die Herausforderung an, dass es auf dem Weg zum Sex nicht einfach eine grüne Ampel gibt, die dir klar und ohne Missverständnisse signalisiert: «Jetzt ist alles unwiderruflich geregelt. Du kannst Vollgas geben und dabei die Hände vom Steuer nehmen und die Augen schliessen.» Denn eine sexuelle Begegnung besteht aus Dutzenden, vielleicht sogar Hunderten Gesten, und als Liebespaar muss man bis zur allerletzten gemeinsam unterwegs sein. Und sogar wenn der eine dem andern sagt «Ich will dich. Nimm mich», heisst das noch nicht, dass man einfach abschalten und sein Ding durchziehen kann.

    Körper und Sprache sind extrem wichtige Informationsquellen, wenn du dich einer Frau annäherst und sie sich dir. Lass dich auf dieses Spiel ein, aber behandle die Signale nicht wie Elemente auf einer Checkliste, an die du dich simpel hältst. Weil so drohst du den echten Kontakt zu verlieren.

    Haben Sie Fragen zu den Themen Sex, Liebe und Beziehung?

    Caroline Fux weiss Rat und gibt Tipps zu Unsicherheiten und Sorgen im Bereich von Lust und Liebe. Schreiben Sie Ihr Problem per E-Mail an [email protected] oder per Post: Caroline Fux, Ringier AG, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich.

    Nach heftigen Vorwürfen vom Tesla-Chef: Elon-Musk-Saboteur wehrt sich

    Nach heftigen Vorwürfen vom Tesla-Chef: Elon-Musk-Saboteur wehrt sich


    PALO ALTO (USA) - Tesla-Chef Elon Musk beschuldigte einen Mitarbeiter, den Elektroautokonzern zu sabotieren. Die Vorwürfe lässt der angebliche Saboteur nicht auf sich sitzen. Die Sabotage-Affäre bei Tesla geht weiter: Nachdem Elon...

    PALO ALTO (USA) - Tesla-Chef Elon Musk beschuldigte einen Mitarbeiter, den Elektroautokonzern zu sabotieren. Die Vorwürfe lässt der angebliche Saboteur nicht auf sich sitzen.

    Die Sabotage-Affäre bei Tesla geht weiter: Nachdem Elon Musk (46) einen Ex-Mitarbeiter wegen Datenklaus, Geheimnisverrats und mutwilliger Geschäftsschädigung verklagt hat (BLICK berichtete), feuert dieser zurück – und bezeichnet sich jetzt selbst als Whistleblower. Darüber berichtet «CNN». Der ehemalige Tesla-Angestellte habe nach eigenen Angaben «so beunruhigende Entdeckungen» beim Autobauer gemacht, dass er einfach nicht anders konnte, als die Informationen an die Öffentlichkeit zu bringen.

    Der sogenannte «Whistleblower» gab an, letzte Woche von Tesla gefeuert worden zu sein. Grund dafür sei ein angeblicher Hack-Versuch in die Produktionssysteme von Tesla. Zudem soll er versucht haben, Investoren und die Öffentlichkeit zu warnen. Wovor, ist jedoch unklar, doch habe er unter anderem entdeckt, dass 1100 beschädigte Batteriemodule beim neuen Model 3 verbaut wurden. 

    Klage eingereicht gegen Ex-Mitarbeiter

    Der Autobauer hat am Mittwoch Klage gegen den Mitarbeiter eingereicht, der zuvor einige Monate in einer Niederlassung des US-Konzerns in Nevada gearbeitet hatte. Laut Anklageschrift soll der Beschuldigte mehrere Gigabyte an internen Daten weitergegeben und gegenüber den Medien falsche Angaben gemacht haben. Während seiner Zeit bei Tesla fiel der Beschuldigte angeblich mit seinem aggressiven Verhalten gegenüber anderen Mitarbeitern auf.

    Der CEO des Autobauers wittert hinter dem Vorfall eine Verschwörung: Der Angestellte sei «mutwillig und arglistig» vorgegangen und wollte dem Unternehmen gezielt Schaden zufügen. Auch andere Unternehmen hätten es auf Tesla abgesehen: «Es gibt eine lange Liste von Organisationen, die Tesla den Tod wünschen», klagt Musk.

    Fahrzeugindustrie: Trump droht mit Zöllen auf Autos

    Fahrzeugindustrie: Trump droht mit Zöllen auf Autos


    Washington – US-Präsident Donald Trump hat europäischen Autoherstellern erneut mit einem Sonderzoll gedroht. Die Europäische Union belange die USA, ihre Firmen und Arbeiter seit langem mit Zöllen und anderen Handelshemmnissen. «Wenn diese Zölle...

    Washington – US-Präsident Donald Trump hat europäischen Autoherstellern erneut mit einem Sonderzoll gedroht. Die Europäische Union belange die USA, ihre Firmen und Arbeiter seit langem mit Zöllen und anderen Handelshemmnissen.

    «Wenn diese Zölle und Barrieren nicht bald eingerissen und beseitigt werden, werden wir 20 Prozent Zoll auf alle ihre Autos erheben, die in die USA kommen», schrieb Trump am Freitag auf Twitter. «Baut sie hier!», fügte er hinzu.

    Die Europäische Union hatte bereits bei vorherigen Drohungen Trumps grundsätzliche Verhandlungsbereitschaft signalisiert. Jedoch hatte Brüssel die Bedingung gestellt, Trump müsse für die Zeit der Gespräche auf Strafzölle auf Stahl und Aluminium verzichten. Deutsche Autobauer sind bereits mit Werken und Zehntausenden Beschäftigten in den USA vertreten.

    Verkehrskontrolle: Schrottreifes Fahrzeug sichergestellt

    Verkehrskontrolle: Schrottreifes Fahrzeug sichergestellt


    GERLAFINGEN - SO - Die Solothurner Polizei hat am Freitag einen Lieferwagen mit Schweizer Kontrollschildern aus dem Verkehr gezogen, der kurz vor dem Auseinanderbrechen stand. Bei einer Kontrolle hatten Polizisten...

    GERLAFINGEN - SO - Die Solothurner Polizei hat am Freitag einen Lieferwagen mit Schweizer Kontrollschildern aus dem Verkehr gezogen, der kurz vor dem Auseinanderbrechen stand. Bei einer Kontrolle hatten Polizisten festgestellt, dass das Chassis beidseitig angebrochen war.

    Aus diesem Grund ragte die Fahrzeugkabine nach hinten. Zudem wurde das Gesamtgewicht um über 900 Kilo und das Achsgewicht der zweiten Achse um über 300 Kilo überschritten, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

    Wegen des nichtbetriebssicheren Zustandes wurde das Fahrzeug sichergestellt, abgeschleppt und für eine Expertise der Motorfahrzeugkontrolle übergeben. Der 57-jährige Lenker aus Sri Lanka wird entsprechend zur Anzeige gebracht.

    Ein Beamter im Spital: Velo-Polizist von Lastwagen gerammt und verletzt

    Ein Beamter im Spital: Velo-Polizist von Lastwagen gerammt und verletzt


    ZÜRICH - In Zürich ist am Freitagnachmittag ein Zürcher Polizist verletzt worden. Der Mann war mit dem Velo unterwegs, als er in der Nähe des Hauptbahnhofs von einem Lastwagen touchiert und verletzt wurde. Zum Unfall kommt es am...

    ZÜRICH - In Zürich ist am Freitagnachmittag ein Zürcher Polizist verletzt worden. Der Mann war mit dem Velo unterwegs, als er in der Nähe des Hauptbahnhofs von einem Lastwagen touchiert und verletzt wurde.

    Zum Unfall kommt es am Freitagnachmittag kurz nach 15.30 Uhr im Bereich der Bushaltestelle Bahnofquai in der Nähe des Zürcher Hauptbahnhofs: Ein Mitglied der städtischen Bike-Polizei fährt bei Grün über das Lichtsignal am Bahnhofquai zwischen der Bushaltestelle der Linie 46 und der Tramhaltestelle Bahnhofquai. Ein Lastwagen, der an der Stelle ebenfalls beschleunigt, rammt den Polizisten und verletzt ihn am Bein.

    Der Velo-Polizist musste laut einer Mitteilung der Stadtpolizei Zürich mit mittelschweren Verletzungen ins Spital gebracht werden. Noch ist unklar, wie es genau zu dem Unfall kommen konnte. Die Polizei sucht deshalb Zeugen. (cat)

     

    Öl: Opec dreht Ölhahn etwas auf

    Öl: Opec dreht Ölhahn etwas auf


    Wien – Das Ölkartell Opec wird den Ölhahn in den kommenden Monaten weiter aufdrehen, um das selbst auferlegte Förderlimit voll auszuschöpfen. Angesichts des aktuellen Spielraums bedeutet das eine zusätzliche Produktion von rund 600 000 Barrel (je...

    Wien – Das Ölkartell Opec wird den Ölhahn in den kommenden Monaten weiter aufdrehen, um das selbst auferlegte Förderlimit voll auszuschöpfen.

    Angesichts des aktuellen Spielraums bedeutet das eine zusätzliche Produktion von rund 600 000 Barrel (je 159 Liter) am Tag. Dabei ist noch unklar, welche Länder dieses Förderplus übernehmen sollen. Das sei nicht verhandelt worden, sagte der Ölminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Suhail Al-Mazrouei, am Freitag in Wien. Autofahrer können nach diesem Beschluss zumindest kurzfristig auf leicht sinkende Benzinpreise hoffen, auch wenn manche Experten skeptisch sind.

    Ende 2016 hatte sich die Opec gemeinsam mit zehn weiteren kooperierenden Staaten («Opec+») auf ein Limit bei der Ölproduktion verständigt. Dadurch produziert das Kartell seit Januar 2017 nicht mehr als 32,5 Millionen Barrel Öl am Tag. Die tatsächliche Produktion unterschritt dieses Limit in den vergangenen Monaten deutlich, weil vor allem das krisengebeutelte Venezuela seine Quoten nicht erfüllen konnte. Diese Ausfälle sollen nun ausgeglichen werden.

    Die 14 Opec-Staaten werden sich am Samstag noch mit den zehn Nicht-Opec-Staaten beraten, um die gemeinsame Linie offiziell zu beschliessen. Da auch die Nicht-Opec-Staaten derzeit weniger Öl produzieren, als sie mit Blick auf das gemeinsame Förderlimit dürften, soll auch hier eine Ausweitung verhandelt werden. Insgesamt würden die 24 Staaten dann künftig mehr als 900 000 Barrel Öl am Tag zusätzlich fördern.

    Ob die Massnahmen grosse Auswirkungen auf den Ölpreis haben werden, ist laut Experten unklar. Der Ölpreis wird nicht nur von der Produktionsmenge, sondern auch von politischen Umständen wie etwa der Krise in Venezuela und dem Streit zwischen den USA und dem Iran beeinflusst.

    So geht etwa Jan Edelmann, Rohstoffanalyst bei der HSH Nordbank, nicht davon aus, dass im Nachgang zur Opec-Sitzung die Preise an den Zapfsäulen fallen werden. «An unserem Preisziel von 80 US-Dollar pro Barrel in den Sommermonaten halten wir daher fest», erklärt Edelmann.

    Vor Beginn des Ministertreffens war der Ölpreis am Freitag gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent 73,80 US-Dollar und damit 75 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) kletterte um 74 Cent auf 66,27 Dollar. Bei Inkrafttreten des Opec-Förderlimits Anfang 2017 kostete ein Barrel Brent noch 56,65 Dollar, ein Barrel WTI 53,70 Dollar.

