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    Philippinen: Duterte entlässt Chef der Drogenbehörde wegen Korruption

    Philippinen: Duterte entlässt Chef der Drogenbehörde wegen Korruption


    Der philippinische Staatschef Rodrigo Duterte hat den Chef der Antidrogenbehörde des Landes wegen Korruptionsvorwürfen gefeuert. Dionisio Santiago, dem Leiter der Kommission für gefährliche Drogen, wird vorgeworfen, von Drogenbaronen Geschenke...

    Der philippinische Staatschef Rodrigo Duterte hat den Chef der Antidrogenbehörde des Landes wegen Korruptionsvorwürfen gefeuert. Dionisio Santiago, dem Leiter der Kommission für gefährliche Drogen, wird vorgeworfen, von Drogenbaronen Geschenke angenommen zu haben.

    Santiago erst frisch im Amt

    Er war seit vier Monaten im Amt. Präsidentensprecher Harry Roque sagte am Montag, die Vorwürfe gegen Santiago müssten noch untersucht werden, aber Duterte habe seine Entlassung bereits angeordnet. «Was Duterte angeht, muss die Schuld nicht erwiesen sein. Wenn jemand auf irgendeine Art mit Korruption in Verbindung gebracht wird, zögert er nicht, Leute zu feuern", sagte Roque

    Drogenkrieg auf den Philippinen

    Dutertes harter Anti-Drogen-Kampf sorgt immer wieder für Kritik aus dem Ausland. Seinem Feldzug sind seit seinem Amtsantritt Ende Juni 2016 bereits mehr als 3000 Menschen zum Opfer gefallen. Kritiker weltweit werfen ihm vor, Drogendealer und -konsumenten ohne Prozess ermorden zu lassen.
    (SDA)

    Musikstudentin singt das Coop-Weihnachtslied: Schöne Bescherung für Lisa

    Musikstudentin singt das Coop-Weihnachtslied: Schöne Bescherung für Lisa


    Musikstudentin Lisa Oribasi singt das Coop-Weihnachtslied «Memories». Die Freiburger Musikstudentin Lisa Oribasi (23) trägt 14 Piercings, ist Veganerin, lebt in London und singt dieses Jahr das Coop-Weihnachtslied «Memories». «Im Sommer bekam ich...

    Musikstudentin Lisa Oribasi singt das Coop-Weihnachtslied «Memories».

    Die Freiburger Musikstudentin Lisa Oribasi (23) trägt 14 Piercings, ist Veganerin, lebt in London und singt dieses Jahr das Coop-Weihnachtslied «Memories». «Im Sommer bekam ich einen Anruf und wurde gefragt, ob ich ein Lied einsingen würde», erzählt die Sängerin. «Ihre schöne Stimme und die emotionale Interpretation des Liedes haben uns vom ersten Ton an überzeugt», sagt Sacha Zuberbühler (42), Coop-Marketingleiter.

    «Ärzte sagten mir, ich würde nicht mehr singen können»

    Als die Zusage kam, sass Lisa Oribasi im Zug. «Ich habe innerlich gejubelt und getanzt», so Oribasi, für die Singen keine Selbstverständlichkeit ist. Fünf Jahre litt sie an ­einer chronischen Infek-tionskrankheit, die auch ihre Stimmbänder schwächte. «Ärzte sagten mir, ich würde nicht mehr singen können.»
    Doch Lisa kämpfte sich zurück, liess sich vor drei Jahren die Mandeln entfernen. «Meine Stimme ist voller denn je. Für mich ein kleines Wunder.» Weihnachten hat für sie eine grosse Bedeutung: «Wir feiern in der Familie, traditionell mit Christbaum und Geschenken.»

    Das Coop-Weihnachtslied gibts aus ökologischen Gründen nicht auf CD, nur auf Musikplattformen, ab 24. November. Dann startet auch der TV-Spot. Exklusiv sehen Sie ihn heute schon hier im Videoplayer.

    Nur YB-Hütter besser als Yakin: GC in der Muri-Tabelle schon auf Platz 2!

    Nur YB-Hütter besser als Yakin: GC in der Muri-Tabelle schon auf Platz 2!


    GC klettert dank dem 2:0 gegen Thun auf Platz 3. Hoppers-Trainer Murat Yakin ist nach Punkten pro Spiel schon eine Ranglisten-Position weiter oben. Welcher Trainer holt am meisten Punkte pro Spiel? An der Spitze ist klar der Fussball-Lehrer von Leader...

    GC klettert dank dem 2:0 gegen Thun auf Platz 3. Hoppers-Trainer Murat Yakin ist nach Punkten pro Spiel schon eine Ranglisten-Position weiter oben.

    Welcher Trainer holt am meisten Punkte pro Spiel? An der Spitze ist klar der Fussball-Lehrer von Leader YB: Der Vorarlberger Adi Hütter bringts auf einen Punkteschnitt von 2,2.

    Und dahinter? Basels Raphael Wicky – der erste YB-Verfolger? Nein!

    Der neue GC-Trainer Murat Yakin (43) hat seinen ehemaligen Nati-Kollegen Wicky bereits überholt. Yakin hat in seinen bisherigen 9 Meisterschaftsspielen mit GC 18 Zähler geholt. Schnitt: 2,0.

    Wicky ist mit einem Durchschnitt von 1,73 Punkten klar hinter Yakin.

    Abgeschlagen auf Rang 13 liegt Sions neuer Übungsleiter Gabri: 0,33 Zähler pro Match. Oder: Drei Spiele, erst ein Unentschieden... Gabris Vorgänger Paolo Tramezzani kam immerhin auf 1,08 Punkte. Mehr als dreimal mehr.

    Die Trainer-Rangliste (Punkte/Spiel)

    1.    Adi Hütter (YB) 2,20

    2.    Murat Yakin (GC) 2,00

    3.    Raphael Wicky (Basel) 1,73

    4.    Uli Forte (FC Zürich) 1,47

    5.    Giorgio Contini (St. Gallen) 1,40

    6.    Fabio Celestini (Lausanne) 1,27

    7.    Paolo Tramezzani (Sion) 1,08

    8.    Pierluigi Tami (Lugano) 1,07

    9.    Marc Schneider (Thun) 1,00

    10.  Boro Kuzmanovic (GC) 1,00

    11.  Markus Babbel (Luzern) 0,93

    12.  Carlos Bernegger (GC) 0,80

    13.  Gabri (Sion) 0,33

     

     

     

     

    Kinocharts Deutschland: «Fack ju Göhte 3» an der Spitze

    Kinocharts Deutschland: «Fack ju Göhte 3» an der Spitze


    Baden-Baden – «Fack ju Göhte 3» bleibt an der Spitze der deutschen Kinocharts. Die Erfolgskomödie mit Elyas M'Barek sahen mittlerweile mehr als fünf Millionen Zuschauer, wie Media Control am Montag mitteilte. Der letzte Teil der Trilogie habe...

    Baden-Baden – «Fack ju Göhte 3» bleibt an der Spitze der deutschen Kinocharts. Die Erfolgskomödie mit Elyas M'Barek sahen mittlerweile mehr als fünf Millionen Zuschauer, wie Media Control am Montag mitteilte.

    Der letzte Teil der Trilogie habe an seinem vierten Einspielwochenende nochmals etwa 357'000 Besucher vor die Leinwände gelockt.

    Neu auf dem zweiten Rang steigt nach vorläufigen Trendzahlen der Actionfilm «Justice League» mit Ben Affleck als Batman und Henry Cavill als Superman ein. Das Werk hatte den Angaben zufolge mehr als 210'000 Wochenendbesucher.

    Unverändert auf Position drei ist die neue Verfilmung von «Murder On The Orient-Express» von Regisseur und Hauptdarsteller Kenneth Branagh, den Krimi sahen in der zweiten Einspielwoche etwa 208'000 Wochenendbesucher.

    Auf Platz vier steht unverändert «Bad Moms 2» mit Mila Kunis, Kristen Bell und Kathryn Hahn. Diese Komödie wollten in der zweiten Einspielwoche etwa 150 000 Zuschauer sehen. Der Fantasyfilm «Thor: Tag der Entscheidung» rutschte auf Rang fünf mit ungefähr 145'000 Wochenendbesuchern (in der Vorwoche Platz zwei).

    «Lothar, wer?»: Shootingstar Zakaria kennt Matthäus nicht!

    «Lothar, wer?»: Shootingstar Zakaria kennt Matthäus nicht!


    Unser Gladbach-Shootingstar Denis Zakaria (21) scheint nur in Sachen Fussball-Historie noch Nachholbedarf zu haben. Genau heute vor 21 Jahren erblickte Denis Zakaria das Licht der Welt. Gerade, als ein gewisser Lothar Matthäus 35 Jahre alt ist.Der...

    Unser Gladbach-Shootingstar Denis Zakaria (21) scheint nur in Sachen Fussball-Historie noch Nachholbedarf zu haben.

    Genau heute vor 21 Jahren erblickte Denis Zakaria das Licht der Welt. Gerade, als ein gewisser Lothar Matthäus 35 Jahre alt ist.

    Der Weltfussballer (1991) schwärmt bei «Sky» vom Schweizer Nati-Spieler, der beim 4:2-Auswärtssieg in Berlin eine sackstarke Leistung zeigt: «Ich bin froh, dass Gladbach wieder so eine Perle gefunden hat!»

    Im Live-Interview wird Zakaria daraufhin gefragt: «Denis, haben sie Lothar Matthäus eigentlich schon kennengelernt?»

    «Loddar» lief zwischen 1979 und 1984 selber für die «Fohlen» auf. «Wer? Nein, ihn kenne ich noch nicht», so Zakaria mit entschuldigendem Lächeln.

    «Ich muss noch viel lernen, aber das kommt noch.» Die Lacher der Deutschen jedenfalls hat unser Nati-Juwel damit auf seiner Seite.

    Dass er Matthäus noch nicht kennt, wird ihm jedoch so mancher Gladbach-Fan verzeihen. Der Ex-Young-Boy und -Servettien gehört zu den Entdeckungen der Bundesliga-Saison.

    «Es ging sehr schnell, darüber bin ich selbst überrascht. Ich hoffe, dass es so weitergeht», sagt Zakaria, der wie sein Vorbild Paul Pogba mit extrem hoher Passicherheit überzeugt. «Ich arbeite jeden Tag, um top zu sein und eines Tages die Qualitäten von Pogba zu haben», so der Mittelfeldspieler. (wst)

    Kenia: Wahl in Kenia wird nicht erneut wiederholt

    Kenia: Wahl in Kenia wird nicht erneut wiederholt


    Nairobi – Das Oberste Gericht Kenias hat die jüngste Wiederholung der Präsidentschaftswahl für gültig erklärt. Der oberste Richter David Maraga erklärte am Montag in Nairobi, die Beschwerden gegen die Wiederholung der Wahl seien als...

    Nairobi – Das Oberste Gericht Kenias hat die jüngste Wiederholung der Präsidentschaftswahl für gültig erklärt. Der oberste Richter David Maraga erklärte am Montag in Nairobi, die Beschwerden gegen die Wiederholung der Wahl seien als «unbegründet» abgewiesen.

    Die Entscheidung fiel demnach einstimmig. Damit wird es in dem ostafrikanischen Staat keinen erneuten Urnengang geben.

    Präsident Uhuru Kenyattas Wahlsieg ist somit trotz eines Wahlboykotts der Opposition bestätigt. Er kann kommende Woche als Präsident vereidigt werden. Die Opposition kritisierte, die Gerichtsentscheidung sei nur unter Druck entstanden, der Regierung Kenyatta fehle jegliche Legitimität.

    Das oberste Gericht hatte die ursprüngliche Präsidentschaftswahl vom August wegen grober Unregelmässigkeiten überraschend für ungültig erklärt und eine Wiederholung angeordnet. Oppositionsführer Raila Odinga hatte daraufhin die Wiederholung des Urnengangs Ende Oktober boykottiert.

    Das führte zu einer drastisch niedrigeren Wahlbeteiligung und einem überragenden Sieg von Amtsinhaber Kenyatta, der die Wahl mit gut 98 Prozent der abgegebenen Stimmen gewann. In einigen von der Opposition kontrollierten Gebieten waren die Wahllokale geschlossen geblieben.

    Juristisch ist die Wahl damit aufgearbeitet. Die Spaltung des Landes in verfeindete politische Lager dürfte sich nun aber weiter zuspitzen. Beobachter befürchteten, dass es bei bevorstehenden Protesten zu mehr gewaltsamen Zusammenstössen kommen könnte.

    Monografie: Akademie veröffentlicht Bondy-Monografie

    Monografie: Akademie veröffentlicht Bondy-Monografie


    BERLIN - Die Akademie der Künste in Berlin eröffnet am 28. November das Luc-Bondy-Archiv. Gleichentags stellt sie eine Monografie zu Leben und Werk des Schweizer Theater- und Opernregisseurs vor. An diesem Tag vor zwei Jahren ist...

    BERLIN - Die Akademie der Künste in Berlin eröffnet am 28. November das Luc-Bondy-Archiv. Gleichentags stellt sie eine Monografie zu Leben und Werk des Schweizer Theater- und Opernregisseurs vor. An diesem Tag vor zwei Jahren ist Bondy im Alter von 67 Jahren gestorben.

    Der 1948 in Zürich geborene Luc Bondy war einer der prägenden europäischen Theater- und Opernregisseure seit den 1970er Jahren, wie die Akademie der Künste am Montag in ihrer Mitteilung schreibt. Ihr hat Bondy noch zu Lebzeiten sein Archiv anvertraut. Es gebe Auskunft über seine Arbeit an den wichtigsten Schauspiel- und Opernhäuser und sei nun für die Nutzung jetzt erschlossen.

    Am 28. November erscheint zudem die Monografie «In die Luft schreiben. Luc Bondy und sein Theater», die bisher unveröffentlichte Texte Bondys in Beziehung setzt zu zahlreichen Originalbeiträgen von Weggefährten. Ergänzt werden diese Texte durch Bühnen- und Kostümentwürfe sowie Szenen- und Privatfotos.

    Das von Bondys langjährigem Mitarbeiter Geoffrey Layton herausgegebene Buch zeigt - so die Akademie der Künste weiter - «die Fülle und Vielfalt des künstlerischen Schaffens des Regisseurs und lässt Autorinnen und Autoren aus mehreren Ländern und Schaffensphasen zu Wort kommen.» Darunter befinden sich Isabelle Huppert, Yasmina Reza, Botho Strauss und Peter Handke.

    Arbeitsmarkt: RAV vermittelt oft unpassende Kandidaten

    Arbeitsmarkt: RAV vermittelt oft unpassende Kandidaten


    BERN - BE - Schweizer Unternehmen sind mehrheitlich zufrieden mit den Dienstleistungen der Regionalen Arbeitszentren (RAV). Kritik übten die Firmen allerdings an den vermittelten Personen. Das Staatssekretariat...

    BERN - BE - Schweizer Unternehmen sind mehrheitlich zufrieden mit den Dienstleistungen der Regionalen Arbeitszentren (RAV). Kritik übten die Firmen allerdings an den vermittelten Personen.

    Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) publizierte am Montag eine im April/Mai durchgeführte Studie. Letztmals war die Umfrage im Jahr 2014 durchgeführt worden.

    In der aktuellen Umfrage waren fast die Hälfte der Unternehmen, mit den vom RAV vorgeschlagenen Kandidaten unzufrieden. Der/die Kandidat/Kandidatin habe eher schlecht oder gar sehr schlecht mit dem Stellenprofil zusammengepasst, stellten die Firmen fest.

    Dies dürfte im Zusammenhang mit dem Inländervorrang light interessant sein. Ab dem ab 1. Januar 2018 müssen nämlich Arbeitgeber freie Stellen in Berufen mit einer Arbeitslosenquote von mindestens 5 Prozent den Arbeitsämtern melden. Die RAV müssen anschliessend innert drei Tagen passende Kandidaten vorschlagen. Diese Meldepflicht wird den RAV einen Mehraufwand bescheren - und dieser dürfte umso grösser ausfallen, wenn Kandidaten nicht zu den Unternehmen passen.

    Die Unternehmen, die mit dem Vorschlag unzufrieden waren, erachteten in den meisten Fällen (75 Prozent) die Fähigkeiten der Kandidaten als ungeeignet. Teilweise wurde auch fehlende Motivation (16 Prozent) kritisiert - oder, dass die Person gar nicht wirklich eine Stelle suchte. Insgesamt aber sind die Unternehmen zufrieden mit den Dienstleistungen des RAV (73 Prozent sehr oder ziemlich zufrieden).

    Ein Grossteil der befragten 4500 Unternehmen sieht noch Potential darin, dass die RAV von sich aus Kontakt mit den Unternehmen aufnehmen könnten. In den meisten Fällen melden sich heute die Unternehmen beim RAV. Gemäss Mitteilung sind in diesem Punkt bereits Verbesserungsmassnahmen eingeleitet worden.

    Auch eine bessere Beratung für Arbeitslose und freundlicheres Personal wurden als Massnahmen für eine Imageverbesserung angegeben. Im Vergleich zur Umfrage aus dem Jahr 2014 haben den RAV 36 Prozent ein eher negatives Image bescheinigt (+6 Prozent). 50 Prozent betrachten das Image als positiv.

    Von den befragten Unternehmen hatte etwas mehr als die Hälfte bereits mindestens einmal Kontakt mit dem RAV. Von diesen hat knapp jedes zweite Unternehmen bereits einmal eine freie Stelle gemeldet. Drei Viertel waren bei der letzten Stellenmeldung zufrieden mit den Dienstleistungen: Die Mehrheit bewertet die administrativen Formalitäten als einfach.

    Red Bull Itemania in Luzern: Game-Event auf der grossen Leinwand

    Red Bull Itemania in Luzern: Game-Event auf der grossen Leinwand


    Im Dezember erobert League of Legends das Verkehrshaus Luzern. Wir schauen mit eSports.ch auf den speziellen Gaming-Event und verlosen 2 Tickets. «Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten: verkauft!» So oder ähnlich tönt es am 9. Dezember im Verkehrshaus...

    Im Dezember erobert League of Legends das Verkehrshaus Luzern. Wir schauen mit eSports.ch auf den speziellen Gaming-Event und verlosen 2 Tickets.

    «Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten: verkauft!» So oder ähnlich tönt es am 9. Dezember im Verkehrshaus Luzern. Denn bei Red Bull Itemania werden die «League of Legends»-Items vor der eigentlichen Partie in einer Live-Auktion unter den vier teilnehmenden Teams versteigert.

    Zu Beginn erhalten alle Teams einen Geldbetrag, mit dem sie gewünschte Gegenstände (Items) ersteigern. Strategie ist hier der Schlüssel: im Spiel dürfen nur die erworbenen Items eingesetzt werden.

    Dabei sein im Filmtheater

    Aktuell läuft die Qualifikationsphase. Am Turnier treffen die besten Schweizer Teams dann auf internationale eSports Stars treffen. Mit dabei sind die französischen Stars von Team LDLC, wo sie unter anderem auf das einheimischen Team von SPGeSports treffen.

     

    Interessierte und eSports-Fans haben die Möglichkeit, direkt vor Ort als Zuschauer dabei zu sein. Ausgetragen wird das Turnier nämlich im Filmtheater des Verkehrshaus Luzern. Blick.ch verlost in Kooperation mit eSports.ch zwei Tickets. Um bei der Verlosung mitzumachen, gilt es die Frage zu bewantworten.

    Die Bahn macht Kunden-Wünsche wahr: SBB-Mobile-Ticket gibts jetzt per Rechnung

    Die Bahn macht Kunden-Wünsche wahr: SBB-Mobile-Ticket gibts jetzt per Rechnung


    Ab sofort können Bahn-Kunden ihre auf SBB Mobile oder SBB.ch gekauften Billette auch per Rechnung bezahlen. Die SBB sprechen von einem Kundenbedürfnis. Kunden, die über keine Kredit- oder Debitkarten verfügen oder diese nicht als Zahlungsmittel...

    Ab sofort können Bahn-Kunden ihre auf SBB Mobile oder SBB.ch gekauften Billette auch per Rechnung bezahlen. Die SBB sprechen von einem Kundenbedürfnis.

    Kunden, die über keine Kredit- oder Debitkarten verfügen oder diese nicht als Zahlungsmittel hinterlegen möchten, können SBB-Billette ab sofort auch auf Rechnung kaufen. Ganz ohne Internet geht es aber trotzdem nicht. Um Billette per Monatsrechnung bezahlen zu können, benötigen die Kunden ein SwissPass-Login. 

    Wird der Kauf über SBB Mobile abgewickelt, muss auf dem Smartphone die neuste Version der SBB-Mobile-App (iOS oder Android) installiert sein. Der Kauf auf Rechnung ist laut SBB für Kunden möglich, die mindestens 18 Jahre alt sind und Wohnsitz in der Schweiz oder dem Fürstentum Liechtenstein haben.

    Zudem müsse aus Sicherheitsgründen bei der Registrierung eine Mobiltelefonnummer angegeben werden, teilen die SBB mit. Nach der Kreditprüfung können nach einigen Sekunden Billette auf Monatsrechnung gekauft werden.

    Die grosse Mehrheit der Schweizer Online-Shopper zahlt am liebsten per Rechnung. Gemäss einer Erhebung der Marktforscher GfK Switzerland bezahlen 80 Prozent der Konsumenten beim Online-Einkauf in der Schweiz gegen Rechnung. Nur rund 15 Prozent nutzen fürs Bezahlen eine Kreditkarte oder PayPal. (zas)

    Argentinien: Intensive Suche nach verschwundenem U-Boot

    Argentinien: Intensive Suche nach verschwundenem U-Boot


    Mar del Plata – Nach dem Empfang möglicher Notsignale ist die Suche nach dem im Südatlantik vermissten U-Boot der argentinischen Marine intensiviert worden. Flugzeuge und Schiffe aus mehreren Ländern suchten das Meer nach der «ARA San Juan» mit...

    Mar del Plata – Nach dem Empfang möglicher Notsignale ist die Suche nach dem im Südatlantik vermissten U-Boot der argentinischen Marine intensiviert worden. Flugzeuge und Schiffe aus mehreren Ländern suchten das Meer nach der «ARA San Juan» mit ihren 44 Besatzungsmitgliedern ab.

    Erschwert wurde der Einsatz am Sonntag durch Stürme und hohen Wellengang. Ausserdem war nicht sicher, ob die registrierten Satelliten-Anrufversuche tatsächlich von dem U-Boot ausgingen.

    Ausser Argentinien stellten Brasilien, Grossbritannien, Chile und Uruguay Schiffe für die Suche nach dem U-Boot im Südatlantik bereit. Auch Flugzeuge suchten vor Patagonien ein Meeresgebiet mit einem Durchmesser von 300 Kilometern ab.

    Die USA beteiligten sich mit vier unbemannten Mini-U-Booten der US-Marine und einem NASA-Suchflugzeug an dem Grosseinsatz. Auch der Ölkonzern Total, der in einem Meeresgebiet weiter südlich Öl fördert, stellte ein Schiff für die Suche zur Verfügung, die durch Sturm und bis zu sieben Meter hohe Wellen erschwert wurde. Vor Dienstag wurde kein besseres Wetter erwartet.

    Die Hoffnung, die «ARA San Juan» mit ihrer 44-köpfigen Besatzung zu finden, war am Samstag zunächst wieder gewachsen. Nach Angaben des argentinischen Verteidigungsministers Oscar Aguad wurden insgesamt sieben Satelliten-Anrufversuche zu Militärstützpunkten registriert. Allerdings waren die Signale zu schwach, um Kontakt herstellen zu können.

    Marinesprecher Enrique Balbi konnte später nicht einmal bestätigen, dass sie von dem vermissten U-Boot stammten. Es gebe nichts Neues, sagte er am Sonntag.

