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    Und plötzlich war er da — warum kein Experte den Fidget Spinner kommen sah

    Und plötzlich war er da — warum kein Experte den Fidget Spinner kommen sah


    Es war wie so oft bei den Spielwaren-Supertrends: Erst lag die Ware kaum beachtet im Regal, „dann gingen die Umsätze plötzlich durch die Decke“. Inzwischen haben Bundesbürger, so berichtet Willy Fischel vom Bundesverband des...

    Es war wie so oft bei den Spielwaren-Supertrends: Erst lag die Ware kaum beachtet im Regal, „dann gingen die Umsätze plötzlich durch die Decke“. Inzwischen haben Bundesbürger, so berichtet Willy Fischel vom Bundesverband des Spielwaren-Einzelhandels (BVS), weit mehr als eine Millionen Euro für sogenannte Fidget Spinner ausgeben. Die Mischung aus Handschmeichler, Propeller und Ninja-Wurfstern ist der Spielwaren-Sommertrend 2017 — und auf deutschen Schulhöfen ein Muss.

    Fischel zeigt sich über die aus den USA nach Deutschland schwappende Fidget-Spinner-Welle begeistert. „Das ist ein Sommermärchen für Kids und den Spielwareneinzelhandel“, schwärmt der Branchenexperte. Denn der Handkreisel sei ein Mitnahmeprodukt, das für Zusatz-Umsatz sorge, ohne dass er den Umsatz anderer Produkte kannibalisiere. So etwas gebe es nur selten.

    Andere Branchen-Fachleute freuen sich ebenfalls über die gut laufenden Geschäfte mit den überwiegend in China produzierten handtellergroßen Fidget Spinnern, was frei übersetzt so viel wie Zappel-Kreisel heißt. Der Name spielt auf die angebliche beruhigende Wirkung des Kreisels bei hyperaktiven Kindern und Jugendlichen an. Einen hohen Spielwert haben die „Spinner“ nach Einschätzung von Fachleuten allerdings nicht.

    Noch im Februar rechnete niemand mit dem Fidget Spinner

    Der Hype offenbart einmal mehr die Unberechenbarkeit des Spielwarenmarkts: Noch bei der Nürnberger Spielwarenmesse im Februar hatte kein Trendscout oder Marktforscher den Fidget Spinner auf dem Plan. Spielwaren-Trendforscher Axel Dammler vom Münchner Marktforschungsunternehmen [email protected] räumt offen ein, nie mit dem Erfolg der Kreisel gerechnet zu haben: „Das Ding kann eigentlich außer Drehen nichts. Da steckt keine Tiefe drin.“

    Als Mitglied des Trend-Komitees der Spielwarenmesse, das alljährlich Prognosen für Spielwaren mit Trendpotenzial abgibt, kennt Dammler die Unkalkulierbarkeit des Spielwarenmarkts. Er weiß, dass Supertrends nicht in den Marketing-Laboren der Spielwaren-Konzerne entstehen, „sondern aus dem Nichts kommen“. Der Fidget Spinner sei das beste Beispiel dafür: „Für den gibt es weder eine Marketingkampagne noch einen Masterplan. Da wurde einfach drauf los produziert.“

    „Kinder sind sehr gruppenorientiert“

    Nach Erfahrung des Marktforschers spielen Trends in fast keiner Produktgruppe so eine große Rolle wie bei Spielwaren. Das sei kein Zufall: „Kinder und Jugendliche sind bis zum Alter von 14 bis 15 Jahren sehr konsens- und gruppenorientiert. Spielzeug hat da eine extrem integrative Funktion: Wenn plötzlich meine Clique auf dem Schulhof Fußballbilder sammelt, muss ich das auch machen, um dazuzugehören — und schon ist ein Trend da“, sagt Dammler.

    Ganz ähnlich sieht das der Geschäftsführer des Bundesverbands der deutschen Spielwarenindustrie (BVS), Ulrich Brobeil. „Da wird irgendwo auf einem Schulhof eine kleine Flamme entfacht, da findet einer so einen Fidget Spinner cool und dann wollen ihn andere auch. Und schon wird daraus ein großes Feuer.“ Das sei bei dem Handkreisel nicht anders als bei den farbigen, häkelbaren „Loombands“ und dem Kampfkreisel „Beyblade“ — den Hypes der vergangenen Jahre.

    Branchenkenner Marek Jankowsky sieht solche meist kurzlebigen Produkt-Hypes allerdings zwiespältig: „Einerseits ist es großartiger Umsatzbringer. Andererseits sind solche Trends wegen ihrer Kurzlebigkeit hoch riskant“, erläutert der Spielwaren-Trendscout. „Solche Super-Trends werden ja meist in China produziert. Wenn ich Pech habe, bekomme ich Ware erst, wenn der Hype bereits zu Ende ist.“

    Kurzlebige Trends kommen aus dem Nichts

    Dass sich solch kurzlebige Hypes planen lassen, bezweifelt auch Uwe Weiler, Marketing-Geschäftsführer beim Fürther Spielwarenhersteller Simba Dickie („Bobby Car“). Langlebige Trends ließen sich hingegen mit einem Gespür für die Bedürfnisse von Kids durchaus schaffen. Bewiesen habe sein Konzern das mit dem „Glibbi“, einem farbigen Pulver, das Badewasser in Minutenschnelle in glibberigen Schleim verwandelt.

    Als Simba-Dickie-Chef Michael Sieber das Produkt zum ersten Mal sah, war er sofort überzeugt: „Das könnte ein Renner werden.“ Die Firma erwarb die Mehrheit des britischen Herstellers und investierte stark in Produktion und Marketing. Youtube-Bloggerin „Bibi“ rührt mit ihren Videos die Trommeln für das Produkt. Die Folge: Der „Glibbi“-Umsatz wuchs von 2015 bis 2016 um 90 Prozent. 2016 legte er um weitere 30 Prozent zu.

    dpa

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    In drei Stunden von Europa nach New York fliegen — ein Startup baut einen Überschalljet

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    Schneller als der Schall — so schnell soll der erste Jet des Startups Boom Supersonic fliegen. Das Versuchsmodell ist noch nicht fertig, trotzdem haben schon mehr als 70 Airlines ein Flugzeug bei der US-Firma bestellt, berichtet der Boom-Chef Blake...

    Schneller als der Schall — so schnell soll der erste Jet des Startups Boom Supersonic fliegen. Das Versuchsmodell ist noch nicht fertig, trotzdem haben schon mehr als 70 Airlines ein Flugzeug bei der US-Firma bestellt, berichtet der Boom-Chef Blake Scholl auf der Pariser Luftfahrtmesse. 

    Die Verheißung für Airlines und Fluggäste ist groß: Der Jet soll in nur drei Stunden und 15 Minuten von London nach New York düsen. Schon die Concorde flog in dieser Zeit über den Atlantik. Als ein Flugzeug dieses Typs abstürzte, wurde der Betrieb allerdings 2003 eingestellt. Seitdem brauchen Passagiermaschinen über den Atlantik knapp acht Stunden — ein Tagestrip lohnt sich dabei kaum. 

    Der Bedarf nach einer kürzeren Reisezeit zwischen Europa und den USA ist offenbar groß, auch wenn die Tickets für die Strecke London-New York einmal 2500 Dollar kosten sollen. Nicht anders ist es zu erklären, dass die Airlines bei dem Startup Boom Supersonic in Massen bestellen. Der Überschalljet der Firma soll Platz für 55 Fluggäste bieten und mit 2.330 Kilometern pro Stunde etwas schneller als die Concorde sein.