    Das Treffen in Wien wurde vor allem von den Differenzen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran geprägt. Teheran kann aus technischen und politischen Gründen seine Produktion nicht ausweiten und ist daher an einem hohen Ölpreis interessiert.

    Schock-Video zeigte wüste Ausschreitungen nach Fussballmatch: Polizei nimmt sieben Chaoten fest

    Schock-Video zeigte wüste Ausschreitungen nach Fussballmatch: Polizei nimmt sieben Chaoten fest


    Rund 90 Hooligans haben sich nach einem Match zwischen dem FC Basel und dem FC Luzern Ende Mai in Basel eine wüste Schlägerei geliefert. Nach der Auswertung des Video-Materials konnte die Polizei nun sieben Beteiligte festnehmen. Die Szenen versetzte...

    Rund 90 Hooligans haben sich nach einem Match zwischen dem FC Basel und dem FC Luzern Ende Mai in Basel eine wüste Schlägerei geliefert. Nach der Auswertung des Video-Materials konnte die Polizei nun sieben Beteiligte festnehmen.

    Die Szenen versetzte Anwohner in Angst und Schrecken. Rund 90 «Fans» gingen nach dem Fussballmatch zwischen dem FC Basel und dem FC Luzern vom 19. Mai in einem angrenzenden Wohnquartier in Basel auf einander los (BLICK berichtete). BLICK-Leservideos zeigten, mit welcher Brutalität die Rivalen aufeinander losgingen.

    Nun konnte die Polizei sieben Personen in verschiedenen Kantonen verhaften. Es handelt sich um sechs Schweizer im Alter von 22 bis 34 Jahren sowie einen 23-jährigen Syrer. Dies teilte die Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt am Freitag mit. Die Festgenommenen werden dem Zwangsmassnahmengericht zugeführt.

    Die Staatsanwaltschaft hat Verfahren wegen des Verdachts des Angriffs, des Raufhandels sowie wegen Körperverletzungsdelikten und Sachbeschädigungen eingeleitet. Die Polizei sucht nach wie vor weitere Tatbeteiligte.

    Ständerat fordert Gefängnisstrafe für Chaoten

    Möglicherweise handelt es sich bei der brutalen Prügelei um einen Angriff von Zürcher Schlägern auf die Basler Fanszene. Tatsächlich ist auf diversen T-Shirts von Beteiligten der Schriftzug «ZKH» – eine Abkürzung für «Zürichs Kranke Horde» – zu lesen. Die berüchtigte Hooligan-Gruppierung trat in den vergangenen Jahren immer wieder bei Ausschreitungen im Schweizer Fussball in Erscheinung.

    Der Ständerat will solch hirnloser Gewalt den Riegel schieben und fordert härtere Strafen. So fordert er, für Landfriedensbruch nicht nur Geldstrafen, sondern zwingend auch Gefängnisstrafen zu verhängen. Das Strafgesetzbuch soll deshalb angepasst werden. Eine entsprechende Motion von Beat Rieder (CVP/VS) hat der Ständerat am Montag mit 21 zu 18 Stimmen gutgeheissen.

    Die Gesetzesänderung knöpft sich auch Mitläufer vor. Sie sieht vor, dass auch solche in den Knast kommen, die sich dem Mob nur anschliessen, ohne selbst gewalttätig zu werden. (voi/noo/cat/SDA)

    Sigurdsson verschiesst Penalty! Nigerianer Musa ballert Island ab

    Sigurdsson verschiesst Penalty! Nigerianer Musa ballert Island ab


    Argentinien steht in der Gruppe D vor dem Aus. Umso wichtiger wird für die Gauchos deshalb das Aufeinandertreffen zwischen Nigeria und Island. Verfolgen Sie das Spiel live ab 17 Uhr bei BLICK! Die Gauchos stecken im Jammertal. 0:3 gegen Kroatien. Nach...

    Argentinien steht in der Gruppe D vor dem Aus. Umso wichtiger wird für die Gauchos deshalb das Aufeinandertreffen zwischen Nigeria und Island. Verfolgen Sie das Spiel live ab 17 Uhr bei BLICK!

    Die Gauchos stecken im Jammertal. 0:3 gegen Kroatien. Nach dem Remis zu Turnierbeginn stehen die Argentinier um Superstar Lionel Messi mit nur einem Pünktchen zu Buche vor dem WM-Aus.

    Umso wichtiger für Messi und Co: das Spiel zwischen den direkten Konkurrenten aus Nigeria und Island.

     

    Vor allem die Isländer, die den Argentiniern beim 1:1 im ersten Spiel den Sieg vermiesen, könnten schon auf drei Punkte wegziehen.

    Tun die Wikinger den Gauchos also noch mehr weh? Sie erfahrens live ab 17 Uhr bei BLICK!

     

    Das meint BLICK: Es ist kalt in Kaliningrad – aber es wird ein heisser Tanz

    Das meint BLICK: Es ist kalt in Kaliningrad – aber es wird ein heisser Tanz


    Nur noch wenige Stunden bis zum WM-Knüller gegen Serbien. Wie gewinnen? Nur mit Kampfkraft gehts nicht – es braucht auch einen kühlen Kopf, meint stv. BLICK-Fussball-Chef Michael Wegmann. Gewinnen wir, katapultieren wir uns in eine hervorragende...

    Nur noch wenige Stunden bis zum WM-Knüller gegen Serbien. Wie gewinnen? Nur mit Kampfkraft gehts nicht – es braucht auch einen kühlen Kopf, meint stv. BLICK-Fussball-Chef Michael Wegmann.

    Gewinnen wir, katapultieren wir uns in eine hervorragende Ausgangslage. Verlieren wir, können wir quasi die Koffer packen.

    So einfach die Ausgangslage ist, so schwierig wird das Spiel.

    Denn die Serben haben nicht nur tolle Einzelspieler wie Kolarov oder Milinkovic-Savic. Die Serben haben vor allem viel Wucht und Wasserverdrängung. Es ist das grösste Team an der WM – mit 186 Zentimeter im Schnitt überragen sie alle.

    Wir müssen wie schon gegen Brasilien wieder über uns hinauswachsen. Um jeden Zentimeter kämpfen und jeden Zweikampf annehmen. Denn auch wenn es heute beim Anpfiff in Kaliningrad nur 11 Grad sein soll, es wird ganz heiss in der Baltika Arena.

     

    Aber nur mit Kampf gehts nicht. Es braucht auch einen kühlen Kopf. Und dass unsere Nati-Spieler coole Typen sind, haben sie schon gegen Brasilien gezeigt. Beeindruckend, wie ruhig und abgeklärt sie das Gegentor weggesteckt und ihr Spiel durchgezogen haben.

    Dass die Partie zuletzt auch auf politischen und historischen Nebenschauplätzen angeheizt worden ist, macht es nicht einfacher. Da müssen vor allem unsere Nati-Stars mit kosovarischen Wurzeln cool bleiben.

    Denn sportlich hat die Affiche ja schon genug Brisanz. Die Schweiz spielt gegen Serbien. Es geht um den Einzug in die Achtelfinals. Um nichts weniger. Aber eben auch um nichts mehr!

     

    200 Arzneien betroffen: Gängige Medikamente verursachen Depressionen

    200 Arzneien betroffen: Gängige Medikamente verursachen Depressionen


    Mit Nebenwirkungen verbindet man meistens eher physische Symptome wie Hautausschlag oder Kopfschmerzen. Dass Medikamente, die gegen körperliche Gebrechen eingesetzt werden, auch Auswirkungen auf das geistige Wohlbefinden haben können, daran denkt man...

    Mit Nebenwirkungen verbindet man meistens eher physische Symptome wie Hautausschlag oder Kopfschmerzen. Dass Medikamente, die gegen körperliche Gebrechen eingesetzt werden, auch Auswirkungen auf das geistige Wohlbefinden haben können, daran denkt man oft nicht. Einer neuen US-Studie zufolge aber können genau solche, häufig verschriebenen Medikamente das Risiko einer Depression erhöhen.

    Die Wissenschaftler der University of Illinois konnten bei ihrer Untersuchung feststellen, dass ein Teil häufig verschriebener Medikamente Depressionen als Nebenwirkung haben können. 

    Diese Arzneien kommen dabei aus ganz verschiedenen Ecken des medizinischen Spektrums. So sind bestimmte Sorten der Antibabypille genauso betroffen wie beispielsweise Herzmedikamente oder einige verbreitete Schmerzmittel. Analgetika wie Ibuprofen finden sich auf der Aufzählung ebenso wie Valium oder Morphin. Präparate für Magenbeschwerden wie Omeprazol schaffen es auch auf die illustere Liste. Dazu kommt Venlafaxin, Zolpidem, Beloc-ZOK und viele weitere. Die komplette Liste finden Sie hier.

    Über ein Drittel der Medikamente betroffen

    An der gross angelegten Studie nahmen über 26'000 erwachsene Menschen teil. Bedingung war, dass sie zwischen 2005 und 2014 mindestens eine Art von verschreibungspflichtigen Medikamenten einnahmen.

    Es stellte sich heraus, dass 37 Prozent der rezeptpflichtigen Arzneien Depressionen als mögliche Nebenwirkung aufweisen. Die Forschenden konnten zudem beobachten, dass sich die Wahrscheinlichkeit an einer Depression zu erkranken erhöhte, wenn solche Medikamente kombiniert eingenommen wurden. Bei einem einzigen Präparat erkrankten rund sieben Prozent an einer Depression. Bei zwei waren es schon neun Prozent und bei drei stieg die Zahl auf alarmierende 15 Prozent.

    Liegt es an den Medikamenten oder am Gesundheitszustand?

    Es überrascht wenig, dass der Einsatz von Medikamenten gegen Herz- oder Lungenerkrankungen mit depressiven Symptomen einhergehen kann. Solche Krankheiten sind oft mit einem erhöhten Risiko für die Entstehung einer solchen verbunden. Daher ist es auch schwierig heraus zu finden, ob die depressive Verstimmung vom Medikament oder durch die Krankheit ausgelöst wurde.

    Es kommt nicht selten vor, dass gewisse Medikamente Einfluss auf den Gemütszustand haben. Besonders hormonelle Verhütungungsmittel wie bestimmte Antibabypillen stehen im Ruf, Depressionen auslösen zu können.

    An der Studie ist zu bemängeln, dass zwar ein Zusammenhang zwischen der Einnahme dieser Medikamente und einem erhöhten Risiko für Depressionen aufgezeigt wird, jedoch die Ursache und die Wirkung nicht thematisiert werden. Den Experten zufolge muss man sich keine Sorgen machen, wenn man diese Medikamente einnimmt und keine Anzeichen von Depressionen aufweist.

    Italiener können nicht mehr zahlen: Erster Vermieter schmeisst OVS raus

    Italiener können nicht mehr zahlen: Erster Vermieter schmeisst OVS raus


    PFÄFFIKON SZ - Bis Ende Monat schliessen mindestens 44 Filialen der Kleiderkette. Die Filiale in Freiburg ist bereits zu, weil OVS die Miete nicht bezahlt hat. Schlag auf Schlag geht es mit den Filialschliessungen bei OVS weiter....

    PFÄFFIKON SZ - Bis Ende Monat schliessen mindestens 44 Filialen der Kleiderkette. Die Filiale in Freiburg ist bereits zu, weil OVS die Miete nicht bezahlt hat.