    Die «ARA San Juan» war auf dem Rückweg von einem Routineeinsatz zu ihrem Stützpunkt in Mar del Plata, etwa 400 Kilometer südlich der Hauptstadt Buenos Aires, als der Kontakt abbrach. Dort konzentriert sich nun auch die Suche nach ihr.

    Derzeit schliesst die argentinische Marine keine Hypothese aus. Am wahrscheinlichsten hält sie ein technisches Versagen, etwa ein Problem mit der Stromversorgung, wodurch die Kommunikation mit dem Boot unterbrochen wurde.

    Das 65 Meter lange und sieben Meter breite Diesel-Elektro-Boot vom Typ TR-1700 wurde in der Werft Thyssen Nordseewerke in Emden gebaut und lief 1983 vom Stapel. 2007 und 2014 wurde die «ARA San Juan» generalüberholt. ARA steht für Armada de la República Argentina (Flotte der Republik Argentinien). Die argentinische Marine verfügt über insgesamt drei U-Boote aus deutscher Produktion.

    «Wir sind alle in Angst, aber wir geben die Hoffnung nicht auf», sagte Marcela Moyano, deren Mann Hernán Rodríguez als Maschinist zur Besatzung der «ARA San Juan» gehört. «Ich will, dass mein Mann zurückkommt.» Sie schreibe ihm weiterhin WhatsApp-Nachrichten, wie sie es sonst auch getan habe.

    Der aus Argentinien stammende Papst Franziskus sagte, er bete für die Sicherheit der Besatzung. Zu ihr gehört auch die erste U-Boot-Offizierin Argentiniens und ganz Südamerikas, die 35-jährige Eliana Krawczyk.

    EVZ verpflichtet zwei Verteidiger: Zgraggen und Zryd zu Zug

    EVZ verpflichtet zwei Verteidiger: Zgraggen und Zryd zu Zug


    EVZ-Sportchef Reto Kläy baut an der künftigen Mannschaft und holt Jesse Zgraggen von Ambri und Miro Zryd von Langnau. Als künftige Leistungsträger betitelt EVZ-Sportchef Reto Kläy die beiden Verteidiger, die er unter Vertrag genommen hat:...

    EVZ-Sportchef Reto Kläy baut an der künftigen Mannschaft und holt Jesse Zgraggen von Ambri und Miro Zryd von Langnau.

    Als künftige Leistungsträger betitelt EVZ-Sportchef Reto Kläy die beiden Verteidiger, die er unter Vertrag genommen hat: Ambris Jesse Zgraggen (24) kommt für drei Saisons nach Zug, Langnaus Miro Zryd (23) für zwei Jahre.

    «Beide sind trotz ihres jungen Alters bereits erfahrene und stabile National League-Verteidiger. Trotzdem haben sie immer noch viel Entwicklungspotenzial. Wir werden aber auch in Zukunft noch vermehrt auf junge Verteidiger aus unseren eigenen Reihen setzen», so Kläy.

    Detailhändler kündigen Cyber-Rabattschlacht an: Die Schnäppchen-Woche des Jahres hat begonnen

    Detailhändler kündigen Cyber-Rabattschlacht an: Die Schnäppchen-Woche des Jahres hat begonnen


    Cyber Week, Black Friday, Black Week – insbesondere online locken Einzelhändler in dieser Woche mit zahlreichen Schnäppchen-Aktionen. Black Friday ist zwar erst am Freitag, doch die virtuelle Rabatt-Schlacht beginnt schon heute. Mit...

    Cyber Week, Black Friday, Black Week – insbesondere online locken Einzelhändler in dieser Woche mit zahlreichen Schnäppchen-Aktionen.

    Black Friday ist zwar erst am Freitag, doch die virtuelle Rabatt-Schlacht beginnt schon heute. Mit Tiefpreisangeboten buhlen Schweizer Online-Detailhändler während der Cyber Week um die Gunst der Kunden. Bekanntestes Beispiel sind die Deals des Online-Händlers Amazon. Innert einer Woche werden 55'000 Schnäppchen angeboten. Darunter: Kindle, Smart-TV und Tablets.

    «Um sich von den Mitbewerbern abzuheben, lancieren dieses Jahr viele Händler ihre Angebote bereits einige Tage vor dem Black Friday», sagt Retail-Experte Julian Zrotz von blackfridaydeals.ch. Auf der Onlineplattform können Schnäppchenjäger Angebote bewerten, kommentieren und sich einen Gesamtüberblick verschaffen.

    Elektronikartikel und Handys gefragt

    Mit dabei bei der Rabattschlacht sind auch viele Schweizer Onlineshops. Auf Apfelkiste.ch gibts Beats-Kopfhörer und Bluetooth-Gadgets günstig zu ergattern. Daydeal.ch zieht laut eigenen Angaben ab dem 23. November «in die grösste Rabattschlacht» aller Zeiten nach.

    Und Mitte Woche steigen weitere Grosse der Branche in den Ring: Interdiscount, La Redoute, HP, Sportcheck, Zalando und sogar Airbnb. Bei Galaxus startet der Ausverkauf am Donnerstag um Mitternacht. Bei Interdiscount gibt es das SBB-Halbtax-Abo zum halben Preis. Preisabschläge von bis zu 70 Prozent werden erwartet.

    Laut dem Anbieter von Gutscheincodes Cuponation, der mit rund 300 Schweizer Online-Shops zusammenarbeitet, lag der durchschnittliche Warenkorbwert vergangenes Jahr bei 166 Franken. Das sind fast 60 Prozent mehr als der Wert zum selben Zeitpunkt an einem normalen Arbeitstag. Gefragt seien vor allem Elektronikartikel und Handys sowie Kleider und Accessoires.

    Internetseiten zusammengebrochen

    Auch in der realen Welt ist die Schnäppchenwoche angekommen: Bei der Migros-Tochter Globus dauert der Ausverkauf im Laden – oder eben der Black Friday – von Donnerstag bis Samstag. Die Coop-Töchter Fust und Bodyshop senken ebenfalls die Preise in ihren Filialen für ein paar Tage.

    Die Schnäppchenjagd hat auch ihre Schattenseiten: Die Internetseiten von Manor, Interdiscount, Microspot und Melectronics brachen vergangenes Jahr unter dem Ansturm der Schnäppchenjäger vorübergehend zusammen. Gemäss E-Commerce-Berater Carpathia war der Traffic bei einzelnen Shops zeitweise 30-mal höher als an einem normalen Tag. Und das bei den Top 20 der umsatzstärksten Onlineshops.

    Simbabwe: Mugabe kommt Frist zum Rücktritt nicht nach

    Simbabwe: Mugabe kommt Frist zum Rücktritt nicht nach


    Harare – Simbabwes Präsident Robert Mugabe hat die Frist seiner Partei zum Rücktritt verstreichen lassen, ohne dass er der Aufforderung zum Amtsverzicht nachgekommen wäre. Die von der Regierungspartei ZANU-PF gesetzte Frist lief am Montagmittag...

    Harare – Simbabwes Präsident Robert Mugabe hat die Frist seiner Partei zum Rücktritt verstreichen lassen, ohne dass er der Aufforderung zum Amtsverzicht nachgekommen wäre. Die von der Regierungspartei ZANU-PF gesetzte Frist lief am Montagmittag (Ortszeit, 11.00 Uhr MEZ) ab.

    Die Partei hatte zuvor gedroht, das Parlament werde ein Verfahren zur Amtsenthebung gegen Mugabe einleiten, sollte er bis Montagmittag nicht abtreten.

    Nach Ablauf der Frist versammelte sich vor der Universität von Simbabwe in der Hauptstadt Harare eine Gruppe von Demonstranten, die Mugabe zum Rücktritt aufforderte. Die Armee wollte zu Beratungen über die Krise zusammenkommen.

    Der 93-jährige Staatschef hatte in einer TV-Ansprache am Sonntagabend seinen Anspruch auf das Präsidentenamt bekräftigt. Zudem kündigte er an, dem in wenigen Wochen stattfindenden Parteitag der ZANU-PF vorzusitzen. Die Regierungspartei hatte Mugabe allerdings am Sonntag vom Vorsitz entbunden.

    Mugabe hatte das ehemalige Rhodesien 1980 in die Unabhängigkeit von der Kolonialmacht Grossbritannien geführt. Er war zunächst Regierungschef, bevor er 1987 Präsident wurde. Seine Gegner werfen ihm einen autoritären Regierungsstil vor und machen ihn für die grassierende Misswirtschaft verantwortlich.

    Die Krise spitzte sich zu, als Mugabe vergangene Woche seinen Stellvertreter Emmerson Mnangagwa feuerte, der als Wunschnachfolger der Armee im Präsidentenamt gilt. Daraufhin griff das Militär ein und stellte Mugabe unter Hausarrest.

     

    Strenge Regeln sollen Victoria’s-Secret-Models schützen: Bis zur Show stehen die Engel unter Hausarrest

    Strenge Regeln sollen Victoria’s-Secret-Models schützen: Bis zur Show stehen die Engel unter Hausarrest


    Sie haben einen eigenen Vorkoster, der ihr Essen testet, stehen unter Hotel-Arrest und dürfen nichts auf Social Media posten. Um die grosse Victoria’s-Secret-Show nicht zu gefährden, müssen sich die Models an strenge Regeln halten. Der...

    Sie haben einen eigenen Vorkoster, der ihr Essen testet, stehen unter Hotel-Arrest und dürfen nichts auf Social Media posten. Um die grosse Victoria’s-Secret-Show nicht zu gefährden, müssen sich die Models an strenge Regeln halten.

    Der US-Wäscheriese Victoria’s Secret lässt seine Engel wieder fliegen: In Schanghai laufen heute 55 Topmodels wie Bella Hadid (21), Candice Swanepoel (29), Alessandra Ambrosio (36) oder Adriana Lima (36) an einer der grössten Fashion-Show des Jahres. Was man beim Anblick der sexy Lingerie-Parade nicht ahnt: Die Organisation der diesjährigen Victoria’s-Secret-Fashion-Show sorgt bei den Verantwortlichen für Nervosität. So wurden Topmodel Gigi Hadid (22), einigen anderen Models und dem Musik-Star der Show, Sängerin Katy Perry (33), die Einreise verweigert!

    Katy Perry und Gigi Hadid durften nicht einreisen

    Gemäss «Page Six» wurde Hadid die Einreise aufgrund eines kontroversen Instagram-Videos untersagt. In diesem Video äfft sie eine Buddha-Figur nach, indem sie ihre Augen zusammenkneift. Katy Perry soll die Behörden mit einem früheren Auftritt in der taiwanesischen Hauptstadt Taipeh verärgert haben, bei dem sie ein Sonnenblumenkleid trug. Pikant: Die Sonnenblume wurde im Jahr zuvor zum Symbol von Anti-China-Demonstranten in Taiwan. Perry schwang bei ihrem Auftritt ausserdem eine taiwanesische Flagge und drückte so ihre Solidarität mit der Insel aus. Für die «Swish Swish»-Sängerin springt nun UK-Sänger Harry Styles (23) ein.

    Sie dürfen das Hotel nicht unbeaufsichtigt verlassen

    Um weitere Probleme zu vermeiden und die Show nicht zu gefährden, sollen die Victoria’s-Secret-Engel nun gemäss «Bild»-Informationen unter Hotel-Arrest stehen. Heisst konkret: Die Models dürfen das Mandarin Hotel bis zur grossen Show nicht unbeaufsichtigt verlassen. Einzig geplante Programmpunkte wie das «VS Backstage Event» oder der Besuch des Stores in Schanghai sollen erlaubt sein.

    Die Models haben einen Vorkoster und ein Social-Media-Verbot

    Eine Mitarbeiterin verrät «Bild»: «Viele sind mit Familie und Freunden hier, niemand kann aber etwas mit ihnen unternehmen. Sie langweilen sich. Die Angst ist gross, dass einem der Models etwas zustossen könnte, was dazu führt, dass die Show abgesagt wird.» Doch mit dem Hotel-Arrest nicht genug: Die Models müssen sich an viele weitere strenge Regeln halten. So soll es unter anderen einen Vorkoster geben, der das Essen der Models testet. Ausserdem gilt für die Models striktes Social-Media-Verbot. Bis nach der Show dürfen die Topmodels auf ihren Profilen keine Videos des Laufstegs veröffentlichen.

    Sicherheitsmitarbeiter und private Bar zum Schutz

    Besonders gross wird das Thema Sicherheit geschrieben. So dürfen die Models das Hotel nur über einen eigenen Hintereingang betreten und haben im Hotel eine private Bar für sich zur Verfügung, zu der nur Mitarbeiter von Victoria's Secret gegen Vorlage des Ausweises Zutritt haben. Sicherheitsmitarbeiter sollen auf jeder Etage dafür sorgen, dass den Models niemand zu nahe kommt. (kad) 

    95 Prozent der Einbrecher lassen sich abschrecken: Versicherungsexperte macht sich für Alarmanlagen stark

    95 Prozent der Einbrecher lassen sich abschrecken: Versicherungsexperte macht sich für Alarmanlagen stark


    ZÜRICH - Einbrecher hassen Alarmanlagen. Carlo Pietroboni, Leiter Competence Center vermögende Kunden der AXA Winterthur erklärt warum. Nach einem Einbruch kann es für die Versicherung teuer werden: Die Hausratspolice deckt einen...

    ZÜRICH - Einbrecher hassen Alarmanlagen. Carlo Pietroboni, Leiter Competence Center vermögende Kunden der AXA Winterthur erklärt warum.

    Nach einem Einbruch kann es für die Versicherung teuer werden: Die Hausratspolice deckt einen Teil oder alles von der Beute ab. Versicherungen sind darum interessiert, dass sich ihre Kunden besser schützen. Neben baulichen Massnahmen plädieren sie auch für Alarmanlagen.

    Und zwar nicht nur in Prunkvillen von vermögenden Familien, sondern auch beim ganz normalen Einfamilienhaus. Carlo Pietroboni von der Axa Winterthur erklärt: «Auch für Personen, die nicht viele Wertgegenstände zu Hause haben, kann eine Alarmanlage sinnvoll sein. Kundenbefragungen zeigen, dass vielen die Vorstellung eines Eindringens von Fremden in ihre Privatsphäre sehr unangenehm ist und sie ängstigt.»

    Allein die Signalisation schreckt Einbrecher ab

    Alarmanlagen zeigten eine grosse Wirkung. «95 Prozent der Einbrecher ergreifen die Flucht, wenn eine ertönt. Wer an der Eingangstür signalisiert, dass das Grundstück mit einer Alarmanlage gesichert ist, kann so bereits Einbrecher abschrecken», sagt der Experte.

    Mit einer Alarmanlage könne man sogar Geld sparen. «Das Nachrüsten eines Einfamilienhauses mit einbruchhemmenden Fenstern, Fensterrahmen und Beschlägen ist finanziell relativ aufwendig. Meist ist es einfacher, eine Alarmanlage zu installieren», sagt Pietroboni.

    Bei den meisten Versicherungen gibt es einen Prämienrabatt, wenn man sich so schützt. Bei der Axa sind es bis zu 50 Prozent auf die Diebstahlprämie. Pietroboni: «Bedingung ist, dass sie fest installiert und von einem professionellen Installateur montiert wurde. Und dass sie auf eine ständig besetzte Zentrale geschaltet ist.»

    Happy End in Flumenthal SO: Ausgebüxte Schafe sind wieder zurück

    Happy End in Flumenthal SO: Ausgebüxte Schafe sind wieder zurück


    Letzte Woche sind von einer Weide vier Schafe verschwunden. Jetzt kommt aus: Sie haben sich einfach auf der Weide eines anderen Hofs niedergelassen. Auf einer Weide im solothurnischen Flumenthal bei der katholischen Kirche sind letzten Dienstag vier...

    Letzte Woche sind von einer Weide vier Schafe verschwunden. Jetzt kommt aus: Sie haben sich einfach auf der Weide eines anderen Hofs niedergelassen.

    Auf einer Weide im solothurnischen Flumenthal bei der katholischen Kirche sind letzten Dienstag vier Schafe abhanden gekommen. 

    Die Tiere sind nun wieder zurück bei ihrem Besitzer, wie die Kantonspolizei Solothurn mitteilt. Die Schafe sind offenbar selbstständig aus der Weide abgehauen und liessen sich in Flumenthal auf einer anderen Weide bei einem Bauernhof nieder. Die dort wohnende Frau hörte am Radio den Aufruf und nahm mit dem Eigentümer Kontakt auf.

    Der Schafbesitzer hatte am Dienstag bemerkt, dass in seiner Herde auf der Weide am Bornerichweg vier Bergschafe fehlen. Mehrere Tage lang suchte er die Umgebung ab, fand die Tiere aber nicht. Es handelt sich um zwei einjährige braune Böcke und je ein braunes und weisses zweijähriges Weibchen. Die Tiere sind je rund 40 Kilo schwer.

    Wie die Schafe das Weideareal verlassen konnten, ist unklar. Zwei untere Querlatten der hölzernen Einzäunung lagen am Boden. Diese wurden mit Sicherheit nicht von den Schafen selber entfernt, wie bei der Kantonspolizei zu erfahren war. (SDA)

    Für Sie degustiert: 90 (!) Grundweine als Bestandteile der Cuvée

    Für Sie degustiert: 90 (!) Grundweine als Bestandteile der Cuvée


    Einen Wein in seine Bestandteile zerlegen? Geht eher nicht. Doch die Bausteine unter die Lupe nehmen, bevor sie assembliert werden? Geht! Haben wir mit dem Supertoskaner Ornellaia getan. Intimer geht nicht! Er zählt den ganz grossen Weinen Italiens und...

    Einen Wein in seine Bestandteile zerlegen? Geht eher nicht. Doch die Bausteine unter die Lupe nehmen, bevor sie assembliert werden? Geht! Haben wir mit dem Supertoskaner Ornellaia getan. Intimer geht nicht!

    Er zählt den ganz grossen Weinen Italiens und zu den Lieblingen von Herr und Frau Schweizer mit etwas grösserem Portemonnaie, der von Lodovico Antinori ins Leben gerufene Renommier-Bolgheri. Ein Monument italienischer Weinkultur, das mittlerweile zusammen mit Sassicaia, Tignanello und Solaia Synonym ist für die sogenannten Supertoskaner.

    Bis so ein Wein in der Flasche ist, brauchts viele, viele Schrittchen. Nach der Arbeit im Rebberg – die Lese. Jahr für Jahr ein anderweitig gelagertes Erlebnis. Ornellaia-Direktor und Önologe Axel Heinz zur Lese 2017: «Aufgrund der sehr langen Trockenperiode waren wir gezwungen, zwei Wochen früher als normal mit der Ernte zu beginnen. Merlot von der letzten August- bis zur ersten Septemberwoche. Die Cabernet-Sorten kamen in den Genuss einiger Niederschläge und wurden in perfektem Zustand während der letzten Septemberdekade gelesen.» Nächster Schritt: Das Sortieren. Alle vertrockneten Beeren werden da aussortiert und nur perfekte Früchte verarbeitet. «Qualitativ gesehen werden es sicher schöne Rotweine, vollreif und konzentriert mit intensiver und dunkler Farbe, üppigen aber gleichzeitig reifen und seidigen Tanninen und glücklicherweise einer gesunden Säure, um den Alkoholgehalt auszubalancieren», so Heinz weiter.

     

    Okay, machen wir nun einen Sprung zum Jahrgang 2015. Der Saft ist nun vergoren und schlummert in den Barriques, bevor die einzelnen Fassinhalte assembliert wird. Jetzt kommen wir ins Spiel und schauen in die einzelnen Barriques rein.  Beginnend mit der Lage Bolgherese, 2005 gepflanzter Merlot. Klone: 182, 343, 347/420A. Boden: roter Sand mit Kalkstein. Reberziehung: Kordon. Rebstöcke pro Hektar: 6250. Ausrichtung der Zeilen: Ost/West. Lesezeitpunkt: 8. September 2015. Mazerationszeit: 21 Tage. Anteil neues Holz: 30%. Das heisst ein Drittel des Saftes wird in neuen, ungebrauchten Barriques veredelt. Die Lage wird wie folgt charakterisiert: «Die leicht sandigen Böden in Kombination mit den flachen Hängen bringen eine frühreifende Lage hervor. Die daraus entstehenden Weine werden üblicherweise für Le Serre Nuove verwendet.» Das ist der Zweitwein von Ornellaia. Erschwinglich, der aktuelle Jahrgang, den wir hier sezieren, kostet bei www.bindella.ch 49 Franken. Mit den technischen Daten bombardiere ich sie nur ein Mal. Einfach um zu zeigen, wie viele Parameter nur schon bei etwas Statischem wie der Lage hineinspielen. Es kommen dann x weitere hinzu. Wie die Wahl von Gärbehälter und Hefe, die Gärzeit - mit Ganztrauben oder gequetschten Beeren -, die Maischestandzeit, die Art des Untertauchens des Tresterkuchens, die Temperatur, die Art der Veredlungsfässer (Grösse, Holz, Herkunft, Toasting, Alter).

     

    Okay, der Ertrag unserer Parzelle Bolgherese ist also nun in den Barriques. Was zeigt sie? Würzig-vegetale Noten in der Nase, etwas Peperoni, rechte Tannine, eine wunderschöne Frucht, leichte Pfeffrigkeit, milde Adstringenz (was ein leichtes Zusammenziehen des Gaumens zur Folge hat), Komplexität der Aromen, Tiefe, Frische und schöne Länge. Für sich alleine ist eine Wertung von 17,5 von 20 Punkten angebracht. Also eine sehr hohe Wertung. Warum kommen dann die wunderschönen Früchte dieser Parzelle «nur» in den Zweitwein? «Diese Probe hat die charakteristischen Komponenten eines Merlots: Sie ist körperreich aber geschmeidig, zeigt viel Frucht und ist enorm angenehm zu trinken», sagt Axel Heinz. «Aber es fehlt etwas an Vielschichtigkeit, an Eigencharakter, an Komplexität. Weshalb sie perfekt ist für den Serre Nuove.»

     

    Und so gehts weiter. Probe für Probe. Das Telegramm zu den einzelnen Lagen, die üblicherweise im Hauptwein Ornellaia landen:

    Lage 2: Ginestraio. Merlot, gepflanzt 2003. Sehr mineralisch und konzentriert, herb, lang. 18/20. Heinz: «Hat etwas Steiniges an sich, ja Salziges.» Eine junge Lage mit grossem Potenzial.Lage 3: Bellaria. Merlot, gepflanzt 1991. Extrem fruchtig, hat Schmelz, ist hoch konzentriert, hat eine gewisse Herbe, ist super lang. Sensationell! 19/20. Axel sagt dazu: «Wir waren versucht, den einzeln abzufüllen, haben dieser Versuchung aber widerstanden. Könnte man aber problemlos als Einzellagenwein abfüllen. Dem fehlt praktisch nichts!» So also ist die Lage eine der tragenden Säulen des Ornellaia.Lage 4: Bellaria Alta. Cabernet Franc, gepflanzt 1995. Eher grünlich, Vermouth-mässig, steinig. 17,5/20. Axel: «Cabernet Franc, der in Bolgheri mittlerweile von einigen grossen Weingütern solo vinifiziert wird, spielt auch bei uns eine immer grössere Rolle. Danks seiner starken Kräuterwürze schafft er es eigentlich immer in die Cuvée. CF ist aber spröd und widerspenstig. Und es gibt nichts dazwischen: Ganz gross – oder ungeniessbar!»Lage 5: Bellaria. 1991 gepflanzter Cabernet Franc. Ganz ähnlich wie die vorherige Lage. Auch 17,5/20 Punkten. Axel: «Wollte ich den reinsortig abfüllen, würde ich fünf Prozent Merlot beifügen.»