    Möglich wird dies durch ein Triebwerk von General Electric, das sonst in Kampfflugzeugen eingesetzt wird. Der Antrieb solle durch ein moderens Turbofan-Triebwerk kraftstoffsparender und auch leiser sein, sagte der Firmenchef Blake Scholl der BBC.

    Ein Flugzeug wie ein Privatjet

    Noch umweltfreundlicher soll das Flugzeug des Startups Zunum Aero werden. Der Gründer Ashish Kumar arbeitet an einem Elektroflugzeug, berichtet er auf der Pariser Luftfahrtmesse. Allerdings nicht für lange Strecken, sondern für Alltagsflüge. Der Flieger soll so klein sein, dass er auch auf Sportflugplätzen landen kann. Jedermann könne dann fast wie mit einem Privatjet fliegen.

    Die Idee des Startups: Fluggäste rollen mit selbstfahrenden Autos direkt ans Flugfeld. Minuten später hebt der Flieger ab und das zum Preis eines Zugtickets. Dabei ist der Flieger so leise, dass er keine Anwohner stört.

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    Nicht als träumender Spinner, sondern als ernstzunehmender Visionär gilt der Gründer Kumar in der Luftfahrtbranche. Selbst der weltgrößte Flugzeughersteller Boeing investierte in das Startup. Der Luftfahrtriese will die Entwicklung eines Elektroflugzeugs vorantreiben. 2019 soll der erste Prototyp des Elektrojets abheben. 

    Der Überschallflieger von Boom Supersonic soll 2023 an die Fluggesellschaften ausgeliefert werden. Dann wäre ein Tagestrip von Europa nach New York machbar. 

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    „Tesla ist nicht gut für mich“: Apple-Mastermind verlässt nach nur sechs Monaten Tesla (A1CX3T, 865985)

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    Business Insider hat bereits darüber berichtet, dass Tesla einen neuen Chef im Bereich Künstliche Intelligenz eingestellt hat. Am selben Tag quittierte Chris Lattner, ein langjähriger Software-Guru von Apple, seinen Dienst. Er hatte nach seinem...

    Business Insider hat bereits darüber berichtet, dass Tesla einen neuen Chef im Bereich Künstliche Intelligenz eingestellt hat. Am selben Tag quittierte Chris Lattner, ein langjähriger Software-Guru von Apple, seinen Dienst. Er hatte nach seinem Wechsel nur sechs Monate bei Tesla gearbeitet.

    Am vergangen Dienstag gab er sein Ausscheiden aus dem Unternehmen bei Twitter bekannt. Zuvor verkündete Tesla, dass Andrej Karpathy neuer Chef im Bereich Autopilot und Künstliche Intelligenz wird. Der ehemalige Forscher bei OpenAI wurde von Elon Musk, der das Unternehmen zusammen mit anderen Silicon Valley Veteranen gründete, stets unterstützt.

    Lattner schrieb bei Twitter: „Es scheint so, als würde Tesla doch nicht so gut zu mir passen. Ich freue mich über Angebote für einen in die Jahre gekommenen Chef-Ingenieur.“

     

    Turns out that Tesla isn't a good fit for me after all. I'm interested to hear about interesting roles for a seasoned engineering leader!

    — Chris Lattner (@clattner_llvm) June 21, 2017

    Ein Tesla-Sprecher bestätigte, dass Lattner nicht mehr für Tesla arbeitet und fügte hinzu, dass „Chris nicht zu Tesla gepasst hat“, weshalb das Unternehmen sich für einen Wechsel entschied. Jim Keller, der bislang Kapathys Job machte, übernimmt übergangsweise den Posten von Lattner.

    Lattner kam im Januar dieses Jahres zu Tesla. Er war zu diesem Zeitpunkt Vize-Präsident des Unternehmens Autopilot Software. Tesla hat Lattner von Apple abgeworben, wo er für die Programmiersprache Swift zuständig war. Damals begriff er Tesla noch als Chance, etwas Neues zu schaffen.

    Lattner half Tesla in einer schwierigen Situation

    Als Tesla bezüglich der Autopilot Software in einer schwierigen Situation war, schien Lattner die Rettung zu sein. Tesla trennte sich gerade vom Kooperationspartner Mobileye, der die erste Version von Teslas semi-autonomer Software entwickelte.

    Der Streit um die Verantwortlichkeit für den Todes von Josh Brown eskalierte, weshalb man sich entschied getrennte Wege zu gehen. Der Tesla-Fahrer starb, weil er den Autopiloten verwendete und infolgedessen mit einem Traktor kollidierte.

    Seitdem versucht Tesla, seine eigene Autopilot-Software zu kreieren, ganz ohne die Technologie von Mobileye. Elon Musk sprach Anfang Juni davon, dass das Produkt langsam aber sicher die Qualität von Mobileye erreiche. Dessen Vollendung wird Lattner jedoch nicht mehr als Tesla-Mitarbeiter erleben.

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    So bekommt ihr die perfekten Frühstückseier — aus der Mikrowelle

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      Wer mag nicht gerne Eier zum Frühstück? Ob Rührei, Spiegelei oder eine einfache Quiche, alles geht erstaunlicherweise auch sehr gut in der Mikrowelle. Kein Anbrennen und...

     

    Wer mag nicht gerne Eier zum Frühstück? Ob Rührei, Spiegelei oder eine einfache Quiche, alles geht erstaunlicherweise auch sehr gut in der Mikrowelle.

    Kein Anbrennen und keine schmutzige Pfanne, und mindestens genauso lecker!

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    Studie: Pollen-Allergiker sollten Gin Tonic trinken

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    Heuschnupfen zu haben, ist einfach gemein! Endlich ist der Winter vorbei, die Natur erstrahlt in saftigem Grün und läd zu einem Spaziergang ein. Doch leider sind da diese fiesen, kleinen Flugobjekte, auch Pollen genannt, die fast 20 Millionen...

    Heuschnupfen zu haben, ist einfach gemein! Endlich ist der Winter vorbei, die Natur erstrahlt in saftigem Grün und läd zu einem Spaziergang ein. Doch leider sind da diese fiesen, kleinen Flugobjekte, auch Pollen genannt, die fast 20 Millionen Deutschen den Spaß am Aufenthalt im Freien verderben.

    Juckende und tränende Augen, eine laufende Nase, häufiges Nießen und ein kratzender Hals sind die typischen Symptome. Was viele Allergiker zusätzlich ärgert ist die Tatsache, dass sie in dieser Zeit auf Alkohol verzichten müssen. Eine Studie der britischen Organisation „Asthma UK“ hat nämlich gezeigt, dass Alkohol bei den meisten Betroffenen die allergische Reaktion verschlimmert.  

    Bier und Wein lasst ihr besser sein — ernsthaft

    Ausgerechnet die Lieblingsgetränke der Deutschen, Wein und Bier, sind die größten Übeltäter. Denn sie enthalten den Stoff Histamin. Das ist genau der Botenstoff, den der Körper bei einer allergischen Reaktion ausschüttet, um die Schleimhäute anschwellen zu lassen. Fügt ihr also durch Alkohol noch mehr Histamin hinzu, verstärkt ihr die Symtpome.

    Wein enthält außerdem meistens Sulfite, die als Konservierungsstoffe hinzugefügt werden und bei Asthmatikern einen Anfall hervorrufen können. 

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    Doch die Rettung naht: Klarer Alkohol wie Gin oder Wodka enthält kaum oder keine Histamine und wird nicht mit Sulfiten konserviert. In der Pollenflugzeit können Allergiker also auf diese Getränke zurückgreifen, ohne eine Verschlimmerung ihrer Beschwerden befürchten zu müssen. 