    Schlag auf Schlag geht es mit den Filialschliessungen bei OVS weiter. Aktuell haben bereits 20 Läden ihre Türen für immer geschlossen. 24 weitere machen diese und nächste Woche noch dicht. Damit stehen 44 Kleiderläden vor dem definitiven Aus.

    Wie es für die 218 Mitarbeiter in diesen Läden weitergeht, ist unklar. Bisher wurden Angestellte von betroffenen Filialen jeweils auf andere umverteilt. Eine Anfrage beim Unternehmen, ob diese Praxis weitergeführt wird, blieb bislang unbeantwortet.

    Am Dienstag schloss auch die Filiale in Freiburg. Die Angestellten erfuhren erst kurz vorher von der Massnahme. Bilder von «Tele Bärn» zeigen: Eigentlich hatte das Geschäft noch viele Kleider zu verkaufen. Das überrascht, hat OVS doch bisher verkündet, Artikelmangel stehe hinter den Schliessungen.

    Mietschulden führen zu Schliessung

    Freiburg sei ein Spezialfall, rechtlich bedingt, sagt der OVS-Sprecher dazu auf BLICK-Anfrage. Eine Nachfrage beim Vermieter zeigt, der Grund sind nichtbezahlte Mieten von OVS. Ein Richter habe entschieden, dass die Filiale vorrangig geschlossen werde. Zur Höhe der OVS-Mietschulden gibt der Vermieter der Galerie Fribourg Centre keine Auskunft.

    Auch OVS kommt das kurze Schweiz-Abenteuer teuer zu stehen. Im ersten Quartal musste das Unternehmen über 50 Millionen Euro abschreiben, das berichtet die Fachzeitschrift «Textilwirtschaft».

    Das Ende kann schnell kommen

    Kein Trost für die Angestellten, die unter dem Fiasko schwer zu leiden haben. Wie ein interner Brief zeigt, werden im Juni die Löhne in zwei Tranchen ausbezahlt. Dazu kommen der Ausverkaufsstress und die grosse Unsicherheit. Die Angestellten wissen nicht, wie lange ihre Filialen noch offen sind. Das Beispiel Freiburg zeigt: Das Ende kann ganz schnell kommen.

    Brasil-Zittersieg gegen Ticos: Coutinho und Neymar treffen in der Nachspielzeit!

    Brasil-Zittersieg gegen Ticos: Coutinho und Neymar treffen in der Nachspielzeit!


    Brasilien kommt gegen Costa Rica zu einem 2:0-Zittersieg. Die Zentralamerikaner sind schlecht bedient, sie können trotz tollem Kampf schon die Heimreise planen. Das Spiel:Die «Seleçao» steht nach dem 1:1 gegen die Schweiz unter Zugzwang. Doch so...

    Brasilien kommt gegen Costa Rica zu einem 2:0-Zittersieg. Die Zentralamerikaner sind schlecht bedient, sie können trotz tollem Kampf schon die Heimreise planen.

    Das Spiel:
    Die «Seleçao» steht nach dem 1:1 gegen die Schweiz unter Zugzwang. Doch so richtig entfalten können sich die Brasil-Stars nicht. Der Abwehrriegel der Ticos ist kaum zu knacken. Und als sie ihn einmal durchbrechen, steht Gabriel Jesus im Abseits – Treffer aberkannt (26.). Nach dem Seitenwechsel kommt Schwung in die Offensive um Neymar. Aber wieder bleibt Jesus ein Tor verwehrt: Ein Kopfball an die Latte lässt den Brasilien-Fans den Atem stoppen. Die Chancen häufen sich und mit ihnen die Paraden von Keylor Navas im Costa-Rica-Kasten. Erst in der Nachspielzeit werden 210 Mio. Brasilianer erlöst.

    Die Tore:
    1:0, 91. Minute: Via Firmino und Gabriel Jesus landet der Ball etwas glücklich vor den Füssen von Philippe Coutinho. Der lässt sich sein zweites WM-Tor nicht mehr nehmen.

    2:0, 97. Minute: Die Brasilianer fahren einen Konter gegen die aufgerückten Costa Ricaner. Casemiro lanciert Douglas Costa, der Juve-Star legt für Neymar pfannenfertig auf, der nur noch einschieben muss.

     

    Der Beste: Keylor Navas. Trotz zwei Gegentoren in der Nachspielzeit. Der Real-Goalie hält seinen Kasten mit einigen tollen Paraden bis fast zum Schluss sauber.

    Der Schlechteste: Neymar. Lamentiert, liegt herum, eine Schwalbe, eine Verwarnung wegen Reklamierens. Das kann er definitiv besser. Macht in der 96. noch das 2:0.

    Das gab zu reden: Der Nicht-Penalty gegen Neymar (79.)! Der Brasil-Superstar wird vermeintlich zurückgehalten. Schiri Kuipers zeigt auf den Punkt. Die heftigen Proteste der Costa Ricaner finden Gehör. Der Video-Schiri schaltet sich ein. Kuipers sieht sich die Szene nochmals an und entlarvt Neymar der Schwalbe. Aber: keine Verwarnung für Brasiliens Nummer 10.

     

    So stehts in der Gruppe E: Ein unglaublich erzitterter Sieg hievt Brasilien auf Platz 1 mit vier Punkten. Costa Rica steht immer noch mit null Punkten da und kann die Heimreise planen. Am Abend spielt Serbien (3 Punkte) gegen die Schweiz (1 Punkt).

    Massiver Anstieg an Vorfällen an Bord: Delta Air Lines verbietet Therapie-Pitbulls

    Massiver Anstieg an Vorfällen an Bord: Delta Air Lines verbietet Therapie-Pitbulls


    Die US-amerikanische Fluggesellschaft Delta Air Lines erlaubt an Bord ihrer Maschinen Therapie-Hunde. Wegen zahlreicher Vorfälle dürfen Therapie-Pitbulls jetzt aber nicht mehr mitfliegen. In den USA sind Service- und Therapie-Tiere an Flughäfen und...

    Die US-amerikanische Fluggesellschaft Delta Air Lines erlaubt an Bord ihrer Maschinen Therapie-Hunde. Wegen zahlreicher Vorfälle dürfen Therapie-Pitbulls jetzt aber nicht mehr mitfliegen.

    In den USA sind Service- und Therapie-Tiere an Flughäfen und auf Flügen längst zur Normalität geworden. Die Fluggesellschaft Delta Air Lines befördert gemäss eigenen Angaben täglich rund 700 Service- und Therapie-Tiere an Bord ihrer Maschinen. Unter anderem auch Pitbulls.

    Jetzt wurde jedoch entschieden, dass «Pitbull-ähnliche» Hunde nicht länger als Therapie-Tiere an Bord erlaubt sind. Delta nimmt in einer Mitteilung vom Mittwoch Stellung zur Entscheidung. Diese sei demnach «das direkte Resultat wachsender Sicherheitsbedenken nach jüngsten Vorfällen, bei denen mehrere Mitarbeiter gebissen wurden».

    Massiver Anstieg von Vorfällen mit Therapie-Tieren an Bord

    «Die Sicherheit von Delta-Mitarbeitern und unseren Kunden hat für uns stets oberste Priorität», sagt Gil West, Chief Operating Officer bei Delta Air Lines. Die Fluggesellschaft stützt sich beim neu geltenden Therapie-Pitbull-Verbot auf Zahlen.

    Demnach habe Delta einen Anstieg von 84 Prozent an Vorfällen mit Therapie-Tieren verzeichnet. Dazu zähle nebst urinieren und beissen etwa auch die «Attacke eines 70-Pfund-Hundes».

    Bei der besagten Attacke handelt es sich allerdings nicht etwa um die eines Pitbulls. Laut «Washington Post» handelte es sich um einen Labrador-Mix. Trotzdem: Die neue Regelung, Therapie-Pitbulls nicht länger an Bord von Delta-Maschinen zu dulden, tritt ab dem 10. Juli 2018 in Kraft. (rad)

    «Ich habe schon morgens Wodka in mich hineingeschüttet»: Johnny Depp schockt mit Enthüllungs-Interview

    «Ich habe schon morgens Wodka in mich hineingeschüttet»: Johnny Depp schockt mit Enthüllungs-Interview


    Nach den besorgniserregenden Magerbildern gibt Johnny Depp sein erstes Interview und macht damit klar, wie schlecht es aktuell um ihn steht. Der tiefe Fall einer grossen Filmlegende: Johnny Depp (55) befindet sich am absoluten Tiefpunkt seiner Karriere...

    Nach den besorgniserregenden Magerbildern gibt Johnny Depp sein erstes Interview und macht damit klar, wie schlecht es aktuell um ihn steht.

    Der tiefe Fall einer grossen Filmlegende: Johnny Depp (55) befindet sich am absoluten Tiefpunkt seiner Karriere und seines Privatlebens. Erst vor kurzem sorgten Magerfotos des Schauspielers für Sorge bei den Fans. Nun zeigt ein neues Interview mit dem «Rolling Stone»-Magazin, wie schlecht es dem Hollywood-Star wirklich geht. Laut dem Journalisten trank Depp während des dreitägigen Treffens pausenlos teuren Rotwein und rauchte Joints.

    «Ich war so tief gefallen wie noch nie»

    Grund für sein emotionales Tief sei vor allem die Scheidung von Ex-Frau Amber Heard (32), erklärt Depp im Interview: «Ich war so tief gefallen wie noch nie. Ich wusste, dass ich es schaffen muss, mit offenen Augen irgendwo anzukommen. Sonst würde ich mit geschlossenen Augen abtreten», so der «Fluch der Karibik»-Star. Nach der Scheidung sei er in eine Abwärtsspirale geraten.

    Depressionen und Liebeskummer

    Als Mittel gegen den Liebeskummer und die Depressionen habe er sich entschlossen, mit seiner Band Hollywood Vampires auf Tour zu gehen, und parallel dazu seine Memoiren zu schreiben. «Ich habe schon morgens Wodka in mich hineingeschüttet und habe geschrieben, bis ich vor Tränen das Blatt nicht mehr erkennen konnte», gesteht Depp. «Ich versuchte zu begreifen, womit ich das verdient habe. Ich habe immer versucht, zu allen nett zu sein, allen zu helfen und zu allen die Wahrheit zu sagen», so der Schauspieler. «Die Wahrheit ist am wichtigsten für mich.»

    Fünf Millionen, um Hunter S. Thompsons Asche in die Luft zu schiessen

    So wichtig Depp die Wahrheit ist, so ärgerlich findet er die Lüge. Deshalb räumt er im Interview auch gleich mit zwei Falschmeldungen seiner ehemaligen Businessmanager Joel und Robert Mandel auf: «Sie sagen, ich habe monatlich 30'000 Dollar für Wein ausgegeben. Das ist eine Frechheit … es war viel mehr.» Auch die Summe von drei Millionen Dollar, die er dafür gezahlt haben soll, um die Asche seines verstorbenen Freundes Hunter S. Thompson (67) aus einer Kanone in die Luft schiessen zu lassen, sei nicht korrekt. «Es waren keine drei Millionen für Hunter. Es waren fünf Millionen», so Depp.