     

    Lage 6: Olivino. 2001 gepflanzter Cabernet Sauvignon. Ist rauchig-mineralisch, recht hart, mächtig, rebsortentypische Kräuterigkeit, rechte Tannine. 18/20. Axel: «Eine recht strenge Probe, karge Nobilität, nie anbiedernd. Unverzichtbar für die Assemblage! Gibt ihr Macht und Wucht. Ein Primus inter pares. Zeigt die ganze Grösse von Bolgheri und Ornellaia.»Lage 7: Bellaria Alta. 1995 gepflanzter Cabernet Sauvignon. Eher rauchig, frisch, recht streng, Kraft, lang. 18/20. Axel: «CS muss nicht immer einschüchternd sein, das zeigt der hier.  Der ist ein leiser, zarter, filigraner Vertreter. Sehr aromatisch und komplex, leichtfüssig und nicht säurebetont. Ein Teamplayer. Den ich niemals einzeln ausbauen würde.»Lage 8: Ornellaia Vecchie Viti. 1984 gepflanzter Cabernet Sauvignon. Komplex, füllig, rechte Tannine, Adstringenz, superlang. 18/20. Axel: «Das sind die ältesten Weinberge, in der mediterranen Macchia, es ist sehr heiss hier. Das ist jetzt die volle Cabernet-Wucht, nicht ohne Geschmeidigkeit indes. Aber es mangelt an Vielschichtigkeit und Finesse. Am Gaumen ist die Präsenz exzessiv!»Lage 9: Bellaria Alta. 1995 gepflanzter Petit Verdot. In der Nase zurückhaltend, mineralisch, würzig, rustikal-herb, hart, enorme Tannine, einfach gestrickt. 16,5/20. Axel: «Petit Verdot ist eine irgendwie mysteriöse Rebsorte. Wir geben zwei, drei, vier Prozent in die Cuvée, mehr nie. Da stellt sich die Frage. Braucht es das überhaupt? Aber es ist dasselbe wie in der Küche mit Salz und Pfeffer. Die Traube ergibt Farbstoff, Gerbstoff, Wucht und Konzentration. Da reichen die paar Prozent. Mehr darf es wegen seiner Rustikalität nie sein! Dieser her ist für mich allerdings gezähmt und zivilisiert, weil er in einer grossen Lage wächst.»

     

    Unter dem Strich erklärt Axel Heinz, was es bedeutet, Ornellaia zu assemblieren: «Total sind es neunzig verschiedene Grundweine, die eigentlich einzeln ausgebaut werden wie im Burgund. Nur dass die Weine dann nicht einzeln in die Flasche kommen, sondern in die Cuvée.»

    Die einzelnen Bestandteile zusammen ergeben also den Ornellaia 2015, der erst nächstes Jahr auf den Markt kommt. Im Moment tippe ich auf einen Wein mit 19-Punkte-Potenzial. Sicher mehr als der für Ornellaia-Verhältnisse eher durchschnittliche 14er. Hier sind die beiden neuen Jahrgänge der Topweine:

     

    Le Serre Nuove dell’Ornellaia 2015: leicht tertiäre Aromen, komplexe, wenngleich derzeit verschlossene Nase; im Gaumen Tiefe, sehr floral, Kräuter, Power, frisch, Eleganz, bleibt immer feingliedrig - wie immer in guten Jahren, dann mundfüllend, wunderbare Struktur und tolle Länge. Score: 18/20 (CHF 49.--. www.bindella.ch).

     

    Ornellaia 2014: Ausladende Nase, viel Frucht, die eingekocht wirkt, dunkle Schoggi, im Power, mächtig, feinkörnige und reife Tannine, Würze, leicht animalisch, im Finish trinkig, recht lang. Score: 18/20 (CHF 160.--. www.bindella.ch)         

     

    GIOVANNI CHIAPPINI: STARKER WEISSER AUS BOLGHERI

     

    In der Region Bolgheri tummeln sich Prestige-Weingüter, die Investorengruppen, den grossen Weinhäusern oder spleenigen Millionären gehören. Doch es gibt auch kleine Familienunternehmen, die irgendwie im Karpfenteich mitzuschwimmen versuchen. Einigen gelingt das mit grossem Erfolg. Wie der Azienda von Giovanni Chiappini, einer ursprünglich aus den Marken stammenden Familie

    70 000 Flaschen produziert die Kellerei mittlerweile. Man habe aber vor Augen in den nächsten Jahren auf 100 000 zu kommen, sagt Giovannis Tochter Martina, die für den kommerziellen Teil zuständig ist. Produziert wird biologisch. Zertifiziert gar. «Zuchthefe benützen wir gar nicht. Und auch die Temperaturkontrolle erfolgt manuell», sagt Giovanni.

     

    Schlechte Rote in Bolgheri zu produzieren ist kaum möglich, so gut sind die Grundparamater. Einen guten Weissen zu keltern hingegen eine Riesen-Challenge. Der Familie Chiappini gelingt das mit dem Vermentino Le Grottine mit am besten. Weshalb das? Giovanni: «Wir lesen manuell. Die Gärung dauert zwei bis vier Wochen. Danach lassen wir den Saft eine Zeit lang auf der Schale, um ein bisschen mehr Struktur zu erhalten.  Wir behandeln ihn also fast wie einen Roten. Den Presswein fügen wir auch hinzu.»

    Keine Kompromisse also. Die gibts auch bei den Roten nicht. «Wir selektionieren gnadenlos», sagt Giovanni. «So kann es vorkommen, dass wir auch mal die Hälfte der Trauben für unseren Superiore rausschmeissen.» Und auch für die sortenreinen Roten namens Lienà: Petit Verdot, Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und Merlot. «Da machen wir bloss zwei, drei Barriques pro Traubensorte. Meist nur je 600 Flaschen. Das sind also minimale Mengen», erläutert Giovanni.

     

    So ähnlich wie der Ertrag aus den Olivenhainen. Wobei: Die bis 90 Jahre alten Bäume sind bei den Chiappinis nicht irgendwo separat angelegt. Ein wichtiger Teil sind Mischanlagen. Also eine Reihe Olivenbäume, eine Reihe Reben, Olivenbäume, Reben etc. So wie es am natürlichsten und ökologischsten ist.

    Und weil die Chiappinis einen tollen Job machen, geht es der Familie alles andere als schlecht. «2014 haben wir die Weine erstmals im neuen Keller gekeltert», Martina. Und der kann durchaus als Prestigeobjekt durchgehen. Und wer hier mal ein paar Tage abschalten will? Das Chiappinsche Agriturismo «Tra gli Ulivi» ist gepflegt, mitten in den Olivenhainen und hat einen wunderbaren Pool.

     

    DIE CHIAPPINI-WEINE:

     

    Vermentino Le Grottine 2016 (Foto): Tolle Mineralität, Peperoni, Stachelbeeren, hat Säure du Struktur, ist typisch, Power, mittleres Finale. Giovanni: «Wir dürften zwanzig Prozent zusetzen. Viele machen das und verschneiden mit Sauvignon oder Chardonnay, um den Wein lieblicher und nach Aprikosen schmeckend zu machen. Wir nicht.» Score: 16,5/20 (CHF 18.—für Jahrgang 2015. www.unicovino.ch).Ferrugini Bolgheri Rosso 2015: Ein im Stahltank ausgebauter fruchtbetonter Wein, Chriesi, auch dunkle Beeren, Schmelz, trinkig, sauber, zugänglich, dennoch Ecken und Kanten, mittleres Finale. Score: 16/20 (CHF 22.--. www.raeberswiss.ch).Felciaino Bolgheri Rosso 2015: Minime Zigarrennoten, Parfüm, leicht vegetal-grün, mineralisch, ein durchaus eckiger Terroirwein mit recht langem Finale. Score: 16,5/20 (CHF 28.--. www.raeberswiss.ch).

     

    Guado de’ Gemoli Bolgheri Superiore 2013 (Foto): Extrem mineralische Nase, erdig-sandig, Power, Fruchtextrakt, Druck, leichte Säure, Ecken und Kanten, dennoch filigran, schöne Länge. Score: 18/20 (CHF 74.--. www.raeberswiss.ch).

     

    Lienà Petit Verdot 2012 (Foto): Wunderschöne ausladende Nase, Fruchtpower, Tabak, etwas Peperoni, Druck im Gaumen, kräftig, aber nicht kompottig, Fülle, eukalyptisch, mineralisch, langer Abgang. Toll! Score: 18/20 (CHF 90.—für Jahrgang 2005, www.unicovino.ch. Jahrgang 2010 für CHF 84.-- bei www.raeberswiss.ch).

     

     

    WEIN DER WOCHE: RIECINE CHIANTI

     

    Riecine gehört nicht zu den traditionsreichsten Gütern des Chianti. Es wurde 1971 vom inzwischen verstorbenen Engländer John Dunkley und seiner italienischen Frau Palmina gegründet. 1996 ging das Gut an den Amerikaner Gary J. Baumann über, der es 16 Jahre später an eine anonyme Investorenfamilie verkaufte. Verarbeitet wird einzig Sangiovese. Dies mittlerweile biologisch. General Manager Alessandro Campatelli hat auf vielen Renommiergütern wie zum Beispiel Monteverro gearbeitet. Auf Riecine wird voll auf Tradition ohne viel Schnickschnack gesetzt. Die Trauben des Basis-Chianti 2014 werden in Zement und in Edelstahltanks vergoren. Danach 18 Monate in gebrauchten und neuen Barriques ausgebaut. Es schimmern rote Beeren wie Johannisbeeren durch, Mineralität, Kräuterigkeit, die Säure dominiert den floralen Gaumen, der Wein ist feingliedrig, Himbeeren und Minze im eher kurzen Finish. Einfach gestrickter, süffiger Chianti. Score: 15,5/20 (CHF 21.90. www.weibelweine.ch)

     

    DER SCHNAUZWEIN IM MOVEMBER

     

    Movember muss man mittlerweile nicht mehr gross erklären. Ganz kurz: Es ist eine Fundraising-Aktion zugunsten der Forschung und Vorbeugung von Prostatakrebs und anderen Gesundheitsproblemen von Männern. Hierfür lassen die Herren der Schöpfung im Monat November die Schnäuze spriessen.

    Beim Zürcher Weinhändler Marc Landolt habe ich keinen Schnauz detektiert, da er immer Drei-Millimeter-Bart trägt. Aber einen Wein, den er als Movember-Getränk ins Rennen geworfen hat: Den Don Baffo von Ego Bodegas aus der DOC Jumilla unweit von Murcia. Pro verkaufte Flasche geht ein Franken an Movember.

    Zum Wein, dem Jahrgang 2016: Die Nase ist fruchtig-süss, leicht überladen, zältlig, Cassis, Fülle, die enorme Fruchtsüsse wird durch die lebhaften Tannine und die Säure grade noch so aufgefangen, die Textur ist samten, frisch, mittellang. Ein Everybody’s Darling. Score: 15,5/20 (CHF 15.--. www.landolt-weine.ch)

     

    WO GIBTS WAS ZU DEGUSTIEREN?

     

    16. bis 19. November. Donnerstag/Freitag 16 bis 21 Uhr, Samstag 14 bis 21 Uhr, Sonntag 11 bis 18 Uhr. Wyschiff Zug. In Zug hat das Wyschiff Schweizer Winzer Tradition. Es legt hier zum 10. Mal an. Eröffnet wird der Anlass auf der MS Zug am Freitag um 16 Uhr durch Frau Landammann Manuela Weichelt-Picard. 19 renommierte Schweizer Familienbetrieben stellen über 300 Weine vor. Eintritt: CHF 10.-- (inkl. Wyschiff-Glas). Bahnhofsteg Zug. www.wyschiff.ch.18. November. 10 bis 16 Uhr. Eve Jeli von Spier besucht Kapweine. Gratis. Rütibüelstrasse 17, Wädenswil. www.kapweine.ch.

     

    22. November. 16.30 bis 20 Uhr. Wines of Portugal Grand Tasting. Über 55 Weingüter aus den hervorragendsten portugiesischen Weinregionen präsentieren ihre Gewächse. Seminar «Streifzug durch Portugals Sorten und Terroirs» von 17 bis 18 Uhr, moderiert von VINUM-Chefredaktor Thomas Vaterlaus. Gratis mit Voranmeldung. Tageskasse: CHF 10.--. Lake Side, Bellerivestrasse 170, Zürich. www.vinum.ch/portugal.25. November. 10 bis 18 Uhr. ADVENTure-Degu-Event mit Graill/Braai. 10% auf alle nichtbereits rabattierten Weine. Gratis. Rütibüelstrasse 17, Wädenswil. www.kapweine.ch.25. November. 11 bis 19 Uhr. Herbstdegustation von Küferweg. Das gesamte Sortiment – rund 200 Weine und Spirituosen – stehen bereit. Während des ganzen Tages moderierte Verkostungen. 11 bis 12 Uhr geführte Degu «Österreichs Gustostückrl», die Weine von Birgit Braunstein und Fred Loimer. Dazu Käth Galizias Leckerbissen. Gratis. Erstmals in der Konservi, Seetalsstrasse 2, Seon. www.kueferweg.ch.29. November. 16 bis 20 Uhr. Vinea on Tour! 36 Spitzenwinzer aus der ganzen Schweiz präsentieren ihre besten Tropfen. Dazu gibts Gaumenhäppchen und exklusive Käse. Um 16.30 Uhr Seminar «Eigenartige Facetten der Schweizer Weinwelt». Seminar: CHF 35.--. Degustation: Gratis bei Voranmeldung. Hotel Widder, Zürich. www.vinea.ch/vinea-on-tour.30. November. 17 bis 21 Uhr. Champagner-Degu. Geöffnet wird, was das Herz begehrt. Dazu frische Austern und Rauchlachs, serviert von Dörig und Brandl. Eintritt: Vorverkauf CHF 30.--, Abendkasse CHF 35.-- (ohne Essen). Paul Ullrich AG, Schneidergasse 27, Basel. www.ullrich.ch/events.1. und 2. Dezember. Freitag 15-21 Uhr. Samstag 11-20 Uhr. Vinumrarum – die Weinmesse. 70 selbst-einkellernde Schweizer Weinbauern aus dem ganzen Land präsentieren ihre aktuellen Kreationen. Total über 600 Weine! Neu: Anreise in Luxusbussen aus der ganzen Schweiz und Weinmesse und an den Berner Weinachtsmarkt. Details: www.eurobus.ch/vinumrarum. Eintritt: Tageskasse CHF 15.--. Vorbestellung CHF 10.--. Plenarsaal im Kongresszentrum der Bernexpo, Bern. www.vinumrarum.ch.

     

    Starker Auftritt an der Heim-EM: Schweizer Curler deklassieren Italiener!

    Starker Auftritt an der Heim-EM: Schweizer Curler deklassieren Italiener!


    An der Heim-EM in St. Gallen setzen die Schweizer Männer ihre Erfolgsserie fort. Im vierten Round-Robin-Spiel gibts am Montag ein 8:2 über Italien. Nach vier Partien ist das Team von Skip Peter De Cruz noch immer ungeschlagen. Für die Schweizer...

    An der Heim-EM in St. Gallen setzen die Schweizer Männer ihre Erfolgsserie fort. Im vierten Round-Robin-Spiel gibts am Montag ein 8:2 über Italien. Nach vier Partien ist das Team von Skip Peter De Cruz noch immer ungeschlagen.

    Für die Schweizer Curler läufts an der EM im eigenen Land in St. Gallen weiterhin glatt. Auch im vierten Spiel bleiben sie ohne Fehl und Tadel. Gegen Italien zeigt die Equipe um Skip Peter De Cruz sogar ein brillantes Match. Die Gegner werfen nach sechs Ends beim Stand von 2:8 den Besen.

    Die Partie ist aber schon früher entschieden. Nach nur vier Ends führt die Schweiz mit 8:1! Ausschlaggebend ist ein gestohlenes Viererhaus im vierten End. Die Italiener müssen die Partie allerdings bis zum sechsten Ende weiterspielen. Vorher lässt das Reglement keinen Abbruch zu.

    Für die Schweizer Männer gehts am Nachmittag mit dem Spiel gegen Russland weiter. (rib)

    Brand: Chalet im Unterwallis abgebrannt

    Brand: Chalet im Unterwallis abgebrannt


    SITTEN VS - Beim Brand eines Chalets in Troistorrents im Unterwallis am Sonntagabend ist eine Person leicht verletzt worden. Das Haus brannte vollständig ab. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Chalets...

    SITTEN VS - Beim Brand eines Chalets in Troistorrents im Unterwallis am Sonntagabend ist eine Person leicht verletzt worden. Das Haus brannte vollständig ab. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Chalets verhindern.

    Der Brand brach am Sonntag kurz vor 18.30 Uhr im Dachgeschoss aus, wie die Walliser Kantonspolizei am Montag mitteilte. Die sechs Bewohner der drei Wohnungen im Gebäude konnten sich rasch in Sicherheit bringen. Sie wurden für die Nacht umquartiert.

    Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung und wegen Verbrennungen an der Hand ins Spital von Monthey VS gebracht. Mit 72 Einsatzkräften der Feuerwehren Dents-du-Midi, Monthey, Haut-Lac und des Chemieunternehmens CIMO in Monthey wurde ein Übergreifen der Flammen auf andere Chalets verhindert. Zum Brand wurde eine Untersuchung eingeleitet.

    Prozess: Urner Obergericht setzt Prozess fort

    Prozess: Urner Obergericht setzt Prozess fort


    ALTDORF - UR - Mit dem zweiten Plädoyer der Verteidigung ist am Montag vor dem Urner Obergericht der Prozess gegen einen ehemaligen Barbetreiber fortgesetzt worden. Der Verteidiger erklärte, die belastenden...

    ALTDORF - UR - Mit dem zweiten Plädoyer der Verteidigung ist am Montag vor dem Urner Obergericht der Prozess gegen einen ehemaligen Barbetreiber fortgesetzt worden. Der Verteidiger erklärte, die belastenden Aussage einer Zeugin bewiesen nicht die Schuld seines Mandanten.

    Das Obergericht hatte den ehemaligen Barbetreiber 2016 vom Vorwurf des versuchten Mordes freigesprochen, doch hob das Bundesgericht das Urteil wegen mangelhafter Beweiswürdigung auf. Der Beschuldigte soll einen Killer auf seine damalige Gattin angesetzt haben. Die Frau wurde 2010 in Erstfeld auf offener Strasse durch Schüsse schwer verletzt.

    Das Bundesgericht kritisierte etwa, dass das Obergericht in seinem Urteil zu wenig begründet habe, wieso es nicht auf belastende Aussagen einer Zeugin abgestellt habe. Die Frau hatte ausgesagt, ihr Ex-Freund habe ihr die Schüsse gestanden. Dieser war 2012 als Auftragsschütze verurteilt worden.

    Verteidiger Linus Jaeggi erklärte, dass diese Zeugin nicht glaubhaft sei. Ihre Aussagen hätten wie ein Gebrauchtwagen unter der glänzenden Oberfläche raffiniert versteckte Mängel. Der «faule Kern» des Falles seien diese falschen Aussagen. Sein Mandant sei freizusprechen.

    Mit einem «Plausibilitätstest» versuchte Jaeggi zu beweisen, dass die Aussagen der Frau nicht Informationen des Ex-Freundes enthielten, sondern aus den Akten stammten. Sie nenne ungefragt Details, die wichtig seien, um den ehemaligen Barbetreiber hinter Gitter zu bringen.

    Erneut betonte der Verteidiger, dass die Verurteilung des Auftragsschützen die Schuld des Barbetreibers nicht beweise. Dies wäre «Stammtischlogik», sagte Jaeggi. Auch führte er aus, dass das Bundesgericht mit der Aufhebung des Freispruchs nicht einen Schuldspruch verlangt habe.

    Das Urner Obergericht hatten den Barbetreiber 2013 des versuchten Mordes schuldig gesprochen. Das Bundesgericht hob das Urteil auf, 2016 sprach das Obergericht den Beschuldigten vom Vorwurf des Auftragsmordes frei. Das Bundesgericht schickte den Fall aber erneut zur Neubeurteilung an das Urner Gericht zurück. Diese Verhandlungen haben am Donnerstag begonnen.

    Trump bereut Basketballer-Befreiung: «Ich hätte sie im China-Knast lassen sollen»

    Trump bereut Basketballer-Befreiung: «Ich hätte sie im China-Knast lassen sollen»


    Die Affäre um einen Ladendiebstahl in China entwickelt sich zum Schlagabtausch der Super-Egos Donald Trump und LaVar Ball. US-Präsident Donald Trump feiert sich mal wieder als Retter der Nation: Nur dank seiner Intervention bei seinem...

    Die Affäre um einen Ladendiebstahl in China entwickelt sich zum Schlagabtausch der Super-Egos Donald Trump und LaVar Ball.

    US-Präsident Donald Trump feiert sich mal wieder als Retter der Nation: Nur dank seiner Intervention bei seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping seien drei amerikanische College-Basketballer einer Haftstrafe in China entgangen. Das Trio von der UCLA hatte in Hangzhou Sonnenbrillen aus einem Louis-Vuitton-Laden geklaut. 

    Wenig dankbar für die Trumpsche Rettungsaktion zeigt sich LaVar Ball. «Wer? Wozu war er dort? Erzählen Sie mir doch nichts. Jeder will mir weismachen, dass er mir aus der Patsche geholfen habe», schiesst der Vater des verhafteten UCLA-Spielers LiAngelo Ball (18) bei «ESPN» gegen den Präsidenten. Genau wie Trump ist auch der Papa von NBA-Neuling Lonzo Ball ein Meister der Provokation. Seit Monaten dominiert Ball so die Schlagzeilen in den US-Sportmedien. 

    Der Zoff zwischen den beiden Selbstdarstellern par excellence ist also vorprogrammiert. «Jetzt wo ich die drei Basketballer vor einer jahrelangen Haftstrafe in China bewahrt habe, zeigt sich Ball so undankbar», poltert Trump auf seinem Lieblingskanal Twitter prompt zurück. Dann setzt er noch einen drauf: «Er will uns sagen, Ladendiebstahl sei keine grosse Sache. Ich hätte sie im Knast lassen sollen.»

    Anstatt im China-Gefängnis zu schmoren, sind die drei Basketball-Hoffnungen inzwischen zurück in den USA. Sie haben die Tat längst gestanden und sind dafür vom Team suspendiert worden. Obwohl die Akte damit eigentlich geschlossen ist, dürfte im Twitter-Beef zwischen Trump und Vater Ball das letzte Wort noch nicht gesprochen sein. (cmü)

    Jamaika-Koalition in Deutschland ist gescheitert: Ist die Ära Merkel vorbei?

    Jamaika-Koalition in Deutschland ist gescheitert: Ist die Ära Merkel vorbei?


    In Berlin sind die Sondierungsgespräche für eine Jamaika-Koalition gescheitert. Deutschland steht vor schwierigen Zeiten. Vier ganze Wochen lang hatten sie darüber gesprochen, ob sie überhaupt miteinander können. Das ganze vergangene Wochenende...

    In Berlin sind die Sondierungsgespräche für eine Jamaika-Koalition gescheitert. Deutschland steht vor schwierigen Zeiten.

    Vier ganze Wochen lang hatten sie darüber gesprochen, ob sie überhaupt miteinander können. Das ganze vergangene Wochenende über sassen sie noch einmal zusammen. Ein ums andere Mal war am Sonntag der
    «absolut letzte Zeitpunkt» für eine Einigung verschoben worden. Dann, nur wenige Minuten vor Mitternacht, liess Christian Lindner den politischen Karibiktraum an der Spree endgültig platzen. Es sei «besser, nicht, statt schlecht zu regieren», erklärte der Vorsitzende der Freien Demokraten (FDP), Christian Lindner, und verliess mit seiner Delegation den Verhandlungssaal.