    Trotzdem solltet ihr vorsichtig sein: Antiallergika und Antihistamine sollen nicht in Verbindung mit Alkohol eingenommen werden, da sie dessen Wirkung verstärken können. Wenn ihr diese Medikamente einnehmt, fragt ihr besser euren Apotheker, ob ihr euch ein Gläschen schmecken lassen dürft.  

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    Französischer Instagram-Fitnessstar von explodierender Sprühsahne-Dose getötet

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    Rebecca Burger, eine französische Fitnessbloggerin, ist verstorben, nachdem eine Sprühsahne-Dose an ihrem Oberkörper explodierte. Burger, die 160.000 Instagram-Follower und mehr als 55.000 Facebook-Fans hatte, ist am Wochenende ums Leben...

    Rebecca Burger, eine französische Fitnessbloggerin, ist verstorben, nachdem eine Sprühsahne-Dose an ihrem Oberkörper explodierte.

    Burger, die 160.000 Instagram-Follower und mehr als 55.000 Facebook-Fans hatte, ist am Wochenende ums Leben gekommen.

    Die BBC berichtet unter Berufung auf lokale Medien, sie habe nach dem Unfall einen Herzstillstand erlitten, obwohl sie medizinisch versorgt wurde.

    Ihre Familie gab den Tod Rebeccas auf Facebook bekannt und bezeichnete ihn als Folge eines „Unfalls im Haushalt“. Auf Instagram wurde auch eine Warnung veröffentlicht. Die Familie sprach von einer defekten Sprühdose, die den Tod verursacht habe. Laut der Nachricht sei die Dose „explodiert“ und habe dabei „Rebeccas Oberkörper getroffen, was in ihrem Tod resultierte“.

    "Le bonheur n’est pas une destination à atteindre mais une façon de voyager."🌟 • • "Happiness is not a state to arrive at, but a manner of traveling."🌟

    A post shared by Rebecca Burger (@rebeccablikes) on Jun 8, 2017 at 9:07am PDT on Jun 8, 2017 at 9:07am PDT

    Die Dosen schießen Gas in eine Metallkapsel, sodass der Druck immer hoch ist. Die BBC berichtet, eine französische Verbraucherschutzgruppe warne schon seit Jahren vor defekten Konnektoren, die zerbrechen können, wodurch das Gas mit hoher Geschwindigkeit aus den Kapseln entweicht.

    Verbraucherschutzbehörde warnt seit Jahren vor den Dosen

    Laut der BBC verursachen die Dosen so viele Unglücksfälle, dass das Verbraucherministerium eine Warnung herausgegeben habe: Die Unfälle sollen seit 2010 auftreten und seien auch nach jahrelangem Gebrauch möglich.

    Hier seht ihr die Warnung, die auf Burgers Instagram-Account gepostet wurde:

    Voici un exemple de siphon à chantilly qui a explosé et percuté le thorax de Rebecca, entraînant son décès. Précision : le siphon qui a engendré sa mort quant à lui été mis sous scellé. N'utilisez pas ce genre d'ustensile chez vous ! Plusieurs dizaines de milliers d'appareils défectueux sont encore en circulation.

    A post shared by Rebecca Burger (@rebeccablikes) on Jun 20, 2017 at 12:08pm PDT on Jun 20, 2017 at 12:08pm PDT

    Burgers Familie gab ihren Tod auf Facebook bekannt.

    Mit großer Traurigkeit geben wir den Tod von Rebecca am Sonntag, den 18. Juni 2017 durch einen Unfall im Haushalt bekannt.

    Ihre Familie, Freunde und ihr Ehemann.

    Burger hatte 160.000 Follower auf Instagram, wo sie ihr glamouröses Leben teilte.

    Un shaker @womensbest.fr dans la main et Iron de l'autre💕 • À vrai dire c'est mission impossible pour rester seule bien longtemps quand il est dans les parages👀😄🐶 • • Outfit: @bringsportswear 💎

    A post shared by Rebecca Burger (@rebeccablikes) on Jun 9, 2017 at 8:43am PDT on Jun 9, 2017 at 8:43am PDT

    Un matin à Koh Tao 🌴🌳🌿💕

    A post shared by Rebecca Burger (@rebeccablikes) on Feb 21, 2017 at 4:22am PST on Feb 21, 2017 at 4:22am PST

    Sie hatte auch einen YouTube-Kanal. Ihr erstes und einziges Video wurde am 10. Juni veröffentlicht und zeigt eine Reise nach Bali, Indonesien.

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    So kocht ihr Brokkoli, ohne alle Nährstoffe zu zerstören, die gegen Krebs vorbeugen können

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      Brokkoli ist ein beliebtes Gemüse und das auch zurecht. Es ist kalorienarm, lecker und enthält viele gesunde Nährstoffe. Nährstoffe, die wir aber meistens mit unserer...

     

    Brokkoli ist ein beliebtes Gemüse und das auch zurecht. Es ist kalorienarm, lecker und enthält viele gesunde Nährstoffe. Nährstoffe, die wir aber meistens mit unserer Zubereitungsmethode zerstören. Wir zeigen euch, wie ihr Brokkoli gart und dabei die enthaltenen Nährstoffe schützt.

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    10 Gadgets, die jeder Mann mit Bart haben sollte

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    Ein gepflegter Bart schmückt jeden Gentleman. Wie Wissenschaftler herausgefunden haben, lässt ein Bart den Träger kompetenter, männlicher und attraktiver wirken, weshalb die Haare im Gesicht durchaus einen positiven Effekt haben. Der Bart sollte...

    Ein gepflegter Bart schmückt jeden Gentleman. Wie Wissenschaftler herausgefunden haben, lässt ein Bart den Träger kompetenter, männlicher und attraktiver wirken, weshalb die Haare im Gesicht durchaus einen positiven Effekt haben.

    Der Bart sollte allerdings gepflegt sein, weiß auch Barbier Rabiey Oweid, der Raby's Barber Shop in Marburg betreibt. Der Experte für gepflegte Männerbärte rät zu hochwertigen Produkten.

    Business Insider hat mithilfe des Experten eine Liste erstellt, welche Gadgets Bartträger auf jeden Fall haben sollten, um gepflegt zu wirken.

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    Bartpflegeöle

    „Ein gutes Bartöl sollte nicht zu sehr fetten, es sollte den Bart aber strahlender erscheinen lassen“, sagt Oweid. Deshalb entwickelte der Barbier „Bartrinalin“, ein Bartpflegeöl, das aus Jojobaöl, Pfefferminzöl für den angenehmen Geruch und die kühlende Wirkung und nicht zuletzt aus verschiedenen Pflanzenölen besteht, die einen ähnlichen Fettungsgrad haben wie die Haut. Wichtig sei, dass das Öl natürlich ist und keine Silikone beinhaltet, weiß der Barbier.

    Je nach Geschmack gibt es zahlreiche Duftrichtungen, wie etwa Nelkenduft, aber auch kernige und männliche Düfte wie Zedernholz sind sehr beliebt.

    Hier könnt ihr ein Pflegeöl kaufen.



    Bartkamm

    „Ein guter Bartkamm sollte aus Holz bestehen und die Zähne eng aneinander liegen haben“, weiß der Barbier. Es gibt zahlreiche Modelle, deren Größe sich an der Länge des Bartes orientieren. Dieses Modell ist aus thailändischem Tropenholz gefertigt und für alle Bartträger geeignet, deren Gesichtsbehaarung länger als einen Zentimeter ist. Damit die Gesichtsbehaarung nicht zottelig wirkt und schön fällt, sollte man den Bartkamm immer dabeihaben.