    Am meisten belastet den Schauspieler aber, dass seine Kinder Lily-Rose (19) und Jack (16) in seine Probleme mit reingezogen werden: «Mein Sohn musste sich von Mitschülern anhören, sein alter Herr habe all sein Geld verloren. Das ist nicht richtig», stellt Depp klar. (brc)

    Feuerwehreinsatz in Mellingen AG: Brand in Einfamilienhaus ausgebrochen

    Feuerwehreinsatz in Mellingen AG: Brand in Einfamilienhaus ausgebrochen


    MELLINGEN AG - In einem Einfamilienhaus in der Altstadt von Mellingen ist am Freitagmittag ein Brand ausgebrochen. Eine Person musste mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Spital gebracht werden. Freitag, kurz nach 12 Uhr, in...

    MELLINGEN AG - In einem Einfamilienhaus in der Altstadt von Mellingen ist am Freitagmittag ein Brand ausgebrochen. Eine Person musste mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Spital gebracht werden.

    Freitag, kurz nach 12 Uhr, in Mellingen AG: In einem Einfamilienhaus bricht ein Feuer aus – mitten in der Altstadt. Die Feuerwehr rückt sofort aus, kann die Flammen schnell unter Kontrolle bringen. Ein Übergreifen auf angebauten Häuser kann so verhindert werden.

    Doch: Der Brand wütete einige Zeit und richteten ein Schaden von mehreren 10'000 Franken an. Und nicht nur das: Eine Person musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden. Nach bisherigen Erkenntnissen brach der Brand im Dachstock aus. Wieso ist noch unklar. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen eingeleitet. (jmh)

    Heisses erstes Training in Le Castellet: Crash von Ericsson – Sauber fängt Feuer!

    Heisses erstes Training in Le Castellet: Crash von Ericsson – Sauber fängt Feuer!


    Sonnenschein, 25 Grad und 46 auf dem Asphalt begleiteten die Formel 1 nach zehn Jahren Abwesenheit ins neue GP-Abenteuer in Frankreich. Der Schnellste in Le Castellet: Weltmeister Hamilton 0,140 vor Mercedes-Kollege Bottas. Die ersten 90 Minuten glichen...

    Sonnenschein, 25 Grad und 46 auf dem Asphalt begleiteten die Formel 1 nach zehn Jahren Abwesenheit ins neue GP-Abenteuer in Frankreich. Der Schnellste in Le Castellet: Weltmeister Hamilton 0,140 vor Mercedes-Kollege Bottas.

    Die ersten 90 Minuten glichen einem Fahrlehrgang auf dem 5,842 km langen Kurs im Süden von Frankreich. Viele Dreher und viele Beschwerden von Fahrern, die sich über die seltsame Fahrweise ihres Vordermannes aufregten.

    «Steig aus dem Auto, schnell!»

    Vor der Schikane, die die 1,8 km lange Mistral-Gerade entschärft, verliert auch Sauber-Zauberlehrling Leclerc das Heck im den C37. Mit einem 360-Grad-Dreher gehts in den Notausgang. Auch Teamkollege Ericsson ist dreimal neben der Strecke unterwegs. Erfreulicher die Positionen am Mittag: 13. Leclerc, 14. Ericsson.

    Doch dann sorgt Ericsson in der allerletzten Minute noch für einen bösen Crash, fliegt von der Strecke und knallt in eine Mauer. «Go out of the car», schreit es am Boxenfunk. Kurz darauf weiss der Schwede auch warum: Das Heck des Saubers beginnt zu brennen. Rote Flagge, Abbruch. Man rechnet nicht damit, dass die Mechaniker den Wagen fürs zweite Training bereit machen können.

    Gift für Fans: Auslaufzonen

    Der einzige «Vorteil» des neuen viel zu farbigen Strecken-Layouts. In fast jeder Kurve warten bis zu 60 Meter lange Auslaufzonen – bis es dann doch noch krachen könnte. Für die Fans ist dies vor Ort sicher kein Genuss. So kommt Langweile auf.

    Pirelli: Wieder dünnerer Gummi

    Wie bereits in Barcelona (und in zwei Wochen in Silverstone) setzt Pirelli wieder einen speziellen Gummi mit einer 4 Millimeter dünneren Lauffläche ein. Bestimmt wird es erneut Ärger geben, wie in Spanien. Damals klagte Ferrari, dass dies Mercedes beim Doppelsieg einen Vorteil gebracht hätte. Bis Vettel (4.) das Theater beendete: «An unserer Niederlage waren nicht die Reifen schuld!»

     

    Renault tobt hinter den Kulissen

    Thema Nummer 1 bleibt jetzt natürlich der Motorenwechsel von Red Bull 2019 zu Honda. Der nach 12 Jahren «betrogene» PS-Lieferant Renault giftelt bis jetzt nur im Hintergrund, bezeichnet den Absprung nicht als Katastrophe. Aber die Bilanz sagt alles: Die Bullen gewannen in diesen Ehe-Jahren 57 Rennen!

    Wie lange dauert es wohl, bis Renault mit dem eigenen Auto oder McLaren einen Grand Prix gewinnen wird? Der erste Renault-Auftritt am Freitag im eigenen Land war keine Offenbarung: 11. Sainz, 16. Alonso, 18. Hülkenberg, 19. Vandoorne.

     

    Kosovo fiebert mit der Nati mit: Im Shaqiri-Dorf wehen massenhaft Schweiz-Flaggen!

    Kosovo fiebert mit der Nati mit: Im Shaqiri-Dorf wehen massenhaft Schweiz-Flaggen!


    Serbien - Schweiz in Kaliningrad. Auch im Kosovo lässt diese Affiche keinen kalt. Wenn Schiri Felix Brych in Kaliningrad in seine Pfeife bläst und den WM-Knüller gegen Serbien eröffnet, fiebern 8 Millionen Schweizer mit. Schliesslich steht unser...

    Serbien - Schweiz in Kaliningrad. Auch im Kosovo lässt diese Affiche keinen kalt.

    Wenn Schiri Felix Brych in Kaliningrad in seine Pfeife bläst und den WM-Knüller gegen Serbien eröffnet, fiebern 8 Millionen Schweizer mit. Schliesslich steht unser WM-Achtelfinal-Traum auf dem Spiel. 

    Aber nicht nur die Schweiz ist im Nati-Fieber! Auch unsere kosovarischen Freunde bibbern heute um 20 Uhr mit. In Zheger, dort wo Xherdan Shaqiri geboren ist, wehen heute gar zahlreiche Schweiz-Flaggen, wie das Video (oben) beweist. Shaq, Behrami & Co. sind die Grössten. Sogar die TV-Station «Klankosova» war vor Ort und berichtet über das ausserordentliche Fussball-Szenario. 

    Warum sind die Kosovaren Nati-Fan? Klar, mit Shaqiri, Behrami und Xhaka spielen heute wohl drei Schweizer von Anfang an, die kosovarische Wurzeln haben. Und: Bekanntlich gehts ausgerechnet gegen Serbien.

    Kaum ein Kosovo-Albaner, der sich über eine Niederlage des nicht immer geliebten Nachbarn ein Lächeln verkneifen könnte. Etwas Schadenfreude gehört halt auch im Fussball dazu.

     

    Streit zwischen Gewerkschaften und Baumeistern spitzt sich zu: Ab Herbst drohen Streiks auf den Baustellen

    Streit zwischen Gewerkschaften und Baumeistern spitzt sich zu: Ab Herbst drohen Streiks auf den Baustellen


    Morgen marschieren 10'000 Bauarbeiter durch Zürich. Sie protestieren gegen drohende Lohnkürzungen und das Aus der Rente mit 60. Die Demo dürfte nur der Auftakt zu einem heissen Herbst sein. Egal, wie der Sommer wird: Dem Schweizer Baugewerbe...

    Morgen marschieren 10'000 Bauarbeiter durch Zürich. Sie protestieren gegen drohende Lohnkürzungen und das Aus der Rente mit 60. Die Demo dürfte nur der Auftakt zu einem heissen Herbst sein.

    Egal, wie der Sommer wird: Dem Schweizer Baugewerbe stehen heisse Monate bevor. Denn der Streit zwischen Gewerkschaftern und Arbeitgebern eskaliert.

    Grund ist der Landesmantelvertrag für das Bauhauptgewerbe. Er läuft Ende Jahr aus. Und die Verhandlungen über die Verlängerung ziehen sich ergebnislos hin.

    Die wichtigsten Forderungen der Baumeister:

    Erhöhung der möglichen Regelarbeitszeit von 45 auf 50 Stunden pro Woche und bis zu 200 Überstunden Tiefere Löhne unter dem Mindestlohn für ältere Bauarbeiter Kürzere Kündigungsfristen für ältere Bauarbeiter über 55 Jahren (heute betragen diese das doppelte der normalen Frist, was gemäss den Baumeistern dazu führt, dass Bauarbeiter vermehrt mit 53 oder 54 Jahren gekündigt werden)

    Die Gewerkschaften fordern:

    150 Franken mehr Lohn Die Senkung der Regelarbeitszeit auf 8,5 Stunden im Sommer Eine Beschränkung der Überstunden auf maximal 40 Stunden

    «Der Baubranche geht es ausgezeichnet», so Nico Lutz von der Gewerkschaft Unia. In den letzten zehn Jahren sei mit weniger festangestellten Bauarbeitern 30 Prozent mehr Umsatz erzielt worden. Davon sollten auch die angestellten Büezer profitieren.

    Stopp mit der Temporärarbeit

    Einen Marschhalt fordern die Gewerkschaften auch bei Temporärarbeit. Denn die sei in den letzten Jahren regelrecht explodiert. Zwischen 2015 und 2016 habe der Anteil der Temporärbeschäftigten auf dem Bau um 15 Prozent zugenommen, bei älteren Bauarbeitern sogar um 20 Prozent.

    «Es werden immer mehr ältere Bauarbeiter, die Jahrzehnte für ihre Firmen gearbeitet haben, entlassen. Diese müssen dann als Zeitarbeiter weitermachen», so Lutz. Es gebe Baustellen, auf denen heute über die Hälfte der Bauarbeiter temporär angestellt sind.

    Kernstück Rente mit 60

    Ein weiterer hart umkämpfter Streitpunkt ist die Frührente auf dem Bau. 2003 eingeführt, hat die Stiftung, die sie finanziert, gröbere finanzielle Probleme. Weil wegen der Baby-Boomer derzeit mehr Geld für Renten ausgegeben wird als durch Beiträge wieder reinkommt.

    Die Baumeister fordern darum, dass die Frührente gekürzt wird: Entweder sollen die Bauarbeiter bis 62 arbeiten oder aber auf einen Drittel ihrer Rente verzichten. Die Gewerkschaften wollen stattdessen die Einnahmen erhöhen. Denn nach 2024 werde das Baby-Boomer-Problem verschwinden. Auch hier ist kein Kompromiss in Sicht.

    Streik liegt in der Luft

    «Die Bauarbeiter sind wütend», so Lutz. Und dieser Wut werden sie morgen Ausdruck verleihen. In Zürich ist eine Gross-Demo angesagt. Rund 10'000 Bauarbeiter werden zum Hauptsitz des Baumeisterverbands marschieren. Und das ist nicht alles: Beide Bau-Gewerkschaften, Unia und Syna, führen derzeit Streikabstimmungen durch. Bei der Unia haben sich 20'000 Bauarbeiter daran beteiligt. Noch ist nicht ganz ausgezählt. «Aufgrund der bisherigen Auszählung rechnen wir mit einer Zustimmung von 90 Prozent», so Lutz.