    Damit sind – zwei Monate nach den Bundestagswahlen – nicht nur die Sondierungsgespräche zur Bildung einer Jamaika-Regierung unter Beteiligung der beiden christlichen Parteien CDU/CSU, der Liberalen (FDP) und der Grünen endgültig gescheitert. Keine der an den Verhandlungen beteiligten Parteien ist ihrer politischen Verantwortung gerecht geworden. Sie haben alle versagt!

    Die Merkel-Dämmerung hat begonnen

    Seit der vergangenen Nacht steht aber auch fest: Das Ende der zwölfjährigen
    Regierungszeit von Angela Merkel hat begonnen. Die Wahlverluste der Christdemokraten haben die Kanzlerin so geschwächt, dass sie sich bei den Sondierungsgesprächen nicht mehr durchsetzen konnte. Die von vielen erhoffte und gleichzeitig gefürchtete Merkel-Dämmerung hat begonnen!

     

    Deutschland stehen Wochen, wenn nicht gar Monate politischer Unsicherheit bevor. Am Ende könnten die Deutschen ein zweites Mal innert sechs Monaten an die Urnen gerufen werden. Mit im Strudel der vergangenen Nacht untergehen könnte Merkels grösster Widersacher der vergangenen zwei Jahre. Horst Seehofer, der Vorsitzende der kleinen christsozialen Schwesterpartei der CDU, hatte Merkels Politik in der Flüchtlingsfrage immer wieder scharf kritisiert. Von «Staatsversagen» hatte er gesprochen. Schritt für Schritt hatte der bayerische Ministerpräsident seine CSU im Wahlkampf den Positionen der rechtspopulistischen «Alternative für Deutschland» (AfD) angenähert.

    Dennoch hatte die CSU im September das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte eingefahren. Götterdämmerung auch bei der CSU: Seehofer dürfte den Parteitag im Dezember politisch kaum überleben.

    Gegenseitige Schuldzuweisungen

    Jetzt sind die Stunden der Abrechnung und der gegenseitigen Schuldzuweisungen für das Scheitern der Sondierungsgespräche gekommen. Und im Zentrum der Kritik steht FDP-Chef Lindner: Ausgerechnet der Mann, der die Freien Demokraten wieder in den Bundestag zurückgeführt und der in den vergangenen Wochen immer wieder von der staatstragenden Verantwortung der Möchtegern-Koalitionäre gesprochen hatte. Die Erklärung, mit der er sich vom Verhandlungstisch verabschiedete, war druckreif auf einem kleinen Zettel vorformuliert. Der dramatische Abgang sei wohl geplant gewesen, heisst es jetzt in Berlin.

    Am Montagmorgen gelten im politischen Berlin vor allem Christian Lindner und seine FDP als Verräter und Königinnenmörder. Die Wahrheit liegt, wie so oft, vermutlich irgendwo in der Mitte. Alle vier Parteien waren Mitte Oktober mit Maximalforderungen in die Sondierungsgespräche gestartet. Damals unvereinbar erschienen vor allem die Positionen der CSU, die eine numerisch festgelegte Begrenzung bei der Zuwanderung verlangte, und das Bestehen der Grünen auf dem Recht der Flüchtlinge auf einen Familiennachzug.

    Andere Knackpunkte waren auch die vor allem von den Grünen verlangte Neuorientierung in der Verkehrs-, Umwelt- und Klimapolitik. Auch wenn Horst Seehofer und Christian Lindner jetzt versuchen, den Grünen die Schuld für das Debakel der vergangenen Nacht in die Schuhe zu schieben: Bei Licht betrachtet sind es wohl die Grünen gewesen, die die wichtigsten Kompromisse angeboten haben.

    Grosse Koalition scheint ausgeschlossen

    Jetzt muss Kanzlerin Merkel am heutigen Montag bei Bundespräsident Frank Walter Steinmeier vorsprechen. Der hatte am gestrigen Sonntag alle Parteien noch einmal an ihre Verantwortung erinnert. Und vorsorglich schon einmal erklärt, dass er alles tun werde, um Neuwahlen zu verhindern. Steinmeier weiss: von einem neuen Urnengang würden vor allem die Rechtspopulisten der AfD profitieren!

    Aber viele Karten hat auch Steinmeier nicht mehr ihm Ärmel. Der sozialdemokratische Wahlverlierer Martin Schulz hat noch einmal bekräftigt, dass seine SPD für eine Neuauflage der bei den Deutschen ungeliebten Grossen Koalition nicht zur Verfügung steht. Den «Jamaika»-Traum hat FDP-Lindner beerdigt.

    Und zu allem kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass Angela Merkel das Handtuch wirft. Jetzt rächt sich, dass die so lange so erfolgreiche Kanzlerin keinen Nachfolger aufgebaut hat.

    Deutschland stehen unruhige Zeiten bevor!

    Irak: Oberstes Gericht negiert  Kurden-Abstimmung

    Irak: Oberstes Gericht negiert Kurden-Abstimmung


    Das oberste Gericht Iraks hat das Kurden-Referendum und alle damit einhergehenden Umstrukturierungen für ungültig erklärt. Das oberste irakische Gericht hat am Montag die Abstimmung der Kurden über die Unabhängigkeit von Ende September für...

    Das oberste Gericht Iraks hat das Kurden-Referendum und alle damit einhergehenden Umstrukturierungen für ungültig erklärt.

    Das oberste irakische Gericht hat am Montag die Abstimmung der Kurden über die Unabhängigkeit von Ende September für verfassungswidrig erklärt. Damit seien alle aus der Abstimmung resultierenden «Konsequenzen und Ergebnisse» nichtig.

    Militär startet nach Referendum militärische Grossoffensive

    Die irakischen Kurden hatten am 25. September über die Unabhängigkeit abgestimmt. Sie votierten praktisch geschlossen für die Abspaltung von Bagdad. Daraufhin startete die irakische Zentralregierung eine Militäroffensive, bei der sie den Kurden praktisch alle Gebiete ausserhalb der Autonomieregion abnahm.

    Insbesondere der Verlust der Ölförderregion um Kirkuk ist ein schwerer Schlag für die Kurden. Das Debakel verschärfte auch die bestehenden Spannungen zwischen den grossen Kurdenparteien PUK und DPK weiter.
    (SDA)

    Fondueschiff auf dem Zürisee: Die deftigste Seerundfahrt des Jahres?

    Fondueschiff auf dem Zürisee: Die deftigste Seerundfahrt des Jahres?


    Das Fondue-Schiff ist ein altbewährter Zürcher Herbstklassiker. Zeit, es mal (wieder) zu entdecken. «Chäs und Boot»: Besser als mit dem Slogan der Zürcher Schifffahrtsgesellschaft kann man das Fondue-Schiff-Erlebnis kaum auf den Punkt bringen. So...

    Das Fondue-Schiff ist ein altbewährter Zürcher Herbstklassiker. Zeit, es mal (wieder) zu entdecken.

    «Chäs und Boot»: Besser als mit dem Slogan der Zürcher Schifffahrtsgesellschaft kann man das Fondue-Schiff-Erlebnis kaum auf den Punkt bringen. So richtig neu ist die Idee ja zwar nicht. Aber wer an einem kühlen Herbstabend über den dunklen Zürichsee gleitet, im Fenster die Kerzen spiegeln sieht und seine Gabel ins dampfende Fondue-Taucht, den überkommt garantiert ein urwohliges Gefühl, wie es wohl nur die Kombination aus Schiffsausflug und kulinarischem Höhenflug erschaffen kann.

    Regelmässig tuckert das Fondueschiff über den Zürisee

    Jeden Dienstag (bis zum 19.12.) tuckert das Fondueschiff am Abend ab 19.15 Uhr vom Bürkliplatz her über den Zürichsee. Zusätzliche Fahrten sind an den drei Montagen am 20.11., 27.11. und 11.12. geplant. Die Rundfahrt auf dem See dauert rund anderthalb Stunden. Genug Zeit also, um nach dem Fondue eines der herbstlichen Desserts («Heissi Liebi» mit Himbeeren und Vanille-Glacé oder Rotweinpflaume mit Zimt-Eis) zu probieren.

    Dass sich nicht alle Schiffspassagiere gleichermassen begeistern lassen vom geschmolzenen Nationalgericht, das wissen auch die Zürisee-Kulinariker. Deshalb steht auf dem Menü neben Fondue und Raclette auch Züri-Gschnätzlets.

    So wirklich leicht verdaulich ist auch das nicht. Abhilfe schaffen kann ein spätabendlicher Herbstspaziergang vom Bürkliplatz (wo das Fondueschiff um 21.45 Uhr wieder anlegt) entlang des Limmatquais zum Hauptbahnhof. Auf dem kleinen Altstadtbummel gibts frische Luft, erleuchtete Kirchen und vielleicht einen Kaffee in einer der warmen Stuben links und rechts der Limmat.

     

    Brexit: Entscheid über Standorte zweier EU-Agenturen

    Brexit: Entscheid über Standorte zweier EU-Agenturen


    Brüssel – Die Europa-Minister entscheiden am späten Montagnachmittag über die neuen Standorte der beiden in London ansässigen EU-Arzneimittelbehörde (EMA) und EU-Bankenaufsichtsbehörde (EBA). Dies ist eine Folge des Brexit-Entscheids der Briten....

    Brüssel – Die Europa-Minister entscheiden am späten Montagnachmittag über die neuen Standorte der beiden in London ansässigen EU-Arzneimittelbehörde (EMA) und EU-Bankenaufsichtsbehörde (EBA). Dies ist eine Folge des Brexit-Entscheids der Briten.

    Die Aussen- und Europaminister hüllten sich bei ihrer Ankunft in Brüssel in Schweigen über ihr eigenes Abstimmungsverhalten. Der tschechische Europastaatssekretär Ales Chmelar betonte, die geografische Ausgewogenheit sei wichtig. Er erwarte, dass mindestens eine der EU-Agenturen nach Osteuropa komme.

    Für den deutschen Europastaatssekretär Michael Roth ist wesentlich, dass die Agenturen am neuen Standort unverzüglich ihre Arbeit fortsetzen können.

    Auf eine Journalistenfrage, ob Deutschland Absprachen mit anderen Staaten getroffen habe, winkte Roth ab. «Wir haben mit allen Partnern der EU geredet. Ich erkenne sehr an, dass es eine Reihe sehr gut geeigneter Vorschläge gibt, die heute auf dem Tisch liegen.»

    Pro Agentur sind bis zu drei Wahlgänge vorgesehen. Die Abstimmung ist geheim. Für die EMA haben sich insgesamt 19 und für die EBA acht EU-Länder beworben. Zuerst werden die Aussen- und Europa-Minister über die EMA, dann über die EBA entscheiden.

    Einige Staaten haben für beide Agenturen eine Bewerbung abgegeben wie etwa Deutschland mit Bonn für die EMA und Frankfurt für die EBA. Auch Frankreich ist doppelt im Rennen: mit Lille und Paris. Belgien, Österreich, Polen und Irland haben sich ebenfalls für beide Agenturen beworben. Erhält eines dieser Länder mit doppelter Kandidatur den Zuschlag für die EMA, dann scheidet das Land automatisch für die Wahl der EBA aus.

    Bei der EMA und der EBA handelt es sich um wichtige und prestigeträchtige Agenturen. Sie sind daher begehrt: Die EU-Arzneimittelbehörde etwa hat knapp 900 Beschäftigte. Sie ist eine wichtige Anlaufstelle für Vertreter der Pharmaindustrie. Die Agentur hat der britischen Hauptstadt jährlich rund 30'000 Hotelübernachtungen gebracht.

    Die EU-Bankenaufsicht hat ihrerseits knapp 170 Mitarbeiter. Sie ist Teil des EU-weiten Systems zur Überwachung des Finanzsystems. Sie bewertet mögliche Risiken und Schwächen des Sektors und hilft bei der Organisation von «Banken-Stress-Tests». Besucher der Behörde brachten London im Schnitt 9000 Hotelübernachtungen pro Jahr.

    Grund für die Suche nach neuen Standorten für die beiden EU-Agenturen ist der Entscheid der Briten, die EU Ende März 2019 zu verlassen.

    Jordana Rebmann fand Runa verstümmelt im Garten: Angst vor dem Katzen-Köpfer

    Jordana Rebmann fand Runa verstümmelt im Garten: Angst vor dem Katzen-Köpfer


    OBERROHRDORF AG - Die Familie Rebmann in Oberrohrdorf AG hat am Freitag ihre geliebte Katze Runa (†3) in ihrem Garten gefunden – ohne Kopf. «Wir sind geschockt und haben Angst», sagt Jordana Rebmann (59). «Wer macht so was...

    OBERROHRDORF AG - Die Familie Rebmann in Oberrohrdorf AG hat am Freitag ihre geliebte Katze Runa (†3) in ihrem Garten gefunden – ohne Kopf. «Wir sind geschockt und haben Angst», sagt Jordana Rebmann (59). «Wer macht so was Schreckliches?»

    Oberrohrdorf AG, in einem ruhigen Einfamilienquartier: Ein Unbekannter köpfte in der Nacht auf Freitag die Katze Runa (†3) und legte sie in den Vorgarten der Besitzer. Als diese den Kadaver entdecken, ist er noch warm. Das Blut ist noch nicht geronnen. Sie sind geschockt und tieftraurig.

    «Hier ist vorher noch nie etwas Schlimmes passiert. Kein Einbruch, kein Brand, kein Mord. Und jetzt das. Warum nur?», fragt Jordana Rebmann (59). Sie steht auch am Sonntag noch immer unter Schock. «Die schrecklichen Bilder lassen mich nicht mehr los.»

    Die Maschineningenieurin will, dass die Polizei den Täter findet. «Wer eine Katze so töten kann, ist ein gefährlicher Mensch», sagt sie. «Wir haben Angst.» Die vierköpfige Familie schliesst jetzt die Türen immer ab. Das sei bis jetzt nicht nötig gewesen. Die Nachbarn kennen und schätzen sich alle. «Wir haben keine Feinde», sagt Rebmann.

    Zutrauliches und verspieltes Tier

    Runa war eine Mischung aus einer Norwegischen Waldkatze und einer Britisch-Kurzhaar-Katze. Sie war gross und hatte ein aussergewöhnliches Fell. «Sie war sehr zutraulich und verspielt», sagt Rebmann. «Man konnte sie leicht anlocken und streicheln.»

    Wie der Täter die Katze köpfen konnte, ist der Frau schleierhaft: «Sie konnte sich wehren. Vielleicht waren es sogar mehrere Täter.»

    Der Katzenkiller hat den Rumpf der Katze nicht vor dem Gartensitzplatz deponiert, sondern seitlich neben dem Einfamilienhaus. Rebmann hat eine Vermutung: «Der Täter wurde vom Licht überrascht. Genau dort erfasste ihn der Bewegungsmelder.»

    Die Katzenbesitzerin brachte den Kadaver noch am gleichen Tag in einer grossen Kartonkiste zum Tierarzt. «Er hat so etwas noch nie gesehen», sagt sie. Noch am Freitag erstattete sie Strafanzeige gegen unbekannt.

    Plötzlich tauchte das Halsband auf

    Der Horror für die Familie war da aber noch nicht zu Ende. «Am Samstag fanden wir plötzlich Runas Halsband. Es lag gut sichtbar bei der Hecke vor dem Gartensitzplatz», erzählt Jordana Rebmann. «Wäre es am Freitag schon da gewesen, hätte ich es gesehen. Der Täter kam also noch einmal zurück.»

    Das Halsband gegen Ungeziefer war unversehrt. Es lässt sich nur öffnen, wenn man es aufschneidet. Der Tierquäler hat es also nach der Enthauptung entfernt. Am Halsband war eine Kapsel angebracht, in der ein Zettel mit der Adresse der Besitzer gesteckt hatte. Der war weg. «Vielleicht hat er uns ja so gefunden», sagt Rebmann.

    Die Polizei bestätigte gegenüber BLICK die Anzeige gegen unbekannt. «Es geht hier um eine Widerhandlung gegen das Tierschutzgesetz», sagt Rafael Geiser von der Kantonspolizei Aargau. Bisher stehen auch die Untersuchungsbehörden vor einem Rätsel.

    Kinderrechte: Verbot von Körperstrafen gegen Kinder

    Kinderrechte: Verbot von Körperstrafen gegen Kinder


    Die Gruppe «Keine Gewalt gegen Kinder» fordert anlässlich des Internationalen Tages der Kinderrechte vom Montag ein gesetzliches Verbot von Körperstrafen und psychischer Gewalt gegen Kinder. Die Gruppe gründet dazu einen Verein, der eine Petition...

    Die Gruppe «Keine Gewalt gegen Kinder» fordert anlässlich des Internationalen Tages der Kinderrechte vom Montag ein gesetzliches Verbot von Körperstrafen und psychischer Gewalt gegen Kinder. Die Gruppe gründet dazu einen Verein, der eine Petition lanciert.

    Konkret gefordert wird das Recht der Kinder auf eine gewaltfreie Erziehung. Ein ausdrückliches Verbot von Körperstrafen und psychische Gewalt an Kindern soll im Zivilgesetzbuch verankert werden, wie die Gruppe am Montag mitteilte.

    Darüber hinaus werden Begleitmassnahmen gefordert, um der gesellschaftlichen Akzeptanz von Körperstrafen an Kindern entgegenzuwirken. Dazu gehören beispielsweise Informationen über die Rechte der Kinder sowie Beratung für gewalttätige Eltern.

    «Wir wollen, dass Kinder ohne Gewalt, in Sicherheit, mit Respekt und Toleranz aufwachsen», wird der ehemalige Leitende Oberstaatsanwalt des Kantons Zürich und Mitbegründer der Gruppe «Keine Gewalt gegen Kinder», Andreas Brunner, in der Mitteilung zitiert. Er gehört zusammen mit dem Heilpädagogen und Psychologen Franz Ziegler sowie der freien Journalistin Barbara Heuberger zu den Initianten.

    Die Schweiz müsse auch die UNO-Konvention über die Rechte des Kindes endlich umsetzen, fordert die Gruppe. Doch Bundesrat und Parlament weigerten sich bis heute, Gewalt an Kindern explizit als unzulässig zu erklären und ein entsprechendes Gesetz zu erlassen. Mehrere parlamentarische Vorstösse aus dem Nationalrat seien gescheitert.

    Aktuelle Zahlen über die körperliche Bestrafung von Kindern gibt es kaum. Gemäss einer im Oktober veröffentlichten Studie der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) erlebt ein Fünftel der Jugendlichen in der Schweiz zu Hause schwere Gewalt.

    Die Gruppe verweist auf eine Studie der Universität Freiburg im Auftrag des Bundesamtes für Sozialversicherungen, die zwischen 1990 und 2004 durchgeführt wurde.

    Demnach haben über 35 Prozent der Eltern von bis 16-Jährigen Kindern im Verlaufe der letzten vier Wochen ihre Kinder geschlagen. Gemäss Hochrechnungen werden über 1700 Kinder, die jünger als zweieinhalb Jahre sind, zumindest manchmal mit Gegenständen geschlagen. Über 35'000 Kinder unter zweieinhalb Jahren erhalten Schläge auf den Hintern und über 13'000 Kinder werden geohrfeigt.

    Rund 27'000 der zweieinhalb bis vierjährigen Kinder, rund 38'000 der vier- bis siebenjährigen Kinder, rund 34'000 der sieben bis zwölfjährigen Kinder sowie rund 37'500 der zwölf- bis 16-Jährigen werden manchmal bis sehr häufig auf den Hintern geschlagen. Die Gesamtzahl von rund 170'000 betroffenen Kindern sei besorgniserregend, heisst es.

    Hinter den Forderungen der Gruppe «Keine Gewalt gegen Kinder» stehen unter anderen auch der Sozialpädagoge Sergio Devecchi, Autor des Buches «Vom Heimbub zum Heimleiter», die Zürcher SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr, die St. Galler alt Regierungsrätin Kathrin Hilber (SP) und Jean Zermatten, Jurist und ehemaliger Präsident des UNO-Kinderrechtsausschusses.

    www.keine-gewalt-gegen-kinder.ch

    Kriminalität: Geständnis im Fall Suberg BE

    Kriminalität: Geständnis im Fall Suberg BE


    SUBERG - BE - Ein 24-jähriger Schweizer hat gestanden, vergangene Woche in Suberg BE ein Ehepaar in dessen Einfamilienhaus getötet zu haben. Das teilten die Berner Justizbehörden am Montag mit. Ersten...

    SUBERG - BE - Ein 24-jähriger Schweizer hat gestanden, vergangene Woche in Suberg BE ein Ehepaar in dessen Einfamilienhaus getötet zu haben. Das teilten die Berner Justizbehörden am Montag mit. Ersten Erkenntnissen zufolge handelt es sich um ein Beziehungsdelikt.

    Der 24-jährige Schweizer war am Donnerstag verhaftet worden. Im Zuge der Einvernahmen hat der Mann nun gestanden, die Tat begangen zu haben, wie die Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland und die Berner Kantonspolizei in der Mitteilung schreiben. Der Mann befindet sich in Untersuchungshaft.

    In der Nacht auf vergangenen Mittwoch hatte die Berner Kantonspolizei im Einfamilienhaus in Suberg (Gemeinde Grossaffoltern BE) zwei Leichen entdeckt. Es handelte sich um eine 61-jährige Schweizerin und einen 65-jährigen Schweizer, die miteinander verheiratet waren.

    Die Frau und ihr Mann starben «an den Auswirkungen massiver stumpfer Gewalteinwirkung», wie Staatsanwaltschaft und Berner Kantonspolizei schreiben. Das zeigten Untersuchungen am Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern.

    Wie Dominik Jäggi von der Berner Kantonspolizei am Montag auf Anfrage sagte, hat die Polizei Gegenstände sichergestellt, welche als Tatwerkzeuge in Frage kommen. Doch müssen weitere Ermittlungen zeigen, wie genau das Ehepaar getötet wurde. Diese Ermittlungen - auch zum Motiv - sind laut der Mitteilung vom Montag weiterhin im Gang.

    In welcher Beziehung der mutmassliche Täter zu den Opfern stand, sagt die Polizei aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht. Sie sagt auch nicht, wo er wohnt. Sie geht nach aktuellen Erkenntnissen von einem Einzeltäter aus.

    Schnell, schneller, am schnellsten: 11 spektakuläre Rekordfahrzeuge

    Schnell, schneller, am schnellsten: 11 spektakuläre Rekordfahrzeuge


    Das 1360 PS-Supercar Koenigsegg Agera RS hat mit 447 km/h einen neuen Temporekord für Serienfahrzeuge aufgestellt. Eine lahme Schnecke, im Vergleich zu den folgenden 10 Tempo-Rekordbrechern. 10. Venturi Buckeye Bullet 3.0 (2016)Unter der elf Meter...

    Das 1360 PS-Supercar Koenigsegg Agera RS hat mit 447 km/h einen neuen Temporekord für Serienfahrzeuge aufgestellt. Eine lahme Schnecke, im Vergleich zu den folgenden 10 Tempo-Rekordbrechern.

    10. Venturi Buckeye Bullet 3.0 (2016)

    Unter der elf Meter langen Stromlinienkarosse sitz pure Elektro- und Batterietechnik. Nach langen Versuchen setzte der Venturi 2016 mit 549 km/h einen Rekord für Fahrzeuge mit Elektroantrieb.

    9. JCB Dieselmax (2006)

    Wie der Name schon sagt, wird der JCB Dieselmax von je 750 PS starken Turbodiesel-Motoren betrieben. RAF-Pilot Andy Green trieb den Selbstzünder auf 563 km/h. Das bis heute schnellste radangetriebene Auto mit einem Dieselantrieb.

    8. Thunderbolt (1938)

    Vor dem zweiten Weltkrieg tobte schon eine Schlacht um das schnellste Auto der Welt. Der Brite George Eyston schraubte den Rekord im Jahr 1938 von 502 auf 575 km/h. Im Thunderbolt sitzen 2 Rolls Royce-V-12-Triebwerke aus dem Flugzeubau mit 73 Liter Hubraum und einer Leistung von etwa 4700 PS.