    Bartschere

    „Gerade über den Lippen stören Haare oft, weshalb ein Bartstutzen alle paar Tage unerlässlich ist“, weiß Oweid. Eine gute Schere aus Metall gibt es bereits für weniger als 20 Euro, professionelles Schneidewerkzeug für Friseure kann aber auch deutlich teurer sein, wie diese Schere von Tondeo zeigt.



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    So sah die unglaublich extravagante Hochzeit der 23-jährigen Swarowski-Erbin aus

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    Wenn ihr die Erbin eines Kristallvermögens seid, dann wird eure Hochzeit mit großer Wahrscheinlichkeit funkelnd.  Nicht anders war es, als die 23-jährige Victoria Swarovski vergangenes Wochenende den aus München kommenden Unternehmer Werner Mürz...

    Wenn ihr die Erbin eines Kristallvermögens seid, dann wird eure Hochzeit mit großer Wahrscheinlichkeit funkelnd. 

    Nicht anders war es, als die 23-jährige Victoria Swarovski vergangenes Wochenende den aus München kommenden Unternehmer Werner Mürz heiratete. Die Hochzeit fand während einer dreitägigen Zeremonie in Portopiccolo, Italien statt. 

    Die Tochter von Paul Swarovski schloss mit Werner Mürz den Bund fürs Leben — und das in dem luxuriösen Fünf-Sterne-Hotel Falisia, gemeinsam mit 250 engen Freunden und Verwandten. Die Erbin trug ein mit Kristallen besetztes Kleid von dem in Dubai ansässigen Modedesigner Michael Cinco. 

    Swarovskis Team teilte die offiziellen Hochzeitsbilder — auch mit Business Insider. 

    Schaut euch die Fotos des glamourösen Events an: 

     

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    Das ist die Kristallerbin Victoria Swarovski mit ihrem Ehemann Werner Mürz. Sie heirateten vergangenes Wochenende.

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    Das dreitägige Event fand im atemberaubenden Portopiccolo in Italien statt, 20 Kilometer von Trieste entfernt.

    Am ersten Abend gab es im Hotel Falisia ein Willkommensdinner, welches ganz in Rot und Weiß gehalten war. Das Motto: „Pasta und Liebe“.

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    Die Nasa lässt die 3-Milliarden-Dollar-Sonde Cassini absichtlich in den Saturn stürzen

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    Die Nasa-Sonde Cassini wird am 15. September 2017 in den Saturn stürzen und ihre dann mehr als 13-jährige Erforschung des Ringplaneten beenden. Bis dahin sind für Cassini noch einige Manöver vorgesehen, um die zur Neige gehenden Energievorräte an...

    Die Nasa-Sonde Cassini wird am 15. September 2017 in den Saturn stürzen und ihre dann mehr als 13-jährige Erforschung des Ringplaneten beenden.

    Bis dahin sind für Cassini noch einige Manöver vorgesehen, um die zur Neige gehenden Energievorräte an Bord der Sonde möglichst sinnvoll zu nutzen.

    Damit die Sonde nicht unkontrolliert abstürzt, hat sich die Nasa für einen kontrollierten Absturz entschieden. Die Weltraumbehörde will dadurch auch verhindern, dass möglicherweise Mikroben von der Erde Saturnmonde wie Enceladus oder Titan kontaminieren könnten. Möglicherweise existieren dort einfache Formen von Leben, die noch zu erforschen sind.

    Bis zum endgültigen Abschluss der Mission wird Cassini hoffentlich noch einige erstaunliche Bilder liefern. Viele der bisherigen Entdeckungen der Sonde haben unser Verständnis des Sonnensystems revolutioniert. Hier eine Auswahl der atemberaubendsten Fotos:

    Auf seiner Reise zum Saturn hat Cassini bereits einige Fotos aufgenommen. Darunter auch dieses Bild der Erde.

    Nachdem die Sonde Jupiter erreicht hatte, entstanden 26.000 Bilder. Darunter auch dieses detaillierte Farbfoto.

    Die Bilder zeigen erstmals die unregelmäßige Beschaffenheit von Jupiters Ringen.

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    Joachim Löw: „Wir sollen Probleme lösen, die die Politik nicht überwindet?“

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    Von Mitte Juni bis Anfang Juli findet der FIFA-Confed-Cup in Russland statt. Wie Joachim Löw in einem Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ äußerte, hält sich seine Fußballmannschaft jedoch weitestgehend aus der Politik hraus. Zwar wäre...

    Von Mitte Juni bis Anfang Juli findet der FIFA-Confed-Cup in Russland statt. Wie Joachim Löw in einem Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ äußerte, hält sich seine Fußballmannschaft jedoch weitestgehend aus der Politik hraus.

    Zwar wäre es ihm lieber, in einem Land zu spielen, welches die „demokratischen Grundregeln“ beachtet, wobei er dennoch keine politische Funktion erfüllen will. „Wir sollen Probleme lösen, die die Politik nicht überwindet?“, sagte Löw in dem Interview.

    Auch wenn sich Löw mit seiner Mannschaft nicht in die politische Lage einmischen will, hofft er dennoch darauf, Positives bewirken zu können — nicht nur in Bezug auf den Fußball. Wie er erklärt, habe man als Fußballmannschaft „eine direkte Beziehung zu den Menschen, zum Volk“. Diese Beziehung will Löw nutzen, um Werte wie Offenheit, Vielfalt und Toleranz zu vermitteln. 

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    Apple will Plattenfirmen für Musik-Streaming weniger zahlen

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    Apple will laut einem Medienbericht die Abgaben an Musikkonzerne aus seinem Streamingdienst drücken. Derzeit gingen 58 Prozent des Geldes von Abo-Einnahmen von Apple Music an die Plattenfirmen, Apple wolle den Anteil auf 52 Prozent senken, berichtete...

    Apple will laut einem Medienbericht die Abgaben an Musikkonzerne aus seinem Streamingdienst drücken. Derzeit gingen 58 Prozent des Geldes von Abo-Einnahmen von Apple Music an die Plattenfirmen, Apple wolle den Anteil auf 52 Prozent senken, berichtete der Finanzdienst Bloomberg.

    Auf diesem Niveau sei auch der Streaming-Marktführer Spotify in seinem jüngsten Deals mit der Musikbranche angekommen, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Zugleich hatte Spotify im Geschäftsbericht für das vergangene Jahr erklärt, dass in den kommenden zwei Jahren Mindestzahlungen von zwei Milliarden Euro an die Musikbranche fällig werden.

    Spotify kam nach jüngsten Zahlen auf über 50 Millionen zahlende Abo-Kunden und Apple Music ist die klare Nummer zwei im Markt mit 27 Millionen. Das Streaming, bei dem die Songs direkt aus dem Netz abgespielt werden, gilt als Vertriebsweg der Zukunft für Musik und lässt die Branchenumsätze erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt wieder deutlich wachsen. Zugleich geht das Geschäft mit CD-Verkäufen und Downloads zurück.