    Auch die Syna wird nach dem Sommer über Streiks abstimmen. Syna-Bau-Chef Guido Schluep geht auch hier von einer hohen Zustimmung aus, sollte sich bis dahin kein Kompromiss finden. «Der Angriff der Baumeister auf die Rente mit 60 könnte zu leeren Baustellen führen», droht er. «Ich frage mich, ob die Baumeister das wirklich riskieren wollen.» Heisst: Ab Herbst ist mit Protestaktionen und Warnstreiks auf den Baustellen zu rechnen.

    Die Baumeister sehen das entspannt: «Wir sind zuversichtlich, dass wir eine vernünftige Lösung mit den Gewerkschaften finden», so Matthias Engel, Sprecher des Baumeisterverbands. Demonstrationen seien eine übliche Ausdrucksform der Gewerkschaften. «Aktuell gilt die Friedenspflicht. Die Lösung finden wir am Verhandlungstisch.»

    Ein Jahr nach dem Hischier-Wahnsinn: Welches Schweizer Talent schlägt diesmal im NHL-Draft zu?

    Ein Jahr nach dem Hischier-Wahnsinn: Welches Schweizer Talent schlägt diesmal im NHL-Draft zu?


    In der Nacht auf Samstag teilen die NHL-Klubs beim Draft in Dallas die grössten Talente unter sich auf. Die Schweizer müssen sich aber gedulden. Es war ein historischer Moment vor einem Jahr in Chicago, als mit New Jersey erstmals ein NHL-Klub einen...

    In der Nacht auf Samstag teilen die NHL-Klubs beim Draft in Dallas die grössten Talente unter sich auf. Die Schweizer müssen sich aber gedulden.

    Es war ein historischer Moment vor einem Jahr in Chicago, als mit New Jersey erstmals ein NHL-Klub einen Schweizer als Nummer 1 draftete. Die Devils haben definitiv keinen Grund, die Wahl von Nico Hischier (19) zu bereuen. Bereits in seiner ersten Saison hat der Walliser eingeschlagen, war sofort der Top-Center seines Teams und buchte in 82 Spielen 52 Punkte.

    Sturmpartner Taylor Hall gab die Blumen an Hischier weiter, als er am Mittwoch zum wertvollsten Spieler der Liga gekürt wurde: «Ohne die Nummer 13 wäre das nicht möglich gewesen.»

    Während vor einem Jahr das Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Kanadier Nolan Patrick, der dann als Zweiter von Philadelphia gewählt wurde und in seiner Debüt-Saison auf 30 Punkte kam, für Spannung sorgte, ist der Fall diesmal klar: Der Name von Frölunda-Verteidiger Rasmus Dahlin (18) wird in Dallas als erster genannt werden. Die Buffalo Sabres, die in der Lotterie unter den schwächsten Teams den Nummer-1-Drafpick gewannen, können sich auf ein Ausnahmetalent freuen.

    Und die Schweizer? Die werden sich gedulden müssen. In Runde 1, die in der Nacht auf Samstag über die Bühne geht, werden sie leer ausgehen. Ihre Stunde schlägt erst am Samstagabend Schweizer Zeit.

    3 heisse Schweizer Kandidaten

    Dabei gibt es einige interessante Kandidaten. Bei drei von ihnen erwarten Experten, dass sie ab Runde 3 gedraftet werden:

    – Nico Gross (18), der St. Moritzer Verteidiger, der vom EV Zug ans kanadische Juniorenteam Oshawa Generals (OHL) ausgeliehen wurde.

    – Philipp Kurashev (18), der ehemalige Sturmpartner von Hischier bei den SCB-Junioren. Manche hatten ihm vor einem Jahr nach seiner ersten Saison bei den Québec Remparts (QMJHL) gar den Sprung in Runde 1 zugetraut.

    – Nando Eggenberger (18), der grossgewachsene Captain U20-Nati bei der letzten WM. Er stürmte schon zwei NL-Saisons für den HC Davos und erzielte dabei sieben Tore.

    Ebenfalls noch intakte Draft-Chancen, gedraftret zu werden, haben Playoff-Senkrechtstarter Tim Berni (18) von Meister ZSC Lions und das fast zwei Meter grosse Goalie-Talent Akira Schmid (18) aus Langnau.

    Schweizer Rekord aus dem Jahr 2000

    Vor einem Jahr waren neben Hischier mit Zugs Tobias Geisser (Nr. 120, Washington) und Davos-Goalie Gilles Senn (Nr. 129, New Jersey) nur zwei weitere Schweizer gedraftet worden. Zum Vergleich: 2017 sicherten sich die NHL-Klubs am Draft die Rechte an 27 schwedischen und 23 finnischen Talenten.

    Es wäre überraschend, wenn der Rekord von 2000, als sechs Schweizer im Draft aufgerufen wurden, erreicht würde. Dazu müsste mindestens noch ein weiteres unserer Talente die NHL-Scouts überzeugt haben. Mögliche Kandidaten Davyd Barandun (Davos), Janis Moser (Biel), Jeremi Gerber (Bern), Stéphane Charlin (Servette), Gilian Kohler (Kootenay) oder der bereits 20-jährige Marco Miranda, der in den Playoffs beim ZSC mit 6 Punkten glänzte und an der U20-WM bester Schweizer Skorer war.

    Talente aus der Westschweiz in Sicht

    In den nächsten Jahren könnten dann auch wieder Schweizer für die erste Runde in Frage kommen. 2019 Stürmer Valentin Nussbaumer (17), der Biel schon nächste Saison Richtung Nordamerika verlassen dürfte, und 2020 Biels Verteidiger Noah Delémont sowie Stürmer Théo Rochette (beide 16), der von Lausanne zu Chicoutimi in die Heimat seines kanadischen Vaters und Ex-Schiedsrichters Stéphane Rochette wechselt.

    Rund um den Draft dürfte auch noch der eine oder andere interessante Spielertausch über die Bühne gehen.

    Bis Ende Juni sind alle 600 E-Fahrräder weg: Obike steigt in Zürich vom Velo

    Bis Ende Juni sind alle 600 E-Fahrräder weg: Obike steigt in Zürich vom Velo


    ZÜRICH - Das Start-up aus Singapur war in Zürich Pionier in Sachen Verleihräder. Nun zieht sich Obike schon wieder aus der Limmatstadt zurück. Mit Obike startete die Flut der Verleihräder auf Zürichs Strassen vor rund einem...

    ZÜRICH - Das Start-up aus Singapur war in Zürich Pionier in Sachen Verleihräder. Nun zieht sich Obike schon wieder aus der Limmatstadt zurück.

    Mit Obike startete die Flut der Verleihräder auf Zürichs Strassen vor rund einem Jahr. Inzwischen wimmelt es in der Limmatstadt und anderen Schweizer Städten von Leihvelos. Meist allerdings trifft man sie abgestellt an und nicht rollend.

    Wie die «NZZ» berichtet, soll der Pionier Obike nun verschwinden. Dafür hat die Zeitung einige Indizien zusammengetragen. So seien auf den Strassen «auffällig viele defekte Velos zu sehen». Bereits zum Start 2017 gab die Qualität der Obikes zu reden. Ob sich das ausbezahle, fragte ein Leser fast schon prophetisch.

    Jetzt ist das Aus beschlossene Sache. Gegenüber «Radio 1» bestätigt das Zürcher Tiefbaudepartement, dass Obike bis Ende Juni alle 600 Treter einziehen will. Das sei vor einigen Wochen so abgemacht worden. Die Gründe für den Rückzug will das Departement nicht kommentieren. 

    Obike wollte auch nach Luzern

    Schon der Schweiz-Start stand unter keinem guten Stern. In Luzern musste das Unternehmen aus Singapur sogar einen Rückzieher machen. In Zürich war Obike bald dazu gezwungen, die Flotte zu verkleinern.

    Dazu kommen Turbulenzen beim Unternehmen aus Singapur, so die «NZZ». Im Oktober wurde ein Geschäftsführer für die Schweiz eingesetzt. Eine Geschäftsleitung, ein Marketingbereich und eine Kommunikationsabteilung sollten folgen. Doch daraus wurde nichts: Der Geschäftsführer ging und wurde bis heute nicht ersetzt.

    Auch die Zahl der Velos sollte erhöht werden. Doch statt auf der Strasse finden sich viele der Treter auf einem Schrottplatz bei Winterthur ZH. Ihre Destination: Balkan. Dort sollen sie offenbar verschrottet werden.

    Konkurrenz kommt in Fahrt

    Immerhin: der Stadt Zürich werden auch ohne Obike die Leihvelos nicht ausgehen. Seit Frühling sieht man Fahrräder von Züri Velo auf den Strassen. Bereits seien es 700 Stück, so die «NZZ». Und es sollen noch mehr werden: 2250 Fahrräder sind für nächsten Sommer geplant. Hinter Züri Velo steht die Postauto-Tochter Publibike, unterstützt wird der Verleih von der Stadt.

    Beim Konkurrenten Smide kommt der Schnellausbau schlecht an. Das Unternehmen hätte durch die engen Beziehungen zur Stadt bei Standorten, Aufträgen und Preisen Vorteile. Dagegen wehrt sich die Stadt aber. Die Einnahmen etwa stammten von Nutzern, Sponsoren und Werbung.

    Konkurrent Lime ist optimistischer. Das Geschäft in Zürich laufe gut. «Wir bemerken weder durch O-Bike noch durch Publibike oder Züri Velo eine signifikante Veränderung», sagt der Kommunikationsverantwortliche Roman Balzan gegenüber BLICK. (jfr)

    First Lady provoziert bei Besuch von Aufnahmelager für Käfig-Kinder: Riesenwirbel um die Jacke von Melania

    First Lady provoziert bei Besuch von Aufnahmelager für Käfig-Kinder: Riesenwirbel um die Jacke von Melania


    Mit dem Besuch in einem Aufnahmelager für minderjährige Kinder wollte Melania Trump Herz zeigen. Doch schnell wurde aus dem PR-Coup ein Albtraum. Die First Lady trug beim Abflug in Washington eine Jacke, die die Situation der Kinder regelrecht zu...

    Mit dem Besuch in einem Aufnahmelager für minderjährige Kinder wollte Melania Trump Herz zeigen. Doch schnell wurde aus dem PR-Coup ein Albtraum. Die First Lady trug beim Abflug in Washington eine Jacke, die die Situation der Kinder regelrecht zu verspotten schien. 

    Die USA kommen im Streit um die Trennung von illegalen Einwanderungsfamilien nicht zur Ruhe! Seit einer Woche wird die Nulltoleranz-Politik von US-Präsident Donald Trump hier in den Staaten heiss diskutiert (BLICK berichtete). Am Mittwoch lenkte Trump schliesslich ein und setzte den Familientrennungen an der Grenze zu Mexiko mittels Dekret ein vorläufiges Ende. 

    Und jetzt das! Nicht einmal 24 Stunden nachdem Trump seine Unterschrift unter den Beschluss gesetzt hat, lässt seine Gattin Melania den Streit mit einem Skandal wieder aufleben.

    Melania besuchte minderjährige Flüchtlinge in Texas

    Aber von vorne: Die First Lady besuchte am Donnerstag im US-Staat Texas ein Aufnahmelager für minderjährige Flüchtlinge. Dort leben gegenwärtig 55 Kinder, die von ihren Eltern getrennt worden waren. Melania wollte Herz zeigen, erkundigte sich beim Personal der Einrichtung nach dem Gesundheitszustand der Kinder und den Unterbringungsbedingungen.