    7. Shinkansen L0 (2015)

    Die von Mitsubishi gebaute Hochgeschwindigkeits-Magnetschwebebahn lief 2015 bei einem Test 603 km/h schnell und gilt als das schnellste Schienenfahrzeug. Und das alles ohne Zugführer, der Shinkansen läuft computergesteuert.

    6. Spirit of America (1964)

    Der «Spirit of America» sieht aus wie ein Düsenjäger mit gestutzten Flügeln und genau das war er auch. Das mit einem von General Electric ausgestattete Jet-Triebwerk Dreirad erreichte mit Konstrukteur Craig Bredlove am Steuer durch Rückstosskraft 847 km/h. Auf seiner letzten Rekordfahrt riss der Bremsfallschirm, Bredlove schleuderte rund 8 Kilometer weit über den ausgetrockneten Salzsee und riss etliche Telefonmasten um, landete in einem Tümpel, entstieg aber unverletzt.

    5. Green Monster (1965)

    Der amerikanische Hot Rodder Art Arfon war der grosse Konkurrent von Bredlove. Immer wieder jagt er mit seinem jetmotorisierten «Green Monster» Bredlove den Rekord ab und erreichte im Jahr 1965 928 km/h.

    4. Spirit of America Sonic 1 (1965)

    Um mit Arfons grünem Monster mitzuhalten, blieb Bredlove nichts anderes übrig einen neuen Spirit of America zu bauen. Mit dem vierrädrigen Nachfolger Sonic 1 schraubte er den Rekord noch im gleichen Jahr auf 967 km/h. Dieser hielt dann ganze fünf Jahre.

    3. The Blue Flame (1970)

    Die amerikanische Gas-Industrie sponsorte den Rekordversuch des «Blue Flame». Der Name entstand durch die blaue Flamme, die der gasbetriebene Düsenantrieb am Heck ausstiess. Fahrer Gary Gabelich knackte 1970 als erster Rekordfahrer die 1000 km/h-Marke. Der Rekord mit 1001 km/h hielt sich über 13 Jahre lang. Das Fahrzeug steht heute im deutschen Auto- und Technikmuseum Sinsheim.

    2. Thrust 2 (1983)

    Der Thrust 2 von Fahrer und Projektleiter Richard Noble holte den Rekord für Landfahrzeuge mit einem Tempo von 1047 km/h wieder nach England zurück und verpasste nur knapp die Schallgeschwindigkeit von 1236 km/h. Selbstverständlich sitzt im vier Tonnen schweren und acht Meter langen Streamliner ein Strahltriebwerk von Rolls Royce.

    1. Thrust SSC (1997)

    Der RAF-Jagdflieger-Pilot Andy Green durchbricht bei seiner Rekordfahrt 1997 mit dem etwa 110'000 PS starken Thrust SSC als erster Mensch die Schallmauer an Land. Die errechnete Rekordgeschwindigkeit von 1228 km/h über eine Distanz von einer Meile gilt noch heute.

    0. Bloodhound (2018)

    Schneller, höher, weiter. Der Mensch kann einfach nicht anders und ein Speedfreak wie Andy Green schon gar nicht. Schon im kommenden Jahr will er mit dem Bloodhound seinen eigenen Rekord brechen und als erster Mensch über 1000 Meilen pro Stunde (1609 km/h) schnell fahren. Viel Glück!

    Jobabbau beim Börsenbetreiber: SIX-Bezahlsparte will bis zu 100 Stellen abbauen

    Jobabbau beim Börsenbetreiber: SIX-Bezahlsparte will bis zu 100 Stellen abbauen


    ZÜRICH - Stellenabbau bei der Finanzinfrastrukturbetreiberin SIX. Betroffen ist die Bezahlsparte Payment Services. Erst geht der Chef, dann sind die Mitarbeiter dran: Bei der Börsenbetreiberin SIX geht die Jobangst um. Heute...

    ZÜRICH - Stellenabbau bei der Finanzinfrastrukturbetreiberin SIX. Betroffen ist die Bezahlsparte Payment Services.

    Erst geht der Chef, dann sind die Mitarbeiter dran: Bei der Börsenbetreiberin SIX geht die Jobangst um. 

    Heute Montag meldete die SIX, dass Jürg Weber, Leiter der Sparte Payment Services, das Unternehmen bereits per Ende November 2017 verlassen wird.

    Kurz danach folgt die zweite Mitteilung: In Webers Sparte mit den Kassen-Bezahlstationen – diese finden sich zum Beispiel im Detailhandel – sollen bis zu 100 Jobs abgebaut werden.

    Der Abbau erfolgt in der Bezahlsparte Payment Services im Rahmen der Integration der von Aduno übernommenen Geschäftseinheit, heisst es in der Mitteilung. In diesem Zusammenhang schliesst das Unternehmen die Niederlassungen in Bedano und Oerlikon auf Ende 2018. Die Standorte werden am Hauptsitz am Hardturm in Zürich zusammengezogen.

    Ein Teil der Stellen soll bis Ende 2018 durch natürliche Fluktuation abgebaut werden, hofft der Konzern.

    Hintergrund der Meldungen: Bei der SIX Gruppe kommt es 2018 zu grösseren Veränderungen. Unter dem neuen CEO Jos Dijsselhof wird der Konzern neu organisiert. Dies wurde vor zehn Tagen angekündigt.

    Infrastrukturdienstleistungen in den Bereichen Wertschriftengeschäft, Zahlungsverkehr und Finanzinformationen werden das Kerngeschäft bilden, dagegen soll ein Teil des Bezahlgeschäfts verkauft werden. Zudem fallen die CEO-Posten auf Segmentebene weg. (uro)

    Neuer Körper dank «Grease»-Musical: «DSDS»-Chanelle tanzt den Kilos davon

    Neuer Körper dank «Grease»-Musical: «DSDS»-Chanelle tanzt den Kilos davon


    Seit Oktober steht Schlagerschätzchen Chanelle fast täglich für die Tourproduktion des Kult-Musicals «Grease» auf der Bühne. Und ganz nebenbei purzeln dank der tanzlastigen Choreografie auch noch die Pfunde. Petticoats, Pomade und eine ordentliche...

    Seit Oktober steht Schlagerschätzchen Chanelle fast täglich für die Tourproduktion des Kult-Musicals «Grease» auf der Bühne. Und ganz nebenbei purzeln dank der tanzlastigen Choreografie auch noch die Pfunde.

    Petticoats, Pomade und eine ordentliche Portion Rock'n'Roll – seit Oktober ist das die Welt unseres Schweizer Schlagerschätzchens Chanelle Wyrsch (21). Sie spielt in der Tourproduktion von «Grease» die Rolle der Marty Maraschino.

    Jeden Abend wirbelt sie 2½ Stunden über die Bühne – und dabei purzeln nebenbei die Kilos. «Ich habe schon ein bis zwei Kleidergrössen kleiner», freut sich Chanelle. Wie viele Kilos es sind weiss sie nicht, da sie nie auf die Waage steigt. Ihren neuen Körper präsentiert sie stolz auf Facebook. «Ich habe mehr Muskeln bekommen und meine Kondition ist super», sagt sie zu BLICK. «Ich fühle mich richtig gut!»

    Ihre Ernährung hat die Sängerin jedoch nicht umgestellt. «Ich esse sogar noch schlimmer als vorher.» Gerade auf Tour sei es schwierig, sich gesund zu ernähren. «Ausserdem kann ich nicht auf Chips verzichten», gibt die Strahlefrau zu.

    Chanelle ist mit ihrem Alex auf Tour

    Zurzeit verbringt Chanelle mit ihrem Freund, dem «DSDS»-Zweitplatzierten Alexander Jahnke (30), ein paar freie Tage in ihrer Heimat Zug. Jahnke steht in der Hauptrolle des Danny Zuko im «Grease»-Musical auf der Bühne. «Es ist toll, zusammen auf Tour zu sein», schwärmt Chanelle. 

    Bevor es im Dezember zurück auf die Musical-Bühne geht, steht Chanelle allerdings noch ein weiteres Abenteuer bevor. «In zwei Wochen fliege ich mit meiner besten Freundin nach Australien», verrät sie. Und auch ihr sportlicher Ehrgeiz ist dank des taffen «Grease»-Trainings geweckt: «Als Nächstes will ich den Spagat lernen. Ich übe jeden Tag. Ein kleines Stückchen fehlt mir noch.»

    Kantonsrat bleibt stur: Fünfliber-Zuschlag für Zürichsee bleibt

    Kantonsrat bleibt stur: Fünfliber-Zuschlag für Zürichsee bleibt


    Weil es nach der Einführung des Schiffsfünflibers zu Entlassungen und Passagier-Rückgängen kam, wollten Politiker den Zuschlag wieder abschaffen. Doch der Kantonsrat hält daran fest. Trotz Empörung in den Seegemeinden und deutlichem Rückgang der...

    Weil es nach der Einführung des Schiffsfünflibers zu Entlassungen und Passagier-Rückgängen kam, wollten Politiker den Zuschlag wieder abschaffen. Doch der Kantonsrat hält daran fest.

    Trotz Empörung in den Seegemeinden und deutlichem Rückgang der Passagierzahlen: Der Zürcher Kantonsrat schafft den Schiffsfünfliber vorerst nicht ab. Für eine Fahrt mit einem Zürichseeschiff werden somit weiterhin fünf Franken fällig - zusätzlich zum normalen Billett.

    Mit 91 Nein- zu 74 Ja-Stimmen bei 10 Enthaltungen entschied der Kantonsrat am Montag, ein dringliches Postulat zur sofortigen Abschaffung des Schiffszuschlages nicht zu überweisen. Dieser Zuschlag, der die defizitäre Schifffahrt auf Zürichsee und Limmat etwas rentabler machen soll, wurde erst im Januar 2017 eingeführt.

    Das dringliche Postulat stammte von Kantonsräten von SP, EVP und BDP, die alle am See wohnen. Sie konnten in den vergangenen Monaten mit eigenen Augen beobachten, wie die Schiffe zunehmend leerer über den See kreuzten. Sogar von «Geisterschiffen» war die Rede.

    «Seebuebe» und «Seemeitli» gegen den Rest

    «Fast eine halbe Million weniger Passagiere sollten eine Warnung sein», sagte der SP-Sprecher. Gleicher Meinung war der BDP-Sprecher, auch er ein «Seebueb», wie man im Kanton Zürich die Bewohner der Seegemeinden nennt. Was er von Passagieren und Personal über den Zuschlag zu hören bekomme, sei nicht druckreif.

    Die Fraktion der «Seebuebe» und «Seemeitli» - unterstützt von SP, EVP, CVP, der AL und Teilen der Grünen - setzte sich jedoch nicht durch. Eine Mehrheit, bestehend aus FDP, grossen Teilen der SVP, GLP und EDU stimmte gegen das dringliche Postulat.

    Die Schifffahrt sei nicht gratis, sagte der FDP-Sprecher aus Hausen am Albis, also kein «Seebueb». Die Schifffahrtsgesellschaft ZSG habe einen Deckungsgrad von miserablen 37 Prozent. Von Anfang an sei klar gewesen, dass man mit dem Schiffsfünfliber keinen Publikumspreis gewinne. Ihn aber jetzt schon wieder abzuschaffen, sei unseriös.

    Jährliches Defizit von 12 Millionen Franken

    Der SVP-Sprecher aus Dänikon, ebenfalls nicht am See wohnhaft, erinnerte daran, dass die Schiffe nicht zur Erschliessung der Gemeinden gedacht seien, dafür gebe es Bahn und Bus. «Ein Schiff ist ein subventioniertes Freizeitangebot.»

    Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh (FDP) appellierte mit Fakten an die «Seebuebe» und «Seemeitli». Der See möge blau schimmern, aber die Zahlen der ZSG seien leider tiefrot.

    Jedes Jahr entstehe ein Defizit von 12 Millionen Franken. Für jeden Franken, den jemand für ein Schiffs-Billett ausgebe, zahle die Allgemeinheit heute zwei Franken obendrauf. Der Schiffsfünfliber sei deshalb notwendig, auch wenn er keine Freude mache.

    Anfang 2018 will Walker Späh die detaillierten Zahlen der vergangenen zwölf Monate publizieren. Doch auch wenn diese schlecht ausfallen sollten: Die Regierung will am Zuschlag festhalten, denn bis sich dieser etabliert habe, dauere es sicher drei Jahre. (SDA)

    Getötetes Ehepaar in Suberg BE: Schweizer (24) hat die Tat gestanden

    Getötetes Ehepaar in Suberg BE: Schweizer (24) hat die Tat gestanden


    In der Nacht auf Mittwoch hat die Polizei in einem Einfamilienhaus in Suberg BE ein totes Ehepaar gefunden. Es handelte sich um die Schweizerin B. G.* (61) und ihren Ehemann H. G.* (65). Die beiden wurden Erkenntnissen zufolge Opfer eines...

    In der Nacht auf Mittwoch hat die Polizei in einem Einfamilienhaus in Suberg BE ein totes Ehepaar gefunden. Es handelte sich um die Schweizerin B. G.* (61) und ihren Ehemann H. G.* (65). Die beiden wurden Erkenntnissen zufolge Opfer eines Beziehungsdelikts, teilt die Kantonspolizei Bern am Montagmorgen mit. Opfer und Täter hätten sich gekannt, führt ein Sprecher gegenüber BLICK aus.

     

    Beim Täter handelt es sich um den 24-jährigen Schweizer, den die Polizei am Donnerstag festgenommen hat. Der Mann ist geständig. Er hat das Ehepaar erschlagen – die beiden Opfer sind an den Auswirkungen massiver stumpfer Gewalteinwirkung gestorben.

    Der geständige Täter befindet sich in Untersuchungshaft und wird sich nach Abschluss der Strafuntersuchung vor der Justiz verantworten müssen. Bis dahin laufen die Ermittlungen weiter, um den genauen Hergang und Ablauf der Ereignisse sowie das Tatmotiv zu klären. (jmh/rey)

    Sie gewann mit Hingis in Wimbledon: Tennis-Legende Novotna (†49) stirbt an Krebs

    Sie gewann mit Hingis in Wimbledon: Tennis-Legende Novotna (†49) stirbt an Krebs


    Traurige Nachricht aus der Tennis-Szene. Die Tschechin Jana Novotna erliegt mit nur 49 Jahren einem Krebs-Leiden. Ihre grössten Erfolge feierte sie in den 90er-Jahren – auch zusammen mit Martina Hingis. Nach langem Kampf gegen den Krebs ist...

    Traurige Nachricht aus der Tennis-Szene. Die Tschechin Jana Novotna erliegt mit nur 49 Jahren einem Krebs-Leiden. Ihre grössten Erfolge feierte sie in den 90er-Jahren – auch zusammen mit Martina Hingis.

    Nach langem Kampf gegen den Krebs ist Tennis-Legende Jana Novotna im Alter von nur 49 Jahren in ihrer Heimat Tschechien gestorben. Wie die WTA mitteilt, schlief Novotna am Sonntag im Kreis ihrer Familie friedlich ein.

    In ihrer Karriere gewann Novotna zwischen 1987 und 1999 24 WTA-Titel, stiess bis auf Platz 2 in der Weltrangliste vor und 1998 krönte sie sich zur Wimbledon-Siegerin. Zudem gewann sie drei Olympia-Medaillen und den Fed-Cup-Titel 1988.

    Nebst dem Einzel war Novotna auch im Doppel besonders erfolgreich. Sie triumphierte an 12 Majors, darunter 1998 in Wimbledon zusammen mit der damals erst 17-jährigen Martina Hingis. Mit ihr stand sie im selben Jahr auch im French-Open- und US-Open-Final. Gegen Hingis unterlag sie aber auch im Wimbledon-Einzel-Final 1997.

    WTA-CEO Steve Simon sagt: «Jana war eine Inspiration auf und neben dem Platz. Ihr Stern wird in der WTA-Geschichte immer hell leuchten. Unsere Gedanken sind bei Janas Familie.» (rib)

    Neue Regeln: Wer von der Stapo Zürich kontrolliert wird, hat Anrecht auf eine Begründung

    Neue Regeln: Wer von der Stapo Zürich kontrolliert wird, hat Anrecht auf eine Begründung


    Das Bauchgefühl ist kein ausreichendes Kriterium für eine Personenkontrolle. Für die Zürcher Stadtpolizei gelten seit Anfang November einheitliche Standards und klare Kriterien. Damit sollen Kontrollen aufgrund von Racial Profiling verhindert werden....

    Das Bauchgefühl ist kein ausreichendes Kriterium für eine Personenkontrolle. Für die Zürcher Stadtpolizei gelten seit Anfang November einheitliche Standards und klare Kriterien. Damit sollen Kontrollen aufgrund von Racial Profiling verhindert werden.

    Stadtzürcher Polizisten müssen dem Kontrollierten in Zukunft Gründe für die Personenkontrolle angeben. Eine Quittung, wie dies teilweise gefordert wurde, wird es vorerst nicht geben. Es sei wenig klar, ob ein allfälliger Nutzen den administrativen Mehraufwand rechtfertige, teilte das Sicherheitsdepartement der Stadt Zürich am Montag mit.

     

    Ausserdem würden mit dem Ausstellen von Quittungen die Daten von allen Personen erfasst, und zwar nicht nur von denen, die verzeigt oder verhaftet werden. Sowohl Sicherheitsvorsteher Richard Wolff (AL) als auch Polizeikommandant Daniel Blumer sehen solche Einträge in die polizeiliche Datenbank kritisch. Sie stellten am Montag erste Resultate des Projekts «Polizeiarbeit in urbanen Spannungsfeldern» (PIUS) vor.

    Neu wird jedoch eine Web-Applikation eingesetzt. Damit werden Ort, Zeit und Grund einer Kontrolle erfasst, die eine Verhaftung oder Verzeigung zur Folge hat. Damit wird es mit der Zeit eine statistische Übersicht über Personenkontrollen geben.

    Racial Profiling als Zankapfel

    Ausserdem wird das Thema Personenkontrolle in der Ausbildung ausgebaut und verbindliche Schulungsdokumente werden erarbeitet, um das Wissen über Racial Profiling zu vertiefen. Auch die Öffentlichkeit soll für das Thema sensibilisiert werden und die Stadtpolizei will in Schulen über Personenkontrollen und das richtige Verhalten beider Seiten informieren.

    Eine zusätzliche Instanz für Beschwerden in Polizeiangelegenheiten wird nicht geschaffen. Dafür sollen die bestehenden Möglichkeiten besser bekannt gemacht werden. Zudem soll der Umgang mit Beschwerden auf Seiten der Polizei verbessert werden.

    Mit zwei Postulaten hatte der Zürcher Gemeinderat verlangt, Racial Profiling zu unterbinden und zu prüfen, ob die Polizei bei Personenkontrollen Quittungen abgeben müsse. Bemängelt wurde ausserdem, es gebe keine unabhängige Beschwerdeinstanz.

    Das Schweizerische Kompetenzzentrum für Menschenrechte (SKMR) hat im Auftrag von Wolff und Blumer die Arbeit der Stadtpolizei unter die Lupe genommen. Dabei kam das SKMR zum Schluss, es gebe keine systematisch rassistischen Kontrollen. Es sei aber auch nicht auszuschliessen, dass Racial Profiling als Fehlverhalten Einzelner vorkommen könne. (SDA)

    US-Konsulat in Zürich wegen Papiersack geräumt: Entwarnung nach Bomben-Roboter-Einsatz

    US-Konsulat in Zürich wegen Papiersack geräumt: Entwarnung nach Bomben-Roboter-Einsatz


    Beim US-Konsulat an der Dufourstrasse in Zürich war stundenlang kein Durchkommen: Die Polizei evakuierte zwei Gebäude wegen eines verdächtigen Gegenstands. Ein verdächtiger Papiersack mit antiamerikanischen Parolen im Eingangsbereich des...

    Beim US-Konsulat an der Dufourstrasse in Zürich war stundenlang kein Durchkommen: Die Polizei evakuierte zwei Gebäude wegen eines verdächtigen Gegenstands.

    Ein verdächtiger Papiersack mit antiamerikanischen Parolen im Eingangsbereich des US-Konsulats hat heute Morgen einen Polizeieinsatz an der Dufourstrasse in Zürich ausgelöst. Die Stadtpolizei Zürich gab bekannt, dass sie um 7.45 Uhr alarmiert worden sei.

    Zwei Gebäude seien insgesamt evakuiert worden. Mitarbeiter des US-Konsulats sagen gegenüber BLICK, dass auf dem Papiersack auf Englisch «für das SWAT-Team» und «für das US-Unternehmen» sowie eine Telefonnummer geschrieben worden war. 

    Ein BLICK-Reporter berichtet, dass Wagen mit Sandsäcken aufgefahren seien. Nach einer Weile kam ein Bombenentschärfungs-Roboter zum Einsatz. Um etwa 11 Uhr wurde Entwarnung gegeben. 

    Beim US-Konsulat sei die Sicherheitsstufe erhöht worden, seit ein Mann vor zwei Wochen festgenommen wurde, berichten Mitarbeiter. Dieser habe das Konsulat «terrorisiert».

    Später teilte die Polizei mit, dass Spezialisten des Forensischen Instituts Zürich nach einer Untersuchung des Sacks zum Schluss kamen, dass der Inhalt harmlos war. (neo/sah)  

    Im BLICK-Talk: Superstar Peter Maffay beantwortete Ihre Fragen

    Im BLICK-Talk: Superstar Peter Maffay beantwortete Ihre Fragen


    Er ist und bleibt die Nummer eins. Superstar Peter Maffay (68) bleibt mit «MTV Unplugged» in den offiziellen deutschen Album-Charts auf Platz 1. US-Popstar Taylor Swift (27) landet auf dem 2. Platz. Nun besucht Maffay Zürich und stellt sich live...

    Er ist und bleibt die Nummer eins. Superstar Peter Maffay (68) bleibt mit «MTV Unplugged» in den offiziellen deutschen Album-Charts auf Platz 1. US-Popstar Taylor Swift (27) landet auf dem 2. Platz. Nun besucht Maffay Zürich und stellt sich live Ihren Fragen.

    Heute besucht der karitativ tätige Maffay Zürich und stellt sich in einem halbstündigen Livetalk von 11.45 bis 12.15 Uhr Ihren Fragen. Was möchten Sie von ihm wissen? Sie können Ihre Fragen direkt im Livestream stellen oder auf der Blick.ch-Facebookseite in der Kommentarfunktion. Er wird sie gerne beantworten.

    Nur noch 1,16 Franken: Jamaika-Ende schickt Euro auf Talfahrt

    Nur noch 1,16 Franken: Jamaika-Ende schickt Euro auf Talfahrt


    FRANKFURT - Die geplatzten Verhandlungen in Deutschland zur Bildung einer Jamaika-Koalition aus Union, FDP und Grünen haben dem Euro am Montag zugesetzt. Die Gemeinschaftswährung verlor ein halbes Prozent auf 1,1737 Dollar. Auch...

    FRANKFURT - Die geplatzten Verhandlungen in Deutschland zur Bildung einer Jamaika-Koalition aus Union, FDP und Grünen haben dem Euro am Montag zugesetzt. Die Gemeinschaftswährung verlor ein halbes Prozent auf 1,1737 Dollar. Auch gegenüber dem Franken verlor der Euro an Wert.

    Der Euro kostet im asiatischen Handel aktuell 1,1731 US-Dollar und damit nur etwas weniger als noch vor Bekanntwerden des Scheiterns der Gespräche zwischen CDU, CSU, FDP und Grünen. Am späten Sonntagabend hatte der Kurs noch etwas unter 1,18 Dollar gestanden. Kurz vor Mitternacht liess die FDP die Verhandlungen überraschend platzen.