    Apple habe sich zum Start seines Streaming-Dienstes vor zwei Jahren zu einer höheren Abgabe an die Musikfirmen als die damaligen 55 Prozent von Spotify bereit erklärt, schrieb Bloomberg. Denn die Plattenfirmen seien damals besorgt gewesen, dass Apple Music das lukrative Download-Geschäft auf der iTunes-Plattform torpedieren könnte. Die Umsätze dort seien aber nicht so stark gesunken wie befürchtet.

    dpa

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    Emma Watson hat ein preisgekröntes Buch überall in Paris versteckt, ihr solltet es lesen

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    Emma Watson (27) wurde mit ihrer Rolle als Hermine Granger in Harry-Potter-Verfilmung berühmt. Dass sie weitaus mehr auf dem Kasten hat, als eine grandiose Schauspielerin zu sein, stellt Watson seitdem jedoch immer wieder unter Beweis. Nachdem Watson...

    Emma Watson (27) wurde mit ihrer Rolle als Hermine Granger in Harry-Potter-Verfilmung berühmt. Dass sie weitaus mehr auf dem Kasten hat, als eine grandiose Schauspielerin zu sein, stellt Watson seitdem jedoch immer wieder unter Beweis.

    Nachdem Watson die Brown-Universität mit einem hervorragenden Abschluss beendet hat, widmet sie ihre Freizeit dem Lesen — und ihrem Einsatz für die Rechte der Frauen. Dass sich beides miteinander verbinden lässt, hat sie nun wieder gezeigt.

    Erst am Mittwoch verbrachte Emma Watson den Tag damit, quer durch Paris zu gehen und hundert Exemplare des Buches  „The Handmaid's Tale“ von Margaret Atwood (auf Deutsch: „Der Report der Magd“) zu verstecken, so die amerikanische Online-Zeitung „Huffington Post“. Glückliche Finder können sich über neuen Lesestoff freuen, der von Watson persönlich versteckt wurde.

    Der im Jahre 1985 erschienene Roman handelt von der Dienerin Desfred, die in einem totalitären Staat lebt, in dem Frauen kaum Rechte haben. Der Roman wurde zweimal ausgezeichnet und mittlerweile sogar verfilmt. Die Thematik des Romans liegt Watson, die selbst UN-Botschafterin für Frauenrechte ist, besonders am Herzen.

    I'm literally dying! I just found one of the books @EmmaWatson hid in Paris for @the_bookfairies.
    I can't breathe!!!
    I'm reading it now!!! pic.twitter.com/VcrBjfjs05

    — Josh Martinez (@joshmartinez240) 21. Juni 2017

    Mit dieser Aktion will Watson nicht nur weibliche Autorinnen unterstützen, sondern setzt sich gleichzeitig gegen Analphabetismus ein. Das Projekt entstand gemeinsam mit der in New York sitzenden Non-Profit-Organisation „The Book Fairies“. Diese Organisation verteilt Bücher an Schulen und andere öffentliche Einrichtungen — normalerweise jedoch in New York.

    Watson verteilte im Zuge dieses Projekts jedoch schon öfter Bücher in verschiedenen Städten — darunter auch London. Das beste: Es hat Erfolg: Das von Cordelia Oxley ins Leben gerufene Projekt motivert immer mehr Menschen zum Lesen — auch diejenigen, die nicht die finanziellen Mittel haben, um sich neue Bücher zu kaufen. „The Handmaid's Tale“ wurde dabei von mehr als 5.000 Menschen in über 100 Ländern verteilt. Es lohnt sich also, die Augen offen zu halten. 

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    Elon Musk kann zwei Unternehmen gleichzeitig führen, indem er seinen Tag in 5-Minuten-Einheiten einteilt

    Elon Musk kann zwei Unternehmen gleichzeitig führen, indem er seinen Tag in 5-Minuten-Einheiten einteilt


    Elon Musk hat viel Arbeit auf dem Tisch. Der Tech-Gründer muss die Zeit für seine beiden Unternehmen gut einteilen, damit weder Tesla noch SpaceX zu kurz kommen. Sein vollgepackter Kalender zwingt ihn dazu, zwischen Los Angeles, dem Ort, an dem SpaceX...

    Elon Musk hat viel Arbeit auf dem Tisch. Der Tech-Gründer muss die Zeit für seine beiden Unternehmen gut einteilen, damit weder Tesla noch SpaceX zu kurz kommen. Sein vollgepackter Kalender zwingt ihn dazu, zwischen Los Angeles, dem Ort, an dem SpaceX seinen Hauptsitz hat, und Teslas Hauptquartier in der Bay Area von San Francisco zu pendeln.

    Alles in allem arbeitet Musk etwa 85 bis 100 Stunden pro Woche, berichtet „The Independent“. Grob geschätzt wendet er etwa 80 Prozent dieser Zeit für Designfragen und Organisation auf, sagte er Y Combinator.

    Wie schafft er es, alles unter einen Hut zu bekommen?

    Das Medium Inc.com berichtet, dass der Geschäftsführer die meisten Telefonate ignoriert, sich von der Flut an E-Mails distanziert und etwa sechs Stunden pro Nacht schläft.

    Zudem hat Musk eine spezielle Strategie, die er verfolgt: Er unterteilt seinen kompletten Tag in eine Reihe von Fünf-Minuten-Einheiten. Sogar sein Mittagessen nimmt er in fünf Minuten oder weniger zu sich, in der Regel während eines Meetings.

    Wie Stephanie Vozza bei der Onlineplattform Fast Company schreibt, kann es förderlich für die Produktivität sein, seinen Tag in kleine Einheiten einzuteilen. Fünf Minuten scheinen kein großer Zeitraum zu sein, wenn man den gesamten Tag betrachtet, doch das System hilft Musk, seine Ziele zu erreichen. Er stellt damit sicher, dass seine Zeit nicht verschwendet wird und er den ganzen Tag beschäftigt ist.

    Es hilft auch, dass der Tesla-Chef konstant versucht, innovativ zu sein und seine Produktivität zu erhöhen. 

    „Der wichtigste Rat, den ich geben kann, lautet: Denkt immer darüber nach, wie ihr Dinge verbessern könnt und hinterfragt euch selbst“, sagte er 2012 der Webseite „Mashable“. 

    Übersetzt von Matthias Olschewski

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    So sah die unglaublich extravagante Hochzeit der 23-jährigen Swarowski-Erbin aus

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    Wenn ihr die Erbin eines Kristallvermögens seid, dann wird eure Hochzeit mit großer Wahrscheinlichkeit funkelnd.  Nicht anders war es, als die 23-jährige Victoria Swarovski vergangenes Wochenende den aus München kommenden Unternehmer Werner Mürz...

    Wenn ihr die Erbin eines Kristallvermögens seid, dann wird eure Hochzeit mit großer Wahrscheinlichkeit funkelnd. 

    Nicht anders war es, als die 23-jährige Victoria Swarovski vergangenes Wochenende den aus München kommenden Unternehmer Werner Mürz heiratete. Die Hochzeit fand während einer dreitägigen Zeremonie in Portopiccolo, Italien statt. 

    Die Tochter von Paul Swarovski schloss mit Werner Mürz den Bund fürs Leben — und das in dem luxuriösen Fünf-Sterne-Hotel Falisia, gemeinsam mit 250 engen Freunden und Verwandten. Die Erbin trug ein mit Kristallen besetztes Kleid von dem in Dubai ansässigen Modedesigner Michael Cinco. 

    Swarovskis Team teilte die offiziellen Hochzeitsbilder — auch mit Business Insider. 

    Schaut euch die Fotos des glamourösen Events an: 

     

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    Das ist die Kristallerbin Victoria Swarovski mit ihrem Ehemann Werner Mürz. Sie heirateten vergangenes Wochenende.

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    Das dreitägige Event fand im atemberaubenden Portopiccolo in Italien statt, 20 Kilometer von Trieste entfernt.