    Sie liess über ihre Sprecherin im Weissen Haus verlauten: «Es muss das Ziel sein, die Minderjährigen so schnell wie möglich wieder in ihre Familien zu bringen.» Sie selbst wolle dazu ihr Möglichstes beitragen. 

    Jacke sorgte für riesigen Aufruhr

    Soweit so gut, dachte sich wohl die PR-Abteilung des Weissen Hauses. Die US-Medien lobten die First Lady bereits für ihr Mitgefühl, als am Donnerstagmittag (Ortszeit) plötzlich irritierende Fotos auftauchten. Sie zeigten Melania vor dem Abflug in Washington DC mit einer Jacke, die die Situation der minderjährigen Kinder regelrecht zu verspotten schien.

     

    Auf dem grünen Kleidungsstück stand in grossen weissen Buchstaben: «I really don't care. Do you?». Übersetzt: «Das ist mir völlig egal. Und dir?»

    Sofort schossen sich zahlreiche US-Medien auf die First Lady ein. Andere wiederum verteidigten Melania auf Twitter mit dem Hashtag: #ItsJustAJacket (übersetzt: Es ist nur eine Jacke). 

    «Wir sprechen hier nicht von irgendeiner First Lady»

    Doch steckt hinter dem neusten Skandal im Streit um die Familientrennungen nur ein falscher Griff in den Kleiderschrank?

    CNN-Journalist Chris Cillizza glaubt an eine versteckte Botschaft: «Eine Jacke ist nur eine Jacke? Wir sprechen hier nicht von irgendeiner First Lady. Sondern von einer, die sich seit Jahrzehnten akribisch um ihr Image in der Öffentlichkeit gekümmert hat – nicht erst seit ihr Mann für das Amt des Präsidenten kandidierte.»

    Die Idee, dass sich Melania einfach irgendeine alte Jacke geschnappt habe, ohne Rücksicht darauf, wie die Leute sie interpretieren könnten, widerspreche buchstäblich allem, was die USA über sie wisse, fuhr Cillizza fort. Dafür spricht auch, dass Melania sich normalerweise nicht öffentlich mit Kleidungsstücken aus diesem Preissegment blicken lässt. Die Jacke soll im letzten Jahr bei der Billig-Kleiderkette Zara für 39 Dollar im Verkauf gewesen sein, schreibt «Daily Mail».

    Melania weiss von keiner versteckten Botschaft, Trump aber schon

    Melania reagierte auf die Kritik gelassen. Sie liess über ihre Sprecherin verlauten: «Es ist nur eine Jacke. Es gibt keine versteckte Nachricht.» 

    Ihr Gatte Donald Trump hatte andere Informationen. Er schrieb in einem Tweet:  «Die Botschaft bezieht sich auf die Fake-News-Medien. Melania hat gelernt, wie unehrlich sie sind und sie kümmert sich wirklich nicht mehr darum.» 

     

    Bahnverlad weckt halb Ilanz GR auf: Schlaflos wegen Valser-Wasser

    Bahnverlad weckt halb Ilanz GR auf: Schlaflos wegen Valser-Wasser


    ILANZ GR - Ein Höllenkrach jeden Morgen in Ilanz-West! Wenn das Valser-Wasser von dort die Reise in die Welt antritt, entsteht ein enormer Lärm bei der Verladestation der Rhätischen Bahn. Diese befindet sich mitten in einem...

    ILANZ GR - Ein Höllenkrach jeden Morgen in Ilanz-West! Wenn das Valser-Wasser von dort die Reise in die Welt antritt, entsteht ein enormer Lärm bei der Verladestation der Rhätischen Bahn. Diese befindet sich mitten in einem Wohnquartier. Die Anwohner sind verzweifelt.

    Wer im Restaurant ein Valser Still bestellt, bekommt ein Glas erfrischendes Bergquellwasser aus Graubünden, das in der ganzen Welt geliebt wird. Was aber niemand weiss: Dieses Wasser verursacht an seinem Ursprungsort ohrenbetäubenden Lärm und viel böses Blut.

    Etwa bei Martin Valär (62). Er wird wochentags immer um 5.45 Uhr aus dem Schlaf gerissen, durch Tausende Valser-Flaschen. «Das Geklirre und Geschepper lässt einem das Blut in den Adern gefrieren», sagt er.

    Lärm-Terror der Rhätischen Bahn

    Valär wohnt an der Via Santeri in Ilanz-West GR. Ein Quartier, das durch das Verladen von Valser-Flaschen in Güterwagen der Rhätischen Bahn (RhB) terrorisiert wird.

    Valär kämpft seit Jahren gegen den Lärm. Doch diese Woche überspannte die RhB den Bogen. Denn plötzlich begann der Verlad noch früher. «Es lärmte schon um 5 Uhr. Da habe ich mir gedacht: Jetzt reicht es!», so Valär.

    In einem Leserbrief im «Bündner Tagblatt» fährt Valär der RhB an den Karren. «Bei mir donnert es mit einer Lautstärke von über hundert Dezibel – jeder Mediziner würde sagen, dass sowas krank macht!», so Valär.

    Darauf angesprochen, entschuldigt sich die RhB. «Da hat es eine Panne gegeben – jetzt wird erst wieder um 6 Uhr verladen», sagt Sprecherin Yvonne Dünser auf BLICK-Nachfrage.

    «Pure Provokation!»

    Das lärmgeplagte Quartier ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Die Verladestation stand zwar schon vorher da, doch die Wohnhäuser stehen nun dicht drum herum.

    Auch Max Sohm (80) leidet unter dem Lärm. «Ich verstehe nicht, warum die Gemeinde das einfach so toleriert. Viele Familien ziehen wegen dem Krach wieder weg von hier. Das kann es doch auch nicht sein!», so der Quartierbewohner.

    Für ihn, aber auch Valär ist klar: «Wer an die Bahngleise zieht, darf nicht lärmempfindlich sein.» Aber das, was die RhB hier jeden Morgen abziehe, sei pure Provokation, so Valär. So ignoriere sie das Polizeireglement von Ilanz schlichtweg. Dieses schreibt eine Nachtruhe bis 7 Uhr morgens vor.

    Dünser verteidigt die RhB: «Wir nehmen die Klagen der Anwohner ernst und haben in den letzten zehn Jahren viele lärmreduzierende Massnahmen umgesetzt.»

    Und der Bruch der Nachtruhe geschieht legal. Denn die RhB beruft sich auf das Eidgenössische Eisenbahngesetz. Das kennt keine Nachtruhe. Dieses Gesetz ist dem lokalen Polizeigesetz zudem übergeordnet – die Gemeinde Ilanz muss sich dem fügen.

    Aggressive Mitarbeiter

    So auch gestern, als BLICK für einen Augenschein um 5.45 Uhr vor Ort ist. Bei der Verladestation herrscht da schon emsiges Treiben. Lastwagen hupen, Mitarbeiter rufen umher und schieben dann unter grandiosem Gepolter die Valser-Flaschen in die Eisenbahnwagen.

    Auf Journalisten und genervte Anwohner reagieren die Valser-Lastwagenchauffeure aggressiv. Einer zeigt Passanten und dem BLICK-Fotografen laut schimpfend gar beide Mittelfinger und droht mit der Polizei.

    Martin Valär bleibt unbeeindruckt: «Ich werde weitere Mitstreiter für die Interessengemeinschaft (IG) suchen und für unsere Nachtruhe kämpfen.» 45 Haushalte aus dem Quartier haben sich der IG angeschlossen.

    Bis Valär sein Ziel erreicht, wird aber noch viel Valser-Wasser in Flaschen abgefüllt und mit ohrenbetäubendem Lärm von Ilanz aus in die Welt verschickt werden.

    Trumps umstrittene Asylpolitik: US-Armee bringt 20'000 Migrantenkinder unter

    Trumps umstrittene Asylpolitik: US-Armee bringt 20'000 Migrantenkinder unter


    Die US-Armee soll für die Unterbringung von 20'000 illegal ins Land gelangten Minderjährigen sorgen. Ein hochrangiger US-Regierungsmitarbeiter teilte dies am Donnerstag mit. Die US-Armee soll für die Unterbringung von 20'000 illegal ins Land...

    Die US-Armee soll für die Unterbringung von 20'000 illegal ins Land gelangten Minderjährigen sorgen. Ein hochrangiger US-Regierungsmitarbeiter teilte dies am Donnerstag mit.

    Die US-Armee soll für die Unterbringung von 20'000 illegal ins Land gelangten Minderjährigen sorgen. Ein hochrangiger US-Regierungsmitarbeiter teilte am Donnerstag mit, das Pentagon sei vom Gesundheitsministerium gebeten worden, eine entsprechende Zahl von Betten bereitzustellen.

    Die Heimplätze sind den Angaben zufolge für Kinder und andere Minderjährige bestimmt, die ohne Begleitung durch Erwachsene über die Grenze gelangt sind.

    Familien zusammen inhaftiert

    Zudem gibt es tausende Migrantenkinder, die zwar zusammen mit einem oder beiden Elternteilen illegal in die USA gekommen sind, aber dann von den Behörden ihren Eltern weggenommen und getrennt in Heimen untergebracht wurden.

    US-Präsident Donald Trump hat allerdings inzwischen nach einer Welle der Entrüstung und des Entsetzens einen Stopp dieser rigorosen Praxis angeordnet. Die Familien sollen nun zusammen inhaftiert werden. (SDA)

     

    Parlamentarier aus Deutschland hat es getroffen: Türkei verweigert zwei Wahlbeobachtern Einreise

    Parlamentarier aus Deutschland hat es getroffen: Türkei verweigert zwei Wahlbeobachtern Einreise


    Kurz vor der türkischen Parlaments- und Präsidentenwahl hat die Regierung in Ankara zwei Wahlbeobachtern aus Deutschland und Schweden die Einreise verweigert. Dem Linken-Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko wurde am Donnerstag kurz vor seinem Abflug von...

    Kurz vor der türkischen Parlaments- und Präsidentenwahl hat die Regierung in Ankara zwei Wahlbeobachtern aus Deutschland und Schweden die Einreise verweigert.

    Dem Linken-Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko wurde am Donnerstag kurz vor seinem Abflug von Wien nach Ankara über die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) mitgeteilt, dass ihm die Teilnahme an der OSZE-Beobachtermission nicht gestattet werde. Den deutsch-türkischen Beziehungen droht damit eine neue Belastungsprobe.

    Die Parlamentarische Versammlung der OSZE bestätigte am Abend, dassch der schwedische Parlamentarier Amin Jabar keine Einreiseerlaubnis erhalten habe. «Wir sind enttäuscht über diesen Schritt der türkischen Behörden, der sich negativ auf die Arbeit der internationalen Beobachtermission auswirken könnte«, hiess es in einer Stellungnahme.

    Es handle sich um einen Verstoss gegen die Regeln für solche Missionen, nach denen die Zusammensetzung der Beobachterteams nicht von dem Staat beeinflusst werden darf, der zur Wahlbeobachtung eingeladen habe.

    Hunko war bereits beim Verfassungsreferendum im April 2017 als Wahlbeobachter in der Türkei gewesen. Er hatte in dem Zusammenhang «die undemokratischen und unfairen Bedingungen» bei der Abstimmung kritisiert. Die türkische Regierung warf ihm Sympathien für die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK vor und zweifelte seine Objektivität an.