    «Diese Bewegung ist signifikant, aber nicht dramatisch», betonte Commerzbank-Analyst Ulrich Leuchtmann. «Wie es politisch in Berlin weitergeht, kann man heute Morgen nur schwer beurteilen. Jedoch ist das momentan gar nicht das Thema am Devisenmarkt.» Entscheidender seien die Entwicklung der Konjunktur und die anstehende Drosselung der EZB-Geldspritzen.

    Zum Franken zeichnete sich ein ähnliches Bild wie zum Dollar ab. Am Montagmorgen kostete ein Euro etwa 1,1604 Franken. Im bisherigen Tagestief stand er aber bereits knapp unter der Marke von 1,16. Am Freitag bewegte sich der Kurs noch um die Marke von 1,17 Franken. (SDA)

    Gericht verbietet Mutter Einsicht in KESB-Akten: Sohn (23) wehrt sich gegen Helikopter-Mama

    Gericht verbietet Mutter Einsicht in KESB-Akten: Sohn (23) wehrt sich gegen Helikopter-Mama


    Mutterliebe versus Eigeninteresse: Ein 23-Jähriger möchte nicht, dass sich seine Mutter in sein KESB-Verfahren einmischt. Das Zürcher Obergericht stützt ihn dabei und untersagt ihr die Akteneinsicht. Sowohl die Mutter als auch die Tante des jungen...

    Mutterliebe versus Eigeninteresse: Ein 23-Jähriger möchte nicht, dass sich seine Mutter in sein KESB-Verfahren einmischt. Das Zürcher Obergericht stützt ihn dabei und untersagt ihr die Akteneinsicht.

    Sowohl die Mutter als auch die Tante des jungen Mannes sowie eine Drittperson reichten jeweils eine Gefährdungsmeldung bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) ein: Er vernachlässige seine Hygiene und finanziellen Angelegenheiten, konsumiere Drogen, sei aggressiv, nicht kooperativ und sehe nicht ein, dass er Hilfe brauche.

    Der Mann selbst machte geltend, er werde von Depressionen und Antriebslosigkeit geplagt, vernachlässige seine Korrespondenz und die bürgerlichen Verpflichtungen, kurz: Er sei mit dem «Papierkrieg» überfordert. Er wollte deshalb von der KESB einen Beistand, den er auch bekam.

    Ausserdem wollte er bei seiner Mutter aus- und in eine eigene Wohnung einziehen – was er kürzlich tat – und arbeiten. Noch viel wichtiger aber war ihm, dass seine Mutter nicht über das KESB-Verfahren informiert wird und allenfalls Einfluss nimmt.

    Mutter wollte Beistände überprüfen

    Damit war die Mutter nicht einverstanden. Sie forderte unter anderem, dass ihr Sohn bei der Sozialbehörde angemeldet wird, der Beistand ihm eine Wohnung sucht und die Notwendigkeit des betreuten Wohnens - was der Sohn nicht will – abklärt. Ausserdem wollte sie Akteneinsicht.

    Denn ohne Akteneinsicht und nur mit dem unzureichend begründeten KESB-Entscheid könne sie nicht prüfen, ob der Beistand seine Aufgabe erfülle.

    Da sie bislang bei sämtlichen Instanzen vergeblich intervenierte, gelangte sie ans Zürcher Obergericht. Dort machte sie geltend, die Akteneinsicht und die Verfahrenslegitimation – die KESB verweigerte ihr diese mit Hinweis auf das Amtsgeheimnis – seien ihr zu Unrecht verweigert worden.

    Doch auch das Obergericht wies ihre Beschwerde ab und verneinte ihre Verfahrenslegitimation und damit die Akteneinsicht, wie aus dem kürzlich veröffentlichten Urteil hervorgeht. Es stützte damit die Vorinstanzen und schützte die Interessen des Sohnes.

    Vertrauensverhältnis hätte gestört werden können

    Gerade bei Personen, die sich sehr nahe stehen, muss es laut Obergericht einer betroffenen Person möglich sein, die Einflussnahme einer bestimmten nahestehenden Person zu verhindern, «zumal die Verfahrenslegitimation mit dem Recht auf Akteneinsicht verbunden ist».

    Das Obergericht glaubt, dass das anzustrebende Vertrauensverhältnis zwischen dem Sohn, dem Beistand und weiteren Personen wie Ärzten belastet wird, wenn er befürchten muss, dass ihm nahestehende Personen sich auch gegen seinen Willen ins Verfahren einmischen und die Akten sehen können. Vor allem auch, da diese allenfalls intime Details enthalten.

    Für das Obergericht ist deshalb klar, dass die Einflussnahme ins Verfahren durch eine nahestehende Person nicht als im Interesse der betroffenen Person betrachtet werden kann, wenn diese «die Einmischung ausdrücklich ablehnt». Daher verneinte es die Verfahrenslegitimation der Mutter und damit auch die Akteneinsicht. (SDA)

    Diashow mit Archivbildern: Sie alle waren Bundeskanzler Deutschlands

    Diashow mit Archivbildern: Sie alle waren Bundeskanzler Deutschlands


    Die Bundesrepublik Deutschland hatte seit der Staatsgründung acht Bundeskanzler. BLICK hat die Archivbilder zu einer Diashow zusammengestellt. Konrad Adenauer (1949-1963, CDU) Der von den Nazis kaltgestellte und zeitweilig inhaftierte frühere Kölner...

    Die Bundesrepublik Deutschland hatte seit der Staatsgründung acht Bundeskanzler. BLICK hat die Archivbilder zu einer Diashow zusammengestellt.

    Konrad Adenauer (1949-1963, CDU)

    Der von den Nazis kaltgestellte und zeitweilig inhaftierte frühere Kölner Oberbürgermeister war schon 73, als er zum ersten deutschen Bundeskanzler gewählt wurde. Mit ihm sind Wiederaufbau und Westintegration des Landes verbunden.

    Ludwig Erhard (1963-1966, CDU)

    Als Minister wurde er zum Vater des deutschen «Wirtschaftswunders» und der Sozialen Markwirtschaft. Doch als Bundeskanzler agierte der Adenauer-Nachfolger glücklos, seine Regierung zerbrach schon nach drei Jahren.

    Kurt Kiesinger (1966-1969, CDU)

    Er schmiedete die erste Grosse Koalition mit den Sozialdemokraten. Mit ihren Notstandsgesetzen befeuerte diese die Studentenproteste. Wegen seiner NS-Vergangenheit wurde Kiesinger öffentlich geohrfeigt.

    Willy Brandt (1969-1974, SPD)

    Unter dem Motto «Mehr Demokratie wagen» läutete der Sozialdemokrat den Machtwechsel ein. Mit den Ostverträgen betrieb er Entspannungspolitik gegenüber Moskau, Warschau und Ost-Berlin. Er stürzte über einen enttarnten DDR-Spion.

    Helmut Schmidt (1974-1982, SPD)

    In seiner Amtszeit wurde der Staat vom linken RAF-Terror erschüttert. Der «Weltökonom» hatte auch mit einer schlechten Wirtschaftslage zu kämpfen. Am Ende entfremdete er sich sowohl vom linken SPD-Flügel als auch vom Koalitionspartner FDP.

    Helmut Kohl (1982-1998, CDU)

    Der Pfälzer wurde anfangs von den Intellektuellen als Provinzler verspottet, regierte am Ende aber länger als alle anderen Kanzler. Dank der deutschen Wiedervereinigung 1990 ging Kohl als «Kanzler der Einheit» in die Geschichte ein.

    Gerhard Schröder (1998-2005, SPD)

    An der Spitze einer rot-grünen Koalition leitete er den Atomausstieg ein. Mit harten Sozialreformen («Agenda 2010») zog er sich den Zorn der Gewerkschaften zu. Kreml-Chef Wladimir Putin lobte er als «lupenreinen Demokraten".

    Angela Merkel (seit November 2005, CDU)

    Die erste Ostdeutsche an der Spitze der Regierung gewann die Bundestagswahl 2005 nur äusserst knapp. In zahllosen internationalen Krisen erarbeitete sich die dienstälteste EU-Regierungschefin den Ruf als Weltstaatsfrau. (SDA)

    Ticker: Keine grosse Koalition: SPD will Neuwahlen in Deutschland

    Ticker: Keine grosse Koalition: SPD will Neuwahlen in Deutschland


    Nach dem Scheitern der Jamaika-Verhandlungen in Deutschland stellt sich die Frage: Wie weiter? Muss Bundepräsident Steinmeier Neuwahlen ausrufen? Will die «geschäftsführende Kanzlerin» mit einer Minderheitenregierung weitermachen? Angela Merkel hat...

    Nach dem Scheitern der Jamaika-Verhandlungen in Deutschland stellt sich die Frage: Wie weiter? Muss Bundepräsident Steinmeier Neuwahlen ausrufen? Will die «geschäftsführende Kanzlerin» mit einer Minderheitenregierung weitermachen?

    Angela Merkel hat derzeit keinen einfachen Job: Ihre CDU/CSU-Union erhielt als wählerstärkste Partei den Auftrag, eine Regierung zu bilden. Sie musste den Auftrag ohne ihren letzten Regierungspartner SPD umsetzen, nachdem die Sozialdemokraten das Resultat der letzten Bundestagswahl als «Abwahl der grosse Koalition» bezeichneten.

    Merkel hoffte deshalb auf die «Jamaika»-Koalition: Zusammen mit der FDP und den Grünen hätte sie genug Stimmen im Bundestag, um als Kanzlerin wiedergewählt zu werden. In der Nacht auf Montag platzten diese Verhandlungen, nachdem die FDP überraschend aus den Sondierungs-Gesprächen ausgestiegen waren.

    Eine Rückkehr zur «grossen Koalition» wird es aber nicht geben. Die Sozialdemokraten wiederholten in der Nacht auf Montag ihre Absage an eine Regierungskoalition mit Merkels CDU/CSU, wie SPD-Vize Ralf Stegner erklärt: «Das Ergebnis der Bundestagswahlen hat sich für die SPD durch die langen Sondierungswochen und Erklärungen anderer Parteien nicht geändert.» (pma)

    Diese Möglichkeiten hat Merkel: Regiert sie «schweizerisch» – oder gibts Neuwahlen?

    Diese Möglichkeiten hat Merkel: Regiert sie «schweizerisch» – oder gibts Neuwahlen?


    Angela Merkel will als Bundeskanzlerin wiedergewählt werden. Nach dem Scheitern der Jamaika-Gespräche fehlen ihr die nötigen Stimmen. BLICK erklärt, welche Optionen sie noch hat. Angela Merkel braucht im deutschen Bundestag eine Mehrheit, wenn sie...

    Angela Merkel will als Bundeskanzlerin wiedergewählt werden. Nach dem Scheitern der Jamaika-Gespräche fehlen ihr die nötigen Stimmen. BLICK erklärt, welche Optionen sie noch hat.

    Angela Merkel braucht im deutschen Bundestag eine Mehrheit, wenn sie weiterhin Bundeskanzlerin bleiben will. Nach der FDP-Absage zur sogenannten Jamaika-Koalition stellt sich die Frage, was Merkel tun wird, damit sie die Kanzlerwahl schafft. BLICK erklärt, welche Alternativen sie nun hat.

     

    Wahlgang-Poker oder Neuwahlen

    Das deutsche Grundgesetz sagt glasklar: Wer Bundeskanzler werden will, braucht die absolute Mehrheit im Parlament von 355 Stimmen. Ohne einen Koalitionspartner fehlt Merkel diese absolute Mehrheit – das Gesetz sieht vor, dass Merkel zwei Wahlversuche erhält.

    Beim dritten Wahlgang zählt zwar nur die einfache Mehrheit. Gewählt ist man dann aber noch nicht. Dann kommt es auf die Laune des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier (SPD) an: Er kann das Parlament auflösen und damit Neuwahlen ausrufen. Oder Merkel als Bundeskanzlerin bestätigen, die dann jedoch ohne Mehrheit im Parlament regieren muss.

    Die Minderheitsregierung

    Eine richtige Minderheitsregierung gab es in Deutschland über eine längere Zeit nie. Das wäre ein Novum, aber die einfachste Möglichkeit für Angela Merkel. Sie müsste genug Stimmen bei allen anderen Parteien suchen, um Kanzlerwahl mit einer absoluten Mehrheit zu gewinnen. 

    Sie könnte ihre Regierung bilden und Minister ernennen. In der täglichen politischen Arbeit müsste sie jedoch auf schweizerische Art regieren: Für jede noch so kleine Gesetzesänderung müsste Merkel um Stimmen bei den anderen Parteien kämpfen. Was in der Schweiz Teil der politischen Kultur ist, gilt in Deutschland als riskant. 

    Merkel hofft auf Entspannung

    Man könnte die Sackgasse in der deutschen Politik in einem Satz zusammenfassen: FDP will nicht Jamaika, Grüne wollen nicht alleine mit CDU/CSU und die SPD will keine «Grosse Koalition».

    Alle drei Punkte bereiten Merkel derzeit Probleme. Sie könnte hoffen, dass all das nur politische Bluffs sind, um Interessen und Positionen für die Regierungpolitik der nächsten vier Jahre durchzusetzen. (pma)

    Magdalena Martullo-Blocher würde für  Bundesrat kandidieren: You dream, du – sagen die Linken, Mal sehen – sagen die Bürgerlichen

    Magdalena Martullo-Blocher würde für Bundesrat kandidieren: You dream, du – sagen die Linken, Mal sehen – sagen die Bürgerlichen


    BERN - Für SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher ist eine Bundesratskandidatur kein Tabu. Für die Linke wäre dies ein Schreckensszenario. Auf bürgerlicher Seite reagiert man gelassen. Im Sommer lancierte SVP-Chef Albert...

    BERN - Für SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher ist eine Bundesratskandidatur kein Tabu. Für die Linke wäre dies ein Schreckensszenario. Auf bürgerlicher Seite reagiert man gelassen.

    Im Sommer lancierte SVP-Chef Albert Rösti (50) im BLICK Ems-Chefin Magdalena Martullo-Blocher (48) als potenzielle Bundesratskandidatin. Jetzt bringt sie sich im SonntagsBlick selber in Position: «In einem Notfall, wenn die EU uns plötzlich unerwartet stark unter Druck setzen würde, würde ich das Amt wohl in Betracht ziehen, sonst nicht», sagt die Bündner SVP-Nationalrätin. Das tönt ähnlich wie bei ihrem Vater Christoph Blocher (77), der stets betonte, dass er gar nicht in die Regierung wolle, aber dem Lande zuliebe müsse. 

    Ein Schreckensszenario für die Linke 

    Für die Linke wäre eine Bundesrätin Martullo-Blocher ein Schreckensszenario. «Wir sind keine Plutokratie! Die Schweiz braucht keine Milliardäre und schon gar keine Milliardenerbinnen, um das Land zu retten», sagt SP-Fraktionschef Roger Nordmann (44). «Und erst recht nicht solche, welche die Interessen von wenigen vertreten und mit Fremdenfeindlichkeit versuchen, an die Macht zu kommen.»

    Martullo sei weder an den Details der Politik noch an einer demokratischen  Auseinandersetzung interessiert, kritisiert Nordmann. «Sie ist es gewohnt, dass man ihr gehorcht – deshalb wäre sie im Bundesrat fehl am Platz.»

    Den Frauenbonus lässt er bei Martullo nicht gelten: «Es ist ein heuchlerisches Argument, da die SVP jegliche Massnahmen zur Gleichstellung von Frau und Mann immer bekämpft.» Nordmann glaubt aber nicht, dass Martullo je kandidieren wird: «Ihr Unternehmen und das Geld sind ihr wichtiger.» 

    Auch für die Grünen scheint Martullo ein rotes Tuch. «Wir diskutieren nicht über Spekulationen und Eventualitäten», winkt Grünen-Chefin Regula Rytz (55) ab. «Genau durch solche Geschichten wird die SVP gross gemacht und gross gehalten.»

    Bürgerlicher Goodwill, aber ohne Begeisterung  

    Zwar nicht auf Begeisterung, aber auf Goodwill stösst eine mögliche Martullo-Kandidatur bei CVP-Nationalrat Martin Candinas (37, GR). «Grundsätzlich halte ich sie für wählbar. Und aus Bündner Sicht freut es mich, dass praktisch bei allen bürgerlichen Parteien Bündner Politiker ein Thema für den Bundesrat sind.» 

    Tatsächlich werden auch die beiden Ständeräte Stefan Engler (57, CVP) und Martin Schmid (48, FDP) als Anwärter gehandelt. «Ein Bündner CVP-Bundesrat wäre mir natürlich am liebsten», so Candinas.

    Er zweifelt aber daran, dass es Martullo ernst meint. «Sie müsste sich in einer Kollegialbehörde arrangieren und gegen aussen auch andere Meinungen vertreten. Ich glaube nicht, dass sie das wirklich will.»

    FDP-Gössi will «gemischtes Ticket»

    FDP-Chefin Petra Gössi (41) will sich erst zu einzelnen Kandidaten äussern, wenn im Bundesrat eine Vakanz besteht. Die Auswahl der Kandidaten sei Sache der Partei, so Gössi.

    Sie macht aber klar, dass sie dannzumal von der SVP eine Frauenkandidatur erwartet. «Der Bundesrat sollte die gesellschaftlichen Gegebenheiten abbilden», sagt Gössi. «Dazu gehört auch, dass jede Partei bei einer Wahl ein gemischtes Ticket präsentiert.» Die Tür für eine Martullo-Kandidatur ist damit offen.

    William und Harry haben einen Gastauftritt in «Star Wars»: Die Prinzen auf der dunklen Seite der Macht

    William und Harry haben einen Gastauftritt in «Star Wars»: Die Prinzen auf der dunklen Seite der Macht


    Die königlichen Brüder spielen Stormtroopers in «Star Wars VIII: Die letzten Jedi». Jetzt schlägt das Empire wirklich zurück. Das British Empire! Und zwar mit zwei echten Prinzen: William (35) und Harry (33) haben in der nächsten «Star...

    Die königlichen Brüder spielen Stormtroopers in «Star Wars VIII: Die letzten Jedi».

    Jetzt schlägt das Empire wirklich zurück. Das British Empire! Und zwar mit zwei echten Prinzen: William (35) und Harry (33) haben in der nächsten «Star Wars»-Folge einen Auftritt als Sturmtruppler, wie Hauptdarsteller John Boyega (25) gegenüber dem «Hollywood Reporter» ausplauderte.

    Die beiden Prinzen werden an der Seite von Boyega und Take-That-Sänger Gary Barlow (46) spielen, der in «Star Wars VIII: Die letzten Jedi» ebenfalls einen Gastauftritt hat. Es ist der zweite Teil der dritten «Star Wars»-Trilogie. Ob die königlichen Brüder zu erkennen sein werden und ob sie sogar reden werden, ist noch nicht bekannt. Der Kultfilm wird derzeit noch streng unter Verschluss gehalten, Mitte Dezember kommt er ins Kino.

    Gedreht wurde die Szene mit den beiden Windsors still und heimlich offenbar schon im April 2016. Damals hatten sie das Filmset in den Pinewood Studios in der Nähe von London besucht und sich mit Lichtschwertern ein Schauduell geliefert.

    Nur im Französisch ungenügend: Das sind die Noten für Federers Tennisjahr

    Nur im Französisch ungenügend: Das sind die Noten für Federers Tennisjahr


    Die Saison von Roger Federer (36) ist mit einer Niederlage im ATP-Finals-Halbfinal zu Ende gegangen. Das tut seinen Top-Noten 2017 aber keinen Abbruch. Nur in einem Fach muss der Maestro nachsitzen. Mathematik (Note 5-6)Roger glänzt mit Top-Statistiken....

    Die Saison von Roger Federer (36) ist mit einer Niederlage im ATP-Finals-Halbfinal zu Ende gegangen. Das tut seinen Top-Noten 2017 aber keinen Abbruch. Nur in einem Fach muss der Maestro nachsitzen.

    Mathematik (Note 5-6)

    Roger glänzt mit Top-Statistiken. Der Wert von nur fünf Niederlagen in 57 Partien ist stark. Sein zweitbester in seiner Laufbahn. Bei erfolgreichem ersten Aufschlag macht er 80 Prozent der Punkte, der Top-Wert aller Profis. Nur im Kampf um die Nummer 1 ging es rechnerisch am Ende nicht mehr ganz auf.

    Deutsch (6)

    Dank seines 9. Titel in Halle (Nordrhein-Westfalen) im Juni verdient sich Roger die Bestnote.

    Englisch (6)

    Wenn einer die Weltsprache beherrscht, dann ist es Federer. Vier seiner sieben Titel erobert er in englischsprachigen Ländern (Australien, zweimal USA und England).

    Französisch (3)

    Ungenügend! Hier muss Federer sich steigern. Bei keiner einzigen Lektion ist er anwesend. Sowohl für Roland Garros als auch fürs ATP-1000-Turnier in Paris gibt er Forfait. Seit November 2015 lässt er die «Grande Nation» aussen vor.

    Heimatkunde (6)

    Perfekt! Der 8. Titel in Basel entzückt die Fans. Keiner ist ein besserer Botschafter für unser Land. Egal, wo er auftritt (Hopman Cup, Laver Cup etc.): Die Fans lieben Roger und damit auch die Schweiz.

    Sport (5-6)

    Ausgezeichnet, er ist nach der langen Verletzungspause 2016 so fit gewesen wie fast nie. Roger kennt seinen eigenen Körper perfekt, weiss, wann er wie dosieren muss. Das Knie ist kein Thema mehr, nur im August macht ihm der Rücken während einiger Wochen Probleme.

    Geschichte (6)

    Keine Frage, diese Prüfung schliesst er traumhaft ab. Er schreibt auch 2017 wieder massenhaft Geschichte. Allein in Wimbledon bricht er mehrere Rekorde. Darunter die Anzahl Grand-Slam-Turniere (70), Spiele in Wimbledon (102) oder Finals an einem einzigen Major (11).

    Geographie (6)

    Auch für einen Weltenbummler wie Federer gibts noch neues zu entdecken. Er spielt erstmals in Schottland (Charity-Match gegen Murray) und nach zehn Jahren wieder einmal in Tschechien (Laver Cup).

    Musik (6)

    Im Frühling geht ein Video der «One Handed Backstreet Boys» im Internet ab. Zusammen mit  Tommy Haas und Grigor Dimitrov, begleitet von David Foster am Klavier, singt Federer den Chicago-Klassiker «Hard To Say I’m Sorry».

    Naturkunde (5-6)

    Auf seiner Lieblingsunterlage Rasen läuft es ihm nach Startproblemen (Erstrunden-Aus in Stuttgart) bestens. Sowohl in Halle als auch Wimbledon krönt er sich zum Champion.

    Das Stöckli stimmt grüner als der Nationalrat: Umwelt-Themen haben im Parlament einen schweren Stand

    Das Stöckli stimmt grüner als der Nationalrat: Umwelt-Themen haben im Parlament einen schweren Stand


    Seit den Wahlen haben Umweltthemen einen schweren Stand im Parlament. Und: Das Stöckli stimmt grüner als der Nationalrat. Das Jahr 2017 darf durchaus als historisch bezeichnet werden – jedenfalls aus Sicht des Schweizer Umweltschutzes....

    Seit den Wahlen haben Umweltthemen einen schweren Stand im Parlament. Und: Das Stöckli stimmt grüner als der Nationalrat.

    Das Jahr 2017 darf durchaus als historisch bezeichnet werden – jedenfalls aus Sicht des Schweizer Umweltschutzes. Jahrzehntelange Kämpfe endeten im Mai mit einem grossen Sieg ökologischer Gruppierungen: Das Stimmvolk sagte mit 58 Prozent Ja zum Atomausstieg und sprach Milliarden an Subventionen für erneuerbare Energien.