    Am ersten Abend gab es im Hotel Falisia ein Willkommensdinner, welches ganz in Rot und Weiß gehalten war. Das Motto: „Pasta und Liebe“.

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    Den Rest der Story gibt es auf Business Insider Deutschland
    „Symbolisches Ende des Kalifats“: Warum der IS die Moschee zerstört hat, in der die Terrormiliz gegründet wurde

    „Symbolisches Ende des Kalifats“: Warum der IS die Moschee zerstört hat, in der die Terrormiliz gegründet wurde


    Die Terrormiliz IS hat nach Angaben des irakischen Militärs die al-Nuri-Moschee in Mossul in die Luft gesprengt. Es ist der Ort, an dem IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi 2014 das Kaliphat verkündete. Der irakische Premierminister Haider Al-Abadi...

    Die Terrormiliz IS hat nach Angaben des irakischen Militärs die al-Nuri-Moschee in Mossul in die Luft gesprengt. Es ist der Ort, an dem IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi 2014 das Kaliphat verkündete. Der irakische Premierminister Haider Al-Abadi nannte die Zerstörung bei Twitter eine „offizielle Niederlageerklärung“.

    Die IS-nahe Nachrichtenagentur Amak warf den USA vor, die Moschee bei einem Luftangriff zerstört zu haben. Kurz vor den Explosionen waren Anti-Terroreinheiten der irakischen Streitkräfte bis auf 50 Meter an die Moschee in der Altstadt von Mossul herangerückt.

    Ein symbolisches Ende für das von al-Baghdadi verkündete Kalifat

    „Dadurch, dass die irakischen Streitkräfte — unterstützt von den USA und dem Iran — kurz davor sind, Mossul zurückzuerobern, wird der IS auf asymmetrische Kriegsführung innerhalb und außerhalb irakischer Städte setzen“, sagte Politologe Scott Lucas von der University of Birmingham Business Insider.

    Er sieht die Terroristen geschwächt. „Der IS wird durch den territorialen Verlust von Mossul nicht verschwinden, aber die Terrormiliz kann sich nicht länger als ‚Staat‘ definieren, in dem es die lokale Bevölkerung regiert und eine politische, wirtschaftliche und soziale Authorität aufbaut“, so Lucas. „Wenn der IS die al-Nuri-Moschee selbst in die Luft gejagt hat, ist es ein symbolisches Ende für das von al-Baghdadi verkündete Kalifat.“

    Will der IS einen „symbolischen Sieg der Iraker“ verhindern?

    Terrorismusexperte Malte Roschinski bewertet die Zerstörung der Moschee als Einschnitt, sollte sich bestätigen, dass der IS dahintersteht. Die Terrormiliz wolle womöglich verhindern, „dass an der Stelle der ‚Kalifats‘-Ausrufung die irakische Armee und ihre Verbündeten einen symbolischen Sieg über den IS zelebrieren“, sagte Roschinski Business Insider. „Mögliche Fernsehbilder und Fotos davon hat der IS möglicherweise als nachteiliger im Propagandakrieg eingeschätzt als die Zerstörung der Moschee.“ Dies nun der US-Luftwaffe zuzuschieben, würde unter den verbliebenen IS-Anhängern sicher Resonanz finden.

    Terrormiliz wird in Europa eine „terroristische Herausforderung“

    Roschinski sieht die Terroristen wegen mehrerer Faktoren auf einem „taktischen Rückzug“. Zum einen sei der „Zulauf von ausländischen Kämpfern in das Kampfgebiet in Syrien und Irak“ zuletzt zurückgegangen. „Zudem kursieren Gerüchte über Unzufriedenheit und Aufbegehren ausländischer Dschihadisten gegen die IS-Führung im Angesicht des Verlustes von Rakka.“

    Lest auch: Warum US-Soldaten im Kampf gegen den IS Schwarz tragen

    Hinweise darauf fand der Terrorexperte in der jüngsten Ausgabe des IS-Magazins „Rumiyah“. „Die Miliz schien ihre Anhänger auf den weiteren Verlust territorialer Kontrolle vorzubereiten“, so Roschinski. Der IS würde das „als taktische Zwischenstufe interpretieren, nach der ein größerer Triumph folgen soll.“

    Tatsächlich sei der Verlust an Gebietskontrolle keineswegs das Ende des IS als terroristische Miliz. „Aus dem Untergrund und in anderen Teilen der Welt, unter anderem in Europa, werden IS-Anhänger auf absehbare Zeit eine terroristische Herausforderung darstellen“, warnt Roschinski.

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    Krypotowährung Ethereum fällt bei Flash-Crash erst auf 13 $, springt danach zurück auf 296 $

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    Die heißgelaufene Kryptowährung Ethereum hat am Mittwoch einen Flash-Crash erlebt, danach alle Verluste aber wieder wettgemacht. Die Kryptowährung, also ein digitales Zahlungsmittel wie auch Bitcoin, ist innerhalb weniger Minuten von 296 US-Dollar auf...

    Die heißgelaufene Kryptowährung Ethereum hat am Mittwoch einen Flash-Crash erlebt, danach alle Verluste aber wieder wettgemacht.

    Die Kryptowährung, also ein digitales Zahlungsmittel wie auch Bitcoin, ist innerhalb weniger Minuten von 296 US-Dollar auf ein Tief bei 13 US-Dollar abgestürzt. Den gesamten Absturz könnt ihr im Chart nicht sehen, weil er den Preis minütlich abbildet und nicht jeden einzelnen Augenblick.

    Über die Hintergründe wird nur spekuliert. Häufig wird ein Problem bei einem sogenannten ICO genannt. Die Abkürzung steht für „Initial Coin Offering“, in Anlehnung zu einem IPO, was für „Initial Public Offering“ steht und einen Börsengang eines Unternehmens bezeichnet.

    Bei einem ICO werden allerdings keine Aktien an die Börse gebracht, Unternehmen verkaufen sogenannte Tokens, um damit Geld einzusammeln. Ein Startup kann Tokens verkaufen, sammelt damit Kapital ein und mit den Tokens wiederum können die Besitzer Käufer später einen Gegenwert im etablierten Unternehmen bekommen: Einkaufen, Dienstleistungen buchen oder ähnliches. 

    Solch ein ICO stand bei Ethereum gestern an und im Internet wird spekuliert, dass Probleme dabei zu langen Wartezeiten, nicht ausgeführten Transaktionen und daraus resultierende Panikverkäufe auftraten. Innerhalb weniger Augenblicke hat der automatisierte Handel aber dazu geführt, dass es eine schnelle Erholung gab.

    CNBC hingegen spricht von einem Trade mit extrem hohen Volumen, der den Absturz ausgelöst hat. Der US-Finanzsender beruft sich auf Adam White, dem Vize-Präsidenten der Kryptowährungs-Börse GDAX, die von der US-Firma Coinbase geführt wird.

    Laut White hätte es diesen millionenschweren Verkauf gegeben, weil viele Kauf-Orders zwischen 318 und 224 US-Dollar ausgelöst wurden. Durch den resultierenden Rücksetzer wären weitere 800 automatische Verkaufs-Orders ausgelöst worden, die den Absturz beschleunigt hätten.

    Diese sogenannten „Stop-Loss-Orders“ werden automatisch ausgeführt, wenn ein bestimmtes Preisniveau unterschritten wird. So können sich Anleger gegen Verluste absichern, wenn sie nicht die Zeit haben ständig einen gewissen Kurs zu überprüfen und entsprechend selbst zu verkaufen.

    Gerüchte über illegale Aktionen demenitiert GDAX. 