    Das scheint auch der Grund für die jetzige Einreiseverweigerung zu sein. Hunko nannte das Einreiseverbot einen «nie da gewesenen Affront gegen die internationale Wahlbeobachtung». (SDA)

    Kommen Kinder in U-Haft statt ins Heim? Trump unterzeichnet Dekret aus «Mitgefühl»

    Kommen Kinder in U-Haft statt ins Heim? Trump unterzeichnet Dekret aus «Mitgefühl»


    Nach Wogen der Empörung über die Trennung von Migrantenfamilien hat US-Präsident Donald Trump das Ende dieser Praxis angeordnet. Er unterzeichnete am Mittwoch in Washington ein entsprechendes Dekret. Nach Wogen der Empörung über die Trennung von...

    Nach Wogen der Empörung über die Trennung von Migrantenfamilien hat US-Präsident Donald Trump das Ende dieser Praxis angeordnet. Er unterzeichnete am Mittwoch in Washington ein entsprechendes Dekret.

    Nach Wogen der Empörung über die Trennung von Migrantenfamilien an der Grenze zu Mexiko hat US-Präsident Donald Trump das Ende dieser Praxis angeordnet. Er unterzeichnete am Mittwoch in Washington ein entsprechendes Dekret.

    Er wolle «Familien zusammenhalten«, sagte Trump. Stunden zuvor hatte er die Beendigung des Vorgehens angekündigt und dies mit «Mitgefühl» begründet. Gleichzeitig bekräftigte er sein Ziel, mit Härte gegen die illegale Einwanderung vorzugehen.

    Das sieht folgendermassen aus: Wenn Eltern beim Grenzübertritt verhaftet werden, werden sie zusammen mit ihren Kindern an einem Ort gehalten. Unklar ist, was «gehalten» und «ein Ort» ist. Kritiker sehen darin eine Verschlimmbesserung: Trump stecke mit dem Dekret die Kinder zusammen mit ihren Eltern in U-Haft, statt getrennt von ihren Eltern ins Heim.

    Trump gibt Gesetz die Schuld

    Mit dem Ende der Familientrennungen rückte Trump von seiner bisherigen Position ab. In den vergangenen Tagen hatte er noch argumentiert, seine Regierung sei durch die Gesetzeslage dazu verpflichtet, illegal ins Land kommenden Migranten ihre Kinder wegzunehmen, um diese in Heimen unterzubringen.

    Die Ministerin für Innere Sicherheit Kirstjen Nielsen hatte mit Trump nach US-Medieninformationen den ganzen Mittwochvormittag im Weissen Haus verbracht, um einen Entwurf für das Dekret zu verfassen.

    In den vergangenen Wochen hatten die US-Behörden an der Südgrenze zu Mexiko die Familien von illegal eingewanderten Menschen aus Süd- und Mittelamerika konsequent getrennt. Nach US-Rechtsprechung ist die Inhaftierung von Kindern gemeinsam mit ihren Eltern bisher nicht ohne weiteres möglich. Mehrere Gesetzentwürfe, die dies ändern sollen, hatten bisher keine parlamentarische Mehrheit gefunden. Eine Abstimmung ist nun für Donnerstag geplant, wie der Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, am Mittwoch erklärte.

    Aufschrei bis zum Papst 

    Die Praxis der Trennung von Eltern und Kindern hatte international zu einem Aufschrei geführt. Unter anderen hatte sich Papst Franziskus der Meinung der katholischen US-Bischofskonferenz angeschlossen, die Praxis der US-Grenzbehörden sei unmenschlich und nicht akzeptabel. «Die Würde eines Menschen hängt nicht davon ab, ob er Staatsbürger ist, Einwanderer oder Flüchtling», schrieb der Pontifex am Mittwoch auf Twitter. «Das Leben von jemandem zu retten, der vor Krieg und Armut flieht, ist ein Akt der Menschlichkeit.»

    Die Fluggesellschaft American Airlines reagierte am Mittwoch auf einen Bericht, wonach 16 Kinder an Bord eines der Flugzeuge der Gesellschaft von Phoenix (Arizona) in ein Aufnahmelager ins mehr als 3500 Kilometer entfernte Miami (Florida) geflogen worden sein sollen. Man habe keine konkrete Kenntnis darüber, habe aber das Weisse Haus gebeten, keine Kinder ohne Eltern an Bord der American-Airlines-Flugzeuge zu schicken.

    Die Aufnahmezentren sind auf 17 Bundesstaaten verteilt. In einem ehemaligen Walmart-Supermarkt-Gebäude in Texas sollen sich allein 1500 Knaben befinden. Das Heimatschutzministerium hatte am Montag mitgeteilt, dass mindestens 2342 Kinder in den vergangenen Wochen von ihren Eltern getrennt wurden.

    Sogar Melania schimpfte

    US-Medien zeigten Bildern von Aufnahmelagern, in denen Kinder auf Gummimatten in Maschendrahtkäfigen nächtigten. Ein Tonbandschnitt verriet, wie Kleinkinder bitterlich weinten und nach ihren Müttern schrien. Am Mittwoch war bekanntgeworden, dass eigene Lager für «Kinder im zarten Alter» eingerichtet worden waren.

    Trump hatte bisher die oppositionellen Demokraten dafür verantwortlich gemacht, dass es nicht zu einer gesetzlichen Regelung gekommen ist. «Die Demokraten sind schuld», twitterte der Präsident noch am Mittwoch. Allerdings konnte auch die republikanische Mehrheitsfraktion keine klare Mehrheit für ein entsprechendes Gesetz herstellen.

    Alle fünf lebenden First Ladys der USA, darunter auch Präsidentengattin Melania Trump, sowie zahlreiche Prominente aus vielen Bereichen der US-Gesellschaft hatten sich von der Ausländerpolitik Trumps distanziert. Vehemente Kritik kam auch aus dem Ausland. Die britische Premierministerin Theresa May sagte im Unterhaus in London: «Wir halten das für falsch."

    Guatemala und Mexiko verurteilten die Praxis mit scharfen Worten. Das Vorgehen der US-Regierung sei grausam und unmenschlich, sagte Mexikos Aussenminister Luis Videgaray am Dienstag (Ortszeit) in Mexiko-Stadt. Am Mittwoch nun reagierte Trump und stoppte die Familientrennungen per Dekret. (SDA)

     

    Wegen Personalmangel: Swiss will nun auch Fremd-Piloten

    Wegen Personalmangel: Swiss will nun auch Fremd-Piloten


    KLOTEN - Die Swiss hat Mühe, Fliegerpersonal zu finden. Nachdem bereits eine Kooperation mit der Armee bekannt wurde, weitet die Fluggesellschaft nun ihre Suche nach Co-Piloten aus. Traumjob Pilot? Offenbar nicht mehr, denn die Swiss...

    KLOTEN - Die Swiss hat Mühe, Fliegerpersonal zu finden. Nachdem bereits eine Kooperation mit der Armee bekannt wurde, weitet die Fluggesellschaft nun ihre Suche nach Co-Piloten aus.

    Traumjob Pilot? Offenbar nicht mehr, denn die Swiss hat Mühe, genügend Personal fürs Cockpit zu finden. Während die Swiss bisher ausschliesslich auf Piloten und Co-Piloten aus der eigenen Nachwuchsschmiede setzte, will sie neu auch Personal von aussen einstellen. Das zeigt sich in Stelleninseraten der Fluggesellschaft, die kürzlich online gingen.

    «Neu stellen wir auch Kandidaten ein, die zwar die Grundausbildung abgeschlossen haben, aber noch über kein Type-Rating verfügen», erklärt Swiss-Sprecher Stefan Vasic. Ebenfalls bewerben könne sich, wer bereits einen gültigen Type-Rating für den Airbus A320 besitze. In beiden Fällen bekommen angenommene Bewerber dann von Swiss den letzten Schliff verpasst. So wird sichergestellt, dass alle den Anforderungen der Fluggesellschaft genügen.

    Mögliche Kooperation mit der Armee

    Damit wegen Pilotenmangel nicht bald Flieger am Boden bleiben müssen, tun sich Swiss und ihre Schwester-Airline Edelweiss auch mit der Luftwaffe zusammen. Die Details der Zusammenarbeit würden noch geklärt, so die «Sonntagszeitung». Es ist daher auch noch unklar, wann das neue Angebot startet.

    Die Idee: Junge Piloten sollen den Karriereeinstieg bei der Armee angehen und später dann Teilzeit für Swiss und Edelweiss fliegen. Je älter die Piloten, desto weniger sollen sie für die Armee fliegen, umso mehr aber zivil. (jfr)

    Drama um Berner Husky-Welpen: Aus den Fluten gerettet, am Gift gestorben

    Drama um Berner Husky-Welpen: Aus den Fluten gerettet, am Gift gestorben


    LIMPACH BE - Heftige Regenfälle fluteten Anfang Juni in Limpach BE ein Husky-Gehege – fünf Welpen drohten zu ertrinken. Die Züchter reagierten schnell und retteten die Babys vor dem Tod. Doch das Drama ging weiter. Drei Welpen...

    LIMPACH BE - Heftige Regenfälle fluteten Anfang Juni in Limpach BE ein Husky-Gehege – fünf Welpen drohten zu ertrinken. Die Züchter reagierten schnell und retteten die Babys vor dem Tod. Doch das Drama ging weiter. Drei Welpen erkrankten schwer.

    Es schien ein Drama mit Happy End. Es ist Anfang Juni, als das Husky-Gehege von Claudia Stettler (37) und Andres Bieri (43) in Limpach BE geflutet wird. Schlamm und Wassermassen füllen den Zwinger innert kurzer Zeit. Die erwachsenen Huskys retten sich auf die erhöhten Stellen, doch fünf Welpen verstecken sich instinktiv unter den Hütten. Sie drohen zu ertrinken. Die beiden Züchter können die Hundebabys noch rechtzeitig aus dem Wasser ziehen. (BLICK berichtete)

    Doch kurz nach dem Hochwasserdrama werden drei Welpen plötzlich krank. Ayla, Amira und Armani wirken schwach, können nicht mehr richtig laufen. Sie müssen ins Tierspital. Alle leiden an  Bauchspeicheldrüsenentzündung, Darmentzündung und Fieber.

    Schwere Entscheidung

    Ayla muss im Krankenhaus bleiben, ihr geht es besonders schlecht. Amira und Armani sollen zu Hause mit Medikamenten behandelt werden. Doch der Zustand der beiden Welpen verschlechtert sich so dramatisch, dass auch sie wieder ins Spital kommen – auf die Intensivstation. Es folgt der nächste Schock: Die Organe von Ayla versagen. Dass es so schlimm um sie steht, habe niemand geahnt, sagen die Züchter. Sie fällen den schweren Entscheid: Der kleine Husky muss eingeschläfert werden.

     «Die ganze Familie sowie die Hundemama Azzura leiden sehr unter dem Verlust der kleinen Ayla, die etwas ganz Besonderes war», sagt Stettler zu BLICK. Zurück bleibt neben der Trauer die Frage: Wie konnten die Husky-Welpen so krank werden?

    Kam das Gift vom Kartoffelfeld?

    Stettler ist sich sicher: Es war das Schlammwasser! «Die Ärzte können es zwar nicht mit Sicherheit sagen», so die Züchterin. Doch in unmittelbarer Nähe liegt ein Kartoffelfeld. Und von dort könnten Pestizide und Chemikalien ins Gehege gespült worden sein.