    Weniger Freude herrscht beim Blick ins Parlament. Dies zeigt das neue Öko-Rating der Umweltallianz. In diesem Zusammenschluss sind die vier wichtigsten Umweltschutzverbände vertreten – Greenpeace, Pro Natura, VCS und WWF. Nach eigenen Angaben mit dem Ziel, die Interessen des Natur- und Umweltschutzes auf politischer Ebene zu stärken.

    Anhand von Umweltgeschäften der letzten vier Sessionen im National- und Ständerat hat die Allianz untersucht, wie die Parlamentarier ihre Abstimmungsknöpfe gedrückt haben. Vier Ergebnisse stechen dabei ins Auge:

    1 . Während FDP und SVP im Nationalrat eine hauchdünne Mehrheit haben, sind im Stöckli CVP und SP klar in der Überzahl. Das wirkt sich auch auf den Umweltschutz aus. «Die Ständeräte haben für unsere Anliegen eher ein Gehör als die Nationalräte», so Michael Fust (38), Politik-Experte beim WWF. Bemerkenswert aber auch: Die Ständeräte der FDP stimmen sehr viel «grüner» ab als ihre Parteifreunde im Nationalrat.

    2 . Der Rechtsrutsch bei den Wahlen 2015 wirkt sich aus. «Exponenten der FDP und SVP versuchen immer wieder, die Uhr mit Vorstössen im Umweltbereich zurückzudrehen», sagt Fust. Obwohl sie mit ihren Vorschlägen nicht immer eine Mehrheit finden, bedeuteten die Wahlen 2015 laut Fust doch eine Zäsur: «In der vergangenen Legislatur konnte der Umweltschutz noch ausgebaut werden. Heute geht es darum, das Erreichte zu verteidigen!»

    3 . In der FDP hat die Sensibilität für grüne Anliegen abgenommen. «Im Vergleich zur letzten Legislatur spüren wir eine klare Abkehr», sagt Fust. Diesen Befund untermauert er mit Zahlen: Die Studie ermittelte aus den Abstimmungen einen Durchschnittswert – wer allen zentralen umweltpolitischen Vorlagen zustimmt, erreicht ein Rating von 100 Prozent. In der letzten Legislatur (2011–2015) stimmte die FDP noch zu 28 Prozent im Sinne der Umweltverbände. Heute liegt dieser Anteil nur noch bei 18,5 Prozent.

    4 . Wer als Wähler 100 Prozent der Forderungen von Greenpeace, Pro Natura, VCS und WWF zum Durchbruch verhelfen will, kann eigentlich nur zwei Parteien wählen: SP und Grüne. Schon die Grünliberalen kommen nur noch auf 85 Prozent Übereinstimmung. Oder anders ausgedrückt: Immerhin in etwa einem von sieben Fällen entscheidet die GLP anders, als die vier Verbände es wollen. WWF-Mann Fust resümiert versöhnlich: «Wem Umweltanliegen wichtig sind, ist besonders mit Grünen, SP, GLP und EVP gut vertreten.» Auch bei der CVP und der BDP gebe es umweltfreundliche Politiker. «Bei FDP und SVP sind sie sehr dünn gesät, da lohnt es sich, genau hinzuschauen.»

    Dennoch ist die Umweltallianz besorgt: «Die Schweiz hat sich mit der Unterzeichnung des Pariser ­Klimaabkommens verpflichtet, den Treibhausgasausstoss massiv zu senken», sagt Fust, was nur mit einer griffigen Umsetzung des CO2-Gesetzes möglich sei. «Ob dies auch gelingt, hängt von einzelnen Köpfen der FDP und SVP ab.»

    Die Kritisierten aber lassen sich durch diese Bewertung nicht aus der Ruhe bringen. So sagt einer der am wenigsten umweltfreundlichen Nationalräte, SVP-Nationalrat Thomas Müller (64, SG): «Ich bin Stadtpräsident von Rorschach, da setze ich mich voll für die Umwelt ein.»

    Was Thomas Müller damit ­sagen will: Kommunale Entscheide seien sicher ergiebiger als die meisten Abstimmungen im Parlament.

    Curlerinnen mit Traum vor Augen: Unser Frauen-Viererhaus will eine Olympia-Medaille!

    Curlerinnen mit Traum vor Augen: Unser Frauen-Viererhaus will eine Olympia-Medaille!


    Die Schweizer Curlerinnen Silvana, Marlene, Ester und Manuela sind mit zwei Siegen in die Heim-EM gestartet. Auch bei Olympia in Pyeongchang will das Frauen-Viererhaus hoch hinaus. Gross, grösser, Olympia! Für das «Team Tirinzoni» gilt das mehr denn...

    Die Schweizer Curlerinnen Silvana, Marlene, Ester und Manuela sind mit zwei Siegen in die Heim-EM gestartet. Auch bei Olympia in Pyeongchang will das Frauen-Viererhaus hoch hinaus.

    Gross, grösser, Olympia! Für das «Team Tirinzoni» gilt das mehr denn je. Nach fünf Jahren ist Pyeongchang für Silvana Tirinzoni und ihre drei Freundinnen das erste ganz grosse, gemeinsame Turnier.

    Umso mehr nehmen sie sich vor. Tirinzoni: «Ich habe immer von den Olympischen Spielen geträumt. Aber einfach mitspielen? Nein, ich will eine Medaille!»

    Auf den ersten Blick erstaunt diese Aussage. Denn: Allein schon die Qualifikation für Südkorea ist für das Curling-Quartett ein Erfolg. Ein verdienter allerdings. Beim Qualifikationsturnier in Biel vor ­einem Monat gewannen sie das Stechen gegen ihre Konkurrentinnen souverän: 6 Spiele, 6 Siege. Wie war das möglich? Second Esther Neuenschwander relativiert: «Es waren viele knappe Spiele dabei. Klar, es hätte auch anders ausgehen können.»

    Dass dies nicht der Fall war, hat Gründe. Ein entscheidender ist die psychische Stärke des Teams, welche immer mehr zum Tragen kommt. «Wenn man zu zweifeln beginnt, ist man auf diesem Niveau chancenlos», sagt Tirinzoni. Genau deshalb arbeiten die vier seit Jahren mit dem kanadischen Mentaltrainer Ralph Schoenfeld zusammen.

    Das Rezept: Die Nervosität nicht bekämpfen, sondern sie akzeptieren. Atemtechniken, Fokussierung und Visualisierungen helfen dabei. Silvana: «Auch Federer wird ja zwischendurch nervös. Aber er geht sehr gut damit um.»

    Noch ist ihr erster Olympia-Einsatz am 14. Februar ein Stück weg. Seit gestern sind sie an der Heim-EM in St. Gallen im Einsatz – und glänzen prompt mit zwei Auftaktsiegen. Für Marlene ist klar: «Das ist ein perfekter Olympia-Probelauf!»

    Danielsson-Hattrick gegen Tigers: «Jetzt stellen wir die Saison auf den Kopf»

    Danielsson-Hattrick gegen Tigers: «Jetzt stellen wir die Saison auf den Kopf»


    0:3 liegt Lausanne im Emmental zurück. Dann gibt Weltmeister Danielsson dem Spiel mit drei Toren einen frischen Anstrich. 0:3 liegt Lausanne nach einer halben Stunde im Emmental zurück. Nach defensiven Unachtsamkeiten und einem Gegentor in Unterzahl,...

    0:3 liegt Lausanne im Emmental zurück. Dann gibt Weltmeister Danielsson dem Spiel mit drei Toren einen frischen Anstrich.

    0:3 liegt Lausanne nach einer halben Stunde im Emmental zurück. Nach defensiven Unachtsamkeiten und einem Gegentor in Unterzahl, weil Sven Ryser aufgrund eines Irrtums unter die Dusche geschickt wurde. Dann gelingt Danielsson im Powerplay wenigstens das 1:3.

    «Wir sagten in der zweiten Pause, dass wir jetzt da rausgehen und das Spiel und die Saison auf den Kopf stellen», sagt der Weltmeister von 2013 zu blick.ch.

    Mindestens das Spiel drehen die Westschweizer auf eindrückliche Weise: mit vier unbeantworteten Toren in der Schlussviertelstunde. Danielsson erhofft sich davon auch einen Langzeiteffekt:  «Wir wollen nun den bisherigen Saisonverlauf auf den Kopf stellen.»

    Gegen die SCL Tigers geht Danielsson schon mal mit gutem Beispiel voran und erzielt drei Treffer. Verbesserungspotenzial liegt immer noch in der Luft: «Wir kontrollieren die Scheibe gut in den Ecken, aber wir müssen noch mehr Pucks aufs Tor bringen.»

    Drei Schwerverletzte bei Überholmanöver: Lenker (21) prallt frontal in Auto

    Drei Schwerverletzte bei Überholmanöver: Lenker (21) prallt frontal in Auto


    RHEINECK SG - Am Samstagnachmittag kam es bei Rheineck SG zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos. Alle drei Insassen der beiden Autos wurden dabei schwer verletzt. Am Samstag kurz nach 16.45 Uhr hat sich auf der...

    RHEINECK SG - Am Samstagnachmittag kam es bei Rheineck SG zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos. Alle drei Insassen der beiden Autos wurden dabei schwer verletzt.

    Am Samstag kurz nach 16.45 Uhr hat sich auf der Appenzellerstrasse zwischen Lutzenberg AR und Rheineck SG eine Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet. Alle drei Insassen der beiden Autos wurden dabei schwer verletzt.

    Ein 21-jähriger Autofahrer fuhr am Samstagnachmittag gegen 16.45 Uhr von Lutzenberg Richtung Rheineck. Gemäss Zeugen überholte er dabei auf der Höhe Friedegg mit überhöhter Geschwindigkeit ein anderes Auto, wie die Kantonspolizei St. Gallen berichtet. Dabei geriet der Lenker in der folgenden Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte sein Auto frontal gegen den Wagen eines korrekt entgegenkommenden 73-Jährigen, der mit seiner Frau (71) unterwegs war. Alle drei Personen wurden durch den Aufprall schwer verletzt.

    Der 21-Jährige wurde von der Rega ins Spital geflogen. Das Paar wurde vom Rettungsdienst ins Spital gefahren. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. (nbb)

    Belinda zurück in den Top 100: Bencic feiert zweiten Titel in einer Woche

    Belinda zurück in den Top 100: Bencic feiert zweiten Titel in einer Woche


    Belinda Bencic hat einen Lauf! Mit dem Final-Sieg in Taipei holt sich die Ostschweizerin den dritten Turniersieg seit ihrem Comeback im Mai – das Hauptfeld der Australien Open winkt. Bei Belinda Bencic (20) läufts rund! Die Ostschweizerin (WTA 120)...

    Belinda Bencic hat einen Lauf! Mit dem Final-Sieg in Taipei holt sich die Ostschweizerin den dritten Turniersieg seit ihrem Comeback im Mai – das Hauptfeld der Australien Open winkt.

    Bei Belinda Bencic (20) läufts rund! Die Ostschweizerin (WTA 120) gibt sich im Final von Taipei keine Blösse und schlägt die Holländerin Arantxa Rus (WTA 167) mit 7:6 und 6:1.

    Bevor Bencic das WTA-Challenger-Turnier für sich entscheidet, schaltet sie zwei Landsfrauen aus. Im Viertelfinal musste Jil Teichmann (WTA 146), im Halbfinal Viktorija Golubic (WTA 116) dran glauben.

    Im Final wird die 20-Jährige ihrer Favoritenrolle spätestens im zweiten Satz gerecht. Dort nimmt sie ihrer fast sieben Jahre älteren Kontrahentin nämlich auf Anhieb den Aufschlag ab. Nach zwei weiteren Breaks und 75 Minuten steht ihr Sieg am mit 125'000 Dollar dotierten Hallenturnier in Taiwan fest.

    Ein Comeback nach Mass

    Ihre Rückkehr in den Tennis-Zirkus hätte sich Bencic im September wohl kaum erfolgreicher vorstellen können. Nach einer langwierigen Handgelenksverletzung gewinnt sie zuerst das ITF Turnier von St. Petersburg, dann vor Wochenfrist das WTA-Turnier der Challenger Series in Hua Hin und nun jenes in Taipei. 

    Dank den fleissig gesammelten Punkten stösst Bencic morgen wieder in die Top 100 der Weltrangliste vor – sie wird neu als 98. klassiert sein. Damit steht die ehemalige Weltnummer sieben auch mit grösster Wahrscheinlichkeit im Hauptfeld der Australian Open (15. bis 28. Januar 2018). (dad)

    Das Sixpack der Runde: Biel-Earl schlägt Chiesa in die Weichteile!

    Das Sixpack der Runde: Biel-Earl schlägt Chiesa in die Weichteile!


    Das hat die Hockey-Runde gebracht – BLICK bringt es auf den Punkt: Der Ausraster. Die Ballermänner. Die Demontage. Die Premiere. Die Kuriosität. Und der Ankömmling. Die Resultate: Ambri – Kloten 6:3Bern – Fribourg 5:2Biel –...

    Das hat die Hockey-Runde gebracht – BLICK bringt es auf den Punkt: Der Ausraster. Die Ballermänner. Die Demontage. Die Premiere. Die Kuriosität. Und der Ankömmling.

    Die Resultate:

    Ambri – Kloten 6:3
    Bern – Fribourg 5:2
    Biel – Lugano 4:2
    SCL Tigers – Lausanne 3:5

    Der Ausraster: Nach 33 Minuten wird Robbie Earl vor dem Lugano-Tor von Alessandro Chiesa weggearbeitet. Das passt dem Bieler Topskorer überhaupt nicht. Der Ami schlägt Chiesa mit voller Wucht den Stock in die Weichteile – und wird von den Unparteiischen umgehend unter die Dusche geschickt. Kurios: Nach dieser Aktion ist Biel hellwach, geht 16 Sekunden später 2:1 in Führung – und holt sich verdient den Sieg. Und für Earl hat es ein Nachspiel: Er wurde für ein Spiel (am Dienstag im Cup gegen Bern) gesperrt.

    Die Ballermänner: Biel-Stürmer Jacob Micflikier, der in den letzten 13 Spielen bloss einmal getroffen hat, schiesst Lugano mit einem Hattrick ab. Auch Lausannes Nicklas Danielsson, der zuletzt dreimal ohne Torerfolg blieb, trifft gegen Langnau dreimal.

    Die Demontage: 4 Gegentore in den letzten 15 Minuten! Die SCL Tigers, die nach 28 Minuten noch 3:0 führen, zeigen gegen Lausanne, wie man nach allen Regeln der Kunst ein 1:3 verplempert.

    Die Premiere: SCB-Stürmer Tristan Scherwey ist sein Saubermann-Image los. Im 21. Meisterschaftsspiel kassiert der Berner Publikumsliebling gegen Fribourg wegen eines Bandenchecks die erste Strafe.

    Die Kuriosität: Klotens Tim Bozon ist multitasking-fähig. Der Stürmer macht gleichzeitig ein Foul und schiesst ein Tor. Das wirkt kurios, da Bozon für seine Behinderung an Ambri-Keeper Conz auf die Strafbank muss, sein Treffer aber zählt trotzdem.

    Der Ankömmling: Ambri-Verteidiger Nick Plastino ist in unserer Liga angekommen. Seine drei Skorerpunkte (2 Tore/1 Assist) gegen Kloten sind entscheidend für den Sieg.

    Herbizid steht unter Krebsverdacht: Glyphosat fast in jedem zweiten Lebensmittel

    Herbizid steht unter Krebsverdacht: Glyphosat fast in jedem zweiten Lebensmittel


    Ob in Spaghetti oder Gemüse: Überall steckt das Herbizid Glyphosat. Für unser Essen ist das Gift. Glyphosat ist ein chemisches Mittel zur Unkrautvertilgung, das im Verdacht steht, krebserregend zu sein. In Frankreich gilt ein fünfjähriger...

    Ob in Spaghetti oder Gemüse: Überall steckt das Herbizid Glyphosat. Für unser Essen ist das Gift.

    Glyphosat ist ein chemisches Mittel zur Unkrautvertilgung, das im Verdacht steht, krebserregend zu sein. In Frankreich gilt ein fünfjähriger Anwendungsstopp, in der EU wird heftig über ein Verbot gestritten.

    Ganz anders in der Schweiz: Der Bundesrat lehnte am Mittwoch einen Vorstoss der Grünen ab, die ein bis 2022 befristetes Verbot des Herbizids fordern. Der Bundesrat: Glyphosat sei derzeit die einzige Alternative zum Ausreissen oder Verbrennen von Unkraut.

    Um frisch gepflügte Äcker, Böschungen oder Weinberge von unerwünschtem Bewuchs frei zu halten, setzen Bauern und Hobbygärtner auf das umstrittene Gift. Auf ihren Trassen verwenden es auch die SBB. 300 Tonnen pro Jahr werden in der Schweiz ausgebracht – und landen zum Teil auch in der Nahrung.

    Fast die Hälfte betroffen

    Um die effektive Konzentration zu messen, untersucht das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) seit 2016 Schweizer Lebensmittel. Nun zeigt ein bisher nicht beachteter Zwischenbericht: In 40 Prozent der getesteten Nahrungsmittel findet sich Glyphosat.

    Für seinen Bericht nahm das Bundesamt Proben von 230 verschiedenen Lebensmitteln aus 19 Kategorien wie Honig, Brot, Kartoffeln, Gemüse oder Babynahrung.

    In fast der Hälfte der Proben wurde das Pflanzengift nachgewiesen – die höchsten Konzentrationen fand das BLV in Teigwaren, Frühstücksflocken und Hülsenfrüchten.

    «Das Monitoring ist noch nicht abgeschlossen», hält das Amt fest. Und: «Die erste Beurteilung bestätigt, dass die Glyphosatrückstände in den Lebensmitteln gering sind und keine Gefahr für die Gesundheit darstellen.» In den nächsten Wochen will das BLV einen abschliessenden Bericht vorlegen.

    Höchstwerte nicht erreicht

    Das Amt beruft sich bei seinem Urteil auf die vom Bund festgelegten Glyphosat-Höchstwerte. In seinem Zwischenrapport betont es, dass ein Mensch, um mehr als die zugelassene tägliche Dosis des Wirkstoffs aufzunehmen, mehr als 70 Kilo Teigwaren konsumieren müsste – genau darauf weist auch die chemische Industrie regelmässig hin.

    Allerdings wurden diese Höchstwerte in den letzten Jahren immer wieder angehoben. Ein weiteres Argument der Glyphosat-Gegner: Die zugelassenen Konzentrationen berücksichtigen nicht die sogenannte Mischtoxizität, die Wechselwirkung von verschiedenen Pestiziden.

    Wie auch immer: «Die Gesundheitsrisiken für den Menschen sind das eine», sagt Philippe Schenkel von Greenpeace Schweiz, «der Schaden für die Umwelt ist jedoch unbestritten.»

    2015 hatte die zur Weltgesundheitsorganisation gehörende Agentur für Krebsforschung (IARC) Glyphosat als «wahrscheinlich krebserregend» eingestuft. Andere Experten indessen bestreiten die Krebsgefahr.

    So kam die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit zum Schluss, dass Glyphosat «wahrscheinlich nicht krebserregend» sei. Andererseits berichtete die französische Tageszeitung «Le Monde» vor kurzem darüber, dass der weltweit grösste Glyphosat-Hersteller, Monsanto, zahlreiche Forscher dafür bezahlte, dass sie positiv über Glyphosat urteilten.

    Männer und Frauen siegreich: Traum-Auftakt der Schweizer an der Curling-EM

    Männer und Frauen siegreich: Traum-Auftakt der Schweizer an der Curling-EM


    Die Schweizer Männer feiern am ersten EM-Tag Siege gegen Holland und Norwegen. Auch den Curlerinnen gelingt der Start. Sie siegen 9:4 über Dänemark. Besser kann die Heim-EM nicht anfangen! Das Schweizer Männer-Team mit Skip Peter De Cruz, Valentin...

    Die Schweizer Männer feiern am ersten EM-Tag Siege gegen Holland und Norwegen. Auch den Curlerinnen gelingt der Start. Sie siegen 9:4 über Dänemark.

    Besser kann die Heim-EM nicht anfangen! Das Schweizer Männer-Team mit Skip Peter De Cruz, Valentin Tanner, Claudio Pätz und Benoît Schwarz macht gegen die Niederlande früh den Sack zu, im achten End geben die Holländer schliesslich auf – 8:3-Auftaktsieg für die Schweiz.

    Härter wirds für die Crew von De Cruz dann in der Abend-Session: Skip Thomas Ulsrud und seine Norweger liefern den Gastgebern harte Gegenwehr. Erst mit einem Zweierhaus im 8. End gelingt den Eidgenossen die Entscheidung, 8:6 gewinnt die Schweiz.

    Auch den Schweizer Frauen um Silvana Tirinzoni läufts wie geschmiert. Bereits bei Spielmitte führen die Schweizerinnen gegen Dänemark vorentscheidend mit 6:2, sie gewinnen ihre einzige EM-Partie des Tages mit 9:4. Historisches gelingt der Türkei: Deren Frauen-Team bezwingt beim EM-Debüt Titelverteidiger Russland mit 7:6. (rib/sih/eg)

    Fribourg erwacht zu spät: SCB beendet Siegesserie der Drachen

    Fribourg erwacht zu spät: SCB beendet Siegesserie der Drachen


    Der SCB gewinnt das Zähringer-Derby gegen Fribourg mit 5:2. Auch Ambri, Biel und Lausanne fahren Siege ein. Bern – Fribourg 5:2   Das Spiel: Der SCB feiert im Zähringer-Derby den achten Heimsieg in Folge, Gottéron...

    Der SCB gewinnt das Zähringer-Derby gegen Fribourg mit 5:2. Auch Ambri, Biel und Lausanne fahren Siege ein.

    Bern – Fribourg 5:2

     

    Das Spiel: Der SCB feiert im Zähringer-Derby den achten Heimsieg in Folge, Gottéron muss nach vier Erfolgen in Serie wieder mal als Verlierer vom Eis. Der Meister trifft im Mitteldrittel innert sechs Minuten durch Raymond, der für den verletzten Noreau ins Team kommt, und Pyörälä doppelt. Beide Tore fallen im Powerplay. Und das, obwohl Gottéron das statistisch beste Boxplay der Liga aufweist. Fribourg verhindert die Aufholjagd zunächst mit zahlreichen Strafen gleich selbst, sogar Trainer Mark French kassiert eine wegen Reklamierens. Im Schlussdrittel geht es Schlag auf Schlag. 2:1, 3:1, 3:2. Und das alles innert 114 Sekunden. Am Ende macht Rüfenacht mit dem 4:2 in der 57. Minute alles klar. P.S. Im 21. Saisonspiel endet für Berns Power-Stürmer Tristan Scherwey eine Serie. Er kassiert die allererste Strafe der Saison.

    Der Beste: Eric Blum (Bern). Der Nati-Verteidiger hämmert die Scheibe zum Game-Winner unter die Latte.

    Die Pflaume: Roman Cervenka (Fribourg). Der Tscheche vergeigt kurz vor Berns entscheidendem 4:2 eine Top-Chance zum Ausgleich.

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    Ambri – Kloten 6:3

     

    Das Spiel: In dieser Saison hat Ambri schon oftmals stark gespielt – und trotzdem knapp verloren. Da konnte man sich die Frage nicht verkneifen: Was wenn die Biancoblu neben den rackernden Schweizern auch noch gute Ausländer in ihren Reihen hätten? Die Antwort: Dann könnte ein Spiel so ausgehen wie dieses gegen Kloten. Ambri dominiert, weil für einmal auch die ausländischen Leistungsträger ihren Job machen. Was die Leventiner ebenfalls besser machen: Sie vermeiden es, dass sich Konzentrationslücken einschleichen, die den Gegner ins Spiel bringen. Sie behalten ihre Entschlossenheit bei und haben auf die Klotener Treffer sogleich eine Antwort. Die Zürcher Unterländer dagegen finden zu wenig Lösungen, wie sie sich gegen Ambris ebenfalls nicht namhafte, aber solide Defensive durchsetzen können.