    Ethereum ist im Anschluss wieder auf sein Vor-Flash-Crash-Niveau zurückgesprungen. Die Kryptowährung hat 2017 bereits rund 3.600 Prozent zugelegt.

     

     

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    Diese Grafik zeigt, wie weit Deutschland noch von gutem Netzausbau auf dem Land entfernt ist

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    Schnelles Internet ist wichtig, um ein Land wirtschaftlich voranzubringen. Schwierig ist allerdings, ländliche Gegenden an das Netz anzuschließen. Oft wird dort nur sehr langsames Internet angeboten, weil Glasfaserkabel zu verlegen teuer ist und sich...

    Schnelles Internet ist wichtig, um ein Land wirtschaftlich voranzubringen. Schwierig ist allerdings, ländliche Gegenden an das Netz anzuschließen. Oft wird dort nur sehr langsames Internet angeboten, weil Glasfaserkabel zu verlegen teuer ist und sich dies wirtschaftlich oft nicht rechnet.

    Deutschland ist noch hinterher beim Netzausbau, dies zeigt eine Grafik der Statistikwebseite Statista. Vor allem ein großer Teil der ländlichen Bevölkerung hat noch keinen Zugriff zu dem Kommunikationsmittel. 17,7 Prozent der Menschen auf dem Land, also nahezu jede fünfte Person, lebt ohne Internet in Deutschland. In der Stadt sind es immerhin noch 11,5 Prozent. 

    Doch es gibt auch Menschen, die freiwillig auf Internetanbindungen verzichten, die in dieser Grafik ebenfalls berücksichtigt sind. International gesehen hat Deutschland noch einen sehr guten Schnitt. Als Land mit Vorbildfunktion, das im Bereich der Digitalisierung Vorreiter sein möchte, sollte diese Zahl allerdings deutlich höher liegen.

    In Brasilien, China und Indien ist es noch schlimmer

    In Brasilien ist die Schere zwischen Online-Anbindung auf dem Land und in der Stadt noch größer und auch die generelle Verfügbarkeit ist dort nur bedingt gewährleistet, wie man der Studie auf worldwifiday.com entnehmen kann.

    Auch China und Indien sind in großen Teilen nicht online, Indien führt in dieser Statistik mit 87,1 Prozent sogar, wenn man ausschließlich die ländliche Gegend berücksichtigt. Das Land mit über 1,2 Milliarden Einwohnern nimmt zu großen Teilen nicht am digitalen Leben teil, weshalb dieser Markt auch als relativ unerschlossen gilt und für Unternehmen wie Apple, Google, Facebook und Co. noch viele Wachstumschancen bietet.

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    „Wir rechnen fest mit einer Klage“: Ein Düsseldorfer Startup hat das Konzept von Online-Shopping verbessert — zum Leid von Amazon (906866)

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    Wir leben in einer schnellen und manchmal nicht ganz übersichtlichen Welt. Das musste auch Jay Habib feststellen. Der Düsseldorfer wollte für seine Freundin 14 verschiedene Produkte im Netz bestellen, allesamt in unterschiedlichen Online-Shops —...

    Wir leben in einer schnellen und manchmal nicht ganz übersichtlichen Welt. Das musste auch Jay Habib feststellen. Der Düsseldorfer wollte für seine Freundin 14 verschiedene Produkte im Netz bestellen, allesamt in unterschiedlichen Online-Shops — und war ziemlich genervt. Aus dem Gedanken, dass das doch einfacher gehen müsse, erwuchs die Idee für sein Startup Shop.co. Heute sitzt er mit seinem Unternehmen in San Francisco, hat mehrere Hundertausend Nutzer und macht Amazon Konkurrenz.

    Das Prinzip von Shop.co ist einfach: Der Käufer installiert eine Browser-Erweiterung auf dem Computer oder Handy. Die gewünschten Produkte im Netz zieht er dann einfach in die Erweiterung, die für alle Online-Shops funktioniert. Am Ende kann er in seinem persönlichen Warenkorb alles auf einmal bezahlen.

    Im Juni 2014 begann Habib die Applikation zu entwickeln und kurze Zeit darauf hatten er und sein Team eine erste Version online. Der universelle Kaufbutton begeisterte auch die Investoren, die in drei aufeinanderfolgenden Investitionsrunden 6,25 Millionen Euro Risikokapital zur Verfügung stellten. Das war gerade einmal sechs Monate, nachdem die Idee geboren war, nämlich im Januar 2015.

     Browser-Erweiterung für einfaches Einkaufen in Online-Shops

    Habib entschied sich nach der Investitionsrunde dafür, den US-amerikanischen Markt erobern zu wollen. „Investoren wollen Zahlen in dem Land sehen, in dem man plant, Fuß zu fassen. Wir standen noch am Anfang und fingen gerade an, uns in Deutschland auszubreiten, doch die Akzeptanz in den USA war deutlich größer und die Chance auf ein schnelles Wachstum deutlich realistischer“, sagt Habib, Gründer und Geschäftsführer von Shop.co.

    Es seien keine komplizierten und langwierigen Verhandlungen mit Unternehmen nötig. Die Nutzer können das Prinzip verwenden, indem sie die Browser-Erweiterung installieren. „In Deutschland lief die Testphase sehr gut, aber in den USA ist Online-Shopping deutlich verbreiteter“, so Habib. „Nicht nur die Investoren sind gebefreudiger und zu höheren Risiken bereit, auch Innovationen werden in den USA mehr wertgeschätzt als hier in Deutschland“, ist Habib der Überzeugung.

    Insgesamt arbeiteten an dem Projekt 20 Menschen zwei Jahre lang. Aus den Ideen entstanden drei Patente, die Shop.co innehat. In San Francisco befindet sich das Frontoffice, die Programmierarbeit im Backoffice wird in Deutschland durchgeführt. In Düsseldorf entstehen die Ideen, um das Produkt ständig weiterzuentwickeln. Mitte 2018 ist die Rückkehr des Frontoffice nach Deutschland geplant.

    „Ich rechne fest damit, dass uns Amazon verklagen wird“

    Das Unternehmen wird mittlerweile auf 25 Millionen Euro geschätzt. Mit so viel Erfolg kommt allerdings auch viel Neid auf, nicht zuletzt von den Unternehmen, die ähnliche Geschäftsmodelle haben. Amazon zum Beispiel verfolgt mit seinem Marktplatz genau diese Strategie, alles unter einem Dach anbieten zu wollen. Dafür kassiert Amazon aber auch Provision von den unterschiedlichen Anbietern.

    „Shop.co soll kleine und mittlere Online-Shops stärken und dem Markt seine Unabhängigkeit wieder zurückgeben. Das gefällt Amazon natürlich überhaupt nicht. Ich rechne fest damit, dass uns Amazon verklagen wird“, sagt Habib. Dafür gebe es laut dem Geschäftsführer drei Gründe:

    Erstens wird die Amazon Experience durch Shop.co kommoditisiert. Noch liegt das „One-Click-Buy-Patent“ bei Amazon, doch das ändert sich bald, weil es noch 2017 auslaufen wird. Somit fällt eine Mechanik weg, die Amazon so komfortabel gemacht hat.

    Zweitens entfällt die Datenhoheit für Amazon: Bislang konnte der Online-Gigant die Nutzerdaten ganz alleine auswerten und passende Werbung schalten. Mit der Verwendung von Shop.co sieht das anders aus, da die Daten nun auch bei den einzelnen Online-Shops, beziehungsweise bei Shop.co liegen.