    Fakt ist: Drei von fünf Hundebabys wurden krank – eines musste sogar eingeschläfert werden. Neben viel Kraft kostete das Drama bisher 5000 Franken. Eine finanzielle Belastung für die Familie. Um die Kosten zu stemmen, hoffen sie auf Spenden. Auf ein speziell angelegtes Konto können Unterstützer einen Beitrag leisten. (IBAN CH66 0900 0000 3195 9572 2, Postkonto 31-959572-2)

    Nun hoffen alle, dass die anderen zwei Welpen wieder gesund werden. Bei Armani sieht es gut aus, er ist wieder zu Hause und erholt sich langsam. Nur Amira macht Kummer: Sie liegt noch auf der Intensivstation. 

    Baumeister und Suva spannen zusammen: Kurze Hosen für Bauarbeiter

    Baumeister und Suva spannen zusammen: Kurze Hosen für Bauarbeiter


    BERN - In der Nähe von Strassen müssen Bauarbeiter bis dato lange Hosen tragen. Weil das im Sommer schnell ungemütlich werden kann, fordern der Schweizer Baumeisterverband und die Suva lockerere Regeln. Jetzt wird es richtig heiss!...

    BERN - In der Nähe von Strassen müssen Bauarbeiter bis dato lange Hosen tragen. Weil das im Sommer schnell ungemütlich werden kann, fordern der Schweizer Baumeisterverband und die Suva lockerere Regeln.

    Jetzt wird es richtig heiss! Doch die Freude vieler Schweizerinnen und Schweizer an der Badi- und Glace-Saison teilen nicht alle. Dazu gehören die rund 25'000 Büezer, die unter der sengenden Sonne auf und neben der Strasse arbeiten. Denn während unsereins im Sommer einfach kurze Hosen trägt und die Beine hoffentlich fleissig mit Sonnencreme einschmiert, dürfen sie das nicht.

    Jedenfalls, wenn es nach dem Schweizerischen Verband der Strassen- und Verkehrsfachleute (VSS) geht. Dessen Norm schreibt vor, dass Bauarbeiter im Strassenbereich immer lange Hosen tragen müssen, damit sie von vorbeifahrenden Fahrzeugen gesehen werden.

    Auf den Strassenbaustellen ist also Schwitzen angesagt. Dem Schweizer Baumeisterverband (SBV) passt das nicht. Er wehrt sich für seine Angestellten. «Die Bauarbeiter sollen Eigenverantwortung übernehmen können, was sie zum Schaffen tragen», fordert SBV-Direktor Benedikt Koch (46).

    Baumeister Hand in Hand mit der Unfallversicherung

    Dafür hat Koch einen überraschenden Partner gefunden: Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva). Die nämlich sagt, die langen Hosen seien teilweise mehr Risiko als Schutz. Denn bei extremen Temperaturen und starkem Sonnenschein könnten «lange Hosen, vor allem, wenn sie eng an der Haut anliegen, zu Gefässerweiterungen und zu Kreislaufproblemen führen».

    Arbeiter würden daher im Sommer zu leichten Versionen greifen. Was im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlich ist, wie die Suva warnt. Denn diese Hosen hätten einen viel höheren Anteil an synthetischen Fasern, «was dazu führt, dass sie leichter brennbar sind».

    Auch wenn lange Hosen besser vor Unfällen und anderen Risiken schützen: Bei bestimmten Arbeiten habe die Brennbarkeit Vorrang. «Der Unternehmer muss die Möglichkeit haben, hier selbst abwägen zu können», findet die Versicherung. Doch das kann er wegen der VSS-Vorschriften nicht.

    Die Handhabe der EU als Vorbild

    Baumeister und Suva fordern daher in einem gemeinsamen Brief an den VSS, dass die Schweiz der EU folgt. Dort dürfen Bauarbeiter in der Nähe von Strassen, auf denen maximal 60 km/h gefahren wird, die langen Hosen gegen kurze tauschen.

    Der VSS bestätigt den Erhalt des Antrags und will am 5. Juli antworten. Das ärgert SBV-Koch: «Wir fordern die Anpassung der Norm seit rund drei Jahren. Da habe ich gar kein Verständnis, dass der VSS jetzt nochmals die Sommermonate verstreichen lassen will, bevor er sich dem Thema widmet», poltert er. Die Branche brauche jetzt eine Lösung. «Wenn man den Bauarbeitern erst im Herbst sagt, dass sie mit kurzen Hosen zur Arbeit kommen dürfen, nützt das herzlich wenig.»

    VSS-Direktor Christian Schärer (59) weist die Vorwürfe entschieden zurück: «Fakt ist, dass es der Baumeisterverband während der Erarbeitung der Norm mehrmals verpasst hat, uns seine geschätzte Meinung zukommen zu lassen.» Weder seien die Baumeister zu den Sitzungen gekommen, noch hätten sie sich in der Vernehmlassung geäussert.

    Die Chancen stehen schlecht

    Den Antrag will man prüfen, doch das Resultat ist vorhersehbar: «Der VSS will keine Norm herausgeben, die eine Gesundheitsgefahr beinhalten könnte», so Schärer.

    Die Arbeiter müssen also weiterschwitzen. Dabei ist selbst die Gewerkschaft für mehr Beinfreiheit, wie Nico Lutz (48), Sektorleiter Bau der Gewerkschaft Unia, sagt. Lange Hosen seien nur sinnvoll, wenn sie die Risiken wirklich auch erfordern. Allerdings: «Wenn man Arbeiten ausführt, bei denen die langen Hosen Feuer fangen können, ist es wahrscheinlich nicht sehr schlau, einfach kurze Hosen anzuziehen. Denn dann verbrennt man sich auch die Beine.»

    Doch die Hosenlänge sei ohnehin nur ein Scheingefecht. Wichtiger sei, die Arbeit im Sommer besser zu organisieren. Das heisst, die Arbeitszeiten in die Morgenstunden zu verlegen und für Schatten, Wasser und Pausen zu sorgen. «Wenn man bei 35 Grad im Schatten nicht mehr mit langen Hosen arbeiten kann, sollte die Arbeit zum Schutz der Arbeiter grundsätzlich niedergelegt werden», so Lutz. Das fordere die Unia jedes Jahr, doch der Baumeisterverband stelle sich immer quer.

    Francesca T. (†59) hortete Kleider im Wert von 100’000 Franken: Sozialamt untersucht Shopping-Touren auf Staatskosten

    Francesca T. (†59) hortete Kleider im Wert von 100’000 Franken: Sozialamt untersucht Shopping-Touren auf Staatskosten


    BERN - Francesca T.* (†59) bezog Sozialhilfe, lebte in einer 3,5-Zimmer-Wohnung und kaufte Kleider im Wert von 100'000 Franken. Niemand stoppte ihr Treiben. Auch nicht das Amt. Nun wollen die Verantwortlichen untersuchen, wie...

    BERN - Francesca T.* (†59) bezog Sozialhilfe, lebte in einer 3,5-Zimmer-Wohnung und kaufte Kleider im Wert von 100'000 Franken. Niemand stoppte ihr Treiben. Auch nicht das Amt. Nun wollen die Verantwortlichen untersuchen, wie es dazu kommen konnte.

    Ihr Fall sorgt für Kopfschütteln. Die Italienerin Francesca T.* (†59) lebte in Bern über Jahre von der Sozialhilfe. Trotzdem konnte sie sich Kleider, Schuhe und Schmuck im Wert von 100'000 Franken leisten.

    Nachdem T. am 17. April verstarb, entdeckte man die teuren Outfits in ihrer 3½-Zimmer-Wohnung. Viele davon neu und originalverpackt (BLICK berichtete). Offensichtlich litt die Frau an Shopping-Sucht. Recherchen zeigen: Fast täglich kaufte sie in der Berner Altstadt ein.

    Genaue Prüfung

    Jetzt will das Sozialamt der Stadt Bern den Fall aufklären. Leiter Felix Wolffers (61) sagt: «Aufgrund der Berichterstattung im BLICK habe ich mich entschieden, den Sachverhalt vertieft durch das Sozialrevisorat überprüfen zu lassen.» Ein Bericht soll noch diese Woche vorliegen.

    Der Fall beinhaltet viele offene Fragen: Wie kann jemand Sozialhilfe beziehen, sich gleichzeitig aber derart teure Sachen leisten? Wie lange dauerte der Missbrauch? Weshalb wurde T. nicht besser kontrolliert? Und: Warum wurde ihr ohne Hausbesuch im letzten August eine grössere 3½-Zimmer-Wohnung bewilligt? Wie konnte die Italienerin regelmässig für längere Zeit verreisen? Gab die Sozialhilfeempfängerin dem Amt korrekt und rechtzeitig Auskunft über ihre finanziellen Verhältnisse? Verschwieg sie bewusst Einkünfte?

    «Über die Resultate wird öffentlich informiert»

    Wollfers dazu: «Gestützt auf den Bericht des Sozialrevisorats werden Abklärungen und Massnahmen geprüft. Erst dann können mögliche Konsequenzen beschlossen werden.» Transparenz ist ihm wichtig: «Es ist vorgesehen, über die Resultate der Abklärung in allgemeiner Form öffentlich Auskunft zu geben.»

    Den Steuerzahler interessiert vor allem eines: Was kann getan werden, damit es nicht zu Missbräuchen kommt. Braucht es mehr, stärkere und regelmässigere Kontrollen und Hausbesuche bei Sozialhilfeempfängern? Bevor Wolffers Stellung zum konkreten Fall nimmt, will er den Bericht abwarten. Doch Kontrollen sind ihm wichtig: «Sie fördern das Vertrauen der Öffentlichkeit. Die Sozialdienste haben diese in den letzten Jahren stark ausgebaut.»

    Eine Herkulesaufgabe in der Praxis

    Der Bernern Amtsleiter ist ein Mann vom Fach. Er präsidiert auch die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) und sieht allgemeine Schwierigkeiten im System. Der Verbandschef weiss: «Es gibt neue Probleme. Ausgesteuerte Personen ab 55 Jahren sind die am stärksten wachsende Gruppe der Sozialhilfe.» Für ihn ist deshalb klar: «Es braucht mehr Stellen für ältere Arbeitslose und auch Personen mit gesundheitlichen Leiden.»

    Wolffers spricht eine zweite Herausforderung an: «Viele Personen, die früher eine IV-Rente erhalten haben, sind heute auf den Sozialdiensten.» Dort werden die Personen beraten, finanziell unterstützt und wieder in den Arbeitsmarkt integriert. Was einfach klingt, ist in der Praxis oft eine Herkulesaufgabe. Die Hälfte der Sozialhilfeempfänger hat keinen Lehrabschluss.

    Massiver Druck: 100 Fälle pro Sozialarbeiter

    Allein in Bern sind 100 Fälle pro Sozialarbeiter die Norm. Doch das ist kein Extremfall: «Auch in anderen Kantonen und vielen Gemeinden gibt es ähnliche Vorgaben», sagt Wolffers. Gerade Regionen mit günstigem Wohnraum werden gerne zum Mekka für Sozialhilfeempfänger. Für einzelne Orte ist das ein ernstes Problem.

    SKOS-Präsident Wolffers spricht Klartext: «Es braucht deshalb Reformen bei der Finanzierung der Sozialhilfe.» Er ergänzt: «Wichtig ist vor allem eine Entlastung der Gemeinden und eine faire Verteilung der Kosten.» Ein Fall, in dem eine Frau ihre Shopping-Touren mit Hilfe der Staatskasse finanziert, ärgert nicht nur den Steuerzahler, sondern auch Betroffene, die jeden Rappen zweimal umdrehen müssen.

    * Name von der Redaktion geändert