    Der Beste: Plastino (Ambri). Fand sich zunächst in dieser Liga noch nicht so richtig zurecht, kommt aber immer besser in Fahrt.

    Die Pflaume: Weber (Kloten). In der Defensive überfordert, und vor D’Agostinis 3:0 zu passiv.

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    Biel – Lugano 4:2

     

    Das Spiel: Das Auf und Ab beim EHC Biel geht weiter. Nach zwei Pleiten in Serie gewinnen die Seeländer gegen den Tabellen-Zweiten Lugano. Am Ursprung des Erfolgs steht ein Ausraster Robbie Earls. Nach 33 Minuten muss der Bieler Topskorer unter die Dusche, weil er Alessandro Chiesa den Stock voll zwischen die Beine schlägt. Doch 16 Sekunden später erzielt Jacob Micflikier bei vier gegen vier Feldspielern das 2:1. Von da an sind die Seeländer hellwach und holen sich verdient den Sieg.

    Der Beste: Jacob Micflikier (Biel): Anders als am Freitag in Davos übernimmt der Kanadier Verantwortung, erzielt ein Hattrick.

    Die Pflaume: Robbie Earl (Biel): Unsportlicher gehts nicht!

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    Tigers – Lausanne 3:5

     

    Das Spiel: Für einmal müssen bei beiden «Coachs Challenges» jeweils die Linienrichter und nicht die Schiris zum Videostudium: Zuerst fordert Lausanne-Trainer Yves Sarault die «Coachs Challenge» und hofft auf ein Abseits. Doch in der Aufzeichnung ist zu sehen, dass das Abpraller-Tor des in dieser Woche aus der Verletzungspause zurückgekehrten Interemis-Captain Pascal Berger (Captain Martin Stettler ist weiterhin verletzt) korrekt ist. Nur wenige Sekunden später erhöht der junge Stefan Rüegsegger mit seinem ersten Tor in der National-League. Immer wieder beissen sich die Waadtländer am Tiger-Riegel die Zähne aus. Das Lac-Leman-Team gerät ins Schwimmen, als Aaron Gagnon zum 3:0 im Power-Play trifft. Dies, nachdem Sven Ryser unter die Dusche muss, weil er überhart gegen Benjamin Neukom eingestiegen ist. Dieser musste blutend vom Feld. Lausanne-Coach Yves Sarault wird zum Tauchlehrer und führt seine sinkende Mannschaft aus der Tiefe zum 5:3-Sieg. Dazwischen bemüht auch Heinz Ehlers die Linienrichter wegen eines möglichen Abseits vergeblich zum Studium der Bilder. Die Auswertung ergibt, dass Junlands Tor (zum 2:3) kein Offside vorangegangen ist. Bitter für die Tigers: Sie kassieren in den letzten 15 Spielminuten vier Gegentore und verspielen damit den 3:1-Vorsprung.

    Der Beste:  Danielsson (Lausanne): Leitet die Wende ein.

    Die Pflaume: Elo (Tigers). Nonchalantes Abwehrverhalten vor Junlands Anschlusstreffer zum 3:2. Symptomatisch für die Defensivleistung der Emmentaler. 

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    Tennis-Hammer der negativen Sorte: Federer scheitert an ATP-Finals sensationell an Goffin!

    Tennis-Hammer der negativen Sorte: Federer scheitert an ATP-Finals sensationell an Goffin!


    Für Roger Federer ist die Saison nach der Halbfinal-Pleite an den ATP Finals gelaufen. Der Maestro verliert in drei Sätzen gegen den Belgier David Goffin mit 6:2, 3:6 und 4:6. Roger Federers (36) Tennis-Jahr 2017 wird abrupt beendet! Der grosse Favorit...

    Für Roger Federer ist die Saison nach der Halbfinal-Pleite an den ATP Finals gelaufen. Der Maestro verliert in drei Sätzen gegen den Belgier David Goffin mit 6:2, 3:6 und 4:6.

    Roger Federers (36) Tennis-Jahr 2017 wird abrupt beendet!

    Der grosse Favorit aus der Schweiz muss sensationell den Traum vom siebten Titel an den ATP-Finals begraben. Die Nummer 2 der Welt kassiert an den ATP Finals in London im Halbfinal ausgerechnet im siebten Duell mit David Goffin (Belgien, ATP 8) die erste Pleite! In etwas mehr als 100 Minuten siegt Goffin mit 2:6, 6:3 und 6:4.

    Dabei siehts zuerst ganz nach dem Geschmack der Federer-Fans aus. Roger knüpft nahtlos an den lockeren Sieg über Goffin von Basel im Oktober an und zeigt sich in bester Spiellaune. Schon im ersten Game muss sein Rivale vier Breakbälle abwehren. Den fünften kann Roger dank eines Fehlers des Belgiers ausnutzen. Später schafft er ein weiteres Break zum 4:1 und auch den Satzgewinn zum 6:2.

    Goffin schafft die Wende

    Im zweiten Satz findet Goffin den Tritt am Anfang besser. Er kommt zu seinem ersten Breakball des Matchs und verwertet ihn prompt zum 2:0. Der Fed-Express gerät ins Stocken. Das Timing stimmt plötzlich nicht mehr. Goffin muss in der Folge nur einen Breakball abwehren und holt sich den 2. Satz mit 6:3.

     

    Die Spannung in der O2-Arena steigt ins Unermessliche. Wieder kann sich der Aussenseiter im Entscheidungssatz einen Vorteil verschaffen - Goffin gelingt das frühe Break zum 2:1 im 3. Satz! Er bleibt auf Siegeskurs, Federer kann nicht mehr reagieren.

    Goffin behält die Nerven und widersteht dem Druck. Souverän serviert er den Satz und den Sieg nach Hause. Eine Premiere! Federer muss sich selbst an der Nase nehmen, er konnte das Spiel nicht genügend diktieren. Insgesamt neun Breakchancen lässt er ungenutzt.

    Federer sagt nach dem Aus an der Pressekonferenz: «Körperlich wars kein Problem, ich war frisch. Es war alles parat, dass ich gut spielen konnte. Ich habe ihn sicher nicht unterschätzt. Ein Vergleich mit Basel ist schwierig, denn obwohl es in der Halle ist, sind die Bedingungen anders.»

    Zwei Neulinge im Final

    Dank des Sieges sichert sich Goffin zusätzliche 400 ATP-Punkte. Im Final sind weitere 500 Punkte zu gewinnen. Als Belohnung gibts zudem 585'000 US-Dollar Preisgeld obendrauf.

    Der Belgier kann sich nun genüsslich erholen und abwarten, wer ihm am Sonntag ab 19 Uhr Schweizer Zeit im Final gegenüber steht. Kurz nach 23 Uhr ist klar: Es wird Grigor Dimitrov (Bul) sein.

    Für Maestro Federer ist die Top-Saison mit sieben Titeln, davon zwei Majors, nun zun Ende. Er schliesst das Jahr als Nummer 2 hinter Nadal ab und geht nun in die Ferien. Anfang Dezember beginnt in Dubai die Vorbereitung auf 2018.

    Liebes-Comeback des Jahres: Bieber und Gomez küssen wieder!

    Liebes-Comeback des Jahres: Bieber und Gomez küssen wieder!


    Justin Bieber und Selena Gomez haben sich einander wieder angenähert. Nun folgte der erste Kuss in der Öffentlichkeit. Sie näherten sich einander Schritt für Schritt wieder an: Nach der Nierentransplantation von Schauspielerin Selena Gomez (25)...

    Justin Bieber und Selena Gomez haben sich einander wieder angenähert. Nun folgte der erste Kuss in der Öffentlichkeit.

    Sie näherten sich einander Schritt für Schritt wieder an: Nach der Nierentransplantation von Schauspielerin Selena Gomez (25) suchte Popstar Justin Bieber (23) wieder Kontakt zu seiner Ex. Dann ergab sich das eine aus dem anderen: Die zwei wurden gesichtet, wie sie durch Los Angeles bummelten und gemeinsam Velo fuhren. 

    Zart on Ice

    Nun gibts sogar das erste Kussbild der beiden! Veröffentlicht wurde es vom US-Portal «TMZ» und aufgenommen am Rande eines Eishockey-Matches: Selena Gomez lehnt sich dabei über die Bande, legt ihre Arme liebevoll um Biebers Hals – und drückt ihm einen dicken Schmatzer auf die Lippen.

    Bestätigt haben die beiden Turteltauben, die 2010 zusammenkamen und sich nach einer ständigen On-off-Beziehung 2015 trennten, ihre Beziehung bis jetzt aber noch nicht. Doch nach diesem Kuss dürfte es nicht mehr lange dauern, bis sie ihre wieder entflammte Liebe offiziell machen. (hfd)

    EU-Juncker kommt in die Schweiz: Kurz nach 9 Uhr wird es gefährlich für Leuthard

    EU-Juncker kommt in die Schweiz: Kurz nach 9 Uhr wird es gefährlich für Leuthard


    Die Bundeskanzlei bestätigt, dass EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am kommenden Donnerstag nach Bern kommt. Auf dem Programm auch ein Tête-à-tête mit Bundespräsidentin Doris Leuthard. Eu-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker (62)...

    Die Bundeskanzlei bestätigt, dass EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am kommenden Donnerstag nach Bern kommt. Auf dem Programm auch ein Tête-à-tête mit Bundespräsidentin Doris Leuthard.

    Eu-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker (62) trifft am Donnerstagmorgen um 9 Uhr in Bern ein. Im Bernerhof wird er von Bundespräsidentin Doris Leuthard (54) empfangen.

    Nach dem offiziellen Fototermin werden sich die beiden zu einem Tête-à-tête zurückziehen. Spätestens dann heisst es für Leuthard: Aufgepasst! Immerhin ist der EU-Politiker für seine Kuss-Vorliebe bekannt. Auch Justizministerin Simonetta Sommaruga (57) durfte das schon am eigenen Leib erfahren.

    Ein Abkommen soll unterzeichnet werden 

    Nach dem Gespräch unter vier Augen wird Leuthard Juncker die anderen Bundesräte vorstellen – insbesondere der neue Aussenminister Ignazio Cassis (56) ist ja auf dem internationalen Parkett noch nicht so bekannt.

    Danach werden die Delegationen offizielle Gespräche führen, bevor es gegen 11 Uhr laut Programm eine Unterzeichnungszeremonie geben wird. Erwartet wird, dass Leuthard und Juncker ein Abkommen zur Verknüpfung der Handelssysteme von CO2-Emissionen unterschreiben.

    Die Wahrheit über die Ostmilliarde

    Im Anschluss stellen sich beide den Medien. Dann wird die Öffentlichkeit hoffentlich erfahren, ob der Bundesrat auch in den nächsten Jahren Kohäsionszahlungen an die östlichen EU-Staaten zahlen will – und was er Brüssel dafür abgerungen hat. (sf)

    70 witzige Fakten zum 70. Hochzeitstag der Queen: Königin mit Kreuzschlüssel

    70 witzige Fakten zum 70. Hochzeitstag der Queen: Königin mit Kreuzschlüssel


    Königin Elizabeth II. und Prinz Philip feiern heute Montag ihren 70. Hochzeitstag. Diese 70 Dinge aus dem Leben der Monarchin wussten Sie vermutlich noch nicht! Die Queen kann Lastwagen fahren. Im Zweiten Weltkrieg wurde Elizabeth zur Automechanikerin...

    Königin Elizabeth II. und Prinz Philip feiern heute Montag ihren 70. Hochzeitstag. Diese 70 Dinge aus dem Leben der Monarchin wussten Sie vermutlich noch nicht!

    Die Queen kann Lastwagen fahren.
     Im Zweiten Weltkrieg wurde Elizabeth zur Automechanikerin ausgebildet.
     Sie ist die einzige amtierende Monarchin, die im Zweiten Weltkrieg gedient hat.
      Das Ende des Zweiten Weltkriegs haben die Queen, damals 19, und ihre Schwester, damals 14, mit Normalsterblichen im Green Park in London gefeiert. Dort soll sie an einer Polonaise zu einer wilden Party im noblen Hotel Ritz teilgenommen haben.
     Queen Elizabeth II. ist die einzige Frau in Grossbritannien, die ohne Führerschein fahren darf. Die Fahrprüfung hat sie dennoch abgelegt.
     Die Türen ihrer speziell für sie gefertigten Bentleys verfügen über Griffe, die es ihr ermöglichen, erst aufzustehen, bevor sie aussteigt.
     Im Aston Martin von Prinz Philip hatte sich die Queen einen Hut-Spiegel einbauen lassen.
     In den Fünfzigerjahren führte sie das erste telefonische Ferngespräch Englands.
     Am 26. März 1976 verschickte sie als erste Monarchin von einem Forschungslabor des Verteidigungsministeriums aus ein E-Mail. Das geschah damals noch im Arpanet, dem Vorläufer des Internets. An wen das Mail ging, ist nicht überliefert.
     Ihren ersten Tweet 2014 hat sie mit «Elizabeth R» unterzeichnet. Das «R» steht für Regina, Lateinisch für Königin.
     Kanada besuchte sie fast dreissig Mal. Spanien gefiel ihr offenbar weniger: Es blieb bei einem einzigen Besuch.
     Die Queen reiste umgerechnet 42 Mal um den Globus.
     Sie guckt angeblich gerne Serien wie «Downton Abbey» und hat auch schon einige Sets besucht, auch dasjenige von «Game of Thrones».
     Die Queen nimmt vier Mahlzeiten am Tag zu sich, aber nur ganz kleine Portionen. Auf den Tisch kommt viel frisches, saisonales Gemüse. Pasta, Reis und Kartoffeln? Am Abend verpönt!
     Übrig gebliebenes Frühstück bewahrt sie angeblich im Tupperware auf.
     Laut ihrem ehemaligen Chefkoch hat die Queen schon ihr Leben lang mehr oder weniger die gleiche Figur – mit schmaler Taille.
     Gerüchten zufolge isst sie nie Knoblauch, weil sie Tag für Tag so viele Leute trifft. Für den Fall, dass doch mal eine Knolle auf dem Teller landet, hat sie angeblich immer Minzbonbons in der Tasche.
     Im Februar 2013 wurde ein Stück von ihrem Hochzeitskuchen aus dem Jahr 1947 für 730 Franken verkauft.
     Sie hat mehrere ihrer Autos, zum Beispiel Jaguar, schon auf öffentlichen Verkaufsportalen im Internet zu Geld gemacht.
     Am 13. Juni 1981 schoss ein psychisch kranker Jugendlicher während einer Geburtstagsparade sechs Mal auf die auf einem Pferd sitzende Queen. Sie behielt die Contenance.
     Im Buckingham Palace hat die Queen ihren eigenen Geldautomat. Sie trägt aber nur selten Bargeld bei sich.
     Das nimmt sie nämlich angeblich nur mit, wenn sie sonntags in die Kirche geht und Geld für die Kollekte bereithält.
     Als Oberhaupt der anglikanischen Kirche geht sie jeden Sonntag in die Kirche.
     Prinz Harry sieht Queen Elizabeth II. mehr als Boss denn als Grossmutter.
     Herzogin Kate verriet in einem TV-Interview, die Queen sei ein liebevolles Urgrosi, die George und Charlotte immer kleine Geschenke aufs Zimmer bringe.
     Für die Frau ihres Enkels William hat sie etwas übrig. Die Tiara, die Kate bei ihrer Hochzeit trug, bekam die Queen zu ihrem 18. Geburtstag von ihrer Mutter geschenkt.
     Sie hat Prinz William Tipps für die Gästeliste seiner Hochzeit gegeben. Seine Freunde seien die wichtigsten Personen.
     Von ihrem Urenkel, Prinz George (2), wird die Queen «Gan-Gan» genannt.
     Die Queen hat 30 Patenkinder.
     Auf Ebay wurde 2012 eine Unterhose von 1968 versteigert, die angeblich der Queen gehört haben soll. Bestickt war sie mit einem «E» und einer Krone.
     In Paris ist ein Blumenmarkt nach ihr benannt.
     Ihre Eltern haben Elizabeth als Kind «Lilibet» genannt.
     In jungen Jahren soll sie eher schüchtern gewesen sein, im Vergleich zu Schwester Margaret, die ein Wirbelwind war.
     Als Prinzessin Margaret hörte, dass ihre Schwester Königin werden würde, soll sie ihr «Du Arme» zugeflüstert haben.
     Ihren ersten Corgi hat die Queen mit 18 bekommen – Hündin Susan.
     Wenn ihre Corgis einmal tot sind, möchte die Queen keine neuen kaufen, damit sie nach ihrem eigenen Tod keine zurücklässt.
     2014 wurde im Garten des Buckingham-Palasts ein «Magic Mushroom» entdeckt.
     Sprachforschern zufolge hat sich die (Aus-)Sprache der Königin im Laufe der Jahre «Richtung Mittelschicht» gewandelt, sich also dem Volk angepasst.
     Ihren Ehemann Prinz Philip traf sie als Teenager zum ersten Mal – im Dartmouth Naval College. Philip war damals Prinz von Dänemark und Griechenland und ihr Cousin zweiten Grades. Er machte ihr schöne Augen.
     Prinz Philip war und ist offiziell der einzige Mann in Elizabeths Liebesleben.
     Von ihrem Gatten wird Queen Elizabeth angeblich «Kohl» genannt. Oder «Würstchen».
     Die Queen schwingt gern das Tanzbein.
     Die Queen kann nicht verklagt werden.
     Trägt sie bei Auftritten viel Schmuck, bezeichnet sie sich selbst schon mal als «Weihnachtsbaum».
     Jeden Morgen spielt ein Dudelsackspieler vor ihrem Schlafzimmer.
     Die Queen könnte Buckingham Palace vermieten. Pro Nacht würde es Schätzungen zufolge eine Million Pfund kosten.
     Pro Jahr trägt sie rund 70 neue Hüte.
     Ihre Post bekommt sie jeden Tag in einem roten Koffer mit goldener Krone auf dem Deckel.
     Drei Millionen Briefe hat sie schon vom Volk zugeschickt erhalten. Jeden Tag liest sie aber nur etwa acht.
     Paris Hilton behauptete 2014 auf Instagram, Queen Elizabeth II. habe für ihren Urgrossvater Conrad Hilton geschwärmt. Der angebliche Beweis ist ein Foto, auf dem die Königin den Hotel-Magnaten anhimmelt.
     Sängerin Cheryl Cole sagte nach einem Treffen, das Haar der Queen sei «wie Zuckerwatte».
     Den Beatles-Film «Yellow Submarine» soll sie nicht weniger als vier Mal gesehen haben.
     Sie spricht fliessend Französisch.
     Jeden Sommer verbringt sie auf Schloss Balmoral in Schottland ihre Ferien. Dort sei sie «ganz sie selbst», laut ihrer Enkelin Beatrice.
     Zu ihren Hobbys zählt das Fotografieren.
     Sie mag es gar nicht, selbst fotografiert zu werden.
     Sie posierte bereits für 140 Porträts.
     Bei Gesellschaftsspielen gewinnt die Queen oft.
     Sie ist das Oberhaupt von 600 Wohltätigkeitsorganisationen.
     Musik hört die Queen gerne auf ihrem iPod mini.
     Wenn ihre Cousine, Lady Elizabeth Anson, eine Party für die Queen plant, verwendet sie immer das Codewort «Shirley Temple». Einen besonderen Grund soll das aber nicht haben. Der Name des Kinderstars Temple sei Anson einfach als Erstes in den Sinn gekommen.
     Sie wurde einmal von ihren Hunden in die Hand gebissen. Die Wunde musste mit drei Stichen genäht werden.
     Ihre Lieblingshandtasche ist schwarz und aus Lackleder (Label: Launer) und kostet umgerechnet 2000 Franken.
     An der Position ihrer Tasche kann man die Launen der Regentin ablesen: Hängt die Tasche an ihrem linken Arm, heisst das: alles super. Steht sie links auf dem Boden, wissen ihre Mitarbeiter Bescheid: Obacht, irgendwas stimmt nicht!
     Sie soll ihrem Personal gegenüber grosszügig sein. Jeder bekommt an Weihnachten einen traditionellen Christmas Pudding. Allerdings haben die Angestellten wegen zu wenig Gehalt auch schon gestreikt.
     Neue Schuhe lässt sie von einer Hofdame einlaufen.
     2010 erlaubte sich ein DJ der BBC einen üblen Scherz und erklärte im Live-Radio: «Die Königin ist tot.»
     Königin Elizabeth II. hat mal eine Zeit lang im Ausland gelebt – zwischen 1949 bis 1951 mit Gatte Prinz Philip auf Malta.
     Die Tiere, die sie bei Staatsbesuchen geschenkt bekam, hat sie fast alle dem Zoo in London vermacht.
     Die Queen ist 158 Zentimeter gross.
    Bis am Sonntag will sie Klarheit: Merkel macht Jamaika-Poker zur Chefsache

    Bis am Sonntag will sie Klarheit: Merkel macht Jamaika-Poker zur Chefsache


    Die deutschen Parteien werden sich heute nicht mehr einig. Die Koalitions-Verhandlungen dauern mindestens bis Sonntag – dann soll Klarheit herrschen. Nachdem gestern Abend keine Einigung erzielt wurde, wird in Deutschland weiter über eine...

    Die deutschen Parteien werden sich heute nicht mehr einig. Die Koalitions-Verhandlungen dauern mindestens bis Sonntag – dann soll Klarheit herrschen.

    Nachdem gestern Abend keine Einigung erzielt wurde, wird in Deutschland weiter über eine neue Jamaika-Koalition verhandelt. Offenbar ist Kanzlerin Angela Merkel nicht glücklich über den zähen Verlauf der Verhandlungen. Sie führt jetzt Einzelgespräche, berichtet die «Bild»-Zeitung. Am Sonntag sollen die Sondierungsgespräche abgeschlossen sein.

    Auch CSU-Chef Horst Seehofer erwartet bis zum Sonntag Klarheit darüber, ob ein Jamaika-Bündnis zustandekommt oder nicht. «Dann muss gesprungen werden oder wir müssen es lassen«, sagte Seehofer am Freitag am Rande weiterer Sondierungen von Union, FDP und Grünen.

    »Es ist beides nach wie vor möglich«, sagte Seehofer. Inhaltlich bekräftigte Seehofer noch einmal den Widerstand seiner Partei dagegen, den Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus zuzulassen. «Wir wollen eigentlich überhaupt keinen Familiennachzug für Menschen, die nur vorübergehend bei uns bleiben können», sagte der CSU-Chef.

    Immer weniger Deutsche glauben an Jamaika

    Und wenn es nicht klappt? Angesichts der zähen Verhandlungen zwischen CDU, CSU, FDP und Grünen über eine neue Regierung in Deutschland freunden sich die Deutschen offenbar mit möglichen Neuwahlen an. Bei einem Scheitern der Sondierungen plädieren 68 Prozent der Befragten in dem am Freitag veröffentlichten ZDF-"Politbarometer» für einen erneuten Urnengang.

    Im Gegenzug lässt die grundsätzliche Zustimmung zu einem Jamaika-Bündnis nach. Gegen Neuwahlen sind bei einem Scheitern der Gespräche dem «Politbarometer» zufolge 29 Prozent der Bürger. 

    Nur noch die Hälfte (50 Prozent) der Befragten fände es überhaupt gut, wenn es zu einem Jamaika-Bündnis kommen würde. Für schlecht hielten dies 31 Prozent der Bürger, egal wäre es 16 Prozent. Zuvor war die Zustimmung zu einem Jamaika-Bündnis deutlich grösser. (rey/SDA)