    Drittens gibt es vor allem in den USA eine größere Transparenz, was die Versandkosten angeht. Mit Shop.co werden diese dezidiert aufgelistet, sodass ein guter Vergleich stattfinden kann. In den Vereinigten Staaten variieren die Versandkosten nämlich enorm. Amazon hat bislang Standardversandkosten angeboten, was bei Lieferungen oft zu Lasten der Online-Shop-Betreiber ging.

    Der Online-Shopping-Markt soll offen bleiben

    „Shop.co will die Prisoner, also die an spezifische Shops gebundenen Kunden, befreien und so den Wettbewerb wieder interessanter gestalten. Die Barrieren sollen wegfallen und die Vielfalt der Produkte wieder größer werden. Mit dem Marktplatz bei Amazon ist diese deutlich eingeschränkt“, glaubt Habib.

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    Bislang ist das Unternehmen viral durch Facebook und Mundpropaganda gewachsen, mit dem Geld der Investoren will Shop.co nun auf Konfrontation gehen. Mit mittlerweile 33 Mitarbeitern in den USA und Deutschland und einer stetig wachsenden Nutzerzahl, die sich derzeit im sechsstelligen Bereich befindet, könnte das Unternehmen mit seiner Idee, Online-Shopping einfacher zu gestalten, kurz- oder mittelfristig Erfolg haben, sollte Amazon dem jungen Startup keinen Strich durch die Rechnung machen.

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    Clevere Produkte statt Luxus — junge Menschen wenden sich von Marken ab

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    Luxus kann für die einen der Champagner von Aldi und Lidl sein, für Fußballstar Cristiano Ronaldo der zwei Millionen Euro teure Bugatti. Die Spielregeln für das Geschäft mit dem Prunk werden gerade neu geschrieben: Logo, Glanz und Glamour seien...

    Luxus kann für die einen der Champagner von Aldi und Lidl sein, für Fußballstar Cristiano Ronaldo der zwei Millionen Euro teure Bugatti. Die Spielregeln für das Geschäft mit dem Prunk werden gerade neu geschrieben: Logo, Glanz und Glamour seien für die junge Generation „Statussymbole von vorgestern“, befinden Unternehmensberatungen. 

    „Die Marke wird zukünftig unwichtig“, heißt es in einer gemeinsamen Studie von EY, Keylens und Inlux für den Branchentreff Luxury Business Day in München. Es zählten die Funktion und das damit verbundene Erlebnis. Die Generation Z, die in der Online-Welt aufgewachsen ist, „will Produkte, die was können: Smart watch, smart fashion“. Erfahrungsberichte, Kundenbewertungen, Preis- und Produktvergleiche schafften Transparenz und würden zu Wegweisern dieser Generation von „Smartphone-Zombies“.

    Die Generation Z steht zwar erst an der Schwelle in Berufsleben und finanzielle Unabhängigkeit. Aber „ihr Einfluss wird schnell unterschätzt, denn ihre Einstellung und ihr Konsumverhalten ziehen Jüngere und Ältere mit“, erklärt EY-Berater Stefan Schröder. Jeden Kauf und jeden Aspekt ihres Lebens teilten sie in ihren Netzwerken. Gleichaltrige, aber auch Eltern und Familie nähmen ihre Botschaften zu Trends, Technik und Lifestyle ernst. „Auch wenn sie noch zu jung scheinen, um als starke Käufergruppe zu gelten, sind sie die Influencer von heute und morgen.“

    Die Generation Z erhält ihre Inspiration über Social Media

    Auch Luxusunternehmen müssten heute überall und jederzeit online erreichbar sein. Für die Generation Z gelte: „Wer nicht auf meinem Kanal präsent ist, existiert nicht.“ Die meisten Unternehmen hätten das erkannt, fast alle seien auf Facebook, Instagram und Youtube unterwegs. Die Mehrheit habe auch den großen Einfluss von Youtubern, Bloggern und Video-Bloggern verstanden. Schröder rät Luxusfirmen, auf solche Meinungsbildner zu setzen. „Es lohnt sich nicht, Champagner und Kaviarhäppchen mit einem angesagten Fußball-Star anzubieten, wenn die Zielgruppe lieber Smoothies mit Kayla Itsines trinken will.“

    Die Unternehmensberatung Deloitte hat kürzlich die 100 größten Luxusfirmen der Welt unter die Lupe genommen. Zusammen stehen sie für 212 Milliarden Euro Jahresumsatz. Autos, Jachten, Flugzeuge und Hotels blieben dabei außen vor — im Fokus standen Mode, Taschen, Uhren, Schmuck. Ergebnis: Französische und italienische Unternehmen dominieren, die USA sind der größte Markt, China, Russland und die arabischen Ölländer sorgen für wachsende Nachfrage.

    Aber die jahrzehntelang bewährten Zielgruppen-Muster geraten ins Wanken. Laut EY wurden im vergangenen Jahr sieben Prozent der Luxusgüter online verkauft. „Ein begrenztes Maß an Innovationen, kontrollierte Preise, kontrollierte Kommunikation, die Marke als Leuchtturm und berechenbare, loyale Kunden: Dieses Modell hat sich überlebt.“ Die Digitalisierung und die junge Generation veränderten das „Geschäft mit dem Luxus radikal“.

    Man will kein „Markenopfer“ sein

    Inlux-Chefin Petra-Anna Herhoffer sagt, für die junge Generation sei die von der Großmutter bereits getragene Handtasche von Luxusmarken-Ikonen wie Hermès, Prada oder Gucci durchaus begehrenswert. Aber „es gilt als peinlich, ein Markenopfer zu sein“. Die Jungen ließen sich nicht binden und mischten alles hemmungslos. „Die jungen Leute machen heute alle zehn Dinge auf einmal. Sie wechseln blitzschnell von einem Trend zum anderen“, sagt Vincent Gregoire, Lifestyle-Experte der Pariser Trendagentur Nelly Rodi. Alles sei vorübergehend, „und das ist ein großes Problem für die Luxusindustrie“.

    Die Generation Z lässt sich fast als Gegenbild zum Yuppie-Ideal der 1980er und 1990er Jahre beschreiben. „Miami Vice“-Serienstar Don Johnson trug damals Armani-Anzüge, Ray-Ban-Sonnenbrillen und fuhr Ferrari Testarossa. Heute dagegen gibt es „keine Markentreue mehr, und das wird sich bei der kommenden Generation Z noch verstärken“, sagt Gregoire.

    Eins bleibt: Luxus muss individuell sein

    Ein Trend immerhin scheint die Luxusgüter-Industrie zu verschonen: „Sharing-Modelle im Luxussegment haben langfristig keine Chance. Luxus muss exklusiv bleiben“, sagt Till Brunecker vom Luxusreise-Veranstalter Edeltrotter. Philip Man vom Uhrenhersteller Chronext sieht das genauso: „Also lieber eine gebrauchte Uhr kaufen, ein Jahr tragen und wieder verkaufen für die nächste Uhr, als sie zu leasen.“

    Eine Gefahr für die großen etablierten Luxusmarken sehen Firmen und Unternehmensberater dagegen in wachsender Konkurrenz durch junge regionalen Marken. Bekannt werden sie durch Resonanz in den sozialen Medien. Sie können mit exklusiven Produkten und Service vor Ort punkten: „Nischenprodukte aus kleineren regionalen Fabrikationen stehen hoch im Kurs“ — momentan zumindest. EY-Berater Federico Bonelli sagt: „Die Schnelllebigkeit unserer Zeit ist auch im Luxusmarkt angekommen.“

    dpa

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